Genki Kawamura (jap. 川村 元気, Kawamura Genki; * 12. März 1979 in Yokohama, Präfektur Kanagawa, Japan) ist ein japanischer…Genki Kawamura (jap. 川村 元気, Kawamura Genki; * 12. März 1979 in Yokohama, Präfektur Kanagawa, Japan) ist ein japanischer Filmproduzent, Drehbuchautor und Autor. Sein erster Roman Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden gilt als Bestseller und wurde erfolgreich verfilmt.
Toshiki Okada (jap. 岡田 利規, Okada Toshiki; * 13. Juli 1973 in Yokohama, Japan) ist ein japanischer Schriftsteller…Toshiki Okada (jap. 岡田 利規, Okada Toshiki; * 13. Juli 1973 in Yokohama, Japan) ist ein japanischer Schriftsteller, Dramatiker und Regisseur.
Rei Hiroe (jap. 広江 礼威, Hiroe Rei; * 5. Dezember 1972) ist ein japanischer Manga-Zeichner und Illustrator. Bekannt wurde…Rei Hiroe (jap. 広江 礼威, Hiroe Rei; * 5. Dezember 1972) ist ein japanischer Manga-Zeichner und Illustrator. Bekannt wurde er durch sein 2001 erstmals erschienenes Werk Black Lagoon.
Mitsuyo Kakuta (jap. 角田 光代, Kakuta Mitsuyo; * 8. März 1967 in Yokohama) ist eine japanische Schriftstellerin. Sie wurde…Mitsuyo Kakuta (jap. 角田 光代, Kakuta Mitsuyo; * 8. März 1967 in Yokohama) ist eine japanische Schriftstellerin. Sie wurde 2005 mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet.
Fumio Yamamoto (jap. 山本 文緒, Yamamoto Fumio; * 13. November 1962 in Yokohama, Präfektur Kanagawa als Ōmura Akemi; † 13.…Fumio Yamamoto (jap. 山本 文緒, Yamamoto Fumio; * 13. November 1962 in Yokohama, Präfektur Kanagawa als Ōmura Akemi; † 13. Oktober 2021 in Karuizawa, Präfektur Nagano) war eine japanische Schriftstellerin. Yamamoto arbeitete als Bürokauffrau für eine japanische Firma. Für ihren Debüt- und Mädchenroman Puremiamu pūru no hibi (プレミアム・プールの日々) erhielt sie 1987 eine lobende Erwähnung beim Cobalt-Romanpreis (Cobalt Novel shō). Nach weiteren Jugendromanen folgte 1992 mit pineapple no no kanata (パイナップルの彼方, Painappuru no kanata) ihr erster Roman für ein erwachsenes Publikum. 1999 erschien der Roman Ren’ai chūdoku (恋愛中毒), für den sie den Yoshikawa-Eiji-Preis für junge Autoren erhielt und der im Folgejahr als Dorama-Fernsehserie adaptiert wurde. 2001 wurde sie für Puranaria (プラナリア) mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet. 2008 erschien der Erzählungsband A Cappella (アカペラ, Akapera). Yamamoto verstarb im Oktober 2021 an den Folgen einer Erkrankung mit Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Masahiko Shimada (japanisch 島田 雅彦, Shimada Masahiko; * 13. März 1961 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Masahiko Shimada (japanisch 島田 雅彦, Shimada Masahiko; * 13. März 1961 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller. Shimada wuchs in Kawasaki auf und studierte an der Universität Tokio Russisch und osteuropäische Sprachen. Sein Debütroman Yasashii sayoku no tame no kiyūkyoku (優しいサヨクのための嬉遊曲, „Divertimento für eine sanfte Linke“; 1983) wurde für den Akutagawa-Preis nominiert. Für seinen nächsten Roman Muyū ōkoku no tame no ongaku (夢遊王国のための音楽, „Musik für ein schlafwandelndes Königreich“) erhielt er im Folgejahr den Noma-Literaturpreis für Debütanten. Es folgten weitere Romane, eine Sammlung von Kurzgeschichten unter dem Titel Donna Anna (ドンナ・アンナ) sowie eine sozial-pathologische Studie über AIDS (未確認尾行物体, Mikakunin bikō buttai). In den 1990er Jahren gründete und leitete er eine eigene Theatergruppe und inszenierte das eigene Stück Ulalium (ユラリウム, Yurariumu). Zudem übernahm er eine Rolle in Ryū Murakamis SM-Film Tokio Dekadenz und ließ sich von dem Aktphotographen Nobuyoshi Araki fotografieren. 1992 erhielt er den Izumi-Kyōka-Literaturpreis für Higan-sensei (彼岸先生), 2006 den Itō-Sei-Literaturpreis für Taihai shimai (退廃姉妹) und 2016 den Mainichi-Kulturpreis für Sorajin no hoshi. Von 2000 bis 2003 gehörte er zum Auswahlkomitee des Mishima-Preises. Shimada unterrichtet seit 2003 an der Hōsei-Universität.
Anna Ogino (japanisch 荻野 アンナ, Ogino Anna, wirklicher Name: Anna Gaillard; * 7. November 1956 in Yokohama, Präfektur…Anna Ogino (japanisch 荻野 アンナ, Ogino Anna, wirklicher Name: Anna Gaillard; * 7. November 1956 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Schriftstellerin. Ogino studierte an der Universität Paris-Sorbonne und absolvierte ein Dissertationsstudium über französische Renaissanceliteratur François Rabelais in der Keiō-Universität, wo sie als Assistentin beschäftigt ist. Nach mehreren Nominierungen erhielt Ogino 1991 für Seoi mizu den Akutagawa-Preis. Im gleichen Jahr entstand der von den Gemälden Hieronymus Boschs und Pieter Brueghels inspirierte Roman Buruyūgeru tonda. In dem Essay-Roman Watakushi no aidokusho (1991) setzte sich Ogino mit den Werken berühmter Autoren wie Akutagawa Ryūnosuke, Shiga Naoya, Kawabata Yasunari, Yokomitsu Riichi und Dazai Osamu auseinander. Er wurde 1998 mit dem Itō-Sei-Literaturpreis ausgezeichnet. 2001 erhielt Ogino für Horafuki-Anri no bōken den Yomiuri-Literaturpreis.
Edward Erich Anderson (* 24. Oktober 1957 in Sagamihara, Präfektur Kanagawa, Japan; † 1. Juni 2024 in Los Angeles…Edward Erich Anderson (* 24. Oktober 1957 in Sagamihara, Präfektur Kanagawa, Japan; † 1. Juni 2024 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Autor mit einer annähernd vierzig Jahre umfassenden Karriere.
Taichi Yamada (japanisch 山田 太一, Yamada Taichi, wirklicher Name: Ishizaka Taichi, 石坂 太一; * 6. Juni 1934 in Taitō…Taichi Yamada (japanisch 山田 太一, Yamada Taichi, wirklicher Name: Ishizaka Taichi, 石坂 太一; * 6. Juni 1934 in Taitō, Präfektur Tokio; † 29. November 2023) war ein japanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Yamada studierte japanische Sprache und Literatur an der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität. Nach dem Abschluss 1958 wurde er Assistent des Regisseurs Keisuke Kinoshita bei den Shōchiku-Filmstudios. 1965 verließ er Shōchiku und etablierte sich als freier Drehbuchautor. In den Folgejahren verfasste er Drehbücher für zahlreiche Fernsehfilme und -serien, von denen um die dreißig mit Preisen ausgezeichnet wurden; zudem Drehbücher zu einem Dutzend Spielfilmen, mehrere Romane sowie zehn Essaybände. 1984 erhielt er den Preis des Erziehungsministers für den Film Nagaraeba (ながらえば) sowie den Kikuchi-Kan-Preis, 1985 den Mukuda-Kuniko-Preis für Nihon no Omokage (日本の面影). 1987 war er für den Japanese Academy Award für das beste Drehbuch nominiert. Im Folgejahr erhielt er den Yamamoto Shūgorō Preis. Für den Film Shōnen Jidai (少年時代, etwa „Kindheit“) wurde er 1992 mit dem Mainichi-Kunstpreis ausgezeichnet.
Kikumura Itaru (japanisch 菊村 到; geboren 15. Mai 1925 in Hiratsuka (Präfektur Kanagawa); gestorben 3. April 1999 in…Kikumura Itaru (japanisch 菊村 到; geboren 15. Mai 1925 in Hiratsuka (Präfektur Kanagawa); gestorben 3. April 1999 in Hadano (Präfektur Kanagawa)) war ein japanischer Schriftsteller.
Shimao Toshio (jap. 島尾 敏雄; * 18. April 1917 in Yokohama; † 12. November 1986 in Kagoshima) war ein japanischer…Shimao Toshio (jap. 島尾 敏雄; * 18. April 1917 in Yokohama; † 12. November 1986 in Kagoshima) war ein japanischer Schriftsteller.
Tarō Okamoto (japanisch 岡本 太郎, Okamoto Tarō; * 26. Februar 1911 in Takatsu, Tachibana-gun (heute Takatsu-ku, Kawasaki)…Tarō Okamoto (japanisch 岡本 太郎, Okamoto Tarō; * 26. Februar 1911 in Takatsu, Tachibana-gun (heute Takatsu-ku, Kawasaki); † 7. Januar 1996) war ein japanischer Künstler. Okamoto schuf zahlreiche zwei- und dreidimensionale Werke, die unter dem Einfluss der abstrakten Kunst und des Surrealismus stehen, aber auch auf die Kunst der Jōmon-Zeit und die künstlerische Tradition Okinawas Bezug nehmen. Daneben war er schriftstellerisch tätig und trat in den späten Jahren häufig in den Medien auf. Sein bekanntestes Werk ist der „Turm der Sonne“ (太陽の塔, taiyō no tō), den er für die Weltausstellung 1970 in Osaka schuf.
Kitahara Takeo (japanisch 北原 武夫; geboren 28. Februar 1907 in Odawara (Präfektur Kanagawa); gestorben 29. September…Kitahara Takeo (japanisch 北原 武夫; geboren 28. Februar 1907 in Odawara (Präfektur Kanagawa); gestorben 29. September 1973) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Kawasaki Chōtarō (japanisch 川崎 長太郎; geboren 26. November 1901 in der Nähe von Odawara (Präfektur Kanagawa); gestorben…Kawasaki Chōtarō (japanisch 川崎 長太郎; geboren 26. November 1901 in der Nähe von Odawara (Präfektur Kanagawa); gestorben 6. November 1985) war ein japanischer Schriftsteller.
Kon Tōkō (japanisch 今 東光; * 25. März 1898 in Yokohama; † 19. September 1977) war ein japanischer Schriftsteller und…Kon Tōkō (japanisch 今 東光; * 25. März 1898 in Yokohama; † 19. September 1977) war ein japanischer Schriftsteller und Politiker. Der ältere Bruder des Schriftstellers Kon Hidemi gehörte zunächst der proletarischen Literaturbewegung an, bevor er 1930 buddhistischer Mönch wurde. Diesen biographischen Bruch reflektierte er in dem Roman Ogin-sama (お吟さま; 1956), für den er den Naoki-Preis erhielt. Weitere bedeutende Werke waren Shundei Nishō (春泥尼抄; 1957) und Akumyō (悪名; 1961). Viele seiner Romane wurden auch verfilmt. 1968 wurde er für die Liberaldemokratische Partei in das Sangiin, das Oberhaus des japanischen Parlamentes, gewählt, wobei er im nationalen Wahlkreis über eine Million Stimmen erhielt und auf Platz vier landete.
Osaragi Jirō (japanisch 大佛 次郎, bürgerlich: Nojiri Kiyohiko (野尻 清彦); * 9. Oktober 1897 in Yokohama; † 30. April 1973)…Osaragi Jirō (japanisch 大佛 次郎, bürgerlich: Nojiri Kiyohiko (野尻 清彦); * 9. Oktober 1897 in Yokohama; † 30. April 1973) war ein japanischer Schriftsteller. Der jüngere Bruder des Literaturwissenschaftlers und Astronomen Nojiri Hōei bewies seine literarische Begabung bereits während seiner Schulzeit mit der Erzählung Ichikō Romance (一高ロマンス, Ichikō romansu). Nach dem Abschluss des Studiums an der Universität Tokio unterrichtete er kurze Zeit an der Höheren Mädchenschule von Kamakura und arbeitete im Außenministerium, bevor er sich ganz der Literatur widmete. Bekannt wurde Osaragi mit populären historischen Romanen wie Kurama tengu (鞍馬天狗), Teru hi kumoru hi (照る日くもる日) und Akō rōshi (赤穂浪士, über die 47 Rōnin), die als Fortsetzungsromane in Zeitungen und Zeitschriften erschienen. Das Leben in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg beschrieb er in Romanen wie Shiroi ane (白い姉), Kiribue (霧笛) und Kikyō (帰郷). Ereignisse der europäischen Geschichte stellte er in den Romanen Dorefyusu jiken (ドレフュス事件, „Die Dreyfus-Affäre“), Būranje shōgun no higeki (ブウランジェ将軍の悲劇, „Die Tragödie des General Boulanger“) und Pari moyu (パリ燃ゆ, „Paris brennt“, über die Pariser Kommune) dar. 1964 wurde Osaragi als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt und im gleichen Jahr mit dem Kulturorden ausgezeichnet. Nach ihm ist zudem der Osaragi-Jirō-Preis benannt, der seit 1974 von der Asahi Shimbun vergeben wird.
Makino Shin’ichi (japanisch 牧野 信一; * 12. November 1896 in Odawara, Präfektur Kanagawa; † 24. März 1936) war ein…Makino Shin’ichi (japanisch 牧野 信一; * 12. November 1896 in Odawara, Präfektur Kanagawa; † 24. März 1936) war ein japanischer Schriftsteller.