Banana Yoshimoto (japanisch よしもと ばなな Yoshimoto Banana, * 24. Juli 1964 in Tokio als Mahoko Yoshimoto, 吉本 真秀子 Yoshimoto…Banana Yoshimoto (japanisch よしもと ばなな Yoshimoto Banana, * 24. Juli 1964 in Tokio als Mahoko Yoshimoto, 吉本 真秀子 Yoshimoto Mahoko) ist eine japanische Schriftstellerin.
Akihiro Nagashima (jap. 永島 昭浩, Nagashima Akihiro; * 9. April 1964 in Kobe, Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger…Akihiro Nagashima (jap. 永島 昭浩, Nagashima Akihiro; * 9. April 1964 in Kobe, Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Akinobu Hiranaka (jap. 平仲 明信, Hiranaka Akinobu; * 14. November 1963 in Okinawa, Japan), eigentlich bzw. auch als…Akinobu Hiranaka (jap. 平仲 明信, Hiranaka Akinobu; * 14. November 1963 in Okinawa, Japan), eigentlich bzw. auch als früherer Ringname Nobuaki Hiranaka (平仲 信明 bzw. 平仲 伸章, Hiranaka Nobuaki), ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Halbweltergewicht. Sein Debüt als Profi entschied er am 24. März im Jahre 1985 für sich, als er Kazumi Yokoi in einem auf 8 Runden angesetzten Kampf durch klassischen K. o. in der 1. Runde bezwang. Bereits in seinem 3. Fight wurde er mit einem K.-o.-Sieg Japanischer Meister. Im April 1992 schlug er Edwin Rosario durch T.K.o in Runde 2 und sicherte sich dadurch den WBA-Weltmeistertitel.
Katsuya Ogawa (jap. 小川 勝也, Ogawa Katsuya; * 7. Juli 1963 in Wassamu, Landkreis Kamikawa, Hokkaidō) ist ein japanischer…Katsuya Ogawa (jap. 小川 勝也, Ogawa Katsuya; * 7. Juli 1963 in Wassamu, Landkreis Kamikawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (NFP→DPJ→DFP→parteilos/KDP-Fraktion) und war von 1995 bis 2019 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Hokkaidō. Ogawa, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Nihon Daigaku, arbeitete nach seinem Studienabschluss als Sekretär des Shūgiinabgeordneten Kunio Hatoyama. Bei der Sangiin-Wahl 1995 trat Ogawa selbst als Kandidat der Neuen Fortschrittspartei in Hokkaidō (zwei Mandate) an und wurde mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Hisamitsu Sugano (SPJ) erstmals ins Parlament gewählt. 1996 trat er der DPJ bei, für die er 2001, 2007 und 2013 jeweils für sechs weitere Jahre bestätigt wurde. Im Sangiin war er unter anderem Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses (2011–2012) und des Grundlagenausschusses (2014–2016). Nach der Regierungsübernahme der Demokraten 2009 war Ogawa zunächst Sonderberater der Premierminister Hatoyama und Kan für die Förderung ländlicher Regionen (農山漁村地域活性化, nōsangyōson chiiki kasseika, wörtlich „Aktivierung von Gebieten mit Bauern-, Berg- und Fischerdörfern“). Von Januar bis September 2011 war Ogawa im umgebildeten Kabinett Kan als Nachfolger von Jun Azumi, der den Vorsitz im DPJ-Komitee für Parlamentsangelegenheiten übernahm, „Vizeminister“ im Verteidigungsministerium. Von 2016 bis 2017 war Ogawa Generalsekretär der DFP-Fraktion. Zur Sangiin-Wahl 2019 trat Ogawa nicht mehr für eine Wiederwahl an.
Gosho Aoyama (japanisch 青山 剛昌, Aoyama Gōshō, * 21. Juni 1963 in Daiei (heute: Hokuei), Präfektur Tottori) ist ein…Gosho Aoyama (japanisch 青山 剛昌, Aoyama Gōshō, * 21. Juni 1963 in Daiei (heute: Hokuei), Präfektur Tottori) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Seinen ersten Manga mit dem Titel Chotto Mattete (ちょとまってて) veröffentlichte er 1986. Zu seinen wichtigsten Werken zählen unter anderem Yaiba, Kaito Kid und Detektiv Conan. Vor allem letztgenannte Serie, mit mittlerweile über 100 Manga-Bänden, über 1000 Anime-Folgen und 28 Kinofilmen brachte Aoyama großen internationalen Ruhm und wirtschaftlichen Erfolg: So befand er sich z. B. im Jahr 2000 auf Platz drei der meistverdienenden japanischen Privatleute und im Jahr 2001 auf Platz sechs, 2004 war er neben Rumiko Takahashi der meistverdienende Mangaka. Für Yaiba erhielt er 1993 den 38. Shōgakukan-Manga-Preis in der Kategorie „Kinder“ und für Detektiv Conan 2001 den 46. Shogakukan-Manga-Preis in der Kategorie Shōnen. Gosho Aoyama betreibt neben dem Zeichnen von Manga auch Kendō und Baseball. Er besucht häufiger das Hanshin-Kōshien-Stadion mit dem Mangaka Mitsuru Adachi. Außerdem ist er nicht nur Fußball-, sondern auch ein großer Krimi-Fan, vor allem von Sherlock-Holmes-Romanen, deren Figuren und Motive er häufig in die Handlung von Detektiv Conan einfließen lässt. Am 5. Mai 2005 heiratete er Minami Takayama, Sängerin der japanischen Pop-Gruppe Two-Mix und Anime-Synchronsprecherin, die unter anderem die Hauptfigur Conan Edogawa im Anime zu Detektiv Conan synchronisiert und als Teil von Two-Mix auch einen Gastauftritt in dem Anime hat. Am 10. Dezember 2007 berichteten japanische Zeitungen, dass sie sich haben scheiden lassen. Im Juni 2006 besuchte Aoyama auf Einladung von Egmont Manga und Anime den Comic-Salon Erlangen.
Renpei Tsukamoto (jap. 塚本 連平, Tsukamoto Renpei; * 1963 in Toki, Präfektur Gifu) ist ein japanischer Regisseur für…Renpei Tsukamoto (jap. 塚本 連平, Tsukamoto Renpei; * 1963 in Toki, Präfektur Gifu) ist ein japanischer Regisseur für Fernseh-Dramen und Filme. Er hat an der Nihon Daigaku Regie studiert.
Mitsugi Sarudate (jap. 猿館 貢 Sarudate Mitsugi; * 18. Dezember 1962 in der Präfektur Iwate) ist ein ehemaliger…Mitsugi Sarudate (jap. 猿館 貢 Sarudate Mitsugi; * 18. Dezember 1962 in der Präfektur Iwate) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Masaru Nagaoka (jap. 長岡 勝, Nagaoka Masaru; * 6. August 1962 in Otaru, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Masaru Nagaoka (jap. 長岡 勝, Nagaoka Masaru; * 6. August 1962 in Otaru, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Nagaoka gab am 30. Dezember 1979 in Oberstdorf sein Debüt im Skisprung-Weltcup. Von der Normalschanze erreichte er den 38. Platz. Trotz mangelnder Erfolge auch in den Folgejahren gehörte Nagaoka zum Aufgebot für die Olympischen Winterspiele 1984 in Sarajevo. Im Springen von der Normalschanze erreichte er dabei punktgleich mit dem Deutschen Georg Waldvogel den 22. Platz. Von der Großschanze sprang er auf den 43. Platz. Am 24. Januar 1987 gelang ihm in Sapporo erstmals der Sprung unter die besten zehn und damit zugleich erstmals der Gewinn von Weltcup-Punkten. Zudem war dies das höchste Ergebnis seiner Karriere. Nachdem er auch in Lahti und Oslo Weltcup-Punkte gewonnen hatte, beendete er die Saison 1986/87 auf dem 37. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung. Seine aktive Skisprungkarriere beendete Nagaoka mit dem Start bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary. Dort erreichte er von der Normalschanze den 25. und von der Großschanze den 48. Platz. Im Teamspringen erreichte er gemeinsam mit Katsushi Tao, Shin’ichi Tanaka und Akira Satō den 11. Platz.
Tsutomu Sakamoto (japanisch 坂本勉; * 3. August 1962 in Nanbu, Aomori) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und…Tsutomu Sakamoto (japanisch 坂本勉; * 3. August 1962 in Nanbu, Aomori) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Toshiaki Imamura (japanisch 今村 俊明 Imamura Toshiaki; * 11. Mai 1962 in Okaya) ist ein ehemaliger japanischer…Toshiaki Imamura (japanisch 今村 俊明 Imamura Toshiaki; * 11. Mai 1962 in Okaya) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Takeo Matsuda (japanisch 松田 岳夫 Matsuda Takeo; * 13. Oktober 1961 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Takeo Matsuda (japanisch 松田 岳夫 Matsuda Takeo; * 13. Oktober 1961 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.
Masatoshi Ichikawa (japanisch 市川 雅 Masatoshi Ichikawa; * 11. Januar 1961 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Masatoshi Ichikawa (japanisch 市川 雅 Masatoshi Ichikawa; * 11. Januar 1961 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Hiroyuki Sanada MBE (japanisch 真田 広之 Sanada Hiroyuki; * 12. Oktober 1960 in Tokio) ist ein japanischer Film- und…Hiroyuki Sanada MBE (japanisch 真田 広之 Sanada Hiroyuki; * 12. Oktober 1960 in Tokio) ist ein japanischer Film- und Bühnenschauspieler. Der Name Sanada ist angenommen, sein richtiger Name ist Hiroyuki Shimosawa (下澤 廣之, Shimosawa Hiroyuki).
Hisashi Nozawa (jap. 野沢 尚, Nozawa Hisashi; * 7. Mai 1960 in Nagoya; † 28. Juni 2004 in Tokio) war ein japanischer…Hisashi Nozawa (jap. 野沢 尚, Nozawa Hisashi; * 7. Mai 1960 in Nagoya; † 28. Juni 2004 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Nozawa begann bereits während seiner Schulzeit 8-mm-Filme zu drehen und gewann nach dem Abschluss eines Filmstudiums 1983 den Kido-Preis. 1985 debütierte er als Drehbuchautor für die Fernsehserie Koroshite, Anasha. Es folgten weitere Drehbücher für Fernsehen und Film; so schrieb er das Buch für Takeshi Kitanos Debütfilm Violent Cop. Als Romanautor erhielt Nozawa 1997 den Edogawa-Rampo-Preis für Hasen no marisu. Mit dem Yoshikawa-Eiji-Preis für junge Autoren wurde er 2001 für den Roman Shinku ausgezeichnet, der 2005 verfilmt wurde. Für den Roman Hanran no boyaju erhielt er im Folgejahr den Preis des japanischen Kulturministeriums.
Shin’ya Tsukamoto (jap. 塚本 晋也, Tsukamoto Shin’ya; * 1. Januar 1960 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein japanischer…Shin’ya Tsukamoto (jap. 塚本 晋也, Tsukamoto Shin’ya; * 1. Januar 1960 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein japanischer Regisseur und Schauspieler, der für seine ästhetisch ungewöhnlichen und avantgardistischen Filme mit surrealistischen und teils extrem gewalttätigen Inhalten bekannt ist. Kult-Status erreichte Tsukamoto mit dem Film Tetsuo: The Iron Man, in dem ein Sarariman durch bizarre und widrige Umstände sich mehr und mehr in einen Maschinenmenschen verwandelt. Der teilweise als Fortsetzung fungierende Film Tetsuo II: The Body Hammer (ein Sarariman wird zu einer menschlichen Schusswaffe umfunktioniert) ist in Deutschland beschlagnahmt (nach § 131). 2009 erhielt Tsukamoto für seinen Spielfilm Tetsuo: The Bullet Man eine Einladung in den Wettbewerb der 66. Filmfestspiele von Venedig. Es folgten Einladungen in den Jahren 2014 und 2018. Mit Mr. Nelson, Did You Kill People? war er bei den Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2026 vertreten.
Hajime Ishii (jap. 石井 肇, Ishii Hajime; * 26. Mai 1959 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer…Hajime Ishii (jap. 石井 肇, Ishii Hajime; * 26. Mai 1959 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Shin’ichi Tanaka (jap. 田中 信一, Tanaka Shin’ichi; * 15. Mai 1959) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Am 12.…Shin’ichi Tanaka (jap. 田中 信一, Tanaka Shin’ichi; * 15. Mai 1959) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Am 12. Januar 1980 sprang er erstmals im Skisprung-Weltcup. In seinem ersten Springen in Sapporo erreichte er Platz neun und gewann so seine ersten Weltcup-Punkte. In den folgenden Jahren sprang er regelmäßig bei der Vierschanzentournee, blieb jedoch erfolglos. Erst im Januar 1987 erreichte er in Sapporo erneut Plätze unter den besten Zehn und landete auf dem 4. und dem 5. Platz. Es waren die höchsten Platzierungen seiner Karriere. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 in Oberstdorf erreichte Tanaka auf der Normalschanze den 57. und auf der Großschanze den 55. Platz. Nach den Weltmeisterschaften erreichte er auch im finnischen Lahti und im schwedischen Falun Weltcup-Punkte und beendete die Saison 1986/87 auf dem 26. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung. Bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary erreichte Tanaka auf der Normalschanze den 52. und auf der Großschanze den 47. Platz. Im Teamspringen wurde er gemeinsam mit Katsushi Tao (田尾 克史), Masaru Nagaoka (長岡 勝) und Akira Satō (佐藤 晃) nur Elfter und damit Letzter. Fast zwei Jahre nach den Spielen nahm Tanaka im Dezember 1989 noch einmal an einem Weltcup-Springen in Sapporo teil, bevor er im Anschluss daran seine aktive Skisprung-Karriere beendete.
Shinkun Haku (* 8. Dezember 1958 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker der Demokratischen…Shinkun Haku (* 8. Dezember 1958 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker der Demokratischen Fortschrittspartei und Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments. Haku wurde mit dem koreanischen Namen Baek Jin Hoon als Sohn eines südkoreanischen Vaters und einer japanischen Mutter im Tokioter Bezirk Shinjuku geboren. Nach seinem Studium an der Nihon-Universität arbeitete er ab 1985 für die Chosun Ilbo, eine konservative südkoreanische Zeitung mit ausgeprägter anti-japanischer Haltung, für die er unter anderem die japanische Onlineausgabe initiierte. Daneben kommentierte er häufig koreanische Themen im japanischen Fernsehen. 2003 erwarb er die japanische Staatsbürgerschaft – vor 1985 sah das Gesetz diese nur für Kinder von japanischen Vätern vor. 2004 verließ er die Chosun Ilbo und wandte sich der Politik zu. Bei der Sangiin-Wahl 2004 trat Haku über die Verhältniswahlliste der Demokratischen Partei an, wobei seine Kandidatur von der buddhistischen Laienorganisation Risshō Kōseikai unterstützt wurde. Er erreichte mit über 200.000 Vorzugsstimmen Platz acht auf der Liste und damit ein sicheres Mandat. In seiner ersten Legislaturperiode war er unter anderem Mitglied des Auswärtigen und Verteidigungsausschusses, des Ausschusses für Wirtschaft und Industrie und des Sonderausschusses für die Entführungsfrage. Bei der Sangiin-Wahl 2010 wurde er bei der Verhältniswahl mit 111.376 Präferenzstimmen und damit Platz 15 auf der Demokratischen Liste bei 16 gewählten relativ knapp wiedergewählt, bei der Wahl 2016 für die neu gegründete Demokratische Fortschrittspartei mit 138.813 Stimmen als elfter und letzter Kandidat bestätigt. Haku setzt sich unter anderem für das Ausländerwahlrecht auf Präfektur- und Kommunalebene und bessere Beziehungen zu Südkorea ein. 2008 unterstützte er einen Gesetzentwurf des Abgeordneten Tarō Kōno für ein liberaleres Staatsbürgerschaftsrecht, das die laut Kōno geschätzt 600.000 bis 700.000 Erwachsenen mit – in Japan de jure unmöglicher – doppelter Staatsbürgerschaft legalisiert hätte. Langfristig plädiert Haku für die Schaffung einer Asiatischen Gemeinschaft ähnlich der heutigen Europäischen Union.
Hinako Sugiura (japanisch 杉浦 日向子 Sugiura Hinako; * 30. November 1958 in Tokio; † 22. Juli 2005 in Kashiwa) war eine…Hinako Sugiura (japanisch 杉浦 日向子 Sugiura Hinako; * 30. November 1958 in Tokio; † 22. Juli 2005 in Kashiwa) war eine japanische Mangaka, die sich vor allem mit der Kultur der Edo-Periode (1603–1867) befasste. Ihr richtiger Name lautete Junko Suzuki (鈴木 順子, Suzuki Junko). Sie wuchs mit viel Sinn für Tradition in einer Familie von Kimono-Machern in Tokio auf. Sugiura studierte an der Fakultät der Künste der Nihon-Universität in Tokio Design und begann sich zunehmend für das alte Japan zu interessieren. Durch die Comics von Shōhei Kusunoki, die sie während ihres Studiums las, wurde sie inspiriert, die Edo-Zeit in Bildabfolgen darzustellen. Schließlich brach sie die Schule ab, um bei Shisei Inagaki, einem Autor, der sich der Edo-Periode widmete, zu lernen, und war Assistentin bei der Manga-Zeichnerin Murasaki Yamada. Ihr Debüt als Manga-Zeichnerin machte sie 1980 mit Tsūgen Muro no Ume im alternativen Manga-Magazin Garo, für das sie in den 1980er Jahren weitere Comics zeichnete. Gemeinsam mit Yōko Kondo und Murasaki Yamada galt sie als eine der „drei jungen Frauen des Garo“ (ガロ三人娘, Garo Sannin Musume) Für Gassō erhielt sie 1984 den Preis der Vereinigung japanischer Comiczeichner, für Fūryū Edo Suzume 1988 den Bungei-Bunshū-Manga-Preis. Ihre Serie Sarusuberi, die von 1983 bis 1988 im Magazin Manga Sunday erschienen ist, handelt von Hokusai, seiner Tochter Oei und deren unterschiedliche Auffassungen von Kunst. 1993 verabschiedete sie sich von ihrem Beruf als Zeichnerin, um sich mehr dem Schreiben über die Edo-Periode zu widmen. Sie schrieb einige Bücher und trat auch in den Medien als Expertin für diesen Geschichtsabschnitt auf. So sprach sie beispielsweise nach jeder Folge der Fernsehserie Comedy: O-Edo de Gozaru, die in der Edo-Periode spielt, einen Kommentar. Da sie an Krebs litt, stieg Sugiura aus Comedy: O-Edo de Gozaru aus. Sie starb am 22. Juli 2005 im Alter von 46 Jahren in einem Krankenhaus in Kashiwa, in der Präfektur Chiba. Sugiura, die ein halbes Jahr mit dem Schriftsteller und Drehbuchautor Hiroshi Aramata verheiratet war, war eine der wenigen Mangaka des 20. Jahrhunderts, die in der Ukiyo-e-Technik zeichneten. Ihr Werk wurde ins Französische übersetzt.
Kōzō Shibazaki (japanisch 柴崎 幸三 Shibazaki Kōzō; * 1958 in Tochigi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1979 gab er…Kōzō Shibazaki (japanisch 柴崎 幸三 Shibazaki Kōzō; * 1958 in Tochigi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1979 gab er mit dem Schwarzweißfilm Waltz wa beniki yamino uchide sein Debüt als Kameramann. Erst in den 1990er Jahren war er wieder für die Kameraführung von Kinofilmen zuständig, so unter anderem bei Hideyuki Hirayamas Za Chugaku kyoshi und den ersten beiden Gakkō no kaidan-Filmen. Der dritte Teil von Gakkō no kaidan, der 1997 veröffentlicht wurde, entstand unter der Regie Shusuke Kaneko, mit dem er bereits 1994 beim auf einem Manga von Yumiko Ōshima basierenden Drama Mainichi ga Natsuyasumi zusammengearbeitet hatte. Den Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Kamera gewann er für Ai o kou hito, eine erneute Zusammenarbeit mit Hideyuki Hirayama. Das mit den wichtigsten japanischen Filmpreisen preisgekrönte Drama, das nach einem 1992 veröffentlichten Roman Harumi Shinodas entstand, handelt von einer jungen Japanerin, die nach Taiwan fährt, um ihre Familie väterlicherseits kennenzulernen. Es folgten die Science-Fiction-Filme Juvenile (2000) und Returner – Kampf um die Zukunft (2002) – beide unter der Regie Takashi Yamazakis – sowie das Romantikdrama Laundry mit Yōsuke Kubozuka in der Hauptrolle. Für die Komödie Warau kaeru und den Kriminalfilm Out, beide 2002 erschienen und von Hirayama umgesetzt, erhielt Shibazaki auf dem Yokohama Film Festival den Kamerapreis. Im Jahr 2005 kam die dritte Zusammenarbeit mit Takashi Yamazaki zustande, Always san-chōme no yūhi. Das von Kritikern hoch gelobte und mehrfach ausgezeichnete Familiendrama brachte dem Kameramann seinen zweiten Japanese Academy Award und den Kamerapreis beim Mainichi-Filmwettbewerb ein.
Hiroaki Zakōji (jap. 座光寺 公明, Zakōji Hiroaki; * 20. Januar 1958 in der Präfektur Tokio; † 29. Januar 1987 ebenda) war…Hiroaki Zakōji (jap. 座光寺 公明, Zakōji Hiroaki; * 20. Januar 1958 in der Präfektur Tokio; † 29. Januar 1987 ebenda) war ein japanischer Komponist und Pianist.
Satoru Ōtomo (auch Satoshi Otomo) (jap. 大友 哲, Ōtomo Satoru; * 19. Dezember 1957 in Mitaka) ist ein japanischer…Satoru Ōtomo (auch Satoshi Otomo) (jap. 大友 哲, Ōtomo Satoru; * 19. Dezember 1957 in Mitaka) ist ein japanischer Zahnarzt, Amateurastronom und Asteroidenentdecker, der überwiegend vom Observatorium in seinem Wohnort Kiyosato aus arbeitet. Ōtomo ist der Entdecker von derzeit (Stand Jan. 2010) 149 Asteroiden, davon 15 zusammen mit Osamu Muramatsu. Der Asteroid (3911) Otomo wurde nach ihm benannt.
Hideaki Tomiyama (jap. 富山 英明, Tomiyama Hideaki; * 16. November 1957 in der Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger…Hideaki Tomiyama (jap. 富山 英明, Tomiyama Hideaki; * 16. November 1957 in der Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er war Olympiasieger 1984 und mehrfacher Weltmeister im freien Stil im Bantamgewicht.
Norimichi Kasamatsu (japanisch 笠松 則通, Kasamatsu Norimichi; * 1957 in der Präfektur Aichi, Japan) ist ein japanischer…Norimichi Kasamatsu (japanisch 笠松 則通, Kasamatsu Norimichi; * 1957 in der Präfektur Aichi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. Noch bevor er 1980 sein Filmstudium an der Nihon-Universität abschloss, arbeitete er bei Sōgo Ishiis Independent-Film Kuruizaki Thunder Road mit Tatsuo Yamada in der Hauptrolle als Kameramann. Der Spielfilm, der die Konflikte innerhalb einer Bikergang (Bōsōzoku) behandelt, bedeutete den Beginn der Zusammenarbeit zwischen Kasamatsu und Ishii. Gemeinsam mit ihm entstanden in den 1980er Jahren außerdem der 35-minütige Kurzfilm Shuffle und der postapokalyptische Musikfilm Bakuretsu toshi. Bei Jūzō Itamis 1985 erschienener Komödie Tampopo fungierte er als Kameraassistent für Masaki Tamura. Der deutsche Filmemacher Peter Sempel konnte Kasamatsu für seinen dokumentarischen Experimentalfilm Dandy (1987) gewinnen, dessen Kameraführung er gemeinsam mit drei anderen gestaltete. Daraufhin arbeitete er bei Junji Sakamotos Spielfilmdebüt Dotsuitarunen mit, das mit mehreren japanischen Filmpreisen ausgezeichnet wurde und die Geschichte einer weiblichen Boxerin beschreibt. Joji Matsuokas Verfilmung eines Mangas von Minetaro Mochizuki, Bataashi kingyo, und die zweite Zusammenarbeit mit Sakamoto, Tekken, brachte ihm 1991 auf dem Yokohama Film Festival den Kamerapreis ein. Weitere Filme von Joji Matsuoka, Junji Sakamoto und Sogo Ishii folgten. Drei Filme drehte er auch mit Toshiaki Toyoda: Biriken (1996), den Yakuza-Film Pornostar (1998) und das auf einer Manga-Serie von Taiyō Matsumoto basierende Drama Aoi haru (2001). Auf dem Yokohama Film Festival 1995 wurde er erneut ausgezeichnet, für Takashi Ishiis zwei Filme Tenshi no harawata: Akai senkō und Yoru ga mata kuru sowie für Sogo Ishiis Thriller Enjeru dasuto. Dieselbe Auszeichnung und den Kamerapreis beim Mainichi-Filmwettbewerb 2004 erhielt er für Bokunchi, Sayonara, Kuro und Akame shijuya taki shinju misui. Für Junji Sakamotos Kriegsdrama Bōkoku no īgisu war er bei den Japanese Academy Awards 2006 in der Kategorie Beste Kamera nominiert. 2011 und 2012 erhielt er Nominierungen für Akunin und Ooshikamura soudouki, bis er die Auszeichnung schließlich 2014 für The Unforgiven gewann.
Naomichi „Joe“ Ozaki (jap. 尾崎 直道, Ozaki Naomichi; * 18. Mai 1956 in der Präfektur Tokushima) ist ein japanischer…Naomichi „Joe“ Ozaki (jap. 尾崎 直道, Ozaki Naomichi; * 18. Mai 1956 in der Präfektur Tokushima) ist ein japanischer Profigolfer der Japan Golf Tour. Er ist, vor allem in den USA, besser bekannt als Joe Ozaki und ist der jüngere Bruder des noch erfolgreicheren Masashi „Jumbo“ Ozaki. Er wurde 1977 Berufsgolfer und gewann zwischen 1984 und 2005 mehr als 30 Turniere auf der Japan Golf Tour. Joe Ozaki gewann die Geldrangliste der japanischen Turnierserie zweimal, 1991 und 1999. Sein bisheriges Karriere-Preisgeld in Japan beläuft sich auf über 10 Mio. €. Nach Isao Aoki und Jumbo Ozaki gehörte Joe zu den Wegbereitern der japanischen Berufsgolfer im internationalen Turniergeschehen und war besonders in den 1980er und frühen 1990er Jahren ein gern gesehener Gast bei Majors und anderen bedeutenden Turnieren. Im Jahre 2005 wurde er Dritter der Qualifikation für die nordamerikanische Senioren-Turnierserie Champions Tour und ist nach Vollendung seines 50. Lebensjahres dort spielberechtigt.
Hiroshi Kajiyama (jap. 梶山 弘志 Kajiyama Hiroshi; * 18. Oktober 1955 in Hitachi-Ōta, Präfektur Ibaraki) ist ein…Hiroshi Kajiyama (jap. 梶山 弘志 Kajiyama Hiroshi; * 18. Oktober 1955 in Hitachi-Ōta, Präfektur Ibaraki) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP, schon vor dem Kickback-Skandal ohne Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Ibaraki 4 und ehemaliger Deregulierungs- und Wirtschaftsminister.
Minoru Sano (jap. 佐野 稔, Sano Minoru; * 3. Juni 1955 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer…Minoru Sano (jap. 佐野 稔, Sano Minoru; * 3. Juni 1955 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete. Er wurde von 1972 bis 1976 fünf Mal in Folge japanischer Meister und repräsentierte Japan von 1973 bis 1977 bei Weltmeisterschaften. Bei seiner letzten Weltmeisterschaft, 1977, vor heimischem Publikum in Tokio, avancierte er zum Nationalheld, als er mit dem Gewinn der Bronzemedaille die erste Weltmeisterschaftsmedaille für einen Japaner überhaupt gewann. Bis Takeshi Honda 2002 ebenfalls eine Bronzemedaille errang, war Sano der einzige japanische Mann, dem dies gelungen war. Bei den Olympischen Spielen 1976 wurde er Neunter. Sano arbeitet als TV-Kommentator und Eiskunstlauflehrer. Unter seinen Schülern waren Shizuka Arakawa und Yamato Tamura.
Tadashi Mihara (jap. 三原 正, Mihara Tadashi; * 30. März 1955 in Gunma, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. Gegen…Tadashi Mihara (jap. 三原 正, Mihara Tadashi; * 30. März 1955 in Gunma, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. Gegen den bis dahin ungeschlagenen US-Amerikaner Rocky Fratto (24-0-0) trat er 1981 um die vakante Weltmeisterschaft der WBA im Halbmittelgewicht an und siegte durch Mehrheitsentscheidung.
Hitoshi Yazaki (japanisch 矢崎 仁司, Yazaki Hitoshi; * 20. November 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Hitoshi Yazaki (japanisch 矢崎 仁司, Yazaki Hitoshi; * 20. November 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Filmregisseur. 1975 begann Yazaki ein Filmstudium an der Fakultät für Künste der Nihon-Universität. Noch im selben Jahr drehte er seinen ersten Kurzfilm, Uramado. Vor seinem ersten eigenen Langfilm arbeitete er als Assistent bei den Regisseuren Shunichi Nagasaki und Sōgo Ishii. Sein Debüt in Spielfilmlänge, Fuyu no hikari, drehte Yazaki 1977 noch auf 8-mm-Film. 1980 folgte sein erster 16-mm-Film Kazetachi no gogo. Dieser Schwarzweißfilm, der unter Mitwirkung Shunichi Nagasakis entstand, basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte einer unglücklichen lesbischen Liebe. Erst zehn Jahre nach Kazetachi no gogo drehte Yazaki den Farbfilm Der März kommt wie ein Löwe, der 1991 auf der Berlinale uraufgeführt wurde. Nach abermals zehn Jahren meldete sich Yazaki im Jahr 2000 mit dem über dreistündigen Hana o tsumu shōjo to mushi o korosu shōjo zurück, der in London spielt und mit englischen und japanischen Schauspielern gedreht wurde. Die weiteren Filme Yazakis erschienen in kürzeren Abständen: 2006 adaptierte er mit Strawberry Shortcakes den gleichnamigen Manga von Kiriko Nananan. 2010 folgte Sweet Little Lies, der auf einem Roman von Kaori Ekuni basiert. Furin jun’ai von 2011 ist eine weitere Literaturadaption, diesmal von einem Roman Fuyuki Shindos. Im folgenden Jahr erschien mit 1+1=11 wieder ein Film mit Originaldrehbuch von Yazaki selbst. Der 2014 erschienene Taiyō no suwaru basho basiert abermals auf einem Roman, in diesem Fall von Mizuki Tsujimura. Die jüngsten Filme Yazakis sind die Komödie XXX – Kiss Kiss Kiss von 2015 und Mubansō von 2016. Letzterer spielt im Jahr 1969 und thematisiert die japanischen Studentenunruhen.
Shigeharu Ueki (jap. 植木 繁晴, Ueki Shigeharu; * 13. September 1954 in Kawasaki; † 11. April 2024) war ein japanischer…Shigeharu Ueki (jap. 植木 繁晴, Ueki Shigeharu; * 13. September 1954 in Kawasaki; † 11. April 2024) war ein japanischer Fußballspieler.
Mariko Hayashi (japanisch 林 真理子; * 1. April 1954 in Yamanashi) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und…Mariko Hayashi (japanisch 林 真理子; * 1. April 1954 in Yamanashi) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und Kolumnistin. Sie ist Trägerin des Naoki-Preises und geschäftsführende Direktorin der Japanischen Schriftstellervereinigung (Nihon Bungeika Kyōkai). Seit 2022 ist sie zudem Präsidentin des Universitätsrats der Nihon-Universität. Hayashi ist eine der bekanntesten literarischen Stimmen Japans seit den 1980er Jahren.
Yoshikazu Sugata (japanisch 菅田 順和 Sugata Yoshikazu; * 4. Dezember 1953 in Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer…Yoshikazu Sugata (japanisch 菅田 順和 Sugata Yoshikazu; * 4. Dezember 1953 in Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Hiroshi Kajiyama (japanisch 梶山 広司 Kajiyama Hiroshi; * 13. Juni 1953 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Hiroshi Kajiyama (japanisch 梶山 広司 Kajiyama Hiroshi; * 13. Juni 1953 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Tomikazu Fukuda (jap. 福田 富一 Fukuda Tomikazu; * 21. Mai 1953 in Imaichi (heute: Nikkō), Präfektur Tochigi) ist ein…Tomikazu Fukuda (jap. 福田 富一 Fukuda Tomikazu; * 21. Mai 1953 in Imaichi (heute: Nikkō), Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker und seit 2004 Gouverneur der Präfektur Tochigi.
Toshimasa Adachi (japanisch 安達 敏正, Adachi Toshimasa; * 3. September 1952 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 9. August…Toshimasa Adachi (japanisch 安達 敏正, Adachi Toshimasa; * 3. September 1952 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 9. August 2020), bekannt unter seinem Ringnamen Zaōnishiki Toshimasa (蔵玉錦 敏正), war ein japanischer Sumōringer. Er gab sein professionelles Debüt im September 1970 und erreichte im November 1976 erstmals die oberste Spitzenklasse. Sein höchster Rang war maegashira 1. Er ging im Januar 1983 in den Ruhestand und wurde Ältester (Toshiyori) im Japanischen Sumōverband unter mehreren aufeinanderfolgenden Namen. Er erreichte das obligatorische Rentenalter für Älteste von 65 Jahren im September 2017, blieb jedoch weitere zwei Jahre als Berater beim Sumōverband. Zaōnishiki gab 2014 bekannt, dass er sich einer Behandlung gegen Lungenkrebs unterzogen habe. Er starb am 9. August 2020 im Alter von 67 Jahren an einem multiplen Myelom.
Masami Tsuchiya (japanisch 土屋 昌巳 Tsuchiya Masami; * 22. August 1952 in Fuji, Shizuoka) ist ein japanischer Musiker, der…Masami Tsuchiya (japanisch 土屋 昌巳 Tsuchiya Masami; * 22. August 1952 in Fuji, Shizuoka) ist ein japanischer Musiker, der Ende der 1970er Jahre als Sänger und Gitarrist der Gruppe Ippu-Do und in den 1980er Jahren als Gitarrist der Band Japan berühmt wurde.
Tsutomu Satō (jap. 佐藤 勉, Satō Tsutomu; * 20. Juni 1952 in Mibu, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der…Tsutomu Satō (jap. 佐藤 勉, Satō Tsutomu; * 20. Juni 1952 in Mibu, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehörte er ursprünglich der Koga-Faktion, später der Tanigaki-Gruppe an, war danach ab 2017 Mitglied der Asō-Faktion, als sich diese durch den Beitritt der Santō-Faktion vergrößerte und er und einige weitere Abgeordnete aus der Tanigaki-Gruppe sich der Fusion anschlossen, und ist seit 2022 ohne Faktion.
Noboru Shinoda (jap. 篠田 昇, Shinoda Noboru; * 21. Februar 1952 in Misato, Saitama, Japan; † 22. Juni 2004 in Tokio…Noboru Shinoda (jap. 篠田 昇, Shinoda Noboru; * 21. Februar 1952 in Misato, Saitama, Japan; † 22. Juni 2004 in Tokio, Japan) war ein japanischer Kameramann. Er studierte Kunstwissenschaft an der Nihon-Universität in Tokio. Ab Anfang der 1970er-Jahre arbeitete er als Kameramann für verschiedene Filme. Erstmals für die Kamera eines Kinofilms war er 1985 bei Shinji Sōmais Love Hotel zuständig. Für diesen Film wurde er auf dem Yokohama Film Festival als Bester Kameramann ausgezeichnet. In den folgenden Jahren arbeitete er unter anderem für Regisseure wie Sōgo Ishii, Katsuhiro Otomo und Kazuyuki Izutsu. 1994 begann er, mit dem Regisseur Shunji Iwai zusammenzuarbeiten. Für dessen Film Love Letter wurde er 1996 auf dem Yokohama Film Festival ausgezeichnet. Für das Kriminaldrama Yentown – Swallowtail Butterfly mit Chara und Ayumi Ito in den Hauptrollen war er 1997 für den Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Kamera nominiert. 2004 arbeitete er als Kameramann neben Shunji Iwais Jugendfilm Hana to Alice auch bei Isao Yukisadas kommerziell erfolgreichem Romantikdrama Sekai no chūshin de, ai o sakebu nach einem Bestseller von Kyōichi Katayama, in dem Takao Ōsawa und Masami Nagasawa die Hauptrollen spielten. Er litt an Leberinsuffizienz und starb 2004, im Alter von 52 Jahren, an der Krankheit. Den Japanese Academy Award für die Beste Kamera erhielt er postum, im Februar 2005, für Sekai no chūshin de, ai o sakebu.
Hitoshi Nagai (jap. 永井 均, Nagai Hitoshi; * 10. November 1951) ist ein japanischer Philosoph, der an der…Hitoshi Nagai (jap. 永井 均, Nagai Hitoshi; * 10. November 1951) ist ein japanischer Philosoph, der an der Nihon-Universität lehrte. Seine Hauptforschungsgebiete sind Metaphysik und Metaethik.
Kazuo Yoshimura (jap. 吉村和郎, Yoshimura Kazuo; * 6. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1973…Kazuo Yoshimura (jap. 吉村和郎, Yoshimura Kazuo; * 6. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1973 Weltmeisterschaftsdritter im Halbmittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Kazuo Yoshimura unterlag bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne nur dem späteren Weltmeister Toyokazu Nomura im Halbfinale, während er den späteren Zweiten Dietmar Hötger aus der DDR und den Franzosen Patrick Vial im Turnierverlauf besiegen konnte. 1976 siegte Yoshimura beim Kodokan Cup. 1977 trat er nach der Reform der Gewichtsklassen im Leichtgewicht an, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Bei den japanischen Meisterschaften gewann er 1977 gegen Noriyoshi Gotanda seinen einzigen Titel. 1976, 1978 und 1979 belegte er jeweils den zweiten Platz. 1978 siegte er bei der ersten Austragung des Jigoro Kano Cup, 1979 gewann Yoshimura das Tournoi de Paris.
Shigeo Maruyama (jap. 丸山 繁雄, Maruyama Shigeo; * 22. Juni 1951 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzsänger…Shigeo Maruyama (jap. 丸山 繁雄, Maruyama Shigeo; * 22. Juni 1951 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzsänger und Bigbandleader.
Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Yasutsune Uehara (jap. 上原 康恒, Uehara Yasutsune; * 12. Oktober 1949 in Naha, Präfektur Okinawa, Japan) ist ein…Yasutsune Uehara (jap. 上原 康恒, Uehara Yasutsune; * 12. Oktober 1949 in Naha, Präfektur Okinawa, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Superfedergewicht und Linksausleger.
Sumio Endo (jap. 遠藤純男, Endō Sumio; * 3. Oktober 1950 in Kōriyama) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann eine…Sumio Endo (jap. 遠藤純男, Endō Sumio; * 3. Oktober 1950 in Kōriyama) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Bronzemedaille und zwei Weltmeistertitel. Der 1,70 m große Sumio Endō gewann 1974 das Tournoi de Paris. Bei den Asienmeisterschaften im gleichen Jahr gewann er das Schwergewicht und belegte in der offenen Klasse den zweiten Platz hinter Shōzō Fujii. Im Oktober 1975 besiegte er im Schwergewichts-Finale der Judo-Weltmeisterschaften in Wien den sowjetischen Judoka Sergei Nowikow. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trafen Nowikow und Endō in der ersten Runde des Schwergewichts aufeinander, Nowikow gewann durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi). In der Hoffnungsrunde besiegte Endō den Nordkoreaner Pak Jong-gil, den Jugoslawen Radomir Kovačević und den Briten Keith Remfry und gewann eine Bronzemedaille. Nachdem die Weltmeisterschaften 1977 wegen des Taiwan-Konflikts nicht stattfanden, trat Sumio Endō erst bei den Weltmeisterschaften 1979 in Paris wieder bei internationalen Meisterschaften an. In der offenen Klasse bezwang er im Halbfinale den Franzosen Jean-Luc Rougé und im Finale Witali Kusnezow aus der Sowjetunion.