Leo Esaki (jap. 江崎 玲於奈, Esaki Reona; * 12. März 1925 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Physiker. Bekannt…Leo Esaki (jap. 江崎 玲於奈, Esaki Reona; * 12. März 1925 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Physiker. Bekannt wurde er durch die Erfindung der Esaki-Diode. Esaki studierte Physik an der Universität Tokio und machte 1947 seinen Bachelor of Science, 1959 erreichte er den akademischen Grad Doktor und wurde mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet. Ab 1956 war er Wissenschaftler bei Sony und ab 1960 bis 1992 bei IBM an deren Thomas J. Watson Research Center. 1992 bis 1998 war er Präsident der Universität Tsukuba. 2000 bis 2005 war er Präsident des Shibaura Institute of Technology und ab 2006 des Yokohama College of Pharmacy. Leo Esaki erhielt 1973 zusammen mit Ivar Giaever und Brian David Josephson den Physik-Nobelpreis für experimentelle Entdeckungen, die das Tunnel-Phänomen in Halb- beziehungsweise Supraleitern betrafen. 1974 wurde er als Bunka Kōrōsha, als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt und zugleich mit dem vom Kaiser verliehen Kulturorden ausgezeichnet. 1991 erhielt er die IEEE Medal of Honor und 1998 den Japan-Preis. Seit 1974 ist er Mitglied der American Academy of Arts and Sciences, seit 1975 der Japanischen Akademie der Wissenschaften, seit 1976 der National Academy of Sciences, seit 1991 der American Philosophical Society, seit 1994 der Russischen Akademie der Wissenschaften und seit 1996 der Accademia Nazionale delle Scienze. 1985 erhielt er den International Prize of New Materials der American Physical Society. 1998 wurde der Asteroid (6920) Esaki nach ihm benannt.
Kuroiwa Jūgo (japanisch 黒岩 重吾; * 25. Februar 1924 in Osaka (Präfektur Osaka); † 7. März 2003) war ein japanischer…Kuroiwa Jūgo (japanisch 黒岩 重吾; * 25. Februar 1924 in Osaka (Präfektur Osaka); † 7. März 2003) war ein japanischer Schriftsteller, der für seine historischen Romane bekannt ist.
Sen Sōshitsu XV. (japanisch 千 宗室; im Ruhestand: Sen Genshitsu (千 玄室), auch Daisōshō; * 19. April 1923 in Kyōto; † 14.…Sen Sōshitsu XV. (japanisch 千 宗室; im Ruhestand: Sen Genshitsu (千 玄室), auch Daisōshō; * 19. April 1923 in Kyōto; † 14. August 2025 ebenda) war der 15. Iemoto (Großmeister) der Teezeremonie-Schule Urasenke (1964–2002) und ein internationaler Kulturvermittler, der die Idee der „Friedlichkeit durch eine Schale Tee“ weltweit verbreitete.
Park Chung-hoon (* 19. Januar 1919; † 16. März 2001) war ein südkoreanischer Politiker und Generalmajor der Luftwaffe.…Park Chung-hoon (* 19. Januar 1919; † 16. März 2001) war ein südkoreanischer Politiker und Generalmajor der Luftwaffe. Vom 22. Mai bis zum 2. September 1980 war er Premierminister Südkoreas.
Taguchi Masaharu (jap. 田口 正治; * 6. Januar 1916 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 29. Juni 1982) war ein japanischer…Taguchi Masaharu (jap. 田口 正治; * 6. Januar 1916 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 29. Juni 1982) war ein japanischer Schwimmer. Zusammen mit Yusa Masanori, Shigeo Arai und Shigeo Sugiura wurde er bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin Olympiasieger mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel.
Tomie Ohtake (japanisch 大竹 富江 Ōtake Tomie; * 21. November 1913 in Kyoto Japan; † 12. Februar 2015 in São Paulo) war…Tomie Ohtake (japanisch 大竹 富江 Ōtake Tomie; * 21. November 1913 in Kyoto Japan; † 12. Februar 2015 in São Paulo) war eine japanisch-brasilianische Malerin und Bildhauerin.
Nishi Teiichi (jap. 西 貞一; * 31. August 1907 in Kyōto; † 3. Februar 2001) war ein japanischer Sprinter. Bei den…Nishi Teiichi (jap. 西 貞一; * 31. August 1907 in Kyōto; † 3. Februar 2001) war ein japanischer Sprinter. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Fünfter in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Über 200 m erreichte er das Viertelfinale. 1929, 1931 und 1933 wurde er Japanischer Meister über 400 m.
Matsushita Kōnosuke (japanisch 松下 幸之助, * 27. November 1894 in Wasa, Kaisō-gun, Präfektur Wakayama; † 27. April 1989 in…Matsushita Kōnosuke (japanisch 松下 幸之助, * 27. November 1894 in Wasa, Kaisō-gun, Präfektur Wakayama; † 27. April 1989 in Moriguchi) war ein japanischer Industrieller, der das Unternehmen Matsushita Electric Industrial (heute Panasonic Corporation) im Vorort Kadoma der japanischen Metropole Osaka nahe der Keihan-Eisenbahnlinie nach Kyōto gründete. Japaner verehren ihn als „Gott des Managements“.
Umehara Sueji (japanisch 梅原 末治; * 13. August 1893 in Ōsaka; † 18. Februar 1983) war ein japanischer Archäologe, dessen…Umehara Sueji (japanisch 梅原 末治; * 13. August 1893 in Ōsaka; † 18. Februar 1983) war ein japanischer Archäologe, dessen Forschungsschwerpunkt chinesische Bronzen waren.
Yuasa Hachirō (japanisch 湯浅八郎; geboren 29. April 1890 in Tokio; gestorben 15. August 1981) war ein japanischer…Yuasa Hachirō (japanisch 湯浅八郎; geboren 29. April 1890 in Tokio; gestorben 15. August 1981) war ein japanischer Insektenkundler, christlicher Erzieher und Wissenschaftsorganisator.
Yamakawa Hitoshi (japanisch 山川 均; geb. 20. Dezember 1880 in Kurashiki; gest. 23. März 1958) war ein japanischer linker…Yamakawa Hitoshi (japanisch 山川 均; geb. 20. Dezember 1880 in Kurashiki; gest. 23. März 1958) war ein japanischer linker Intellektueller während der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Abe Isoo (japanisch 安部 磯雄; * 4. Februar 1865 in Fukuoka; † 10. Februar 1949 in Tokio) war ein bedeutender…Abe Isoo (japanisch 安部 磯雄; * 4. Februar 1865 in Fukuoka; † 10. Februar 1949 in Tokio) war ein bedeutender christlich-sozialer Parlamentarier, Intellektueller und Pazifist mit wichtigem Einfluss auf das politische Japan vor, zwischen und nach den Weltkriegen.
Ukita Kazutami (japanisch 浮田 和民; geboren 20. Januar 1860 in Kumamoto-Takebe-Kyūhonji-Higashiyokomachi (Provinz Higo)…Ukita Kazutami (japanisch 浮田 和民; geboren 20. Januar 1860 in Kumamoto-Takebe-Kyūhonji-Higashiyokomachi (Provinz Higo); gestorben 28. Oktober 1946) war ein japanischer politischer Wissenschaftler und Erzieher.
Yamamoto Kakuma (jap. 山本 覚馬; * 25. Februar 1828; † 28. Dezember 1892) war ein Samurai und Erzieher des Fürstentums Aizu…Yamamoto Kakuma (jap. 山本 覚馬; * 25. Februar 1828; † 28. Dezember 1892) war ein Samurai und Erzieher des Fürstentums Aizu und später Berater der Präfektur Kyōto zu Beginn der Meiji-Zeit.
Tetsurō Fukuyama (jap. 福山 哲郎 Fukuyama Tetsurō; * 19. Januar 1962 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Tetsurō Fukuyama (jap. 福山 哲郎 Fukuyama Tetsurō; * 19. Januar 1962 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker und Generalsekretär der Konstitutionell-Demokratischen Partei und Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Kyōto. Fukuyama schloss 1985 sein Rechtsstudium an der Dōshisha-Universität ab und wurde anschließend Angestellter des Wertpapierunternehmens Daiwa Shōken. 1990 besuchte er im 11. Jahrgang das Matsushita Seikei Juku (松下政経塾, engl. Matsushita Institute of Government and Management), 1991 besuchte er in Sri Lanka Projekte der Sarvodaya-Shramadana-Bewegung, wo er auch dem Gründer und Gandhi-Friedenspreisträger Ariyaratne begegnete. Zurück in Japan wirkte er ab 1992 am Aufbau regionaler Zweigstellen des Matsushita Seikei Juku mit, bis 1995 erwarb er am Graduiertenkolleg der Universität Kyōto den Mastergrad (shūshi). Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte Fukuyama für die („alte“) Demokratische Partei im 1. Wahlkreis Kyōto, dem Wahlkreis von Bummei Ibuki, landete aber abgeschlagen auf Platz vier. Er übernahm danach in der Demokratischen Partei Führungsfunktionen im Präfekturverband Kyōto – ab 2002 als Vorsitzender – und engagierte sich vor allem in Fragen der Umwelt- und Klimapolitik – er leitete später unter anderem die „Hauptabteilung für Maßnahmen gegen die globale Erwärmung“ (地球温暖化対策本部, chikyū ondanka taisaku hombu) der Partei. Bei der Sangiin-Wahl 1998 trat Fukuyama in der Präfektur Kyōto (zwei Mandate) als Unabhängiger an und wurde noch vor der Kommunistin Tokiko Nishiyama mit dem höchsten Stimmenanteil ins Sangiin gewählt. 1999 trat er der („neuen“) Demokratischen Partei formal bei, für die er 2004 und 2010 jeweils wieder mit dem höchsten Stimmenanteil in Kyōto wiedergewählt wurde. Von 2005 bis 2006 leitete er den Umweltausschuss des Sangiin. Im Juni 2008 war er maßgeblich an der Einbringung des Entwurfes für ein „Grundlagengesetz zur Bekämpfung der globalen Erwärmung“ (地球温暖化対策基本法, chikyū ondanka taisaku kihon-hō) beteiligt, das für die CO2-Emissionen ein Reduktionsziel von 25 % gegenüber 1990 bis 2020 formulierte. Diese Forderung wurde auch in das Wahlprogramm 2009 der Demokratischen Partei aufgenommen, nach der erfolgreichen Regierungsübernahme aber wieder in Frage gestellt. Der Gesetzentwurf wurde 2009 in modifizierter Form erneut eingebracht, 2010 in erneut veränderter Form vom Kabinett beschlossen, aber im Parlament nicht abschließend beraten. Nach Antritt des demokratisch geführten Kabinetts Hatoyama wurde Fukuyama 2009 Vizeminister im Außenministerium, von 2010 bis 2011 war er unter Premierminister Naoto Kan stellvertretender Chefkabinettssekretär. Von 2011 bis 2013 war er Vorsitzender des Auswärtigen und Verteidigungsausschusses (gaikō-bōei-iinkai) im Sangiin. In der Demokratischen Partei übernahm er von 2014 bis 2015 den Vorsitz des politischen Forschungsrates. 2016 wurde Fukuyama für die neu gegründete Minshintō nur noch mit dem zweithöchsten Stimmenanteil (36,9 %) hinter dem Liberaldemokraten Satoshi Ninoyu (40,0 %), aber sicherem Vorsprung auf den Kommunisten Toshitaka Ōkawara (20,0 %) für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Kurz nach der Gründung der Konstitutionell-Demokratischen Partei schloss er sich dieser an und wurde zum Generalsekretär der Partei ernannt. 2021 ersetzte ihn unter dem neuen Parteivorsitzenden Izumi Chinami Nishimura. Bei der Wahl 2022 verteidigte er den zweiten Platz mit nur noch 26,5 % der Stimmen relativ knapp vor Yūko Kusui (24,8 %) von der Nippon Ishin no Kai.
Taeko Namba (jap. 難波 多慧子, Namba Taeko; * um 1936) ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. In den 1950er…Taeko Namba (jap. 難波 多慧子, Namba Taeko; * um 1936) ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. In den 1950er Jahren gewann sie bei Weltmeisterschaften drei Goldmedaillen.