Yoshikatsu Kawaguchi (jap. 川口 能活 Kawaguchi Yoshikatsu; * 15. August 1975, Fuji, Präfektur Shizuoka), manchmal auch…Yoshikatsu Kawaguchi (jap. 川口 能活 Kawaguchi Yoshikatsu; * 15. August 1975, Fuji, Präfektur Shizuoka), manchmal auch Yoshi Kawaguchi genannt, ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler auf der Position des Torhüters und war Kapitän der japanischen Fußballnationalmannschaft.
Toshirō Tomochika (japanisch 友近 聡朗 Tomochika Toshirō; * 24. April 1975 in der Präfektur Ehime) ist ein ehemaliger…Toshirō Tomochika (japanisch 友近 聡朗 Tomochika Toshirō; * 24. April 1975 in der Präfektur Ehime) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und Politiker.
Daisuke Tonoike (jap. 外池 大亮, Tonoike Daisuke; * 29. Januar 1975 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Daisuke Tonoike (jap. 外池 大亮, Tonoike Daisuke; * 29. Januar 1975 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Eiji Takada (jap. 高田 栄二, Takada Eiji; * 21. Oktober 1974 in der Präfektur Okinawa) ist ein ehemaliger japanischer…Eiji Takada (jap. 高田 栄二, Takada Eiji; * 21. Oktober 1974 in der Präfektur Okinawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoshiaki Maruyama (jap. 丸山 良明, Maruyama Yoshiaki; * 12. Oktober 1974 in Machida, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Yoshiaki Maruyama (jap. 丸山 良明, Maruyama Yoshiaki; * 12. Oktober 1974 in Machida, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger -trainer.
Mitsuteru Watanabe (jap. 渡辺 光輝, Watanabe Mitsuteru; * 10. April 1974 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Mitsuteru Watanabe (jap. 渡辺 光輝, Watanabe Mitsuteru; * 10. April 1974 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kyōko Nagatsuka (jap. 長塚 京子, Nagatsuka Kyōko; * 22. Februar 1974 in Chiba, Präfektur Chiba) ist eine ehemalige…Kyōko Nagatsuka (jap. 長塚 京子, Nagatsuka Kyōko; * 22. Februar 1974 in Chiba, Präfektur Chiba) ist eine ehemalige japanische Tennisspielerin.
Kazusa Noda (jap. 野田 数, Noda Kazusa; * 27. August 1973 in der Stadt Higashi-Murayama, Präfektur Tokio) ist ein…Kazusa Noda (jap. 野田 数, Noda Kazusa; * 27. August 1973 in der Stadt Higashi-Murayama, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war von 2016 bis 2019 „Sondersekretär“ von Tokios Gouverneurin Yuriko Koike. Von Januar bis September 2017 war er mit Unterbrechung Vorsitzender ihrer Präfekturpartei Tomin First no Kai und von 2009 bis 2012 Abgeordneter im Präfekturparlament für den Wahlkreis Nord-Tama I. Davor war er seit 2003 Abgeordneter im Stadtparlament von Higashi-Murayama. 2000 und 2012 kandidierte er erfolglos für das nationale Parlament.
Masahito Haruna (jap. 春名 真仁 Haruna Masahito; * 16. Juli 1973 in Kushiro, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Masahito Haruna (jap. 春名 真仁 Haruna Masahito; * 16. Juli 1973 in Kushiro, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Eishockeytorwart, der mit den Ōji Eagles zweimal die Asia League Ice Hockey gewann.
Tomohiro Ishikawa (jap. 石川 知裕 Ishikawa Tomohiro; * 18. Juni 1973 in Ashoro, Landkreis Ashoro, Hokkaidō; † 6. September…Tomohiro Ishikawa (jap. 石川 知裕 Ishikawa Tomohiro; * 18. Juni 1973 in Ashoro, Landkreis Ashoro, Hokkaidō; † 6. September 2025 in Tokio) war ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus. Dort war er zuletzt fraktionslos. Bis 2010 hatte er der Demokratischen Partei angehört, bis er wegen des Spendenskandals um den ehemaligen Parteivorsitzenden Ichirō Ozawa die Partei verlassen musste. Ishikawa, Absolvent der Waseda-Universität, arbeitete bereits vor seinem Studienabschluss 1996 im Büro von Ichirō Ozawa und wurde anschließend dessen Sekretär. Bei der Shūgiin-Wahl 2005 kandidierte Ishikawa selbst für die Demokratische Partei, der Ozawa inzwischen angehörte, im 11. Wahlkreis Hokkaidō, unterlag aber Shōichi Nakagawa. Auf der Verhältniswahlliste Hokkaidō der Demokraten belegte Ishikawa den ersten Platz unter den nicht gewählten Kandidaten und wurde 2007 nach dem Rücktritt von Satoshi Arai für die Gouverneurswahl in Hokkaidō als Nachrücker Abgeordneter. 2009 konnte er Nakagawa in seinem Wahlkreis mit rund 30.000 Stimmen schlagen und verteidigte sein Mandat. Im Januar 2010 wurde Ishikawa zusammen mit zwei weiteren Sekretären Ozawas während des Skandals um einen Landkauf durch Ozawas Unterstützerorganisation Rikuzankai im Zuge der Ermittlungen der Bezirksstaatsanwaltschaft Tokio verhaftet. 400 Millionen Yen, die Ozawa selbst zur Verfügung gestellt hatte und die das Rikuzankai für einen Landkauf in Setagaya verwendete, waren nicht in Ozawas Berichten über politische Gelder verbucht worden, für deren Führung Ishikawa zuständig gewesen war. Die Staatsanwaltschaft vermutete, dass Teile der Summe von einem Bauunternehmen kamen, das sich um eine Ausschreibung des Isawa-Damms in Ozawas Heimatwahlkreis in der Präfektur Iwate bewarb. Im Februar 2010 erklärte die Staatsanwaltschaft, sie werde Ishikawa anklagen. Ishikawa wurde gegen Kaution freigelassen und verließ wenige Wochen später die Fraktion der Demokratischen Partei. 2011 schloss sich Ishikawa der Shintō Daichi an. Für diese verlor er bei der Shūgiin-Wahl 2012 seinen Wahlkreis an Yūko Nakagawa, die Witwe von Shōichi Nakagawa, gewann aber bei der Verhältniswahl in Hokkaidō das einzige Daichi-Mandat. Im Mai 2013 trat er zurück. Als Nachrücker für die Neue Partei Daichi folgte ihm Takako Suzuki. Bei der Shūgiin-Wahl 2017, als Ishikawas Wahlrecht wegen des Rikuzankai-Skandals noch eingeschränkt war, kandidierte seine Frau Kaori im Wahlkreis 11 für die Konstitutionell-Demokratische Partei und gewann gegen Nakagawa. 2019 kandidierte Ishikawa bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō, unterlag aber klar dem von den nationalen Regierungsparteien unterstützten Naomichi Suzuki. 2022 trat er mit KDP-Nominierung in Hokkaidō (3 Sitze) bei der Wahl zum Sangiin, dem nationalen Oberhaus, an, landete aber mit 18,1 % nur auf dem vierten Platz hinter Toshimitsu Funahashi (LDP, 19,1 %) und den beiden Amtsinhabern von LDP und KDP. Ishikawa starb im September 2025 mit 52 Jahren in Tokio.
Gen Tomii (jap. 富井 彦, Tomii Gen; * 30. Mai 1973 in Nozawa Onsen, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer…Gen Tomii (jap. 富井 彦, Tomii Gen; * 30. Mai 1973 in Nozawa Onsen, Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer.
Yoshiharu Ueno (jap. 上野 良治, Ueno Yoshiharu; * 21. April 1973 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) ist ein japanischer…Yoshiharu Ueno (jap. 上野 良治, Ueno Yoshiharu; * 21. April 1973 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) ist ein japanischer ehemaliger Fußballspieler. Ueno spielte zuletzt bei Yokohama F. Marinos in der J. League. Sein erstes Spiel in der J. League bestritt er am 27. April 1994 gegen Shonan Bellmare. Das Spiel endete 1:2 für Bellmare. Am 21. September 1994 erzielte er gegen die gleiche Mannschaft sein erstes Tor für die Marinos. Jedoch verlor die Mannschaft auch dieses Spiel mit 1:2. 2000 spielte Ueno zudem ein Spiel für die Japanische Fußballnationalmannschaft. 2007 lief sein Vertrag nach 13 Jahren, 287 Spielen und 24 Toren bei den Marinos aus und wurde nicht verlängert. Ueno beendete daraufhin seine Karriere im Alter von 34 Jahren.
Toshihide Saitō (jap. 斉藤 俊秀, Saitō Toshihide; * 20. April 1973 in Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer…Toshihide Saitō (jap. 斉藤 俊秀, Saitō Toshihide; * 20. April 1973 in Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Etsuko Fukano (japanisch 深野 悦子 Fukano Etsuko; * 9. Februar 1972 in Ōita) ist eine ehemalige japanische…Etsuko Fukano (japanisch 深野 悦子 Fukano Etsuko; * 9. Februar 1972 in Ōita) ist eine ehemalige japanische Fußballschiedsrichterin. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland leitete Fukano zwei Spiele in der Gruppenphase und wurde zweimal als Vierte Offizielle eingesetzt. Zudem war Fukano bei der U-17-Weltmeisterschaft 2008 in Neuseeland, bei der U-20-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland und bei der U-17-Weltmeisterschaft 2012 in Aserbaidschan im Einsatz. Zum Ende der Saison 2012 beendete Fukano ihre Karriere.
Shuntarō Furukawa (jap. 古川 俊太郎 Furukawa Shuntarō; * 10. Januar 1972 in Tokio) ist ein japanischer Manager und seit 2018…Shuntarō Furukawa (jap. 古川 俊太郎 Furukawa Shuntarō; * 10. Januar 1972 in Tokio) ist ein japanischer Manager und seit 2018 der sechste Präsident in der Firmengeschichte des Videospiel-Herstellers Nintendo.
Takeo Harada (jap. 原田 武男, Harada Takeo; * 2. Oktober 1971 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer…Takeo Harada (jap. 原田 武男, Harada Takeo; * 2. Oktober 1971 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kenta Matsunami (jap. 松浪 健太 Matsunami Kenta; * 17. August 1971 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker…Kenta Matsunami (jap. 松浪 健太 Matsunami Kenta; * 17. August 1971 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei→Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→Ōsaka/Nippon Ishin no Kai) und war von 2002 bis 2003 und von 2005 bis 2017 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai.
Naoki Sōma (jap. 相馬 直樹, Sōma Naoki; * 19. Juli 1971 in Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und…Naoki Sōma (jap. 相馬 直樹, Sōma Naoki; * 19. Juli 1971 in Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger -trainer.
Takami Itō (jap. 伊藤 たかみ, Itō Takami; * 5. April 1971 in Kōbe) ist ein japanischer Schriftsteller. Itō studierte…Takami Itō (jap. 伊藤 たかみ, Itō Takami; * 5. April 1971 in Kōbe) ist ein japanischer Schriftsteller. Itō studierte Politik- und Wirtschaftswissenschaften an der Waseda-Universität. Für seinen Debütroman Joshuseki nite, guruguru - dansu o odotte erhielt er 1995 den Preis der Zeitschrift Bungei. Sein Buch Mika! wurde 2000 mit einem Kinderbuchpreis ausgezeichnet. Im Jahr 2006 erhielt Itō zwei Preise: den Jōji-Hirata-Literaturpreis für Gibson und den Akutagawa-Preis für Hachigatsu no rojō ni suteru. Itō ist mit der Schriftstellerin Kakuta Mitsuyo verheiratet und lebt in Tokio.
Masaki Tsukano (jap. 塚野 真樹, Tsukano Masaki; * 12. Oktober 1970 in der Präfektur Tottori) ist ein ehemaliger japanischer…Masaki Tsukano (jap. 塚野 真樹, Tsukano Masaki; * 12. Oktober 1970 in der Präfektur Tottori) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tetsuya Ogura (jap. 小椋 哲也, Ogura Tetsuya; * 26. August 1970 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer…Tetsuya Ogura (jap. 小椋 哲也, Ogura Tetsuya; * 26. August 1970 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Satoshi Koga (jap. 古賀 聡, Koga Satoshi; * 12. Februar 1970 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer…Satoshi Koga (jap. 古賀 聡, Koga Satoshi; * 12. Februar 1970 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kenji Ogiwara (japanisch 荻原 健司 Ogiwara Kenji; * 20. Dezember 1969 in Kusatsu, Landkreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist…Kenji Ogiwara (japanisch 荻原 健司 Ogiwara Kenji; * 20. Dezember 1969 in Kusatsu, Landkreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer und Politiker. Von 2004 bis 2010 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, für die Liberaldemokratische Partei (LDP). Bei der Sangiin-Wahl 2004 kandidierte Ogiwara für die LDP über die Verhältniswahlliste. Mit rund 195 Tausend Präferenzstimmen erreichte er Platz 9 auf der LDP-Liste und war somit sicher gewählt. Im kurzlebigen umgebildeten Kabinett Abe und unter Premierminister Yasuo Fukuda war er von 2007 bis 2008 parlamentarischer Sekretär (seimukan) im Wirtschaftsministerium. Bei der Sangiin-Wahl 2010 kandidierte Ogiwara nicht für eine zweite Amtszeit als Abgeordneter.
Tsugiharu Ogiwara (* 20. Dezember 1969 in Kusatsu, Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer…Tsugiharu Ogiwara (* 20. Dezember 1969 in Kusatsu, Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer. Er nahm 1998 an den Olympischen Winterspielen in Nagano teil und wurde 1995 mit dem japanischen Team einmal Weltmeister. Zu seiner aktiven Zeit startete er für die Kitano Construction Corporation.
Kōji Satō (japanisch 佐藤 恒治 Satō Kōji; * 19. Oktober 1969) ist ein japanischer Maschinenbau-Ingenieur und seit April…Kōji Satō (japanisch 佐藤 恒治 Satō Kōji; * 19. Oktober 1969) ist ein japanischer Maschinenbau-Ingenieur und seit April 2023 CEO (daihyō torishimariyaku) von Toyota.
Tōru Hashimoto (jap. 橋下 徹, Hashimoto Tōru; * 29. Juni 1969 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Tōru Hashimoto (jap. 橋下 徹, Hashimoto Tōru; * 29. Juni 1969 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (parteilos→Nippon-/Ōsaka Ishin→Ishin→Nippon-/Ōsaka Ishin). Er war von 2008 bis 2011 Gouverneur der Präfektur (-fu) Osaka, anschließend bis 2015 Bürgermeister der [kreisfreien] Stadt (-shi) Osaka. In seiner Regierungszeit begründete und führte er die Regionalpartei Ōsaka Ishin no Kai, mit der er und seine Anhänger später in die nationale Politik vorstießen und das seit den späten 1990er/frühen 2000er Jahren etablierte Parteiensystem zu destabilisieren versuchten. Zeitweise war er auch Vorsitzender der jeweils mit der Ishin no Kai assoziierte Nationalpartei (2012–2014 Nippon Ishin no Kai und für kurze Zeit 2015 Ōsaka Ishin no Kai), bekleidete aber bisher kein nationales Amt oder Mandat.
Satoshi Ōkura (jap. 大倉 智, Ōkura Satoshi; * 22. Mai 1969 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Satoshi Ōkura (jap. 大倉 智, Ōkura Satoshi; * 22. Mai 1969 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Hiroshi Toyooka (japanisch 豊岡 弘, japanisch とよおか ひろし Toyooka Hiroshi; * 14. Januar 1969 in Sasebo) ist ein ehemaliger…Hiroshi Toyooka (japanisch 豊岡 弘, japanisch とよおか ひろし Toyooka Hiroshi; * 14. Januar 1969 in Sasebo) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Ryōsuke Okuno (jap. 奥野 僚右, Okuno Ryōsuke; * 13. November 1968 in der Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer…Ryōsuke Okuno (jap. 奥野 僚右, Okuno Ryōsuke; * 13. November 1968 in der Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Ryōta Takeda (jap. 武田 良太 Takeda Ryōta; * 1. April 1968 in der Stadt Fukuchi, Kreis Tagawa, Präfektur Fukuoka) ist ein…Ryōta Takeda (jap. 武田 良太 Takeda Ryōta; * 1. April 1968 in der Stadt Fukuchi, Kreis Tagawa, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Politiker (LDP→parteilos/zur Fraktion Group Kaikaku→LDP→parteilos→LDP, darin zuletzt Nikai-Faktion). Er ist seit 2003 mit Unterbrechung (2024–26) Mitglied des Abgeordnetenhauses (Unterhaus des Nationalparlaments) für den 11. Wahlkreis Fukuoka und war von 2019 bis 2021 Minister im Kabinett, zunächst bis 2020 für Katastrophenschutz und Polizei, danach als Innenminister. Seit 2026 führt er in der LDP die Takeda-Gruppe (Takeda group 武田グループ, formal 総合安全保障研究会 sōgo anzen hoshō kenkyūkai, „Allgemeiner Sicherheitsforschungsrat“), eine der informelleren Gruppen, die sich im Zuge der formalen Auflösung der meisten Faktionen gebildet haben; sie besteht vor allem aus ehemaligen Mitgliedern der Nikai-Faktion. Takeda, der Neffe von Rokusuke Tanaka (1963–1985 LDP-Unterhausabgeordneter für den früheren SNTV-Viermandatswahlkreis Fukuoka 4 und unter anderem Minister im MITI und dem Kabinettssekretariat), studierte englische Literatur an der Waseda-Universität. 1992 wurde er Sekretär für den Unterhausabgeordneten Shizuka Kamei (damals LDP, Hiroshima). Mit nur 25 Jahren trat er bei Unterhauswahl 1993 selbst als LDP-Kandidat im früheren Wahlkreis seines Onkels an, landete aber mit 3,2 % der Stimmen nur auf dem siebten und letzten Platz, die vier Sitze gingen an zwei Amtsinhaber (Shōzaburō Jimi, LDP und Sekisuke Nakanishi, SPJ) und zwei neue Abgeordnete von Erneuerungspartei (Kōzō Yamamoto) und Kōmeitō (Kazuo Hirotomo). Nach der Umstellung des Wahlsystems auf Einmandatswahlkreise kandidiert Takeda im neuen Wahlkreis 11, zu dem unter anderem auch Kreis und Stadt Tagawa gehören. 1996 unterlag er Yamamoto (nun NFP) und Nakanishi (nun SDP), 2000 landete er vor Nakanishi, aber hinter Yamamoto (nun parteilos). Vor der Wahl 2003 war Yamamoto der LDP beigetreten; als unabhängiger Kandidat trat Takeda erneut an und setzte sich durch. Zusammen mit vier anderen neuen konservativen parteilosen Abgeordneten gründete er zunächst die Group Kaikaku (グループ改革, „Group Reform“), trat aber 2004 der LDP bei. 2005 stimmte er wie viele LDP-Abgeordnete gegen die von Premierminister Koizumi geplante Postprivatisierung und musste bei der aus der Rebellion resultierenden „Postprivatisierungswahl“ 2005 wieder unabhängig kandidieren, verteidigte Fukuoka 11 aber hauchdünn mit weniger als 500 Stimmen Vorsprung auf Yamamoto, der einen LDP-Sitz bei der Verhältniswahl in Kyūshū gewann. Er stimmte im zweiten Anlauf der Postprivatisierung zu und konnte voll in die LDP zurückkehren. Von 2008 bis 2009 war er parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2009, als er sich souverän gegen Kandidaten von SDP und KPJ durchsetzte, gewann Takeda Fukuoka 11 zum ersten Mal als LDP-Kandidat; Yamamoto wechselte in den Verhältniswahlblock, später in den Wahlkreis 10. Den Sitz hielt Takeda bei drei folgenden Wahlen ungefährdet gegen wechselnde Herausforderer verschiedener Parteien. 2012 wurde er Vorsitzender des Sicherheitsausschusses (anzen-hoshō-iinkai) im Abgeordnetenhaus, 2013 bei der Halbzeitauswechslung der meisten Staatssekretäre unter dem Kabinett Shinzō Abe II „Vizeminister“ im Verteidigungsministerium. Nach der Oberhauswahl 2019 berief Shinzō Abe Takeda bei einer Kabinettsumbildung zum öffentlichen Sicherheits- (Polizei) und Katastrophenschutzminister. Unter Nachfolger Yoshihide Suga wechselte er 2020 im Kabinett Suga in das Ministerium für allgemeine Angelegenheiten. (Sōmu-shō; ist ein Innenministerium, heißt in Japan aber nicht so. Das Ministerium für innere Angelegenheiten, zuständig unter anderem für zentralistische Regional- und zeitweise auch Kolonialverwaltung, Polizei, Medienzensur, Geheimpolizei und Staatsreligion, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zerschlagen. In englischer Übersetzung durch die japanischen Ministerialbeamten heißt das Sōmu-shō dagegen Ministry of Internal Affairs and Communications.) Im Oktober 2021 wurde er durch Yasushi Kaneko abgelöst. Im Zuge des LDP-Skandals um Kickbacks aus Faktionsfundraisern 2023/24 wurde Takeda parteiintern für ein Jahr von Parteiämtern suspendiert und war bei der Abgeordnetenhauswahl 2024 von einer Doppelkandidatur ausgeschlossen. Er unterlag mit rund 43 % der Stimmen Tomonobu Murakami (45 %; inzwischen Nippon Ishin no Kai) und schied aus dem Abgeordnetenhaus aus. Beim landesweiten LDP-Erdrutschsieg 2026 gewann er den Sitz zurück.
Hiroaki Matsuyama (jap. 松山 博明, Matsuyama Hiroaki; * 31. August 1967 in der Präfektur Kyoto) ist ein ehemaliger…Hiroaki Matsuyama (jap. 松山 博明, Matsuyama Hiroaki; * 31. August 1967 in der Präfektur Kyoto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kazuaki Sasaki (japanisch 佐々木 一昭 Sasaki Kazuaki; * 17. Juli 1967 in Hanamaki) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuaki Sasaki (japanisch 佐々木 一昭 Sasaki Kazuaki; * 17. Juli 1967 in Hanamaki) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Mitsuyo Kakuta (jap. 角田 光代, Kakuta Mitsuyo; * 8. März 1967 in Yokohama) ist eine japanische Schriftstellerin. Sie wurde…Mitsuyo Kakuta (jap. 角田 光代, Kakuta Mitsuyo; * 8. März 1967 in Yokohama) ist eine japanische Schriftstellerin. Sie wurde 2005 mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet.
Masaaki Taira (japanisch 平 将明 Taira Masaaki; * 21. Februar 1967 in Tokyo) ist ein japanischer Politiker, Mitglied des…Masaaki Taira (japanisch 平 将明 Taira Masaaki; * 21. Februar 1967 in Tokyo) ist ein japanischer Politiker, Mitglied des Repräsentantenhauses für den 4. Wahlkreis von Tokyo und war von 2024 bis 2025 Digitalisierungsminister und Minister für Deregulierung in den Kabinetten Ishiba. Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin ehemals der Yamasaki-Faktion, später der Ishiba-Faktion/-Gruppe. Taira besuchte die der Waseda-Universität angeschlossene Mittel- und Oberschulen und studierte anschließend an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität. 1991 wurde er Mitarbeiter eines Zwischenhandelsunternehmens am Markt Ōta (Teil des zentralen Großmarkts), das er ab 1996 leitete. Danach engagierte er sich auch im Jungunternehmerverband seinen kaigisho Tokyo. Bei der Repräsentantenhauswahl 2003 organisierte er im Wahlkreis 4, zu dem der Bezirk Ōta größtenteils gehört, öffentliche Kandidatendebatten. 2006 kandidierte er für die Führung der nationalen seinen kaigisho (der englischen Junior Chamber International Japan), unterlag aber Yoshitaka Ikeda (später ebenfalls LDP-Mitglied des Repräsentantenhauses). In die aktive Politik wechselte er 2005. Bei der Repräsentantenhauswahl 2005 trat Taira als LDP-Kandidat im Wahlkreis Tokyo 4 an, nachdem der vorherige LDP-Abgeordnete Kazuyoshi Nakanishi nach einem Skandal um sexuelle Belästigung aus der LDP ausgetreten war und ohne Parteinominierung kandidierte. Mit rund 47 % der Stimmen setzte sich Taira gegen den Demokraten Noboru Usami (34 %) und drei weitere Kandidaten durch. 2009 verlor er das Mehrheitswahlmandat knapp an Norihiko Fujita, blieb aber über den Verhältniswahlblock Tokyo Abgeordneter, danach gewann er Tokyo 4 bis einschließlich 2026 sechsmal in Folge. Für das zweite Kabinett Abe war er von 2012 bis 2013 parlamentarischer Sekretär im Kabinettsamt und dem Wirtschafts- & Industrieministerium. Von 2014 bis 2015 (Abe II (Umbildung) und Abe III) war er Vizeminister im Kabinettsamt. Im Repräsentantenhaus war er von 2016 bis 2017 Vorsitzender des Umweltausschusses. Von 2019 bis 2020 (Abe IV (2. Umbildung)) war er erneut Vizeminister im Kabinettsamt mit Zuständigkeit für Katastrophenschutz, Verwaltungsreform, IT-Politik und Weltraum. Im Oktober 2024 berief der neue LDP-Vorsitzende-Premierminister Shigeru Ishiba Taira als Digitalisierungsminister und Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben (Deregulierung) in sein erstes Kabinett und übertrug ihm auch die Ministerzuständigkeiten für Verwaltungsreformen, Reformen des nationalen öffentlichen Dienst und Cybersicherheit, im zweiten Kabinett Ishiba im November zusätzlich neu „digitale Fiskal- und Verwaltungsreform“ (digital gyōsei zaisei kaikaku).
Reiichi Mikata (* 14. Januar 1967 in Ashiro, Präfektur Iwate) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer. Er…Reiichi Mikata (* 14. Januar 1967 in Ashiro, Präfektur Iwate) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer. Er nahm 1992 für Japan an den Olympischen Winterspielen teil.
Akiko Itoyama (jap. 絲山 秋子, Itoyama Akiko; * 22. November 1966 in Setagaya) ist eine japanische Schriftstellerin.…Akiko Itoyama (jap. 絲山 秋子, Itoyama Akiko; * 22. November 1966 in Setagaya) ist eine japanische Schriftstellerin. Itoyama studierte Politikwissenschaft und Wirtschaft an der Waseda-Universität und arbeitete dann als Verkäuferin für ein Haushaltswaren-Handelsunternehmen. 2004 erhielt sie für den Roman Fukurokōji no otoko den Kawabata-Yasunari-Literaturpreis, im folgenden Jahr für Oki de matsu nach drei aufeinander folgenden Nominierungen den Akutagawa-Preis.
Yoshiyuki Matsuyama (jap. 松山 吉之, Matsuyama Yoshiyuki; * 31. Juli 1966 in Kyoto, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger…Yoshiyuki Matsuyama (jap. 松山 吉之, Matsuyama Yoshiyuki; * 31. Juli 1966 in Kyoto, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Katsumi Ōenoki (jap. 大榎 克己, Ōenoki Katsumi; * 3. April 1965 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Katsumi Ōenoki (jap. 大榎 克己, Ōenoki Katsumi; * 3. April 1965 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Ken’ichirō Isozaki (jap. 磯崎 憲一郎, Isozaki Ken’ichirō; * 28. Februar 1965) ist ein japanischer Schriftsteller. Isozaki…Ken’ichirō Isozaki (jap. 磯崎 憲一郎, Isozaki Ken’ichirō; * 28. Februar 1965) ist ein japanischer Schriftsteller. Isozaki begann erst in seinen späten dreißiger Jahren zu schreiben, während er für ein Handelsunternehmen arbeitete. Er debütierte 2007 und wurde im Folgejahr für den Akutagawa-Preis nominiert, den er 2009 für den Roman Tsui no sumika (終の住処) erhielt. 2011 wurde er für Aka no tanin no uri futatsu (赤の他人の瓜二つ) mit dem Bunkamura Prix des Deux Magots ausgezeichnet.
Haruko Noguchi (* Januar 1965) ist eine japanische Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie ist Professorin an der…Haruko Noguchi (* Januar 1965) ist eine japanische Wirtschaftswissenschaftlerin. Sie ist Professorin an der Waseda-Universität in Tokio und befasst sich vor allem mit Gesundheitsökonomie. 1984 begann sie ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Waseda-Universität, das sie 1988 mit dem B. A. und 1990 mit dem M. A. abschloss. Anschließend wechselte sie an das Graduate Center der City University of New York, wo sie 1997 promoviert wurde. Von 1992 bis 1995 war sie Forschungsassistentin am International Longevity Center der Icahn School of Medicine at Mount Sinai und anschließend Finanzanalystin ebendort (1995–1997) und danach an der Stanford University (1997–2000). Von 2000 bis 2010 arbeitete sie als Assistenzprofessorin an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Toyo-Eiwa-Universität in Yokohama. 2006/2007 hatte sie eine Gastassistenzprofessur am Institut für Wirtschaftsforschung und von 2009 bis 2013 eine Gastprofessur an der School of International and Public Policy der Hitotsubashi-Universität inne. Von 2011 bis 2014 war sie zudem Gastprofessorin an der School of Public Health der Universität Tokio. Seit 2012 ist sie Professorin an der Fakultät für Politik- und Wirtschaftswissenschaften (School of Political Science and Economics) und der Graduate School of Economics der Waseda-Universität in Tokio. Sie unterrichtet Gesundheitsökonomie sowie wirtschaftliche Grundsätze und öffentliche Ökonomik an der Graduate School of Public Management. Ihre Forschungsbereiche sind Gesundheitsökonomie, angewandte Mikroökonometrie und Sozialsystemtheorie. Derzeit forscht Haruko Noguchi zu sozio-ökonomischen Determinanten im Humankapital-Akkumulationsprozess von Kindern, Strategieauswertungen im Gesundheitswesen und Langzeitpflegemarkt, Sozialfürsorge in einer nachhaltigen Gesellschaft sowie dem Effekt der Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten auf Arbeitsproduktivität und Makroökonomie. Außerdem hat sie sich mit der Beziehung zwischen sozialen Netzwerken und Gesundheit befasst. Haruko Noguchi ist Mitglied der Japan Economic Association, der American Economic Association, der Japan Health Economics Association, der International Health Economic Association, des Japan Institute of Public Finance, der Japanese Society of Public Health und der Econometric Society. Sie ist Mitherausgeberin des Japan Economic Review, von Frontiers in Health Economics und des Japanese Journal of Health Economic and Policy. Seit 2013 ist sie Leiterin der Japan Health Economics Association und seit 2017 Mitglied des Science Council of Japan.
Naoto Hori (jap. 堀 直人, Hori Naoto; * 28. November 1964 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer…Naoto Hori (jap. 堀 直人, Hori Naoto; * 28. November 1964 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tadahiko Itō (japanisch 伊藤 忠彦 Itō Tadahiko; * 11. Juli 1964 in Nagoya, Aichi) ist ein japanischer Politiker, Mitglied…Tadahiko Itō (japanisch 伊藤 忠彦 Itō Tadahiko; * 11. Juli 1964 in Nagoya, Aichi) ist ein japanischer Politiker, Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Aichi 8 und war von 2024 bis 2025 Wiederaufbauminister in den Kabinetten Ishiba. Er gehört heute der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin bis zur Auflösung 2024 der Nikai-Faktion. Itō besuchte die der Waseda-Universität angeschlossene Oberschule und studierte anschließend an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität. Nach seinem Abschluss 1986 wurde er Angestellter bei Dentsū, wo er bis 1994 blieb. Danach wurde er Sekretär des Abgeordneten Masayoshi Takemura von der Shintō Sakigake, in dieser Zeit Finanzminister der Großen Koalition. Bei der Rätehauswahl 1995 kandidierte Itō selbst auf Platz 9 der Sakigake-Liste im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis, die Partei gewann dort aber nur zwei Sitze. Bei der Abgeordnetenhauswahl 1996 trat er im Verhältniswahlblock Kinki auf Platz 4 der Sakigake-Liste an, die aber ohne Sitz blieb. 1997 wurde er Sekretär des LDP-Abgeordneten Keizō Obuchi, in dieser Zeit Außenminister. Erstmals erfolgreich kandidierte Itō bei der Präfekturparlamentswahl in Aichi 1999 (Teil der einheitlichen Wahlen), als er ohne Parteinominierung im Einmandatswahlkreis Stadt Chita (Chitashi-ku) antrat und gewann. 2003 verteidigte er seinen Sitz, nun als LDP-Kandidat. 2005 trat er für den Wechsel in die Nationalpolitik zurück. Er kandidierte bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 für die LDP im Wahlkreis Aichi 8, zu dem unter anderem Stadt und Kreis Chita gehören, gegen den demokratischen Amtsinhaber Yutaka Banno und setzte sich relativ knapp durch. Bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 unterlag er Banno deutlich und schied aus dem Abgeordnetenhaus aus. Bei der DP-Erdrutschniederlage 2012 gewann er den Sitz zurück und verteidigte ihn danach zunächst bis einschließlich 2021 dreimal in Folge. Für die Regierung war Itō von 2013 bis 2014 (Kabinett Abe II) politischer Staatssekretär im Kabinettsamt und dem Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten, von 2016 bis 2018 (Abe III (2. Umbildung) bis Abe IV) Vizeminister im Kabinettsamt und dem Umweltministerium. Im Abgeordnetenhaus saß er von 2021 bis 2022 dem Sonderausschuss für den Wiederaufbau nach dem „Großen Ostjapanischen Erdbeben“ vor, anschließend bis 2023 dem Justizausschuss. In der nationalen LDP wurde er 2019 Vizegeneralsekretär. Im Oktober 2024 berief der neue Ministerpräsident Shigeru Ishiba Itō als Wiederaufbauminister in sein erstes Kabinett. Bei der bald folgenden Abgeordnetenhauswahl 2024 verlor er den Wahlkreis Aichi 8 an Yutaka Banno (inzwischen KDP). Mit einer relativ deutlichen Mehrheitswahlniederlage landete er nur auf Platz 7 der LDP-Liste im Block Tōkai, der nach dem Verhältniswahlstimmenergebnis nur sechs Sitze zugestanden hätten; da die DVP aber zu wenige Kandidaten in Tōkai nominiert hatte, wurden zwei ihrer Sitze an LDP und KDP umverteilt. Itō blieb damit Abgeordneter und anschließend auch im zweiten Kabinett Ishiba bis 2025 Minister. Beim LDP-Erdrutschsieg 2026 setzte sich Itō mit über 18 Prozentpunkten Vorsprung gegen Banno (inzwischen Chūdō) durch.
Kenta Wakabayashi (jap. 若林 健太 Wakabayashi Kenta; * 11. Januar 1964 in Nagano, Präfektur Nagano) ist ein japanischer…Kenta Wakabayashi (jap. 若林 健太 Wakabayashi Kenta; * 11. Januar 1964 in Nagano, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), ältester Sohn und von 2010 bis 2016 für eine Amtszeit Nachfolger von Masatoshi Wakabayashi (Machimura-, spätere Abe-Faktion) als Abgeordneter für die Präfektur Nagano im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments. Von 2021 bis 2024 und erneut seit 2026 ist er für den 1. Wahlkreis der Präfektur Nagano Mitglied des Shūgiin, des nationalen Unterhauses. Wakabayashi, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität, eröffnete 1991 ein Buchhaltungsbüro in der Stadt Nagano. 2005 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Waseda-Universität als kōkyō keiei shūshi (engl. Master of Public Management). 2007 wurde er Sekretär seines Vaters als Landwirtschaftsministers. Bei der Sangiin-Wahl 2010 bewarb sich Wakabayashi in Nagano (zwei Mandate pro Wahl) als LDP-Kandidat um die Nachfolge seines im April zurückgetretenen Vaters. Er erhielt 26,4 % der Stimmen und damit mit rund 3.000 Stimmen Vorsprung auf Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa (DPJ) den höchsten Stimmenanteil. In seiner ersten Amtszeit war er unter anderem Mitglied der Wirtschafts- und Verwaltungsaufsichtsausschüsse. Von 2012 bis 2013 (Kabinett Shinzō Abe II) war er parlamentarischer Sekretär (daijin seimukan) im Außenministerium. Im Januar 2016 wurde er Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses. Bei einer Neuverteilung der Sangiin-Sitze auf die Präfekturen verlor Nagano zur Wahl 2016 einen Sitz pro Wahl und wurde somit Einmandatswahlkreis. Sein bisheriger Mitamtsinhaber Kitazawa trat nicht mehr an. Wakabayashi unterlag mit 45,7 % der Stimmen Neuling Hideya Sugio mit 52,5 % als Einheitsfrontkandidat der Opposition (nominiert von der Minshintō, unterstützt von Kommunisten und Sozialdemokraten). Bei der Shūgiin-Wahl 2021 nominierte die LDP Wakabayashi als Kandidaten im Wahlkreis Nagano 1, den die LDP seit 2005 nicht mehr gewonnen hatte, gegen Takashi Shinohara (KDP). Wakabayashi setzte sich knapp durch. 2024 unterlag er Shinohara und schied aus dem Parlament aus; im Zuge des Kickback-Skandals um die Abe-Faktion blieb er zwar LDP-Kandidat, war aber von einer Doppelkandidatur bei der Verhältniswahl ausgeschlossen. Bei der Wahl 2026 gewann er Nagano 1 mit absoluter Mehrheit und kehrte ins Shūgiin zurück.
Toshiyuki Horie (jap. 堀江 敏幸, Horie Toshiyuki; * 3. Januar 1964, Tajimi, Präfektur Gifu) ist ein japanischer…Toshiyuki Horie (jap. 堀江 敏幸, Horie Toshiyuki; * 3. Januar 1964, Tajimi, Präfektur Gifu) ist ein japanischer Schriftsteller und Übersetzer. Horie studierte französische Literatur an der Waseda-Universität. Es folgten ein Graduiertenstudium in Soziologie an der Universität Tokio und ein Dissertationsstudium an der Sorbonne in Paris. 2004 wurde er Professor an der Meiji-Universität, 2007 an der Waseda-Universität. 1995 debütierte er als Schriftsteller mit dem Roman Kogai e. 1999 erhielt er für Obaraban den Mishima-Preis, 2001 für Kuma no shikiishi den Akutagawa-Preis. Mit dem Kawabata-Yasunari-Literaturpreis wurde er 2003 für Sutansu Dotto ausgezeichnet, für Yukinuma to sono shuhen im Folgejahr mit dem Tanizaki-Jun’ichirō-Preis.
Machi Tawara (jap. 俵 万智, Tawara Machi; * 31. Dezember 1962 in Kadoma) ist eine japanische Lyrikerin und Übersetzerin.…Machi Tawara (jap. 俵 万智, Tawara Machi; * 31. Dezember 1962 in Kadoma) ist eine japanische Lyrikerin und Übersetzerin. Tawara wuchs in Takefu (heute Echizen) auf und studierte von 1981 bis 1985 japanische Literatur an der Waseda-Universität. Bis 1989 unterrichtete sie Japanisch am Hashimoto-Gymnasium in Sagamihara. Während ihres Studiums begann sie, unter der Anleitung des Dichters Yukitsuna Sasaki, Tanka zu schreiben. 1986 erhielt sie den zweiunddreißigsten Kadokawa-Tanka-Preis. Ihr erster Gedichtband, die Tanka-Sammlung Sarada kinenbi (サラダ記念日), erschien 1987 und wurde mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Bekannt wurden auch ihre Übertragung des Man’yōshū, Taketori Monogatari und Midare Gami (みだれ髪) in modernes Japanisch. Außerdem trat sie als Literaturkritikerin hervor, veröffentlichte mehrere Reise- und Fotobücher und schrieb Essays für Zeitungen und Zeitschriften wie Asahi Shimbun und Bungei Shunjū. 2004 wurde sie mit dem Murasaki-Shikibu-Literaturpreis für Aisuru Genji monogatari ausgezeichnet. Im Jahr 2021 erhielt sie den Asahi-Preis für ihre Tanka Dichtung, 2023 wurde ihr die Ehrenmedaille am Violetten Band verliehen.