Takarafuji Daisuke (jap. 宝富士 大輔; * 18. Februar 1987 in der Präfektur Aomori), eigentlich Sugiyama Daisuke (杉山 大輔), ist…Takarafuji Daisuke (jap. 宝富士 大輔; * 18. Februar 1987 in der Präfektur Aomori), eigentlich Sugiyama Daisuke (杉山 大輔), ist ein Sumōringer in der japanischen Makuuchi-Division.
Aminishiki Ryūji (jap. 安美錦 竜児; * 3. Oktober 1978 in der Präfektur Aomori), eigentlich Suginomori Ryūji (杉野森 竜児), ist…Aminishiki Ryūji (jap. 安美錦 竜児; * 3. Oktober 1978 in der Präfektur Aomori), eigentlich Suginomori Ryūji (杉野森 竜児), ist ein ehemaliger Sumōringer in der japanischen Makuuchi-Division.
Takamisakari Seiken (jap. 高見盛 精彦; * 12. Mai 1976 in Itayanagi, Landkreis Kitatsugaru, Präfektur Aomori, als Seiken…Takamisakari Seiken (jap. 高見盛 精彦; * 12. Mai 1976 in Itayanagi, Landkreis Kitatsugaru, Präfektur Aomori, als Seiken Katō) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer. Takamisakari gehörte dem Ringerstall Azumazeki des ehemaligen Sekiwake Takamiyama an, zu dem auch der ehemalige Yokozuna Akebono gehörte. Er gab sein Debüt beim Frühjahrsturnier (Haru Basho) 1999 als sogenannter Makushita-Tsukedashi. Er stieg schnell die Ränge auf und gab bereits im darauffolgenden Jahr beim Turnier in Nagoya sein Debüt in der Makuuchi-Division, in dem er ein gutes 10–5 Ergebnis erzielte und den Sonderpreis für Kampfgeist erhielt. Doch bereits im September zog er sich eine schwere Knieverletzung zu, die eine mehrmonatige Verletzungspause nach sich zog. Er musste deshalb wieder bis in die Makushita-Division absteigen. Im März 2002 stieg er wieder in die Makuuchi-Division auf und erreichte ein halbes Jahr später den Rang des Komusubi, seinen höchsten Rang, den er aber nur noch ein einziges Mal (November 2003) wiedererlangen sollte. Danach bewegte sich Takamisakari meist im Mittelfeld der Maegashiraränge, bevor er im September 2011 in die Jūryō-Division abstieg. Im Januar 2013 beendete er seine Karriere. Obwohl nur mäßig erfolgreich, gehörte Takamisakari zu den besonders populären Sumokämpfern (Rikishi). Das lag unter anderem an seinen spektakulären, roboterhaften Bewegungen während des Aufwärmens am Ring. Außerdem zeichnete er sich durch einen großen Kampfeswillen aus, auch dann, wenn er Verletzungsprobleme hatte. Bei Begegnungen mit ihm wurden deshalb besonders viele Extra-Sponsorengelder (so genannte Kensho-kin) ausgesetzt. Sein Kampfstil war relativ einfach. Bei einem Großteil seiner Kämpfe setzte er sich mit Yorikiri durch.
Iwakiyama Ryūta (jap. 岩木山 竜太; * 2. März 1976 in Iwaki (heute: Hirosaki), Aomori als Tsushima Ryūta (對馬 竜太)) ist ein…Iwakiyama Ryūta (jap. 岩木山 竜太; * 2. März 1976 in Iwaki (heute: Hirosaki), Aomori als Tsushima Ryūta (對馬 竜太)) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer. Iwakiyama war bereits in seiner Schülerzeit ein erfolgreicher Ringer. Nach der Oberschule entschied er sich jedoch für ein Universitätsstudium und damit gegen die Annahme eines der Angebote von interessierten Ringerställen. Den Sport verfolgte er weiter im Amateurbereich und plante, seine Aktivitäten auf die Tätigkeit als Trainer zu konzentrieren. Nach dem Studium nahm er eine Anstellung an einer Oberschule in Aomori an. Der Unfalltod eines engen Freundes ließ ihn jedoch seine Lebensplanung grundlegend überdenken: Er folgte der Einladung des Nakadachi-beya (2003 in Sakaigawa-beya umbenannt) und begann im Juli 2000 seine Profilaufbahn als Quereinsteiger in der Makushita-Division. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits 24 Jahre alt. Iwakiyama ist damit der bei Karrierebeginn älteste Ringer aller aktiven Angehörigen der Makuuchi-Division. Als seinen Ringernamen (Shikona) wählte Iwakiyama den Namen des Berges Iwakisan bei Hirosaki. Zunächst stieg Iwakiyama wieder ab und fand sich im März 2001 in der Sandanme-Division wieder, erreichte mit einem 7-0-Turniersieg aber die Trendwende. Im März 2002 wurde er Sekitori, d. h., er erreichte die Jūryō-Division. Bereits im November des Jahres gelangte er nach einem weiteren Turniersieg im Mai 2002 in die oberste Liga. Aufstiege in den Komusubi-Rang blieben nur kurze Zwischenspiele, aber Iwakiyama konnte sich relativ stabil in den oberen Maegashira-Rängen festsetzen. Im September 2010 erklärte er seinen Rücktritt. Iwakiyama gehörte zu den schwersten Ringern der Makuuchi-Division. Wie häufig bei sehr schweren Kämpfern neigte auch er zu Verletzungen.
Takanonami Sadahiro (jap. 貴ノ浪 貞博, eigentlich Sadahiro Namioka; * 27. Oktober 1971 in Misawa; † 20. Juni 2015 in Osaka)…Takanonami Sadahiro (jap. 貴ノ浪 貞博, eigentlich Sadahiro Namioka; * 27. Oktober 1971 in Misawa; † 20. Juni 2015 in Osaka) war ein japanischer Sumōringer. Takanonami wurde 1994 gemeinsam mit Musashimaru zum Ōzeki ernannt. Obwohl er einige gute Resultate erzielen konnte, gelang ihm erst 1996 sein erstes Yushō (優勝). Obwohl er 1997 erneut einen Turniersieg holen konnte, galt er nie als ein ernsthafter Yokozuna-Kandidat. Zeit seiner Karriere stand er im Schatten seiner Stallgefährten Takanohana und Wakanohana. Sein defensiver Stil war einzigartig und mit seinen langen Armen war er ein Meister des Kimedashi. 1999 ließen seine Leistungen spürbar nach. 2000 konnte er sich den Ōzeki-Rang zwar noch einmal zurückholen, doch musste er die letzten vier Jahre seiner Karriere größtenteils als Maegashira verbringen. Am dritten Tag des Natsu Basho 2004 verkündete er seinen Rücktritt. Zuletzt hatte er auch unter gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die in einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt mündeten. Er war aber weiterhin als Oyakata Mitarbeiter des Sumoverbandes. Zu seiner aktiven Zeit wog er bei einer Größe von 1,96 m etwa 170 kg.
Asahifuji Seiya (jap. 旭富士 正也; * 6. Juli 1960 in Tsugaru, Präfektur Aomori als Suginomori Seiya (杉野森 正也)) ist ein…Asahifuji Seiya (jap. 旭富士 正也; * 6. Juli 1960 in Tsugaru, Präfektur Aomori als Suginomori Seiya (杉野森 正也)) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer. Er war der 63. Yokozuna und ist heute als Trainer tätig. Asahifuji begann seine Ringerlaufbahn vergleichsweise spät. Nach dem Abbruch eines Studiums hatte er erst 1981 seinen ersten offiziellen Kampf. Im März 1982 erreichte er die Jūryō-Division und genau ein Jahr später die Makuuchi und damit die höchste Klasse. Hier kämpfte er zunächst mit wechselhaftem Erfolg. Ab 1987 stabilisierte sich seine Leistung, so dass Asahifuji schließlich zum Ōzeki aufstieg. Es folgte ein Turniersieg im Januar 1988 und eine Reihe guter bis exzellenter Ergebnisse, die dennoch den Sumōverband nicht dazu bewegen konnten, die Beförderung zum Yokozuna auszusprechen. Die Erfahrung mit dem erfolglosen Yokozuna Futahaguro, den man überstürzt in diesen Rang erhoben hatte, spielte hier sicher eine Rolle. Erst 1990 wurde Asahifuji im Alter von fast 31 Jahren nach zwei weiteren Turniersiegen endlich zum Yokozuna erhoben. In seiner kurzen Amtszeit konnte er nur einen weiteren Turniersieg erreichen. Im Januar 1992 erklärte er seinen Rücktritt aus dem aktiven Sport, nachdem seine Leistung zuletzt ziemlich abgenommen hatte. Nach seinem Rücktritt wurde er Ajigawa Oyakata und Leiter des gleichnamigen Stalls. Am 30. November 2007 übernahm er den Isegahama-Anteil im Sumoverband und benannte sein Heya entsprechend um. Seine bekanntesten Zöglinge sind Aminishiki, der den Ajigawa-Anteil erhielt, und Yokozuna Harumafuji.
Wakanohana Kanji (II.), japanisch 若乃花 幹士 (2代), eigentlich Shimoyama Katsunori, japanisch 勝則 下山, (* 3. April 1953 in…Wakanohana Kanji (II.), japanisch 若乃花 幹士 (2代), eigentlich Shimoyama Katsunori, japanisch 勝則 下山, (* 3. April 1953 in Owani, Präfektur Aomori; † 16. Juli 2022 in Osaka) war ein japanischer Sumōringer. Er war der 56. Yokozuna. Wakanohana, der nicht mit den beiden anderen bekannten Ringern dieses Namens verwandt ist, begann seine sportliche Karriere im Juli 1968 als Eleve des Ringerstalls Futagano-beya, dabei noch den Kampfnamen (Shikona) "Wakamisugi Kanji" verwendend, den er bis nach seinem Aufstieg in die Makuuchi-Division im November 1973 beibehielt. Mit 1,86 m Körpergröße war Wakanohana zwar nicht klein, aber mit unter 130 kg gehörte er zu den weniger schweren Sumōringern. Seine Stärken lagen in Geschwindigkeit und Technik. Im Juli 1974 nannte er sich "Wakamisugi Toshihito". Seinen endgültigen Shikona nahm er erst nach seiner Promotion zum Yokozuna an, er übernahm ihn von seinem Stallmeister Futagoyama Oyakata, dem ehemaligen 45. Yokozuna, mit dessen Tochter er vorübergehend verheiratet war und als dessen designierter Nachfolger er damals galt. Im Januar 1975 erreichte Wakanohana zum ersten Mal die vorderen Ränge der Liga, und im März 1977 erhob man ihn in den Meisterrang Ōzeki. Das im Mai folgende Natsu-Basho gewann er daraufhin mit 13–2. Obwohl er in der Folgezeit mehrere Turniere mit dem gleichen oder sogar einem besseren Resultat abschloss, konnte er vorerst keinen Turniersieg (Yusho) verbuchen, weil Yokozuna Kitanoumi stets einen Deut besser rangierte. Dennoch wurde Wakanohana nach einem Ergebnis von 40 Siegen in drei Turnieren ohne weiteren Turniersieg zum Yokozuna ernannt. Im November des Jahres erreichte er seinen zweiten Turniersieg, ohne selbst eine Niederlage zu erleiden. Er blieb jedoch weiterhin im Schatten Kitanoumis und konnte nur noch 1979 und 1980 je einen Yusho erstreiten, was den Erwartungen an einen Yokozuna nicht entspricht. Als 1981/1982 Chiyonofuji in die Fußstapfen Kitanoumis trat und Wakanohana keine Erfolge mehr landete, trat er im Januar 1983 im Alter von nur 29 Jahren und einem Makuuchi-Rekord von 512 Siegen, 234 Niederlagen und 70 nicht bestrittenen Kämpfen zurück (Gesamtkarriere 656–323–85). Nach seiner Karriere als Ringer gründete Wakanohana den Ringerstall Magaki-beya. Wakanohana starb am 16. Juli 2022 im Alter von 69 Jahren an Lungenkrebs.
Takanohana Kenshi (jap. 貴ノ花 健士; auch: Takanohana I.; genannt Futagoyama; * 19. Februar 1950 in der Präfektur Aomori als…Takanohana Kenshi (jap. 貴ノ花 健士; auch: Takanohana I.; genannt Futagoyama; * 19. Februar 1950 in der Präfektur Aomori als Hanada Mitsuru (花田 満); † 30. Mai 2005 in Tokio) war ein japanischer Sumō-Ringer. Sein höchster Rang war Ōzeki. Er war de jüngere Bruder von Wakanohana Kanji I. (45. Yokozuna) sowie der Vater von Wakanohana Masaru (66. Yokozuna) und Takanohana Kōji (65. Yokozuna). Er starb an Krebs. Takanohana schaffte es trotz seines relativ geringen Gewichts von um die 115 kg, sich 50 Turniere als Ōzeki zu halten, was lange Zeit Rekord war, jedoch von Chiyotaikai und Kaio ebenfalls erreicht wurde. Er galt zwischenzeitlich als Yokozuna-Kandidat, besonders im Jahr 1975. Als der Yokozuna Wajima schwächelte, hatte er seine beste Zeit, gewann zwei Turniere und lieferte sich spektakuläre Kämpfe mit Kitanoumi, der ebenfalls zu jener Zeit Yokozuna war. Dennoch gelang es ihm nicht, die Beförderung zum Yokozuna zu schaffen. 1981 trat er zurück und gründete seinen eigenen Sumōstall, das Fujishima-Beya, welches er 1993 mit dem Futagoyama-Beya vereinte, als sein 22 Jahre älterer Bruder altersbedingt seinen Posten im Sumōverband abgab. Zuletzt litt er stark unter seinem Krebsleiden, das wohl auch seinem Tabakkonsum zuzuschreiben war. Seinen letzten größeren Auftritt hatte er bei der Rücktrittszeremonie des ehemaligen Ōzekis Takanonami, als er, obwohl er bereits vom Krebs gezeichnet war, symbolisch ein Stück von Takanonamis Haarknoten abschnitt. Anfang 2004 gab er sein Heya an seinen jüngeren Sohn Takanohana II. ab.
Tochinoumi Teruyoshi (japanisch 栃ノ海 晃嘉; * 13. März 1938 in Inakadate, Präfektur Aomori, Japan als Hanada Shigehiro (花田…Tochinoumi Teruyoshi (japanisch 栃ノ海 晃嘉; * 13. März 1938 in Inakadate, Präfektur Aomori, Japan als Hanada Shigehiro (花田 茂廣); † 29. Januar 2021) war ein erfolgreicher Sumōringer und der 49. Yokozuna.