Shigetarō Yamamoto (jap. 山本 繁太郎, Yamamoto Shigetarō; * 14. November 1948 in Yanai, Präfektur Yamaguchi; † 15. März 2014…Shigetarō Yamamoto (jap. 山本 繁太郎, Yamamoto Shigetarō; * 14. November 1948 in Yanai, Präfektur Yamaguchi; † 15. März 2014 in Ube, Präfektur Yamaguchi) war ein japanischer Politiker und von 2012 bis 2014 Gouverneur von Yamaguchi. Yamamoto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1972 Beamter im damaligen Bauministerium, das 2001 Teil des MLIT wurde. Zuletzt leitete er dort ab 2004 die Wohnungsabteilung (jūtaku-kyoku) und war ab 2006 shingikan, eine Position unterhalb der Staatssekretäre. 2007 übernahm er die Leitung einer Abteilung für chiiki kasseika, „Belebung der Regionen“, beim Kabinettssekretariat, die stadt- und regionalplanerische Aufgaben in der Zentralregierung als Querschnittsaufgabe koordinieren soll. Den Wechsel in die Politik versuchte Yamamoto 2008 bei einer Nachwahl zum Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, im 2. Wahlkreis Yamaguchi. Für die Liberaldemokratische Partei (LDP) bewarb er sich um die Nachfolge von Yoshihiko Fukuda (LDP), der für seine (erfolgreiche) Kandidatur zum Bürgermeister der Stadt Iwakuni zurückgetreten war. Allerdings unterlag Yamamoto dem Demokraten Hideo Hiraoka. Bei der regulären Wahl 2009 konnte Yamamoto den Stimmenrückstand auf Hiraoka von über 20 auf rund 12 Tausend Stimmen verkürzen, unterlag aber erneut und verfehlte angesichts des insgesamt schlechten Abschneidens der LDP trotz seines relativ guten Wahlkreisergebnisses (sekihairitsu, „Verlustquote“, 90,1 %) auch ein Verhältniswahlmandat. Nachdem Gouverneur Sekinari Nii angekündigt hatte, sich zur Gouverneurswahl im Juli 2012 zurückziehen zu wollen, erklärte Yamamoto im März 2012 seine Kandidatur für die Nachfolge. Er kandidierte mit Unterstützung Niis und der Präfekturverbände von LDP und Kōmeitō. Wichtigster der drei Gegenkandidaten war der von der Midori no Mirai unterstützte Energieforscher Tetsunari Iida, der seinen Wahlkampf auf die nationale energiepolitische Debatte über die Zukunft der Kernkraft konzentrierte – in der Stadt Kaminoseki im Landkreis Kumage im Südosten der Präfektur plant Chūgoku Denryoku ein neues Kernkraftwerk mit zwei Reaktoren, das schon seit Jahrzehnten heftig umstritten war; dennoch wurde 2009 mit Landgewinnungs- und anderen vorbereitenden Maßnahmen für den Bau begonnen. Im Wahlkampf änderte Yamamoto seine Position zum Kraftwerk Kaminoseki: Hatte er vorher für eine Fortsetzung der nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben unterbrochenen Arbeiten plädiert, schlug er nun ein „Einfrieren“ vor, bis die Zentralregierung eine neue Energiepolitik formuliert habe. Gouverneur Nii hatte bereits angekündigt, die im Oktober 2012 auslaufende Genehmigung zunächst nicht zu verlängern. Ein weiteres Wahlkampfthema war die vom Pentagon beschlossene Stationierung von „Osprey“-Kipprotorflugzeugen in Iwakuni, die wegen Sicherheitsbedenken umstritten ist. Yamamoto sprach sich im Wahlkampf gegen einen Einsatz der Maschinen aus, solange die Sicherheitsbedenken nicht ausgeräumt sind. Bei deutlich gestiegener Wahlbeteiligung setzte sich Yamamoto mit rund 48 % der Stimmen gegenüber 35 % für Iida durch. Er trat das Gouverneursamt am 22. August 2012 an. Im Oktober 2013 wurde Yamamoto ins Krankenhaus eingeliefert und reichte am 9. Januar 2014 im Krankenhaus seinen Rücktritt bei Präfekturparlamentspräsident Shungaku Yanai ein. Der Rücktritt wurde mit der Annahme durch das Präfekturparlament am 14. Januar 2014 wirksam. Yamamoto verstarb am 15. März 2014 an Lungenkrebs.
Satō Eisaku (jap. 佐藤 榮作; * 27. März 1901 im heutigen Tabuse, Yamaguchi; † 3. Juni 1975 in Tokio) war ein japanischer…Satō Eisaku (jap. 佐藤 榮作; * 27. März 1901 im heutigen Tabuse, Yamaguchi; † 3. Juni 1975 in Tokio) war ein japanischer Politiker, der der liberaldemokratischen Partei angehörte. Er war von 1958 bis 1960 Finanzminister und von 1964 bis 1972 der 39. Premierminister Japans. In Anerkennung für Japans Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag erhielt Satō 1974 als erster Asiate den Friedensnobelpreis. Von 1964 bis 1975 war er Präsident der International Karate Organization Kyokushinkaikan.
Kishi Nobusuke (jap. 岸 信介; * 13. November 1896 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 7. August 1987 in Shinjuku…Kishi Nobusuke (jap. 岸 信介; * 13. November 1896 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 7. August 1987 in Shinjuku, Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker (IRAA→Gokokudōshikai→parteilos→Nihon Saiken Renmei→LP→parteilos→DPJ→LDP) und von 1957 bis 1960 der 37. Premierminister von Japan und Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei. Von 1941 bis 1944 war er Minister im Kabinett Tōjō.
Egi Tasuku (jap. 江木 翼; Geburtsname: Hamura Tasuku; * 24. April 1873 in Mishō-mura, Yamaguchi; † 18. September 1932 in…Egi Tasuku (jap. 江木 翼; Geburtsname: Hamura Tasuku; * 24. April 1873 in Mishō-mura, Yamaguchi; † 18. September 1932 in Akasaka, Tokio) war ein Staatsmann im Kaiserreich Japan, der unter anderem mehrmals Minister in verschiedenen Kabinetten war.
Yamagata Isaburō (japanisch 山縣 伊三郎; * 6. Februar 1852 in Kawashima-mura, Abu-gun, Provinz Nagato (heute: Hagi…Yamagata Isaburō (japanisch 山縣 伊三郎; * 6. Februar 1852 in Kawashima-mura, Abu-gun, Provinz Nagato (heute: Hagi, Präfektur Yamaguchi); † 24. September 1927 in Tokio) war ein japanischer Regierungsbeamter der Meiji-Zeit.
Egi Kazuyuki (jap. 江木 千之; * 21. Mai 1853 in Iwakuni, Provinz Suō; † 23. August 1932 in Ushigome, Tokio) war ein…Egi Kazuyuki (jap. 江木 千之; * 21. Mai 1853 in Iwakuni, Provinz Suō; † 23. August 1932 in Ushigome, Tokio) war ein Staatsmann im Kaiserreich Japan, der unter anderem zwischen 1897 und 1898 Gouverneur von Aichi, von 1898 bis 1903 Gouverneur von Hiroshima sowie 1924 im Kabinett Kiyoura für einige Monate Bildungsminister war.
Shinagawa Yajirō (japanisch 品川 弥二郎; geb. 20. November 1843 in der Provinz Nagato (heute Präfektur Yamaguchi); gest. 26.…Shinagawa Yajirō (japanisch 品川 弥二郎; geb. 20. November 1843 in der Provinz Nagato (heute Präfektur Yamaguchi); gest. 26. Februar 1900) war ein japanischer Politiker während der Meiji-Zeit.
Shishaku Inoue Masaru (japanisch 井上 勝; 25. August 1843 – 2. August 1910) war der erste Direktor der japanischen…Shishaku Inoue Masaru (japanisch 井上 勝; 25. August 1843 – 2. August 1910) war der erste Direktor der japanischen Eisenbahnen, ein Mitglied der Chōshū-Fünf und gilt als „Vater der japanischen Eisenbahn“.
Ōmura Masujirō (jap. 大村 益次郎; * 30. Mai 1824; † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte…Ōmura Masujirō (jap. 大村 益次郎; * 30. Mai 1824; † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte, der als Begründer der Kaiserlich Japanischen Armee angesehen wird. Ōmura stammte aus einem Dorf in der Provinz Suō (heute die Stadt Yamaguchi in der Präfektur Yamaguchi). Bereits frühzeitig interessierte er sich für westliche Studien (Rangaku), und hier besonders für die westliche Medizin. Er wurde durch das Lehen Chōshū zum Studium an der Tekijuku in Ōsaka unter Ogata Kōan, später unter Philipp Franz von Siebold in Nagasaki geschickt. 1853 wurde er vom Lehen Uwajima (der heutigen Präfektur Ehime) als Militärinstrukteur engagiert, ab 1857 lehrte er an der Militärakademie des Shogunates, der Kōbusho in Edo. Im Jahre 1862 wurde er wieder nach Chōshū zurückgerufen, um an der dortigen Militärakademie zu lehren und ihre Armee zu reformieren. Er erlangte einen Ruf als brillanter Taktiker, als er die Truppen des Tokugawa-Shōgunates, die 1866 gegen Chōshū ausgeschickt worden waren, in die Flucht schlug. Er zeichnete sich weiter in den Feldzügen des Boshin-Krieges gegen den Shōgun aus. Nach der Meiji-Restauration wurde er Vizeminister für Militärangelegenheiten. Als solcher verursachte er mit einem Vorschlag einer allgemeinen Wehrpflicht eine Kontroverse, da dies das Ende des Standes der Samurai zur Folge hätte. Im Oktober 1869 wurde er in Kyōto von einer Gruppe unzufriedener Ex-Samurai angegriffen und schwer verletzt. Er starb wenige Wochen später an seinen Verletzungen. Seine Vorschläge zur Schaffung einer modernen Armee westlichen Stils wurden jedoch von seinem Schützling, Yamagata Aritomo, weitergeführt. Ōmura wird mit einer großen Bronzestatue, der ersten in Japan nach westlicher Art, in der Mitte des Zeremonialweges zum Yasukuni-Schrein in Tokio geehrt.