Chiaki Takahashi (jap. 高橋 千秋, Takahashi Chiaki; * 2. August 1956 in Anō (heute: Tsu), Präfektur Mie) ist ein…Chiaki Takahashi (jap. 高橋 千秋, Takahashi Chiaki; * 2. August 1956 in Anō (heute: Tsu), Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker und war von 2000 bis 2013 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für Mie, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei. Takahashi, Absolvent der Meiji-Universität, arbeitete nach seinem Abschluss 1980 für den Genossenschaftsverband Mie (JA Group). Ab 1990 war er als Sekretär für den Sangiinabgeordneten Tetsuo Inoue tätig, danach arbeitete er ab 1993 für die Werbeagentur Shintō Tsūshin. Für die Sangiin-Wahl 1998 verließ er das Unternehmen und kandidierte in der Präfektur Mie (ein Mandat pro Wahl) als Unabhängiger mit Unterstützung des Gewerkschaftsbundes Rengō, unterlag aber um 100.000 Stimmen Jūrō Saitō (LDP). Als der andere Sangiinabgeordnete für Mie, Kōichi Hirata, im Jahr 2000 für die Unterhauswahl zurücktrat, kandidierte Takahashi bei der Nachwahl am 25. Juni erneut und konnte die LDP-Kandidatin Takako Hashizume um rund 30.000 Stimmen schlagen, bei der regulären Wahl 2001 wurde er mit 25.000 Vorsprung vor Kazumi Fujioka (LDP) wieder als Unabhängiger im Amt bestätigt. 2004 trat er der Demokratischen Partei bei, in der er von 2006 bis 2010 den Präfekturverband Mie führte. Beim demokratischen Wahlsieg 2007 erhielt er über eine halbe Million Stimmen und wurde souverän für weitere sechs Jahre als Abgeordneter bestätigt. Nach der Regierungsübernahme durch die Demokraten 2009 wurde Takahashi zunächst parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium unter Minister Masayuki Naoshima. Bei der Kabinettsumbildung im September 2010 wechselte er als Vizevorsitzender des politischen Forschungsrates in die Parteiführung, bevor er im März 2011 in Naoto Kans erneut umgebildeten Kabinett Nachfolger von Takeaki Matsumoto als „Vizeminister“ im Außenministerium wurde. Für die Gouverneurswahl in Mie 2011 galt er anfangs als möglicher Kandidat, lehnte entsprechende Forderungen aber im Februar 2011 ab. Bei der Sangiin-Wahl 2013 verlor Takahashi seinen Sitz an die Liberaldemokratin Yūmi Yoshikawa.
Nobukazu Teranishi (* 1953 in Japan) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die Erfindung der Pinned Photodiode…Nobukazu Teranishi (* 1953 in Japan) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die Erfindung der Pinned Photodiode ('PPD). Sie ist die meist verwendete Photodektor-Struktur in CCD und CMOS-Bildsensoren. Teranishi studierte Physik an der Universität Tokio und war ab 1978 bei der NEC Corporation. 1980 erfand er dort die PPD (Namensgebung 1984), die vielfach in Digitalkameras Anwendung findet. Sie reduzierte die Pixel-Größe im Vergleich zum CCD-Sensor. 2000 wechselte er von NEC zu Panasonic, wo er bis 2013 blieb. Er ist Professor an der Präfekturuniversität Hyōgo und der Shizuoka-Universität. 2017 erhielt er mit Eric Fossum, George E. Smith und Michael Tompsett für die Entwicklung von digitalen Bildsensoren den Queen Elizabeth Prize for Engineering. Er ist Fellow des IEEE und erhielt 2013 deren J. J. Ebers Award. Außerdem erhielt er Medaillen der Royal Photographic Society (2010) und der Photographic Society of America (2011) und den Yamazaki Teeichi Award (2013) der Foundation for Promotion of Material Science and Technology of Japan (MST).
Masaharu Nakagawa (jap. 中川 正春 Nakagawa Masaharu; * 10. Juni 1950 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger…Masaharu Nakagawa (jap. 中川 正春 Nakagawa Masaharu; * 10. Juni 1950 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (LDP→NJP→NFP→Kokumin no Koe→GGP→DPJ→DFP→parteilos→KDP) und war durchgehend von 1996 bis 2024 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, zuletzt für den Verhältniswahlblock Tōkai und ehemaliger Minister.
Tōbata Seiichi (japanisch 東畑 精一; geboren 2. Februar 1899 in Ureshino (嬉野) in der Präfektur Mie; gestorben 6. Mai 1983…Tōbata Seiichi (japanisch 東畑 精一; geboren 2. Februar 1899 in Ureshino (嬉野) in der Präfektur Mie; gestorben 6. Mai 1983 in Tōkyō) war ein japanischer Agrarwirtschaftswissenschaftler.
Amakasu Masahiko (japanisch 甘粕 正彦; * 26. Januar 1891 in der Präfektur Yamagata; † 20. August 1945) war ein japanischer…Amakasu Masahiko (japanisch 甘粕 正彦; * 26. Januar 1891 in der Präfektur Yamagata; † 20. August 1945) war ein japanischer Leutnant. Zur Zeit des großen Erdbebens von Kantō leitete Amakasu eine Abteilung der Militärpolizei. Am 16. September 1923 wurden 10 Sozialisten sowie die bekannten Anarchisten Itō Noe und Ōsugi Sakae sowie dessen sechsjähriger Neffe als Ergebnis irrationaler Verfolgungsgefühle und der Angst der Regierung, dass sie durch die Gelegenheit der chaotischen Zustände gestürzt würde, von Amakasus Abteilung ermordet. Der „Amakasu-Zwischenfall“ wurde später breit in den japanischen Medien rezipiert. Vom Militärgericht wurde Amakasu zu 10 Jahren Haft im Chiba-Gefängnis verurteilt. Wegen guter Führung wurde er nach drei Jahren entlassen. Amakasu ging dann nach Frankreich, war 1931 an der Vorbereitung des Mukden-Zwischenfalls und in China für die Kwantung-Armee maßgeblich an der Errichtung des Marionettenstaates Mandschukuo beteiligt. 1939 wurde er der Leiter der „Mandschurischen Filmgesellschaft“ (満洲映画協会, manchū eiga kyōkai), wo er zum Kopf der kulturellen Invasion des chinesischen Films wurde. Er handelte auch mit UFA-Filmen und vermittelte diese nach Japan weiter. Kurz bevor im August 1945 die Rote Armee die Hauptstadt Mandschukuos Shinkyō eroberte, tötete er sich durch die Einnahme von Kaliumcyanid. Amakasu ist eine Hauptfigur des Films Der letzte Kaiser, in dem geschildert wird, dass er sich erschießt. Er ist zudem einer der Protagonisten des 2016 erschienenen Romans Die Toten des Schweizer Schriftstellers Christian Kracht.
Hakaru Hashimoto (jap. 橋本策, Hashimoto Hakaru; * 5. Mai 1881 in Midai, Nishitsuge, Ahai-gun (heute: Midai, Iga)…Hakaru Hashimoto (jap. 橋本策, Hashimoto Hakaru; * 5. Mai 1881 in Midai, Nishitsuge, Ahai-gun (heute: Midai, Iga), Präfektur Mie; † 9. Januar 1934) war ein japanischer Pathologe und Chirurg. Er entdeckte die nach ihm benannte Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunthyreoiditis).
Fujiwara Matsusaburō (jap. 藤原 松三郎; * 14. Februar 1881 in Tsu; † 12. Oktober 1946 in Fukushima) war ein japanischer…Fujiwara Matsusaburō (jap. 藤原 松三郎; * 14. Februar 1881 in Tsu; † 12. Oktober 1946 in Fukushima) war ein japanischer Mathematiker.