Akira Koike (jap. 小池 晃 Koike Akira; * 9. Juni 1960 in Setagaya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker und…Akira Koike (jap. 小池 晃 Koike Akira; * 9. Juni 1960 in Setagaya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Er ist seit 1998 mit einer Unterbrechung (2010–2013) Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für die nationale Verhältniswahl. Koike studierte an der medizinischen Fakultät der Tōhoku-Universität und war in Studentenverbänden aktiv, 1985 wurde er Vizevorsitzender von Zengakuren. Nach seinem Studienabschluss 1987 arbeitete er für das Kembun-Azusawa-Krankenhaus in Itabashi, ab 1997 für das Yoyogi-Krankenhaus der Arbeiterkrankenfürsorge Tokio (Tōkyō Rōdōsha Iryōkai). 1998 wurde er Direktor (riji) im Dachverband Min’iren (engl. Japan Federation of Democratic Medical Institutions). Bei der Sangiin-Wahl 1998 wurde Koike auf Platz 6 der KPJ-Liste im Verhältniswahlwahlkreis erstmals ins Nationalparlament gewählt. 2004 wurde er Mitglied des ZK der KPJ und übernahm den Vorsitz des Politikforschungsrats. Bei der Sangiin-Wahl im gleichen Jahr nach der Einführung der Vorzugsstimme erhielt er die zweithöchste Stimmenzahl hinter Generalsekretär Tadayoshi Ichida und war damit für sechs Jahre wiedergewählt. 2007 übernahm er auch den Vorsitz der KPJ-Fraktion im Sangiin. 2010 trat er in der Präfektur Tokio (fünf Mandate) an, erhielt aber nur 552,187 Stimmen und verlor damit den fünften Platz an Kōta Matsuda (Minna no Tō). Im Februar 2011 erklärte er seine Kandidatur bei der Gouverneurswahl in der Präfektur Tokio im April 2011. Mit rund zehn Prozent der Stimmen erreichte er den vierten Platz, er erhielt bei leicht gestiegener Wahlbeteiligung etwa die gleiche Stimmenzahl wie KPJ-Kandidat Manzō Yoshida, ehemaliger Bürgermeister von Adachi, bei der Gouverneurswahl 2007. Bei der Wahl 2013 kandidierte Koike erneut für das Sangiin, nun aber wieder bei der landesweiten Verhältniswahl. Er erhielt 134.325 Präferenzstimmen und damit Listenplatz 1 und zog für eine dritte Amtszeit ins Sangiin ein. Im April 2016 wurde er als Nachfolger von Yoshiki Yamashita zum Generalsekretär der KPJ ernannt. 2019 und 2025 wurde Koike mit jeweils über 100.000 Stimmen auf Platz 1 der Liste für weitere sechs Jahre als Abgeordneter wiedergewählt.
Masashi Yanagisawa (japanisch 柳沢正史, Yanagisawa Masashi; * 25. Mai 1960 in Tokio) ist ein japanisch-amerikanischer…Masashi Yanagisawa (japanisch 柳沢正史, Yanagisawa Masashi; * 25. Mai 1960 in Tokio) ist ein japanisch-amerikanischer Schlafforscher (Molekularbiologie und Neurophysiologie) an der Universität Tsukuba und dort Direktor des Internationalen Instituts für integrative Schlafmedizin.
Hitoshi Oshitani (japanisch. 押谷 仁, Oshitani Hitoshi; * 29. April 1959) ist ein japanischer Mediziner, Virologe und…Hitoshi Oshitani (japanisch. 押谷 仁, Oshitani Hitoshi; * 29. April 1959) ist ein japanischer Mediziner, Virologe und Epidemiologe. Er wirkt als Professor an der Universität Tōhoku in Sendai. Als Mitglied des Novel Coronavirus Expert Meeting zählt er zu den „Vätern“ der japanischen „Drei C“-COVID-19-Strategie.
Ichirō Kamoshita (jap. 鴨下 一郎 Kamoshita Ichirō; * 16. Januar 1949 im Bezirk Adachi (Tokio), Präfektur Tokio) ist ein…Ichirō Kamoshita (jap. 鴨下 一郎 Kamoshita Ichirō; * 16. Januar 1949 im Bezirk Adachi (Tokio), Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, Nationalabgeordneter und Umweltminister der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Kamoshita studierte Medizin an der Nihon Daigaku. 1993 wurde er als Kandidat der Neuen Japan-Partei für den 10. Wahlkreis der Präfektur Tokio ins Shūgiin gewählt, ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 13 oder im Verhältniswahlblock Tokio (2003, 2009) wiedergewählt. Unter Premierminister Tsutomu Hata war Kamoshita für einen Monat parlamentarischer Staatssekretär im Umweltministerium. Nach dem Sturz der Anti-LDP-Koalitionsregierung schloss er sich mit der Mehrheit der Oppositionskräfte der Neuen Fortschrittspartei an, für die er 1996 wiedergewählt wurde. Bevor diese sich auflöste, verließ Kamoshita im Juli 1997 die Partei und trat im Dezember desselben Jahres der LDP bei. Nach Tätigkeiten in verschiedenen Ausschüssen engagierte sich Kamoshita seit 2000 vor allem im Ausschuss für Gesundheit, Arbeit und Soziales; von 2002 bis 2003 war er Staatssekretär im zuständigen Ministerium. 2003 verlor er seinen Wahlkreis an den demokratischen Herausforderer Masamitsu Jōjima, wurde aber über die Verhältniswahlliste gewählt. 2005 gewann er seinen Wahlkreis zurück. Innerhalb der LDP gehört Kamoshita der Tsushima-Faktion an. Premierminister Shinzō Abe berief Kamoshita bei der Kabinettsumbildung kurz vor seinem Rücktritt 2007 zum Umweltminister. Kurz nach Amtsantritt wurde Kamoshita mit Anschuldigungen konfrontiert, er habe falsche Berichte über politische Ausgaben abgegeben. Abe hatte bereits mehrere Minister wegen ähnlicher Vorwürfe verloren. Dennoch übernahm Premierminister Yasuo Fukuda Kamoshita im September 2007 in sein Kabinett. Bei der Kabinettsumbildung im August 2008 wurde er durch Tetsuo Saitō (Kōmeitō) ersetzt. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Kamoshita aus der Politik zurück.
Takashi Sugimura (japanisch 杉村 隆, Sugimura Takashi; * 20. April 1926 in der Präfektur Tokio; † 6. September 2020 in…Takashi Sugimura (japanisch 杉村 隆, Sugimura Takashi; * 20. April 1926 in der Präfektur Tokio; † 6. September 2020 in Tokio) war ein japanischer Biochemiker, bekannt für grundlegende Forschungen über den chemischen Mechanismus der Krebserzeugung durch Karzinogene. Er war Direktor des Nationalen Krebsforschungszentrums in Japan und von 1994 bis 2000 Rektor der Tōhō-Universität.
Yoshida Tomizō (japanisch 吉田 富三; * 10. Februar 1903; † 27. April 1973) war ein japanischer Mediziner (Pathologie) und…Yoshida Tomizō (japanisch 吉田 富三; * 10. Februar 1903; † 27. April 1973) war ein japanischer Mediziner (Pathologie) und Krebsforscher. Yoshida studierte Medizin an der Kaiserlichen Universität Tokio, wo er 1927 promoviert wurde und danach Assistent für Pathologie war. 1929 wurde er Mitglied des Sasaki-Instituts des Kyōundō-Krankenhauses (杏雲堂病院, engl. Kyoundo Hospital) in Tokio, dessen Direktor er zuletzt war. Außerdem war er Direktor des Instituts der japanischen Stiftung für Krebsforschung. Mitte der 1930er Jahre wies er mit seinem Chef, dem Institutsgründer Sasaki Takaoki, die krebserzeugende Wirkung des Farbstoffs Biebricher Scharlach (genauer seines wirksamen Bestandteils o-Aminoazotoluol) nach. Sie konnten durch regelmäßige orale Gabe Leberkrebs bei Ratten und Mäusen erzeugen, der erste Nachweis einer solchen Krebserzeugung in einem inneren Organ. Er lehrte an der Medizinischen Hochschule Nagasaki, der Kaiserlichen Universität Tōhoku und der Universität Tokio. 1951 erhielt Yoshida den Asahi-Preis, 1959 wurde er mit dem Kulturorden ausgezeichnet, 1963 mit dem Robert-Koch-Preis. 1965 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Mizuhara Shūōshi (jap. 水原 秋櫻子; * 9. Oktober 1892 in Sarugakuchō, Kanda, Tokio, heute Kanda-Sarugakuchō, Chiyoda; † 17.…Mizuhara Shūōshi (jap. 水原 秋櫻子; * 9. Oktober 1892 in Sarugakuchō, Kanda, Tokio, heute Kanda-Sarugakuchō, Chiyoda; † 17. Juli 1981), eigentlich Mizuhara Yutaka (水原 豊), war ein japanischer Arzt und Haiku-Dichter. Ein weiteres Pseudonym neben Shūōshi lautete Kiutei (喜雨亭). Nach diesem wird sein Todestag auch Kiuteiki (喜雨亭忌, „Trauertag des Kiutei“) genannt.
Kure Ken (japanisch 呉建; geboren 27. Oktober 1883 in Tōkyō; gestorben 27. Juni 1940 daselbst) war ein japanischer…Kure Ken (japanisch 呉建; geboren 27. Oktober 1883 in Tōkyō; gestorben 27. Juni 1940 daselbst) war ein japanischer Internist und Neurologe.
Ishihara Shinobu (jap. 石原 忍; * 25. September 1879; † 3. Januar 1963) war ein japanischer Militärarzt und…Ishihara Shinobu (jap. 石原 忍; * 25. September 1879; † 3. Januar 1963) war ein japanischer Militärarzt und Augenheilkundler, der 1917 einen Test zur Feststellung der Farbenblindheit und Farbenfehlsichtigkeit entwickelte. Dieser Test basiert auf Tafeln mit runden Farbflecken in unterschiedlichen Farbnuancen und Größen, den sogenannten Ishihara-Farbtafeln, auf denen für Menschen mit normaler Farbwahrnehmung Zahlen oder Buchstaben zu sehen sind. Menschen mit Farbenblindheit oder Farbenfehlsichtigkeit sind nicht dazu in der Lage, diese Zahlen oder Buchstaben auf dem für sie identisch aussehenden Hintergrund zu erkennen. 1940 wurde Ishihara für diese Erfindung mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet.