Tetsunari Iida (jap. 飯田 哲也, Iida Tetsunari; * 8. Januar 1959 in Tokuyama (heute: Shūnan), Präfektur Yamaguchi) ist ein…Tetsunari Iida (jap. 飯田 哲也, Iida Tetsunari; * 8. Januar 1959 in Tokuyama (heute: Shūnan), Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Nuklearwissenschaftler, Experte für erneuerbare Energien, Politikberater und Politiker. Iida leitet das gemeinnützige Institute for Sustainable Energy Policies (ISEP, engl. für „Institut für nachhaltige Energiepolitik“) in Chūō, Tokio, und gehört zum Management der World Bioenergy Association und des REN21 – Renewable Energy Policy Network for the 21st Century sowie zum wissenschaftlichen Beirat der World Wind Energy Association und des Internationalen Grünen Kreuzes. In Japan gilt Iida als einer der Meinungsführer auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Er berät seit 2001 die japanische Regierung in Fragen des Klimawandels und organisierte eine Initiative für erneuerbare Energien im japanischen Parlament, die zu einem Fördergesetz führte. Weltweit trat er in verschiedenen Konferenzen zum Thema Energiepolitik auf.
Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über die molekularbiologischen Ursachen der Antikörper-Diversität und neue immunologische Ansätze in der Krebstherapie bekannt ist. 2018 wurde ihm zusammen mit James P. Allison der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zuerkannt.
Hinohara Shigeaki (japanisch 日野原 重明; * 4. Oktober 1911 in der Präfektur Yamaguchi; † 18. Juli 2017 in Tōkyō) war ein…Hinohara Shigeaki (japanisch 日野原 重明; * 4. Oktober 1911 in der Präfektur Yamaguchi; † 18. Juli 2017 in Tōkyō) war ein japanischer Mediziner.
Miyamoto Tsuneichi (japanisch 宮本 常一; geboren 1. August 1907 in Tōwa (Präfektur Yamaguchi); gestorben 30. Januar 1981 in…Miyamoto Tsuneichi (japanisch 宮本 常一; geboren 1. August 1907 in Tōwa (Präfektur Yamaguchi); gestorben 30. Januar 1981 in Fuchū, Präfektur Tokio) war ein japanischer Ethnologe.
Ōmura Masujirō (jap. 大村 益次郎; * 30. Mai 1824; † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte…Ōmura Masujirō (jap. 大村 益次郎; * 30. Mai 1824; † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte, der als Begründer der Kaiserlich Japanischen Armee angesehen wird. Ōmura stammte aus einem Dorf in der Provinz Suō (heute die Stadt Yamaguchi in der Präfektur Yamaguchi). Bereits frühzeitig interessierte er sich für westliche Studien (Rangaku), und hier besonders für die westliche Medizin. Er wurde durch das Lehen Chōshū zum Studium an der Tekijuku in Ōsaka unter Ogata Kōan, später unter Philipp Franz von Siebold in Nagasaki geschickt. 1853 wurde er vom Lehen Uwajima (der heutigen Präfektur Ehime) als Militärinstrukteur engagiert, ab 1857 lehrte er an der Militärakademie des Shogunates, der Kōbusho in Edo. Im Jahre 1862 wurde er wieder nach Chōshū zurückgerufen, um an der dortigen Militärakademie zu lehren und ihre Armee zu reformieren. Er erlangte einen Ruf als brillanter Taktiker, als er die Truppen des Tokugawa-Shōgunates, die 1866 gegen Chōshū ausgeschickt worden waren, in die Flucht schlug. Er zeichnete sich weiter in den Feldzügen des Boshin-Krieges gegen den Shōgun aus. Nach der Meiji-Restauration wurde er Vizeminister für Militärangelegenheiten. Als solcher verursachte er mit einem Vorschlag einer allgemeinen Wehrpflicht eine Kontroverse, da dies das Ende des Standes der Samurai zur Folge hätte. Im Oktober 1869 wurde er in Kyōto von einer Gruppe unzufriedener Ex-Samurai angegriffen und schwer verletzt. Er starb wenige Wochen später an seinen Verletzungen. Seine Vorschläge zur Schaffung einer modernen Armee westlichen Stils wurden jedoch von seinem Schützling, Yamagata Aritomo, weitergeführt. Ōmura wird mit einer großen Bronzestatue, der ersten in Japan nach westlicher Art, in der Mitte des Zeremonialweges zum Yasukuni-Schrein in Tokio geehrt.