Yoshie Hamamatsu (* 15. April 1932 in Maebashi als Yoshie Takahashi; † 15. Mai 2022) war eine japanische Leichtathletin.
Leichtathletik: 395 Personen
Yoshie Hamamatsu (* 15. April 1932 in Maebashi als Yoshie Takahashi; † 15. Mai 2022) war eine japanische Leichtathletin.
Toyoko Yoshino (jap. 吉野 トヨ子, Yoshino Toyoko; * 23. April 1920 in Abashiri; † 24. Januar 2015 in Kawaguchi) war eine…
Toyoko Yoshino (jap. 吉野 トヨ子, Yoshino Toyoko; * 23. April 1920 in Abashiri; † 24. Januar 2015 in Kawaguchi) war eine japanische Diskuswerferin, Kugelstoßerin und Speerwerferin. Bei den Asienspielen 1951 in Neu-Delhi gelang ihr ein Dreifachsieg im Diskuswurf, Kugelstoßen und Speerwurf. 1952 wurde sie bei den Olympischen Spielen in Helsinki Vierte im Diskuswurf. 1954 verteidigte sie bei den Asienspielen in Manila ihre Titel im Diskuswurf und Kugelstoßen. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne schied sie im Diskuswurf in der Qualifikation aus. Ihre persönliche Bestleistung im Diskuswurf von 48,30 m stellte sie am 30. April 1956 in Urawa auf.
Nakamura Kō (jap. 中村 コウ; * 23. April 1920 in Kushiro-shi; † nach 1939) war eine japanische Diskuswerferin. Nakamura Kō…
Nakamura Kō (jap. 中村 コウ; * 23. April 1920 in Kushiro-shi; † nach 1939) war eine japanische Diskuswerferin. Nakamura Kō besuchte die Hokkai Girls High School (später umbenannt in Sapporo Otani High School) in Sapporo. 1935 wurde sie mit einer Weite von 35,90 m japanische Meisterin im Diskuswurf. Im gleichen Jahr gewann sie den japanischen Olympiaausscheidungswettbewerb mit 37,80 m. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, an denen Nakamura Kō im Alter von 16 Jahren teilnahm, wurde sie Vierte mit 38,24 m. Im Januar 1939 besuchte sie das vorbereitende Trainingslager in Taiwan. Die Olympischen Spiele 1940 fanden wegen des Zweiten Weltkriegs nicht statt. Spekulationen, Nakamura Kō sei identisch mit der Diskuswerferin Toyoko Yoshino, erwiesen sich als falsch.
Hirohashi Yuriko (jap. 広橋 百合子; * 12. Mai 1916 in der Präfektur Ishikawa; † April 1977 in Tsubata, Präfektur Ishikawa)…
Hirohashi Yuriko (jap. 広橋 百合子; * 12. Mai 1916 in der Präfektur Ishikawa; † April 1977 in Tsubata, Präfektur Ishikawa) war eine japanische Hochspringerin. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles erreichte sie den achten Platz mit einer Sprunghöhe von 1,50 m. Ihre persönliche Bestleistung von 1,52 m stellte sie ebenfalls im Jahr 1932 auf.
Mineshima Hide (jap. 峰島 秀; * 1. Januar 1916 in Chiba; † nach 1939) ist eine japanische Diskuswerferin. Sie studierte an…
Mineshima Hide (jap. 峰島 秀; * 1. Januar 1916 in Chiba; † nach 1939) ist eine japanische Diskuswerferin. Sie studierte an der Nikaidō-Privatschule für Gymnastik (Nikaidō Taisō juku (二階堂体操塾)), heute Nihon Joshi Taiiku Daigaku, die Sportlehrerinnen ausbildete. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin wurde sie Fünfte mit 37,35 m. Im selben Jahr wurde sie Japanische Meisterin. Ihre persönliche Bestleistung von 39,75 m stellte sie am 9. Mai 1936 in Tokio auf.
Yamamoto Sadako (jap. 山本 定子; * 14. Juli 1915; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Speerwerferin. Bei den…
Yamamoto Sadako (jap. 山本 定子; * 14. Juli 1915; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Speerwerferin. Bei den Olympischen Spielen 1936 wurde sie Fünfte mit 41,45 m. Ihre persönliche Bestleistung von 44,51 m stellte sie am 15. Juli 1936 in Lahti auf.
Ōe Sueo (japanisch 大江 季雄; * 2. August 1914 in Maizuru; † 24. Dezember 1941 vor Luzon) war ein japanischer Leichtathlet…
Ōe Sueo (japanisch 大江 季雄; * 2. August 1914 in Maizuru; † 24. Dezember 1941 vor Luzon) war ein japanischer Leichtathlet koreanischer Abstammung, der um die Mitte der 1930er-Jahre als Stabhochspringer erfolgreich war. Da Korea damals als Provinz Chōsen dem japanischen Generalgouvernement unterstellt war, musste er für Japan starten und die japanische Schreibweise seines Namens benutzen.
Dogura Asa (jap. 土倉 麻; * 11. Juni 1914; † 20. April 2008) war eine japanische Sprinterin. Bei den Olympischen Spielen…
Dogura Asa (jap. 土倉 麻; * 11. Juni 1914; † 20. April 2008) war eine japanische Sprinterin. Bei den Olympischen Spielen 1932 wurde sie Fünfte in der 4-mal-100-Meter-Staffel und schied über 100 m im Vorlauf aus. Ihre persönliche Bestzeit über 100 m von 12,5 s stellte sie 1932 auf. Sie starb 2008 in Kamakura.
Ishizu Mitsue (jap. 石津 光恵; * 16. April 1914 in der Präfektur Hiroshima; Todesdatum unbekannt) war eine japanische…
Ishizu Mitsue (jap. 石津 光恵; * 16. April 1914 in der Präfektur Hiroshima; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Diskus- und Speerwerferin. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde sie Siebte im Diskus- und Achte im Speerwurf. Ihre persönliche Bestleistung im Diskuswurf von 39,64 m stellte sie am 23. Oktober 1935 in Tokio auf.
Asakuma Yoshirō (jap. 朝隈 善郎; * 7. Januar 1914 in Fuchū, Präfektur Hiroshima; † 22. Dezember 2008) war ein japanischer…
Asakuma Yoshirō (jap. 朝隈 善郎; * 7. Januar 1914 in Fuchū, Präfektur Hiroshima; † 22. Dezember 2008) war ein japanischer Hochspringer. 1935 siegte er bei den Internationalen Universitätsspielen, und 1936 wurde er bei den Olympischen Spielen in Berlin Sechster. Seine persönliche Bestleistung von 2,01 m stellte er am 20. Juni 1935 in Tokio auf.
Muraoka Mie (jap. 村岡 美枝; * 23. März 1913 in der Präfektur Aichi; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Sprinterin.…
Muraoka Mie (jap. 村岡 美枝; * 23. März 1913 in der Präfektur Aichi; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Sprinterin. Bei den Olympischen Spielen 1932 wurde sie Fünfte in der 4-mal-100-Meter-Staffel.
Shinpo Masako (jap. 真保 正子; * 22. Januar 1913 in Ueda; † 19. Dezember 1995) war eine japanische Speerwerferin. Sie…
Shinpo Masako (jap. 真保 正子; * 22. Januar 1913 in Ueda; † 19. Dezember 1995) war eine japanische Speerwerferin. Sie machte ihre Ausbildung zur Sportlerin an der Nikaidō-Privatschule für Gymnastik (Nikaidō Taisō juku), der heutigen Frauensporthochschule Nihon Joshi Taiiku Daigaku. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde sie Vierte mit 39,08 m. Ihre persönliche Bestleistung von 40,32 m stellte sie 1934 auf.
Harada Masao (jap. 原田 正夫; * 22. September 1912 in Kyōto; † 22. Januar 2000 in Yokohama) war ein japanischer…
Harada Masao (jap. 原田 正夫; * 22. September 1912 in Kyōto; † 22. Januar 2000 in Yokohama) war ein japanischer Leichtathlet, der sich auf den Dreisprung spezialisiert hatte. Haradas größter sportlicher Erfolg war der Gewinn der Silbermedaille im Dreisprung bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Mit einem Sprung auf 15,66 m im letzten Versuch sicherte er sich den zweiten Platz hinter seinem Landsmann Tajima Naoto und vor dem Australier Jack Metcalfe. Tajima hatte bereits im ersten Durchgang mit 15,76 m die Führung übernommen und sprang im vierten Versuch mit 16,00 m einen neuen Weltrekord. Metcalfe lag mit seinem Sprung auf 15,50 m aus dem ersten Versuch auf dem zweiten Platz, bevor sich Harada am Ende noch an ihm vorbeischob. Zuvor hatte Harada bereits bei den Fernostmeisterschaften 1934 in Manila Silbermedaillen im Drei- und im Weitsprung errungen sowie eine Bronzemedaille im Weitsprung bei den Weltstudentenspielen 1935 in Budapest. Seine persönlichen Bestleistungen betrugen 7,59 m im Weitsprung (1934) und 15,73 m im Dreisprung (1939). Er war 1,77 m groß und wog zu seiner aktiven Zeit 60 kg.
Tajima Naoto (jap. 田島 直人; * 15. August 1912 in Iwakuni; † 4. Dezember 1990) war ein japanischer Leichtathlet und…
Tajima Naoto (jap. 田島 直人; * 15. August 1912 in Iwakuni; † 4. Dezember 1990) war ein japanischer Leichtathlet und Olympiasieger. Er war der erste Dreispringer, der die Weite von 16 Metern erreichte. Bei einer Körpergröße von 1,78 m hatte er ein Wettkampfgewicht von 67 kg. Sein olympisches Debüt gab Tajima bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles als er im Weitsprung mit 7,15 m den sechsten Platz belegte. 1934 gewann er bei den Far Eastern Games den Weitsprung und wurde Dritter im Dreisprung. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin wurde am 4. August das Finale im Weitsprung ausgetragen. Hinter dem US-Amerikaner Jesse Owens (8,06 m) und dem Deutschen Luz Long (7,87 m) gewann Tajima mit 7,74 m Bronze. Er hatte einen Zentimeter Vorsprung auf die beiden Viertplatzierten, dem Deutschen Wilhelm Leichum und dem Italiener Arturo Maffei. Am 6. August 1936 stand dann das Dreisprungfinale auf dem Plan. Die Qualifikationsweite von 14 Metern hatten gleich 23 Athleten übertroffen, darunter der australische Weltrekordhalter Jack Metcalfe, der Ende 1935 15,78 m gesprungen war. Nach drei Versuchen schieden 17 Athleten aus, darunter auch Luz Long. In Führung lag nach dem Vorkampf Tajima mit 15,76 m vor Metcalfe mit 15,50 m und dem zweiten Japaner Masao Harada mit 15,45 m. Im vierten Versuch übersprang Tajima dann die Weltrekordmarkierung und landete bei 16,00 m. Im letzten Versuch sprang Harada noch auf 15,66 m und sicherte sich Silber. Tajima sprang 1938 noch einmal 14,81 m und beendete dann seine Karriere. Er war in späteren Jahren Direktor des japanischen Amateursportverbandes. Sein Weltrekord wurde 1951 durch den Brasilianer Adhemar Ferreira da Silva um einen Zentimeter überboten. Tajima Naoto war der dritte japanische Dreisprungolympiasieger in Folge. Drei Tage nach Tajima gewann der koreastämmige Japaner Son Kitei im Marathonlauf für Japan. Danach gewann Japan keine Goldmedaille mehr in der olympischen Leichtathletik, bis 2000 die Marathonläuferin Naoko Takahashi in Sydney Gold gewann.
Nakajima Itarō (jap. 中島 亥太郎; * 13. März 1911 in Gotemba, Präfektur Shizuoka; † 20. Mai 1993) war ein japanischer…
Nakajima Itarō (jap. 中島 亥太郎; * 13. März 1911 in Gotemba, Präfektur Shizuoka; † 20. Mai 1993) war ein japanischer Sprinter. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er jeweils Fünfter in der 4-mal-100-Meter-Staffel und der 4-mal-400-Meter-Staffel. Über 200 m erreichte er das Viertelfinale. Während seines Studiums an der Waseda-Universität verbesserte er zwischen 1930 und 1933 sechsmal den japanischen Rekord über 400 m. Bei japanischen Meisterschaften gewann er 1929 mit der 4-mal-100-Meter-Staffel und 1933 mit der 4-mal-400-Meter-Staffel.
Nishida Shūhei (jap. 西田 修平; * 21. Mai 1910 in Nachi-Katsuura, Präfektur Wakayama; † 13. April 1997 in Tokio) war ein…
Nishida Shūhei (jap. 西田 修平; * 21. Mai 1910 in Nachi-Katsuura, Präfektur Wakayama; † 13. April 1997 in Tokio) war ein japanischer Leichtathlet, der in den 1930er-Jahren zur Weltspitze im Stabhochsprung zählte. Er gewann zwei olympische Silbermedaillen. Bei den Spielen 1932 in Los Angeles übersprang er 4,30 m und unterlag dem siegreichen US-Amerikaner Bill Miller nur um einen einzigen Zentimeter. Der Drittplatzierte, George Jefferson, kam auf 4,20 m. Beim olympischen Stabhochsprungwettbewerb von 1936 in Berlin war das Ergebnis noch knapper: Nishida lag mit übersprungenen 4,25 m zwar zehn Zentimeter unter der Leistung von Earle Meadows, der mit 4,35 m Gold gewann, gewann jedoch die Silbermedaille nur aufgrund der geringeren Zahl an Fehlversuchen gegenüber seinem Landsmann Ōe Sueo. Erfolgreich war Nishida insbesondere bei den Summer Student World Championships bzw. den International University Games, den Vorläufern der Universiade. Er gewann drei Medaillen: Silber mit 3,70 m 1928 in Paris Gold mit 4,11 m 1930 in Darmstadt Gold mit 4,30 m 1935 in Budapest Im Jahr 1930 war er bei den Far East Championships in Tokio mit 4,00 m siegreich. 1951 nahm der 41-jährige an den Asian Games im indischen Neu-Delhi teil und wurde mit übersprungenen 3,61 m Dritter. Über seine Leistungen bei den japanischen Landesmeisterschaften ist nichts überliefert. Nishida absolvierte die Waseda-Universität. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er als Manager der japanischen Leichtathletiknationalmannschaft tätig. Ferner war er in den 1950er- und 1960er-Jahren im Vorstand der Amateur-Athleten-Föderation Japans.
Anno Izuo (jap. 阿武 巌夫; * 2. Dezember 1909 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; † 18. Dezember 1939 in Nanning) war ein…
Anno Izuo (jap. 阿武 巌夫; * 2. Dezember 1909 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; † 18. Dezember 1939 in Nanning) war ein japanischer Sprinter. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Fünfter in der 4-mal-100-Meter-Staffel und erreichte über 100 m das Viertelfinale. 1931 und 1932 wurde er Japanischer Meister über 100 m. Seine persönliche Bestzeit über 100 m von 10,7 s stellte er 1931 auf.
Kimura Kazuo (jap. 木村 一夫; * 28. Juni 1909 in der Präfektur Hyōgo; Todesdatum unbekannt) war ein japanischer…
Kimura Kazuo (jap. 木村 一夫; * 28. Juni 1909 in der Präfektur Hyōgo; Todesdatum unbekannt) war ein japanischer Hochspringer. 1928 wurde er Sechster bei den Olympischen Spielen in Amsterdam und siegte bei den Sommer-Studentenweltmeisterschaften. 1930 gewann er Silber bei den Internationalen Universitätsspielen, und 1932 wurde er erneut Sechster bei den Olympischen Spielen in Los Angeles. Fünfmal wurde er Japanischer Meister (1926–1929, 1931). Seine persönliche Bestleistung von 1,96 m stellte er am 24. Mai 1930 in Tokio auf.
Ōshima Kenkichi (jap. 大島 鎌吉; * 10. November 1908 in Kanazawa; † 30. März 1985) war ein japanischer Dreispringer. Bei…
Ōshima Kenkichi (jap. 大島 鎌吉; * 10. November 1908 in Kanazawa; † 30. März 1985) war ein japanischer Dreispringer. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles gewann er mit 15,12 m die Bronzemedaille hinter seinem Landsmann Nambu Chūhei, der mit 15,72 m einen Weltrekord aufstellte, und dem Schweden Erik Svensson (15,32 m). 1934 wurde er fernöstlicher Meister und stellte am 1. Oktober in Seoul mit 15,63 m seine persönliche Bestleistung auf. 1936 wurde er bei den Olympischen Spielen in Berlin Sechster. Nach seiner aktiven Karriere wurde der Absolvent der Kansai-Universität zunächst Sportjournalist bei der Mainichi Shimbun und schließlich Professor an der Sporthochschule Ōsaka. Seit 1949 gehörte er dem Japanischen Olympischen Komitee an. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio war er leitender Instrukteur der japanischen Mannschaft. 1982 wurde er mit dem Hans-Heinrich-Sievert-Preis ausgezeichnet.
Ono Misao (jap. 小野 操; * 27. Mai 1908 in der Präfektur Tochigi; Todesdatum unbekannt) war ein japanischer Hochspringer.…
Ono Misao (jap. 小野 操; * 27. Mai 1908 in der Präfektur Tochigi; Todesdatum unbekannt) war ein japanischer Hochspringer. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Siebter. 1932 wurde er Japanischer Meister. Seine persönliche Bestleistung von 1,94 m stellte er am 15. Mai 1932 auf.
Sumiyoshi Kōsaku (jap. 住吉 耕作; * 1. Oktober 1907 in der Präfektur Hiroshima; † 1971) war ein japanischer Speerwerfer.…
Sumiyoshi Kōsaku (jap. 住吉 耕作; * 1. Oktober 1907 in der Präfektur Hiroshima; † 1971) war ein japanischer Speerwerfer. 1928 schied er bei den Olympischen Spielen in Amsterdam in der Qualifikation aus und siegte bei den Sommer-Studentenweltmeisterschaften. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Achter. Viermal wurde er Japanischer Meister (1928, 1929, 1931, 1932). Seine persönliche Bestleistung von 66,42 m stellte er am 30. August 1930 in Wien auf.
Nishi Teiichi (jap. 西 貞一; * 31. August 1907 in Kyōto; † 3. Februar 2001) war ein japanischer Sprinter. Bei den…
Nishi Teiichi (jap. 西 貞一; * 31. August 1907 in Kyōto; † 3. Februar 2001) war ein japanischer Sprinter. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Fünfter in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Über 200 m erreichte er das Viertelfinale. 1929, 1931 und 1933 wurde er Japanischer Meister über 400 m.
Hitomi Kinue (jap. 人見 絹枝, unreformierte Romanisierung Hitomi Kinuye; * 1. Januar 1907 in Fukunari, Fukuhama, Mitsu-gun…
Hitomi Kinue (jap. 人見 絹枝, unreformierte Romanisierung Hitomi Kinuye; * 1. Januar 1907 in Fukunari, Fukuhama, Mitsu-gun (heute: Fukunari, Minami-ku, Okayama), Präfektur Okayama; † 2. August 1931) war eine japanische Leichtathletin, die in den 1920er-Jahren bei den Frauen-Weltspielen erfolgreich war. Sie hatte ihre Ausbildung als Sportlerin an der Nikaidō-Privatschule für Gymnastik (Nikaidō Taisō juku), der heutigen Nihon Joshi Taiiku Daigaku erhalten. 1926 war sie in Göteborg die einzige japanische Teilnehmerin der Frauen-Weltspiele, in Prag 1930 gehörte sie einem Team von sechs an. Als Zweitplatzierte bei den Olympischen Spielen 1928 war sie die erste Japanerin, die eine olympische Medaille gewann. Ihren ersten größeren sportlichen Erfolg hatte sie bei den Frauenspielen der Präfektur Okayama im November 1923, als sie im Weitsprung mit einer Weite von 4,67 m einen inoffiziellen Landesrekord in ihrer Altersklasse aufstellte. Nach dem Schulabschluss besuchte die Bauerntochter das Frauen-Kolleg für Leibeserziehung. Ihr schriftstellerisches Talent nutzte sie als Journalistin für eine japanische Zeitung. Als einzige Frau in der 40-köpfigen japanischen Mannschaft nahm sie 1928 an den Olympischen Sommerspielen in Amsterdam teil, bei denen erstmals Frauen in der Leichtathletik zugelassen waren. Im 800-Meter-Lauf belegte sie den zweiten Platz und gewann damit als erste Japanerin eine olympische Medaille. Sie starb im Alter von nur 24 Jahren an einer Lungenentzündung. Im August 1934 veranstaltete man in Prag zu ihrem Angedenken einen Sportwettbewerb, an dem die auf der Heimreise befindliche japanische Mannschaft der Londoner 4. Frauen-Weltspielen mit teilnahm.
Tsuda Seiichirō (津田 晴一郎; * 26. Juli 1906 in Matsue; † 20. September 1991) war ein japanischer Lang- und…
Tsuda Seiichirō (津田 晴一郎; * 26. Juli 1906 in Matsue; † 20. September 1991) war ein japanischer Lang- und Mittelstreckenläufer. 1928 siegte er bei einem Marathon in Osaka in 2:35:35 h und wurde Zweiter bei den Japanischen Meisterschaften in 2:48:52 h. Er wurde daraufhin für die Olympischen Spiele in Amsterdam nominiert, bei denen er Sechster in 2:36:20 h wurde. 1929 und 1930 wurde er Japanischer Meister über 1500 m, 1930 und 1931 über 5000 m und 1931 über 10.000 m. Im Olympiajahr 1932 kehrte er auf die 42,195-km-Distanz zurück. Nachdem er bei einem Marathon in Tokio mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:33:26 h Dritter geworden war, qualifizierte er sich als Dritter der Japanischen Meisterschaften in 2:38:04 h für den olympischen Marathon in Los Angeles, bei dem er in 2:35:42 h Fünfter wurde.
Murakoso Kōhei (jap. 村社 講平; * 29. August 1905 in Miyazaki; † 8. Juli 1998 in Akashi) war ein japanischer…
Murakoso Kōhei (jap. 村社 講平; * 29. August 1905 in Miyazaki; † 8. Juli 1998 in Akashi) war ein japanischer Langstreckenläufer. Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin wurde er jeweils Vierter über 5000 und 10.000 Meter. Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne war er Trainer der japanischen Langstreckenläufer. 1971 erhielt er die Ehrenmedaille am Violetten Band.
Oda Mikio (japanisch 織田 幹雄; * 30. März 1905 im heutigen Kaita, Landkreis Aki, Präfektur Hiroshima; † 2. Dezember 1998…
Oda Mikio (japanisch 織田 幹雄; * 30. März 1905 im heutigen Kaita, Landkreis Aki, Präfektur Hiroshima; † 2. Dezember 1998 in Kamakura, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Leichtathlet und der erste Olympiasieger in einem Einzelwettbewerb aus einem asiatischen Land.
Nambu Chūhei (japanisch 南部 忠平; * 27. Mai 1904 in Sapporo; † 23. Juli 1997 in Osaka) war ein japanischer Leichtathlet…
Nambu Chūhei (japanisch 南部 忠平; * 27. Mai 1904 in Sapporo; † 23. Juli 1997 in Osaka) war ein japanischer Leichtathlet und Olympiasieger. Er ist bis heute der einzige Athlet, der gleichzeitig den Weltrekord im Weit- und im Dreisprung hielt.
Asō Takeharu (jap. 麻生 武治; * 21. November 1899 in Azabu, Stadt Tokio (heute: Minato, Tokio), Japan; † 30. Mai 1993) war…
Asō Takeharu (jap. 麻生 武治; * 21. November 1899 in Azabu, Stadt Tokio (heute: Minato, Tokio), Japan; † 30. Mai 1993) war ein japanischer Bergsteiger, Nordischer Skisportler und Leichtathlet.
Kenkichi Saitō (jap. 斎藤 兼吉 Saitō Kenkichi; * 2. Januar 1895 in Takachi, Sado (heute Sado), Niigata; † 26. Oktober 1960…
Kenkichi Saitō (jap. 斎藤 兼吉 Saitō Kenkichi; * 2. Januar 1895 in Takachi, Sado (heute Sado), Niigata; † 26. Oktober 1960 in Nagoya) war ein japanischer Schwimmer und Leichtathlet.
Haruka Kitaguchi (jap. 北口 榛花, Kitaguchi Haruka; * 16. März 1998 in Asahikawa) ist eine japanische Leichtathletin, die…
Haruka Kitaguchi (jap. 北口 榛花, Kitaguchi Haruka; * 16. März 1998 in Asahikawa) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den Speerwurf spezialisiert hat und nationale Rekordhalterin in dieser Disziplin ist. 2024 wurde sie in Paris Olympiasiegerin und kürte sich im Jahr zuvor in Budapest zur Weltmeisterin.
Kumiko Imura (jap. 井村 久美子, Imura Kumiko; * 10. Januar 1981 in Sakata als Kumiko Ikeda) ist eine ehemalige japanische…
Kumiko Imura (jap. 井村 久美子, Imura Kumiko; * 10. Januar 1981 in Sakata als Kumiko Ikeda) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Weitsprung spezialisiert hat, zu Beginn ihrer Karriere aber auch im Hürdenlauf an den Start ging.
Sumire Hata (japanisch 秦澄 美鈴 Hata Sumire; * 4. Mai 1996 in Yao) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den…
Sumire Hata (japanisch 秦澄 美鈴 Hata Sumire; * 4. Mai 1996 in Yao) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den Weitsprung spezialisiert hat und zu Beginn ihrer Karriere auch im Hochsprung an den Start ging. 2023 wurde sie im Asienmeisterin im Weitsprung im Freien und in der Halle und ist seit 2023 Inhaberin des Landesrekordes im Weitsprung.
Mako Fukube (japanisch 福部 真子 Fukube Mako; * 28. Oktober 1995 in Fuchū) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf…
Mako Fukube (japanisch 福部 真子 Fukube Mako; * 28. Oktober 1995 in Fuchū) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den 100-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat und aktuell Inhaberin des Landesrekordes ist.
Asami Chiba (japanisch 千葉 麻美, Chiba Asami; * 25. September 1985 in Yabuki als Asami Tanno, japanisch 丹野 麻美) ist eine…
Asami Chiba (japanisch 千葉 麻美, Chiba Asami; * 25. September 1985 in Yabuki als Asami Tanno, japanisch 丹野 麻美) ist eine ehemalige japanische Sprinterin, die sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat. Sie ist Inhaberin des japanischen Landesrekords über diese Distanz und wurde 2009 Asienmeisterin über 400 Meter.
Yukiko Akaba (jap. 赤羽 有紀子, Akaba Yukiko; * 18. Oktober 1979 in Haga, Präfektur Tochigi) ist eine japanische…
Yukiko Akaba (jap. 赤羽 有紀子, Akaba Yukiko; * 18. Oktober 1979 in Haga, Präfektur Tochigi) ist eine japanische Langstreckenläuferin. Bei der Universiade gewann sie 1999 Silber im Halbmarathon und 2001 Bronze über 10.000 Meter. Nach ihrem Studium an der Jōsai-Universität schloss sie sich dem Firmenteam von Hokuren an, musste aber zunächst verletzungsbedingte Rückschläge hinnehmen. 2005 heiratete sie ihren Studienkollegen Shuhei Asari (der den Familiennamen seiner Frau annahm), von dem sie fortan trainiert wurde. Im August 2006 wurde sie Mutter, nahm aber schon bald wieder das Training auf. 2007 führte sie als Schlussläuferin Japan zum Sieg beim Chiba Ekiden und war mit 31:23,27 min die schnellste Japanerin des Jahres über 10.000 Meter. 2008 siegte sie bei den japanischen Halbmarathon-Firmenmeisterschaften und qualifizierte sich als nationale Vizemeisterin über 5000 und 10.000 Meter über beide Distanzen für die Olympischen Spiele in Peking. Dort allerdings kam sie, nachdem sie kurz zuvor eine fiebrige Erkrankung durchzustehen hatte, über 10.000 Meter lediglich auf den 20. Platz und schied über 5000 Meter im Vorlauf aus. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro wurde sie Zehnte und war die beste Läuferin des japanischen Teams, das die Bronzemedaille gewann. Im Jahr darauf wurde sie bei ihrem Debüt auf der 42,195-km-Distanz Zweite beim Osaka Women’s Marathon und daraufhin für den Marathon der Weltmeisterschaften in Berlin nominiert. Nach einem Sieg beim Sendai-Halbmarathon wurde sie im Sommer nationale Meisterin über 10.000 Meter. Bei den Weltmeisterschaften jedoch erlitt sie einen Einbruch und lief auf Rang 31 ein. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Birmingham kam sie nicht über den 26. Platz hinaus. 2010 hielt sie sich in Osaka bis Kilometer 25 in der Spitzengruppe, fiel dann aber wegen der Nachwirkungen einer Knieverletzung zurück und gab auf. Beim London-Marathon wurde sie Sechste. 2011 gelang ihr mit einem Sieg in Osaka ihr bislang größter Erfolg. Beim London-Marathon wurde sie Sechste, beim Marathon der Weltmeisterschaften in Daegu war sie als Fünfte die beste nicht-afrikanische Läuferin. Yukiko Akaba ist 1,58 m groß und wiegt 43 kg. Wegen der in Japan immer noch ungewöhnlichen Verbindung zwischen Mutterschaft und hochleistungssportlicher Karriere wurde ihr Familienleben Thema einer Fernsehsendung.
Yumiko Hara (jap. 原 裕美子, Hara Yumiko; * 9. Januar 1982 in Ashikaga) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin…
Yumiko Hara (jap. 原 裕美子, Hara Yumiko; * 9. Januar 1982 in Ashikaga) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin, die sich auf den Marathon spezialisiert hat. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2003 in Vilamoura kam sie auf den 19. Platz. 2005 siegte sie bei ihrem Debüt über die 42,195-km-Distanz beim Nagoya-Marathon in 2:24:19 h. Damit qualifizierte sie sich für die Weltmeisterschaften in Helsinki, wo sie Sechste in 2:24:20 h wurde. 2007 gewann sie den Osaka Women’s Marathon in 2:23:48 h und belegte bei den Weltmeisterschaften in Osaka den 18. Platz. 2008 wurde sie Vierte beim Nagoya-Marathon und 2009 Dritte in Osaka. 2010 siegte sie beim Hokkaidō-Marathon. Yumiko Hara ist 1,63 m groß und wiegt 45 kg. Seit 2010 startet sie für das Team Universal Entertainment, wo sie von Yoshio Koide trainiert, nachdem sie bis 2009 dem Team von Kyocera angehörte.
Yoshimi Ozaki (jap. 尾崎 好美, Ozaki Yoshimi; * 1. Juli 1981 in Yamakita, Ashigarakami-gun, Präfektur Kanagawa) ist eine…
Yoshimi Ozaki (jap. 尾崎 好美, Ozaki Yoshimi; * 1. Juli 1981 in Yamakita, Ashigarakami-gun, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Langstreckenläuferin. Bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften 2007 in Udine über die Halbmarathondistanz in Udine belegte sie den 13. Platz in 1:09:26 h, und Anfang 2008 wurde sie Zweite beim Kagawa-Marugame-Halbmarathon in 1:09:30 h. Kurz danach gab sie ihr Debüt auf der Volldistanz beim Nagoya-Marathon und wurde Zweite in 2:26:19 h. Am Ende des Jahres siegte sie bei der letzten Austragung des Tokyo International Women’s Marathon in 2:23:30 h und qualifizierte sich damit für die Teilnahme am Marathon der Weltmeisterschaften 2009 in Berlin. Dort gewann sie in einer Zeit von 2:25:25 h die Silbermedaille. 2010 belegte sie beim London-Marathon den 13. Platz. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Nanning wurde sie Neunte und gewann mit der japanischen Mannschaft die Bronzemedaille in der Nationenwertung. 2011 siegte Ozaki beim Yokohama-Marathon und belegte bei den Weltmeisterschaften in Daegu den 18. Platz. Sie startet für das Firmenteam der Lebensversicherung Dai-ichi Life. Ihre ältere Schwester Akemi Ozaki ist ebenfalls als Marathonläuferin erfolgreich.
Mizuki Noguchi (jap. 野口 みずき Noguchi Mizuki; * 3. Juli 1978 in Ise) ist eine japanische Langstreckenläuferin und…
Mizuki Noguchi (jap. 野口 みずき Noguchi Mizuki; * 3. Juli 1978 in Ise) ist eine japanische Langstreckenläuferin und Olympiasiegerin. Noguchi begann während ihrer Schulzeit mit dem Lauftraining, in der ersten Klasse der Sekundarstufe. Zunächst lief sie 3000-Meter-Rennen sowie Marathon-Staffeln (Ekiden). 1997 wurde sie in die Firmenmannschaft des Bekleidungsherstellers Wacoal aufgenommen. 1999 wechselte sie in die Mannschaft des Warenterminhändlers Globaly. In Japan ist es üblich, dass große Unternehmen eigene Mannschaften für Langstreckenläufer unterhalten, mitsamt dem ganzen Betreuerstab (also ähnlich wie beim Radsport in Europa). Die Athleten gelten dann rechtlich als Angestellte. Nachdem Noguchi 1999 den Halbmarathon von Inuyama gewonnen hatte, beschloss sie, sich auf diese Disziplin zu spezialisieren. In jenem Jahr war Noguchi als Zweite der Weltrangliste klassiert. 1999 wurde sie Zweite bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften und in den beiden folgenden Jahren Vierte. 2001 gewann sie die japanische Firmenmeisterschaft. Bis 2004 nahm sie an 24 Halbmarathons teil, von denen sie 14 gewann, so dass sie als „Königin des Halbmarathons“ bezeichnet wurde. Nur zweimal wurde sie von einer Japanerin geschlagen. Im März 2002 bestritt sie beim Nagoya-Marathon zum ersten Mal die volle Distanz und gewann das Rennen auf Anhieb in 2:25:35 h. Ein Jahr später verbesserte sie als Siegerin des Osaka Women’s Marathon diese Marke auf 2:21:18 h. Beim Marathon der Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis wurde sie Zweite hinter Catherine Ndereba. Bei den Olympischen Spielen in Athen gewann sie den Marathonlauf in einer Zeit von 2:26:20 h vor Catherine Ndereba und Deena Kastor. 2005 lief sie beim Berlin-Marathon, wo schon ihre Landsmänninnen Naoko Takahashi und Yōko Shibui unter 2:20 Stunden geblieben waren, mit 2:19:12 h sowohl Strecken- wie auch Asienrekord. Im November 2007 meldete sie sich eindrucksvoll auf der Marathonstrecke zurück, als sie beim Tokyo International Women’s Marathon mit 2:21:37 h einen Streckenrekord aufstellte. Mizuki Noguchi hat bei einer Größe von 1,50 m ein Wettkampfgewicht von 41 kg.
Yurika Nakamura (jap. 中村 友梨香, Nakamura Yurika; * 1. April 1986 in Nishinomiya) ist eine japanische…
Yurika Nakamura (jap. 中村 友梨香, Nakamura Yurika; * 1. April 1986 in Nishinomiya) ist eine japanische Langstreckenläuferin. Bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften 2006 in Debrecen über 20 km belegte sie den siebten Platz in 1:05:36 h und holte mit dem japanischen Team die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung. 2008 gewann sie bei ihrem Debüt über diese Distanz den Nagoya-Marathon in 2:25:51 h und wurde daraufhin von ihrem Verband für den Marathon der Olympischen Spiele 2008 in Peking nominiert. Dort belegte sie in einer Zeit von 2:30:19 h den dreizehnten Rang. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin wurde sie in persönlicher Bestleistung von 31:14,39 min Siebte im 10.000-Meter-Lauf. Die in der Präfektur Hyōgo aufgewachsene Athletin ist 1,66 m groß, wiegt 48 kg und startet für das Team des Warenhauses Tenmaya.
Nozomi Tanaka (japanisch 田中 希実 Tanaka Nozomi; * 4. September 1999 in Ono) ist eine japanische Leichtathletin, die im…
Nozomi Tanaka (japanisch 田中 希実 Tanaka Nozomi; * 4. September 1999 in Ono) ist eine japanische Leichtathletin, die im Mittel- und Langstreckenlauf an den Start geht. Sie ist momentane Inhaberin der Landesrekorde über 1500, 3000 und 5000 Meter und wurde 2023 Asienmeisterin im 1500-Meter-Lauf.
Yuri Kanō (jap. 加納 由理 Kanō Yuri; * 27. Oktober 1978 in Takasago) ist eine japanische Langstreckenläuferin. 1999 gewann…
Yuri Kanō (jap. 加納 由理 Kanō Yuri; * 27. Oktober 1978 in Takasago) ist eine japanische Langstreckenläuferin. 1999 gewann sie über 10.000 Meter Silber bei der Universiade. 2003 wurde sie Fünfte beim Miyazaki-Halbmarathon und Neunte bei der japanischen Firmenmeisterschaft im Halbmarathon, 2004 Siebte beim Kagawa-Marugame-Halbmarathon und 2005 Zweite beim Matsue-Halbmarathon. Im Jahr darauf folgten ein zweiter Platz beim Azalea Trail Run sowie jeweils ein vierter Platz beim New-York-City-Halbmarathon und beim San’yō-Straßenlauf. 2007 wurde sie bei ihrem Debüt über die 42,195-km-Distanz Dritte des Osaka Women’s Marathon in 2:24:43 h. Im selben Jahr wurde sie erneut Vierte in New York City und siegte beim Hokkaidō-Marathon. 2008 wurde sie Dritte beim Nagoya-Marathon, gewann den Sapporo-Halbmarathon sowie den San-José-Halbmarathon und wurde Dritte beim New-York-City-Halbmarathon. Bei der letzten Austragung des Tokyo International Women’s Marathon wurde sie in 2:24:27 h Zweite. 2009 wurde sie Zweite beim Kagawa-Marugame-Halbmarathon und Elfte beim London-Marathon. Beim Marathondistanz der Weltmeisterschaften in Berlin belegte sie den siebten Platz in 2:26:57 h und gewann zusammen mit Yoshimi Ozaki und Yoshiko Fujinaga Bronze in der Wertung des Marathon-Weltcups. Beim New-York-City-Marathon stürzte sie schwer nach fünf Kilometern, kämpfte sich aber durch und kam auf den neunten Platz. Einen Monat später gewann sie beim Halbmarathon der Ostasienspiele in Hongkong Silber. 2010 siegte sie beim Nagoya-Marathon. und beim Sapporo-Halbmarathon. Beim Marathon der Asienspiele in Guangzhou wurde sie Siebte. Nachdem sie längere Zeit von Verletzungen geplagt war, startete sie 2012 in Nagoya, kam aber nicht über Platz 27 hinaus. Yuri Kanō ist 1,52 Meter groß und wiegt 40 kg. Die Absolventin der Ritsumeikan-Universität startete von 2001 bis 2007 für das Firmenteam von Shiseido und wechselte dann zum Team Second Wind AC. 2011 kehrte sie zu Shiseido zurück.
Masumi Aya (jap. 綾 真澄, Aya Masumi; * 1. Januar 1980) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den…
Masumi Aya (jap. 綾 真澄, Aya Masumi; * 1. Januar 1980) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Hammerwurf spezialisiert hat.
Reiko Tosa (japanisch 土佐 礼子 Tosa Reiko; * 11. Juni 1976 in Matsuyama) ist eine japanische Langstreckenläuferin, die…
Reiko Tosa (japanisch 土佐 礼子 Tosa Reiko; * 11. Juni 1976 in Matsuyama) ist eine japanische Langstreckenläuferin, die sich auf den Marathon spezialisiert hat. 1999 wurde sie bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Palermo Fünfte in ihrer persönlichen Bestzeit von 1:09:36 h. 2000 wurde sie sowohl beim Nagoya-Marathon wie auch beim Tokyo International Women’s Marathon Zweite. Im Marathon der Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton holte sie Silber hinter Lidia Șimon (ROM) und vor Swetlana Sacharowa (RUS). 2002 stellte sie als Vierte im London-Marathon ihre persönliche Bestzeit von 2:22:46 h auf. Beim Marathon der Olympischen Sommerspiele 2004 in Athen, für den sie sich mit einem Sieg beim Nagoya-Marathon im selben Jahr qualifiziert hatte, wurde sie Fünfte. 2006 wurde sie Dritte beim Boston-Marathon und gewann den Tokyo International Women’s Marathon. Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka gewann sie Bronze Dritte hinter Catherine Ndereba (Kenia) und Zhou Chunxiu (China). Reiko Tosa hat bei einer Größe von 1,65 m ein Wettkampfgewicht von 51 kg. Sie startet für das Team des Versicherungsunternehmens Mitsui Sumitomo.
Ōki Seikan (jap. 大木 正幹; * 14. Januar 1907 in der Präfektur Miyazaki; † 19. Oktober 2000 in der Präfektur Saitama) war…
Ōki Seikan (jap. 大木 正幹; * 14. Januar 1907 in der Präfektur Miyazaki; † 19. Oktober 2000 in der Präfektur Saitama) war ein japanischer Sprinter, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hatte. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Fünfter in der 4-mal-400-Meter-Staffel und erreichte über 400 m das Viertelfinale. Seine persönliche Bestzeit von 50,0 s stellte er 1932 auf.
Mao Ichiyama (japanisch 一山 麻緒 Ichiyama Mao; * 29. Mai 1997 in Izumi, Präfektur Kagoshima) ist eine japanische…
Mao Ichiyama (japanisch 一山 麻緒 Ichiyama Mao; * 29. Mai 1997 in Izumi, Präfektur Kagoshima) ist eine japanische Langstreckenläuferin.