Shimura Fukumi (japanisch 志村 ふくみ; * 30. September 1924 in Ōmihachiman, Präfektur Shiga) ist eine japanische Färberin…Shimura Fukumi (japanisch 志村 ふくみ; * 30. September 1924 in Ōmihachiman, Präfektur Shiga) ist eine japanische Färberin, Weberin von Japanseide und Autorin von Zuihitsu. Sie wurde 1990 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Färben und Herstellen von Japanseide“ deklariert.
Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8.…Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8. November 2006) war einer der bedeutendsten japanischen Buddhologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war führend bei der Erforschung des chinesischen Zen (Chan). Yanagida wurde 1922 als Sohn eines Zen-Priesters in einem Tempel der Rinzai-Schule geboren. 1942 machte er seinen Abschluss an der Rinzai-Fachschule (der heutigen Hanazono-Schule) in Hikone. Danach übte er den Zen-Buddhismus im Eigen-ji, dem Haupttempel der Eigen-ji-Linie des Rinzai-Zen, aus. 1948 machte er seinen Abschluss in Literatur an der Ōtani-Universität in Kyōto und hielt erste Vorlesungen an der Hanazono Universität Kyōto. 1949 wurde er Assistent, 1950 Dozent und 1954 Assistenzprofessor. Im Jahr 1955 legte er seine Roben als Mönch der Rinzai-Schule als Protest gegen die Haltung der Rinzai-Schule während und nach dem Zweiten Weltkrieg ab. 1960 wurde Yanagida Professor im Institut für Buddhismus-Studien der Hanazono-Universität Kyōto. 1968 wurde er dort Leiter des Instituts für Literatur. 1976 wurde er als Professor an die Universität Kyōto berufen. 1986 emeritierte er und gründete an der Hanazono Universität das IRIZ (International Research Institute for Zen Buddhism), an welchem er bis zum Jahr 1996 weiterforschte und zahlreiche westliche Wissenschaftler ausbildete und unterstützte, darunter Urs App, Carl Bielefeldt, Bernard Faure, John R. McRae, Michel Mohr, Christian Wittern, u. a. Yanagida erhielt für seine Forschungsarbeiten viele Preise und Ehrungen, darunter 1981 für ein Buch über Ikkyū Sōjun den Yomiuri-Literaturpreis und 1996 den Orden des Heiligen Schatzes 'Isao Rang 3'. Eine tiefe Liebe verband ihn mit dem japanischen Zen-Mönch und Dichter Ryōkan (1758–1831).
Tsukamoto Kōichi (japanisch 塚本 幸一; geboren 17. September 1920 in Gokashō, Präfektur Shiga; gestorben 10. Juni 1998) war…Tsukamoto Kōichi (japanisch 塚本 幸一; geboren 17. September 1920 in Gokashō, Präfektur Shiga; gestorben 10. Juni 1998) war ein japanischer Unternehmer und Gründer des Textilunternehmens Wacoal.
Tsukamoto Kunio (jap. 塚本 邦雄; * 7. August 1920; † 9. März 2005) war ein japanischer Lyriker. Sein ältester Sohn…Tsukamoto Kunio (jap. 塚本 邦雄; * 7. August 1920; † 9. März 2005) war ein japanischer Lyriker. Sein ältester Sohn, Tsukamoto Seishi (* 1949), ist ebenfalls Schriftsteller und Verfasser historischer Romane. Tsukamoto trat nach dem Zweiten Weltkrieg als Autor von Tanka hervor und wurde von Mishima Yukio für die "Reinheit seiner ästhetischen Empfindung" gelobt. Gemeinsam mit Terayama Shūji und später Okai Takashi zählte er zu den führenden Vertretern einer avantgardistischen Tanka-Dichtung in Japan. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, darunter Suiso monogatari (水葬物語, 1952), Sōshoku gakku (装飾樂句, 1956), Nihonjin Reika (日本人靈歌, 1958), Yugure no kaichō (1971) und Saredo yūsei (されど遊星, 1975).
Tsuji Ryōichi (jap. 辻 亮一; * 29. September 1914 in Kondō, Gokashō, Landkreis Kanzaki (heute: Gokashō-Kondō, Higashiōmi)…Tsuji Ryōichi (jap. 辻 亮一; * 29. September 1914 in Kondō, Gokashō, Landkreis Kanzaki (heute: Gokashō-Kondō, Higashiōmi), Präfektur Shiga; † 6. März 2013) war ein japanischer Schriftsteller.
Ōta Shizuko (japanisch 太田 静子; geboren 18. August 1913 in Echigawa (heute: Aishō), Präfektur Shiga; gestorben 24.…Ōta Shizuko (japanisch 太田 静子; geboren 18. August 1913 in Echigawa (heute: Aishō), Präfektur Shiga; gestorben 24. November 1982) war eine japanische Dichterin und Schriftstellerin. Sie war die Geliebte von Dazai Osamu, in dessen Werk „Shayō“ (斜陽, „Die sinkende Sonne“) sie als fiktive Person und mit ihrem eigenen Tagebuch Eingang fand. Aus der Verbindung mit Osamu ging ihre Tochter, die Schriftstellerin Haruko Ōta (* 1947) hervor.
Yoshimura Kōzaburō (japanisch 吉村 公三郎; geboren 9. September 1911 in der Präfektur Shiga; gestorben 7. November 2000 in…Yoshimura Kōzaburō (japanisch 吉村 公三郎; geboren 9. September 1911 in der Präfektur Shiga; gestorben 7. November 2000 in der Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Filmregisseur.
Ogura Yuki (japanisch 小倉 遊亀, eigentlich: Mizogami Yuki (溝上 ゆき); geb. 1. März 1895 in Ōtsu; gest. 23. Juli 2000) war…Ogura Yuki (japanisch 小倉 遊亀, eigentlich: Mizogami Yuki (溝上 ゆき); geb. 1. März 1895 in Ōtsu; gest. 23. Juli 2000) war eine japanische Malerin der Nihonga-Richtung in der Shōwa-Zeit.
Mori Kōtarō (jap. 森 幸太郎; geboren 20. Juli 1889 in Chikubu, Kreis Ost-Azai (seit 2006 zu Nagahama), Präfektur Shiga…Mori Kōtarō (jap. 森 幸太郎; geboren 20. Juli 1889 in Chikubu, Kreis Ost-Azai (seit 2006 zu Nagahama), Präfektur Shiga; gestorben 4. Februar 1964 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker, Landwirtschaftsminister, Nationalabgeordneter aus und Gouverneur von Shiga.
Yamamoto Issei (jap. 山本 一清; * 27. Mai 1889 in der Präfektur Shiga; † 16. Januar 1959 in Kusatsu, Präfektur Shiga) war…Yamamoto Issei (jap. 山本 一清; * 27. Mai 1889 in der Präfektur Shiga; † 16. Januar 1959 in Kusatsu, Präfektur Shiga) war ein japanischer Astronom. Er war Professor für Astronomie an der Universität Kyōto. Im Jahre 1920 wurde er der erste Präsident der von ihm initiierten Astronomischen Gesellschaft (天文同好会, Tenmon Dōkōkai), welche 1932 in Oriental Astronomical Association (東亜天文学会, Tōa tenmon kyōkai) umbenannt wurde. Er war Direktor des Kwasan Observatory in Kyōto. Der Krater Yamamoto auf dem Mond und der Asteroid (2249) Yamamoto wurde zu seinen Ehren benannt.
Yabuta Teijirō (japanisch 藪田 貞治郎; * 16. Dezember 1888, in Ōtsu, Präfektur Shiga; † 20. Juli 1977, Präfektur Tokio) war…Yabuta Teijirō (japanisch 藪田 貞治郎; * 16. Dezember 1888, in Ōtsu, Präfektur Shiga; † 20. Juli 1977, Präfektur Tokio) war ein japanischer Agrochemiker, der als einer der Pioniere über Gibberelline forschte.
Yamaoka Magokichi (jap. 山岡 孫吉; * 22. März 1888; † 8. März 1962) war ein japanischer Unternehmer. Yamaoka gründete 1912…Yamaoka Magokichi (jap. 山岡 孫吉; * 22. März 1888; † 8. März 1962) war ein japanischer Unternehmer. Yamaoka gründete 1912 das Maschinenbauunternehmen Yanmar. Vor dem Zweiten Weltkrieg studierte er in München. Er interessierte sich auch für Rudolf Diesel, weshalb er im Zuge seiner Forschungen öfter in Augsburg war. Nach dem Ende des Krieges, inzwischen wieder in seiner Firma, stiftete er dort im Wittelsbacher Park den Rudolf-Diesel-Gedächtnishain. 1955 wurde er mit der Rudolf-Diesel-Medaille ausgezeichnet. Auf sein Betreiben hin wurden 1959 die japanischen Städte Amagasaki und Nagahama, wo sich Produktionsstätten seiner Firma befanden, zu offiziellen Partnerstädten von Augsburg.
Kita Seiichi (japanisch 喜多 誠一; * 20. Dezember 1886 in der Präfektur Kōchi; † 7. Juni 1952 (nach anderen Angaben: 7.…Kita Seiichi (japanisch 喜多 誠一; * 20. Dezember 1886 in der Präfektur Kōchi; † 7. Juni 1952 (nach anderen Angaben: 7. August 1947) bei Chabarowsk, Sowjetunion) war ein japanischer Offizier, der als Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg unter anderem von 1940 bis 1941 Kommandeur der 14. Division, zwischen 1941 und 1943 Kommandeur der 6. Armee, von 1943 bis 1944 Kommandeur der 12. Armee sowie zwischen 1944 und 1945 Oberbefehlshaber der 1. Regionalarmee war. Er wurde zuletzt 1945 noch zum General befördert und geriet zum Zeitpunkt der Kapitulation Japans am 2. September 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft, in der er verstarb.
Hirose Saihei (japanisch 廣瀬 幸平; geboren 16. Juni 1828 in Hachio (Provinz Ōmi); gestorben 31. Januar 1914 in der…Hirose Saihei (japanisch 廣瀬 幸平; geboren 16. Juni 1828 in Hachio (Provinz Ōmi); gestorben 31. Januar 1914 in der Präfektur Hyōgo) war ein japanischer Unternehmer, der vom Ende der Edo-Zeit und während der Meiji-Zeit den Grundstein für das Sumitomo-Firmenkonglomerat legte.
Satsuki Yukino (jap. 雪野 五月/雪乃 五月, Yukino Satsuki; * 25. Mai 1970 in Ōtsu als Yuki Inoue (井上 由起, Inoue Yuki)) ist eine…Satsuki Yukino (jap. 雪野 五月/雪乃 五月, Yukino Satsuki; * 25. Mai 1970 in Ōtsu als Yuki Inoue (井上 由起, Inoue Yuki)) ist eine japanische Synchronsprecherin (Seiyū). Sie arbeitet für die Agentur Ken Production. Satsuki Yukino ist in Japan bekannt für ihre Rollen als Kagome Higurashi in Inuyasha, Kaname Chidori in Full Metal Panic!, Milly Thompson in Trigun, Mutsumi Otohime in Love Hina, Tae Shimura in Gintama und Mion und Shion Sonozaki in Higurashi no Naku Koro ni.
Saichō (jap. 最澄 ‚Höchste Klarheit‘; * 9. September 767; † 26. Juni 822) war ein japanischer buddhistischer Mönch, der…Saichō (jap. 最澄 ‚Höchste Klarheit‘; * 9. September 767; † 26. Juni 822) war ein japanischer buddhistischer Mönch, der als Gründer der traditionsreichen Tendai-shū in Japan gilt. Aufbauend auf der chinesischen Tiantai-Tradition, die er auf dem Tiantai-Berg während seines Aufenthalts 804 in China kennengelernt hatte, gründete er die Tendai-shū mit dem Haupttempel Enryaku-ji auf dem Berg Hiei nahe Kyōto. Postum wurde ihm der Titel Dengyō Daishi (伝教大師, zu Deutsch etwa ‚Großer Meister der Überlieferung der Lehre‘) verliehen.
Yū Nagira (japanisch 凪良 ゆう; geboren am 25. Januar 1973) ist eine japanische Schriftstellerin, deren Bücher verfilmt und…Yū Nagira (japanisch 凪良 ゆう; geboren am 25. Januar 1973) ist eine japanische Schriftstellerin, deren Bücher verfilmt und mehrfach mit dem Großen Preis der Buchhändler, einer von den Buchhändlern vergebenen Auszeichnung, geehrt wurden.
Reika Kakiiwa (jap. 垣岩 令佳, Kakiiwa Reika; * 19. Juli 1989 in Kami-Amakusa, Präfektur Kumamoto) ist eine japanische…Reika Kakiiwa (jap. 垣岩 令佳, Kakiiwa Reika; * 19. Juli 1989 in Kami-Amakusa, Präfektur Kumamoto) ist eine japanische Badmintonspielerin.
Naomi Koshi (japanisch 越 直美 Koshi Naomi; geboren am 5. Juli 1975) ist eine japanische Politikerin, Anwältin und…Naomi Koshi (japanisch 越 直美 Koshi Naomi; geboren am 5. Juli 1975) ist eine japanische Politikerin, Anwältin und Verfechterin der Gleichstellung der Geschlechter.
Sugiura Jūgō (japanisch 杉浦 重剛, auch Sugiura Shigetake gelesen; geboren 19. April 1855 in Zeze, Provinz Ōmi; gestorben…Sugiura Jūgō (japanisch 杉浦 重剛, auch Sugiura Shigetake gelesen; geboren 19. April 1855 in Zeze, Provinz Ōmi; gestorben 13. Februar 1924) war ein japanischer Erzieher und Denker.
Ii Naosuke (japanisch 井伊直弼; Ii Naosuke; * 29. November 1815 in Edo, Japan; † 24. März 1860 ebenda) war Daimyō von…Ii Naosuke (japanisch 井伊直弼; Ii Naosuke; * 29. November 1815 in Edo, Japan; † 24. März 1860 ebenda) war Daimyō von Hikone (1850–1860) und Tairō des Tokugawa-Shogunats, eine Position, die er vom 23. April 1858 bis zu seiner Ermordung am 24. März 1860 innehatte. Am bekanntesten ist er als Unterhändler für den Harris-Vertrag mit den Vereinigten Staaten. Er war außerdem ein enthusiastischer und versierter Teemeister der Sekishūryū-Schule, und zu seinen Schriften gehören mindestens zwei Werke zur Teezeremonie. Nach zwei Jahren als Tairō an der Spitze der Regierung wurde er am 24. März 1860 vor dem Sakuradamon der Burg Edo von 17 Samurai des Mito-Lehens und einem Samurai des Satsuma-Lehens getötet, beim sogenannten Sakuradamon-Zwischenfall. Während Ii Naosukes Amtszeit war das Shogunat durch zwei Konflikte innerlich gespalten. Der erste, innenpolitische Konflikt entbrannte um die Nachfolge des kränklichen und kinderlosen Shogun Tokugawa Iesada, bei dem sich zwei Flügel innerhalb der Tokugawa gegenüberstanden: zum einen der Kishū-Flügel unter Ii Naosuke, der Tokugawa Yoshitomi (den späteren Tokugawa Iemochi) unterstützte, und zum anderen der Hitotsubashi-Flügel unter Tokugawa Nariaki, der Hitotsubashi Keiki (den späteren Tokugawa Yoshinobu) unterstützte. Gleichzeitig schwelte ein außenpolitischer Konflikt darüber, wie auf die Bedrohung durch die westlichen Kolonialmächte, speziell die USA, zu reagieren sei. Dabei stand die Jōi-Fraktion, die jede Öffnung des Landes ablehnte und die Fremden aus dem Land werfen wollte, gegen die Kaikoku-Fraktion, die Japan zur Welt öffnen und vom Ausland lernen wollte. Mit der möglichen Öffnung des Landes stand auch die Zukunft des Tokugawa-Shogunats, das Japan über 250 Jahre lang regiert hatte, in Frage.