Kazuo Koike (jap. 小池 一夫, Koike Kazuo; * 8. Mai 1936 in Daisen, Präfektur Akita, Japan; † 17. April 2019) war ein…Kazuo Koike (jap. 小池 一夫, Koike Kazuo; * 8. Mai 1936 in Daisen, Präfektur Akita, Japan; † 17. April 2019) war ein japanischer Comic- und Drehbuchautor. Koike hatte seinen großen Durchbruch mit dem Aufkommen des Gekiga-Stils, der in realistischen Zeichnungen nicht auf die Darstellung von Sex und Gewalt verzichtete. Sein erster Erfolg war 1969 die von Takao Saito gezeichnete Serie Golgo 13; zeitnah entstand Muyonosuke. Anfang der 1970er-Jahre machte er sich selbstständig und schrieb zusammen mit dem Zeichner Gōseki Kojima den Manga Kozure Okami, der als sein bekanntestes Werk gilt. Auf Deutsch wurde dieser Manga unter dem Titel Lone Wolf & Cub bei Planet Manga veröffentlicht. Er handelt von einem Rōnin, der mit seinem kleinen Sohn als Auftragsmörder durch das Japan der Edo-Zeit zieht. Weitere große Erfolge gelangen ihm unter anderem mit Nijitte Monogatari und Crying Freeman. Letzteres wurde von Ryōichi Ikegami gezeichnet und erfolgreich unter dem Titel Crying Freeman – Der Sohn des Drachen verfilmt. Ebenfalls verfilmt wurde Lady Snowblood. All seine Manga-Geschichten wurden von bekannten Mangaka in gezeichneter Comicform umgesetzt. 2004 erhielt Kazuo Koike gemeinsam mit Goseki Kojima den angesehenen Hall of Fame Eisner Award der Jury.
Ishikawa Tatsuzō (japanisch 石川 達三; * 2. Juli 1905 in Yokote; † 31. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller.…Ishikawa Tatsuzō (japanisch 石川 達三; * 2. Juli 1905 in Yokote; † 31. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller. Ishikawa war der Sohn eines Schullehrers. Bedingt durch Umzüge und immer wieder auftretende finanzielle Probleme absolvierte er keine kontinuierliche Ausbildung, auch ein Englischstudium an der Waseda-Universität schloss er nicht ab. 1930 beabsichtigte Ishikawa, nach Brasilien auszuwandern, kehrte aber schon nach zwei Monaten zurück. Seinen langen Roman Sōbō, in dem er diese Erlebnisse reflektierte, publizierte er in Teilen von 1935 bis 1939. Für den ersten Teil 1935 wurde er mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet. In einem journalistischen Stil, der typisch ist für viele seiner Publikationen, beschrieb er das Leben armer japanischer Einwanderer in den 1930er Jahren. Im Auftrag der Zeitschrift Chūōkōron reiste Ishikawa Ende 1937 als Kriegsreporter nach Nanking. Nach seiner Rückkehr entstand hierüber der Roman Ikite iru heitai. Die kritische Darstellung der Gewalt der japanischen Armee gegen chinesische Zivilisten führte zum Verbot durch die japanische Regierung auf Grund des Presse-Gesetzes von 1909 und zu einer Verurteilung Ishikawas und seines Verlegers. Später erschien es in stark zensierter Form als Fortsetzungsroman im Chūōkōron. Nach dem Pazifikkrieg war Ishikawa einer der bekanntesten Schriftsteller mit Publikationen wie Kaze ni soyogu ashi und Ningen no kabe. 1969 wurde Ishikawa dafür mit dem Kikuchi-Kan-Preis ausgezeichnet.
Kobayashi Takiji (japanisch 小林 多喜二; * 13. Oktober 1903 in Shimokawazoi, heute: Ōdate; † 20. Februar 1933 Tokyo) war ein…Kobayashi Takiji (japanisch 小林 多喜二; * 13. Oktober 1903 in Shimokawazoi, heute: Ōdate; † 20. Februar 1933 Tokyo) war ein japanischer Autor proletarischer Literatur. Als Mitglied der Kommunistischen Partei wurde er im Februar 1933 von der Polizei verhaftet und zu Tode gefoltert.
Itō Einosuke (japanisch 伊藤 永之介; * 21. November 1903 in Akita, Präfektur Akita; † 26. Juli 1959) war ein japanischer…Itō Einosuke (japanisch 伊藤 永之介; * 21. November 1903 in Akita, Präfektur Akita; † 26. Juli 1959) war ein japanischer Schriftsteller.
Kaneko Yōbun (japanisch 金子 洋文, bürgerlich: Kaneko Yoshitarō (金子 吉太郎); * 8. April 1893 in Akita, Präfektur Akita; † 21.…Kaneko Yōbun (japanisch 金子 洋文, bürgerlich: Kaneko Yoshitarō (金子 吉太郎); * 8. April 1893 in Akita, Präfektur Akita; † 21. März 1985) war ein japanischer Schriftsteller und Mitglied der Sozialistischen Partei Japans.