Ogawa Ito (japanisch 小川 糸; * 1973 in Yamagata) ist eine japanische Schriftstellerin, Liedtexterin und Übersetzerin.…Ogawa Ito (japanisch 小川 糸; * 1973 in Yamagata) ist eine japanische Schriftstellerin, Liedtexterin und Übersetzerin. Internationale Bekanntheit erlangte sie mit ihrem Debütroman Shokudō katatsumuri (食堂かたつむり, Das Restaurant zur Schnecke, Titel der englischen Übersetzung The Restaurant of Love Regained), der 2008 veröffentlicht wurde.
Ken Kiyoyuki Okuyama (japanisch 奥山 清行,; * 1959 in Yamagata) ist ein japanischer Industriedesigner. 1986 machte er den…Ken Kiyoyuki Okuyama (japanisch 奥山 清行,; * 1959 in Yamagata) ist ein japanischer Industriedesigner. 1986 machte er den Abschluss am Art Center College of Design in Kalifornien. Zwischen 1987 und 1989 hatte er eine Gastprofessur an der angesehenen Universität Tōhoku in Japan. Er arbeitete fast zehn Jahre bei General Motors, zum Schluss als leitender Designer am Advanced Concepts Center. In drei Jahren als Senior Designer bei Porsche gestaltete er die fünfte Generation des Porsche 911 (996) und die erste Generation des Porsche Boxster (986) mit. Ab 2004 war er Kreativdirektor bei Pininfarina. In diese Zeit fällt unter anderem der Maserati Quattroporte, der Maserati Birdcage 75th und der Ferrari P4/5. 2007 gründete er die Beratungsfirma Ken Okuyama Design, gestaltete Uhren und Möbel sowie unter eigenem Namen Brillen und Automobile. Auch der Shinkansen-Baureihe E6 ist von ihm gestaltet. 2013 wurde ein von Okuyama designtes Konzept eines Yanmar-Traktors präsentiert. Danach gehörte er auch zum Führungsgremium von Yanmar. Seine Arbeiten werden als hochwertig beschrieben; und Ken Okuyama wird auch als „Stardesigner“ bezeichnet. Die unter seinem Namen vorgestellten Automobile tragen die Bezeichnung KO. 2008 wurde der Spider Kode 7 vorgestellt. Von ihm wurden 2009 und 2010 in Serie 99 Stück gefertigt. 2013 erschien das leichte Coupé Kode 9 auf dem Rahmen des Lotus Super Seven und mit Vierzylindermotoren, 2016 auf der Monterey Car Week der Sportwagen Kode 57. Von diesem Fahrzeug in Transaxle-Bauweise mit V12-Motor wurden fünf Stück gebaut. 2017 präsentierte Okuyama den keilförmigen Kode 0. Inspiriert war er vom Lamborghini Countach und dem Lancia Stratos 0. Als technische Basis des Kode 0 griff er auf den Lamborghini Aventador mit V12-Motor zurück. Der Kode 0 blieb ein Einzelstück. Im Mai 2023 erschien beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este der blau-weiß lackierte Roadster Kode 61 Birdcage. Okuyama sieht ihn als Weiterentwicklung des unter seiner Leitung 2005 in Zusammenarbeit mit Maserati entstandenen Maserati Birdcage 75th. Dem entsprechen beim Kode 61 die Lackierung und die blauen Sitze. Ken Okuyama spricht fließend Italienisch, Englisch und Japanisch und lehrt an verschiedenen Universitäten.
Toshiaki Endō (jap. 遠藤 利明 Endō Toshiaki; * 17. Januar 1950 im Kreis Süd-Murayama (heute: kreisfreie Stadt Kaminoyama)…Toshiaki Endō (jap. 遠藤 利明 Endō Toshiaki; * 17. Januar 1950 im Kreis Süd-Murayama (heute: kreisfreie Stadt Kaminoyama), Präfektur Yamagata) ist ein japanischer Politiker (LDP, darin zuletzt Tanigaki-Gruppe), im Parlament ehemaliger Unterhausabgeordneter für den 1. Wahlkreis Yamagata, ehemaliger Olympiaminister und seit 2023 Präsident des japanischen Sportdachverbandes. Endō, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Zentraluniversität, wurde 1983 für die erste von zwei Wahlperioden ins Präfekturparlament von Yamagata gewählt. 1990 trat er für einen Wechsel in die nationale Politik bei der Unterhauswahl 1990 zurück, bei der er im damaligen Viermandatswahlkreis Yamagata 1 als Unabhängiger kandidierte, aber mit weniger als 8 % der Stimmen nur Fünfter hinter einem Sozialisten und vier Liberaldemokraten wurde. Im zweiten Anlauf bei der Wahl 1993 gelang ihm mit dem dritthöchsten Stimmenanteil (18,3 %) der Sprung ins Nationalparlament. Er trat wieder der LDP bei. Seit der Wahlrechtsreform kandidiert Endō im neuen Einmandatswahlkreis Yamagata 1, wo er aber zunächst zweimal dem reformkonservativen ehemaligen Landwirtschaftsminister Michihiko Kano (LDP→…→NFP→…→DPJ) unterlag. 1996 gewann er noch einen Sitz bei der Verhältniswahl im Block Tōhoku, 2000 verpasste er auch dort die Wiederwahl. Von 1998 bis 1999 war er für das Kabinett Obuchi parlamentarischer Staatssekretär im Bauministerium. Bei der Unterhauswahl 2003 konnte Endō sich erstmals gegen Kano durchsetzen, 2005 mit absoluter Mehrheit. 2006 wurde er für das erste Kabinett Abe „Vizeminister“ im MEXT. Bei der LDP-Erdrutschniederlage in der Wahl 2009 unterlag Endō Kano um weniger als 2.000 Stimmen, erreichte aber mit dieser knappen Wahlkreisniederlage den dritten Platz auf der LDP-Liste und damit die Wiederwahl im Verhältniswahlblock Tōhoku. Durchgehend von 2012 bis 2024 gewann er Yamagata 1 souverän mit absoluten Mehrheiten. Von 2008 bis 2009 saß Endō dem Unterhausausschuss für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft vor. Im Juni 2015 berief ihn Shinzō Abe auf den nach dem Olympiasondermaßnahmengesetz (voller Name: Heisei 32-nen Tōkyō Orimpikku kyōgi taikai・Tōkyō Pararimpikku kyōgi taikai tokubetsu sochi hō) neu eingerichteten Ministerposten für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio 2020 in das dritte Kabinett Abe. Bei einer Kabinettsumbildung im August 2016 löste ihn Tamayo Marukawa ab. Er war danach einer der Vizepräsidenten des Organisationskomitees der Olympischen Spiele. In der LDP führte er unter Fumio Kishida von 2021 bis 2022 den Wahlkampfausschuss, danach bis 2023 den Exekutivrat (sōmukai, wörtl. „Rat für allgemeine Angelegenheiten“). Zur Wahl 2026 erklärte Endō seinen Rückzug, den Wahlkreis Yamagata 1 übernahm (erfolgreich) sein ältester Sohn Hiroaki, vorher LDP-Präfekturparlamentsabgeordneter. 2023 wurde Endō Präsident (kaichō) der „japanischen Sportgesellschaft“ (Nihon Sports Kyōkai, bis 2018 Nihon taiiku kyōkai; engl. Übersetzungen mehrfach wechselnd, zuletzt „Japan Sport Association“, JSPO), der erst seit 1989 organisatorisch vom nationalen Olympischen Komitee getrennten Dachorganisation des japanischen Sports.
Michihiko Kano (jap. 鹿野 道彦, Kano Michihiko; * 24. Januar 1942 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 21. Oktober 2021) war…Michihiko Kano (jap. 鹿野 道彦, Kano Michihiko; * 24. Januar 1942 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 21. Oktober 2021) war ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (DPJ). Er war bis 2012 Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, für den 1. Wahlkreis Yamagata und von September 2010 bis Juni 2012 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei in den Kabinetten Kan, 1. Umbildung, 2. Umbildung, Noda und 1. Umbildung.
Koiso Kuniaki (japanisch 小磯國昭; * 22. März 1880 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi; † 3. November 1950 in Tokio) war ein…Koiso Kuniaki (japanisch 小磯國昭; * 22. März 1880 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi; † 3. November 1950 in Tokio) war ein japanischer Politiker. Er war von 22. Juli 1944 bis 7. April 1945 der 41. Premierminister Japans (28. Amtsinhaber). Koiso war Anhänger des Staats-Shintō.
Yūki Toyotarō (japanisch 結城 豊太郎; geboren 24. Mai 1877 in Nan’yō, Präfektur Yamagata; gestorben 1. August 1951) war ein…Yūki Toyotarō (japanisch 結城 豊太郎; geboren 24. Mai 1877 in Nan’yō, Präfektur Yamagata; gestorben 1. August 1951) war ein japanischer Finanzfachmann, Finanzminister, Präsident der Bank of Japan.
Kusakabe Shirōta (japanisch 日下部 四郎太; geboren 5. Mai 1875 in Yamagata; gestorben 3. Juli 1924) war ein japanischer…Kusakabe Shirōta (japanisch 日下部 四郎太; geboren 5. Mai 1875 in Yamagata; gestorben 3. Juli 1924) war ein japanischer Geophysiker. Doktor der Wissenschaften. Professor der Kaiserlichen Universität Tōhoku. Er legte den Grundstein für die moderne Seismologie. Er ist einer der japanischen Physiker, die in Deutschland im Ausland studiert haben. Er hatte auch eine enge Freundschaft mit Einstein und lud ihn mit Nagaoka Hantarō und anderen an die Kaiserliche Universität Tōhoku. Absolvierte 1900 das Institut für Physik der Kaiserlichen Universität Tokio. Später absolvierte er die Graduiertenschule der Universität. Studierte ab 1907 in Europa. Er ging nach Deutschland, Frankreich und Vereinigtes Königreich. 1914 erhielt er den Preis der Kaiserlichen Akademie für seine mechanische Forschung an Gesteinen.
Adachi Mineichirō (jap. 安達 峰一郎; * 29. Juli 1870 im Nishitakadate, Landkreis Murayama, Provinz Uzen (heute: Yamanobe…Adachi Mineichirō (jap. 安達 峰一郎; * 29. Juli 1870 im Nishitakadate, Landkreis Murayama, Provinz Uzen (heute: Yamanobe, Landkreis Higashimurayama, Präfektur Yamagata); † 28. Dezember 1934 in Amsterdam), insbesondere in zeitgenössischen Dokumenten auch in der Schreibweise Mineitciro Adatci, war ein japanischer Jurist und Diplomat. Er fungierte als Gesandter seines Heimatlandes in verschiedenen Ländern, auf internationalen Konferenzen sowie bei den Versammlungen des Völkerbundes, und wirkte von 1931 bis 1934 als Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof sowie als Präsident des Gerichts.