Shōko Kawata (japanisch 川田 翔子 Kawata Shōko; * 30. August 1990) ist eine japanische Politikerin und seit 2023…Shōko Kawata (japanisch 川田 翔子 Kawata Shōko; * 30. August 1990) ist eine japanische Politikerin und seit 2023 Bürgermeisterin der Stadt Yawata in der Präfektur Kyoto. Mit ihrer Wahl im Alter von 33 Jahren wurde sie als bis dahin jüngste weibliche Bürgermeisterin Japans bekannt, und 2026 rückte sie in den Blick, weil sie erstmals als amtierende Bürgermeisterin eine Mutterschutzpause ankündigte.
Ryōta Tsuzuki (jap. 都築 龍太, Tsuzuki Ryōta; * 18. April 1978 in Heguri, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Ryōta Tsuzuki (jap. 都築 龍太, Tsuzuki Ryōta; * 18. April 1978 in Heguri, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Fußballtorhüter.
Kazumi Inamura (jap. 稲村 和美 Inamura Kazumi; * 10. November 1972) ist eine japanische Politikerin. Von 2010 bis 2022 war…Kazumi Inamura (jap. 稲村 和美 Inamura Kazumi; * 10. November 1972) ist eine japanische Politikerin. Von 2010 bis 2022 war sie für drei Amtszeiten Bürgermeisterin von Amagasaki, davor seit 2003 Abgeordnete für Amagasaki im Präfekturparlament von Hyōgo. Von 2008 bis 2010 war sie Covorsitzende von Midori no Mirai, 2024 unterlegene Gouverneurskandidatin in Hyōgo. Inamura studierte an der Universität Kōbe und engagierte sich während ihres Studiums nach dem Hanshin-Awaji-Erdbeben 1995 als freiwillige Helferin und gründete danach das „Freiwilligenzentrum der Universität Kōbe“ (神戸大学総合ボランティアセンター, Kōbe Daigaku Borantia Sentā). Später war sie auch für eine Stadtratsfraktion in Amagasaki tätig, den Shimin Jichi Club (市民自治クラブ). Nach ihrem shūshi-Abschluss (Master) 1998 arbeitete für einen Vorläufer des heutigen Wertpapierunternehmens SMBC Friend Shōken, wo sie bis 2002 blieb. Anschließend arbeitete sie im Wahlkampfbüro von Aya Shirai, die erstmals als Bürgermeisterin von Amagasaki kandidierte. 2003 kandidierte Inamura als Unabhängige im Wahlkreis Amagasaki (7 Mandate) für das Präfekturparlament und wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt. 2007 wurde sie, nun mit dem vierthöchsten Stimmenanteil, für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Sie engagierte sich im 2004 als Sakigake-Nachfolger gegründeten Midori no Table („Grüner Tisch“), danach ab 2008 bei Midori no Mirai, wo sie neben Masaki Ioku den landesweiten Parteivorsitz führte. Seit 2010 ist sie gewöhnliches Mitglied der „Landeskonferenz“ (zenkoku kyōgikai) der Partei. 2010 legte Inamura ihr Abgeordnetenmandat nieder und kandidierte selbst für das Bürgermeisteramt in Amagasaki. Mit der Unterstützung der Amtsinhaberin Aya Shirai wurde sie bei der Wahl am 21. November 2010 gegen drei weitere Kandidaten gewählt. Sie wurde damit die bis dahin jüngste Frau als Bürgermeisterin einer kreisfreien Stadt landesweit sowie die erste Bürgermeisterin der Grünen Partei Japans. 2014 und 2018 wurde sie mit Dreiviertelmehrheiten gegen jeweils nur einen KPJ-gestützten Kandidaten wiedergewählt. Zu ihrer wichtigsten Aufgabe machte sie die Sanierung der Stadtfinanzen. Weitere Themen waren die Entwicklung der Umgebung der Bahnhöfe Amagasaki (JR) und Deyashiki (Hanshin) und die Bekämpfung der organisierten Kriminalität. 2022 zog sie sich nach drei Amtszeiten zurück. 2024 kandidierte sie bei der vorzeitigen Gouverneurswahl in Hyōgo, die in einem Power-Harassment-Skandal um den mutmaßlichen Selbstmord eines hohen Präfekturbeamten nach dem Misstrauensvotum gegen Gouverneur Motohiko Saitō nötig geworden war. Ihre Kandidatur wurde ohne formale Wahlempfehlung von einzelnen Politikern aus LDP, KDP und DVP unterstützt. Sie unterlag Saitō (45 %) mit rund 40 % der Stimmen.
Sumio Mabuchi (jap. 馬淵 澄夫 Mabuchi Sumio; * 23. August 1960 in Nara, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker…Sumio Mabuchi (jap. 馬淵 澄夫 Mabuchi Sumio; * 23. August 1960 in Nara, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (DPJ→DFP→Kibō→parteilos→DVP→KDP→Chūdō), war von 2003 bis 2017 und von 2019 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus des Kokkai (Nationalparlament), zuletzt für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur und ehemaliger Transportminister.
Kiyomi Tsujimoto (jap. 辻元 清美 Tsujimoto Kiyomi; * 28. April 1960 in Ōyodo, Präfektur Nara) ist eine japanische…Kiyomi Tsujimoto (jap. 辻元 清美 Tsujimoto Kiyomi; * 28. April 1960 in Ōyodo, Präfektur Nara) ist eine japanische Politikerin (SDP→parteilos→SDP→parteilos→DPJ→DFP→KDP) und seit 2022 Verhältniswahlabgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus der Kokkai. Davor war sie mit Unterbrechung von 1996 bis 2021 Mitglied im Shūgiin, dem Unterhaus, aus Osaka.
Ryōtarō Tanose (jap. 田野瀬 良太郎 Tanose Ryōtarō; * 31. Oktober 1943 in Gojō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Ryōtarō Tanose (jap. 田野瀬 良太郎 Tanose Ryōtarō; * 31. Oktober 1943 in Gojō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Bis 2012 vertrat er den 4. Wahlkreis Nara für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Innerparteilich hatte er der Yamasaki-Faktion angehört. Tanose, Absolvent der Technischen Universität Nagoya, begann seine politische Karriere im Alter von 30 Jahren, als er 1973 für die erste von zwei Amtsperioden in den Stadtrat von Gojō gewählt wurde. Danach eröffnete er die Takayoshi-Kindertagesstätte (Takayoshi hoikuen) in Gojō. Als LDP-Kandidat wurde er 1983 ins Präfekturparlament gewählt und 1987 bestätigt. 1986 begründete Tanose die Nishi-Yamato-Gakuen-Oberschule, deren Trägerstiftung heute von seinem Sohn geleitet wird. Der Wechsel in die nationale Politik gelang Tanose im zweiten Anlauf bei der Shūgiin-Wahl 1993: Im SNTV-Fünfmandatswahlkreis Nara erhielt er als einer von zwei LDP-Kandidaten neben Ex-Justizminister Seisuke Okuno knapp den fünfthöchsten Stimmenanteil. Seit der Wahlrechtsreform von 1994 tritt er im Einzelwahlkreis Nara 4 an, den er 1996 knapp verlor (Wiederwahl über die neu eingeführte Verhältniswahl), danach ab 2000 viermal in Folge gewann. Im Shūgiin war Tanose unter anderem Mitglied der Verkehrs- und Kultusausschüsse sowie 2001 des Sonderausschusses zur Verlegung des Parlaments. Im zweiten Kabinett Koizumi war er von 2004 bis 2005 Staatssekretär („Vizeminister“) im Finanzministerium unter Sadakazu Tanigaki. Nach der LDP-Niederlage bei der Shūgiin-Wahl 2009 berief der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki, dessen Wahl Tanose unterstützt hatte, ihn als Vorsitzenden des Exekutivrats (sōmukai) in der engeren Kreis der Parteiführung. 2010 wurde er durch Yuriko Koike abgelöst. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 kandidierte er nicht mehr, seinen Wahlkreis übernahm für die LDP sein Sohn Taidō.
Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein…Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei→Shinseitō→Shinshintō→Taiyōtō→Minseitō→Demokratische Partei→Minshintō), ehemaliger Abgeordneter in beiden Kammern des Nationalparlaments und ehemaliger Minister für Land, Infrastruktur und Verkehr im Kabinett Noda. Maeda, der Neffe von Ex-Wissenschafts- und Technologieminister Masao Maeda (LDP, Tanaka-Faktion), studierte an der ingenieurswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Dort schloss er ein Graduiertenstudium an und wurde danach Beamter im Bauministerium. Als sich sein Onkel zur Shūgiin-Wahl 1983 aus der Politik zurückzog, verließ Maeda das Ministerium und bewarb sich in dessen Wahlkreis Nara, der bei fünf Abgeordneten die gesamte Präfektur umfasste, mit Unterstützung der Tanaka-Faktion um die Nachfolge. Maeda landete aber als einer von vier konservativen Kandidaten (neben Maeda Seisuke Okuno (ohne Faktion), Chōzaburō Kakita (parteilos) und Yasushi Hattori (Suzuki-Faktion)) auf dem achten und damit letzten Platz. Bei der Wahl 1986 gelang ihm im zweiten Anlauf mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Okuno der Einzug ins Shūgiin. Unter dem Kabinett Miyazawa wurde er 1991 Staatssekretär (seimujikan) in der Staatslandbehörde. Im Wahlkreis Nara wurde Maeda bis zur Einführung der Einzelwahlkreise zweimal wiedergewählt, danach 1996 einmal im Wahlkreis Nara 4, den er aber im Jahr 2000 an Ryōtarō Tanose (LDP) verlor. Er hatte sich 1992 der Hata-Ozawa-Faktion angeschlossen und sich 1993 an der Gründung der Erneuerungspartei beteiligt. In den Parteiumbildungen der folgenden Jahre gehörte er der Neuen Fortschrittspartei, der Taiyōtō („Sonnenpartei“), der Minseitō und damit seit 1998 der Demokratischen Partei an. Nach seiner Abwahl im Jahr 2000 versuchte Maeda bei der Sangiin-Wahl 2001 als Kandidat der Demokratischen Partei in der Präfektur Nara den Wechsel in die zweite Kammer, unterlag aber um rund 30 Tausend Stimmen Shōgo Arai (LDP). 2003 kandidierte er bei der Gouverneurswahl in Nara, konnte aber bei hoher Wahlbeteiligung Amtsinhaber Yoshiya Kakimoto nicht bezwingen. 2004 kandidierte er über die landesweite Verhältniswahl erneut für das Sangiin und gewann mit 110.043 Stimmen den 18. von 19 Verhältniswahlsitzen der Demokraten. 2010 wurde er mit 118.248,469 Präferenzstimmen (Platz 13) für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Neben mehreren Parteiämtern führte Maeda seit den späten 1990er Jahren mehrfach den Vorsitz in Parlamentsausschüssen (1998 im Shūgiin-Ausschuss für Okinawa und die Nördlichen Territorien, 1999–2000 im Shūgiin-Kommunikationsausschuss, 2006–2007 im Sangiin-Ausschuss für „grundlegende nationale Politik“ und ab 2010 im Sangiin-Haushaltsausschuss). Im September 2011 wurde er als Nachfolger von Verkehrsminister Akihiro Ōhata ins Kabinett Noda berufen. Bei einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 wurde er durch Yūichirō Hata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 erhielt Maeda noch 59.853 Stimmen, erreichte damit nur den 19. Platz auf der Liste der Demokratischen Fortschrittspartei, die im nationalen Verhältniswahlkreis nur elf Sitze gewann, und war somit abgewählt.
Nishimura Eiichi (japanisch 西村 栄一; geboren 8. März 1904 in Kashiba (Präfektur Nara); gestorben 27. April 1971 in Tokio)…Nishimura Eiichi (japanisch 西村 栄一; geboren 8. März 1904 in Kashiba (Präfektur Nara); gestorben 27. April 1971 in Tokio) war ein japanischer Politiker.
Sanae Takaichi (jap. 高市 早苗 Takaichi Sanae; * 7. März 1961 in Yamatokōriyama) ist eine japanische Politikerin. Seit…Sanae Takaichi (jap. 高市 早苗 Takaichi Sanae; * 7. März 1961 in Yamatokōriyama) ist eine japanische Politikerin. Seit Oktober 2025 ist sie Vorsitzende der LDP. Am 21. Oktober 2025 wurde Takaichi zur Premierministerin von Japan gewählt. Damit ist sie die erste Frau in diesem Amt in der Geschichte Japans.