Harumi Hiroyama (jap. 弘山晴美, Hiroyama Harumi, geborene Harumi Suzuki, 鈴木晴美, Suzuki Harumi; * 2. September 1968 in…Harumi Hiroyama (jap. 弘山晴美, Hiroyama Harumi, geborene Harumi Suzuki, 鈴木晴美, Suzuki Harumi; * 2. September 1968 in Naruto) ist eine japanische Langstreckenläuferin. Zunächst konzentrierte sie sich auf die Bahn und wurde bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen Achte über 5000 Meter. 1998 erzielte sie mit 15:03,67 min einen japanischen Rekord über diese Distanz, und bei den Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla wurde sie Vierte über 10.000 Meter. 2000 stellte sie dann als Zweite beim Osaka Women’s Marathon mit 2:22:56 h ihre persönliche Bestzeit im Marathon auf. Während die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney und den Spielen 2004 in Athen mit einem 20. und einem 18. Platz im 10.000-Meter-Lauf eher enttäuschend verlief, feierte sie nun Erfolge im Marathon. 2002 wurde sie wiederum Zweite in Osaka, 2005 Dritte, und bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki wurde sie Achte. 2006 gelang ihr dann ein Sieg beim Nagoya-Marathon, und 2007 wurde sie an selber Stelle Zweite.
Sachiko Yamashita (jap. 山下 佐知子, Yamashita Sachiko; * 20. August 1964) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin.…Sachiko Yamashita (jap. 山下 佐知子, Yamashita Sachiko; * 20. August 1964) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin. Die in Tottori aufgewachsene Athletin wurde bei ihrem Debüt 1989 Vierte des Nagoya-Marathons in 2:34:59 h. Beim gleichen Rennen qualifizierte sie sich drei Jahre später durch einen Sieg in 2:31:02 h für die Weltmeisterschaften 1991 in Tokio, bei der sie hinter Wanda Panfil (POL) und vor Katrin Dörre (GER) die Silbermedaille in ihrer persönlichen Bestzeit von 2:29:57 h holte. Beim Marathon der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona belegte sie den vierten Platz in 2:36:26 h.
Akemi Masuda (japanisch 増田 明美 Masuda Akemi; * 1. Januar 1964 in Isumi) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf…Akemi Masuda (japanisch 増田 明美 Masuda Akemi; * 1. Januar 1964 in Isumi) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den Langstreckenlauf spezialisiert hat. 1981 wurde sie in Tokio Asienmeisterin über 3000 Meter.
Mari Tanigawa (jap. 谷川 真理, Tanigawa Mari; * 27. Oktober 1962 in Fukuoka) ist eine japanische Langstreckenläuferin, die…Mari Tanigawa (jap. 谷川 真理, Tanigawa Mari; * 27. Oktober 1962 in Fukuoka) ist eine japanische Langstreckenläuferin, die sich auf die Marathondistanz spezialisiert hat. Im März 1988 lief sie in Nagoya ihren ersten Marathon in 3:00:58 h. In den folgenden Monaten verbesserte sie sich kontinuierlich. Bereits zweieinhalb Jahre später belegte sie beim Tokyo International Women’s Marathon, ihrem sechsten Marathonstart, den dritten Platz in 2:34:10 h. 1990 gewann sie den so genannten Ōme-Marathon über 30 km und siegte beim Marathon in Tokio in 2:31:27 h und sicherte sich damit zugleich den japanischen Meistertitel. 1992 belegte beim Nagoya-Marathon, wo sie vier Jahre zuvor debütiert hatte, den zweiten Platz und wurde Siegerin beim Gold-Coast-Marathon in Australien. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 1993 in Brüssel gewann sie sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung die Silbermedaille. Im selben Jahr wurde sie beim Tokyo International Women’s Marathon Zweite. 1994 siegte sie beim Paris-Marathon in persönlicher Karrierebestleistung von 2:27:55 h. Später in der Saison belegte sie bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Oslo den zehnten Rang und gewann Bronze in der Mannschaftswertung. 1996 belegte Tanigawa beim Honolulu-Marathon den dritten Platz. 1998 gewann sie in Streckenrekordzeit den Maui-Marathon und wurde Sechste beim Hokkaidō-Marathon. Bei weiteren Starts beim Honolulu-Marathon 1999 und 2000 belegte sie die Plätze vier und fünf. In den folgenden Jahren musste sie ihrem Alter Tribut zollen und konnte nicht mehr an ihre früheren Resultate anknüpfen. Beim Tokio-Marathon 2007 wurde sie Zweite. Allerdings wurden dort damals noch keine Eliteläuferinnen verpflichtet. Nachdem sich dies geändert hatte, belegte sie 2009 in Tokio nur noch den 67. Platz. Mari Tanigawa ist 1,60 m groß und hat ein Wettkampfgewicht von 44 kg. Sie lebt im Tokioter Stadtbezirk Arakawa, wo seit 2000 ein nach ihr benannter Halbmarathon als Volkslauf ausgetragen wird. Sie tritt regelmäßig in Talkshows im japanischen Fernsehen auf und veranstaltet Seminare für Läufer. Ihr Cousin ist der Hürdensprinter Satoru Tanigawa.
Eriko Asai (jap. 浅井 えり子, Asai Eriko; * 20. Oktober 1959 in Adachi, Tokio) ist eine ehemalige japanische…Eriko Asai (jap. 浅井 えり子, Asai Eriko; * 20. Oktober 1959 in Adachi, Tokio) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin.
Hisatoshi Shintaku (jap. 新宅 永灯至, Shintaku Hisatoshi, wirklicher Name: Masanari Shintaku (新宅 雅也, Shintaku Masanari); *…Hisatoshi Shintaku (jap. 新宅 永灯至, Shintaku Hisatoshi, wirklicher Name: Masanari Shintaku (新宅 雅也, Shintaku Masanari); * 20. Dezember 1957 in Mihara) ist ein ehemaliger japanischer Langstrecken- und Hindernisläufer. Über 3000 Meter Hindernis wurde er 1977 beim Weltcup in Düsseldorf Sechster und gewann Silber bei den Pacific Conference Games. 1978 siegte er bei den Asienspielen in Bangkok. 1979 folgte einem Sieg bei den Asienmeisterschaften in Tokio ein fünfter Platz beim Weltcup in Montreal. 1981 verteidigte seinen Titel bei den Asienmeisterschaften wieder in Tokio und wurde Dritter beim Weltcup in Rom. Bei den Asienspielen 1982 in Neu-Delhi siegte er über 5000 Meter, und bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles kam er über 10.000 Meter auf den 16. Platz. 1985 wurde er Dritter beim Tokyo International Men’s Marathon und wurde mit einem Sieg beim Fukuoka-Marathon Japanischer Meister im Marathon. Bei den Asienspielen 1986 in Seoul siegte er über 10.000 Meter und gewann Silber über 5000 Meter. Mit einem zweiten Platz beim Fukuoka-Marathon 1987 qualifizierte er sich für den Marathon der Olympischen Spiele 1988 in Seoul, bei dem er auf dem 17. Platz einlief. 1990 siegte er bei den Japanischen Firmenmeisterschaften im Halbmarathon. Danach wurde er Vierter beim Rotterdam-Marathon, Zweiter beim Halbmarathonbewerb des Gold-Coast-Marathon und Achter beim Berlin-Marathon. 1991 gewann er den Sendai-Halbmarathon. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 3000 Meter Hindernis (1977–1980, 1983), viermal über 5000 Meter (1980–1983) und dreimal über 10.000 Meter (1981, 1984, 1986).
Nanae Sasaki (jap. 佐々木 七恵, Sasaki Nanae, nach Heirat Nanae Nagata, 永田 七恵, Nagata Nanae´; * 8. Februar 1956 in Ōfunato…Nanae Sasaki (jap. 佐々木 七恵, Sasaki Nanae, nach Heirat Nanae Nagata, 永田 七恵, Nagata Nanae´; * 8. Februar 1956 in Ōfunato; † 27. Juni 2009) war eine japanische Marathonläuferin. Die Absolventin der Nippon Sport Science University wechselte Ende der 1970er Jahre unter Anleitung von Kiyoshi Nakamura, der auch Toshihiko Seko trainierte, vom Mittelstreckenlauf zum Marathon. 1980 siegte sie bei der Premiere der Chūnichi Speed 20 km (dem Vorläufer des Nagoya-Marathons) sowie bei den 20 km von Sapporo und wurde Neunte beim Tokyo International Women’s Marathon. Im Jahr darauf kam sie beim Boston-Marathon mit der japanischen Bestzeit von 2:41:48 h auf den 13. Platz und wurde Fünfte in Tokio. 1982 wurde sie Elfte beim Osaka Women’s Marathon. Als Siegerin des Marathons von Christchurch gelang ihr mit 2:35:00 ein weiterer japanischer Rekord, und zum Saisonabschluss wurde sie Vierte in Tokio. Nach ihrem Sieg in Tokio 1983 wurde sie für die Premiere des Frauenmarathons bei den Olympischen Spielen 1984 nominiert. In Los Angeles lief sie in 2:37:04 auf Rang 19 ein. Nach ihrem Sieg beim Nagoya-Marathon 1985 beendete sie ihre sportliche Laufbahn und heiratete. Sie wurde Mutter zweier Kinder und arbeitete als Trainerin und Beraterin für ihre alte Mannschaft, das Firmenteam von S&B Foods. Im Alter von 53 Jahren erlag sie einem Darmkrebsleiden.
Kunimitsu Itō (jap. 伊藤 国光, Itō Kunimitsu; * 6. Januar 1955) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. 1975…Kunimitsu Itō (jap. 伊藤 国光, Itō Kunimitsu; * 6. Januar 1955) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. 1975 gewann er den Kumanichi-Straßenlauf und siegte bei den Asienmeisterschaften in Seoul über 5000 Meter. 1977 siegte er erneut beim Kumanichi-Straßenlauf und wurde Dritter beim Biwa-See-Marathon. Im Jahr darauf wurde er Dritter beim Beppu-Ōita-Marathon und Elfter beim Fukuoka-Marathon. 1979 folgte einem fünften Platz beim Biwa-See-Marathon eine Silbermedaille über 10.000 Meter bei den Asienmeisterschaften. Beim Marathon der Völker-Spartakiade und beim Fukuoka-Marathon wurde er jeweils Achter. 1980 gewann er den Kumanichi-Straßenlauf und wurde Dritter in Fukuoka. 1981 siegte er über 10.000 Meter bei den Asienmeisterschaften und wurde beim Weltcup in Montreal Siebter. Zum Saisonabschluss wurde er Zweiter in Fukuoka. Im darauffolgenden Jahr wurde er Neunter beim Golden Athens Marathon und Vierter in Fukuoka. 1983 schied er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki über 10.000 Meter im Vorlauf aus und wurde Sechster in Fukuoka. 1984 wurde er Zweiter beim Peking-Marathon und Fünfter in Fukuoka. 1985 folgte einem Sieg beim Ōme-Marathon ein 77. Platz beim IAAF-Weltcup-Marathon und ein dritter Platz in Fukuoka. 1986 verteidigte er seinen Titel in Ōme. Beim Boston-Marathon wurde er Zehnter und beim Peking-Marathon Zweiter. Beim Boston-Marathon 1989 kam er auf den achten Platz. 1980 wurde er Japanischer Meister über 10.000 Meter.
Shigeru Sō (jap. 宗 茂, Sō Shigeru; * 9. Januar 1953 in Usuki) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1976…Shigeru Sō (jap. 宗 茂, Sō Shigeru; * 9. Januar 1953 in Usuki) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1976 qualifizierte er sich als Dritter des Biwa-See-Marathons für die Olympischen Sommerspiele in Montreal, bei denen er den 20. Platz belegte. Im selben Jahr wurde er Vierter beim Fukuoka-Marathon in 2:14:59 h. 1978 gewann er den Beppu-Ōita-Marathon mit der Weltbestzeit von 2:09:06 und wurde jeweils Dritter am Biwa-See und in Fukuoka. 1979 siegte er am Biwa-See und wurde zweiter beim vorolympischen Marathon in Moskau. Ebenfalls auf den zweiten Platz kam er am Ende des Jahres in Fukuoka, woraufhin er zum zweiten Mal für die Olympischen Spiele nominiert wurde; der Boykott seines Landes verhinderte jedoch eine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Moskau. 1981 siegte er erneut beim Beppu-Ōita-Marathon und wurde Dritter in Fukuoka. 1983 diente der Fukuoka-Marathon erneut als Ausscheidungsrennen für Olympia. Shigeru Sō qualifizierte sich als Dritter (und zweitbester Japaner) ebenso wie sein Zwillingsbruder Takeshi, der Vierter wurde. Bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles war es allerdings Takeshi, der als Vierter die Nase vorn hatte, während Shigeru lediglich auf den 17. Platz kam. 1985 gewann Shigeru den Tokyo International Men’s Marathon und siegte beim Peking-Marathon – zeitgleich mit seinem Bruder Takeshi als Zweitem. Zum Abschluss seiner Karriere wurde Shigeru Fünfter beim Beppu-Ōita-Marathon 1989. Zu diesem Zeitpunkt war er schon Trainer beim Team von Asahi Kasei geworden. Zu den von ihm betreuten Athleten gehörte unter anderem Kōichi Morishita, der 1992 in Barcelona eine olympische Silbermedaille gewann.
Kenji Kimihara (jap. 君原 健二, Kimihara Kenji; * 20. März 1941 in Kitakyūshū) ist ein ehemaliger japanischer…Kenji Kimihara (jap. 君原 健二, Kimihara Kenji; * 20. März 1941 in Kitakyūshū) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer und Olympiasilbermedaillengewinner. Kenji Kimhara nahm dreimal an Olympischen Spielen im Marathonlauf teil. Bei den Spielen 1964 in Tokio belegte er in 2:19:49 h Platz 8, bei den Spielen 1968 in Mexiko-Stadt gewann er in 2:23:31 h Silber hinter dem Äthiopier Mamo Wolde und bei den Spielen 1972 in München wurde er Fünfter in 2:16:27 h 1966 gewann Kimihara in 2:17:11 h den 70. Boston-Marathon. Kimihara hatte bei einer Körpergröße von 1,67 m ein Wettkampfgewicht von 58 kg.
Morio Shigematsu (jap. 重松 森雄, Shigematsu Morio; * 21. Juni 1940) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1962…Morio Shigematsu (jap. 重松 森雄, Shigematsu Morio; * 21. Juni 1940) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1962 belegte er bei seinem Debüt den 15. Platz im Fukuoka-Marathon. Im Jahr darauf siegte er beim Nobeoka-Marathon und wurde Zweiter beim Mainichi-Marathon. 1964 wurde er Sechster beim Beppu-Ōita-Marathon. Als Fünfter beim Mainichi-Marathon verpasste er die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio. Zum Saisonabschluss wurde er Fünfter in Fukuoka. 1965 gelangen ihm nach einem vierten Platz beim Beppu-Ōita-Marathon seine beiden größten Erfolge: Beim Boston-Marathon stellte er mit 2:16:33 h einen Streckenrekord auf, und beim Polytechnic Marathon triumphierte er mit der Weltbestzeit von 2:12:00 h. In der darauffolgenden Saison wurde er Neunter beim Beppu-Ōita-Marathon, siegte beim Hokkai-Times-Marathon und gewann Silber bei den Asienspielen 1966 in Bangkok. Nach einem 19. Platz in Fukuoka 1967 blieb er 1968 letztmals unter 2:20 h mit einem zehnten Platz beim Beppu-Ōita-Marathon (2:17:46) und einem vierten Platz beim nunmehr als Biwa-See-Marathon ausgetragenen Mainichi-Marathon (2:17:15). Im Sommer gewann er erneut den Hokkai-Times-Marathon, 1969 wurde er Neunter beim Beppu-Ōita-Marathon. Nach seiner aktiven Karriere wurde er Trainer.
Kōkichi Tsuburaya (jap. 円谷 幸吉, Tsuburaya Kōkichi; * 13. Mai 1940 in Sukagawa; † 9. Januar 1968 in Asaka) war ein…Kōkichi Tsuburaya (jap. 円谷 幸吉, Tsuburaya Kōkichi; * 13. Mai 1940 in Sukagawa; † 9. Januar 1968 in Asaka) war ein japanischer Langstreckenläufer. 1962 wurde er japanischer Meister im 5000-Meter-Lauf und im 10.000-Meter-Lauf. Auf diesen Distanzen stellte er mehrfach Landesrekorde auf. Den größten Erfolg seiner Karriere erzielte er beim Marathonlauf der Olympischen Spiele 1964 in Tokio. Er erreichte das Olympiastadion etwa vier Minuten nach dem Titelverteidiger Abebe Bikila als Zweiter. Auf den letzten Metern wurde er jedoch noch von dem Briten Basil Heatley überholt. Tsuburaya belegte schließlich in 2:16:22,8 h den dritten Platz und holte die Bronzemedaille. Außerdem trat er in Tokio auch im 10.000-Meter-Lauf an und wurde Sechster in 28:59,4 min. In den darauffolgenden Jahren kämpfte Tsuburaya mit andauernden Verletzungen und konnte seine alte Form nicht mehr erreichen. Er litt unter dem immensen Erwartungsdruck seiner Landsleute, bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt seinen Erfolg von Tokio mindestens zu wiederholen. Rund neun Monate vor Beginn der Spiele beging er Selbstmord durch Aufschneiden der Pulsader. Kōkichi Tsuburaya war 1,63 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 54 kg.
Miki Gorman (Geburtsname jap. 諏訪 美智子, Suwa Michiko; * 14. August 1935 in Qingdao, China; † 19. September 2015 in…Miki Gorman (Geburtsname jap. 諏訪 美智子, Suwa Michiko; * 14. August 1935 in Qingdao, China; † 19. September 2015 in Bellingham, Washington) war eine US-amerikanische Marathonläuferin japanischer Herkunft.
Sohn Kee-chung, bekannt unter seinem japanischen Namen Son Kitei (* 29. August 1912 in Shingishū, damaliges Japanisches…Sohn Kee-chung, bekannt unter seinem japanischen Namen Son Kitei (* 29. August 1912 in Shingishū, damaliges Japanisches Kaiserreich, heute Nordkorea; † 15. November 2002 in Daejeon, Südkorea) war 1936 zusammen mit seinem Teamkameraden Nan Shōryū der erste koreastämmige Medaillengewinner bei Olympischen Spielen.
Kanaguri Shisō (jap. 金栗 四三; auch Kanakuri Shizō; * 20. August 1891 in Harutomi (heute: Nagomi), Präfektur Kumamoto; †…Kanaguri Shisō (jap. 金栗 四三; auch Kanakuri Shizō; * 20. August 1891 in Harutomi (heute: Nagomi), Präfektur Kumamoto; † 13. November 1983) war ein japanischer Marathonläufer und zusammen mit dem Sprinter Mishima Yahiko der erste japanische Athlet, der an den Olympischen Spielen teilnahm. Bekannt wurde er durch einen kuriosen Vorfall bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Kanaguri wuchs im Süden Japans auf. Er studierte in Tokio, wo Kanō Jigorō sein Talent für das Laufen entdeckte. Er qualifizierte sich als einer von zwei Athleten, die Japan zum ersten Mal bei Olympischen Spielen vertreten sollten. Seine Kommilitonen sammelten Geld, damit er die weite Fahrt antreten konnte. Um Stockholm zu erreichen, musste er 18 Tage lang reisen, zunächst mit dem Schiff nach Wladiwostok, dann mit der Transsibirischen Eisenbahn per Zug quer durch Russland und über Finnland nach Schweden. Völlig erschöpft brauchte er fünf Tage, bis er wieder das Training aufnehmen konnte. Der Marathon fand am letzten Tag der Olympischen Spiele statt. Die ungewöhnliche Hitze von 30 °C machte allen Athleten zu schaffen – der Portugiese Francisco Lázaro brach sogar zusammen und verstarb am darauffolgenden Tag. Auch Kanaguri machte keine Ausnahme. Als er bei Kilometer 26,7 durch den Stockholmer Vorort Sollentuna lief, verlor er kurzzeitig das Bewusstsein und wurde von einer Familie, die gerade in ihrem Garten saß, mit Getränken und der Möglichkeit, sich auszuruhen, versorgt. Nachdem er seinen Durst gestillt und sich hingelegt hatte, verfiel er augenblicklich in Schlaf und wachte erst am nächsten Morgen auf, als man schon die Polizei beauftragt hatte, den vermissten Läufer zu suchen. Angeblich schämte sich Kanaguri so sehr, dass er sich zunächst weigerte, nach Japan zurückzufahren. In den darauffolgenden drei Jahren gewann Kanaguri dann die nationalen Meisterschaften im Marathon. Bei den Olympischen Sommerspielen 1920 belegte er Platz 16, bei den Olympischen Spielen 1924 musste er aufgeben, nachdem er im selben Jahr mit 2:36:10 h einen Asienrekord aufgestellt hatte. 1957 wurde er mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet. Im April 1967 reiste er dann, 75 Jahre alt und Universitätsprofessor, wieder nach Stockholm, setzte seinen Lauf von der Stelle fort, an der er damals die Ruhepause eingelegt hatte, und beendete 54 Jahre, 8 Monate, 6 Tage, 3 Stunden, 32 Minuten und 20,3 Sekunden nach dem Start den langsamsten Marathon aller Zeiten.