Kazunari Dōmen (japanisch 堂免 一成 Dōmen Kazunari; * 24. September 1953) ist ein japanischer Chemiker an der Universität…Kazunari Dōmen (japanisch 堂免 一成 Dōmen Kazunari; * 24. September 1953) ist ein japanischer Chemiker an der Universität Tokio. Er ist für seine Arbeit zur quantitativen Synthese (in großem Stil) von Wasserstoff durch photokatalytische Wasserspaltung bekannt. Dōmen erwarb an der Universität Tokio 1976 einen Bachelor, 1979 einen Master und 1982 mit der Arbeit Photocatalytic Reaction on Some Semiconductor Powders einen Ph.D. in Chemie. Im selben Jahr erhielt er eine erste Professur (Assistant Professor) an der Tōkyō Kōgyō Daigaku (Tokyo Institute of Technology, TIT), arbeitete aber noch 1985/86 als Postdoktorand am IBM Almaden Research Center in San José, Kalifornien. Er stieg am TIT 1990 zum Associate Professor auf und erhielt 1996 eine ordentliche Professur. Seit 2004 ist Dōmen Professor an der Universität Tokio. Gemeinsam mit Takashi Hisatomi betreibt er seit 2017 zusätzlich ein Forschungslabor an der Shinshū-Universität. Laut Datenbank Scopus hat Dōmen (Stand September 2026) einen h-Index von 163. Seit 2024 zählt der Medienkonzern Clarivate Analytics ihn aufgrund der Zahl der Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Chemie (Clarivate Citation Laureates).
Yoichiro Kawaguchi (* 1952 auf der Insel Tanegashima) ist ein japanischer Professor für Computergrafik, der als…Yoichiro Kawaguchi (* 1952 auf der Insel Tanegashima) ist ein japanischer Professor für Computergrafik, der als Schöpfer von dreidimensionalen Computergrafiken und als Forscher wie auch als Buchautor zu diesem Thema bekannt wurde. Seine Kunstwerke sind dreidimensionale Computerbilder auf dem „Prinzip zellularer Modelle in Selbstorganisation des dreidimensionalen Raumes, zusammengesetzt aus einer Masse sogenannter Voxels“.
Nobutaka Inoue (japanisch 井上 順孝, Inoue Nobutaka; * 1948) ist seit 2002 Professor an der Fakultät für Shintō-Studien an…Nobutaka Inoue (japanisch 井上 順孝, Inoue Nobutaka; * 1948) ist seit 2002 Professor an der Fakultät für Shintō-Studien an der Kokugakuin-Universität, sowie Direktor des dortigen Institute for Japanese Culture and Classics (IJCC; jap. 日本文化研究所, Nihon bunka kenkyūkai). Seine Dissertation an der Universität Tokio, wo er zunächst Philosophie studiert hatte, dann aber zur Religionswissenschaft wechselte, schrieb Inoue über „Argumente zur Religionsfreiheit in der frühen Meiji-Zeit“ (Arguments Regarding Religious Freedom in the Early Meiji Period). Von 1974 bis 1982 war Inoue Universitätsassistent an der philosophischen Fakultät der Universität Tokio. Von 1982 bis 1986 arbeitete er als Vollzeitlektor, von 1986 bis 1992 als Assistenzprofessor und von 1992 bis 2002 als ordentlicher Professor am IJCC. 2019 wurde Inoue in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Inoues Forschungsschwerpunkt ist die Religionswissenschaft, darin insbesondere Religionssoziologie, vergleichende Forschung zu Neuen Religiösen Bewegungen, moderne Shintō-Studien, Sekten-Shintō und Religionsunterricht. Inoue leitet auch die Arbeiten an der schrittweise erfolgenden Übersetzung des Shintō jiten (der Standardenzyklopädie zum Thema Shintō) durch das IJCC ins Englische und der damit einhergehenden Veröffentlichung im World Wide Web unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Keiji Morokuma (jap. 諸熊 奎治, Morokuma Keiji; * 12. Juli 1934 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima; † 27. November 2017 in…Keiji Morokuma (jap. 諸熊 奎治, Morokuma Keiji; * 12. Juli 1934 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima; † 27. November 2017 in Kyoto) war ein japanischer theoretischer Chemiker. Morokuma war ein Schüler von Kenichi Fukui (1918–1998) an der Universität Kyōto, einem der Pioniere der Quantenchemie in Japan und Nobelpreisträger, bei dem er 1963 promovierte. Er war Professor an der Emory University, wo er emeritiert wurde, und Senior Research Fellow am Fukui Institute for Fundamental Chemistry seiner Alma Mater. 1970 wurde er Sloan Research Fellow. Er entwickelte die ONIOM-Methode, ein Verfahren, das Molekülorbitmethoden und solche der molekularen Mechanik auf mehreren Stufen integriert und zur Berechnung großer Moleküle verwendet. Er untersuchte Potentialflächen bei chemischen Reaktionen und Reaktionen und Struktur von Nanoteilchen, Proteinen (auch in angeregten Zuständen) und Übergangsmetallkomplexen sowie Photochemie von Biomolekülen. 1991 erhielt er als Erster die Schrödinger Medal. 1978 erhielt er den Preis der International Academy of Quantum Molecular Science, deren Mitglied er war, 1992 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft, 2005 die Fukui-Medaille der Asian Pacific Association of Theoretical & Computational Chemists und 2008 den Kaiserlichen Preis und Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Isamu Akasaki (japanisch 赤崎 勇, Akasaki Isamu; * 30. Januar 1929 Chiran in der Präfektur Kagoshima; † 1. April 2021 in…Isamu Akasaki (japanisch 赤崎 勇, Akasaki Isamu; * 30. Januar 1929 Chiran in der Präfektur Kagoshima; † 1. April 2021 in Nagoya) war ein japanischer Ingenieurwissenschaftler. Akasaki stellte 1989 erstmals blaue Leuchtdioden, basierend auf dem p-n-Übergang, mit dem Halbleitermaterial Galliumnitrid her. Er erhielt dafür im Jahr 2011 die von der IEEE vergebene Auszeichnung IEEE Edison Medal. Im Jahr 2014 wurde er gemeinsam mit Hiroshi Amano und Shuji Nakamura mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Kazutake Kōra (japanisch 高良 和武, Kōra Kazutake; eigene Romanisierung: Kazutake Kohra; geboren 1. September 1921 in…Kazutake Kōra (japanisch 高良 和武, Kōra Kazutake; eigene Romanisierung: Kazutake Kohra; geboren 1. September 1921 in Kagoshima; gestorben 30. Januar 2019) war ein japanischer Naturwissenschaftler und später auch Wissenschaftsorganisator.
Yoshimitsu Yoshihiko (japanisch 吉満 義彦; geboren 13. Oktober 1904 in der Präfektur Kagoshima; gestorben 23. Oktober 1945)…Yoshimitsu Yoshihiko (japanisch 吉満 義彦; geboren 13. Oktober 1904 in der Präfektur Kagoshima; gestorben 23. Oktober 1945) war ein japanischer römisch-katholischer Philosoph.
Tanaka Kōtarō (japanisch 田中 耕太郎; * 25. Oktober 1890 in Kagoshima, Japan; † 1. März 1974 in Tokio, Japan) war ein…Tanaka Kōtarō (japanisch 田中 耕太郎; * 25. Oktober 1890 in Kagoshima, Japan; † 1. März 1974 in Tokio, Japan) war ein japanischer Jurist. Er wirkte ab 1923 als Professor an der Universität Tokio und war von 1950 bis 1960 Präsident des Obersten Gerichtshofs Japans sowie von 1961 bis 1970 Richter am Internationalen Gerichtshof.