Isao Miyoshi (jap. 三好 功郎, Miyoshi Isao; * 16. Februar 1960) ist ein japanischer Jazzgitarrist. Isao Miyoshi spielte ab…Isao Miyoshi (jap. 三好 功郎, Miyoshi Isao; * 16. Februar 1960) ist ein japanischer Jazzgitarrist. Isao Miyoshi spielte ab den späten 1980er-Jahren in der japanischen Jazzszene; erste Aufnahmen entstanden 1990 mit Hiroshi Itaya & Guilty Physic, einem Mitschnitt aus dem Tokioter Jazzclub Pit Inn (Shake You Up). In den folgenden Jahren arbeitete er u. a. mit Shin’ichi Katō, Kurumi Shimizu und mit Kōichi Matsukaze (Album Mangekyō (万華鏡, dt. „Kaleidoskop“)). Für das Label Paddle Wheel nahm er 1995 mit Benisuke Sakai und Shuichi Murakami sein Debütalbum Sankichi-ism auf, 1998 folgte das Album Your Smile, auf dem er in Quartettbesetzung mit Toots Thielemans, Daryl Hall und Akira Tana spielte. In dieser Zeit wirkte er auch bei Aufnahmen von Kazutoki Umezu und Masahiko Osaka (Black Box) mit; im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1990 und 1997 bei neun Aufnahmesessions. 2003 legte er das Album Suprise vor, zuletzt My Holiday.
Masayasu Kojima (japanisch 将康 児島; * 1958) ist ein japanischer Biologe (Molekulargenetik) und Professor emeritus an der…Masayasu Kojima (japanisch 将康 児島; * 1958) ist ein japanischer Biologe (Molekulargenetik) und Professor emeritus an der Universität Kurume. Gemeinsam mit Kenji Kangawa gilt er als Entdecker des Ghrelins. Kojima und der 10 Jahre ältere Kangawa begegneten sich 1983 an der Medizinischen Hochschule Miyazaki (heute Teil der Universität Miyazaki), wo Kangawa Assistant Professor war. Gemeinsam gingen sie 1993 an das National Cardiovascular Center Research Institute, wo sie weiter zu bioaktiven Peptiden (Peptidhormone) arbeiteten. So gelang es Kojima unter anderem GHSr (Growth hormone secretagogue receptor) zu isolieren und Ghrelin, den Liganden an diesem Rezeptor, im Magen zu finden. Seit 2001 war Kojima an der Universität Kurume. Laut Datenbank Scopus hat Kojima einen h-Index von 85 (Stand Oktober 2025). Seit 2025 zählt der Medienkonzern Clarivate Analytics ihn aufgrund der Zahl seiner Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (siehe Clarivate Citation Laureates).
Nobuaki Koga (jap. 古賀 伸明, Koga Nobuaki; * 23. Februar 1952 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Nobuaki Koga (jap. 古賀 伸明, Koga Nobuaki; * 23. Februar 1952 in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Gewerkschafter. Von 2009 bis 2015 war er Vorsitzender des größten nationalen Gewerkschaftsbundes Rengō. Nach seinem Studium an der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Miyazaki wurde Koga 1975 Mitarbeiter von Matsushita Denki Sangyō. In der dortigen Unternehmensgewerkschaft übernahm er früh Führungsfunktionen, zunächst in einem Zweigverband, dann im nationalen Vorstand. Er wurde 1986 Mitglied des Vorstandes, 1996 Vorsitzender der nationalen Matsushita-Denki-Sangyō-Gewerkschaft. Im Jahr 2002 wurde er Vorsitzender des Metallarbeitergewerkschaftsbundes Kinzoku Rōkyō (IMF-JC), 2005 ohne Gegenkandidat Generalsekretär des Rengō. 2009 wurde er zum Nachfolger von Tsuyoshi Takagi als Rengō-Vorsitzender gewählt, 2011 für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Die seit der Gründung der Demokratischen Partei (DP) engen Verbindungen zum Rengō – wenngleich weniger eng als zwischen den Vorgängerverbänden und den früheren linken Parteien – werden nach Kogas Amtsantritt, der fast zeitgleich mit der Regierungsübernahme der DP stattfand, gelegentlich hinterfragt: 2011 positionierte er – entgegen der bisherigen Rengō- und der Regierungspolitik – den Rengō als Gegner der Nuklearenergie in der nationalen energiepolitischen Debatte; 2012 sprach er als vermutlich erster Rengō-Präsident vor dem Vorstand der nach jahrzehntelanger Regierungszeit oppositionellen Liberaldemokratischen Partei (LDP). Auf anderen Gebieten wie beim Streikverbot im öffentlichen Dienst arbeiten Rengō und DP weiterhin eng zusammen. Im parteiinternen Machtkampf von Naoto Kan und Ichirō Ozawa bei den Vorwahlen 2010 forderte er die DP auf, die Einheit der Partei aufrechtzuhalten. 2015 löste ihn Rikio Kōzu im Rengō-Vorsitz ab.
Peter Takaaki Hirayama (japanisch ペトロ 平山 高明, Petoro Hirayama Takaaki; * 31. März 1924 in Gyeongseong (heute Seoul)…Peter Takaaki Hirayama (japanisch ペトロ 平山 高明, Petoro Hirayama Takaaki; * 31. März 1924 in Gyeongseong (heute Seoul), Korea; † 15. Juli 2023 in Ōita) war ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Ōita.