Danshaku Arichi Shinanojō (jap. 有地 品之允; * 15. März 1843 in Yamaguchi, Chōshū-han, Japan; † 17. Januar 1919 in Tokio)…Danshaku Arichi Shinanojō (jap. 有地 品之允; * 15. März 1843 in Yamaguchi, Chōshū-han, Japan; † 17. Januar 1919 in Tokio) war ein japanischer Seeoffizier der Kaiserlich Japanischen Marine und zuletzt Vizeadmiral, der unter anderem zwischen 1889 und 1891 Chef des Admiralstabes, von 1891 bis 1892 und 1895 Oberkommandierender der Stationären Flotte sowie 1895 zusätzlich Oberkommandierender der Kombinierten Flotte war.
Fujita Denzaburō (japanisch 藤田 伝三郎; geboren 3. Juli 1841 in Hagi (Präfektur Yamaguchi); gestorben 30. März 1912) war…Fujita Denzaburō (japanisch 藤田 伝三郎; geboren 3. Juli 1841 in Hagi (Präfektur Yamaguchi); gestorben 30. März 1912) war ein japanischer Unternehmer und Begründer des Fujita-Firmenkonglomerats.
Kōshaku Yamagata Aritomo (jap. 山縣 有朋, modern 山県 有朋; * 14. Juni 1838 (traditionell: Tempō 9/int. 4/22) in Hagi; † 1.…Kōshaku Yamagata Aritomo (jap. 山縣 有朋, modern 山県 有朋; * 14. Juni 1838 (traditionell: Tempō 9/int. 4/22) in Hagi; † 1. Februar 1922 in Odawara) war ein japanischer Militärführer und Politiker. Er war mehrfacher Heeres- und Premierminister von Japan, darunter der erste, der unter den Einschränkungen durch die Meiji-Verfassung regieren und Haushalt und Gesetze von einem zum Teil gewählten Reichstag bestätigen lassen musste. Als General schlug er 1877 die von Saigō Takamori angeführte Satsuma-Rebellion nieder. Er war wie keine andere Persönlichkeit aus der Meiji-Zeit dafür verantwortlich, dass Japan zu einer imperialistischen Großmacht wurde, und gilt daher als Nationalheld. Unabhängig davon war er außerdem ein sehr talentierter Gärtner, dessen Anlagen bekannte Meisterwerke japanischer Gartenkunst darstellen.
Shishaku Yamao Yōzō (japanisch 山尾 庸三; * 5. November 1837; † 21. Dezember 1917) war ein japanischer Samurai der späten…Shishaku Yamao Yōzō (japanisch 山尾 庸三; * 5. November 1837; † 21. Dezember 1917) war ein japanischer Samurai der späten Edo-Zeit, der während der Meiji-Zeit zu einem einflussreichen Mitglied der japanischen Regierung wurde. Als Mitglied der Chōshū-Fünf wird er auch als einer der „Gründerväter des modernen Japans“ betitelt.
Markgraf Inoue Kaoru (jap. 井上 馨, auch Inoue Bunda (井上 聞多); * 16. Januar 1836 im Fürstentum Chōshū, Provinz Suō (heute…Markgraf Inoue Kaoru (jap. 井上 馨, auch Inoue Bunda (井上 聞多); * 16. Januar 1836 im Fürstentum Chōshū, Provinz Suō (heute: Präfektur Yamaguchi); † 1. September 1915 in Shizuoka) war ein japanischer Politiker der Meiji-Zeit.
Kido Takayoshi (japanisch 木戸 孝允; * 11. August 1833 in Hagi; † 26. Mai 1877), aus dem Lehen (Han) Chōshū stammend…Kido Takayoshi (japanisch 木戸 孝允; * 11. August 1833 in Hagi; † 26. Mai 1877), aus dem Lehen (Han) Chōshū stammend, gehörte mit Saigō Takamori und Ōkubo Toshimichi zu den „Drei Großen der Meiji-Restauration“ (維新の三傑, Ishin no Sanketsu).
Kanō Hōgai (japanisch 狩野 芳崖; geb. 27. Februar 1828, gest. 5. November 1888; eigentlicher Name Kōtarō (幸太郎)) war einer…Kanō Hōgai (japanisch 狩野 芳崖; geb. 27. Februar 1828, gest. 5. November 1888; eigentlicher Name Kōtarō (幸太郎)) war einer der letzten japanischer Maler der Kanō-Schule. Er trug wesentlich zur Entwicklung der Malerei im Nihonga-Stil bei.
Ōmura Masujirō (jap. 大村 益次郎; * 30. Mai 1824; † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte…Ōmura Masujirō (jap. 大村 益次郎; * 30. Mai 1824; † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte, der als Begründer der Kaiserlich Japanischen Armee angesehen wird. Ōmura stammte aus einem Dorf in der Provinz Suō (heute die Stadt Yamaguchi in der Präfektur Yamaguchi). Bereits frühzeitig interessierte er sich für westliche Studien (Rangaku), und hier besonders für die westliche Medizin. Er wurde durch das Lehen Chōshū zum Studium an der Tekijuku in Ōsaka unter Ogata Kōan, später unter Philipp Franz von Siebold in Nagasaki geschickt. 1853 wurde er vom Lehen Uwajima (der heutigen Präfektur Ehime) als Militärinstrukteur engagiert, ab 1857 lehrte er an der Militärakademie des Shogunates, der Kōbusho in Edo. Im Jahre 1862 wurde er wieder nach Chōshū zurückgerufen, um an der dortigen Militärakademie zu lehren und ihre Armee zu reformieren. Er erlangte einen Ruf als brillanter Taktiker, als er die Truppen des Tokugawa-Shōgunates, die 1866 gegen Chōshū ausgeschickt worden waren, in die Flucht schlug. Er zeichnete sich weiter in den Feldzügen des Boshin-Krieges gegen den Shōgun aus. Nach der Meiji-Restauration wurde er Vizeminister für Militärangelegenheiten. Als solcher verursachte er mit einem Vorschlag einer allgemeinen Wehrpflicht eine Kontroverse, da dies das Ende des Standes der Samurai zur Folge hätte. Im Oktober 1869 wurde er in Kyōto von einer Gruppe unzufriedener Ex-Samurai angegriffen und schwer verletzt. Er starb wenige Wochen später an seinen Verletzungen. Seine Vorschläge zur Schaffung einer modernen Armee westlichen Stils wurden jedoch von seinem Schützling, Yamagata Aritomo, weitergeführt. Ōmura wird mit einer großen Bronzestatue, der ersten in Japan nach westlicher Art, in der Mitte des Zeremonialweges zum Yasukuni-Schrein in Tokio geehrt.
Mori Kansai (japanisch 森 寛斎; geboren 2. März 1814 in Hagi (Provinz Nagato); gestorben 2. Juni 1894) war ein japanischer…Mori Kansai (japanisch 森 寛斎; geboren 2. März 1814 in Hagi (Provinz Nagato); gestorben 2. Juni 1894) war ein japanischer Maler.
Kōshaku Itō Hirobumi (jap. 伊藤 博文, bzw. in respektvoller Lesung Itō Hakubun; * 16. Oktober 1841 (traditionell: Tempō…Kōshaku Itō Hirobumi (jap. 伊藤 博文, bzw. in respektvoller Lesung Itō Hakubun; * 16. Oktober 1841 (traditionell: Tempō 12/9/2) in Tsukari, Provinz Suō; † 26. Oktober 1909 in Harbin) war ein Samurai und japanischer Politiker der Zeit des Bakumatsu und in der Anfangsphase des Japanischen Kaiserreiches. Itō wurde im Jahr 1885 der erste Premierminister von Japan und bekleidete dieses Amt bis 1901 insgesamt viermal. Er war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Meiji-Zeit, in der Japan zur imperialistischen Großmacht in Ostasien wurde.
Yōko Tanaka (jap. 田中 陽子, Tanaka Yōko; * 30. Juni 1993 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi) ist eine japanische…Yōko Tanaka (jap. 田中 陽子, Tanaka Yōko; * 30. Juni 1993 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi) ist eine japanische Fußballspielerin.
Kasumi Ishikawa (jap. 石川 佳純, Ishikawa Kasumi; * 23. Februar 1993 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi) ist eine japanische…Kasumi Ishikawa (jap. 石川 佳純, Ishikawa Kasumi; * 23. Februar 1993 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi) ist eine japanische Tischtennisspielerin. Sie nahm 2012, 2016 und 2021 an den Olympischen Spielen teil.
Norio Wakamoto (jap. 若本 規夫, eigentlich: 若本 紀夫, Wakamoto Norio; * 18. Oktober 1945 in Shimonoseki) ist ein japanischer…Norio Wakamoto (jap. 若本 規夫, eigentlich: 若本 紀夫, Wakamoto Norio; * 18. Oktober 1945 in Shimonoseki) ist ein japanischer Synchronsprecher (Seiyū). Bei einigen Rollen wurde er auch als Noriaki Wakamoto (若本 紀昭, Wakamoto Noriaki) geführt.
Hideo Hiraoka (jap. 平岡 秀夫 Hiraoka Hideo; * 14. Januar 1954 in Iwakuni, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Hideo Hiraoka (jap. 平岡 秀夫 Hiraoka Hideo; * 14. Januar 1954 in Iwakuni, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker. Er war von 2000 bis 2012 und von 2024 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für die Liste der Konstitutionell-Demokratische Partei (KDP) im Verhältniswahlblock Chūgoku. Als Mitglied der Demokratischen Partei, in der er gemeinsam mit Shōichi Kondō eine Faktion führte, die Hiraoka-Kondō-Gruppe, war er während der Regierungszeit der Demokraten von 2011 bis 2012 Justizminister. Hiraoka absolvierte 1976 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. In seiner Beamtenlaufbahn war er unter anderem in der japanischen Botschaft in Indien, im Legislativbüro des Kabinetts und im nationalen Finanzamt tätig, in Behörden und Außenstellen des Finanzministeriums übernahm er verschiedene Abteilungsleiterpositionen. 1998 ließ er sich als Anwalt registrieren und nahm kurz darauf eine politische Karriere auf: 1999 kandidierte er für das Bürgermeisteramt in Iwakuni, unterlag aber Katusuke Ihara, einem ehemaligen Beamten des Arbeitsministeriums. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 kandidierte Hiraoka für die Demokratische Partei im Wahlkreis Yamaguchi 2 und konnte Ex-Wirtschaftsminister Shinji Satō (LDP) um rund 7.000 Stimmen übertreffen. 2005 verlor er den Wahlkreis knapp an Yoshihiko Fukuda (LDP), wurde aber über den Verhältniswahlblock Chūgoku wiedergewählt. Als Fukuda 2008 für seine (erfolgreiche) Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl in Iwakuni zurücktrat, gewann Hiraoka bei der Nachwahl seinen Wahlkreis zurück und konnte ihn bei der regulären Wahl 2009 verteidigen. 2002 und 2006 war er Mitglied im „nächsten Kabinett“, dem Schattenkabinett der Demokratischen Partei, mehrfach führte er den Vizevorsitz in wichtigen Parteigremien. Im Juni 2010 wurde Hiraoka unter dem Kabinett Kan Staatssekretär (fukudaijin) im Kabinettsbüro, anschließend im Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Im September 2011 wurde er als Justizminister ins Kabinett Noda berufen, im Januar 2012 bei einer Kabinettsumbildung durch Toshio Ogawa ersetzt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor er den 2. Wahlkreis an Nobuo Kishi (Liberaldemokratische Partei), bis dahin Sangiinabgeordneter und Bruder des LDP-Vorsitzenden Shinzō Abe (1. Wahlkreis), und verfehlte mit einer Wahlkreisverlustquote von 50,5 % als Achtplatzierter unter 18 Kandidaten auf dem DPJ-Listenplatz 1 auch eine Wiederwahl im Block Chūgoku deutlich. Bei der Nachwahl in Yamaguchi zum Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, bewarb sich Hiraoka im April 2013 als formal unabhängiger Kandidat mit Wahlempfehlung durch Demokratische Partei und Midori no Kaze und Unterstützung durch die Sozialdemokratische Partei für den durch Nobuo Kishis Rücktritt freigewordenen Sitz. Er unterlag dem früheren langjährigen Bürgermeister von Shimonoseki Kiyoshi Ejima (LDP), dem Sohn des ehemaligen Sangiinabgeordneten für Yamaguchi, Atsushi Ejima. Bei der Shūgiin-Wahl 2014 kandidierte er wieder für die Demokratische Partei im Wahlkreis 2, unterlag Kishi etwas weniger deutlich, aber immer noch entfernt von einer Wiederwahl im Block (Kishi 58,4 %, Hiraoka 34,9 %→Wahlkreisverlustquote 59,7 %→Sechster von neun demokratischen Doppelkandidaten auf dem Listenplatz 1; den zweiten und letzten Sitz der Demokraten bei der Verhältniswahl in Chūgoku gewann 2014 mit einer Wahlkreisverlustquote von 79,9 % Keisuke Tsumura aus Okayama). Nach dem Rücktritt von Nobuo Kishi kandidierte Hiraoka ohne Parteinominierung als Oppositionskandidat im Wahlkreis Yamaguchi 2 bei der resultierenden Nachwahl im April 2023, unterlag aber mit 47,5 % der Stimmen relativ knapp Kishis Sohn Nobuchiyo (LDP – Kōmeitō; 52,5 %). Bei der allgemeinen Wahl 2024 unterlag er Kishi sehr knapp um weniger als 2.000 Stimmen, gewann damit (Sekihairitsu 98,3 %) aber den ersten der drei Sitze der KDP bei der Verhältniswahl in Chūgoku. 2026 wurde er erneut abgewählt.
Tsugumasa Muraoka (jap. 村岡 嗣政, Muraoka Tsugumasa; * 7. Dezember 1972 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Tsugumasa Muraoka (jap. 村岡 嗣政, Muraoka Tsugumasa; * 7. Dezember 1972 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker und seit dem 25. Februar 2014 Gouverneur von Yamaguchi. Muraoka, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, arbeitete nach seinem Abschluss 1996 für das Ministerium für Selbstverwaltung, einem Vorläufer des heutigen Ministeriums für allgemeine Angelegenheiten. Er war unter anderem in den Präfekturverwaltungen von Hokkaidō und Kōchi, in der Verwaltung der Stadt Hiroshima und zuletzt in der Abteilung tätig, die für die Finanzen der Gebietskörperschaften zuständig ist (jichi-zaisei-kyoku). Als im Januar 2014 der Gouverneur seiner Heimatpräfektur, Shigetarō Yamamoto, zurücktrat, verließ Muraoka das Ministerium, um bei der vorgezogenen Gouverneurswahl im Februar 2014 zu kandidieren. Liberaldemokratische Partei und Kōmeitō unterstützten seine Kandidatur, gegen zwei Kandidaten setzte er sich mit mehr als 60 % der Stimmen durch.