Shō Kawamoto (japanisch 川元 奨 Kawamoto Shō; * 1. März 1993 in Saku) ist ein japanischer Mittelstreckenläufer, der sich…Shō Kawamoto (japanisch 川元 奨 Kawamoto Shō; * 1. März 1993 in Saku) ist ein japanischer Mittelstreckenläufer, der sich auf den 800-Meter-Lauf spezialisiert hat.
Yūsuke Imai (jap. 今井 裕介 Imai Yūsuke; * 20. September 1977 in Usuda) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer und…Yūsuke Imai (jap. 今井 裕介 Imai Yūsuke; * 20. September 1977 in Usuda) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer und Shorttracker.
Osamu Naito (japanisch 内藤 修 Naito Osamu; * 14. April 1949 in Usuda; † 22. Oktober 2016) war ein japanischer…Osamu Naito (japanisch 内藤 修 Naito Osamu; * 14. April 1949 in Usuda; † 22. Oktober 2016) war ein japanischer Eisschnellläufer. Naito, der an der Nihon-Universität studierte, nahm von 1966 bis 1977 an nationalen Wettbewerben teil und wurde dabei im Jahr 1975 japanischer Meister im Großen Vierkampf. Zudem errang er bei japanischen Meisterschaften jeweils einmal den dritten und zweiten Platz. International startete er erstmals bei der Winter-Universiade 1970 in Rovaniemi, wo er den achten Platz über 5000 m errang. Zudem gewann er dort die Bronzemedaille über 10.000 m. In den folgenden Jahren lief er bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1971 in Göteborg auf den 15. Platz im Großen Vierkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo auf den 16. Platz über 5000 m sowie auf den 12. Rang über 10.000 m. Letztmals international startete er bei der Winter-Universiade 1972 in Lake Placid, wo er den 17. Platz über 1500 m und den 12. Platz über 3000 m errang.
Buronson (jap. 武論尊; * 16. Juni 1947 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Comicautor. Er ist auch unter…Buronson (jap. 武論尊; * 16. Juni 1947 in der Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Comicautor. Er ist auch unter seinem eigentlichen Namen Yoshiyuki Okamura (岡村 善行, Okamura Yoshiyuki) und unter dem weiteren Pseudonym Shō Fumimura (史村 翔, Fumimura Shō) bekannt. Nachdem er bei den Japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräften gearbeitet hatte, wurde er Assistent beim Manga-Zeichner Hiroshi Motomiya. Ab 1972 schrieb er Szenarios für Mangas, die sich an eine männliche Zielgruppe richteten, zunächst vor allem für Jungen, später für Erwachsene. Im Manga-Magazin Shōnen Jump kam von 1975 bis 1979 sein erster Erfolg Doberman Keiji (ドーベルマン刑事) heraus; diese Serie setzte Shinji Hiramatsu nach seinen Vorlagen zeichnerisch um. Es folgten weitere Titel für dieses Magazin, unter anderem gemeinsam mit Jirō Kuwata und Kaoru Shintani. Buronsons längstes und mit über 60 Millionen verkauften Exemplaren kommerziell erfolgreichstes Werk ist Fist of the North Star (北斗の拳 Hokuto no Ken), das von 1983 bis 1988 in Shōnen Jump veröffentlicht wurde. Die Zeichnungen bei dieser Serie um einen Kampfsportler, der die Schwachen und Unschuldigen beschützt, kreierte Tetsuo Hara. Gemeinsam mit Kentarō Miura entstanden von 1989 bis 1992 die Comics Ōrō (王狼), Ōrō-den (王狼伝) und Japan (ジャパン). Seit 1990 arbeitet Buronson mit dem Zeichner Ryōichi Ikegami zusammen, mit dem er gemeinsam Sanctuary (サンクチュアリ), Strain, Heat und Ha – Lord (覇-LORD-) schuf; aus dieser Zusammenarbeit sind bereits über 40 Bücher hervorgegangen. 2002 gewann Buronson für Heat den Shōgakukan-Manga-Preis. Von 2002 bis 2004 schrieb er für Hidenori Hara die Serie G – Gokudo Girl. Neben Ha – Lord, das seit 2004 im Magazin Big Comic Superior läuft, arbeitet der Autor mit Tetsuo Hara aktuell auch an der Fortsetzung von Fist of the North Star: Sōten no Ken (蒼天の拳). Diese erscheint seit 2004 im Magazin Comic Bunch.
Tamio Dejima (jap. 出嶋 民雄 Dejima Tamio; * 21. Februar 1947 in Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.…Tamio Dejima (jap. 出嶋 民雄 Dejima Tamio; * 21. Februar 1947 in Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Dejima, der an der Rikkyō-Universität studierte und sich auf die Kurzdistanzen spezialisiert hatte, nahm von 1963 bis 1976 meist an nationalen Rennen teil und trat international erstmals in der Saison 1967/68 in Erscheinung. Dabei wurde er bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck Vierter über 500 m und belegte in Grenoble bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen den 33. Platz über 500 m. Bei der Sprintweltmeisterschaft 1971 in Inzell lief er auf den 24. Platz. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er in den Jahren 1966, 1967, 1970 und 1971 mit dem siebten Platz.
Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003…Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003, Kasama, Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Töpfer und Kunstkeramiker. Er wurde 1993 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Neriage“ deklariert. Kōsei Matsui wurde 1927 in Motomaki geboren. Er studierte japanische Literatur an der Meiji-Universität, die er 1952 abschloss. Im gleichen Jahr heiratete er Hideko, die älteste Tochter eines Priesters des 1937 restaurierten Tempels Gessō-ji (月崇寺) in Kasama. 1957 wurde Matsui in diesem Tempel Priester der Jōdo-shū. 1959 baute er den alten Brennofen auf dem Tempelgelände wieder auf und widmete sich alten Keramiken aus China, Korea und Japan. Von 1967 an erlernte er dann das Töpferhandwerk von Kōichi Tamura. 1969 nahm er mit einem großen Keramiktopf in Neriage-Technik an einer Ausstellung der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk teil und errang einen Förderpreis. Neriage oder auch Nerikomi ist eine Technik aus der chinesischen Tang-Dynastie, bei der verschiedenfarbige Tonsorten ineinander gedreht oder in Formen gepresst werden. Auf diese Weise entstehen marmorierte Keramiken mit vielfältigen bunten Mustern. In den 80er Jahren perfektionierte er unterschiedliche Muster, wie dünne eisenschwarze Linienmuster. Im Laufe der Zeit entwickelte er eine eigene Form der Neriage-Technik, indem er während der Herstellung mit der Töpferscheibe durch Bürsten der Oberfläche Fehlstellen in der Glasur und eine unregelmäßige Oberflächenbeschaffenheit erzeugte. 1988 erhielt er die Ehrenmedaille am violetten Band. Kōsei Matsui wurde 1993 für seine Neriage-Technik zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Er starb 2003 an einer Atmungsinsuffizienz.
Takeuchi Yoshimi (jap. 竹内 好; * 2. Oktober 1910 in Usuda (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 3. März 1977 in Musashino…Takeuchi Yoshimi (jap. 竹内 好; * 2. Oktober 1910 in Usuda (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 3. März 1977 in Musashino, Präfektur Tokio) war ein japanischer Sinologe und Kulturtheoretiker. Takeuchi studierte ab 1931 chinesische Literatur an der Universität Tokio. 1932 besuchte er erstmals China und gründete nach seiner Rückkehr mit einigen Freunden, darunter der Schriftsteller Takeda Taijun, die Gesellschaft für chinesische Literaturstudien (Chūgoku bungaku kenkyūkai). Diese gab die Zeitschrift Chūgoku Bungaku heraus, in der er Essays und Übersetzungen veröffentlichte. Nach dem Abschluss des Studiums lebte er von 1937 bis 1939 erneut in China. Während des Pazifikkrieges wurde er 1943 zum Militärdienst eingezogen und war bis Kriegsende in China eingesetzt. Nach Kriegsende begann Takeuchi zu unterrichten, zunächst an der Keiō-Universität, später an der Universität Tokio. Ein Angebot, in die Kommunistische Partei einzutreten, lehnte er 1949 ab, jedoch engagierte er sich später in dem linksgerichteten Institut für Geisteswissenschaft (Shisō no kagaku kenkyūkai), dem u. a. der Philosoph Tsurumi Shunsuke und der Politikwissenschaftler Maruyama Masao angehörten. Aus Protest gegen den Vertrag über gegenseitige Kooperation und Sicherheit zwischen Japan und den Vereinigten Staaten legte er 1960 sein Lehramt an der Universität Tokio nieder. Takeuchis erstes Buch Ro Jin (魯迅) über den chinesischen Schriftsteller Lu Xun entstand 1936 als Essay und erschien 1944 als Buch. Es folgten zahlreiche Essays zur chinesischen und japanischen Literatur, zur kulturellen Entwicklung Japans und dem Verhältnis des Landes zur Modernität. Die Monographie Wer war Takeuchi Yoshimis Lu Xun? erschien 2003 und eine Auswahl seiner Essays erschien zwei Jahre darauf unter dem Titel Japan in Asien.
Maruoka Hideko (japanisch 丸岡 秀子, verheiratet Ishii Hide; geboren 5. Mai 1903 in Usuda in der Präfektur Nagano…Maruoka Hideko (japanisch 丸岡 秀子, verheiratet Ishii Hide; geboren 5. Mai 1903 in Usuda in der Präfektur Nagano; gestorben 25. Mai 1990) war eine japanische Gesellschaftskritikerin und Feministin.