Yoshihiro Naruse (jap. 鳴瀬 喜博, Naruse Yoshihiro; * 13. November 1949 in Tokio) ist ein japanischer Bassist. Sein…Yoshihiro Naruse (jap. 鳴瀬 喜博, Naruse Yoshihiro; * 13. November 1949 in Tokio) ist ein japanischer Bassist. Sein Spitzname ist Narucho (ナルチョ). Er ist nebenbei auch als Bass-Lehrer tätig.
Kazutoki „Doctor“ Umezu (jap. 梅津 和時, Umezu Kazutoki; * 17. Oktober 1949 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein…Kazutoki „Doctor“ Umezu (jap. 梅津 和時, Umezu Kazutoki; * 17. Oktober 1949 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Musiker des Creative Jazz (Klarinetten, Alt- und Sopransaxophon, Perkussion, Komposition).
Shunzo Ohno (jap. 大野 俊三, Ōno Shunzō; * 22. März 1949 in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Fusion- und…Shunzo Ohno (jap. 大野 俊三, Ōno Shunzō; * 22. März 1949 in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Fusion- und Jazztrompeter.
Fumio Itabashi (jap. 板橋 文夫, Itabashi Fumio; * 8. März 1949 in Ashikaga, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Fumio Itabashi (jap. 板橋 文夫, Itabashi Fumio; * 8. März 1949 in Ashikaga, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Jazzpianist.
Hiro Fujikake (jap. 藤掛 廣幸, Fujikake Hiroyuki; * 31. Januar 1949) ist ein japanischer Komponist. Hiro Fujikake ist das…Hiro Fujikake (jap. 藤掛 廣幸, Fujikake Hiroyuki; * 31. Januar 1949) ist ein japanischer Komponist. Hiro Fujikake ist das Pseudonym von Hiroyuki Fujikake.
Anli Sugano (jap. アンリ菅野, Anri Sugano, eigentlich: Shizuko Umeyama (梅山 静子, Umeyama Shizuko), * 7. August 1948 in…Anli Sugano (jap. アンリ菅野, Anri Sugano, eigentlich: Shizuko Umeyama (梅山 静子, Umeyama Shizuko), * 7. August 1948 in Toshima, Tokio; † 30. Juni 2000 in Tokyo) war eine japanische Jazzsängerin des Mainstream Jazz. Ihr Vater war der Jazzvokalist Tsutomu Umeyama (梅山 勤, Umeyama Tsutomu), ihre Mutter Pianistin, so dass sie bereits mit fünf Jahren Klavier- und Ballettunterricht erhielt. Allerdings begann sie erst ein Studium in Ölmalerei an der Kunsthochschule Musashino. Beim Besuch eines Modern-Jazz-Seminars entschied sie sich dann, Jazzsängerin zu werden. Nach ihrem Abschluss ging sie nach New York, wo sie in Unterricht in modernem Ballet, Jazz und Tanz erhielt. Drei Jahre später kehrte sie zurück und gründete die Rockband Anli & Moses mit ihr als Leadsängerin. Anli Sugano war ab den 1970er-Jahren in der Jazzszene von Tokio aktiv; ihr Debütalbum als Jazzsängerin Anli Ichi (あんりいち, dt. „Anli 1“) legte sie 1978 vor, gefolgt von Shining Wave (Far East, 1979), auf dem sie bekannte Pop- und Jazzstandards wie „The Girl from Ipanema“ oder „We’ll Be Together Again“ sang. 1979/1980 trat sie in Tokio mit den Concord Jazz All Stars auf, zu denen auch Scott Hamilton, Warren Vaché, Dave McKenna, Cal Collins und Jake Hanna gehörten. In den 1980er-Jahren legte Sugano eine Reihe von Alben bei Eastworld, Concord und Philips vor; außerdem trat sie mit dem Benny Carter Jazz All Stars Orchestra auf. Bei einem New-York-Aufenthalt entstand 1987 ihr letztes Album In Manhattan, bei dem Sugano von Ruby Braff, John Campbell, Howard Alden, Jack Lesberg und Ronnie Zito begleitet wurde. Im Bereich des Jazz listet sie Tom Lord zwischen 1979 und 1987 bei sieben Aufnahmesessions. 1998 wurde ein unheilbares Adenokarzinom diagnostiziert. Über ihre Erfahrungen mit der Erkrankung verfasste sie 1999 ein Buch Onna Hitori Gan to Tatakau (女ひとりがんと闘う, „Kampf einer Frau allein mit dem Krebs“, Seishun Shuppansha). Ein Jahr später erlag sie dem Krebs.
Tamami Koyake (jap. 小宅 珠実, Koyake Tamami; * 14. September 1948 in Yokohama) ist eine japanische Jazzmusikerin (Flöte).…Tamami Koyake (jap. 小宅 珠実, Koyake Tamami; * 14. September 1948 in Yokohama) ist eine japanische Jazzmusikerin (Flöte). Koyake begann neunjährig mit dem Flötenspiel. Sie absolvierte ein klassisches Studium an der Kunitachi-Musikhochschule in Tokyo, um sich dann dem Jazz zuzuwenden. Seit 1974 leitete seine eigene Band. 1978 entstanden erste Aufnahmen für ihr Debütalbum Koyake First (Paddle Wheel). Eingespielt hatte sie es mit Isao Suzuki, von dem auch die Kompositionen und Arrangements stammten, sowie mit Shigeo Hirayama, Shinji Ohshima, Masayoshi Yoneda, Shuji Miyake und Takayuki Katō. 1979 wirkte sie auch in der Gruppe von Isao Suzuki; von 1982 bis 1986 trat sie zudem mit der Samba-Band Spick and Span auf. Weiterhin arbeitete sie mit Larry Coryell, Shigeharu Mukai und Hank Jones. Bei einem New-York-Aufenthalt entstand 1991 die Produktion First New York Session (Paddle Wheel), bei der Koyake mit Kenny Barron, Ron McClure und Mike Reznikoff spielte. Im Bereich des Jazz listet sie Tom Lord zwischen 1979 und 1992 bei neun Aufnahmesessions. 2002 legte sie noch das Album High Fly (3D) vor.
Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer…Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer Jazz-Pianist. Er spielte regelmäßig im Jazzclub "Slowboat" in Sapporo, welcher ihm und seiner Frau Yasuko gehörte. Fukui war bis zu seinem Tod 2016 weltweit als Lehrer sowie Pianist unterwegs. Seine Werke erhielten erneut große Aufmerksamkeit ab Mai 2016 durch ihre Verfügbarkeit für YouTube-Streams und der Aufstieg des Lo-Fi Genres. Fukui begann mit Akkordeon und lernte mit 22 Jahren Klavierspiel. Er brachte sich das Jazzpiano-Spiel selbst Anfang der 1970er Jahre bei und fand in Japan Aufmerksamkeit mit seinem Debütalbum Scenery (Trio Records) von 1976, auf dem er untypisch für die Zeit an Strömungen des Modern Jazz der 1950er und 1960er Jahre anknüpfte (insbesondere Modaler Jazz, Bop). 1982 zog er nach Tokio, wo er ein Trio hatte, trat in Jazzclubs in Nagoya auf, kehrte aber 1986 nach Hokkaido zurück und wohnte in Sapporo, wo er einen eigenen Jazzclub hatte. 1977 folgte sein zweites Album (Mellow Dream) und 1995 sein drittes Album (My Favorite Tune). Wie die anderen Alben wurde es erst später wiederentdeckt (wobei die Verbreitung durch Fans über YouTube ab etwa 2017 eine nicht unbedeutende Rolle spielte). 1999 folgte noch eine Trio-Aufnahme (Ryo Fukui in New York, Sapporo Jazz Create, mit Lisle Atkinson am Bass, Leroy Williams am Schlagzeug) und 2015 eine Live-Aufnahme (A Letter from Slowboat) aus dem Jazzclub Slowboat in Sapporo, den Fukui mit seiner Frau Yasuko seit 1995 betrieb. In New York hatte er Kontakte zu Barry Harris, den er als Mentor betrachtete.
Takashi Ōi (jap. 大井 貴司, Ōi Takashi; * 16. Oktober 1947 in der Präfektur Mie), auch Takashi Ohi, ist ein japanischer…Takashi Ōi (jap. 大井 貴司, Ōi Takashi; * 16. Oktober 1947 in der Präfektur Mie), auch Takashi Ohi, ist ein japanischer Jazzmusiker (Vibraphon, auch Marimba, Glockenspiel). Ōi studierte Musik am Kunitachi Musikcollege; nach Abschluss des Studiums tourte er in den Vereinigten Staaten, wo er u. a. auf dem Monterey Jazz Festival auftrat. Ab den 1970er-Jahren arbeitete er in der japanischen Jazzszene u. a. mit Tatsuya Takahashi und dem Tokyo Union Orchestra, mit dem erste Aufnahmen entstanden (Up in the Blues), ferner mit Eri Ohno und Yoshiaki Miyanoue. 1981 spielte er sein Debütalbum Good Vibration (Union Disk) ein, an dem Akira Miyazawa, Hajime Ohno, Shozo Okamoto, Keiji Kishida und als Gastmusiker John Lewis mitwirkten. In den folgenden Jahren spielte er u. a. mit Harumi Kaneko, Hidehiko Matsumoto und Chiaki Ogasawara. Mit Gene Harris und Ray Brown entstand für Denon Records Ende 1988 in Tokyo das Album Mr Blue; 1995 folgte die Produktion Time Stream, die Ohi mit Junior Mance, Bob Cranshaw und Grady Tate aufnahm. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1978 und 1995 an zwölf Aufnahmesessions beteiligt.
Tamio Kawabata (jap. 川端 民生, Kawabata Tamio; * 10. Juli 1947 in Hokkaido; † 26. Juli 2000) war ein japanischer…Tamio Kawabata (jap. 川端 民生, Kawabata Tamio; * 10. Juli 1947 in Hokkaido; † 26. Juli 2000) war ein japanischer Jazzmusiker (E-Bass, Kontrabass). Tamio Kawabata arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene u. a. mit Kenji Mori und Hideo Ichikawa, mit denen 1974 erste Aufnahmen entstanden, außerdem mit Takeshi Shibuya, Shun Sakai, Shigeharu Mukai, Junichiro Ohguchi, Kazunori Takeda, Kōichi Matsukaze, Maki Asakawa und in der Band Native Son, in den frühen 1980er-Jahren gehörte er den Bands von Yosuke Yamashita und Akira Sakata (EP Trauma, 1982) an; außerdem war er in den 1980er- und 1990er-Jahren an Aufnahmen von Tomoki Takahashi (Another Soil, 1980, mit Elvin Jones), Hitoshi Okano, Keizo Inoue, Akira Sakata, Eiichi Hayashi und Ryōjirō Furusawa beteiligt. Der Diskograf Tom Lord listet seine Beteiligung im Bereich des Jazz zwischen 1974 und 1992 bei 45 Aufnahmesessions.
Mari Nakamoto (jap. 中本 マリ, Nakamoto Mari; * 26. März 1947 in Sendai) ist eine japanische Sängerin, die sich stilistisch…Mari Nakamoto (jap. 中本 マリ, Nakamoto Mari; * 26. März 1947 in Sendai) ist eine japanische Sängerin, die sich stilistisch zwischen Modern Jazz, Fusion und Pop bewegt. Nakamoto veröffentlichte 1973 ihr Debütalbum Unforgettable! (Three Blind Mice), auf dem sie von Kunimitsu Inaba, Tetsujiro Obara, Shōji Yokouchi, Yasuro Ozawa und Akira Miyazawa begleitet wurde. In den folgenden Jahren legte sie eine Reihe von Alben unter eigenem Namen vor, die mit eigener Band sowie mit Gastmusikern wie Isao Suzuki und Kazumi Watanabe (Mari Nakamoto III, 1975), Jimmy Rowles (Memories, 1987) und Cedar Walton (What Is Love?, 1997) entstanden. Ferner arbeitete sie mit Yuzuru Sera, Isao Suzuki, Shigeko Toya, Bingo Miki & Inner Galaxy Orchestra. 1978 trat sie mit Tasuya Takahashi und dem Tokyo Union Orchestra auf dem Jazz Festival Montreux auf. Im Bereich des Jazz war sie zwischen 1973 und 1995 an 32 Aufnahmesessions beteiligt, zuletzt mit dem Album Summertime, bei dem sie vom Reggie Workman Trio (mit Ronnie Mathews und Charli Persip) begleitet wurde. Ihr Repertoire reichte von Jazzstandards wie „Cheek to Cheek“, „You Go to My Head“, „Georgia on My Mind“, „Lover, Come Back to Me“ zu Popklassikern wie „You Are the Sunshine of My Life“, „What a Difference a Day Made“ und „What Are You Doing the Rest of Your Life?“.
Seiichi Nakamura, (jap. 中村 誠一, Nakamura Seiichi; * 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker…Seiichi Nakamura, (jap. 中村 誠一, Nakamura Seiichi; * 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Saxophon (Alt, Sopran, Tenor) und Klarinette). Seiichi Nakamura spielte ab Ende der 1960er-Jahre im Trio des Pianisten Yosuke Yamashita, mit dem auch erste Aufnahmen entstanden (Dancing Kojiki). Ende 1973 nahm er das Livealbum First Contact (Bellwood) auf; in Nakamuras Quintett spielten Shigeharu Mukai (Posaune), Hiroshi Tamura (Piano), Isoo Fukui (Bass) und Takuji Kusumoto (Schlagzeug). 1974 folgte der Livemitschnitt When A Man Loves a Woman, 1976 Let's Swing Now (Victor, mit Kazumi Watanabe, Yuri Tashiro, Sadayasu Fujii, Nobuyoshi Ino, Hiroshi Nakamura, Koji Moriyama) und 1978 in erweiterter Besetzung (u. a. mit Aki Takase) das Fusion-orientierte Album Wolf's Theme (Union). In den 1970er- und 80er-Jahren spielte er außerdem mit Takashi Mizuhashi, Shuko Mizuno, Toshiyuki Miyama, Tsuyoshi Yamamoto, George Kawaguchi, Toshihiko Kankawa, Yasuko Agawa und erneut mit Yosuke Yamashita. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1969 und 2015 an vierzig Aufnahmesessions beteiligt, zuletzt im Duo mit dem Gitarristen Shinobu Ito (Sereanta).
Seiichi Nakamura, (jap. 中村 誠一, Nakamura Seiichi; * 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker…Seiichi Nakamura, (jap. 中村 誠一, Nakamura Seiichi; * 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Saxophon (Alt, Sopran, Tenor) und Klarinette). Seiichi Nakamura spielte ab Ende der 1960er-Jahre im Trio des Pianisten Yosuke Yamashita, mit dem auch erste Aufnahmen entstanden (Dancing Kojiki). Ende 1973 nahm er das Livealbum First Contact (Bellwood) auf; in Nakamuras Quintett spielten Shigeharu Mukai (Posaune), Hiroshi Tamura (Piano), Isoo Fukui (Bass) und Takuji Kusumoto (Schlagzeug). 1974 folgte der Livemitschnitt When A Man Loves a Woman, 1976 Let's Swing Now (Victor, mit Kazumi Watanabe, Yuri Tashiro, Sadayasu Fujii, Nobuyoshi Ino, Hiroshi Nakamura, Koji Moriyama) und 1978 in erweiterter Besetzung (u. a. mit Aki Takase) das Fusion-orientierte Album Wolf's Theme (Union). In den 1970er- und 80er-Jahren spielte er außerdem mit Takashi Mizuhashi, Shuko Mizuno, Toshiyuki Miyama, Tsuyoshi Yamamoto, George Kawaguchi, Toshihiko Kankawa, Yasuko Agawa und erneut mit Yosuke Yamashita. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1969 und 2015 an vierzig Aufnahmesessions beteiligt, zuletzt im Duo mit dem Gitarristen Shinobu Ito (Sereanta).
Jun Fukamachi (jap. 深町 純, Fukamachi Jun, * 21. Mai 1946 in Tokio; † 22. November 2010 ebenda) war ein japanischer…Jun Fukamachi (jap. 深町 純, Fukamachi Jun, * 21. Mai 1946 in Tokio; † 22. November 2010 ebenda) war ein japanischer Fusion-Musiker, Komponist, Keyboard- und Synthesizerspieler. Fukamachi spielte u. a. mit The Brecker Brothers und Steve Gadd. Seine Alben veröffentlichte er in 1970ern bei Polydor und Toshiba.
Yoshio „Chin“ Suzuki (japanisch 鈴木 良雄 Suzuki Yoshio; * 21. März 1946 in Nagano; † 23. September 2026) war ein…Yoshio „Chin“ Suzuki (japanisch 鈴木 良雄 Suzuki Yoshio; * 21. März 1946 in Nagano; † 23. September 2026) war ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, Komposition).
Hideko Okiyama (japanisch 沖山 秀子 Okiyama Hideko; * 21. Dezember 1945 in Kagoshima als Hideko Chikano (近野秀子 Chikano…Hideko Okiyama (japanisch 沖山 秀子 Okiyama Hideko; * 21. Dezember 1945 in Kagoshima als Hideko Chikano (近野秀子 Chikano Hideko); † 21. März 2011) war eine japanische Filmschaffende (Schauspielerin, Regie), die auch als Jazzsängerin wirkte.
Ryōjirō Furusawa (jap. 古澤 良治郎, Furusawa Ryōjirō, * 5. September 1945 in Sendai; † 12. Januar 2011 in Tokyo) war ein…Ryōjirō Furusawa (jap. 古澤 良治郎, Furusawa Ryōjirō, * 5. September 1945 in Sendai; † 12. Januar 2011 in Tokyo) war ein japanischer Jazz-Schlagzeuger.
Akira Sakata (jap. 坂田 明, Sakata Akira; * 21. Februar 1945 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer…Akira Sakata (jap. 坂田 明, Sakata Akira; * 21. Februar 1945 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Free-Jazz-Musiker (Bassklarinette, Altsaxophon, Piano).
Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 2. Januar 1945 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 2. Januar 1945 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Komposition).
Yoshio Toyama (jap. 外山 喜夫, Toyama Yoshio; * 5. März 1944 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker…Yoshio Toyama (jap. 外山 喜夫, Toyama Yoshio; * 5. März 1944 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kornett, Trompete, Gesang) und Bandleader des Dixieland. Yoshio Toyama studierte an der Waseda-Universität und ist seit den 1960er-Jahren in der japanischen Trad-Jazz-Szene aktiv; erste Aufnahmen entstanden nach seinem Umzug in die Vereinigten Staaten 1968 mit der Bob Greenes International New Orleans Jazz Band auf dem Manasses Jazz Festival (u. a. mit Slide Harris und Zutty Singleton). Dort trat er auch in einer All-Stars-Combo unter Leitung von Eddie Condon auf. 1969 kam es in New Orleans zu musikalischen Begegnungen mit Jazzveteranen wie Albert Burbank, Joe Watkins und Chester Zardis. Ab den 1970er-Jahren arbeitete er mit eigenen Bands wie Yoshio Toyama's New Orleans Jazzmen; mit seiner Formation His Dexieland Saints, der auch seine Frau Keiko (Banjo, Piano) sowie Kotaro Ikeda (Posaune) und Masahiro Gotō (Klarinette) angehörten, spielte er in Japan, Europa und in den Vereinigten Staaten u. a. mit Alton Purnell, Preston Jackson, Jim Robinson, Don Ewell, Ralph Sutton, Wild Bill Davison und 1997 mit Sir Charles Thompson. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1968 und 2010 bei 44 Aufnahmesessions,.
Nobuko Imai (jap. 今井 信子, Imai Nobuko; * 18. März 1943 in Tokio) ist eine japanische Bratschistin, die sowohl als…Nobuko Imai (jap. 今井 信子, Imai Nobuko; * 18. März 1943 in Tokio) ist eine japanische Bratschistin, die sowohl als Kammermusikerin als auch als Solistin bekannt wurde. Seit 1988 spielt sie eine Andrea Guarneri von 1690.
Takashi „Gon“ Mizuhashi (jap. 水橋 孝, Mizuhashi Takashi; * 2. März 1943) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass).…Takashi „Gon“ Mizuhashi (jap. 水橋 孝, Mizuhashi Takashi; * 2. März 1943) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass). Takashi Mizuhashi spielte ab den späten 1960er-Jahren in der japanischen Jazzszene; erste Aufnahmen entstanden mit Chris Connor (Softly and Swingin’), die er mit Hideo Ichikawa, Shungo Sawada und George Otsuka bei einer Studiosession in Tokio begleitete. In den folgenden Jahren arbeitete er u. a. mit Kimiko Kasai, Yuji Ohno, Masaru Imada, Kohsuke Mine, Isao Suzuki, George Otsuka, George Kawaguchi, Hideo Ichikawa, Shigeko Toya, Emiko Kai, Dave Burrell (Lush Life, 1978), Shingo Okudaira, Yoshiaki Miyanoue, Hidehiko Matsumoto, Archie Shepp (Tray of Silver, 1979) und Marion Brown. Außerdem arbeitete Mizuhashi ab den frühen 1970er-Jahren mit eigenen Formationen. Mit seinem Quartett (mit Yoshio Otomo, Fumio Karashima, Hideo Sekine) nahm er zwei LPs für Three Blind Mice auf und begleitete die Sängerin Yoshiko Goto. 1977 spielte Mizuhashi mit Herbie Hancock das Album One Tuesday in New York (Denon) ein, an dem auch Teruo Nakamura und Bruno Carr mitwirkten; es war die erste Produktion des neuen Denon Jazz-Labels. An seinen Alben Early Summer in Tokyo und Gon's Delight (Denon/Nippon Columbia) waren 1978 bei einer Session in Tokio Horacee Arnold, Cecil Bridgewater, Archie Shepp und Mickey Tucker beteiligt. 1989 spielte er erneut mit Dave Burrell, mit dem er das Duoalbum Plays Ellington & Monk (Denon) einspielte. In den 90ern wirkte er noch bei Aufnahmen von Takashi Miyazawa, Eri Kayama und Hioaki Panryu mit. Im Bereich des Jazz listet der Diskograf Tom Lord seine Beteiligung zwischen 1969 und 2012 an 51 Aufnahmesessions.
Itaru Oki (jap. 沖 至, Oki Itaru; * 10. September 1941 im Suma-ku, Kōbe, Präfektur Hyōgo; † 25. August 2020 in Paris) war…Itaru Oki (jap. 沖 至, Oki Itaru; * 10. September 1941 im Suma-ku, Kōbe, Präfektur Hyōgo; † 25. August 2020 in Paris) war ein japanischer Jazztrompeter und -kornettist. Er gehörte zur ersten Generation des Free Jazz in Japan.
Kazue Sawai (japanisch 沢井 一恵; * 1941 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 15. Februar 2026) war eine japanische Kotospielerin…Kazue Sawai (japanisch 沢井 一恵; * 1941 in Kyōto, Präfektur Kyōto; † 15. Februar 2026) war eine japanische Kotospielerin und Musikpädagogin.
Masaoki Terakawa (jap. 寺川正興, Terakawa Masaoki; * um 1940) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (E-Bass…Masaoki Terakawa (jap. 寺川正興, Terakawa Masaoki; * um 1940) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (E-Bass, Kontrabass). Masaoki Terakawa arbeitete ab den frühen 1960er-Jahren in der japanischen Jazz- und (später in der) Fusion-Szene; 1960 entstanden erste Aufnahmen, als er im Trio des Pianisten Yuji Ohno die Sängerin Martha Miyake begleitete. Ab den späten 1960er-Jahren spielte er u. a. mit Akira Ishikawa (The Gentures in Beat Pops, 1969), George Ōtsuka, Hiroshi Matsumoto (Groovy Indeed, 1970), Sadakazu Tabata & Groovy 11 und mit Kimio Mizukani. Unter eigenem Namen legte er 1970 das Album Bass Bass Bass (Crown) vor. In den frühen 1970er-Jahren spielte Terakawa u. a. in den Formationen Kuni Kawachi & The Flower Travellin’ Band (Kirikyogen, 1970), Love Live Life, mit Masami Kawahara & The Exotic Sounds, in Toshiaki Yokotas Band The Beat Generation, in The Rock Invaders (um Kiyoshi Sugimoto und Ryo Kawasaki) und in der Jazzrock-Band Count Buffalo & The Jazz Rock Band (mit Hiromasa Suzuki, Kiyoshi Sugimoto, Masahiko Satoh, Takeru Muraoka). Ab den späten 1970er-Jahren arbeitete er noch mit Yūji Takahashi, Kimiko Itoh und Shigeko Toya. Der Diskograf Tom Lord listet seine Beteiligung im Bereich des Jazz/Fusion zwischen 1960 und 1978 an 15 Aufnahmesessions.
Masabumi Kikuchi (jap. 菊地 雅章 Kikuchi Masabumi; * 19. Oktober 1939 in Tokio, Japan; † 6. Juli 2015 in Manhasset, New…Masabumi Kikuchi (jap. 菊地 雅章 Kikuchi Masabumi; * 19. Oktober 1939 in Tokio, Japan; † 6. Juli 2015 in Manhasset, New York, Vereinigte Staaten) war ein japanischer Jazzpianist und Keyboarder. Er zeichnete sich durch sein sparsames und z. T. sehr langsames Spiel, das gleichwohl sperrig war, aus.
Keiko Nosaka (japanisch 野坂 恵子 Nosaka Keiko) (* 6. Mai 1938 in Tokio; † 27. August 2019) war eine japanische…Keiko Nosaka (japanisch 野坂 恵子 Nosaka Keiko) (* 6. Mai 1938 in Tokio; † 27. August 2019) war eine japanische Kotospielerin und Komponistin, die ihr Instrument weiterentwickelt hat und es in die zeitgenössische Musik eingebracht hat. Die letzten Lebensjahre nannte sie sich Sōju Nosaka II (二代目 野坂 操壽 Nidaime Nosaka Sōju).
Akira Ishikawa (jap. 石川 晶, Ishikawa Akira; * 10. November 1934 in Yokosuka, Präfektur Kanagawa; † 10. Februar 2002) war…Akira Ishikawa (jap. 石川 晶, Ishikawa Akira; * 10. November 1934 in Yokosuka, Präfektur Kanagawa; † 10. Februar 2002) war ein japanischer Jazzmusiker (Schlagzeug) und Bandleader. Ishikawa begann seine Musikerkarriere bei Shin Matsumoto and New Pacific. In den folgenden Jahren tourte er mit eigenen Formationen wie Akira Miyazawa Modern Allstars sowie mit Toshio Hosaka. In späteren Jahren spielte er bei Toshiyuki Miyama und dessen Band New Herd; 1964/65 entstanden Aufnahmen mit Miymas Modern Jazz Highlights und Modern Jukebox). Ab Ende der 60er nahm er LPs unter eigenem Namen auf wie Soul Session (1969) und The Gentures in Beat Pops (1970), an denen u. a. Hiromasa Suzuki, Kiyoshi Sugimoto und Masaoki Terakawa mitwirkten. Mit seiner Bigband Count Buffaloes entstand 1970 das Jazzrock-orientierte Album Electrum, gefolgt von Drums Concerto (1971), African Rock (1972), Uganda (1972) und Get Up! (1975). Des Weiteren arbeitete er ab den 70ern noch mit Yoshiko Goto, Koichi Oki, Kiyoshi Sugimoto (Our Time, 1974) und Akio Sasaki (Berklee Connection, 1980). Im Bereich des Jazz war er zwischen 1964 und 1980 an 14 Aufnahmesessions beteiligt.
Takashi Ochi (jap. 越智 敬, Ochi Takashi; * 30. Oktober 1934 in Imabari; † 14. November 2010 in Heppenheim, Hessen) war…Takashi Ochi (jap. 越智 敬, Ochi Takashi; * 30. Oktober 1934 in Imabari; † 14. November 2010 in Heppenheim, Hessen) war ein deutsch-japanischer Mandolinist und Instrumentalpädagoge für Gitarre und Mandoline.
Kōji Fujika (jap. 藤家 虹二, eigentlich: 藤家 光嗣, beides Fujika Kōji; * 2. September 1933; † 24. Oktober 2011) war ein…Kōji Fujika (jap. 藤家 虹二, eigentlich: 藤家 光嗣, beides Fujika Kōji; * 2. September 1933; † 24. Oktober 2011) war ein japanischer Jazzmusiker (Klarinette), der als „Mr Clarinet“ im Bereich des Swing und Mainstream Jazz aktiv war. Kohji Fujika arbeitete ab den 1950er-Jahren in der japanischen Jazzszene; 1959 entstanden erste Plattenaufnahmen. 1976 begleitete er den Sänger Toshio Oida (It Was a Very Good Year); im selben Jahr trat er mit der Band von Jimmy Takeuchi im Tokioter Jazzclub Birdland auf. Unter eigenem Namen entstanden 1978/79 die Livemitschnitte Happy Session (ハッピー・セッション, Vols. 1 & 2), an denen Musiker wie Akio Mitsui, Satoru Oda, Nobuhiko Arichika, Yoshitaka Akimitsu, Ikuo Shiozaki, Tsuneo Shibata und Jimmy Takeuchi mitwirkten. In den 1980er-Jahren spielte er bei Nobuo Hara; 1987 nahm er ein Tributalbum auf Benny Goodman auf (Tribute to „King of Swing“ Benny Goodman, mit Shin Kazuhara, Satoru Oda, Naoki Nishi, Ikuo Shiozaki, Susumu Takahashi, Harada, Mari Nakamoto, Sakae Mori und dem Tokyo Union Orchestra unter Leitung von Tatsuya Takahashi). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1976 und 1987 bei sieben Aufnahmesessions. Er trat noch bis Mitte der 2000er-Jahre auf.
Isao Suzuki (jap. 鈴木 勲, Suzuki Isao; * 2. Januar 1933 in der Präfektur Tokio; † 8. März 2022 in Kawasaki) war ein…Isao Suzuki (jap. 鈴木 勲, Suzuki Isao; * 2. Januar 1933 in der Präfektur Tokio; † 8. März 2022 in Kawasaki) war ein japanischer Kontrabassist des Modern Jazz. Gelegentlich spielte er auch Cello.
Hideo Shiraki, (jap. 白木 秀雄, Shiraki Hideo; * 1. Januar 1933 in Kanda-Matsueda-chō, Kanda, Stadt Tokio (heute Chiyoda…Hideo Shiraki, (jap. 白木 秀雄, Shiraki Hideo; * 1. Januar 1933 in Kanda-Matsueda-chō, Kanda, Stadt Tokio (heute Chiyoda, Präfektur Tokio); † 31. August 1972) war ein japanischer Jazz-Schlagzeuger und Bandleader.
Isao Tomita (jap. 冨田 勲, Tomita Isao; * 22. April 1932 in Tokio; † 5. Mai 2016 ebenda) war ein japanischer Musiker und…Isao Tomita (jap. 冨田 勲, Tomita Isao; * 22. April 1932 in Tokio; † 5. Mai 2016 ebenda) war ein japanischer Musiker und Komponist.
Masaru Imada (jap. 今田 勝, Imada Masaru; * 21. März 1932 in der Präfektur Tokio; † 30. Mai 2025) war ein japanischer…Masaru Imada (jap. 今田 勝, Imada Masaru; * 21. März 1932 in der Präfektur Tokio; † 30. Mai 2025) war ein japanischer Jazzpianist und Bandleader.
Tatsuya Takahashi (jap. 高橋 達朗, Takahashi Tatsuya; * 27. Dezember 1931 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 29. Februar…Tatsuya Takahashi (jap. 高橋 達朗, Takahashi Tatsuya; * 27. Dezember 1931 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata; † 29. Februar 2008) war ein japanischer Jazzmusiker (Tenorsaxophon und Bandleader). Takahashi leitete in den 1970er-Jahren die Bigband-Formation Tokyo Union Orchestra (高橋達也 & 東京ユニオン), mit der er eine Reihe von Alben einspielte, stilistisch zwischen Bigband-Jazz, Fusion und Funk angelegt, z. T. ähnlich der Musik des Thad Jones/Mel Lewis Orchestra. Seiner Band gehörten u. a. Seiji Inoue und Takashi Ohi an. 1978 gastierte er mit der 17-köpfigen Tokyo Union und der Sängerin Mari Nakamoto auf dem Montreux Jazz Festival; außerdem trat er auf dem Monterey Jazz Festival auf. 1983 legte er ein Ellington-Album vor (Chasin the Duke). 1988 nahm er das Tribut-Album Plays Miles and Gil (Paddle Wheel) auf; Arrangeur war David Matthews. Ab den 1980er-Jahren arbeitete er mit seinem Trio Tatsuya Takahashi 3 (mit Kenji Nishiyama und Nobuo Kato), außerdem mit Takeshi Inomata, Naoki Nishi, Yasuko Agawa, Nobuo Hara, Martha Miyake und zuletzt mit Shūji Atsuta. Im Bereich des Jazz listete der Diskograf Tom Lord zwischen 1975 und 1999 seine Beteiligung an 21 Aufnahmesessions.
Shungo Sawada (jap. 澤田 駿吾, Sawada Shungo; * 10. Februar 1930 in der Präfektur Ehime; † 28. August 2006 in der Präfektur…Shungo Sawada (jap. 澤田 駿吾, Sawada Shungo; * 10. Februar 1930 in der Präfektur Ehime; † 28. August 2006 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Jazzmusiker (Gitarre).
Eiji Kitamura (jap. 北村 英治, Kitamura Eiji; * 8. April 1929 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker…Eiji Kitamura (jap. 北村 英治, Kitamura Eiji; * 8. April 1929 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Klarinette), der sich in seinem von Benny Goodman und Woody Herman beeinflussten Spiel vorrangig in den Musikrichtungen des Swing und Mainstream Jazz betätigte.
Toshio Akiyama (jap. 秋山 紀夫, Akiyama Toshio; * 26. März 1929 in Ōmiya (heute: Ōmiya-ku, Saitama), Präfektur Saitama…Toshio Akiyama (jap. 秋山 紀夫, Akiyama Toshio; * 26. März 1929 in Ōmiya (heute: Ōmiya-ku, Saitama), Präfektur Saitama, Japan; † 9. Dezember 2025) war ein japanischer Komponist und Dirigent. Er studierte an der Musashino Academia Musicae in Tokio, an der er 1963 graduierte, sowie an der Tokyo National University of Fine Arts and Music. Danach unterrichtete er an der Sakuragi-Mittelschule in Ōmiya und dirigierte das dortige Blasorchester. Die Erfolge mit diesem Orchester beflügelten ihn 1973 und 1974 an der Eastman School of Music in Rochester, US-Bundesstaat New York, sowie an der University of Michigan in den USA seine Studien zu vervollständigen. Er galt als der führende Blasorchesterdirigent in Japan und war ebenso in den USA als Gastdirigent sehr gefragt. Ferner betätigte er sich in Verbänden der Blasmusikbewegung. So war er von 1961 bis 1973 Vize-Präsident der Kantō Band Association und von 1973 bis 1983 Vize-Präsident der All Japan Band Association. Von 1993 bis 1997 bekleidete er das Amt des Präsidenten der Japanese Band Directors Association, deren Ehren-Präsident er ab 2003 war. Von 1968 bis 1999 gehörte er dem Lehrkörper der Musashino Academia Musicae an. Von 1958 bis 2000 war er Chefdirigent des Sony Symphonic Wind Orchestra. Er bekleidete folgende Ämter: ab 1983 Ehrenmitglied der American Bandmasters Association, ab 1995 Mitglied im Board of Directors der World Association for Symphonic Band and Ensembles, ab 1996 Ehren-Präsident der Asian Pacific Band Directors Association sowie ab 1999 Ehrenmitglied der All Japan Band Association. Die ihm zugesprochenen Auszeichnungen und die Preise, welche er erhielt, sind recht zahlreich. Sein Œuvre ist nicht ganz so umfangreich. Dafür hat er sich umso mehr für die Etablierung, Verbreitung und musikalische Entwicklung der Blasorchester in Japan eingesetzt und wird in Fachkreisen als der Godfather der japanischen Blasmusikbewegung bezeichnet. Er betätigte sich musikalischer und kultureller Berater der Stadt Hamamatsu und war Musikdirektor und künstlerischer Leiter der Omiya Wind Symphony, dem japanischen Partnerorchester des deutschen Auswahlorchesters Westfalen Winds. Im Februar 2017 war er mit der Omiya Wind Symphony in Deutschland zu Besuch. Im Rahmen des internationalen Kulturaustauschs zwischen Deutschland und Japan, den Westfalen Winds 2015 mit Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts initiierte, gastierte die Omiya Wind Symphony unter der Leitung von Toshio Akiyama zusammen mit seinem deutschen Partnerorchester Westfalen Winds im Düsseldorfer Raum.
Mitsuru Ono (jap. 小野 満, Ono Mitsuru; * 3. Januar 1929; † 2. Januar 2008) war ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass).…Mitsuru Ono (jap. 小野 満, Ono Mitsuru; * 3. Januar 1929; † 2. Januar 2008) war ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass). Ono, der ab den 1950er-Jahren in der japanischen Jazzszene aktiv war, spielte u. a. 1953 in George Kawaguchis Band Big Four (mit Hidehiko Matsumoto (Tenorsaxophon) und Hachidai Nakamura am Piano), die sich erfolgreich an Charlie Venturas Big Four orientierten. 1959 nahmen die Big Four ein Album für King Records auf. Bereits in den späten 1950er-Jahren leitete Ono auch ein eigenes Ensemble; mit Mitsuru Ono & his Six Bros, dem u. a. auch Eiji Kitamura angehörte, trat er in Tokioter Jazzclubs wie Ginbasha oder Benibasha auf. In dieser Zeit spielte er außerdem mit dem Saxophonisten Jimmy Araki (Midnight Jazz Session, Victor 1959) und war um 1960 Mitglied der Swing Journal All Stars, die aus dem Leserpoll der gleichnamigen Jazzzeitschrift hervorging. Im folgenden Jahrzehnt leitete Ono die Band Swing Beavers, mit der er auch mehrere Titel wie „Cute“ unter eigenem Namen aufnahm. Mit seinen Gruppen trat er auch in den Spielfilmen Kibô no otome (1958, Regie Yasushi Sasaki) und Sasurai no trumpet (1963, Regie Hiroshi Noguchi) auf. Nach einem Weihnachtsalbum (Christmas Dance Music, 1968) im Easy Listening Stil nahm er Mitte der 1970er-Jahre die Fusion-orientierte Produktion Discotheque Hit (JVC, 1976) auf, mit Instrumentalversionen aktueller Pophits wie „Get Ready“ oder „You Haven’t Done Nothin’“. Auf dem folgenden Album When You Are Smiling (Victor), das 1978 entstand, spielte er mit seinen Swing Beavers (u. a. mit Hidehiko Matsumoto und Masaaki Fujita) bekannte Standards wie „How High the Moon“, „Perdido“ oder „These Foolish Things“. 1981 nahm er noch in Bigband-Besetzung das Album Encyclopedia of Standard (Carnival) auf, mit populären Jazznummern wie „Lover, Come Back to Me“, „Moonlight Serenade“ und „Take the “A” Train“. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1954 und 1981 bei neun Aufnahmesessions.
Shōtarō Moriyasu (jap. 守安 祥太郎, Moriyasu Shōtarō; * 5. Januar 1924 in der Präfektur Tokio; † 25. September 1955…Shōtarō Moriyasu (jap. 守安 祥太郎, Moriyasu Shōtarō; * 5. Januar 1924 in der Präfektur Tokio; † 25. September 1955 ebendort) war ein japanischer Jazzpianist. Stilistisch orientiert an Bud Powell galt er als einer der Pioniere des Modern Jazz in Japan.
Kōichi Kishi (jap. 貴志 康一, Kishi Kōichi; * 31. März 1909 in der Präfektur Osaka; † 17. November 1937) war ein…Kōichi Kishi (jap. 貴志 康一, Kishi Kōichi; * 31. März 1909 in der Präfektur Osaka; † 17. November 1937) war ein japanischer Violinist, Komponist und Dirigent.
Hashimoto Kunihiko (japanisch 橋本 國彦, Schreibweise des Vornamens auch Qunihico; * 14. September 1904 in Tokio; † 6. Mai…Hashimoto Kunihiko (japanisch 橋本 國彦, Schreibweise des Vornamens auch Qunihico; * 14. September 1904 in Tokio; † 6. Mai 1949 in Kamakura) war ein japanischer Komponist, Geiger, Dirigent und Hochschullehrer.