Yoshinori Yamaguchi (japanisch 山口 祥義 Yamaguchi Yoshinori; * 1. Juli 1965 in Saitama, geburtsregistriert in Shiroishi…Yoshinori Yamaguchi (japanisch 山口 祥義 Yamaguchi Yoshinori; * 1. Juli 1965 in Saitama, geburtsregistriert in Shiroishi, Kishima, Saga) ist ein japanischer Politiker und seit 2015 Gouverneur von Saga. Yamaguchi, der Sohn eines damals in Saitama stationierten Angehörigen der Luftverteidigungskräfte aus Saga, studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im damaligen Ministerium für Selbstverwaltung, das 2001 im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten aufging. Für das Ministerium war er zeitweise unter anderem in den Präfekturverwaltungen von Akita, Tottori und Nagasaki sowie in der nationalen Katastrophenschutzbehörde und dem Kabinettssekretariat tätig. Ab 2011 lehrte er parallel am Graduiertenkolleg (daigakuin) der Universität Tokio. 2013 wurde er ins allgemeine JTB-Forschungsinstitut (JTB sōgō kenkyūjo) entsandt, 2014 in das Organisationskomitee der Rugby-WM 2019. Ende 2014 beendete Yamaguchi seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die aktive Politik, nachdem Yasushi Furukawa für einen geplanten Wechsel ins Nationalparlament seinen Rücktritt als Gouverneur von Saga angekündigt hatte. Bei der resultierenden Gouverneurswahl im Januar 2015 kandidierte Yamaguchi ohne Parteienunterstützung, während die Nationalregierungsparteien LDP und Kōmeitō die Kandidatur des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt Takeo, Keisuke Hiwatashi, unterstützten. Mit 49,9 % der Stimmen setzte Yamaguchi sich gegen Hiwatashi (39,2 %) und zwei weitere Kandidaten durch. Bei den Wahlen 2018 und 2022 – jeweils an den Anfang der gesetzlichen Fristen in den Dezember vorgezogen, um eine Wahlkampfperiode über Neujahr zu vermeiden – wurde er gegen jeweils nur einen, kommunistischen Kandidaten mit großen Mehrheiten für zwei weitere Amtszeiten wiedergewählt.
Satsuki Katayama (japanisch 片山 さつき Katayama Satsuki; geboren 9. Mai 1959 in Urawa (heute Saitama), Saitama) ist eine…Satsuki Katayama (japanisch 片山 さつき Katayama Satsuki; geboren 9. Mai 1959 in Urawa (heute Saitama), Saitama) ist eine japanische Politikerin und seit 2010 Mitglied im Senat für den Verhältniswahlwahlkreis, davor von 2005 bis 2009 Mitglied im Repräsentantenhaus für Shizuoka 7. Sie ist seit dem 21. Oktober 2025 Finanzministerin in den Kabinetten Takaichi I und Takaichi II.
Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama)…Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama) ist ein japanischer Politiker (parteilos→Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos/Hiranuma-Gruppe→partei- und fraktionslos, Nikai-Faktion→LDP, bis zur Auflösung Nikai-Faktion), mit Unterbrechung seit dem Jahr 2000 Mitglied des Repräsentantenhauses (Unterhaus der Nationalversammlung) für den 11. Wahlkreis Saitama und ehemaliger Justizminister. Koizumi wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Finanzministerium. In seiner Zeit als Beamter absolvierte er auch ein Graduiertenstudium an der Columbia-Universität. 1996 beendete er seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die Politik. Bei der Repräsentantenhauswahl 1996, der ersten nach der Wahlrechtsreform, kandidierte Koizumi ohne Parteinominierung im neuen FPTP-Wahlkreis Saitama 11, landete aber hinter Takuji Katō (LDP) und Taneaki Tanami (parteilos mit NFP-DP-Unterstützung) nur auf dem dritten Platz. Im zweiten Anlauf konnte er sich bei der Wahl 2000 gegen Katō durchsetzen und trat einige Monate später der LDP bei, für die er 2003 souverän wiedergewählt wurde. Im „Post-Parlament“ 2005 stimmte Koizumi gegen das Postprivatisierungsgesetz der Regierung von Jun’ichirō Koizumi und musste bei der resultierenden Repräsentantenhauswahl ohne Parteinominierung antreten. Die LDP stellte als „Attentäter-Kandidaten“ Etsuji Arai auf, der Koizumi um rund zwei Prozentpunkte schlug. Bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 kandidierte Koizumi mit Unterstützung von Takeo Hiranuma und aus dem Gewerkschaftsbund Rengō Saitama, während die Mitte-links-Opposition auf eine Nominierung in Saitama 11 verzichtete, und Koizumi gewann den Sitz mit Zweidrittelmehrheit zurück. Anschließend schloss er sich der um Hiranuma formierten Fraktion kokueki to kokumin no seikatsu o mamoru kai (informell Hiranuma-Gruppe) an und übernahm nach Hiranumas Austritt 2010 deren Vorsitz. 2011 kehrte er in die LDP-Fraktion zurück, blieb aber zunächst weiter parteilos und gewann Saitama 11 bei den Wahlen 2012, 2014 und 2017 klar gegen Tomohiro Konno (zweimal LDP-nominiert, 2017 unabhängig mit LDP-Wahlempfehlung). Ab 2014 nahm er bereits als „Sondermitglied“ (tokubetsu kaiin) an Sitzungen der Nikai-Faktion teil. Nach der Wahl 2017 wurde er schließlich von der LDP nachnominiert und kehrte in die Partei zurück. Bei den Repräsentantenhauswahlen 2021, 2024 und 2026 wurde er für die LDP wiedergewählt. Bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida im September 2023 wurde Koizumi zum Justizminister ernannt und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit im Oktober 2024 im Amt.
Toshirō Mutō (jap. 武藤 敏郎, Mutō Toshirō; * 2. Juli 1943 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) war von 2003 bis 2008…Toshirō Mutō (jap. 武藤 敏郎, Mutō Toshirō; * 2. Juli 1943 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) war von 2003 bis 2008 stellvertretender Gouverneur (副総裁, fuku-sōsai) der Bank of Japan (BoJ). Zuvor war er Beamter im Finanzministerium. Er ist Absolvent der Universität Tokio.
Shishaku Shibusawa Eiichi (jap. 渋沢 栄一; geboren 16. März 1840 in Chiaraijima, Hanzawa-gun, Provinz Musashi (heute…Shishaku Shibusawa Eiichi (jap. 渋沢 栄一; geboren 16. März 1840 in Chiaraijima, Hanzawa-gun, Provinz Musashi (heute Fukaya, Präfektur Saitama); gestorben 11. November 1931) war ein japanischer Unternehmer der Meiji-Zeit und die zentrale Figur des wirtschaftlichen Aufbaus nach dem Ende der Abschließung Japans. 1900 wurde er zum Baron, 1920 zum Vizegraf ernannt.