Nicole Ishida, jap. 石田ニコル (* 29. Mai 1990 in Iwakuni, Japan) ist eine japanische Filmschauspielerin, die auch als Model…Nicole Ishida, jap. 石田ニコル (* 29. Mai 1990 in Iwakuni, Japan) ist eine japanische Filmschauspielerin, die auch als Model arbeitet.
Daiki Iwamasa (jap. 岩政 大樹; Iwamasa Daiki; * 30. Januar 1982 in Suō-Ōshima) ist ein ehemaliger japanischer…Daiki Iwamasa (jap. 岩政 大樹; Iwamasa Daiki; * 30. Januar 1982 in Suō-Ōshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.
Tatsuhiro Nishimoto (jap. 西本 竜洋, Nishimoto Tatsuhiro; * 29. April 1980 in der Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger…Tatsuhiro Nishimoto (jap. 西本 竜洋, Nishimoto Tatsuhiro; * 29. April 1980 in der Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tajima Naoto (jap. 田島 直人; * 15. August 1912 in Iwakuni; † 4. Dezember 1990) war ein japanischer Leichtathlet und…Tajima Naoto (jap. 田島 直人; * 15. August 1912 in Iwakuni; † 4. Dezember 1990) war ein japanischer Leichtathlet und Olympiasieger. Er war der erste Dreispringer, der die Weite von 16 Metern erreichte. Bei einer Körpergröße von 1,78 m hatte er ein Wettkampfgewicht von 67 kg. Sein olympisches Debüt gab Tajima bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles als er im Weitsprung mit 7,15 m den sechsten Platz belegte. 1934 gewann er bei den Far Eastern Games den Weitsprung und wurde Dritter im Dreisprung. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin wurde am 4. August das Finale im Weitsprung ausgetragen. Hinter dem US-Amerikaner Jesse Owens (8,06 m) und dem Deutschen Luz Long (7,87 m) gewann Tajima mit 7,74 m Bronze. Er hatte einen Zentimeter Vorsprung auf die beiden Viertplatzierten, dem Deutschen Wilhelm Leichum und dem Italiener Arturo Maffei. Am 6. August 1936 stand dann das Dreisprungfinale auf dem Plan. Die Qualifikationsweite von 14 Metern hatten gleich 23 Athleten übertroffen, darunter der australische Weltrekordhalter Jack Metcalfe, der Ende 1935 15,78 m gesprungen war. Nach drei Versuchen schieden 17 Athleten aus, darunter auch Luz Long. In Führung lag nach dem Vorkampf Tajima mit 15,76 m vor Metcalfe mit 15,50 m und dem zweiten Japaner Masao Harada mit 15,45 m. Im vierten Versuch übersprang Tajima dann die Weltrekordmarkierung und landete bei 16,00 m. Im letzten Versuch sprang Harada noch auf 15,66 m und sicherte sich Silber. Tajima sprang 1938 noch einmal 14,81 m und beendete dann seine Karriere. Er war in späteren Jahren Direktor des japanischen Amateursportverbandes. Sein Weltrekord wurde 1951 durch den Brasilianer Adhemar Ferreira da Silva um einen Zentimeter überboten. Tajima Naoto war der dritte japanische Dreisprungolympiasieger in Folge. Drei Tage nach Tajima gewann der koreastämmige Japaner Son Kitei im Marathonlauf für Japan. Danach gewann Japan keine Goldmedaille mehr in der olympischen Leichtathletik, bis 2000 die Marathonläuferin Naoko Takahashi in Sydney Gold gewann.
Uno Chiyo (japanisch 宇野 千代; * 28. November 1897 in Iwakuni, Präfektur Yamaguchi, Japan; † 10. Juni 1996 in Tokio…Uno Chiyo (japanisch 宇野 千代; * 28. November 1897 in Iwakuni, Präfektur Yamaguchi, Japan; † 10. Juni 1996 in Tokio, Japan) war eine japanische Schriftstellerin und Modedesignerin.
Suekawa Hiroshi (japanisch 末川 博; geboren 20. November 1892 in der Gemeinde Kuga, Präfektur Yamaguchi; gestorben 16.…Suekawa Hiroshi (japanisch 末川 博; geboren 20. November 1892 in der Gemeinde Kuga, Präfektur Yamaguchi; gestorben 16. Februar 1977 in Kyōto) war ein japanischer Jurist.
Hideo Hiraoka (jap. 平岡 秀夫 Hiraoka Hideo; * 14. Januar 1954 in Iwakuni, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Hideo Hiraoka (jap. 平岡 秀夫 Hiraoka Hideo; * 14. Januar 1954 in Iwakuni, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker. Er war von 2000 bis 2012 und von 2024 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für die Liste der Konstitutionell-Demokratische Partei (KDP) im Verhältniswahlblock Chūgoku. Als Mitglied der Demokratischen Partei, in der er gemeinsam mit Shōichi Kondō eine Faktion führte, die Hiraoka-Kondō-Gruppe, war er während der Regierungszeit der Demokraten von 2011 bis 2012 Justizminister. Hiraoka absolvierte 1976 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. In seiner Beamtenlaufbahn war er unter anderem in der japanischen Botschaft in Indien, im Legislativbüro des Kabinetts und im nationalen Finanzamt tätig, in Behörden und Außenstellen des Finanzministeriums übernahm er verschiedene Abteilungsleiterpositionen. 1998 ließ er sich als Anwalt registrieren und nahm kurz darauf eine politische Karriere auf: 1999 kandidierte er für das Bürgermeisteramt in Iwakuni, unterlag aber Katusuke Ihara, einem ehemaligen Beamten des Arbeitsministeriums. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 kandidierte Hiraoka für die Demokratische Partei im Wahlkreis Yamaguchi 2 und konnte Ex-Wirtschaftsminister Shinji Satō (LDP) um rund 7.000 Stimmen übertreffen. 2005 verlor er den Wahlkreis knapp an Yoshihiko Fukuda (LDP), wurde aber über den Verhältniswahlblock Chūgoku wiedergewählt. Als Fukuda 2008 für seine (erfolgreiche) Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl in Iwakuni zurücktrat, gewann Hiraoka bei der Nachwahl seinen Wahlkreis zurück und konnte ihn bei der regulären Wahl 2009 verteidigen. 2002 und 2006 war er Mitglied im „nächsten Kabinett“, dem Schattenkabinett der Demokratischen Partei, mehrfach führte er den Vizevorsitz in wichtigen Parteigremien. Im Juni 2010 wurde Hiraoka unter dem Kabinett Kan Staatssekretär (fukudaijin) im Kabinettsbüro, anschließend im Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Im September 2011 wurde er als Justizminister ins Kabinett Noda berufen, im Januar 2012 bei einer Kabinettsumbildung durch Toshio Ogawa ersetzt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor er den 2. Wahlkreis an Nobuo Kishi (Liberaldemokratische Partei), bis dahin Sangiinabgeordneter und Bruder des LDP-Vorsitzenden Shinzō Abe (1. Wahlkreis), und verfehlte mit einer Wahlkreisverlustquote von 50,5 % als Achtplatzierter unter 18 Kandidaten auf dem DPJ-Listenplatz 1 auch eine Wiederwahl im Block Chūgoku deutlich. Bei der Nachwahl in Yamaguchi zum Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, bewarb sich Hiraoka im April 2013 als formal unabhängiger Kandidat mit Wahlempfehlung durch Demokratische Partei und Midori no Kaze und Unterstützung durch die Sozialdemokratische Partei für den durch Nobuo Kishis Rücktritt freigewordenen Sitz. Er unterlag dem früheren langjährigen Bürgermeister von Shimonoseki Kiyoshi Ejima (LDP), dem Sohn des ehemaligen Sangiinabgeordneten für Yamaguchi, Atsushi Ejima. Bei der Shūgiin-Wahl 2014 kandidierte er wieder für die Demokratische Partei im Wahlkreis 2, unterlag Kishi etwas weniger deutlich, aber immer noch entfernt von einer Wiederwahl im Block (Kishi 58,4 %, Hiraoka 34,9 %→Wahlkreisverlustquote 59,7 %→Sechster von neun demokratischen Doppelkandidaten auf dem Listenplatz 1; den zweiten und letzten Sitz der Demokraten bei der Verhältniswahl in Chūgoku gewann 2014 mit einer Wahlkreisverlustquote von 79,9 % Keisuke Tsumura aus Okayama). Nach dem Rücktritt von Nobuo Kishi kandidierte Hiraoka ohne Parteinominierung als Oppositionskandidat im Wahlkreis Yamaguchi 2 bei der resultierenden Nachwahl im April 2023, unterlag aber mit 47,5 % der Stimmen relativ knapp Kishis Sohn Nobuchiyo (LDP – Kōmeitō; 52,5 %). Bei der allgemeinen Wahl 2024 unterlag er Kishi sehr knapp um weniger als 2.000 Stimmen, gewann damit (Sekihairitsu 98,3 %) aber den ersten der drei Sitze der KDP bei der Verhältniswahl in Chūgoku. 2026 wurde er erneut abgewählt.