Yasutada Noguchi (japanisch 野口 安忠 Noguchi Yasutada; * 11. August 1976) ist ein ehemaliger japanischer Leichtathlet, der…Yasutada Noguchi (japanisch 野口 安忠 Noguchi Yasutada; * 11. August 1976) ist ein ehemaliger japanischer Leichtathlet, der sich auf das Kugelstoßen spezialisiert hat.
Rie Ueno (jap. 上野 理恵, Ueno Rie; * 11. Juni 1976) ist eine japanische Mittel- und Langstreckenläuferin. 1999 wurde sie…Rie Ueno (jap. 上野 理恵, Ueno Rie; * 11. Juni 1976) ist eine japanische Mittel- und Langstreckenläuferin. 1999 wurde sie japanische Meisterin im 1500-Meter-Lauf. Damals lief sie für das Chemieunternehmen Sekisui Kagaku (engl. Sekisui Chemical). Im selben Jahr gewann sie Gold bei der Universiade über 5000 m. 2000 siegte sie beim Kagawa-Marugame-Halbmarathon, 2004 und 2005 beim Kyōto-Halbmarathon.
Takayo Kondō (jap. 近藤 高代, Kondō Takayo; * 17. November 1975 in Ōtsu) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die…Takayo Kondō (jap. 近藤 高代, Kondō Takayo; * 17. November 1975 in Ōtsu) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Stabhochsprung spezialisiert hat. Ihren größten Erfolg feierte sie mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Asienmeisterschaften 2000 in Jakarta.
Kurao Umeki (jap. 梅木 蔵雄, Umeki Kurao; * 30. September 1975 in Hikari) ist ein japanischer Langstreckenläufer, der sich…Kurao Umeki (jap. 梅木 蔵雄, Umeki Kurao; * 30. September 1975 in Hikari) ist ein japanischer Langstreckenläufer, der sich auf die Marathonstrecke spezialisiert hat. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2002 belegte er den 19. Platz und holte zusammen mit dem japanischen Team die Silbermedaille. Beim Berlin-Marathon 2003 wurde er Siebter mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:09:52 h. 2005 wurde er Vierter beim Peking-Marathon und 2006 Dritter beim Berlin-Marathon. 2008 belegte er beim Tokio-Marathon den sechsten Platz. Umeki hat die Waseda-Universität absolviert und lebt derzeit in Hiroshima. Er startet für das Team des Konzerns Chūgoku Denryoku.
Kōji Alexander Murofushi (jap. 室伏 アレクサンダー 広治 Murofushi Arekusandā Kōji; * 8. Oktober 1974 in Numazu, Präfektur…Kōji Alexander Murofushi (jap. 室伏 アレクサンダー 広治 Murofushi Arekusandā Kōji; * 8. Oktober 1974 in Numazu, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Leichtathlet. Der Hammerwerfer ist Olympiasieger und Weltmeister.
Ikumi Wakamatsu (jap. 若松 育美, Wakamatsu Ikumi, geborene Ikumi Nagayama, 永山 育美, Nagayama Ikumi; * 22. Juni 1974 in der…Ikumi Wakamatsu (jap. 若松 育美, Wakamatsu Ikumi, geborene Ikumi Nagayama, 永山 育美, Nagayama Ikumi; * 22. Juni 1974 in der Präfektur Kagoshima) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin. 2000 gewann sie den Luxemburger Halbmarathon Route du Vin. 2001 siegte sie beim Kagawa-Marugame-Halbmarathon und wurde Achte beim Nagoya-Marathon. 2008 kam sie beim Nagoya-Marathon auf den 19. Platz.
Tsuyoshi Ogata (jap. 尾方 剛, Ogata Tsuyoshi; * 11. Mai 1973 in Kumano, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer…Tsuyoshi Ogata (jap. 尾方 剛, Ogata Tsuyoshi; * 11. Mai 1973 in Kumano, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Langstreckenläufer, der sich auf den Marathon spezialisiert hat. 1999 belegte er bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Palermo den 30. Platz. Sein erster großer Erfolg war 2001 der vierte Platz beim Berlin-Marathon in 2:10:06 h. 2002 wurde er Zweiter beim Fukuoka-Marathon in 2:09:15 h und erzielte mit 1:01:50 h seine beste Zeit über die Halbmarathon-Distanz. Beim Marathon der Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis belegte er den zwölften Platz in 2:10:39 h. Als Sechster des Fukuoka-Marathons stellte er im selben Jahr seine Bestzeit von 2:08:37 h auf, und ein Jahr später siegte er an gleicher Stelle in 2:09:10 h. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki holte er Bronze in 2:11:16 h hinter Jaouad Gharib (MAR) und Christopher Isengwe (TAN). Auch beim Hitzemarathon den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka sah es bis kurz vor Schluss so aus, als könnte er wiederum Bronze erlangen, jedoch musste er sich Viktor Röthlin geschlagen geben und wurde schließlich Fünfter. Seine Landsleute Satoshi Ōsaki und Toshinari Suwa belegten die beiden Folgeplätze, so dass das Teamgold nach Japan ging. Ogata ist 1,65 m groß und wiegt 50 kg.
Eri Yamaguchi (jap. 山口 衛里 Yamaguchi Eri; * 14. Januar 1973 in Takino, Präfektur Hyōgo) ist eine ehemalige japanische…Eri Yamaguchi (jap. 山口 衛里 Yamaguchi Eri; * 14. Januar 1973 in Takino, Präfektur Hyōgo) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin. Sie gewann 1998 den Hokkaidō-Marathon und wurde durch ihren Sieg beim Tokyo International Women’s Marathon 1999 japanische Marathonmeisterin, wobei sie mit 2:22:12 gleichzeitig einen Asienrekord und den noch heute bestehenden Streckenrekord aufstellte. Aufgrund dieser Leistung wurde sie für die Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney nominiert, wo sie im Marathon mit 2:27:03 den siebten Platz belegte.
Minori Hayakari (japanisch 早狩実紀 Hayakari Minori; * 29. November 1972 in Uji, Präfektur Kyōto) ist eine japanische…Minori Hayakari (japanisch 早狩実紀 Hayakari Minori; * 29. November 1972 in Uji, Präfektur Kyōto) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den Hindernislauf spezialisiert hat, aber auch im Mittel- und Langstreckenlauf an den Start geht.
Takayuki Inubushi (japanisch 犬伏 孝行 Inubushi Takayuki; * 11. August 1972 in der Präfektur Tokushima) ist ein ehemaliger…Takayuki Inubushi (japanisch 犬伏 孝行 Inubushi Takayuki; * 11. August 1972 in der Präfektur Tokushima) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. Er lief 1999 die bis dahin sechstschnellste Zeit eines Marathonläufers aller Zeiten und nahm 2000 an den Olympischen Spielen teil.
Nobuyuki Satō (jap. 佐藤信之, Satō Nobuyuki; * 8. August 1972 in Kariya, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Nobuyuki Satō (jap. 佐藤信之, Satō Nobuyuki; * 8. August 1972 in Kariya, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer, der sich auf den Marathonlauf spezialisiert hatte. Sein Debüt über die Marathondistanz gab er 1996 beim Fukuoka-Marathon, den er in 2:17:48 h auf dem 16. Platz beendete. Im folgenden Jahr verbesserte er sich als Sechster des Biwa-See-Marathons auf 2:12:28 h. 1998 erzielte als Zweiter des Fukuoka-Marathons mit einer Zeit von 2:08:48 h seine Karrierebestleistung. Den größten Erfolg seiner Karriere errang er bei den Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla mit dem Gewinn der Bronzemedaille in 2:14:07 h. In seiner typisch angriffslustigen Art löste sich Satō nach 25 Kilometern vom Hauptfeld und übernahm die Führung in dem Rennen. Wenige Kilometer vor dem Ziel wurde er jedoch noch von Weltmeister Abel Antón und von Vincenzo Modica überholt. Aufgrund seiner Leistung bei den Weltmeisterschaften wurde Satō vom japanischen Verband für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney nominiert. Dort konnte er jedoch mit dem 41. Platz in 2:20:52 h die Erwartungen nicht erfüllen. Im Jahr darauf wurde er Vierter beim Peking-Marathon in 2:10:32 h. Nobuyaki Satō hatte bei einer Körpergröße von 1,75 m ein Wettkampfgewicht von 57 kg. Er wirkt derzeit als Trainer beim Firmenteam von Toyota Bokoshi.
Nobuharu Asahara (jap. 朝原 宣治, Asahara Nobuharu; * 21. Juni 1972 in Kita-ku, Kōbe) ist ein ehemaliger japanischer…Nobuharu Asahara (jap. 朝原 宣治, Asahara Nobuharu; * 21. Juni 1972 in Kita-ku, Kōbe) ist ein ehemaliger japanischer Leichtathlet. Er gewann insgesamt acht Japanische Meisterschaften, davon fünf im 100-Meter-Lauf (1996–1997, 2000–2002) und drei im Weitsprung (1994–1995, 1997). Außerdem wurde er 1993 mit persönlicher Bestweite von 8,13 m Asienmeister im Weitsprung. Bei den Asienspielen 2002 errang er die Silbermedaille im 100-Meter-Lauf sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Insgesamt nahm Asahara in seiner Karriere an vier Olympischen Spielen und zehn Weltmeisterschaften (Freiluft und Halle) teil. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Gemeinsam mit Naoki Tsukahara, Shingo Suetsugu und Shinji Takahira gewann er die Silbermedaille in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Die japanische Mannschaft hatte ursprünglich den dritten Platz erreicht, rückte aber in der Wertung um einen Rang auf, nachdem die vor ihr platzierte jamaikanische Stafette nachträglich wegen eines Dopingvergehens ihres Läufers Nesta Carter disqualifiziert worden war. Beim 100-Meter-Lauf, an dem er ebenfalls teilnahm, schied er dagegen bereits in der Viertelfinalrunde aus. Am 23. September 2008 beendete Asahara im Alter von 36 Jahren seine Profilaufbahn. Er lief sein letztes Rennen beim Seiko Super Rikujō Taikai in Kawasaki, wo er von Fans und Weggefährten verabschiedet wurde. Asahara heiratete 2002 die ehemalige Synchronschwimmerin Fumiko Okuno und hat mit ihr drei Kinder.
Naoko Takahashi (jap. 高橋 尚子 Takahashi Naoko; * 6. Mai 1972 in Gifu) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin…Naoko Takahashi (jap. 高橋 尚子 Takahashi Naoko; * 6. Mai 1972 in Gifu) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin und Olympiasiegerin. Sie blieb 2001 als erste Frau beim Marathon unter der 2:20-Stunden-Marke. 1997 lief sie ihren ersten Marathon und wurde Siebte beim Osaka Women’s Marathon in 2:31:32 h. Im selben Jahr belegte sie beim 5000-Meter-Lauf der Weltmeisterschaften in Athen den 13. Platz. 1998 wurde sie zuerst mit einem Sieg beim Nagoya-Marathon in 2:25:48 h nationale Meisterin und gewann dann den Marathon der Asienspiele mit der japanischen Rekordzeit von 2:21:47 h. Anfang 2000 verbesserte sie ihre Halbmarathonzeit in Chiba auf 1:08:55 h, gewann erneut den Marathon in Nagoya und krönte im gleichen Jahr ihre Karriere mit dem Sieg beim Marathon der Olympischen Spiele in Sydney – vor Lidia Șimon und Joyce Chepchumba. 2001 und 2002 gewann sie den Berlin-Marathon, 2001 in der damaligen Weltrekordzeit von 2:19:46 h. Ebenfalls 2001 siegte sie beim Ōme-Marathon über 30 Kilometer mit der japanischen Rekordzeit von 1:41:57 h. 2005 gewann sie den Tokyo International Women’s Marathon, bei dem sie 2003 Zweite und 2006 Dritte wurde. 2008 versuchte sie, sich beim Nagoya-Marathon für die Olympischen Spiele in Peking zu qualifizieren, belegte jedoch nur den 27. Platz in 2:44:18. Im Oktober desselben Jahres erklärte Takahashi ihren Rücktritt vom Profisport. Ihren Abschiedslauf absolvierte sie beim Nagoya-Marathon 2009. Die Athletin mit dem Spitznamen „Q-chan“ ist 1,61 Meter groß und wiegt 52 kg.
Masanori Inoue (jap. 井上 将憲, Inoue Masanori; * 1. Mai 1972 in Yachiyo) ist ein früherer japanischer Bobfahrer und…Masanori Inoue (jap. 井上 将憲, Inoue Masanori; * 1. Mai 1972 in Yachiyo) ist ein früherer japanischer Bobfahrer und Skeletonpilot. Masanori Inoue startete für die Oberschule Urayasu der Tōkai-Universität, zwischenzeitlich auch für die Juntendo-Universität und den Sportartikelhersteller Mizuno. Er war zunächst Bobfahrer. In dieser Sportart feierte er seine größten Erfolge als Teilnehmer an Olympischen Winterspielen. 1998 fuhr er im heimischen Nagano mit Hiroshi Suzuki im Zweierbob auf den 19. Rang und im Viererbob mit Naomi Takewaki, Hiroaki Ohishi und Takashi Ōhori auf den 15. Platz. Auch 2002 in Salt Lake City trat er in beiden Bobklassen an. Im kleinen Schlitten fuhr er erneut mit Hiroshi Suzuki und wurde 21. Im Viererbob wurde Inoue gemeinsam mit Suzuki sowie Shinji Miura und Shinji Doigawa 20. Inoue begann 2002 mit dem Skeletonsport und gehörte seit 2003 dem japanischen Nationalkader an. Im Dezember 2003 bestritt er in Calgary sein erstes Rennen im Rahmen des Skeleton-America’s-Cup, in dem er 28. wurde. Es sollte sein zweitschlechtestes Ergebnis in der Rennserie bleiben, in der er bis 2005 ausschließlich international fuhr. Im Januar 2005 erreichte der Japaner in Lake Placid als Zehntplatzierter sein erstes Top-Ten-Resultat. Im November konnte er an selber Stelle mit zwei sechsten Plätzen seine besten Ergebnisse in der Rennserie erreichen. Anfang 2006 nahm er für zwei Rennen am Skeleton-Europacup teil. Das erste Rennen beendete er im Januar in St. Moritz als 13. Das folgende Rennen in Winterberg wurde mit Rang zwei Inoues größter internationaler Erfolg. Zur Saison 2006/07 trat der Japaner zunächst wieder im America’s Cup an und erreichte mehrere gute Ergebnisse. Daraufhin konnte er im Dezember in Park City erstmals im Skeleton-Weltcup starten und wurde 27. Das folgende Rennen in Lake Placid, in dem Inoue sich um einen Rang verbessern konnte, war zugleich das letzte internationale Rennen des Japaners.
Yoshihiko Saitō (japanisch 簡 優好 Saitō Yoshihiko; * 12. Februar 1972 in Tomioka) ist ein ehemaliger japanischer Sprinter…Yoshihiko Saitō (japanisch 簡 優好 Saitō Yoshihiko; * 12. Februar 1972 in Tomioka) ist ein ehemaliger japanischer Sprinter und Hürdenläufer, der sich auf die 400-Meter-Distanz spezialisiert hat. Mit der japanischen 4-mal-400-Meter-Staffel gewann er 1993 die Bronzemedaille bei Hallenweltmeisterschaften in Toronto und 1991 wurde er Asienmeister über 400 m Hürden und mit der Staffel.
Tomoe Abe (jap. 安部 友恵, Abe Tomoe; * 13. August 1971 in Kitsuki) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin. Als…Tomoe Abe (jap. 安部 友恵, Abe Tomoe; * 13. August 1971 in Kitsuki) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin. Als Zweite des Osaka Women’s Marathon 1993, mit 2:26:27 h nur eine Sekunde hinter der späteren Weltmeisterin Junko Asari, qualifizierte sie sich für den Marathon der Weltmeisterschaften in Stuttgart, bei dem sie in 2:31:01 die Bronzemedaille gewann. Im Jahr darauf siegte sie in Osaka mit dem japanischen Rekord von 2:26:09 h. 1996 wurde sie Fünfte in Osaka in 2:28:00 h und siegte beim Hokkaidō-Marathon in 2:31:21 h. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen belegte sie den 29. Platz. 1998 und 1999 wurde sie Zweite beim Hokkaidō-Marathon, 1999 und 2000 Sechste beim Osaka-Marathon. Bei ihrem einzigen Ausflug auf eine Ultramarathonstrecke verbesserte sie bei den 100 km vom Saroma-See den Weltrekord über diese Distanz um fast eine halbe Stunde und blieb als erste und bislang (Stand Januar 2021) einzige Frau mit 6:33:11 h unter sieben Stunden. 2001 wurde sie in 2:27:02 Fünfte beim Nagoya-Marathon, 2002 wurde sie Fünfte in Osaka, Sechste in Nagoya und in dem letzten Rennen ihrer leistungssportlichen Karriere Sechste beim Tokyo International Women’s Marathon. Mit einer Körpergröße von 1,49 m und einem Wettkampfgewicht von 38 kg ist Abe selbst für eine Langstreckenläuferin ungewöhnlich zierlich gebaut.
Toshinari Takaoka (jap. 高岡 寿成 Takaoka Toshinari; * 24. September 1970 in Yamashiro, heute Kizugawa) ist ein japanischer…Toshinari Takaoka (jap. 高岡 寿成 Takaoka Toshinari; * 24. September 1970 in Yamashiro, heute Kizugawa) ist ein japanischer Langstreckenläufer, der sich in den letzten Jahren auf den Marathon spezialisiert hat. Er wird in der ewigen Bestenliste japanischer Marathonläufer auf Platz 3 geführt.
Yoshiko Yamamoto (jap. 山本 佳子, Yamamoto Yoshiko, nach Heirat Yoshiko Honda, 本田 佳子, Honda Yoshiko; * 6. Juni 1970 in…Yoshiko Yamamoto (jap. 山本 佳子, Yamamoto Yoshiko, nach Heirat Yoshiko Honda, 本田 佳子, Honda Yoshiko; * 6. Juni 1970 in Kōbe) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin. 1989 wurde Yamamoto bei ihrem Debüt Neunte beim Osaka Women’s Marathon in 2:38:10 h. Im Jahr darauf siegte sie beim Paris-Marathon und wurde 1991 Vierte beim Hokkaidō-Marathon. 1992 wurde sie Vierte in Ōsaka und blieb mit 2:27:58 h ebenso unter dem alten Landesrekord von Yūko Arimori wie die Erstplatzierte Yumi Kokamo und die Zweitplatzierte Akemi Matsuno. Beim Boston-Marathon verbesserte sie als Zweite den nationalen Rekord auf 2:26:26 h, beim New-York-City-Marathon wurde sie Dritte. 1993 wurde sie Dritte in Ōsaka, Vierte beim Sapporo-Halbmarathon und gewann den Amsterdam-Marathon. 1995 wurde sie Sechste in Boston und 1997 Fünfte beim Chicago-Marathon. Yoshiko Yamamoto ist 1,60 m groß und wog zu Wettkampfzeiten 43 kg. Sie startete für das Firmenteam der Supermarktkette Daiei. Ihr Ehemann Daizō Honda ist Leichtathletiktrainer.
Kōji Shimizu (jap. 清水 康次, Shimizu Kōji; * 17. Oktober 1969 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Kōji Shimizu (jap. 清水 康次, Shimizu Kōji; * 17. Oktober 1969 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1997 siegte er beim Tokyo International Men’s Marathon in 2:10:09 und kam bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Athen auf den 58. Platz. Im Jahr darauf blieb er als Dritter beim Biwa-See-Marathon mit 2:09:57 erstmals unter 2:10 Stunden. 1999 qualifizierte er sich mit einem dritten Platz in Tokio in 2:09:00 für die WM in Sevilla, bei der er Siebter wurde. 2000 wurde er Achter in Tokio und 2001 Zweiter beim Fukuoka-Marathon. Bei den Asienspielen 2002 in Busan gewann er die Silbermedaille. 2003 qualifizierte er sich als Vierter beim Biwa-See-Marathon mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:08:28 für die WM in Paris/Saint-Denis, bei der er den 21. Platz belegte. Kōji Shimizu ist 1,76 m groß und wiegt 53 kg. Er ist ein Absolvent der Daitō-Bunka-Universität. Derzeit ist er sportlicher Leiter beim Leichtathletikteam von NTT West.
Miyoko Asahina (朝比奈 三代子, Asahina Miyoko, wirklicher Name: 高橋 三代子, Takahashi Miyoko; * 24. September 1969) ist eine…Miyoko Asahina (朝比奈 三代子, Asahina Miyoko, wirklicher Name: 高橋 三代子, Takahashi Miyoko; * 24. September 1969) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin. 1987 wurde sie nationale Meisterin über 1500 Meter, 1989 über 10.000 Meter. 1992 wurde sie Neunte beim Osaka Women’s Marathon. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in South Shields wurde sie Fünfte und gewann mit der japanischen Mannschaft Gold. Im Jahr darauf folgte einem sechsten Platz in Osaka ein vierter Platz und eine Mannschaftssilbermedaille bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Brüssel. 1994 wurde sie Fünfte in Osaka und siegte beim Rotterdam-Marathon. 1995 kam sie beim Nagoya-Marathon auf den 24. Platz.
Harumi Hiroyama (jap. 弘山晴美, Hiroyama Harumi, geborene Harumi Suzuki, 鈴木晴美, Suzuki Harumi; * 2. September 1968 in…Harumi Hiroyama (jap. 弘山晴美, Hiroyama Harumi, geborene Harumi Suzuki, 鈴木晴美, Suzuki Harumi; * 2. September 1968 in Naruto) ist eine japanische Langstreckenläuferin. Zunächst konzentrierte sie sich auf die Bahn und wurde bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen Achte über 5000 Meter. 1998 erzielte sie mit 15:03,67 min einen japanischen Rekord über diese Distanz, und bei den Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla wurde sie Vierte über 10.000 Meter. 2000 stellte sie dann als Zweite beim Osaka Women’s Marathon mit 2:22:56 h ihre persönliche Bestzeit im Marathon auf. Während die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2000 in Sydney und den Spielen 2004 in Athen mit einem 20. und einem 18. Platz im 10.000-Meter-Lauf eher enttäuschend verlief, feierte sie nun Erfolge im Marathon. 2002 wurde sie wiederum Zweite in Osaka, 2005 Dritte, und bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki wurde sie Achte. 2006 gelang ihr dann ein Sieg beim Nagoya-Marathon, und 2007 wurde sie an selber Stelle Zweite.
Kōichi Morishita (jap. 森下 広一, Morishita Kōichi; * 5. September 1967) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer.…Kōichi Morishita (jap. 森下 広一, Morishita Kōichi; * 5. September 1967) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. 1991 lief der aus der Präfektur Tottori stammende Athlet beim Beppu-Ōita-Marathon mit 2:08:53 h eine Weltjahresbestzeit. Bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio belegte er im 10.000-Meter-Lauf den zehnten Platz. Im darauffolgenden Jahr qualifizierte er sich durch einen Sieg beim Tokyo International Men’s Marathon für den Marathon der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Dort gewann er die Silbermedaille hinter Hwang Young-cho (KOR) und vor Stephan Freigang (GER). Heute ist Morishita Trainer für das Leichtathletikteam von Toyota Motor Kyushu (eine in Kyūshū basierte 100%ige Tochter von Toyota) und betreut den kenianischen Halbmarathon-Weltrekordler Samuel Kamau Wanjiru.
Nobuko Fujimura (jap. 藤村 信子, Fujimura Nobuko, nach Heirat Nobuko Higo, 比護 信子, Higo Nobuko; * 18. Dezember 1965 in…Nobuko Fujimura (jap. 藤村 信子, Fujimura Nobuko, nach Heirat Nobuko Higo, 比護 信子, Higo Nobuko; * 18. Dezember 1965 in Kameoka) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin. 1993 wurde sie Vierte beim Osaka Women’s Marathon und gewann den Hokkaidō-Marathon. Im Jahr darauf wurde sie Zweite in Osaka, zeitgleich mit der Siegerin, ihrer Landsfrau Tomoe Abe, in der Landesrekordzeit von 2:26:09 h. Bei den Asienspielen in Hiroshima gewann sie die Bronzemedaille. 1995 wurde sie Dritte beim Paris-Marathon, 1996 folgte einem achten Platz in Osaka und einem dritten beim Boston-Marathon der Sieg beim Tokyo International Women’s Marathon. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen kam sie auf den zehnten Rang. Mit einem 15. Platz in Osaka 1998 beendete sie ihre leistungssportliche Karriere. Nobuko Fujimura ist eine Absolventin der Sportuniversität Osaka.
Hisayo Fukumitsu (jap. 福光 久代, Fukumitsu Hisayo; * 19. Februar 1960 in Yoshinogari, Präfektur Saga) ist eine ehemalige…Hisayo Fukumitsu (jap. 福光 久代, Fukumitsu Hisayo; * 19. Februar 1960 in Yoshinogari, Präfektur Saga) ist eine ehemalige japanische Hochspringerin. Bei den Asienmeisterschaften 1979 in Tokio gewann sie Bronze. 1981 siegte sie bei den Pacific Conference Games in Christchurch und bei den Asienmeisterschaften in Tokio mit ihrer persönlichen Bestleistung von 1,93 m. Beim Weltcup in Rom wurde sie Siebte. 1982 holte sie Silber bei den Asienspielen in Neu-Delhi. Bei den Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki und den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles schied sie in der Qualifikation aus. 1980, 1982 und 1984 wurde sie Japanische Meisterin.
Takeyuki Nakayama (jap. 中山 竹通, Nakayama Takeyuki; * 20. Dezember 1959 in Ikeda) ist ein ehemaliger japanischer…Takeyuki Nakayama (jap. 中山 竹通, Nakayama Takeyuki; * 20. Dezember 1959 in Ikeda) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. Seinen ersten bedeutenden Erfolg erzielte Nakayama 1984 mit seinem Sieg beim Fukuoka-Marathon. Im folgenden Jahr belegte er beim ersten IAAF-Weltcup-Marathon in Hiroshima den zweiten Platz hinter Ahmed Salah und gewann das Einladungsrennen beim Seoul International Marathon. 1986 siegte er in Seoul beim Marathon der Asienspiele. 1987 gewann Nakayama erneut den Fukuoka-Marathon, bei dem dieses Mal gleichzeitig die japanische Meisterschaft im Marathonlauf ausgetragen wurde. Mit seiner Siegerzeit von 2:08:18 h erzielte er eine Weltjahresbestleistung. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul ging Nakayama als Mitfavorit an den Start. Am Ende belegte er in 2:11:05 h den vierten Rang. Auf den drittplatzierten Ahmed Salah hatte er lediglich sechs Sekunden Rückstand. 1990 gewann Nakayama den Tokyo International Men’s Marathon. Das Marathonrennen bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991 musste er vorzeitig aufgeben. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona verpasste er erneut knapp eine Medaille. Kurz vor dem Ziel überholte er den Deutschen Stephan Freigang. Dieser konnte jedoch noch einmal kontern und verwies Nakayama mit nur zwei Sekunden Vorsprung auf den vierten Rang. Takeyuki Nakayama ist 1,80 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 57 kg. Er war stets ein Kritiker des japanischen Leichtathletikverbands Nihon Rikuren und der Strukturen des Universitäts- und Profilaufsports in Japan. Außerdem pflegte er zeit seiner Karriere eine intensive Rivalität mit Toshihiko Seko, dem Aushängeschild des Nihon Rikuren. Es entbehrt deshalb nicht einer gewissen Ironie, dass Nakayamas Sohn Takuya 2008 von der Waseda-Universität rekrutiert wurde, für die einst auch Seko startete.
Eriko Asai (jap. 浅井 えり子, Asai Eriko; * 20. Oktober 1959 in Adachi, Tokio) ist eine ehemalige japanische…Eriko Asai (jap. 浅井 えり子, Asai Eriko; * 20. Oktober 1959 in Adachi, Tokio) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin.
Tamami Yagi (jap. 八木 たまみ, Yagi Tamami; * 15. November 1959 in Isesaki, Präfektur Gunma) ist eine ehemalige japanische…Tamami Yagi (jap. 八木 たまみ, Yagi Tamami; * 15. November 1959 in Isesaki, Präfektur Gunma) ist eine ehemalige japanische Hochspringerin. 1977 wurde sie Siebte beim Leichtathletik-Weltcup in Düsseldorf und gewann Silber bei den Pacific Conference Games. Weitere Silbermedaillen holte sie bei den Asienspielen 1978 in Bangkok und bei den Leichtathletik-Asienmeisterschaften 1979. Von 1977 bis 1979 wurde sie dreimal in Folge Japanische Meisterin. Ihre persönliche Bestleistung von 1,90 m stellte sie am 19. Oktober 1978 in Matsumoto auf.
Taisuke Kodama (jap. 児玉 泰介, Kodama Taisuke; * 26. Juli 1958) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1983 noch…Taisuke Kodama (jap. 児玉 泰介, Kodama Taisuke; * 26. Juli 1958) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1983 noch Zehnter beim Fukuoka-Marathon in 2:12:51 h, verbesserte er sich an selber Stelle im Jahr darauf auf den zweiten Platz in 2:10:36. 1986 gewann er den Beppu-Ōita-Marathon in 2:10:34 und den Peking-Marathon in 2:07:35, eine Zeit, die als japanischer Rekord bis 1999 Bestand hatte und als Streckenrekord – zunächst 1988 wiederholt von Abebe Mekonnen – 27 Jahre lang, bis dieser schließlich in 2013 durch Tadese Tola eingestellt wurde. 1987 wurde er Zweiter beim IAAF-Weltcup-Marathon und 1988 Vierter in Fukuoka. 1991 wurde er Fünfter beim Beppu-Ōita- und Zweiter beim Peking-Marathon. Zum Abschluss seiner leistungssportlichen Karriere kam er beim Rotterdam-Marathon 1992 auf den neunten Platz. Seit Anfang der 1990er Jahre ist er als Trainer tätig, zunächst für die Sportteams der Firmen Asahi Kasei und Mitsubishi Heavy Industries, seit 2009 für das Aichi Seiko Track Team.
Hisatoshi Shintaku (jap. 新宅 永灯至, Shintaku Hisatoshi, wirklicher Name: Masanari Shintaku (新宅 雅也, Shintaku Masanari); *…Hisatoshi Shintaku (jap. 新宅 永灯至, Shintaku Hisatoshi, wirklicher Name: Masanari Shintaku (新宅 雅也, Shintaku Masanari); * 20. Dezember 1957 in Mihara) ist ein ehemaliger japanischer Langstrecken- und Hindernisläufer. Über 3000 Meter Hindernis wurde er 1977 beim Weltcup in Düsseldorf Sechster und gewann Silber bei den Pacific Conference Games. 1978 siegte er bei den Asienspielen in Bangkok. 1979 folgte einem Sieg bei den Asienmeisterschaften in Tokio ein fünfter Platz beim Weltcup in Montreal. 1981 verteidigte seinen Titel bei den Asienmeisterschaften wieder in Tokio und wurde Dritter beim Weltcup in Rom. Bei den Asienspielen 1982 in Neu-Delhi siegte er über 5000 Meter, und bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles kam er über 10.000 Meter auf den 16. Platz. 1985 wurde er Dritter beim Tokyo International Men’s Marathon und wurde mit einem Sieg beim Fukuoka-Marathon Japanischer Meister im Marathon. Bei den Asienspielen 1986 in Seoul siegte er über 10.000 Meter und gewann Silber über 5000 Meter. Mit einem zweiten Platz beim Fukuoka-Marathon 1987 qualifizierte er sich für den Marathon der Olympischen Spiele 1988 in Seoul, bei dem er auf dem 17. Platz einlief. 1990 siegte er bei den Japanischen Firmenmeisterschaften im Halbmarathon. Danach wurde er Vierter beim Rotterdam-Marathon, Zweiter beim Halbmarathonbewerb des Gold-Coast-Marathon und Achter beim Berlin-Marathon. 1991 gewann er den Sendai-Halbmarathon. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 3000 Meter Hindernis (1977–1980, 1983), viermal über 5000 Meter (1980–1983) und dreimal über 10.000 Meter (1981, 1984, 1986).
Jun’ichi Usui (jap. 臼井 淳一, Usui Jun’ichi; * 6. Oktober 1957 in der Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer…Jun’ichi Usui (jap. 臼井 淳一, Usui Jun’ichi; * 6. Oktober 1957 in der Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Weitspringer. Beim Weltcup 1977 in Düsseldorf wurde er Sechster, und bei den Asienspielen 1978 in Bangkok gewann er Silber. 1979 siegte er bei den Asienmeisterschaften in Tokio und holte Silber bei der Universiade in Mexiko-Stadt. Einer Silbermedaille bei den Asienmeisterschaften 1981 folgte Bronze bei den Asienspielen 1982 in Neu-Delhi. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles wurde er Siebter. 1985 wurde er Achter bei den Hallenweltspielen in Paris und gewann Silber bei den Pacific Conference Games sowie Bronze bei den Asienmeisterschaften. Bei den Asienspielen 1986 in Seoul holte er Silber. 1987 wurde er Elfter bei den Hallenweltmeisterschaften in Indianapolis und Zwölfter bei den Weltmeisterschaften in Rom. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul gelang ihm in der Qualifikation kein gültiger Versuch. Achtmal wurde er Japanischer Meister (1978, 1980, 1982–1987) und einmal Englischer Meister (1982). Seine persönliche Bestleistung von 8,10 m stellte er am 6. Juli 1979 in Paris auf.
Toshio Toyota (jap. 豊田 敏夫, Toyota Toshio; * 19. Juli 1956 in Hitoyoshi, Präfektur Kumamoto) ist ein ehemaliger…Toshio Toyota (jap. 豊田 敏夫, Toyota Toshio; * 19. Juli 1956 in Hitoyoshi, Präfektur Kumamoto) ist ein ehemaliger japanischer Sprinter. 1977 wurde er über 200 Meter Sechster beim Weltcup in Düsseldorf und gewann Bronze bei den Pacific Conference Games. Über dieselbe Distanz holte er bei den Asienmeisterschaften 1979 in Tokio ebenfalls Bronze. 1981 siegte er bei den Asienmeisterschaften wieder in Tokio über 200 Meter. Beim Weltcup in Rom wurde er Achter über 200 Meter und mit der asiatischen Mannschaft Siebter in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Bei den Asienspielen 1982 in Neu-Delhi gewann er Silber über 200 Meter. Zweimal wurde er Japanischer Meister über 100 Meter (1977, 1979) und viermal über 200 Meter (1977, 1979, 1980, 1982).
Toshihiko Seko (jap. 瀬古利彦, Seko Toshihiko; * 15. Juli 1956 in Kuwana) ist ein ehemaliger japanischer…Toshihiko Seko (jap. 瀬古利彦, Seko Toshihiko; * 15. Juli 1956 in Kuwana) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer, der in den 1980er Jahren zu den weltbesten Marathonläufern zählte.
Tomomi Takahashi (jap. 高橋 卓巳, Takahashi Tomomi; * 29. Januar 1956) ist ein ehemaliger japanischer Stabhochspringer. Bei…Tomomi Takahashi (jap. 高橋 卓巳, Takahashi Tomomi; * 29. Januar 1956) ist ein ehemaliger japanischer Stabhochspringer. Bei den Asienspielen 1978 in Bangkok gewann er Gold und bei den Asienmeisterschaften 1979 in Tokio Silber. 1981 siegte er bei den Pacific Conference Games in Christchurch und den Asienmeisterschaften in Tokio. Beim Weltcup in Rom wurde er Vierter. 1982 verteidigte er seinen Titel bei den Asienspielen in Neu-Delhi, und 1983 kam er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki auf den 19. Platz. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles gelang ihm im Finale kein gültiger Versuch. Fünfmal wurde er Japanischer Meister (1978, 1980, 1981, 1983, 1984) und einmal Englischer Meister (1982). Seine persönliche Bestleistung von 5,53 m stellte er am 6. Mai 1984 in Tokio auf.
Kunimitsu Itō (jap. 伊藤 国光, Itō Kunimitsu; * 6. Januar 1955) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. 1975…Kunimitsu Itō (jap. 伊藤 国光, Itō Kunimitsu; * 6. Januar 1955) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. 1975 gewann er den Kumanichi-Straßenlauf und siegte bei den Asienmeisterschaften in Seoul über 5000 Meter. 1977 siegte er erneut beim Kumanichi-Straßenlauf und wurde Dritter beim Biwa-See-Marathon. Im Jahr darauf wurde er Dritter beim Beppu-Ōita-Marathon und Elfter beim Fukuoka-Marathon. 1979 folgte einem fünften Platz beim Biwa-See-Marathon eine Silbermedaille über 10.000 Meter bei den Asienmeisterschaften. Beim Marathon der Völker-Spartakiade und beim Fukuoka-Marathon wurde er jeweils Achter. 1980 gewann er den Kumanichi-Straßenlauf und wurde Dritter in Fukuoka. 1981 siegte er über 10.000 Meter bei den Asienmeisterschaften und wurde beim Weltcup in Montreal Siebter. Zum Saisonabschluss wurde er Zweiter in Fukuoka. Im darauffolgenden Jahr wurde er Neunter beim Golden Athens Marathon und Vierter in Fukuoka. 1983 schied er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki über 10.000 Meter im Vorlauf aus und wurde Sechster in Fukuoka. 1984 wurde er Zweiter beim Peking-Marathon und Fünfter in Fukuoka. 1985 folgte einem Sieg beim Ōme-Marathon ein 77. Platz beim IAAF-Weltcup-Marathon und ein dritter Platz in Fukuoka. 1986 verteidigte er seinen Titel in Ōme. Beim Boston-Marathon wurde er Zehnter und beim Peking-Marathon Zweiter. Beim Boston-Marathon 1989 kam er auf den achten Platz. 1980 wurde er Japanischer Meister über 10.000 Meter.
Takeshi Sō (jap. 宗 猛, Sō Takeshi; * 9. Januar 1953 in Usuki) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer, der…Takeshi Sō (jap. 宗 猛, Sō Takeshi; * 9. Januar 1953 in Usuki) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer, der zusammen mit seinem älteren Zwillingsbruder Shigeru Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre zur Weltspitze gehörte. 1975 wurde er Sechster beim Fukuoka-Marathon, und 1976 gewann er den Friedensmarathon Košice. 1978 wurde er Zweiter beim Beppu-Ōita-Marathon und siegte beim Biwa-See-Marathon. 1979 wurde er als Dritter in Fukuoka ebenso wie sein Bruder, der Zweiter geworden war, für die Olympischen Spiele in Moskau nominiert, der Boykott seines Landes vereitelte jedoch die Teilnahme. 1980 wurde er in 2:09:49 Zweiter in Fukuoka mit vier Sekunden Rückstand auf Toshihiko Seko, der ebenfalls Opfer des Olympiaboykotts geworden war. Die beiden Japaner belegten damit Platz 2 und 3 der Jahresweltbestliste. Im Jahr darauf wurde er Zweiter beim Beppu-Ōita-Marathon und Fünfter in Fukuoka. 1983 wurde er Zweiter beim Tokyo International Men’s Marathon mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:08:55. Als Vierter (und drittbester Japaner) in Fukuoka qualifizierte er sich wie sein Bruder Ende 1983 für die Olympischen Spiele in Los Angeles, bei denen er Vierter wurde, während Shigeru auf Platz 17 kam. 1985 wurde er zeitgleich mit seinem siegreichen Bruder Zweiter beim Peking-Marathon. 1998 wurde er Dritter in Peking und 1990 Zweiter am Biwa-See. Noch mit 43 Jahren wurde er 1996 Achter beim Beppu-Ōita-Marathon in 2:16:32.
Hideki Kita (jap. 喜多 秀喜, Kita Hideki; * 28. September 1952 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer…Hideki Kita (jap. 喜多 秀喜, Kita Hideki; * 28. September 1952 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. Auf der Bahn wurde er 1977 und 1978 japanischer Meister sowohl über 5000 wie über 10.000 Meter. 1979 wurde er Asienmeister über 5000 Meter. 1978 wurde er Fünfter beim Beppu und Zweiter beim Fukuoka-Marathon. 1979 siegte er in Beppu und 1981 beim Tokyo International Men’s Marathon. 1982 wurde er Zweiter und 1983 Siebter in Fukuoka. Beim Marathon der Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki kam er auf den 42. Platz. 1984 gewann er den Peking-Marathon und 1987 den Ōme-Marathon über 30 Kilometer. Mit jeweils einem fünften Platz in Peking 1987 und in Fukuoka 1988 fand seine Karriere ihren Abschluss.
Sumie Awara (jap. 湶 純江, Awara Sumie; * 19. August 1952 in der Präfektur Nagano; † 17. Oktober 2007 in Ueda, Präfektur…Sumie Awara (jap. 湶 純江, Awara Sumie; * 19. August 1952 in der Präfektur Nagano; † 17. Oktober 2007 in Ueda, Präfektur Nagano) war eine japanische Weitspringerin. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal schied sie in der Qualifikation aus. 1977 wurde sie Fünfte beim Weltcup in Düsseldorf, und 1978 gewann sie Bronze bei den Asienspielen 1978 in Bangkok. 1979 siegte sie bei den Asienmeisterschaften in Tokio und wurde Sechste beim Weltcup in Montreal. Von 1976 bis 1979 wurde sie viermal in Folge Japanische Meisterin. Ihre persönliche Bestleistung von 6,41 m erreichte sie 1976 auf, womit sie einen japanischen Rekord aufstellte.
Emiko Konishi (japanisch 小西 恵美子; * 23. Mai 1952) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint…Emiko Konishi (japanisch 小西 恵美子; * 23. Mai 1952) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Mit drei gewonnenen Goldmedaillen bei Asienspielen sowie vier Asienmeistertiteln zählt sie zu den erfolgreichsten Sprinterinnen ihres Landes.
Kiyotaka Kawasaki (jap. 川崎 清貴, Kawasaki Kiyotaka; * 11. Juli 1950 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Kiyotaka Kawasaki (jap. 川崎 清貴, Kawasaki Kiyotaka; * 11. Juli 1950 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Diskuswerfer. 1975 gewann er bei den Asienmeisterschaften in Seoul Bronze und 1977 bei den Pacific Conference Games in Canberra Silber. Bei den Asienspielen 1978 in Bangkok holte er Bronze. 1979 folgte einem Sieg bei den Asienmeisterschaften in Tokio ein achter Platz beim Weltcup in Montreal. Sechsmal wurde er Japanischer Meister (1973, 1974, 1976–1979). Am 22. April 1979 stellte er mit 60,22 m einen japanischen Rekord auf.
Shigenobu Murofushi (japanisch 室伏 重信, Murofushi Shigenobu; * 2. Oktober 1945 in Hebei, China) ist ein ehemaliger…Shigenobu Murofushi (japanisch 室伏 重信, Murofushi Shigenobu; * 2. Oktober 1945 in Hebei, China) ist ein ehemaliger japanischer Hammerwerfer.
Kenji Kimihara (jap. 君原 健二, Kimihara Kenji; * 20. März 1941 in Kitakyūshū) ist ein ehemaliger japanischer…Kenji Kimihara (jap. 君原 健二, Kimihara Kenji; * 20. März 1941 in Kitakyūshū) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer und Olympiasilbermedaillengewinner. Kenji Kimhara nahm dreimal an Olympischen Spielen im Marathonlauf teil. Bei den Spielen 1964 in Tokio belegte er in 2:19:49 h Platz 8, bei den Spielen 1968 in Mexiko-Stadt gewann er in 2:23:31 h Silber hinter dem Äthiopier Mamo Wolde und bei den Spielen 1972 in München wurde er Fünfter in 2:16:27 h 1966 gewann Kimihara in 2:17:11 h den 70. Boston-Marathon. Kimihara hatte bei einer Körpergröße von 1,67 m ein Wettkampfgewicht von 58 kg.
Kōkichi Tsuburaya (jap. 円谷 幸吉, Tsuburaya Kōkichi; * 13. Mai 1940 in Sukagawa; † 9. Januar 1968 in Asaka) war ein…Kōkichi Tsuburaya (jap. 円谷 幸吉, Tsuburaya Kōkichi; * 13. Mai 1940 in Sukagawa; † 9. Januar 1968 in Asaka) war ein japanischer Langstreckenläufer. 1962 wurde er japanischer Meister im 5000-Meter-Lauf und im 10.000-Meter-Lauf. Auf diesen Distanzen stellte er mehrfach Landesrekorde auf. Den größten Erfolg seiner Karriere erzielte er beim Marathonlauf der Olympischen Spiele 1964 in Tokio. Er erreichte das Olympiastadion etwa vier Minuten nach dem Titelverteidiger Abebe Bikila als Zweiter. Auf den letzten Metern wurde er jedoch noch von dem Briten Basil Heatley überholt. Tsuburaya belegte schließlich in 2:16:22,8 h den dritten Platz und holte die Bronzemedaille. Außerdem trat er in Tokio auch im 10.000-Meter-Lauf an und wurde Sechster in 28:59,4 min. In den darauffolgenden Jahren kämpfte Tsuburaya mit andauernden Verletzungen und konnte seine alte Form nicht mehr erreichen. Er litt unter dem immensen Erwartungsdruck seiner Landsleute, bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt seinen Erfolg von Tokio mindestens zu wiederholen. Rund neun Monate vor Beginn der Spiele beging er Selbstmord durch Aufschneiden der Pulsader. Kōkichi Tsuburaya war 1,63 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 54 kg.
Ikuko Yoda (japanisch 依田 郁子 Yoda Ikuko, verheiratete Miyamaru, 宮丸; * 30. September 1938 in Nagano; † 14. Oktober 1983…Ikuko Yoda (japanisch 依田 郁子 Yoda Ikuko, verheiratete Miyamaru, 宮丸; * 30. September 1938 in Nagano; † 14. Oktober 1983 in Tokio) war eine japanische Hürdenläuferin und Sprinterin. 1962 siegte sie bei den Asienspielen in Jakarta über 80 m Hürden und gewann Silber über 100 m. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio wurde sie Fünfte über 80 m Hürden und schied im Vorlauf der 4-mal-100-Meter-Staffel aus. Dreimal wurde sie Japanische Meisterin über 80 m Hürden (1960, 1961, 1963), zweimal über 100 m (1959, 1961) und einmal über 200 m (1958). Im Alter von 45 Jahren beging sie Suizid.
Tōru Terasawa (jap. 寺沢徹, Terasawa Tōru; * 4. Januar 1935 in der Präfektur Toyama; † 23. März 2025) war ein japanischer…Tōru Terasawa (jap. 寺沢徹, Terasawa Tōru; * 4. Januar 1935 in der Präfektur Toyama; † 23. März 2025) war ein japanischer Marathonläufer. 1962 siegte er beim Fukuoka-Marathon in der japanischen Rekordzeit von 2:16:19 h, und im Jahr darauf brach er beim Beppu-Ōita-Marathon mit 2:15:16 h die Weltbestzeit von Abebe Bikila. 1964 gewann er erneut in Ōita und galt als einer der Favoriten beim Marathon der Olympischen Spiele in Tokio, bei dem er jedoch nur auf den 15. Platz kam, während Abebe Bikila seinen Titel von Rom verteidigte und zu einer weiteren Weltbestzeit von 2:12:12 h lief. Im Dezember desselben Jahres verbesserte Terasawa mit einem Sieg in Fukuoka seinen japanischen Rekord auf 2:14:49. Zwei weitere Rekorde gelangen ihm bei seinen Siegen in Ōita 1965 und 1966 mit 2:14:38 und 2:14:35. 1965 erzielte er (auf einer Punkt-zu-Punkt-Strecke, die den heutigen Ansprüchen an einen Rekord nicht genügt) beim Polytechnic Marathon seine persönliche Zeit von 2:13:41 als Zweiter hinter seinem Landsmann Morio Shigematsu, der mit 2:12:00 schneller war als Bikila in Tokio. 1966 wurde Terasawa Dritter beim Boston-Marathon. Dem japanischen Schuhproduzenten Kihachiro Onitsuka (aus dessen Firma das heutige Unternehmen Asics hervorgegangen ist) war Terasawa behilflich, Laufschuhe zu konstruieren, mit denen der Bildung von Blasen (damals ein großes Problem für Läufer auf langen Distanzen) vorgebeugt wurde.
Yoshiaki Kawashima (jap. 川島 義明, Kawashima Yoshiaki; * 10. Mai 1934) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1955…Yoshiaki Kawashima (jap. 川島 義明, Kawashima Yoshiaki; * 10. Mai 1934) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1955 wurde er Dritter und 1956 Zweiter beim Yomiuri Zenkoku Marathon in 2:31:29 h bzw. 2:32:35 h. Beim Mainichi Marathon 1956 siegte er in 2:27:45 h und wurde daraufhin für die Olympischen Spiele in Melbourne nominiert, bei denen er in 2:29:19 h Fünfter wurde. 1957 wurde er beim Asahi International Marathon Dritter mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:23:09 h. 1961 gewann er den Hokkai Times Marathon.
Teruji Kogake (jap. 小掛 照二, Kogake Teruji; * 18. Dezember 1932 in Jōge, heute Fuchū, Präfektur Hiroshima; † 9. Mai 2010…Teruji Kogake (jap. 小掛 照二, Kogake Teruji; * 18. Dezember 1932 in Jōge, heute Fuchū, Präfektur Hiroshima; † 9. Mai 2010 in Tokio) war ein japanischer Dreispringer. 1956 wurde er bei den Olympischen Spielen in Melbourne Achter. Von 1954 bis 1957 wurde er viermal in Folge Japanischer Meister. Am 7. Oktober 1956 stellte er dabei in Sendai mit 16,48 m seine persönliche Bestleistung auf. Zuvor war nur Adhemar da Silva weiter gesprungen (16,56 m am 16. März 1955 in Mexiko-Stadt). Später wurde er Cheftrainer des japanischen Leichtathletikverbandes, als dessen Vizepräsident er von 1995 bis 2005 fungierte. Von 1999 bis 2003 war er Vizepräsident des Japanischen Olympischen Komitees.