Takako Suzuki (jap. 鈴木 貴子 Suzuki Takako; * 5. Januar 1986 in Obihiro, Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin…Takako Suzuki (jap. 鈴木 貴子 Suzuki Takako; * 5. Januar 1986 in Obihiro, Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin, Mitglied des nationalen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis 7 von Hokkaidō und ehemalige Staatssekretärin. Sie gehört derzeit der LDP an. Suzuki, die Tochter des ehemaligen LDP-Abgeordneten, Ministers und Neue-Partei-Daichi-Gründers Muneo Suzuki, wurde nach ihrem Studium an der Trent University 2009 Mitarbeiterin des öffentlichen Rundfunksenders NHK. 2012 wechselte sie in die Politik, übernahm den Daichi-Vizevorsitz und kandidierte bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 für die Partei ihres Vaters im Wahlkreis Hokkaidō 7 und unterlag zwar mit rund 33 % der Stimmen dem LDP-Amtsinhaber Yoshitaka Itō, erreichte aber mit diesem Wahlkreisergebnis (sekihairitsu 69,9 %) Platz 2 auf der Daichi-Verhältniswahlliste im Block Hokkaidō. Als Tomohiro Ishikawa 2013 zurücktrat, wurde Suzuki als Nachrückerin Abgeordnete. Sie schloss sich keiner Fraktion an. Vor der Wahl 2014, als die Oppositionsparteien auf eine gemeinsame Wahlstrategie hinarbeiteten, trat Suzuki der Demokratischen Partei bei. Für diese unterlag sie Itō nur um 225 Stimmen, war aber sicher bei der Verhältniswahl gewählt, zumal die Demokratische Partei sie vor alle anderen Doppelkandidaten alleine auf den Listenplatz 1 gesetzt hatte. Angesichts der geplanten Nominierungsstrategie der Parteien für die Abgeordnetenhausnachwahl im Wahlkreis 5 von Hokkaidō am 24. April 2016 – einer Oppositionskooperation der Demokraten mit den Kommunisten, die ihre Kandidatin im Februar zurückzogen, steht voraussichtlich ein Regierungskandidat gegenüber, der möglicherweise von der Neuen Partei Daichi unterstützt wird –, reichte sie im Februar 2016 ein Parteiaustrittgesuch ein, die Partei schloss sie am 1. März aus. Sie zieht einen Beitritt zur LDP in Betracht und stimmte nach dem Ausschluss in den Haushaltsberatungen 2016 für den Entwurf der LDP-Kōmeitō-Regierung. Im September 2016 schloss sie sich der LDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus (Jiyūminshutō/Mushozoku no kai) an. 2017 trat sie auch der Partei bei. Die LDP setzte sie bei den Abgeordnetenhauswahlen 2017 und 2021 alleine vor die Doppelkandidaten auf einen der beiden ersten Listenplätze bei der Verhältniswahl in Hokkaidō, sie war somit relativ sicher wiedergewählt. Von 2018 bis 2019 (Kabinett Shinzō Abe IV (1. Umbildung)) war Suzuki „politische Sekretärin“ im Verteidigungsministerium, von 2021 bis 2022 (Kabinett Kishida II) „Vizeministerin“ im Außenministerium. Im März 2024 wurde sie Vorsitzende der LDP-„Jugendabteilung“ (青年局 seinen-kyoku; für unter 45-jährige). Bei der Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2024 übernahm sie die LDP-Mehrheitswahlkandidatur Hokkaidō 7 von Yoshitaka Itō und gewann mit über 58 % der Stimmen gegen Naoko Shinoda (KDP). Im Oktober 2025 wurde sie unter der neuen Parteivorsitzenden Sanae Takaichi Leiterin der PR-Abteilung (kōhō honbu) der LDP. 2026 verteidigte sie ihren Sitz im Abgeordnetenhaus mit über 65 % der Stimmen.
Kenta Izumi (japanisch 泉 健太 Izumi Kenta; * 29. Juli 1974 in Sapporo, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker und…Kenta Izumi (japanisch 泉 健太 Izumi Kenta; * 29. Juli 1974 in Sapporo, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker und Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Wahlkreis Kyōto 3. Seine bisherigen Parteizugehörigkeiten waren DP → DFP → Kibō → „alte“ DVP → „neue“ KDP → Chūdō → parteilos. Von 2021 bis 2024 war er KDP-Vorsitzender. In der Partei stand mit der Izumi-Gruppe (formal 新政権研究会 Shin-seiken kenkyūkai, etwa „Forschungsrat für eine neue Regierung“) von 2021 bis 2025 (formale Auflösung, Fortbestand als informelle „Gruppe“) eine eigene Faktion, die hauptsächlich aus ehemaligen DVP-Politikern und ehemaligen Mitgliedern der Maehara- und Hata-Gruppen der Demokraten besteht. Izumi, der Sohn eines Mitglieds des Parlaments der Stadt Ishikari, studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ritsumeikan-Universität und war bereits in seiner Studienzeit politisch aktiv, als er sich etwa bei der (erfolgreichen) Rückkehr von Hokkaidōs linkem Ex-Gouverneur Takahiro Yokomichi in die Nationalpolitik im Wahlkampf 1996 oder als freiwilliger Helfer bei der UN-Klimakonferenz in Kyoto 1997 engagierte. Nach seinem Abschluss wurde er Sekretär für Tetsurō Fukuyama, damals neu gewählter Senator für Kyōto. Im Jahr 2000 plante er eine Anstellung beim Personaldienstleister Recruit, erhielt von der Demokratischen Partei das Angebot der Kandidatur im Abgeordnetenhauswahlkreis Kyōto 3, der den Süden der Stadt Kyōto und südwestliche Vororte umfasst, und wechselte die aktive Politik. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2000, bei der sich in Kyōto 3 der kommunistische Amtsinhaber Iwao Teramae zurückzog, unterlag Izumi mit rund 32 % der Stimmen aber Yasuhiko Okumura (LDP), der kommunistische Kandidat landete mit unter 25 % der Stimmen nur auf Platz drei, während die Sozialdemokratische Partei mit einem eigenen Kandidaten antrat, der über 7 % der Stimmen erhielt. Bei der nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl 2003 gab es nur noch drei Kandidaten von LDP, DP und KPJ in Kyōto 3, und Izumi setze sich gegen Okumura durch. Den Wahlkreis konnte er bei den Wahlen 2005 und 2009 verteidigen. 2012 und 2014 unterlag er dem Ex-Komiker Kensuke Miyazaki (LDP), gewann aber mit hinreichend knappen Niederlagen jeweils einen Verhältniswahlsitz im Block Kinki. Als Miyazaki 2016 zurücktrat, trat Izumi von seinem Verhältniswahlmandat zurück, um sich bei der resultierenden Nachwahl im April 2016 nun für die DFP wieder für den Mehrheitswahlsitz Kyōto 3 zu bewerben. Izumi gewann deutlich und konnte den Wahlkreis bei den Wahlen 2017 (als Kibō-Kandidat), 2021 und 2024 (als KDP-Kandidat) und 2026 als einer von nur sieben siegreichen Chūdō-Kandidaten bei der Mehrheitswahl landesweit halten. Zu Beginn der Regierungszeit der Demokraten war Izumi für die Kabinette Hatoyama und Kan von 2009 bis 2010 parlamentarischer Sekretär (daijin-seimukan) im Kabinettsamt. In der Kibō no tō und der „alten“ DVP führte er von 2017 bis 2018 jeweils das Komitee für Parlamentsangelegenheiten, in der der „alten“ DVP und der „neuen“ KDP zwischen 2018 und 2021 jeweils den politischen Ausschuss. In der Reorganisation der beiden Demokratischen Parteien 2020 wechselte Izumi von der „alten“ DVP zur „neuen“ KDP und trat bei der ersten Wahl des Parteivorsitzenden der vergrößerten Partei an, unterlag aber dem „alten“ KDP-Vorsitzenden Yukio Edano. Als dieser nach dem schwachen Abschneiden der KDP bei der Abgeordnetenhauswahl 2021 zurücktrat, kandidierte Izumi erneut und setzte sich gegen Seiji Ōsaka und Jun’ya Ogawa durch. Unter seiner Führung verlor die KDP unter Teilfortsetzung der Mitte-links-Wahlkooperation inklusive der KPJ bei der Senatswahl 2022 an Boden, während sich die Nippon Ishin no Kai als Mitte-rechts-Oppositionspartei auch jenseits ihrer Heimathochburg Osaka ausbreitete. Nach einer Amtszeit unterlag er bei der Wahl zum Parteivorsitz 2024 bereits im ersten Wahlgang Yoshihiko Noda und Yukio Edano. Nach dem Mehrheitsverlust der Regierung im Shūgiin 2024 führte Izumi dort bis 2025 den Generaldebattenausschuss (kokka kihon seisaku iinkai, „Ausschuss für Grundlagen der nationalen Politik“), von 2025 bis 2026 den Umweltausschuss. Bei der Auflösung des Chūdō Kaikaku Rengō im September 2026 wurde Izumi anders als die meisten Ex-KDP-Abgeordneten, die die Minshu Kaikaku no Kai („Demokratische Reformvereinigung“) begründeten, parteilos und verließ als einziges Fraktionsmitglied auch die gemeinsame Fraktion mit der Kōmeitō, die unter dem Namen Chūdō ansonsten weiter besteht. Er gründete stattdessen zusammen mit Rintarō Ogata (Fukuoka 9, vormals DP → DFP → Kibō → partei- & fraktionslos) die neue Fraktion Shishi no kai. (Dafür genügen in beiden Kammern des japanischen Parlaments zwei Abgeordnete; allerdings sind an den Fraktionsstatus selbst weniger Rechte geknüpft als in vielen anderen Parlamenten.)
Tomohiro Ishikawa (jap. 石川 知裕 Ishikawa Tomohiro; * 18. Juni 1973 in Ashoro, Landkreis Ashoro, Hokkaidō; † 6. September…Tomohiro Ishikawa (jap. 石川 知裕 Ishikawa Tomohiro; * 18. Juni 1973 in Ashoro, Landkreis Ashoro, Hokkaidō; † 6. September 2025 in Tokio) war ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus. Dort war er zuletzt fraktionslos. Bis 2010 hatte er der Demokratischen Partei angehört, bis er wegen des Spendenskandals um den ehemaligen Parteivorsitzenden Ichirō Ozawa die Partei verlassen musste. Ishikawa, Absolvent der Waseda-Universität, arbeitete bereits vor seinem Studienabschluss 1996 im Büro von Ichirō Ozawa und wurde anschließend dessen Sekretär. Bei der Shūgiin-Wahl 2005 kandidierte Ishikawa selbst für die Demokratische Partei, der Ozawa inzwischen angehörte, im 11. Wahlkreis Hokkaidō, unterlag aber Shōichi Nakagawa. Auf der Verhältniswahlliste Hokkaidō der Demokraten belegte Ishikawa den ersten Platz unter den nicht gewählten Kandidaten und wurde 2007 nach dem Rücktritt von Satoshi Arai für die Gouverneurswahl in Hokkaidō als Nachrücker Abgeordneter. 2009 konnte er Nakagawa in seinem Wahlkreis mit rund 30.000 Stimmen schlagen und verteidigte sein Mandat. Im Januar 2010 wurde Ishikawa zusammen mit zwei weiteren Sekretären Ozawas während des Skandals um einen Landkauf durch Ozawas Unterstützerorganisation Rikuzankai im Zuge der Ermittlungen der Bezirksstaatsanwaltschaft Tokio verhaftet. 400 Millionen Yen, die Ozawa selbst zur Verfügung gestellt hatte und die das Rikuzankai für einen Landkauf in Setagaya verwendete, waren nicht in Ozawas Berichten über politische Gelder verbucht worden, für deren Führung Ishikawa zuständig gewesen war. Die Staatsanwaltschaft vermutete, dass Teile der Summe von einem Bauunternehmen kamen, das sich um eine Ausschreibung des Isawa-Damms in Ozawas Heimatwahlkreis in der Präfektur Iwate bewarb. Im Februar 2010 erklärte die Staatsanwaltschaft, sie werde Ishikawa anklagen. Ishikawa wurde gegen Kaution freigelassen und verließ wenige Wochen später die Fraktion der Demokratischen Partei. 2011 schloss sich Ishikawa der Shintō Daichi an. Für diese verlor er bei der Shūgiin-Wahl 2012 seinen Wahlkreis an Yūko Nakagawa, die Witwe von Shōichi Nakagawa, gewann aber bei der Verhältniswahl in Hokkaidō das einzige Daichi-Mandat. Im Mai 2013 trat er zurück. Als Nachrücker für die Neue Partei Daichi folgte ihm Takako Suzuki. Bei der Shūgiin-Wahl 2017, als Ishikawas Wahlrecht wegen des Rikuzankai-Skandals noch eingeschränkt war, kandidierte seine Frau Kaori im Wahlkreis 11 für die Konstitutionell-Demokratische Partei und gewann gegen Nakagawa. 2019 kandidierte Ishikawa bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō, unterlag aber klar dem von den nationalen Regierungsparteien unterstützten Naomichi Suzuki. 2022 trat er mit KDP-Nominierung in Hokkaidō (3 Sitze) bei der Wahl zum Sangiin, dem nationalen Oberhaus, an, landete aber mit 18,1 % nur auf dem vierten Platz hinter Toshimitsu Funahashi (LDP, 19,1 %) und den beiden Amtsinhabern von LDP und KDP. Ishikawa starb im September 2025 mit 52 Jahren in Tokio.
Manabu Horii (jap. 堀井 学 Horii Manabu; * 19. Februar 1972 in Muroran, Hokkaidō, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Manabu Horii (jap. 堀井 学 Horii Manabu; * 19. Februar 1972 in Muroran, Hokkaidō, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer und Politiker. Zuletzt partei- und fraktionslos repräsentierte er den Verhältniswahlblock Hokkaidō im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Bis 2024 war er Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin der Abe-Faktion. Bei den Olympischen Spielen 1994 gewann er die Bronzemedaille über 500 m und 1997 bei den Einzelstreckenasienmeisterschaften in Obihiro Gold über 1000 Meter. Auch wenn er 1996 bzw. 1997 Weltrekorde über 1000 m bzw. im Sprintvierkampf aufgestellt hat, konnte er seinen Erfolg von 1994 nicht mehr wiederholen. Im Jahr 2002 beendete er seine Eisschnelllaufkarriere. Bei den Regionalwahlen 2007 wurde Horii für die LDP im Einmandatswahlkreis Noboribetsu ins Präfekturparlament Hokkaidō gewählt und 2011 im Amt bestätigt. Für die Shūgiin-Wahl 2012 hatte die LDP im Juli 2012 Horii als Kandidaten im 9. Wahlkreis Hokkaidō festgelegt, dem Wahlkreis des ehemaligen Premierministers Yukio Hatoyama. Hatoyama kandidierte nicht mehr, und Horii setzte sich gegen den Demokraten Tatsumaru Yamaoka und zwei weitere Kandidaten mit 55,2 Prozent der Stimmen klar durch. Den Wahlkreis gewann er 2014 und 2017 gegen Yamaoka (Kibō no Tō → KDP); bei der Wahl 2021, als die Kommunistische Partei Japans im Wahlkreis Hokkaidō 9 erstmals auf eine eigene Nominierung verzichtete, unterlag er Yamaoka knapp um rund drei Prozentpunkte, gewann aber einen der vier LDP-Sitze bei der Verhältniswahl in Hokkaidō. Von 2017 bis 2018 während des umgebildeten dritten und vierten Kabinetts Abe war Horii einer der drei parlamentarischen Sekretäre (daijin seimukan) im Außenministerium. Im September 2023 wurde er bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida zum „Vizeminister“ (fuku-daijin) im Kabinettsamt berufen. Bereits im Dezember 2023 trat er wie alle vier Minister und die meisten Staatssekretäre der Abe-Faktion im Skandal um schwarze Faktionskassen zurück. Im Zuge des Kickback-Skandals um schwarze Kassen vor allem der Abe-Faktion ab 2023 ermittelte die Staatsanwaltschaft Tokio im Sommer 2024 auch gegen Horii, der im Juli die LDP-Fraktion verließ und seinen Parteiaustritt einreichte. Horii gab zu, in Verstoß gegen das Wahlgesetz undeklariertes Bargeld aus der Faktionskasse erhalten zu haben. Er kündigte zunächst an, bei der nächsten allgemeinen Unterhauswahl nicht mehr antreten zu wollen, trat dann aber doch schon am 28. August 2024 als Abgeordneter zurück.
Katsuya Ogawa (jap. 小川 勝也, Ogawa Katsuya; * 7. Juli 1963 in Wassamu, Landkreis Kamikawa, Hokkaidō) ist ein japanischer…Katsuya Ogawa (jap. 小川 勝也, Ogawa Katsuya; * 7. Juli 1963 in Wassamu, Landkreis Kamikawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (NFP→DPJ→DFP→parteilos/KDP-Fraktion) und war von 1995 bis 2019 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Hokkaidō. Ogawa, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Nihon Daigaku, arbeitete nach seinem Studienabschluss als Sekretär des Shūgiinabgeordneten Kunio Hatoyama. Bei der Sangiin-Wahl 1995 trat Ogawa selbst als Kandidat der Neuen Fortschrittspartei in Hokkaidō (zwei Mandate) an und wurde mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Hisamitsu Sugano (SPJ) erstmals ins Parlament gewählt. 1996 trat er der DPJ bei, für die er 2001, 2007 und 2013 jeweils für sechs weitere Jahre bestätigt wurde. Im Sangiin war er unter anderem Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses (2011–2012) und des Grundlagenausschusses (2014–2016). Nach der Regierungsübernahme der Demokraten 2009 war Ogawa zunächst Sonderberater der Premierminister Hatoyama und Kan für die Förderung ländlicher Regionen (農山漁村地域活性化, nōsangyōson chiiki kasseika, wörtlich „Aktivierung von Gebieten mit Bauern-, Berg- und Fischerdörfern“). Von Januar bis September 2011 war Ogawa im umgebildeten Kabinett Kan als Nachfolger von Jun Azumi, der den Vorsitz im DPJ-Komitee für Parlamentsangelegenheiten übernahm, „Vizeminister“ im Verteidigungsministerium. Von 2016 bis 2017 war Ogawa Generalsekretär der DFP-Fraktion. Zur Sangiin-Wahl 2019 trat Ogawa nicht mehr für eine Wiederwahl an.
Takahiro Sasaki (jap. 佐々木 隆博, Sasaki Takahiro; * 10. März 1949 in Shibetsu, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker…Takahiro Sasaki (jap. 佐々木 隆博, Sasaki Takahiro; * 10. März 1949 in Shibetsu, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 6 und ehemaliger Vizeminister im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei.
Yoshio Hachiro (jap. 鉢呂 吉雄, Hachiro Yoshio; * 25. Januar 1948 in Shintotsukawa, Kabato-gun, Hokkaidō) ist ein…Yoshio Hachiro (jap. 鉢呂 吉雄, Hachiro Yoshio; * 25. Januar 1948 in Shintotsukawa, Kabato-gun, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (parteilos→SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP) war von 2016 bis 2022 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für Hokkaidō. Bis 2012 war er Shūgiin-Abgeordneter, 2011 kurzzeitig Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie. Innerhalb der Partei gehört er zur Akamatsu-Gruppe.
Kumiko Aihara (jap. 相原 久美子 Aihara Kumiko; * 14. März 1947) ist eine japanische Politikerin der…Kumiko Aihara (jap. 相原 久美子 Aihara Kumiko; * 14. März 1947) ist eine japanische Politikerin der Konstitutionell-Demokratische Partei Japans und Mitglied im Oberhaus (Sangiin) der Kokkai. Die ursprünglich aus Hokkaidō stammende Absolventin graduierte an der Hokkai-Gakuen-Universität und wurde 2007 zum ersten Mal gewählt.
Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der…Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Er war mit zwei Unterbrechungen zwischen 1993 und 2021 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und von 2009 bis 2010 Minister in den Kabinetten Hatoyama und Kan. Arai wurde nach seinem Studium an der Universität Tokio Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1980 war er während seiner vorübergehenden Entsendung ins Außenministerium in der japanischen Botschaft in Sri Lanka tätig. 1993 beendete er seine Beamtenlaufbahn, trat der Neuen Japan-Partei bei und wurde bei der Shūgiin-Wahl 1993 im damaligen 1. Wahlkreis Hokkaidō (6 Mandate), dem Wahlkreis von Nobutaka Machimura, erstmals Abgeordneter im nationalen Parlament. Er gehörte danach der Neuen Partei Sakigake, der Demokratischen Partei und ab 2016 der Demokratischen Fortschrittspartei an. Nach der Wahlrechtsreform trat Arai 1996 im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 3 für eine Wiederwahl an und unterlag Gaku Ishizaki (LDP). 2000 kehrte Arai ins Shūgiin zurück, seinen Wahlkreis konnte er danach 2003 erneut gewinnen, 2005 wurde er nur über den Verhältniswahlblock Hokkaidō wiedergewählt. Für die Demokratische Partei, in der er sich der Kan-Gruppe anschloss, gehörte Arai zwei Schattenkabinetten an, 2003 als Schattenstaatssekretär, 2006 als „nächster Umweltminister“. 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō gegen die Amtsinhaberin Harumi Takahashi anzutreten, die von den damals auf nationaler Ebene regierenden Parteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde. Arai, der im Wahlkampf von Demokraten, Sozialdemokraten und Neuer Partei Daichi getragen wurde, erhielt weniger als eine Million Stimmen und unterlag deutlich. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gewann Arai seinen Wahlkreis zurück und wurde im Oktober 2009 Sonderberater von Premierminister Yukio Hatoyama für „Nationale Strategie“ (kokka senryaku). Nach Hatoyamas Rücktritt im Juni 2010 berief dessen Nachfolger Naoto Kan Arai als Staatsminister für „Nationale Strategie“, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Verbraucher und Lebensmittelsicherheit in sein Kabinett. Kurz nach Amtsantritt wurden aus der Opposition Rücktrittsforderungen gegen Arai laut, da er ein Wohnhaus eines Bekannten als Hauptbüro seiner Wahlkampforganisation registriert und dafür rund zehn Millionen Yen als Büroausgaben in seinem politischen Spendenbericht 2007 verbucht hatte. Insgesamt hatte er über 40 Millionen Yen (ca. 360.000 Euro) über einen Zeitraum von sechs Jahren als Ausgaben für das Büro geltend gemacht. Arai gab an, das Haus sei hauptsächlich zum Empfang von Post verwendet worden, die verbuchten Ausgaben seien normale Büroausgaben und an den Bekannten sei keine Miete geflossen. Arai bat die Partei um eine Untersuchung seiner Spendenberichte; diese behauptet, es habe sich um normale Büroausgaben gehandelt. Arai blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im September 2010 Minister. Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender des Kabinettsausschusses im Shūgiin, dann Vorsitzender des Katastrophenschutzausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Arai seinen Wahlkreis mit mehr als 20.000 Stimmen Rückstand an einen liberaldemokratischen Newcomer, den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Hirohisa Takagi, konnte aber eines der beiden Verhältniswahlmandate der Demokraten in Hokkaidō gewinnen. Anschließend übernahm er bis 2013 den Vorsitz im Shūgiin-Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“, den er bereits von 2004 bis 2005 geführt hatte. Bei der Wahl 2014 verkürzte Arai den Rückstand auf Takagi auf rund 7.000 Stimmen und gewann erneut einen der beiden demokratischen Verhältniswahlsitze in Hokkaidō. Für die Wahl 2017 schloss sich Arai der Konstitutionell-Demokratischen Partei an und gewann den Wahlkreis 3 mit rund 23.000 Stimmen/neun Prozentpunkten Vorsprung auf Takagi – deutlich genug, dass Takagi auch einen LDP-Verhältniswahlsitz verpasste. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Arai aus der Politik zurück. Den 3. Wahlkreis Hokkaidō sollte für die KDP sein Sohn Yutaka übernehmen, der aber um knapp zwei Prozentpunkte Hirohisa Takagi unterlag, mit dieser knappen Niederlage aber einen Verhältniswahlsitz in Hokkaidō gewann.
Wakio Mitsui (jap. 三井 辨雄, Mitsui Wakio; * 24. November 1942 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. April 2021 ebenda) war ein…Wakio Mitsui (jap. 三井 辨雄, Mitsui Wakio; * 24. November 1942 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. April 2021 ebenda) war ein japanischer Politiker (Neue Fortschrittspartei→Demokratische Partei (Tarutoko-Gruppe, Ex-Ozawa-Gruppe)). Er war von 2000 bis 2012 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 2, und 2012 für knapp drei Monate Sozial- und Arbeitsminister im Kabinett Noda. Mitsui schloss sein Studium an der Pharmakologischen Shōwa-Hochschule in Setagaya ab und gründete 1975 die Mitsui Yakuhin K.K. in Sapporo (ohne Verbindung zum gleichnamigen Großunternehmen in Tokio), später die Kōyūkai, eine „medizinische Körperschaft“ (iryō hōjin), die mehrere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Hokkaidō betreibt. In die Politik stieß Mitsui nach der Wahlrechtsreform bei der Shūgiin-Wahl 1996 vor: Im neuen Einmandatswahlkreis Hokkaidō 3 kandidierte er für die Neue Fortschrittspartei (NFP), unterlag aber knapp dem Liberaldemokraten Gaku Ishizaki und dem Demokraten Satoshi Arai. Nach der Auflösung der NFP schloss er sich der Demokratischen Partei an. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 kandidierte er nur im Verhältniswahlblock Hokkaidō und zog erstmals ins Parlament ein. Bei der Wahl 2003 wechselte er in den Wahlkreis 2, den er gegen Amtsinhaber Takamori Yoshikawa (LDP) gewann und 2005 und 2009 verteidigte. In der Demokratischen Partei war er unter anderem Vizegeneralsekretär (2004) und 2006 als „nächster Sozial- und Arbeitsminister“ Mitglied des Schattenkabinetts von Ichirō Ozawa. 2010 schloss er sich der neu gegründeten Faktion von Shinji Tarutoko an. Von 2010 bis 2011 (Kabinett Kan) war Mitsui Staatssekretär im Land- und Verkehrsministerium. Im Oktober 2012 berief ihn Yoshihiko Noda als Sozial- und Arbeitsminister in sein umgebildetes Kabinett. Mit rund 50 Millionen Yen Einkommen gehörte Mitsui 2011 zu den wohlhabendsten Mitgliedern des nationalen Parlaments. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Mitsui seinen Wahlkreis mit 23,2 % der Stimmen wieder an Takamori Ishikawa (35,0 %), verfehlte damit auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock und schied aus dem Parlament aus.
Tadamasa Kodaira (jap. 小平 忠正, Kodaira Tadamasa; * 18. März 1942 in Iwamizawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker.…Tadamasa Kodaira (jap. 小平 忠正, Kodaira Tadamasa; * 18. März 1942 in Iwamizawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker. Er war von 1990 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Hokkaidō 10 als Mitglied der Demokratischen Partei (darin der Hatoyama- und Ex-DSP-Gruppen). Kodaira, der Sohn des langjährigen DSP-Shūgiinabgeordneten Tadashi Kodaira, wurde nach seinem Studium an der Keiō-Universität Angestellter des Handelshauses Tōmen (heute Teil von Toyota Tsūshō). 1972 verließ er das Unternehmen und gründete in Kurisawa einen Viehzuchtbetrieb. Kodairas Vater wurde bei der Shūgiin-Wahl 1986 im fünfmandatigen Wahlkreis Hokkaidō 4 (der Wahlkreis von unter anderem Yukio Hatoyama und Seiichi Ikehata) abgewählt und zog sich aus der Politik zurück. Bei der nächsten regulären Wahl 1990 trat Tadamasa Kodaira für die DSP im Wahlkreis seines Vaters an und wurde mit dem vierthöchsten Stimmenanteil erstmals gewählt. Er wurde 1993 und seit 1996 fünfmal in Folge im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 10 wiedergewählt. Die Neue Fortschrittspartei, in der die DSP aufgegangen war, verließ er schon 1995 und schloss sich der Neuen Partei Sakigake seines bisherigen Wahlkreiskonkurrenten Hatoyama an. Während des ersten Kabinetts Hashimoto war er parlamentarischer Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium. Nach der Gründung der Demokratischen Partei 1996 wurde Kodaira dort der erste Vorsitzende im Präfekturverband Hokkaidō. Später war er unter anderem Vorsitzender im Kommunikationsausschuss und im Landwirtschaftsausschuss des Shūgiin, 2010 übernahm er den Vorsitz im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Im 3. umgebildeten Kabinett Noda wurde Kodaira 2012 Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister für Verbraucher und Lebensmittelsicherheit. Nach dem Rücktritt von Keishū Tanaka als Justizminister übernahm er zusätzlich für einige Stunden kommissarisch dessen Posten. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde er als einer von acht Ministern im Kabinett aus dem Parlament gewählt, seinen Wahlkreis verlor er erstmals seit der Einführung der Einmandatswahlkreise an Hisashi Inatsu von der Kōmeitō.
Takebe Tsutomu (japanisch 武部 勤; * 1. Mai 1941 in Shari, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der…Takebe Tsutomu (japanisch 武部 勤; * 1. Mai 1941 in Shari, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Er war unter anderem zwischen 2001 und 2002 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei sowie von 2004 bis 2006 Generalsekretär der LDP.
Takahiro Yokomichi (jap. 横路 孝弘, Yokomichi Takahiro; * 3. Januar 1941 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. Februar 2023) war ein…Takahiro Yokomichi (jap. 横路 孝弘, Yokomichi Takahiro; * 3. Januar 1941 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. Februar 2023) war ein japanischer Politiker und war von 1996 bis 2017 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 1. Wahlkreis Hokkaidō. Von 1983 bis 1995 war er Gouverneur von Hokkaidō, von 2005 bis 2009 Shūgiin-Vizepräsident, anschließend bis 2012 -Präsident. Von 2016 bis 2017 gehörte er zur Demokratischen Fortschrittspartei (engl. DP), innerhalb der Partei führte er die Yokomichi-Gruppe (offiziell: 新政局懇談会, Shin-seikyoku Kondankai), die ihren Ursprung in der Demokratischen Partei (engl. DPJ) hatte und ursprünglich überwiegend aus ehemaligen Sozialdemokraten bzw. Sozialisten bestand.
Chūichi Date (japanisch 伊達 忠一 Date Chūichi; * 20. Januar 1939 in Ashibetsu, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Chūichi Date (japanisch 伊達 忠一 Date Chūichi; * 20. Januar 1939 in Ashibetsu, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Machimura-Faktion). Von 2001 bis 2019 war er für drei Mandatsperioden Abgeordneter für Hokkaidō im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, zuletzt von 2016 bis 2019 Präsident der Kammer.
Kayano Shigeru (jap. 萱野 茂, Kayano Shigeru; * 1926 in Biratori auf Hokkaidō; † 6. Mai 2006 in Sapporo) war einer der…Kayano Shigeru (jap. 萱野 茂, Kayano Shigeru; * 1926 in Biratori auf Hokkaidō; † 6. Mai 2006 in Sapporo) war einer der wenigen muttersprachlichen Sprecher der Ainu-Sprache und ein bedeutender Forscher der Ainu-Kultur. Er war Gründer und langjähriger Leiter des Ainu-Kulturmuseums Nibutani in Nibutani, Hokkaidō, wodurch er zu einem wichtigen Anwalt der Kultur und Tradition seines Volkes wurde. Als erster Ainu war er im japanischen Oberhaus vertreten (1994–1998). Seit sich 1996 die Sozialistische Partei Japans in die Sozialdemokratische Partei und die Demokratische Partei Japans aufgespalten hatte, war er bis zu seinem Tod Mitglied der Demokratischen Partei.
Morita Tama (jap. 森田 たま; * 19. Dezember 1894 in Sapporo, Hokkaidō als Muraoka Tama (村岡 たま); † 31. Oktober 1970 in…Morita Tama (jap. 森田 たま; * 19. Dezember 1894 in Sapporo, Hokkaidō als Muraoka Tama (村岡 たま); † 31. Oktober 1970 in Tokio) war eine Essayistin, deren Bücher zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in Japan populär waren. Ab 1962 war sie Abgeordnete im Sangiin.
Seiji Ōsaka (jap. 逢坂 誠二, Ōsaka Seiji; * 24. April 1959 in Niseko, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker…Seiji Ōsaka (jap. 逢坂 誠二, Ōsaka Seiji; * 24. April 1959 in Niseko, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (parteilos→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 8 und ehemaliger „parlamentarischen Staatssekretär“ im Ministerium für Innere Angelegenheiten und Kommunikation (Kabinett Kan (1. Umbildung) und Kabinett Kan (2. Umbildung)) und Sonderberater des Premierministers (Kabinett Hatoyama und Kabinett Kan). Zudem war er von 1994 bis 2005 Bürgermeister seiner Heimatstadt Niseko.
Seiko Hashimoto (jap. 橋本 聖子, Hashimoto Seiko; geborene Ishizaki (石崎 聖子); * 5. Oktober 1964 in Hayakita (heute: Abira)…Seiko Hashimoto (jap. 橋本 聖子, Hashimoto Seiko; geborene Ishizaki (石崎 聖子); * 5. Oktober 1964 in Hayakita (heute: Abira), Präfektur Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin (LDP, Hosoda-Faktion→parteilos→LDP) und ehemalige Eisschnellläuferin und Bahnradfahrerin. Mit insgesamt sieben Teilnahmen an Olympischen Spielen, viermal im Winter und dreimal im Sommer, gehört sie zu den Rekordhalterinnen unter allen weiblichen Olympioniken, was die Anzahl der Teilnahmen betrifft. Seit 1995 sitzt Hashimoto für den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis im Senat. Von 2019 bis 2021 war sie Ministerin im zum zweiten Mal umgebildeten vierten Kabinett Abe sowie Kabinett Suga und im Rahmen dessen vor allem als Beauftragte für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio zuständig („Olympia-Ministerin“). Nach dem Rücktritt von Yoshirō Mori als Chef des Organisationskomitees der Olympischen Spiele wurde Hashimoto im Februar 2021 die Nachfolgerin und reichte anschließend entgegen vorherigen Ankündigungen nach Kritik der Opposition ihren Parteiaustritt ein, um in dieser Position unparteilich agieren zu können; sie bleibt weiter Senatorin. 2022 kehrte sie in die LDP zurück.