Nobuhiro Ishizaki (jap. 石﨑 信弘, Ishizaki Nobuhiro; * 14. März 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Nobuhiro Ishizaki (jap. 石﨑 信弘, Ishizaki Nobuhiro; * 14. März 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Harry Glicken (* 7. März 1958; † 3. Juni 1991 am Unzen) war ein US-amerikanischer Vulkanologe, der sich durch seine…Harry Glicken (* 7. März 1958; † 3. Juni 1991 am Unzen) war ein US-amerikanischer Vulkanologe, der sich durch seine Forschungen am Mount St. Helens einen Namen machte.
Alan Hale (* 7. März 1958 in Tachikawa, Japan; † 6. Juni 2026 in Cloudcroft, New Mexico) war ein US-amerikanischer…Alan Hale (* 7. März 1958 in Tachikawa, Japan; † 6. Juni 2026 in Cloudcroft, New Mexico) war ein US-amerikanischer Astronom. Im Jahr 1995 entdeckte er unabhängig vom Astronomen Thomas Bopp den Kometen Hale-Bopp.
Nobutoshi Kaneda (jap. 金田 喜稔, Kaneda Nobutoshi; * 16. Februar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Nobutoshi Kaneda (jap. 金田 喜稔, Kaneda Nobutoshi; * 16. Februar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Hiroshi Yoshida (jap. 吉田 弘, Yoshida Hiroshi; * 11. Februar 1958 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Hiroshi Yoshida (jap. 吉田 弘, Yoshida Hiroshi; * 11. Februar 1958 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kyōko Aizome ( japanisch 愛染恭子 Aizome Kyōko, * 9. Februar 1958 in Noda (Chiba)) ist eine japanische Schauspielerin und…Kyōko Aizome ( japanisch 愛染恭子 Aizome Kyōko, * 9. Februar 1958 in Noda (Chiba)) ist eine japanische Schauspielerin und Regisseurin. Nach Rollen in einigen Softpornos spielte sie als Darstellerin in dem erotischen Film Daydream (japanisch 白日夢 hakujitsumu) von 1981 die erste echte Sexszene in einem japanischen Kinofilm. Ab derselben Zeit wirkte sie auch bei Hardcore-Sexfilmen mit und wurde zu einem der ersten AV-Idole. In den Jahren nach 2000 trat sie auch als Regisseurin von Erotikfilmen in Erscheinung. 2010 verabschiedete sie sich aus der Porno-Industrie.
Kazuaki Nagasawa (jap. 長澤 和明, Nagasawa Kazuaki; * 4. Februar 1958 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Kazuaki Nagasawa (jap. 長澤 和明, Nagasawa Kazuaki; * 4. Februar 1958 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Sayuri Ishikawa (japanisch 石川さゆり Ishikawa Sayuri; * 30. Januar 1958 im Kreis Hōtaku (heute Bezirk Süd, Stadt Kumamoto)…Sayuri Ishikawa (japanisch 石川さゆり Ishikawa Sayuri; * 30. Januar 1958 im Kreis Hōtaku (heute Bezirk Süd, Stadt Kumamoto), Präfektur Kumamoto) ist eine japanische Enka-Sängerin und Schauspielerin, die als bislang bekannteste und erfolgreichste japanische Sängerin dieses Musikgenres gilt.
Kōzō Shibazaki (japanisch 柴崎 幸三 Shibazaki Kōzō; * 1958 in Tochigi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1979 gab er…Kōzō Shibazaki (japanisch 柴崎 幸三 Shibazaki Kōzō; * 1958 in Tochigi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1979 gab er mit dem Schwarzweißfilm Waltz wa beniki yamino uchide sein Debüt als Kameramann. Erst in den 1990er Jahren war er wieder für die Kameraführung von Kinofilmen zuständig, so unter anderem bei Hideyuki Hirayamas Za Chugaku kyoshi und den ersten beiden Gakkō no kaidan-Filmen. Der dritte Teil von Gakkō no kaidan, der 1997 veröffentlicht wurde, entstand unter der Regie Shusuke Kaneko, mit dem er bereits 1994 beim auf einem Manga von Yumiko Ōshima basierenden Drama Mainichi ga Natsuyasumi zusammengearbeitet hatte. Den Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Kamera gewann er für Ai o kou hito, eine erneute Zusammenarbeit mit Hideyuki Hirayama. Das mit den wichtigsten japanischen Filmpreisen preisgekrönte Drama, das nach einem 1992 veröffentlichten Roman Harumi Shinodas entstand, handelt von einer jungen Japanerin, die nach Taiwan fährt, um ihre Familie väterlicherseits kennenzulernen. Es folgten die Science-Fiction-Filme Juvenile (2000) und Returner – Kampf um die Zukunft (2002) – beide unter der Regie Takashi Yamazakis – sowie das Romantikdrama Laundry mit Yōsuke Kubozuka in der Hauptrolle. Für die Komödie Warau kaeru und den Kriminalfilm Out, beide 2002 erschienen und von Hirayama umgesetzt, erhielt Shibazaki auf dem Yokohama Film Festival den Kamerapreis. Im Jahr 2005 kam die dritte Zusammenarbeit mit Takashi Yamazaki zustande, Always san-chōme no yūhi. Das von Kritikern hoch gelobte und mehrfach ausgezeichnete Familiendrama brachte dem Kameramann seinen zweiten Japanese Academy Award und den Kamerapreis beim Mainichi-Filmwettbewerb ein.
Takuya Hirai (jap. 平井 卓也 Hirai Takuya; * 25. Januar 1958) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen…Takuya Hirai (jap. 平井 卓也 Hirai Takuya; * 25. Januar 1958) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und Mitglied des Repräsentantenhauses, dem Unterhaus der Nationalversammlung, für den Verhältniswahlblock Shikoku. Der in der Stadt Takamatsu, Präfektur Kagawa, geborene Absolvent der Sophia-Universität wurde im Jahr 2000 als Mitglied der Neuen Fortschrittspartei im Wahlkreis 1 von Kagawa erstmals gewählt, nachdem er 1996 erfolglos als Unabhängiger kandidiert hatte. Später trat er der LDP bei. Bevor er in die Politik ging, war er Mitarbeiter von Dentsū und später Präsident von Nishinippon Broadcasting (engl. für Nishi-Nippon Hōsō), das ihm und seiner Familie gehört. Er ist der Sohn von Takushi Hirai, Mitglied für Kagawa im Senat, dem Oberhaus der Nationalversammlung, und Enkel von Tarō Hirai, Senator für den landesweiten SNTV-Wahlkreis und später für Kagawa. 2018 wurde er zum unter anderem für Digitalisierung zuständigen Minister beim Kabinettsbüro im umgebildeten vierten Kabinett Abe ernannt, und blieb auch im nachfolgenden Kabinett Suga im Amt. Am 1. September 2021 wurde er mit der Einrichtung der Digitalagentur (engl. für die Digital[isierungs]behörde) zum ersten eigenständigen „Digitalminister“ (digital-daijin, デジタル大臣). 2026 verlor Hirai zum vierten Mal nach 2009, 2021 und 2024 den FPTP-Wahlkreis Kagawa 1 an Jun’ya Ogawa (zuletzt Chūdō), gewann aber mit knappen Niederlagen jeweils einen LDP-Sitz im PR-Block Shikoku. Von 2023 bis 2025 führte er unter den Parteivorsitzenden Kishida und Ishiba wie zuvor bereits von 2017 bis 2018 unter Abe die Hauptabteilung für Öffentlichkeitsarbeit (kōhō-honbu) der LDP.
Ichita Yamamoto (jap. 山本 一太, Yamamoto Ichita; * 24. Januar 1958 in Kusatsu, Kreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein…Ichita Yamamoto (jap. 山本 一太, Yamamoto Ichita; * 24. Januar 1958 in Kusatsu, Kreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker und seit 2019 Gouverneur von Gunma. Von 1995 bis 2019 war er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) einer der beiden Vertreter der Präfektur Gunma im Senat, von 2012 bis 2014 Okinawa-, Wissenschafts- und Raumfahrtminister. Yamamoto schloss ein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Chūō Daigaku und ein Aufbaustudium an der Georgetown University ab. Ab 1986 arbeitete er für die kokusai kyōryoku jigyōdan (engl. Japan International Cooperation Agency), den Vorläufer der heutigen kokusai kyōryoku kikō (engl. Japan International Cooperation Agency), die als Selbstverwaltungskörperschaft im Auftrag der Regierung japanische Entwicklungshilfe koordiniert. 1991 wurde er in die Zentrale des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen in New York versetzt. In die aktive Politik wechselte Yamamoto bei der Senatswahl 1995, als er in Gunma für die Nachfolge seines wenige Monate vor der Wahl verstorbenen Vaters Tomio Yamamoto kandidierte, ehemaliger Landwirtschaftsminister und Generalsekretär der LDP-Fraktion im Senat, der Gunma dort seit 1977 vertreten hatte. Gunma wählte 1995 noch zwei Senatoren pro Teilwahl: Mit klar dem höchsten Stimmenanteil (44 %) vor dem wiedergewählten sozialistischen Amtsinhaber Giichi Tsunoda (27 %) gewann Yamamoto einen Sitz – sein Vater hatte sechs Jahre zuvor mit deutlichem Rückstand nur den zweithöchsten Stimmenanteil hinter Tsunoda erzielt. Bei der Wahl 2001 wurden Yamamoto und Tsunoda (inzwischen Demokrat) in gleicher Reihenfolge wiedergewählt (Yamamoto 40 %, Tsunoda 28 %). Als Gunma bei der Senatswahl 2007 zum Einmandatswahlkreis wurde, stellte die Demokratische Partei keinen eigenen Gegenkandidaten auf, nur ihr kleiner Koalitionspartner NVP sowie die KPJ: Yamamoto wurde souverän mit 62 % der Stimmen für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Bei der Wahl 2013 wurde er mit 71,9 % der Stimmen gegen die Demokratin Fujiko Kagaya (15,3 %) und zwei weitere Kandidaten erneut im Amt bestätigt. 2008 wurde er unter dem Kabinett Yasuo Fukuda Vizeminister im Außenministerium, 2012 im zweiten Kabinett Abe Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben (Okinawa und die Nördlichen Territorien, Wissenschafts- und Technologiepolitik, Weltraumpolitik) und erhielt weitere Zuständigkeiten (ohne eigenständigen Etat bei anderen Ministerien oder Behörden angesiedelt): für IT-Politik, maritime Angelegenheiten und Territorialkonflikte. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 löste ihn Shun’ichi Yamaguchi ab. Von 2016 bis 2017 war er Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Senat, sein Nachfolger wurde Genjirō Kaneko. Im Juli 2019 kandidierte Yamamoto bei der Gouverneurswahl in Gunma für die Nachfolge von Masaaki Ōsawa, der nicht wieder antrat. Die Gouverneurswahl fiel 2019 mit der Senatswahl zusammen; Yamamoto verlor sein Abgeordnetenmandat automatisch mit Beginn der gesetzlichen Gouverneurswahlkampfperiode (=Kandidatur für ein inkompatibles Amt) am 4. Juli. Mit Wahlunterstützung von LDP und Kōmeitō gewann er mit Dreiviertelmehrheit gegen den KPJ-gestützten Mittelschullehrer und Gewerkschafter Kiyoto Ishida. Er übernahm das Gouverneursbüro am 29. Juli.
Minoru Terada (jap. 寺田 稔 Terada Minoru; * 24. Januar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker…Minoru Terada (jap. 寺田 稔 Terada Minoru; * 24. Januar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei, zuletzt Kishida-Faktion). Mit Unterbrechung ist er seit 2004 Mitglied des nationalen Abgeordnetenhauses, derzeit für den Verhältniswahlblock Chūgoku. Von August bis November 2022 war er Minister für Allgemeine Angelegenheiten, im englischsprachigen Ausland Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Terada studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1980 Beamter im Finanzministerium. Von 1982 bis 1984 hielt er sich in den USA auf und erwarb einen Master of Public Policy an der Harvard University. Als 2004 der Onkel seiner Frau, Yukihiko Ikeda (ebenfalls Jura-Fakultät Uni Tokio → Finanzministerium, LDP Hiroshima, Koga- = spätere Kishida-Faktion) starb, verließ Terada das Finanzministerium für den Wechsel in die Politik. Er kandidierte als LDP-Kandidat bei der Nachwahl für Ikedas Sitz im April 2004 und setzte sich mit 50,5 % der Stimmen gegen den Demokraten Mitsuo Mitani (45,7 %; ex-Sekretär von Kiichi Miyazawa) durch. Den Sitz konnte er mit Ausnahme der LDP-Erdrutschniederlage 2009, als er Mitani unterlag und bis 2012 aus dem Parlament ausschied, bis einschließlich 2021 verteidigen. 2019 wurde Terada für das umgebildete vierte Kabinett Abe Staatssekretär (fuku-daijin) im Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten und gleichzeitig im Kabinettsamt. Nach der Wahl seines Faktionschefs Fumio Kishida zum LDP-Vorsitzenden und Premierminister übernahm Terada 2021 von Kishida die Führung des LDP-Präfekturverbands Hiroshima. Im zweiten Kabinett Kishida wurde er außerdem Berater des Premierministers für nationale Sicherheit und nukleare Abrüstung. Bei einer Kabinettsumbildung im August 2022 berief ihn Kishida zum Minister für Allgemeine Angelegenheiten. Im Oktober 2022 berichtete die Zeitschrift Shūkan Bunshun über Unregelmäßigkeiten in den Finanzberichten von Teradas Wahlkreisbüro und seiner Unterstützerorganisation. Sein Ministerium ist auch für die Organisation von Wahlen, Parteienfinanzierung und politische Gelder zuständig. Die Opposition reagierte mit Rücktrittsforderungen, denen Terada schließlich am 20. November 2022 auf Drängen Kishidas nachgab. Auch vom Vorsitz der LDP Hiroshima trat er kurz darauf zurück. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2024 verlor Hiroshima einen Wahlkreis und Terada kandidierte im neuen Wahlkreis 4, der den westlichen Hauptteil des alten Hiroshima 5 umfasst, dazu im Norden die gesamte Stadt Ost-Hiroshima enthält. Er unterlag dort knapp Seiki Soramoto (Ishin). Auf der LDP-Liste in Chūgoku waren 2024 vier Sitze vor den Doppelkandidaten gesetzt, die LDP gewann fünf Sitze, mit seiner sehr knappen Mehrheitswahlniederlage (Sekihairitsu 97,8 %) gewann Terada den fünften und letzten Sitz. 2026 kandidierte er nur noch bei der Verhältniswahl in Chūgoku und wurde dort, an Platz 1 der LDP-Liste gesetzt, sicher wiedergewählt.
Hiroaki Zakōji (jap. 座光寺 公明, Zakōji Hiroaki; * 20. Januar 1958 in der Präfektur Tokio; † 29. Januar 1987 ebenda) war…Hiroaki Zakōji (jap. 座光寺 公明, Zakōji Hiroaki; * 20. Januar 1958 in der Präfektur Tokio; † 29. Januar 1987 ebenda) war ein japanischer Komponist und Pianist.
Yoshitaka Shindō (jap. 新藤 義孝 Shindō Yoshitaka; * 20. Januar 1958 in Kawaguchi, Präfektur Saitama) ist ein japanischer…Yoshitaka Shindō (jap. 新藤 義孝 Shindō Yoshitaka; * 20. Januar 1958 in Kawaguchi, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (zuletzt Motegi-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und mehrfacher ehemaliger Minister. Shindō, Absolvent der Meiji-Universität und zuvor der angeschlossenen Oberschule, war zunächst in der Stadtverwaltung von Kawaguchi tätig. Bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 1991 wurde er in den Stadtrat von Kawaguchi gewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 versuchte er den Wechsel in die nationale Politik: Er unterlag im 2. Wahlkreis Saitama zwar um knapp 400 Stimmen Katsuyuki Ishida (NFP), gewann aber ein Verhältniswahlmandat im Block Nord-Kantō. Den Wahlkreis konnte er bei den Wahlen 2000, 2005 gewinnen. 2003 unterlag er Ishida deutlich und schied aus dem Parlament aus, 2009 gewann er erneut ein Verhältniswahlmandat. Ab 2012 setzte er sich bis einschließlich 2026 sechsmal im Wahlkreis durch. Unter dem Kabinett Koizumi war Shindō parlamentarischer Staatssekretär im Innen- und im Außenministerium. Von 2007 bis 2008 war er unter den Kabinetten Abe und Fukuda „Vizeminister“ im Wirtschaftsministerium. 2011 übernahm er den Vorsitz im Shūgiin-Ausschuss für Rechnungs- und Verwaltungsaufsicht (kessan gyōsei-kanshi). In der LDP war er von 2009 bis 2019 Vorsitzender des Präfekturverbandes Saitama. Im Juli 2011 gehörte Shindō zu einer Gruppe von ursprünglich vier, letztlich drei (Katsuei Hirasawa sagte die Reise kurzfristig ab) nationalen Abgeordneten der LDP, die nach Ulleungdo in der Republik Korea reisen wollten, um ihre Ansicht zu demonstrieren, dass die nahe gelegenen Liancourt-Felsen von der Republik „illegal besetztes“ japanisches Territorium seien. Den Abgeordneten wurde in Seoul die Einreise verweigert. Die anderen beiden Mitreisenden waren Masahisa Satō (Nukaga-Faktion) und Tomomi Inada (Machimura-Faktion). Im zweiten Kabinett Abe wurde Shindō 2012 Minister für allgemeine Angelegenheiten (Innenminister), 2013 übernahm er auch den neu beim Kabinettsamt eingerichteten Ministerposten für die „nationalen strategischen Sonderzonen“ (kokka senryaku tokubetsu kuiki), die als Teil der Konjunkturbelebung der Regierung Abe (Abenomics) neu geschaffen wurden. Shindō blieb bis zur Kabinettsumbildung im September 2014 Minister, das Ministerium für allgemeine Angelegenheiten übernahm Sanae Takaichi, die Zuständigkeit für die Sonderwirtschaftszonen Shigeru Ishiba. Im September 2023 wurde er bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt (Wirtschafts- und Fiskalpolitik) und erhielt eine Reihe von Zusatzaufgaben, darunter Kishidas neu geschaffenes Programm für „neuen Kapitalismus“, und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit 2024 im Amt.
Hiroshi Yamada (jap. 山田 宏 Yamada Hiroshi; * 8. Januar 1958 in Hachiōji, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Hiroshi Yamada (jap. 山田 宏 Yamada Hiroshi; * 8. Januar 1958 in Hachiōji, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler Klub→Neue Japan-Partei→Neue Fortschrittspartei→parteilos→Nippon Sōshintō→Nippon Ishin no Kai→Jisedai no Tō→Liberaldemokratische Partei, Abe-Faktion) und Abgeordneter im Oberhaus des nationalen Parlaments. Yamada, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und des Matsushita Seikei Juku (engl. The Matsushita Institute of Government and Management), wurde 1985 für den Neuen Liberalen Klub ins Parlament der Präfektur Tokio gewählt und 1989 wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 1993 erhielt Yamada für die Neue Japan-Partei im fünfmandatigen 4. Wahlkreis Tokio den höchsten Stimmenanteil und wurde Abgeordneter. Ab 1994 gehörte er der Neuen Fortschrittspartei (NFP) an. Bei der Wahl von 1996 nach der Wahlrechtsreform verlor er als Kandidat der NFP den neuen Einzelwahlkreis Tokio 8 an Nobuteru Ishihara. 1999 wurde Hiroshi zum Bürgermeister von Suginami, einem der 23 Bezirke Tokios gewählt und zuletzt bei den einheitlichen Regionalwahlen 2007 für eine dritte vierjährige Amtszeit bestätigt. Im April 2010 wurde er Vorsitzender der Nippon Sōshintō, die er gemeinsam mit anderen Präfektur- und Kommunalpolitikern für die Oberhauswahl 2010 gründete. An der Gründung beteiligten sich unter anderem Hiroshi Nakada, ehemals Bürgermeister von Yokohama, und Hiroshi Saitō, ehemaliger Gouverneur von Yamagata. Die Partei, die wenige Abgeordnete auf Präfektur- und Kommunalebene bei den Regionalwahlen 2011 gewann, löste sich im Herbst 2012 auf, um sich der Nippon Ishin no Kai des ehemaligen Gouverneurs von Tokio Shintarō Ishihara anzuschließen. Für diese kandidierte Yamada bei der Unterhauswahl 2012 im Wahlkreis Tokio 19, der westliche Vororte von Tokio umfasst. Er landete zwar mit 22 % der Stimmen hinter den Kandidaten der beiden großen Parteien, gewann aber einen der drei Ishin-no-Kai-Sitze im Verhältniswahlblock Tokio. Bei der Spaltung der Ishin no Kai im Sommer 2014 folgte Yamada Ishihara in die Jisedai no Tō. 2014 erhielt er nur noch 11,7 % der Stimmen, und bei der Verhältniswahl im Block Tokio wie landesweit gewann die Jisedai keine Sitze. Yamada schloss sich danach der Liberaldemokratischen Partei an, um für diese bei der Oberhauswahl 2016 im landesweiten Verhältniswahlkreis anzutreten. Er erhielt 149.833 Vorzugsstimmen und damit den zwölften von 19 LDP-Sitzen. 2022 wurde er auf Platz 10 der LDP-Liste wiedergewählt. Von 2018 bis 2019 war er „politischer Sekretär“ im Kabinettsamt und gleichzeitig dem Verteidigungsministerium. Seit 2021 führt er den Oberhaussozial- und Arbeitsausschuss.
Jun Miyake (jap. 三宅 純, Miyake Jun ; * 7. Januar 1958 in der Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer Jazzmusiker und…Jun Miyake (jap. 三宅 純, Miyake Jun ; * 7. Januar 1958 in der Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer Jazzmusiker und Komponist, der in Paris lebt. Er spielt neben der Trompete auch Flügelhorn und Klavier. Sein Musikstil ist stark beeinflusst von Chanson und Bossa Nova. Er ist auch im Filmbereich tätig.
Kotobuki Shiriagari (jap. しりあがり 寿, Shiriagari Kotobuki; * 1. Januar 1958 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka, Japan) ist…Kotobuki Shiriagari (jap. しりあがり 寿, Shiriagari Kotobuki; * 1. Januar 1958 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka, Japan) ist der Künstlername von Toshiki Mochizuki (望月 寿城, Mochizuki Toshiki), einem japanischen Manga-Zeichner. Nach dem Grafikdesign-Studium an der Tama-Kunsthochschule in Tokio arbeitete Toshiki Mochizuki von 1981 bis 1994 in der Werbeabteilung der Brauerei Kirin. Bereits in dieser Zeit zeichnete er in seiner Freizeit und konnte 1985 als Kotobuki Shiriagari seinen ersten Sammelband Ereki na Haru bei Hakusensha veröffentlichen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Jiji Oyaji 2000, für das er 2000 mit dem Bungei-Bunshū-Manga-Preis ausgezeichnet wurde, und Yajikita in Deep, für das er 2001 den Osamu-Tezuka-Kulturpreis erhielt. Osamu Tezuka hatte zu seinen Lebzeiten noch Shiragaris Zeichenstil gelobt. Yajikita in Deep erzählt, basierend auf Jippensha Ikkus Tōkaidōchū Hizakurige aus dem 19. Jahrhundert, von der Reise eines homosexuellen, drogensüchtigen Paares nach Ise. Kotobuki Shiriagari zeichnet neben den Manga-Serien, die beispielsweise in alternativen Manga-Magazinen wie AX und Comic Beam veröffentlicht werden, tägliche Strips für Tageszeitungen, Kolumnen und fertigt Installationen für Kunstgalerien an. Sein Stil zeichnet sich durch eine gewollte Unbeholfenheit aus, die Zeichnungen wirken teilweise gekritzelt oder unsauber. In einigen Werken werden diese Zeichnungen mit Elementen der Tuschemalerei kombiniert. Auf dem Comicfestival in Angoulême wurde Kotobuki Shiriagari 2006 mit einer Werkschau dem europäischen Publikum vorgestellt. Er ist mit der Manga-Zeichnerin Hibari Nishiki verheiratet.
Naoto Nagaosa (jap. 永長 直人, Nagaosa Naoto; * 21. Februar 1958 in Japan) ist ein japanischer Physiker und Professor für…Naoto Nagaosa (jap. 永長 直人, Nagaosa Naoto; * 21. Februar 1958 in Japan) ist ein japanischer Physiker und Professor für Physik an der Universität Tokio.
Chieko Asakawa (jap. 浅川 智恵子 Asakawa Chieko; * 1958 in Tokio) ist eine japanische Informatikerin, die für ihre Arbeiten…Chieko Asakawa (jap. 浅川 智恵子 Asakawa Chieko; * 1958 in Tokio) ist eine japanische Informatikerin, die für ihre Arbeiten im Bereich Barrierefreiheit bei IBM Research in Tokio bekannt ist.
Masayasu Kojima (japanisch 将康 児島; * 1958) ist ein japanischer Biologe (Molekulargenetik) und Professor emeritus an der…Masayasu Kojima (japanisch 将康 児島; * 1958) ist ein japanischer Biologe (Molekulargenetik) und Professor emeritus an der Universität Kurume. Gemeinsam mit Kenji Kangawa gilt er als Entdecker des Ghrelins. Kojima und der 10 Jahre ältere Kangawa begegneten sich 1983 an der Medizinischen Hochschule Miyazaki (heute Teil der Universität Miyazaki), wo Kangawa Assistant Professor war. Gemeinsam gingen sie 1993 an das National Cardiovascular Center Research Institute, wo sie weiter zu bioaktiven Peptiden (Peptidhormone) arbeiteten. So gelang es Kojima unter anderem GHSr (Growth hormone secretagogue receptor) zu isolieren und Ghrelin, den Liganden an diesem Rezeptor, im Magen zu finden. Seit 2001 war Kojima an der Universität Kurume. Laut Datenbank Scopus hat Kojima einen h-Index von 85 (Stand Oktober 2025). Seit 2025 zählt der Medienkonzern Clarivate Analytics ihn aufgrund der Zahl seiner Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (siehe Clarivate Citation Laureates).
Ken’ya Hara (jap. 原 研哉, Hara Ken’ya; * 1958 in der Präfektur Okayama, Kaiserreich Japan) ist ein japanischer Graphiker…Ken’ya Hara (jap. 原 研哉, Hara Ken’ya; * 1958 in der Präfektur Okayama, Kaiserreich Japan) ist ein japanischer Graphiker, Gestalter und Kurator. Er wird als der einflussreichste Designer des heutigen Japan angesehen und betont die Einfachheit und Schlichtheit sowohl bei Dingen des täglichen Gebrauchs als auch bei der Verwendung von Farben oder von Weiß im japanischen Leben.
Masahiro Teshima (jap. 手嶋 政廣 Teshima Masahiro; * 1958 in Tottori) ist ein japanischer Astroteilchenphysiker. Teshima…Masahiro Teshima (jap. 手嶋 政廣 Teshima Masahiro; * 1958 in Tottori) ist ein japanischer Astroteilchenphysiker. Teshima studierte an der Universität Kyōto mit der Promotion 1986. Ab 1989 war er Assistenzprofessor und später Professor an der Universität Tokio. 1998 bis 2002 war er dort Direktor des Akeno-Observatoriums (Institute for Cosmic Ray Research, ICRR). 2003 wurde er Direktor am Max-Planck-Institut für Physik in München. 1992 bis 1998 war er Gastwissenschaftler an der University of Utah. 1993 erhielt er den Shakti-P.-Duggal-Preis. Er befasst sich mit Hochenergieprozessen bei Supernovae und in der Umgebung Schwarzer Löcher. Er war an der Beobachtung von Gammastrahlenblitzen mit dem MAGIC-Teleskop und ist an der Entwicklung des Cherenkov Telescope Array (CTA) beteiligt. Er leitet das CRESST-Experiment zum Nachweis Dunkler Materie im Gran Sasso.
Hiroshi Abe (jap. 安部 裕史, Abe Hiroshi; * 1958 in Yatsuka, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Amateurastronom, der…Hiroshi Abe (jap. 安部 裕史, Abe Hiroshi; * 1958 in Yatsuka, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Amateurastronom, der mit dem Yatsuka-Observatorium zusammenarbeitet. Abe, Absolvent eines naturwissenschaftlichen Studiums an der Universität Kōbe, ist der Entdecker von derzeit 28 Asteroiden (Stand Jan. 2010), davon acht zusammen mit Seidai Miyasaka und Robert H. McNaught. Daneben entdeckte er am 8. August 2007 die Nova (V458) Vulpeculae. Der Asteroid (5379) Abehiroshi wurde nach ihm benannt.