Keiichirō Hirano (jap. 平野 啓一郎, Hirano Keiichirō; * 22. Juni 1975 in Gamagōri) ist ein japanischer Schriftsteller.…Keiichirō Hirano (jap. 平野 啓一郎, Hirano Keiichirō; * 22. Juni 1975 in Gamagōri) ist ein japanischer Schriftsteller. Hirano debütierte 1998 als Student mit dem Roman Nisshoku, für den er im Folgejahr den Akutagawa-Preis erhielt. Unmittelbar nach dem Abschluss seines Studiums erschien 1999 sein zweiter Roman Ichigetsu monogatari. In seinem Roman Sōsō (2002) schrieb Hirano über Frédéric Chopin, George Sand und Eugène Delacroix. Eine erste Sammlung von Kurzgeschichten erschien 2003 unter dem Titel Shimizu, eine weitere unter dem Titel Shitariochiru tokeitachi no hamon folgte 2004. Für Dōn erhielt er 2009 den Bunkamura Prix des Deux Magots. 2022 wurde mit dem Roman Das Leben eines Anderen erstmals ein Werk ins Deutsche übersetzt.
Tamanoumi Masahiro (auch Tamanoshima Masao; jap. 玉の海 正洋, * 5. Februar 1944 im Gamagōri, Präfektur Aichi; † 11. Oktober…Tamanoumi Masahiro (auch Tamanoshima Masao; jap. 玉の海 正洋, * 5. Februar 1944 im Gamagōri, Präfektur Aichi; † 11. Oktober 1971) war ein japanischer Sumōringer und der 51. Yokozuna. Tamanoumi begann mit dem Sumō unter dem Namen Tamanoshima. Im März 1964 kämpfte er zum ersten Mal in der Makuuchi-Division. Er stieg in fünf Turnieren zum Komusubi auf, hatte danach aber fast zwei Jahre lang Schwierigkeiten, einen Platz unter den Sanyaku zu halten. Erst 1966 überzeugte er mit einer Serie guter Ergebnisse und wurde zum Ōzeki befördert. Im Mai 1968 gewann er sein erstes Yusho, aber erst nach dem Rücktritt der Yokozuna Sadanoyama und Kashiwado konnte sein Talent entfalten und das Septemberturnier 1969 gewinnen. Den Sieg im nächsten Basho wurde ihm zwar im Ausscheidungskampf von seinem langjähriger Freund und Rivalen Kitanofuji abgerungen, doch reichte die Leistung, um beide in den Rang des Yokozuna zu erheben. Erst jetzt nahm Tamanoumi seinen endgültigen Kampfnamen an. Frühere Träger dieses Shikona waren Tamanoumi Umekichi (1912–1988) und der für seine Trink- und Rauflust berüchtigte Sekiwake Tamanoumi Daitaro (1923–1987). Die beiden Jahre 1970 und 1971 wurden weitgehend von den beiden neuen Großmeistern beherrscht. Tamanoumi selbst gewann vier weitere Meistertitel. Der alte Yokozuna Taihō, der auf sein Karriereende zuging, konnte kaum noch ein Turnier für sich entscheiden. Das Ende dieser Ära kam jedoch rasch: Im Oktober 1971 erlag Tamanoumi im Alter von 27 Jahren einem Herzinfarkt nach einer Blinddarmoperation. Tamanoshima war weder ein besonders großer noch ein besonders schwerer Ringer (1,77 m, 135 kg), besaß aber ausgezeichnete Körperkraft und Beweglichkeit, die ihm besonders bei Wurf- und Hebetechniken zugutekamen.
Toshio Sugiura (japanisch 杉浦 敏朗, Sugiura Toshio; * 9. August 1942 in Gamagōri, Präfektur Aichi; † 1. Januar 2018 in…Toshio Sugiura (japanisch 杉浦 敏朗, Sugiura Toshio; * 9. August 1942 in Gamagōri, Präfektur Aichi; † 1. Januar 2018 in Tokio), bekannt unter seinem Ringnamen Katsuhikari Toshio (和晃 敏郎), war ein japanischer Sumōringer. Er machte sein professionelles Debüt im November 1958 und erreichte im September 1969 die Spitzenklasse. Sein höchster Rang war maegashira 1. Er zog sich von der aktiven Konkurrenz im März 1973 zurück und blieb im japanischen Sumōverband als Ältester unter dem Namen Wakafuji. Er erreichte das obligatorische Rentenalter von 65 Jahren und verließ den Sumōverband im August 2007. Toshio starb am 1. Januar 2018 im Alter von 75 Jahren an Gallengangskarzinom.
Ōba Sakae (jap. 大場 栄; * 21. März 1914; † 8. Juni 1992 in Gamagōri) war ein Offizier in der Kaiserlich Japanischen…Ōba Sakae (jap. 大場 栄; * 21. März 1914; † 8. Juni 1992 in Gamagōri) war ein Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee. Er diente im Zweiten Weltkrieg sowohl in China als auch im Pazifikkrieg. Nachdem die japanischen Streitkräfte in der Schlacht um Saipan geschlagen worden waren, zog er sich mit einer Gruppe von Soldaten und Zivilisten tief in den Dschungel zurück, um sich der Gefangennahme durch die Alliierten zu entziehen. Unter Ōbas Führung überlebte die Gruppe über ein Jahr nach der Schlacht und ergab sich schließlich im Dezember 1945, drei Monate nachdem der Krieg vorbei war (siehe auch Holdout). Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde er ein erfolgreicher Geschäftsmann und Mitglied im Stadtrat von Gamagōri.
Ōsumi Ken’ichirō (japanisch 大隅 健一郎; geboren 3. Oktober 1904 in Gamagōri (Präfektur Aichi); gestorben 19. März 1998 in…Ōsumi Ken’ichirō (japanisch 大隅 健一郎; geboren 3. Oktober 1904 in Gamagōri (Präfektur Aichi); gestorben 19. März 1998 in Nishinomiya) war ein japanischer Jurist mit dem Schwerpunkt Handelsgesetzgebung.
Suzuki Mosaburō (japanisch 鈴木 茂三郎; geboren 7. Februar 1893 in Gamagōri, Aichi; gestorben 7. Mai 1970 in Tōkyō) war ein…Suzuki Mosaburō (japanisch 鈴木 茂三郎; geboren 7. Februar 1893 in Gamagōri, Aichi; gestorben 7. Mai 1970 in Tōkyō) war ein japanischer Journalist, Essayist und führender Sozialist. Von 1946 bis 1966 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses (bis 1947 Unterhaus des Reichstages, ab 1947 der Nationalversammlung) aus Tōkyō, von 1951 bis 1960, unterbrochen durch die Parteispaltung, Oppositionsführer.