Toshio Mashima (jap. 真島 俊夫, Mashima Toshio; * 21. Februar 1949 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata, auf der Hauptinsel…Toshio Mashima (jap. 真島 俊夫, Mashima Toshio; * 21. Februar 1949 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata, auf der Hauptinsel Honshū, Japan; † 21. April 2016) war ein japanischer Komponist und Arrangeur.
Kashiwado Tsuyoshi (jap. 柏戸 剛; * 29. November 1938 in Yamazoe, Landkreis Higashitagawa (heute: Tsuruoka), Präfektur…Kashiwado Tsuyoshi (jap. 柏戸 剛; * 29. November 1938 in Yamazoe, Landkreis Higashitagawa (heute: Tsuruoka), Präfektur Yamagata als Togashi Tsuyoshi (富樫 剛); † 8. Dezember 1996) war ein japanischer Sumōringer und der 47. Yokozuna. In den 1960ern war er der wichtigste sportliche Rivale des damals erfolgreichsten Ringers Taihō. Noch unter dem Namen Togashi begann er seine Profilaufbahn 1954 im Alter von 15 Jahren. Es folgten schnelle Aufstiege, bei seinem Turniersieg in der Makushita-Division war er der jüngste Titelgewinner in der Geschichte dieser Liga. Schon im März 1958 gewann er die Meisterschaft in der Jūryō-Division, und im September des Jahres stand sein Name erstmals in der Rangliste der Makuuchi-Division, der höchsten Klasse im japanischen Profisumō. Im März 1959 nahm Togashi den Kampfnamen Kashiwado an, ein Shikona, der mindestens seit dem 18. Jahrhundert von Sumōringern verwendet wird. Mit einem 13-2-Resultat schaffte er den Sprung in die vorderen Maegashira-Ränge, ein weiteres gutes (12-3) Ergebnis im September verschaffte ihm erstmals einen Rang als Komusubi. Von 1960 bis Mitte 1961 trat Kashiwado sehr sicher gegen Spitzenkämpfer der Liga an. Die höchstrangigen Ringer seiner Zeit, die Yokozuna Wakanohana I. und Asashio III., besiegte er beide mehrfach. Beim Nagoya-basho im Juli 1960 konnte er sich sogar, abgesehen vom Sekiwake Wakamisugi, gegen sämtliche Ringer der Sanyaku-Ränge durchsetzen. Dies brachte Kashiwado den Aufstieg zum Ōzeki. Daneben hatte Kashiwado eine Reihe von Sonderpreisen erhalten, sein erster Titelgewinn in der Makuuchi blieb allerdings zunächst aus. Im Januar 1961 – Taiho wurde mittlerweile ebenfalls zum Ōzeki befördert – konnte Kashiwado mit einem 13-2 den Sieg auf dem Hatsu-Basho davontragen. Ein Anschlusserfolg blieb zwar aus; da seine Leistung jedoch konstant hoch blieb, genügte sein Sieg-Niederlagen-Verhältnis den Verantwortlichen, um ihn im September 1961 gleichzeitig mit Taiho zum Yokozuna zu ernennen. Während sein Konkurrent, mit dem ihn ein Freundschaftsverhältnis verband, nun etwa die Hälfte aller Turniere für sich entschied, blieb Kashiwado ein weiterer Triumph trotz guter Ergebnisse vorerst versagt. Er lieferte seinem Erzrivalen jedoch technisch hochwertige Duelle und ging insbesondere in der zweiten Hälfte der Dekade durchaus auch als Sieger daraus hervor. Zuvor offenbarte sich jedoch Kashiwados Anfälligkeit für Verletzungen, die ihn immer wieder zu Pausen zwang und der ihm den zweifelhaften Ruf eines „gläsernen Yokozuna“ einbrachte: Die ersten vier Turniere des Jahres 1963 verpasste er fast vollständig, allein im Märzturnier trat er an, aber nur um nach fünf Begegnungen mit Ellenbogen- und Schulterverletzungen wieder auszuscheiden. Sein furioses Comeback mit einem unbesiegten zweiten Yusho im September gegen den ebenfalls bis zu diesem Kampf unbesiegten Taiho entzog danach allen Spekulationen über einen frühen Rücktritt den Boden. Aber auch vom Sommer 1964 bis zum Frühjahr 1965 konnte der mittlerweile an Diabetes erkrankte Kashiwado kaum antreten und bestritt in dieser Zeit nur zwölf Kämpfe. Auf die Zeiten der Abwesenheit folgten stets glänzende Turniere und weitere Titelgewinne wie im September 1965, oder, nach einem weiteren Aussetzen, im Januar 1966. Letztgenannter Erfolg entstand allerdings auf einem Turnier, bei dem diesmal Taiho sowie der Yokozuna Tochinoumi abwesend waren und somit von allen amtierenden Großmeistern nur Kashiwado und Sadanoyama überhaupt antraten. Doch in der Konkurrenz mit diesen Ringern erzielte Kashiwado noch bis zu seinem fünften und letzten Turniersieg im Juli 1967 in Nagoya gute Ergebnisse. Danach begann sein Stern zu sinken. Im Juli 1969 erklärte er seinen Rücktritt. Nach seinem Rückzug aus dem Sport gründete er 1970 den Ringerstall Kagamiyama-beya. 1996 starb er im Alter von 58 Jahren an Leberversagen. Auf der Pressekonferenz am 21. Mai 2005 anlässlich seines eigenen altersbedingten Ausscheidens aus dem Sumōverband sagte Taihō: „Es gab Taihō, weil es Kashiwado gab. Es gab Kashiwado, weil es Taihō gab.“
Shūhei Fujisawa (jap. 藤沢 周平, Fujisawa Shūhei; * 26. November 1927 in der Präfektur Yamagata; † 26. Januar 1997) war ein…Shūhei Fujisawa (jap. 藤沢 周平, Fujisawa Shūhei; * 26. November 1927 in der Präfektur Yamagata; † 26. Januar 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Sein bürgerlicher Name ist Tomeji Kosuge (小菅 留治, Kosuge Tomeji).
Takushiro Hattori (jap. 服部 卓四郎 Hattori Takushirō; * 2. Januar 1901 in Tsuruoka in der Präfektur Yamagata; † 30. April…Takushiro Hattori (jap. 服部 卓四郎 Hattori Takushirō; * 2. Januar 1901 in Tsuruoka in der Präfektur Yamagata; † 30. April 1960) war Offizier der Kaiserlich Japanischen Armee und Regierungsbeamter. Während des Zweiten Weltkriegs war er abwechselnd Chef der Operationsabteilung des Generalstabs der Armee sowie Sekretär von Premierminister Hideki Tojo. Nach Kriegsende diente er der japanischen Nachkriegsregierung als Berater in militärischen Angelegenheiten.
Sagara Morio (japanisch 相良 守峯; geboren 14. April 1895 in Tsuruoka (Präfektur Yamagata); gestorben 16. Oktober 1989) war…Sagara Morio (japanisch 相良 守峯; geboren 14. April 1895 in Tsuruoka (Präfektur Yamagata); gestorben 16. Oktober 1989) war ein japanischer Germanist, Lehrbuchverfasser und Übersetzer.
Satō Kōtoku (jap. 佐藤 幸徳; * 5. März 1893 in der Präfektur Yamagata, Japan; † 26. Februar 1959) war ein Generalleutnant…Satō Kōtoku (jap. 佐藤 幸徳; * 5. März 1893 in der Präfektur Yamagata, Japan; † 26. Februar 1959) war ein Generalleutnant des Kaiserlich Japanischen Heeres.
Ishiwara Kanji (jap. 石原 莞爾; * 18. Januar 1889 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 15. August 1949 in Takase) war ein…Ishiwara Kanji (jap. 石原 莞爾; * 18. Januar 1889 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 15. August 1949 in Takase) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee und Anhänger des Nichirenismus. Er gilt neben Itagaki Seishirō als Hauptverantwortlicher des sogenannten Mukden-Zwischenfalls.
Ōkawa Shūmei (japanisch 大川 周明; * 6. Dezember 1886 in Sakata, Präfektur Yamagata, Japanisches Kaiserreich; † 24.…Ōkawa Shūmei (japanisch 大川 周明; * 6. Dezember 1886 in Sakata, Präfektur Yamagata, Japanisches Kaiserreich; † 24. Dezember 1957 in Kanagawa) war ein nationalistischer japanischer Schriftsteller und politischer Philosoph sowie Verfechter der Panasienbewegung. Seine Schriften inspirierten viele rechtsextremistische japanische Gruppen in den 1930ern.
Ogura Kinnosuke (japanisch 小倉 金之助; * 14. März 1885 in Sakata (Präfektur Yamagata); † 21. Oktober 1962 in Tōkyō) war ein…Ogura Kinnosuke (japanisch 小倉 金之助; * 14. März 1885 in Sakata (Präfektur Yamagata); † 21. Oktober 1962 in Tōkyō) war ein japanischer Mathematiker, Mathematikdidaktiker und Mathematikhistoriker, der in den 1920er Jahren einflussreich in der Reform des mathematischen Unterrichts in Japan war.
Mibuchi Tadahiko (japanisch 三淵 忠彦; geboren 3. März 1880 in der Präfektur Okayama; gestorben 14. Juli 1950 in der…Mibuchi Tadahiko (japanisch 三淵 忠彦; geboren 3. März 1880 in der Präfektur Okayama; gestorben 14. Juli 1950 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Jurist, 1947 erster Vorsitzender des Obersten Gerichtshofs in Japan.