Danshaku Arima Shin’ichi (japanisch 有馬 新一; * 26. Januar 1851 im Fürstentum Satsuma/Kagoshima (heute Präfektur…Danshaku Arima Shin’ichi (japanisch 有馬 新一; * 26. Januar 1851 im Fürstentum Satsuma/Kagoshima (heute Präfektur Kagoshima); † 6. Dezember 1909) war ein japanischer Seeoffizier und zuletzt Vizeadmiral der Kaiserlich Japanischen Marine (Dai-Nippon Teikoku Kaigun), der unter anderem zwischen 1906 und 1908 Oberbefehlshaber der 1. Flotte (Dai-ichi Kantai) war. 1907 wurde er als Baron (Danshaku) in den Adelsstand (Kazoku) erhoben.
Kataoka Kenkichi (japanisch 片岡 健吉; geb. 14. Februar 1844 in der Provinz Tosa (heute: Präfektur Kōchi); gest. 31.…Kataoka Kenkichi (japanisch 片岡 健吉; geb. 14. Februar 1844 in der Provinz Tosa (heute: Präfektur Kōchi); gest. 31. Oktober 1903) war ein japanischer Samurai der späten Edo-Zeit und Politiker in der Meiji-Zeit.
Inoue Kowashi (japanisch 井上 毅; * 18. Tag des Zwölften Monats im Jahr 1843 (Tempō 14) bzw. am 6. Februar 1844 in Takebe…Inoue Kowashi (japanisch 井上 毅; * 18. Tag des Zwölften Monats im Jahr 1843 (Tempō 14) bzw. am 6. Februar 1844 in Takebe, Kumamoto-han, Provinz Higo; † 17. März 1895) war ein bedeutender japanischer Staatsmann, der sich insbesondere in den Bereichen der Verfassungskunde und der Bildungspolitik der Meiji-Zeit erfolgreich engagiert hatte.
Ōhashi Sahei (japanisch 大橋 佐平; geboren 8. Februar 1836 in Nagaoka (Provinz Echigo); gestorben 3. November 1901) war ein…Ōhashi Sahei (japanisch 大橋 佐平; geboren 8. Februar 1836 in Nagaoka (Provinz Echigo); gestorben 3. November 1901) war ein japanischer Verleger und Unternehmer, Gründer des Verlags Hakubunkan.
Maejima Hisoka (japanisch 前島 密; * 24. Januar 1835 in Shimoikebe, Landkreis Kubiki, Provinz Echizen (heute: Shimoikebe…Maejima Hisoka (japanisch 前島 密; * 24. Januar 1835 in Shimoikebe, Landkreis Kubiki, Provinz Echizen (heute: Shimoikebe, Jōetsu, Präfektur Niigata); † 27. April 1919, eigentlicher Familienname war Ueno Fusagorō (上野 房五郎), gewöhnlich wurde er Raisuke (来輔) genannt, sein Künstlername (gō) war Kōsō (鴻爪)) war ein japanischer Staatsmann und Begründer des modernen japanischen Post-Systems.
Kanagaki Robun (japanisch 仮名垣 魯文; eigentl.: Nozaki Bunzō; * 6. Januar 1829 in Edo; † 8. Oktober 1894 in Tokio) war ein…Kanagaki Robun (japanisch 仮名垣 魯文; eigentl.: Nozaki Bunzō; * 6. Januar 1829 in Edo; † 8. Oktober 1894 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Kanō Hōgai (japanisch 狩野 芳崖; geb. 27. Februar 1828, gest. 5. November 1888; eigentlicher Name Kōtarō (幸太郎)) war einer…Kanō Hōgai (japanisch 狩野 芳崖; geb. 27. Februar 1828, gest. 5. November 1888; eigentlicher Name Kōtarō (幸太郎)) war einer der letzten japanischer Maler der Kanō-Schule. Er trug wesentlich zur Entwicklung der Malerei im Nihonga-Stil bei.
Yamamoto Kakuma (jap. 山本 覚馬; * 25. Februar 1828; † 28. Dezember 1892) war ein Samurai und Erzieher des Fürstentums Aizu…Yamamoto Kakuma (jap. 山本 覚馬; * 25. Februar 1828; † 28. Dezember 1892) war ein Samurai und Erzieher des Fürstentums Aizu und später Berater der Präfektur Kyōto zu Beginn der Meiji-Zeit.
Sano Tsunetami (jap. 佐野 常民; * 28. Dezember 1822 in Hayatsue, Saga-gun, Provinz Hizen; † 12. Dezember 1902 in Tokio…Sano Tsunetami (jap. 佐野 常民; * 28. Dezember 1822 in Hayatsue, Saga-gun, Provinz Hizen; † 12. Dezember 1902 in Tokio, Tokio) war ein japanischer Politiker und Gründer der Japanischen Rotkreuz-Gesellschaft (日本赤十字社, Nippon Sekijūjisha).
Takataya Kahei (japanisch 高田屋 嘉兵衛; geboren 7. Februar 1769 auf Awaji-shima (Provinz Awaji); gestorben 30. April 1827…Takataya Kahei (japanisch 高田屋 嘉兵衛; geboren 7. Februar 1769 auf Awaji-shima (Provinz Awaji); gestorben 30. April 1827 daselbst) war ein japanischer Reeder und später Händler auf Ezo, dem heutigen Hokkaidō.
Nakaura Julião (japanisch 中浦 ジュリアン Nakaura Jurian; geboren 1568 in Nakaura, Kreis Sonogi (彼杵郡), Provinz Hizen (heute…Nakaura Julião (japanisch 中浦 ジュリアン Nakaura Jurian; geboren 1568 in Nakaura, Kreis Sonogi (彼杵郡), Provinz Hizen (heute Stadt Saikai, Präfektur Nagasaki); gestorben 21. Oktober 1633 in Nagasaki) war ein japanischer Christ, einer der vier japanischen Teilnehmer der Tenshō-Gesandtschaft im Jahr 1582 nach Europa. Anschließend war er in Japan als Missionar tätig.
Gyōki oder Gyōgi (jap. 行基; * 668 in der Provinz Kawachi; † 749) war ein buddhistischer Mönch der japanischen Hossō-shū.…Gyōki oder Gyōgi (jap. 行基; * 668 in der Provinz Kawachi; † 749) war ein buddhistischer Mönch der japanischen Hossō-shū. Er ist besonders für seine wohltätigen Aktivitäten im gemeinen Volk berühmt. Gyōki, der aus einer naturalisierten Familie koreanischer Adliger aus Baekje stammte, verbrachte seit seinem 15. Lebensjahr sein Leben an buddhistischen Tempeln, zunächst am Asuka-dera, dann ab 685 am Yakushi-ji, wo er mit 24 ordiniert und unter anderem Schüler von Dōshō (629–700) und Gien (義淵; 644–728) wurde. Im Jahr 704 erkrankte Gyōkis Mutter, woraufhin er den Yakushi-ji verließ und nach Hause zurückkehrte, wo er die Wohnung in einen Tempel umfunktionierte. Später zog er mit seiner Mutter in eine Einsiedelei auf dem Berg Ikoma-yama, wo sie bis zu ihrem Tod zusammen lebten. Danach begann Gyōki, auf eigene Faust als Prediger und Missionar durch das Land zu reisen. Im Laufe seiner Reisen wirkte Gyōki an vielerlei Bauprojekten mit, insbesondere zum Wohl einfacher Leute – darunter Bootsstege, Brücken, Dämme, Bewässerungssysteme, Brunnen und Herbergen. Die Kenntnisse dazu resultierten höchstwahrscheinlich aus seinem Studium bei Dōshō. Insgesamt wird ihm auch die Bauherrschaft über 49 Tempel (34 für Mönche, 15 für Nonnen) zugeschrieben. Vielleicht im Zusammenhang mit diesen Reisen entstand die Karte Japans, die seinen Namen trägt. Gyōkis Reisetätigkeiten standen in eklatantem Widerspruch zur damaligen Religionspolitik des Ritsuryō-Adels. Verboten war das Sōni-ryō (僧尼令), die Aktivitäten von Mönchen und Priestern außerhalb offiziell anerkannter Tempel und Institutionen. Seit 718 wurden regelmäßig Edikte gegen Gyōkis illegale Tätigkeiten erlassen. Selbst in einer Passage aus dem Rikkokushi Shoku Nihongi wurde er noch als gefährlicher Verführer der Massen charakterisiert, obwohl er zu dieser Zeit schon länger die Akzeptanz diverser Regierungsvertreter erlangt hatte. So war er 721 von der Genshō-tennō eingeladen worden, um am Hof einen Vortrag zu halten, wobei ihm offiziell gestattet wurde, zwei seiner Anhänger zu ordinieren. Später entwickelte er enge Beziehungen zum Shōmu-tennō, der ihm 745 das zum ersten Daisōjō (etwa „Groß-Rektifizierer“) ernannte, dem höchsten buddhistischen Amt. Er soll auch auf Betreiben des kaiserlichen Hofes am Bau des Daibutsu am Tōdai-ji beteiligt worden sein. Gyōkis Wirken machte ihn bereits zu Lebzeiten äußerst populär. Das Shoku Nihongi führt mehrere Beispiele an, in denen er öffentlich die Massen ordinierte, so 705 Laien auf einmal im Jahr 741. Zum Zeitpunkt seines Todes soll Gyōki über dreitausend Schüler gehabt haben, darunter Gyōshin (670–740) und Shōgo bzw. Shōgu (732–811). Seine Leiche wurde auf dem Gelände eines Tempels auf dem Ikoma-yama begraben. Postum wurde Gyōki vom Kaiserhof sogar der Titel Bosatsu (Bodhisattva) verliehen. Seine Verehrung im volkstümlichen Buddhismus in Japan hält bis heute an.
Sakura Tsukuba (jap. 筑波 さくら, Tsukuba Sakura; * 16. Februar 19xx in der Präfektur Saitama, Japan) ist eine japanische…Sakura Tsukuba (jap. 筑波 さくら, Tsukuba Sakura; * 16. Februar 19xx in der Präfektur Saitama, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Für die 32-seitige Kurzgeschichte Hikari no Dodeki Haru no Hini gewann sie den fünften LMG Kasaku-Preis. Der Manga wurde ihr Debüt mit seiner Veröffentlichung im Juli 1994 im Manga-Magazin LaLa DX, das sich vorwiegend an jugendliche Mädchen richtet, sich also Mangas der Shōjo-Gattung widmet. Es folgten mehrere weitere Kurzgeschichten für LaLa DX und dessen Schwestermagazine LaLa und Lunatic LaLa. Ab 1998 schuf sie auch einige kurze Werke für das sich an eine ältere Zielgruppe richtende Melody-Magazin, das wie auch die LaLa-Magazine vom Hakusensha-Verlag herausgebracht wird. Der Durchbruch für die Zeichnerin kam jedoch erst mit ihrer ersten längeren Serie, Mekakushi no Kuni, die sie erstmals im Januar 1999 im LaLa DX veröffentlichte. In Mekakushi no Kuni erzählt Tsukuba von einer Jugendlichen, die das zukünftige Schicksal der Leute sehen kann, die sie berührt. Sie trifft auf einen Jungen, der eine ähnliche Fähigkeit hat wie sie; allerdings kann er in die Vergangenheit sehen. Die Manga-Serie wechselte 2000 ins eine größere Leserschaft erreichende LaLa und endete dort erst im März 2004, nach über 1.700 Seiten, die auch in neun Sammelbände verlegt wurden. Mekakushi no Kuni wurde ins Englische übersetzt. Von 2008 bis 2009 erschien eine Bunkoban-Neuauflage in fünf Bänden. Bereits zwei Monate vor dem Ende von Mekakushi no Kuni war im LaLa DX das erste Kapitel einer neuen Serie Tsukubas zu sehen. Yoroshiku Master (als Sweet Santa in Deutschland bei Tokyopop) erscheint seitdem in unregelmäßigen Abständen im Magazin und wurde bis 2009 in drei Sammelbänden zusammengefasst. Darin geht es um eine Siebzehnjährige, die scheinbar ein Weihnachtsmann ist und auf ihr Rentier zunächst noch in Menschengestalt trifft. Seit Oktober 2004 zeichnet die Autorin an einem weiteren Comic, dem bisher ungefähr 700 Seiten umfassenden Penguin Kakumei, für das LaLa. Erneut stellt Tsukuba darin ein Mädchen in den Vordergrund, das eine spezielle Fähigkeit hat: Sie kann in den Umrissen von Vögeln bestimmte Auren erkennen.