Takashi Chinen (jap. 知念孝, Chinen Takashi; * 25. März 1967 in Uruma, Präfektur Okinawa) ist ein ehemaliger japanischer…Takashi Chinen (jap. 知念孝, Chinen Takashi; * 25. März 1967 in Uruma, Präfektur Okinawa) ist ein ehemaliger japanischer Turner.
Satoshi Shingaki (jap. 新垣 諭, Shingaki Satoshi; * 21. Februar 1964 in Itoman, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Satoshi Shingaki (jap. 新垣 諭, Shingaki Satoshi; * 21. Februar 1964 in Itoman, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Bantamgewicht.
Akinobu Hiranaka (jap. 平仲 明信, Hiranaka Akinobu; * 14. November 1963 in Okinawa, Japan), eigentlich bzw. auch als…Akinobu Hiranaka (jap. 平仲 明信, Hiranaka Akinobu; * 14. November 1963 in Okinawa, Japan), eigentlich bzw. auch als früherer Ringname Nobuaki Hiranaka (平仲 信明 bzw. 平仲 伸章, Hiranaka Nobuaki), ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Halbweltergewicht. Sein Debüt als Profi entschied er am 24. März im Jahre 1985 für sich, als er Kazumi Yokoi in einem auf 8 Runden angesetzten Kampf durch klassischen K. o. in der 1. Runde bezwang. Bereits in seinem 3. Fight wurde er mit einem K.-o.-Sieg Japanischer Meister. Im April 1992 schlug er Edwin Rosario durch T.K.o in Runde 2 und sicherte sich dadurch den WBA-Weltmeistertitel.
Mikio Shimoji (jap. 下地 幹郎 Shimoji Mikio; * 14. August 1961 in Hirara (heute: Miyakojima), Präfektur Okinawa) ist ein…Mikio Shimoji (jap. 下地 幹郎 Shimoji Mikio; * 14. August 1961 in Hirara (heute: Miyakojima), Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (Hashimoto-Faktion)→parteilos→Sōzō→Neue Volkspartei→Ishin no Tō→Ōsaka Ishin no Kai→Nippon Ishin no Kai→parteilos/subnational durchgehend Sōzō) und ehemaliges Mitglied (1996–2003, 2005–2012, 2014–2021) des Abgeordnetenhauses, des Unterhauses des nationalen Parlaments, für den Verhältniswahlblock Kyūshū, von 2005 bis 2012 für den Mehrheitswahl-Einmandatswahlkreis Okinawa 1. 2012 war er Minister für Katastrophenschutz im Kabinett Noda. Shimoji schloss 1984 sein Studium an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Chūō Gakuin Daigaku ab und arbeitete anschließend in der Privatwirtschaft. Im Dezember 1995, ein Jahr nach der Einführung der Einmandatswahlkreise wurde er Vorsitzender des LDP-Wahlkreisverbands Okinawa 1. Er unterlag bei der Unterhauswahl 1996 zwar im Wahlkreis Taiichi Shiraho (Neue Fortschrittspartei, Ex-Kōmeitō) und Saneyoshi Furuken (KPJ), zog aber über die neu eingeführte Verhältniswahl im Block Kyūshū ins Parlament ein. Bei der Wahl 2000 verzichtete er auf eine Wahlkreiskandidatur gegen Shiraho – die Kōmeitō war nach der Auflösung der NFP wiedergegründet worden und regierte nun in Koalition mit der LDP –, kandidierte nur über die Verhältniswahl und wurde wiedergewählt. Für die LDP war er parlamentarischer Staatssekretär (Seimujikan/Daijinseimukan) in der Behörde für die Entwicklung Okinawas (1998–1999) und im Wirtschaftsministerium (2002). Shimoji trat bei der Wahl 2003 als Unabhängiger in seinem Wahlkreis an, ohne seine Parteizugehörigkeit aufzugeben, aber auch ohne die formale Unterstützung seiner Partei. Er unterlag Shiraho und schied aus dem Parlament aus. 2005 verließ er die LDP ganz und kandidierte bei der Wahl 2005 erneut als Unabhängiger, nun aber mit Unterstützung der Oppositionsparteien DPJ und Shadaitō. Mit knapp 5.000 Stimmen Vorsprung auf Shiraho konnte Shimoji erstmals seinen Wahlkreis gewinnen. Im gleichen Jahr gründete er mit Präfektur- und Kommunalpolitikern aus Okinawa die Partei Sōzō – im rechtlichen Sinne eine „politische Vereinigung“ (seiji dantai), keine Partei (siehe Politische Parteien in Japan#Gesetzliche Regelungen); eine Doppelmitgliedschaft ist daher problemlos. Im nationalen Parlament schloss er sich der Fraktion der Neuen Volkspartei an, die 2005 von aus der LDP vertriebenen Postprivatisierungsgegnern gegründet worden war. 2008 verließ er die Sōzō und trat der Neuen Volkspartei bei, in der er als Vorsitzender des politischen Ausschusses (2009–2010), parlamentarischer Geschäftsführer (seit 2009), Wahlkampfchef (ab 2010) und Generalsekretär (seit 2010) Führungsfunktionen im Parteivorstand übernahm. Bei der Wahl 2009 wurde er als Abgeordneter für die Neue Volkspartei mit DPJ-Unterstützung klar im Wahlkreis wiedergewählt. Im Oktober 2012 berief ihn Premierminister Yoshihiko Noda bei seiner dritten Kabinettsumbildung zum Minister beim Kabinettsbüro für besondere Aufgaben (Katastrophenschutz) und übertrug ihm auch die Zuständigkeit für die Postprivatisierung. Der bisherige Vertreter der Neuen Volkspartei im Kabinett, Tadahiro Matsushita, hatte sich im September 2012 erhängt. 2012 fusionierte der Präfekturverband Okinawa der Neuen Volkspartei mit der Sōzō, und Shimoji übernahm wieder den Parteivorsitz von Sōzō. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Shimoji den Wahlkreis Okinawa 1 an den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Kōnosuke Kokuba (LDP) und schied erneut aus dem Parlament aus. Er kandidierte erfolglos bei der Gouverneurswahl in Okinawa im November 2014. Im Dezember 2014 bewarb er sich für die Ishin no Tō wieder im Wahlkreis Okinawa 1 für das Abgeordnetenhaus und landete zwar auf dem dritten Platz hinter Kandidaten von KPJ und LDP, gewann aber als drittbester Wahlkreisverlierer unter fünf Doppelkandidaten auf dem Listenplatz 1 den letzten Sitz der Ishin no Tō bei der Verhältniswahl im Block Kyūshū. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2017 verlor er für die Nippon Ishin no Kai wieder Okinawa 1, gewann aber als bester Verlierer unter vier Kandidaten auf dem Ishin-Listenplatz 1 den einzigen Sitz der Partei im Block Kyūshū. Wie Shimoji 2020 zugab, hatte er 2017 vor der Verabschiedung des „Casino-“/Integrated-Resort (IR)-Gesetzes von 2018, das nicht-staatliches Glücksspiel an ausgewählten Casinostandorten erlaubt, Gelder von einem chinesischen Casinobetreiber erhalten. Die Ishin no Kai beantwortete sein Austrittsgesuch mit Ausschluss, und er wollte später in die LDP zurückzukehren; aber die LDP Okinawa lehnte dies letztlich ab. Bei der Wahl des Premierministers im Oktober 2021 stimmte er für den LDP-Parteivorsitzenden Fumio Kishida. Bei der Shūgiin-Wahl 2021 musste er aber als Unabhängiger kandidieren und unterlag in Okinawa 1 auf dem dritten Platz Seiken Akamine (KPJ) und Kōnosuke Kokuba (LDP). Auch 2024 unterlag er in gleicher Konstellation.
Tsuyoshi Hamada (jap. 浜田 剛史, Hamada Tsuyoshi; * 29. November 1960 in Nakagusuku, Präfektur Okinawa, Japan) ist ein…Tsuyoshi Hamada (jap. 浜田 剛史, Hamada Tsuyoshi; * 29. November 1960 in Nakagusuku, Präfektur Okinawa, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. 1984 wurde er Japanischer Meister und 1985 OPBF-Meister jeweils im Leichtgewicht. 1986 errang er den Weltmeistertitel des Verbandes WBC und verteidigte ihn einmal. Im Jahre 1987 verlor er diesen Titel und beendete daraufhin seine Karriere.
Shun Medoruma (japanisch 目取真 俊, Medoruma Shun; * 6. Oktober 1960, in Nakijin, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer…Shun Medoruma (japanisch 目取真 俊, Medoruma Shun; * 6. Oktober 1960, in Nakijin, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Schriftsteller.
Katsuo Tokashiki (* 27. Juli 1960 in der Präfektur Okinawa, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im…Katsuo Tokashiki (* 27. Juli 1960 in der Präfektur Okinawa, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Halbfliegengewicht.
Tadashi Tomori (jap. 友利 正, Tomori Tadashi; * 28. Dezember 1959 in Naha, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im…Tadashi Tomori (jap. 友利 正, Tomori Tadashi; * 28. Dezember 1959 in Naha, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Halbfliegengewicht.
Denny Tamaki (jap. 玉城 デニー, Tamaki Denī, amtlich: Yasuhiro Tamaki (玉城 康裕, Tamaki Yasuhiro); * 13. Oktober 1959 in…Denny Tamaki (jap. 玉城 デニー, Tamaki Denī, amtlich: Yasuhiro Tamaki (玉城 康裕, Tamaki Yasuhiro); * 13. Oktober 1959 in Yonashiro (heute: Uruma), Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker (parteilos→DPJ→LF→Mirai→Seikatsu→LP→parteilos) und seit 2018 Gouverneur der Präfektur Okinawa in Südjapan. Zuvor war er von 2009 bis zu seiner Gouverneurskandidatur Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 3. Wahlkreis Okinawa und von 2002 bis 2005 Abgeordneter im Stadtparlament der Stadt Okinawa.
Yasutsune Uehara (jap. 上原 康恒, Uehara Yasutsune; * 12. Oktober 1949 in Naha, Präfektur Okinawa, Japan) ist ein…Yasutsune Uehara (jap. 上原 康恒, Uehara Yasutsune; * 12. Oktober 1949 in Naha, Präfektur Okinawa, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Superfedergewicht und Linksausleger.
Takeshi Onaga (jap. 翁長 雄志, Onaga Takeshi; * 2. Oktober 1950 in Miwashi (heute: Naha), Präfektur Okinawa; † 8. August…Takeshi Onaga (jap. 翁長 雄志, Onaga Takeshi; * 2. Oktober 1950 in Miwashi (heute: Naha), Präfektur Okinawa; † 8. August 2018 in Urasoe) war ein japanischer Politiker (LDP→parteilos) und von 2014 bis 2018 Gouverneur der Präfektur Okinawa. Zuvor war er von 1992 bis 1996 Abgeordneter im Präfekturparlament von Okinawa und von 2000 bis 2014 Bürgermeister von Naha.
Yūkō Tamanaha (jap. 玉那覇 有公, Tamanaha Yūkō; * 22. Oktober 1936 in Ishigaki, in der Präfektur Okinawa) ist ein…Yūkō Tamanaha (jap. 玉那覇 有公, Tamanaha Yūkō; * 22. Oktober 1936 in Ishigaki, in der Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Färber und Kunsthandwerker. Er wurde 1996 als erster Lebender Nationalschatz für das Wichtige Immaterielle Kulturgut „Textilfärberei“ deklariert. Ursprünglich arbeitete Yūkō Tamanaha nach Abschluss der Schule in einem Stahlwerk. Doch wurde er dann vom Färbemeister Eiki Shiroma XIV., der von der Präfektur zum Bewahrer der Bingata-Färbetechnik ernannt worden war, ausgebildet, nachdem er dessen einzige Tochter Michiko geheiratet hatte. Nach seiner Ausbildung eröffnete er um 1961 im Stadtteil Shuri in Naha ein eigenes Atelier. Seine Bingata Technik zeichnet sich dadurch aus, dass er verschiedene, meist farbenfrohe Muster auf beiden Seiten des Textils aufträgt. Durch den präzisen Zuschnitt der Färbeschablonen gelingt es Yūkō Tamanaha mit Farbe und Schattierungen den Eindruck von Licht und Bewegung zu erzeugen. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt er 1998 die Ehrenmedaille am violetten Band und 2006 den Orden der Aufgehenden Sonne (Verdienstklasse Offizier). Für seine Bingata Färbetechnik wurde Yūkō Tamanaha im Mai 1996 zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Er ist außerdem Ehrenbürger seiner Heimatstadt Ishigaki. Sein Sohn Yūshō Tamanaha (* 1968) ist ebenfalls Färbemeister und betreibt ein Atelier in Yomitan.
Ōshiro Tatsuhiro (jap. 大城 立裕; * 19. September 1925 in Nakagusuku, Okinawa; † 27. Oktober 2020 in Kitanakagusuku…Ōshiro Tatsuhiro (jap. 大城 立裕; * 19. September 1925 in Nakagusuku, Okinawa; † 27. Oktober 2020 in Kitanakagusuku, Okinawa) war ein japanischer Schriftsteller. Ōshiro studierte bis 1945 an der Toua Doubun Universität in Shanghai. Er arbeitete einige Zeit als Hochschullehrer und dann als Verwaltungsbeamter. Von 1983 bis 1986 leitete er das Okinawa Prefectural Museum. Für den Roman Kakuteru Pātī (Cocktailparty) wurde er 1967 mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet. 1993 erhielt er für Hi no hate kara den Hirabayashi-Taiko-Literaturpreis. 2000 folgte der Verdienstpreis der Insel Okinawa für seine Verdienste um die Literatur der Region. Als sein bedeutendstes Werk gilt der historische Roman Ryūkyū shobun.
Kinjō Hiroshi (* 1919 im alten Schlossbezirk von Shuri auf Okinawa; † 10. Oktober 2013) war Großmeister, Hanshi, 10.…Kinjō Hiroshi (* 1919 im alten Schlossbezirk von Shuri auf Okinawa; † 10. Oktober 2013) war Großmeister, Hanshi, 10. Dan, des Karate und Kobudo. Im Jahre 1926 begann er mit dem Karate-Unterricht bei seinem Großvater Kanagushiku Okina. Anschließend wurde er von Oshiro Chojo (1888–1935) und Chomō Hanashiro (1869–1945) unterrichtet. Chibana Choshin nannte Hiroshi ein „wandelndes Lexikon der Geschichte, Philosophie und Anwendung des Karate“. Ähnlich äußerte sich auch Richard Kim: „Nur wenige besitzen Kinjō Hiroshis enzyklopädisches Wissen“. Von ihm entwickelte Kata Shihozuki, Shihogeri. Shiho Zuki Ipponme 四方突き 一本目 Shiho Zuki Nihonme 四方突き 二本目 Shiho Zuki Sanbonme 四方突き 三本目 Shiho Zuki Yonme 四方突き 四本目 Shiho Zuki Gohonme 四方突き 五本目 Shiho Zuki Ropponme 四方突き 六本目 Shiho Zuki (四方突き) ist eine Schlagtechnik in den Kampfkünsten, insbesondere im Karate. Der Begriff bedeutet „Vier-Richtungen-Stoß“ und bezieht sich auf die Technik, bei der in vier verschiedene Richtungen gestoßen wird. Die Übung wird oft genutzt, um die Präzision und Reaktionsfähigkeit des Karatekas zu verbessern, indem sie auf mehrere Angriffe oder Gegner aus verschiedenen Richtungen vorbereitet. Kinjo legt besonderen Wert auf Techniken, die sowohl eine starke Basis als auch schnelle Reaktionsfähigkeit fördern, und hat viele Schüler in der korrekten Ausführung solcher Bewegungen ausgebildet. Der Begriff „Shiho Zuki von Hiroshi Kinjo“ könnte sich auf seine spezifische Interpretation oder seine Lehre dieser Vier-Richtungen-Stoßtechnik im Rahmen des Shorin-Ryu-Karate-Stils beziehen und so seine besondere Herangehensweise an Karate zum Ausdruck bringen.
Nagamine Shōshin (jap. 長嶺 将真; * 15. Juli 1907 auf Okinawa; † 2. November 1997 Naha (Okinawa)), 10. Dan, Hanshi, war ein…Nagamine Shōshin (jap. 長嶺 将真; * 15. Juli 1907 auf Okinawa; † 2. November 1997 Naha (Okinawa)), 10. Dan, Hanshi, war ein japanischer Kampfkunstexperte. Im Jahre 1947 gründete er den Karatestil Matsubayashi-Ryū.
Senaga Kamejirō (japanisch 瀬長 亀次郎; geboren 10. Juni 1907 in Tomigusuku (Präfektur Okinawa); gestorben 5. Oktober 2001)…Senaga Kamejirō (japanisch 瀬長 亀次郎; geboren 10. Juni 1907 in Tomigusuku (Präfektur Okinawa); gestorben 5. Oktober 2001) war ein japanischer Politiker und Journalist.
Yamanokuchi Baku (jap. 山之口 貘, wirklicher Name: Yamaguchi Shūsaburō, 山口 重三郎; * 11. September 1903 in Naha, Präfektur…Yamanokuchi Baku (jap. 山之口 貘, wirklicher Name: Yamaguchi Shūsaburō, 山口 重三郎; * 11. September 1903 in Naha, Präfektur Okinawa; † 19. Juli 1963) war ein japanischer Lyriker. Yamanokuchi ging 1923 nach Tokio, wo er in Kontakt mit Schriftstellern wie Satō Haruo und Kaneko Mitsuharu war. 1936 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband Shiben no sono (思弁の苑), der ihm große Anerkennung brachte. Kritisch setzte er sich mit der amerikanischen Besetzung seiner Heimat Okinawa auseinander. 1964 erschien posthum der Gedichtband Maguro ni Iwashi (鮪に鰯).
Tokuda Kyūichi (japanisch 徳田 球一; geboren 12. September 1894 in Nago, Präfektur Okinawa; gestorben 14. Oktober 1953) war…Tokuda Kyūichi (japanisch 徳田 球一; geboren 12. September 1894 in Nago, Präfektur Okinawa; gestorben 14. Oktober 1953) war ein japanischer marxistischer Politiker.
Tōyama Kanken (jap. 遠山寬賢 Tōyama Kanken; * 24. September 1888 in Shuri, Okinawa; † 24. November 1966) war ein…Tōyama Kanken (jap. 遠山寬賢 Tōyama Kanken; * 24. September 1888 in Shuri, Okinawa; † 24. November 1966) war ein japanischer Karateka und der Entwickler der Karate-Auffassung Shudokan. Er wurde unter dem Namen Kanken Oyadamari, als Mitglied einer Adelsfamilie geboren.
Chibana Chōshin (jap. 知花 朝信; * 5. Juni 1885 in Shuri; † 26. Februar 1969 in Tōkyō) war ein okinawanischer Karatemeister…Chibana Chōshin (jap. 知花 朝信; * 5. Juni 1885 in Shuri; † 26. Februar 1969 in Tōkyō) war ein okinawanischer Karatemeister und der Begründer der Kobayashi-Strömung innerhalb des Shorin-ryū-Stiles, die er aus den Lehren seines Meisters Itosu Ankō entwickelte.
Iha Fuyū (japanisch 伊波 普猷; geboren 15. März 1876 in Naha (Präfektur Okinawa); gestorben 13. August 1947 in der…Iha Fuyū (japanisch 伊波 普猷; geboren 15. März 1876 in Naha (Präfektur Okinawa); gestorben 13. August 1947 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Linguist und Volkskundler, „Vater der Okinawa-Wissenschaft“.
Yabu Kentsū (jap. 屋部 憲通; * 1866 auf Okinawa, Japan; † 1937 auf Okinawa, Japan) war Meister des Karate und war…Yabu Kentsū (jap. 屋部 憲通; * 1866 auf Okinawa, Japan; † 1937 auf Okinawa, Japan) war Meister des Karate und war mitverantwortlich dafür, den „militärischen Drill“, nach dem noch heute Karate in den meisten Fällen unterrichtet wird, einzuführen. Seine militärische Karriere brachte ihm den Spitznamen Yabu Gunsō (dt. „Feldwebel“) ein. Yabu war Schüler von Itosu Ankō und Matsumura Sōkon. Über seinen Schüler Gima Makoto hatte sein Trainingsstil womöglich auch Einfluss auf die Entwicklung des Gima-ha Shotokan-Ryū in Japan. Er unterrichtete unter anderem an der Lehrerausbildungsanstalt (Shihan Gakkô) in Shuri, Okinawa. Von 1919 an lebte er acht Jahre in den USA und stellte 1927 sein Karate auf Hawaii vor. Er starb 1937.
Itosu Ankō (jap. 糸洲 安恒, gelegentlich auch die Kun-Lesung Itosu Yasutsune; * 1831 auf Okinawa, Königreich Ryūkyū (heute…Itosu Ankō (jap. 糸洲 安恒, gelegentlich auch die Kun-Lesung Itosu Yasutsune; * 1831 auf Okinawa, Königreich Ryūkyū (heute Japan); † 1915 ebendort) war Großmeister des Karate und einer der wichtigsten Karate-Meister der vergangenen 100 Jahre und Lehrer der meisten späteren Stilgründer, wie z. B. Chibana Choshin (Shorin-Ryū), Mabuni Kenwa (Shitō-Ryū) oder Funakoshi Gichin (Shōtōkan-Ryū). Itosu reformierte das Karate Okinawas und half mit, aus der einstigen, im privaten geübten Kampfkunst ein System zu machen, das zum Zwecke der körperlichen Ertüchtigung und geistigen Erziehung (das später im Sinne des Dō) an Schulen gelehrt wurde. Dazu entwickelte er viele der heutigen Standard-Katas, wie z. B. die Pin'an-Serie (in Shōtōkan als Heian bekannt) beziehungsweise überarbeitete die alten Formen und „entschärfte“ dabei die enthaltenen Techniken, um das Karate einer breiten Masse zugänglich machen zu können. Bei der vormals auf historischen Fotos für Itosu gehaltenen Person handelte es sich tatsächlich um Miyake Sango, der als Kendō-Lehrer an der Präfektur-Mittelschule tätig war. Das aktuelle Foto von Itosu (siehe rechts) wurde von der Karateabteilung der Präfektur Okinawa veröffentlicht und gilt bis auf Weiteres als ein Foto von Itosu Ankō.
Asato Ankō (japanisch 安里 安恒, gelegentlich auch nach der Kun-Lesung Asato Yasutsune; * 1827 im Königreich Ryūkyū; †…Asato Ankō (japanisch 安里 安恒, gelegentlich auch nach der Kun-Lesung Asato Yasutsune; * 1827 im Königreich Ryūkyū; † 1906) war ein Meister des frühen Karate auf Okinawa. Er und Itosu Ankō sind die beiden wichtigsten Lehrmeister Funakoshi Gichins, dem Vater des modernen Karate und Stilbegründer der (Shōtōkan-Ryū). Funakoshi ist darüber hinaus die wichtigste Quelle für die Informationen, die uns heute über Asato bekannt sind. Vielen verschiedenen Artikeln, die in jüngerer Zeit über Asato verfasst wurden, liegen deutlich die Beschreibungen Funakoshis zugrunde.
Eine Band [bænd] ist eine Gruppe von Musikern, die sich üblicherweise unter einem Bandnamen zusammengeschlossen hat, um…Eine Band [bænd] ist eine Gruppe von Musikern, die sich üblicherweise unter einem Bandnamen zusammengeschlossen hat, um gemeinsam zu musizieren. Der Begriff wird im deutschsprachigen Raum überwiegend für Musikgruppen der Jazz-, Pop-, Rock- und Country-Musik verwendet. Frühere deutsche Bezeichnungen für Musikgruppen waren Musikkapelle, Tanzkapelle oder einfach Kapelle. Das Wort Band wurde nach 1945 ins Deutsche übernommen. Der Duden Rechtschreibung von 1957 enthielt es noch nicht; es war erst im Deutschen Fremdwörterbuch 1960 enthalten.
Satsuki Shimabukuro (japanisch 島袋 さつき, Shimabukuro Satsuki; * 28. Mai 1988 in Nago, Okinawa), besser bekannt unter…Satsuki Shimabukuro (japanisch 島袋 さつき, Shimabukuro Satsuki; * 28. Mai 1988 in Nago, Okinawa), besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Meisa Kuroki (jap. 黒木 メイサ, Kuroki Meisa), ist eine japanische Schauspielerin, Model und Sängerin. Sie wird von der Agentur Sweet Power vertreten und ist bei Sony Music Japan unter Vertrag. Unter anderem hat sie für das populäre Modemagazin JJ gemodelt und ist derzeit die japanische Repräsentantin für Giorgio Armani. Sie spielte in zahlreichen Fernsehserien (Dorama), Werbespots, Filmen und Bühneninszenierungen mit.
Namie Amuro (japanisch 安室 奈美恵 Amuro Namie; * 20. September 1977 in Naha, Okinawa) ist eine japanische J-Pop-Sängerin…Namie Amuro (japanisch 安室 奈美恵 Amuro Namie; * 20. September 1977 in Naha, Okinawa) ist eine japanische J-Pop-Sängerin, Tänzerin, Model, Schauspielerin und Unternehmerin, die sich seit 2018 musikalisch im Ruhestand befindet. Seit den 1990ern ist sie eine der führenden Figuren der japanischen Unterhaltungsindustrie und ist als zeitgenössischer Teenidol, aufgrund der stetig wechselnden Musikrichtungen und ihrer visuellen Darstellungen in ihren Musikvideos, populär. In den 1990er Jahren galt sie als „J-Pop Queen“ und prägte diesen Begriff erstmals. Nach einigen kommerziellen Depressionen erlangte sie diesen Status Ende der 2000er zurück. Elf ihrer Platten verkauften sich jeweils mehr als eine Million Mal und elf ihrer Singles erreichten die Höchstplatzierung in den Oricon-Charts. Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Elastizität in der Musikindustrie, wird sie als japanisches Äquivalent zu populär westlichen Künstlern wie Madonna und Janet Jackson dargestellt. In ihrer Ehe (1997 bis 2002) war sie unter dem Namen Namie Maruyama amtlich, aber nicht künstlerisch, bekannt.
Hikari Mitsushima (japanisch 満島ひかり, Mitsushima Hikari; * 30. November 1985 in Okinawa, Japan) ist eine japanische…Hikari Mitsushima (japanisch 満島ひかり, Mitsushima Hikari; * 30. November 1985 in Okinawa, Japan) ist eine japanische Schauspielerin.
Yōkō Gushiken (jap. 具志堅 用高, Gushiken Yōkō; * 26. Juni 1955 in Ishigaki, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im…Yōkō Gushiken (jap. 具志堅 用高, Gushiken Yōkō; * 26. Juni 1955 in Ishigaki, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Halbfliegengewicht.