Susumu Katsumata (jap. 勝俣 進, Katsumata Susumu; * 17. Februar 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger…Susumu Katsumata (jap. 勝俣 進, Katsumata Susumu; * 17. Februar 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Sakihito Ozawa (jap. 小沢 鋭仁, Ozawa Sakihito; * 31. Mai 1954 in Kōfu, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Politiker…Sakihito Ozawa (jap. 小沢 鋭仁, Ozawa Sakihito; * 31. Mai 1954 in Kōfu, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Politiker (Neue Japan-Partei→Neue Partei Sakigake→Demokratische Partei→Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→parteilos→Kaikaku kesshū no kai→Ōsaka Ishin no Kai→Nippon Ishin no Kai), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, und ehemaliger Umweltminister. Ozawa schloss 1978 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab, anschließend studierte er am Institut der Wirtschaftswissenschaftler Yukio Noguchi und Eisuke Sakakibara und absolvierte ein Graduiertenstudium an der Universität Saitama (heute: Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku). Ab 1981 arbeitete er für die Tōkyō Ginkō (engl. The Bank of Tokyo). Ab 1983 leitete er ein politisches Planungsbüro von Takujirō Hamada, einem Shūgiin-Abgeordneten der Liberaldemokratischen Partei (LDP). 1992 schloss sich Ozawa der Neuen Japan-Partei von Morihiro Hosokawa an, für die er bei der Shūgiin-Wahl 1993 erstmals als Abgeordneter gewählt wurde. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition 1994 verließ er die Neue Japan-Partei und trat der Fraktion Minshu no Kaze („Wind der Demokratie“), dann der Neuen Partei Sakigake bei. Ab 1996 gehörte er der Demokratischen Partei an. Im Shūgiin leitete Ozawa unter anderem 2004 den Umweltausschuss. Seinen Wahlkreis, den 1. Wahlkreis Yamanashi, gewann er ab 2000 viermal in Folge. In der Demokratischen Partei war er unter anderem stellvertretender Generalsekretär und Vorsitzender des Mobilisierungsausschusses (kokumin-undō-kai). Nach dem Wahlsieg der Demokraten 2009 berief ihn der Parteivorsitzende und Premierminister Yukio Hatoyama als Umweltminister in sein Kabinett. Ozawa war damit mit für die Umsetzung des von Hatoyama ausgegebenen CO2-Reduktionsziels von 25 % bis 2020 verantwortlich. Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan übernahm ihn zunächst in sein Kabinett, ersetzte ihn dann bei einer Kabinettsumbildung im September 2010 durch Ryū Matsumoto. Im November 2012 verließ Ozawa die Demokratische Partei und schloss sich der Nippon Ishin no Kai von Shintarō Ishihara und Tōru Hashimoto an. Für die neue Partei verlor er bei der Shūgiin-Wahl 2012 zwar den Wahlkreis Yamanashi 1 mit rund 20.000 Stimmen Rückstand an die Liberaldemokratin Noriko Miyagawa; da er aber alleine vor die übrigen Wahlkreiskandidaten auf den Listenplatz 1 der Ishin no Kai in Südkantō gesetzt wurde, war er sicher im Verhältniswahlblock wiedergewählt, wo die Partei fünf Sitze gewann. Bei der Spaltung der Ishin no Kai 2014 schloss er sich zunächst der Ishin no Tō an. Auch für diese erhielt er bei der Wahl 2014 bevorzugt alleine den Listenplatz 1 und wurde somit sicher bestätigt. Als sich 2015 auch die Ishin no Tō in Befürworter und Gegner einer [Wieder-]Annäherung an die Demokratische Partei spaltete, verließ Ozawa die Partei stattdessen ganz und gründete im Dezember 2015 mit vier weiteren Abgeordneten die Kaikaku kesshū no kai (annäherungsweise „Reform-/Reformistische Sammlung“ – kesshū (結集, etwa „Zusammenkommen, Konzentration, Sammlung“), und das vielseitige kai, (会, wörtlich „Treffen, Versammlung“, aber auch „Gruppe, Vereinigung, Verein, Gesellschaft, etc.“) überschneiden sich; engl. Vision of Reform). Zur Fusion der Ishin no Tō mit der Demokratischen Partei zur Minshintō im Frühjahr 2016 schlossen sich die vier anderen Mitglieder dieser an; aber Ozawa trat der Ōsaka Ishin no Kai bei.
Shōmei Yokouchi (japanisch 横内 正明, Yokouchi Shōmei; * 2. März 1942 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi; † 21. April 2020)…Shōmei Yokouchi (japanisch 横内 正明, Yokouchi Shōmei; * 2. März 1942 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi; † 21. April 2020) war ein japanischer Politiker. Er war von 2007 bis 2015 Gouverneur von Yamanashi. Yokouchi, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1964 Beamter im Bauministerium. Dort war er ab 1984 Abteilungsleiter (kachō) in der Straßenabteilung, ab 1995 in der Stadtabteilung. 1990 wurde er stellvertretender Leiter des Ministersekretariats (daijin kambō shingikan). Zur Shūgiin-Wahl 1993 wechselte Yokouchi in die Politik und trat als Unabhängiger im fünfmandatigen Wahlkreis Yamanashi an, der die gesamte Präfektur umfasste. Mit dem vierthöchsten Stimmenanteil wurde er für die erste von insgesamt drei Wahlperioden ins Shūgiin gewählt – ab 1996 für den neuen Einzelwahlkreis Yamanashi 3 – und schloss sich der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an. Während des zweiten Kabinetts Hashimoto war er 1997 parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium, von 2001 bis 2002 „Vizeminister“ für Justiz im ersten Kabinett Koizumi. 2002 legte Yokouchi sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Gouverneurswahl 2003 in Yamanashi um für die Nachfolge von Ken Amano zu kandidieren, der nicht wieder antrat. In einem Feld aus vier Kandidaten unterlag er aber mit 158 zu 167 Tausend Stimmen Takahiko Yamamoto, der die Unterstützung Amanos und beider großer Parteien genoss. Danach kandidierte Yokouchi bei der Wahl im Juli 2004 über die LDP-Verhältniswahlliste für das Sangiin, erhielt aber nur knapp 114 Tausend Stimmen, erreichte damit den 19. Listenplatz und verfehlte damit einen Sitz, da die LDP nur 15 Verhältniswahlmandate gewann. Bei der nächsten Gouverneurswahl in Yamanashi 2007 kandidierte Yokouchi auf Drängen des Furusato Yamanashi o kangaeru kai („Gesellschaft, die an die Heimat Yamanashi denkt“) erneut, der ehemaligen Unterstützerorganisation von Gouverneurskandidat Yukihiko Inoue in der Wahl 2003, und konnte Yamamoto diesmal mit 235 zu 188 Tausend Stimmen schlagen. Yokouchis erste Amtszeit endete im Februar 2011, bei der Wahl am 30. Januar bewarb er sich als „ainori“-Kandidat, also mit Unterstützung aller großer Parteien mit Ausnahme der KPJ, um eine zweite Amtszeit und wurde bei 42 Prozent Wahlbeteiligung mit 83 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.
Tsukasa Hosaka (jap. 保坂 司, Hosaka Tsukasa; * 3. März 1937 in der Präfektur Yamanashi; † 21. Januar 2018) war ein…Tsukasa Hosaka (jap. 保坂 司, Hosaka Tsukasa; * 3. März 1937 in der Präfektur Yamanashi; † 21. Januar 2018) war ein japanischer Fußballspieler.
Azuma Koshiishi (jap. 輿石 東, Koshiishi Azuma; * 14. Mai 1936 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi, Japan) ist ein ehemaliger…Azuma Koshiishi (jap. 輿石 東, Koshiishi Azuma; * 14. Mai 1936 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Sozialistische Partei Japans→Sozialdemokratische Partei→Demokratische Partei, Yokomichi-Gruppe→Demokratische Fortschrittspartei) und war Abgeordneter in beiden Kammern des nationalen Parlaments, von 2013 bis 2016 Oberhausvizepräsident. Koshiishi, Absolvent der staatlichen Tsuru Tanki Daigaku („Kurzuniversität Tsuru“), arbeitete zunächst als Grundschullehrer. In den 1980er Jahren stieg er in der Lehrergewerkschaft Yamanashi auf. Ab 1986 war er Vorsitzender des Gewerkschaftsverbandes Rengō Yamanashi. Seit der Wahl von 1990 gehörte Koshiishi als Kandidat der Sozialistischen Partei Japans für Yamanashi dem Shūgiin, dem Unterhaus an. 1996 wurde er im neu geschaffenen 1. Wahlkreis Yamanashi als Kandidat der neuen Demokratischen Partei abgewählt. 1998 wurde er als Unabhängiger für Yamanashi (ein Sitz pro Wahl) ins Sangiin gewählt und 2004 nun wieder für die Demokratische Partei im Amt bestätigt. Im Sangiin war er von 2003 bis 2004 Vorsitzender des Verkehrsausschusses. 2010 wurde er mit knappem Vorsprung auf die Liberaldemokratin Noriko Miyagawa wiedergewählt. Ab 2004 war Koshiishi Generalsekretär (kanjichō), von 2006 bis 2013 dann Vorsitzender der Sangiin-Fraktion der Demokratischen Partei. Im Parteivorstand war er von 2007 bis 2009 stellvertretender Parteivorsitzender (daihyō daikō), von 2011 bis 2012 Generalsekretär unter Yoshihiko Noda. Nach der Sangiin-Wahl 2013, bei der die Demokraten den Status als stärkste Partei nach sechs Jahren an die Liberaldemokraten verloren, wurde Koshiishi zum Vizepräsidenten gewählt. Zur Wahl 2016 trat er nicht mehr an.
Mitsuo Horiuchi (jap. 堀内 光雄, Horiuchi Mitsuo; * 1. Januar 1930 in Fuefuki, Präfektur Yamanashi; † 17. Mai 2016) war ein…Mitsuo Horiuchi (jap. 堀内 光雄, Horiuchi Mitsuo; * 1. Januar 1930 in Fuefuki, Präfektur Yamanashi; † 17. Mai 2016) war ein japanischer Politiker (LDP). Mitsuo Horiuchi, Sohn einer Unternehmerfamilie und Absolvent der Keiō-Universität, war seit 1976 Abgeordneter für die Präfektur Yamanashi des Shūgiin, dem Abgeordnetenhaus des japanischen Parlaments (Kokkai). Im Kabinett Uno Sōsuke war er Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales (1989). Im Kabinett Hashimoto II war er Minister für Internationalen Handel und Industrie (1997/1998); sein Nachfolger wurde Kaoru Yosano. 2001 wurde er Vorsitzender des Generalrates der Liberaldemokratischen Partei LDP. 2006 trennte er sich von der LDP und zog sich 2009 aus der Politik zurück, nachdem er nach zehn Amtszeiten nicht wiedergewählt worden war.
Shin Kanemaru (japanisch 金丸 信; * 17. September 1914 in der Präfektur Yamanashi, Kaiserreich Japan; † 28. März 1996…Shin Kanemaru (japanisch 金丸 信; * 17. September 1914 in der Präfektur Yamanashi, Kaiserreich Japan; † 28. März 1996 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem von 1958 bis 1992 Mitglied des Shūgiin sowie mehrmals Minister war. Im Parteivorstand der Liberaldemokratischen Partei war er zwischen 1983 und 1984 Vorsitzender des Exekutivrates sowie von 1984 bis 1986 Generalsekretär und bekleidete damit zwei der „drei wichtigen Parteiämter“. Darüber hinaus fungierte er von 1986 bis 1987 als stellvertretender Premierminister sowie 1992 Vizevorsitzender der LDP. 1992 wurde er im Sagawa-Kyūbin-Skandal angeklagt. Ihm wurde Steuerhinterziehung vorgeworfen, da er Zahlungen von Baufirmen erhalten hatte, die politischen Einfluss ausüben wollten. Er trat zurück und wurde am 13. März 1993 verhaftet, nachdem die Behörden in seinem Haus Inhaberschuldverschreibungen im Wert von mindestens 51 Millionen US-Dollar und Hunderte Pfund Gold gefunden hatten.
Kobayashi Ichizō (japanisch 小林 一三; geboren 3. Januar 1873 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi; gestorben 25. Januar 1957…Kobayashi Ichizō (japanisch 小林 一三; geboren 3. Januar 1873 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi; gestorben 25. Januar 1957 in der Präfektur Osaka) war ein japanischer Geschäftsmann und Gründer der Hankyū-Gruppe.