Hiroshige Sekō (jap. 世耕 弘成 Sekō Hiroshige; * 9. November 1962 in Osaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker…Hiroshige Sekō (jap. 世耕 弘成 Sekō Hiroshige; * 9. November 1962 in Osaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker (LDP, Abe-Faktion→parteilos/LDP-Fraktion), und seit 2024 Unterhausabgeordneter im nationalen Parlament für den Wahlkreis 2 der politischen Familienheimat Wakayama (Heimatort im heutigen Shingū). Zuvor war er von 1998 bis 2024 Oberhausabgeordneter für Wakayama sowie von 2016 bis 2019 Wirtschaftsminister im dritten und vierten Kabinett Abe. Sekō, der Enkel von Kōichi Sekō (Seiyūkai→…→LPJ→…→LDP), Unterhausabgeordneter aus Wakayama und Ende der 1950er Jahre Wirtschaftsplanungsminister, und Neffe von Masataka Sekō (LDP), Oberhausabgeordneter aus Wakayama und zu Beginn der 1980er Jahre Innenminister, wurde in Ōsaka geboren, wo sein Großvater, sein Vater, sein Onkel und später er selbst zeitweise in der Leitung der Kinki-Universität tätig waren. Er besuchte die der Pädagogischen Hochschule Ōsaka angeschlossene Oberschule, sein Studium an der politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität schloss er 1986 ab. Anschließend wurde er Mitarbeiter von NTT. 1992 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Universität Boston und wurde danach Presseabteilungsleiter bei NTT. In die aktive Politik wechselte Hiroshige Sekō bei der Oberhausnachwahl in Wakayama im November 1998 für den im September verstorbenen Onkel. Er setzte sich mit absoluter Mehrheit gegen den parteilos mit Oppositionsunterstützung kandidierenden, NFP→LP-Politiker und späteren Präfekturparlamentsabgeordneten Shinsuke Hamada und einen Kommunisten durch. Bei den regulären Oberhauswahlen 2001, 2007, 2013 und 2019 wurde Sekō jeweils mit absoluten oder sogar Zweidrittelmehrheiten wiedergewählt. Sekō war 2003–04 (umgebildetes 1. und 2. Kabinett Koizumi) parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten (Innenministerium), 2005–06 Vorsitzender des zugehörigen Oberhausausschusses, erstmals ab 2002 Vorsitzender des LDP-Präfekturverbandes Wakayama und später in der Nationalpartei unter anderem ab 2010 Vizegeneralsekretär der LDP-Oberhausgruppe und ab 2012 PARC-Vorsitzender der Oberhaus-LDP. Shinzō Abe berief ihn in seiner ersten Regierungszeit 2006 zum Berater des Premierministers (naikaku sōri-daijin hosakan) für Öffentlichkeitsarbeit/PR (kōhō). 2012 wurde er nach dem erneuten Regierungsantritt Abes einer der drei (in der Regel zwei parlamentarische aus den beiden Kammern des Parlaments und ein Beamter) stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats unter Yoshihide Suga. Diese Position behielt Sekō durchgehend bis August 2016, als ihn Abe bei einer Kabinettsumbildung an die Spitze des Ministeriums für Wirtschaft und Industrie berief; von Vorgänger Motoo Hayashi übernahm er auch die beim Kabinettsamt als „Minister für besondere Aufgaben“ angesiedelte Zuständigkeit für die Organisation für Atomkraftentschädigungen und Reaktorstillegungen (genshiryoku songai baishō, hairo tō shien kikō, engl. NDF) sowie einige Zusatzaufgaben ohne eigenständiges Budget, zusätzlich die im wieder aufgenommenen Versuch einer diplomatischen Annäherung an Wladimir Putin neu geschaffene Zuständigkeit für Wirtschaftszusammenarbeit mit Russland. Nach der Wahl 2019 wurde er bei einer Kabinettsumbildung im September 2019 durch Isshū Sugawara ersetzt. Von 2019 bis 2023 war er Generalsekretär der Oberhaus-LDP. Im 2023 öffentlich gewordenen Skandal um schwarze Kassen der Abe-Faktion, die in der Folge aufgelöst wurde, verließ Sekō im April 2024 als einer der Mitverantwortlichen die LDP. Bei der Unterhauswahl 2024 versuchte Sekō im neu zugeschnittenen Wahlkreis Wakayama 2 als unabhängiger Kandidat gegen den von der LDP nominierten Nobuyasu Nikai (Sohn von Toshihiro Nikai, bis dahin Abgeordneter des abgeschafften Wahlkreises 3) und drei weitere Kandidaten den Kammerwechsel. Sein Abgeordnetenmandat im Oberhaus verlor er damit zu Wahlkampfbeginn am 15. Oktober 2024 automatisch. Er gewann mit 44 % der Stimmen gegen Nikai (31 %) und drei weitere Kandidaten. Anschließend schloss er sich vor der ersten Nationalparlamentssitzung nach der Wahl der LDP-Unterhausfraktion an. 2026 wurde er gegen nur einen, kommunistischen Herausforderer ungefährdet wiedergewählt. Sekōs Ehefrau Kumiko, die als Politikerin weiterhin unter ihrem Geburtsnamen als Kumiko Hayashi auftritt, war für die konkurrierende Demokratische Partei von 2004 bis zu ihrer Abwahl 2016 Oberhausabgeordnete für Shiga.
Hirokazu Matsuno (jap. 松野 博一 Matsuno Hirokazu; * 13. September 1962 in Kisarazu, Chiba) ist ein japanischer Politiker…Hirokazu Matsuno (jap. 松野 博一 Matsuno Hirokazu; * 13. September 1962 in Kisarazu, Chiba) ist ein japanischer Politiker (LDP, bis zur Auflösung Abe-Faktion), Abgeordneter im nationalen Unterhaus für den Wahlkreis 3 der Präfektur Chiba und war von 2021 bis Dezember 2023 Leiter des Kabinettssekretariats. Matsuno, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität, wurde nach seinem Abschluss 1986 Mitarbeiter des Chemie- und Kosmetikartikelherstellers Lion [KK, engl. Corp.], den er aber schon 1988 wieder verließ. Er besuchte anschließend das Matsushita seikei juku, die vom Matsushita-Denki-Sangyō-Konzern (heute: Panasonic) gestiftete Kaderschmiede für Führungskräfte in Politik und Wirtschaft. Bei der Unterhauswahl 1996 kandidierte Matsuno für die LDP im neuen Einmandatswahlkreis Chiba 3 und unterlag relativ knapp (34,5 % zu 39,9 %) dem ehemaligen Liberaldemokraten Masayuki Okajima (NFP). Bei der Wahl 2000 setzte er sich im zweiten Anlauf gegen Okajima (inzwischen Konservative Partei) durch und zog ins Unterhaus ein. Den Wahlkreis verlor er danach 2003 und 2009 an Okajimas Sohn Kazumasa (Demokratische Partei), wurde aber jeweils im Verhältniswahlblock Süd-Kantō wiedergewählt; 2005 und bei den Wahlen 2012 bis einschließlich 2026 gewann er Chiba 3. Für die Regierung war Matsuno von 2006 bis 2007 (Kabinett Abe I) parlamentarischer Staatssekretär (daijinseimukan) im Sozial- und Arbeitsministerium, von 2008 bis 2009 (Kabinette Fukuda, Asō) Staatssekretär (fukudaijin) im Kultus- und Wissenschaftsministerium, im Unterhaus von 2012 bis 2013 Vorsitzender des Kultus- und Wissenschaftsausschusses, in der Partei unter anderem Vizevorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (2013/14, 2015/16) und Vizegeneralsekretär (2014/15). Von 2016 bis 2017 war er Kultus- und Wissenschaftsminister im umgebildeten dritten Kabinett Abe. Der neue Premierminister Fumio Kishida berief Matsuno im Oktober 2021 zum Chefkabinettssekretär. Im Dezember 2023 trat er im Skandal um nicht deklarierte politische Gelder der Abe-Faktion wie auch drei weitere Minister und mehrere Staatssekretäre zurück.
Hirokazu Koreeda (jap. 是枝 裕和, Koreeda Hirokazu; * 6. Juni 1962 in Kiyose, Präfektur Tokio, Japan), häufig auch Kore-eda…Hirokazu Koreeda (jap. 是枝 裕和, Koreeda Hirokazu; * 6. Juni 1962 in Kiyose, Präfektur Tokio, Japan), häufig auch Kore-eda geschrieben, ist ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Filmeditor und Filmproduzent, der international zahlreiche Festivalpreise gewann.
Yōko Ogawa (jap. 小川 洋子, Ogawa Yōko; * 30. März 1962 in Okayama, Präfektur Okayama, Japan) ist eine japanische…Yōko Ogawa (jap. 小川 洋子, Ogawa Yōko; * 30. März 1962 in Okayama, Präfektur Okayama, Japan) ist eine japanische Schriftstellerin.
Jun Azumi (jap. 安住 淳 Azumi Jun; * 17. Januar 1962 in Oshika (heute: Ishinomaki), Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…Jun Azumi (jap. 安住 淳 Azumi Jun; * 17. Januar 1962 in Oshika (heute: Ishinomaki), Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Politiker (parteilos→NPS→DPJ→DFP→parteilos→KDP→Chūdō), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin für den 4. Wahlkreis Miyagi und ehemaliger Finanzminister.
Sugao Kambe (jap. 神戸 清雄, Kambe Sugao; * 2. August 1961 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer…Sugao Kambe (jap. 神戸 清雄, Kambe Sugao; * 2. August 1961 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger -trainer.
Saki Hiwatari (japanisch 日渡 早紀 Hiwatari Saki; * 5. Juli 1961 in der Präfektur Kanagawa, Japan) ist eine japanische…Saki Hiwatari (japanisch 日渡 早紀 Hiwatari Saki; * 5. Juli 1961 in der Präfektur Kanagawa, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihre Werke richten sich an jugendliche Mädchen, lassen sich also dem Shōjo-Genre zuordnen.
Kazuhiko Aoki (jap. 青木 一彦 Aoki Kazuhiko; * 25. März 1961 in Taisha, Landkreis Hikawa (heute: Izumo), Präfektur Shimane)…Kazuhiko Aoki (jap. 青木 一彦 Aoki Kazuhiko; * 25. März 1961 in Taisha, Landkreis Hikawa (heute: Izumo), Präfektur Shimane) ist ein japanischer Politiker. Für die Liberaldemokratische Partei (LDP; Motegi-Faktion) ist er seit 2010 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Seit 2016 ist er der erste Vertreter des neu geschaffenen kombinierten Präfekturwahlkreises Tottori-Shimane. Aoki, der Sohn des Abgeordneten Mikio Aoki, studierte an der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität und arbeitete nach mehreren Jahren als Angestellter in der Privatwirtschaft ab 1999 als Sekretär des Kabinettssekretärs, seines Vaters. Ab 2000 war er der erste Sekretär im Abgeordnetenbüro seines Vaters. Als dieser sich vor der Sangiin-Wahl 2010 kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen zurückzog, folgte Aoki ihm als LDP-Kandidat in Shimane. Bei der Wahl konnte Aoki mit rund 222 Tausend Stimmen seinen demokratischen Gegenkandidaten Hirotaka Iwata (rund 151 Tausend) und zwei weitere Bewerber von Minna no Tō und KPJ klar schlagen und ist damit für sechs Jahre als Abgeordneter gewählt. Im Sangiin ist er unter anderem Mitglied des Agrar- und des Rechnungsausschusses. Zur Wahl 2016 verlor Shimane die eigenständige Vertretung im Sangiin. Im neuen kombinierten Einmandatswahlkreis Tottori-Shimane setzte sich Aoki mit knapp 63 % der Stimmen klar gegen Hirohiko Fukushima (34,7 %), den Einheitskandidaten der Opposition, durch. 2022 wurde er ungefährdet wiedergewählt. In der Regierung war er von 2014 bis 2015 (umgebildetes Kabinett Abe II & Abe III) „parlamentarischer Sekretär“, von 2019 bis 2020 (Kabinett Shinzō Abe IV (2. Umbildung)) „Vizeminister“ im Ministerium für Land & Verkehr (englisch „Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus“).
Hiroshi Jōfuku (japanisch 城福 浩 Jōfuku Hiroshi; * 21. März 1961 in der Präfektur Tokushima) ist ein japanischer…Hiroshi Jōfuku (japanisch 城福 浩 Jōfuku Hiroshi; * 21. März 1961 in der Präfektur Tokushima) ist ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Akira Sasō (jap. さそう あきら, Sasō Akira; * 9. Februar 1961 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Mangaka. Der in der…Akira Sasō (jap. さそう あきら, Sasō Akira; * 9. Februar 1961 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Mangaka. Der in der Präfektur Hyōgo geborene Sasō wuchs in Bombay auf und studierte an der Waseda-Universität Literatur. Für sein Debütwerk Shiroi Shiroi Natsuyanen (シロイシロイナツヤネン) erhielt er 1984 den Großen Chiba-Tetsuya-Preis. Für Shindō (神童) wurde er 1998 mit dem Exzellenz-Preis beim Japan Media Arts Festival und 1999 mit dem Preis für Exzellenz des Osamu-Tezuka-Kulturpreises ausgezeichnet. Seit 2006 hält er Vorlesungen über Mangakunst an der Seika-Universität in Kyōto.
Takashi Sekizuka (jap. 関塚 隆, Sekizuka Takashi; * 26. Oktober 1960 in Funabashi) ist ein ehemaliger japanischer…Takashi Sekizuka (jap. 関塚 隆, Sekizuka Takashi; * 26. Oktober 1960 in Funabashi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yasushi Yoshida (jap. 吉田 靖, Yoshida Yasushi; * 9. August 1960 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Yasushi Yoshida (jap. 吉田 靖, Yoshida Yasushi; * 9. August 1960 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.
Kiyomi Tsujimoto (jap. 辻元 清美 Tsujimoto Kiyomi; * 28. April 1960 in Ōyodo, Präfektur Nara) ist eine japanische…Kiyomi Tsujimoto (jap. 辻元 清美 Tsujimoto Kiyomi; * 28. April 1960 in Ōyodo, Präfektur Nara) ist eine japanische Politikerin (SDP→parteilos→SDP→parteilos→DPJ→DFP→KDP) und seit 2022 Verhältniswahlabgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus der Kokkai. Davor war sie mit Unterbrechung von 1996 bis 2021 Mitglied im Shūgiin, dem Unterhaus, aus Osaka.
Yōko Tawada (jap. 多和田 葉子, Tawada Yōko; * 23. März 1960 in Nakano, Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin, die in…Yōko Tawada (jap. 多和田 葉子, Tawada Yōko; * 23. März 1960 in Nakano, Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin, die in Berlin lebt und in japanischer sowie deutscher Sprache schreibt.
Naoki Yamamoto (jap. 山本 直樹, Yamamoto Naoki; * 1. Februar 1960 in Fukushima, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer…Naoki Yamamoto (jap. 山本 直樹, Yamamoto Naoki; * 1. Februar 1960 in Fukushima, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Seine Comics richten sich an eine erwachsene Leserschaft und beinhalten erotische Themen.
Kōhei Ōtsuka (jap. 大塚 耕平, Ōtsuka Kōhei; * 5. Oktober 1959 in Nagoya, Präfektur Aichi; † 2. März 2026) war ein…Kōhei Ōtsuka (jap. 大塚 耕平, Ōtsuka Kōhei; * 5. Oktober 1959 in Nagoya, Präfektur Aichi; † 2. März 2026) war ein japanischer Politikwissenschaftler und Politiker, zuletzt der Demokratischen Volkspartei (Kokumin Minshutō). Von 2001 bis 2024 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Aichi und war im Kabinett Hatoyama Vizeminister im Kabinettsbüro und im zum zweiten Mal umgebildeten Kabinett Kan im Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Von Oktober 2017 bis Mai 2018 war er zudem Vorsitzender der Demokratischen Fortschrittspartei.
Tomomi Inada (jap. 稲田 朋美 Inada Tomomi; * 20. Februar 1959 in Imadate, heute: Echizen, Präfektur Fukui) ist eine…Tomomi Inada (jap. 稲田 朋美 Inada Tomomi; * 20. Februar 1959 in Imadate, heute: Echizen, Präfektur Fukui) ist eine japanische Politikerin, Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Nationalparlaments, für den 1. Wahlkreis Fukui. Vom 3. August 2016 bis zu ihrem Rücktritt am 28. Juli 2017 war sie im zum zweiten Mal umgebildeten Kabinett Shinzō Abe III Verteidigungsministerin. In der Liberaldemokratischen Partei Japans gehört sie der Abe-Faktion an.
Shigeru Muroi (jap. 室井滋, Muroi Shigeru; * 22. Oktober 1960 in Namerikawa, Präfektur Toyama) ist eine japanische…Shigeru Muroi (jap. 室井滋, Muroi Shigeru; * 22. Oktober 1960 in Namerikawa, Präfektur Toyama) ist eine japanische Schauspielerin.
Hiroyuki Nagahama (jap. 長浜 博行, Nagahama Hiroyuki; * 20. Oktober 1958 in Sumida, Tokio) ist ein japanischer Politiker…Hiroyuki Nagahama (jap. 長浜 博行, Nagahama Hiroyuki; * 20. Oktober 1958 in Sumida, Tokio) ist ein japanischer Politiker (NJP→NFP→DPJ→DFP→DVP→parteilos→KDP), Senator für Chiba, ehemaliger Vizepräsident des Senats und war von Oktober bis Dezember 2012 Umweltminister in der Regierung von Premierminister Yoshihiko Noda. Innerhalb der DPJ und DFP war er Mitglied der Noda-Gruppe.
Hiromi Hara (jap. 原 博実, Hara Hiromi; * 19. Oktober 1958 in Kuroiso, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer…Hiromi Hara (jap. 原 博実, Hara Hiromi; * 19. Oktober 1958 in Kuroiso, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hitomi Kamanaka (jap. 鎌仲 ひとみ, Kamanaka Hitomi; * 11. Januar 1958 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische…Hitomi Kamanaka (jap. 鎌仲 ひとみ, Kamanaka Hitomi; * 11. Januar 1958 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische Dokumentarfilmautorin und Regisseurin, die sich stark mit dem Thema Atomkraft in Japan auseinandersetzt.
Kazumi Okamura (japanisch 岡村 和美 Okamura Kazumi; * 23. Dezember 1957) ist eine japanische Juristin. Sie ist seit 2019…Kazumi Okamura (japanisch 岡村 和美 Okamura Kazumi; * 23. Dezember 1957) ist eine japanische Juristin. Sie ist seit 2019 Richterin am Obersten Gerichtshof Japans.
Tatsuya Satō (jap. 佐藤 達哉, Satō Tatsuya; * 23. Dezember 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker…Tatsuya Satō (jap. 佐藤 達哉, Satō Tatsuya; * 23. Dezember 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Tenor-, Bariton- und Sopransaxophon, auch Flöte, Klarinette). Tatsuya Satō arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Modern-Jazz-Szene; erste Aufnahmen entstanden 1979 mit der Waseda Modern Jazz Group (Album Screamer’s Staff, mit Junji Kanda, Noriaki Katō, Kenichi Uchiyama, Kunichiro Miyakita). In den frühen 1980er-Jahren spielte er bei George Kawaguchi; 1984 nahm er mit Daisuke Iwasaki, Masahiro Sayama, Koichi Hiroki, Gregg Lee und Kei Hirayama sein Debütalbum Still Love You auf. 1985 legte er das Album Like Someone in Love (Sound Design Records) vor, auf dem er Jazzstandards wie „All the Things You Are“, „A Night in Tunisia“, „I Want to Talk About You“, und „Rhythm-A-Ning“ interpretierte. Ende der 1980er-Jahre gehörte er der Formation Jazz Factory um Hitoshi Okano, Akira Ōmori und Toshiyuki Daitoku an und spielte in den folgenden Jahren u. a. mit Sachi Hayasaka (Straight to the Core (1989) u. a. mit Wadada Leo Smith), Takeshi Inomata, Yoshio Ikeda, in den 1990er-Jahren auch mit Chiaki Ogasawara, Yoshihiko Katori und in der Kenichi Tsunoda Big Band. 1997 nahm er das Album The New Tenor Scene auf, an dem Masayoshi Yoneda, Koichi Osamu, Mitsuaki Furuno und Ichirō Onoe mitwirkten. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1979 und 2015 bei 21 Aufnahmesessions, zuletzt mit Yukiko Hayakawa (Rose Neon, 2013) und der Sängerin Sama (White Night Waltz).
Hideo Higashikokubaru (jap. 東国原 英夫 Higashikokubaru Hideo; * 16. September 1957 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki) ist…Hideo Higashikokubaru (jap. 東国原 英夫 Higashikokubaru Hideo; * 16. September 1957 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Fernsehunterhalter. Zuletzt saß Higashikokubaru für die Nippon Ishin no Kai von 2012 bis 2013 über den Verhältniswahlblock Kinki im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Von 2007 bis 2011 war er Gouverneur von Miyazaki, 2011 war er Kandidat bei der Gouverneurswahl in Tokio. Aus seiner Zeit als Komiker ist er auch als Sonomamma Higashi (そのまんま東, dt. etwa „einfach nur Higashi“) und Hideo Higashi (東英夫, Higashi Hideo) bekannt. Higashikokubaru, Absolvent der Senshū-Universität, wurde in den 1980er und 1990er Jahren vor allem mit Takeshi Beat (Takeshi Kitano) unter anderem durch seine Teilnahme an Takeshi’s Castle beim Fernsehpublikum bekannt. Von 2000 bis 2004 absolvierte er ein Studium an der Waseda-Universität, ein anschließendes Studium an der dortigen Fakultät für Wirtschafts- und Politikwissenschaften beendete er 2006 vorzeitig. Im gleichen Jahr kündigte er seinen Vertrag mit der Produktionsfirma K.K. Office Kitano und damit seine Film- und Fernsehkarriere. Im Januar 2007 kandidierte er in seiner Heimatpräfektur Miyazaki um die Nachfolge des im Dezember 2006 für Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verhafteten Gouverneurs Tadahiro Andō, der kurz zuvor nach einem Misstrauensvotum des Präfekturparlaments zurückgetreten war. Ohne die offizielle Unterstützung politischer Parteien erhielt Higashikokubaru 44,4 % der Stimmen und konnte bei relativ hoher Wahlbeteiligung von 64 % die wichtigsten Gegenkandidaten, den Unabhängigen Hidesaburō Kawamura und Tetsuji Mochinaga (LDP-Kōmeitō-gestützt), distanzieren. Im Vorfeld der Unterhauswahl 2009 zog Higashikokubaru in Betracht, für die LDP zu kandidieren. Nach einem konkreten Angebot eines Listenplatzes in einem Verhältniswahlblock vom Vorsitzenden des LDP-Wahlkampfstrategieausschusses Makoto Koga stellte Higashikokubaru allerdings die Bedingung, dass er auch als Kandidat bei der Wahl des Parteivorsitzenden, an den in der Regel das Amt des Premierministers geknüpft war, antreten dürfe. Die öffentliche Diskussion, die während des Wahlkampfes zum Präfekturparlament Tokio stattfand, beschädigte den Parteivorsitzenden-Premierminister Tarō Asō. Higashikokubaru zog sein Angebot zurück und äußerte sein Bedauern. Zugleich sagte er, dass Japan nach 60 Jahren fast ununterbrochener LDP-Regierung ein Zweiparteiensystem benötige. In Higashikokubarus Amtszeit als Gouverneur fiel der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in mehreren Gemeinden in Miyazaki im April 2010, der auch die Produktion des bekannten Miyazaki-Rindfleischs bedrohte. Am 18. Mai 2010 erklärte er einen Ausnahmezustand (ohne rechtliche Implikationen) in der Präfektur. Bis August 2010, als Higashikokubaru die MKS-Epidemie für beendet erklärte, waren mehr als 1.200 Betriebe betroffen und über 280 Tausend Tiere getötet worden. Im Herbst 2010 kündigte Higashikokubaru an, bei den Wahlen im Dezember 2010 nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren zu wollen. Zu seinem Nachfolger wurde am 26. Dezember 2010 sein ehemaliger Vizegouverneur Shunji Kōno gewählt, der ihn am 21. Januar 2011 ablöste. Im März 2011 erklärte er, bei den Regionalwahlen im April in der Präfektur Tokio gegen Gouverneur Shintarō Ishihara anzutreten. Er ist gegen die von Ishihara geplante (erneute) Bewerbung Tokios für die Olympischen Sommerspiele, eine klare Position zum umstrittenen Umzug des Marktes Tsukiji hat er zum Wahlkampfauftakt nicht bezogen. 2012 zog Higashikokubaru eine erneute Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Tokio im Dezember 2012 in Betracht, die durch den Rücktritt Ishiharas nötig wurde. Er verwarf diese Pläne und kandidierte stattdessen für Ishiharas neue Partei bei der Shūgiin-Wahl. Als einziger Kandidat vor die Wahlkreiskandidaten auf Listenplatz 1 in Kinki gesetzt, wurde er sicher gewählt. Im Dezember 2013 trat Higashikokubaru als Abgeordneter zurück und verließ die Partei und galt erneut als möglicher Gouverneurskandidat. Bei der Gouverneurswahl in Miyazaki 2022 trat Higashikokubaru gegen seinen Nachfolger Shunji Kōno an, unterlag aber mit 46,9 % der Stimmen gegenüber 51,5 % für Kōno, der von den großen Parteien unterstützt wurde.
Fumio Kishida (japanisch 岸田 文雄 Kishida Fumio; * 29. Juli 1957 in Shibuya (touristisch/ugs. „Tokio“), Tokio) ist ein…Fumio Kishida (japanisch 岸田 文雄 Kishida Fumio; * 29. Juli 1957 in Shibuya (touristisch/ugs. „Tokio“), Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und vom 4. Oktober 2021 bis zum 1. Oktober 2024 Premierminister Japans. In der LDP führte Kishida von 2012 bis 2023 die Faktion Kōchikai. Er bekleidete von 2012 bis 2017 das Amt des Außenministers. Seit 1993 ist er Abgeordneter im Unterhaus des Parlaments, dem Shūgiin, seit der Wahlrechtsreform 1996 durchgehend für den Einmandatswahlkreis Hiroshima 1.
Kenji Isezaki (jap. 伊勢﨑 賢治, Isezaki Kenji; * 6. Juli 1957) ist ein japanischer Hochschullehrer und Politiker…Kenji Isezaki (jap. 伊勢﨑 賢治, Isezaki Kenji; * 6. Juli 1957) ist ein japanischer Hochschullehrer und Politiker, ehemaliger Entwicklungshelfer und Mitarbeiter Vereinten Nationen. Seit 2025 gehört er für die Verhältniswahlliste der Inochi no Tō (vormals Reiwa Shinsengumi) dem Senat an, dem Oberhaus der japanischen Nationalversammlung.
Yoshihiko Noda (jap. 野田 佳彦 Noda Yoshihiko; * 20. Mai 1957 in Funabashi, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker…Yoshihiko Noda (jap. 野田 佳彦 Noda Yoshihiko; * 20. Mai 1957 in Funabashi, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker (parteilos→NJP→NFP→DPJ→DFP→parteilos→KDP→Chūdō→Minshu Kaikaku no Kai), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 14. Wahlkreis Chiba, und war von 2024 bis 2026 KDP-Vorsitzender, 2026 Chūdō-Kovorsitzender. Von September 2011 bis Dezember 2012 war er Vorsitzender der Demokratischen Partei und in US-Zählung der 62./in Japan der 95. Premierminister von Japan. Von 2016 bis 2017 war er Generalsekretär der Demokratischen Fortschrittspartei und von Januar bis September 2019 war er Fraktionsvorsitzender des Shakaihoshō o tatenaosu kokumin kaigi, einer Fraktion, die 2017 um erfahrene Mitglieder der Demokratischen Fortschrittspartei gegründet wurde, denen der Beitritt zur Partei der Hoffnung verwehrt blieb.
Takahiro Kimura (japanisch 木村 孝洋 Kimura Takahiro; * 4. April 1957 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Takahiro Kimura (japanisch 木村 孝洋 Kimura Takahiro; * 4. April 1957 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Takeshi Okada (jap. 岡田 武史, Okada Takeshi; * 25. August 1956 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und…Takeshi Okada (jap. 岡田 武史, Okada Takeshi; * 25. August 1956 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger -trainer.
Jin Matsubara (jap. 松原 仁 Matsubara Jin; * 31. Juli 1956 in Itabashi, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Jin Matsubara (jap. 松原 仁 Matsubara Jin; * 31. Juli 1956 in Itabashi, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (NLK→parteilos→LDP→JRP→NFP→LP→Minseitō→DP→DFP→Kibō→parteilos→KDP→parteilos/KDP-Fraktion→partei- und fraktionslos) und war von 2000 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis 26 der Präfektur Tokio.
Toshihiko Seko (jap. 瀬古利彦, Seko Toshihiko; * 15. Juli 1956 in Kuwana) ist ein ehemaliger japanischer…Toshihiko Seko (jap. 瀬古利彦, Seko Toshihiko; * 15. Juli 1956 in Kuwana) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer, der in den 1980er Jahren zu den weltbesten Marathonläufern zählte.
Hisashi Katō (japanisch 加藤 久, Katō Hisashi; * 24. April 1956 in Rifu, Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer…Hisashi Katō (japanisch 加藤 久, Katō Hisashi; * 24. April 1956 in Rifu, Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Atsuo Takanishi (jap. 高西 淳夫, Takanishi Atsuo; * 1956) ist ein japanischer Robotiker und Hochschulprofessor. Er ist…Atsuo Takanishi (jap. 高西 淳夫, Takanishi Atsuo; * 1956) ist ein japanischer Robotiker und Hochschulprofessor. Er ist Co-Direktor des Instituts für Humanoide Roboter der Waseda-Universität in Tokio und seit mehr als 20 Jahren an Forschungsprojekten beteiligt, deren Ziel es ist, Humanoide Roboter zu entwickeln. Zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen eine zweifüßige Robotersänfte (die es querschnittgelähmten Menschen ermöglicht, Treppen zu überwinden), generell zweibeinige Roboter und ein Flöte spielender Roboter. Er hat auch an Sonys eingestelltem Unterhaltungsroboter Qrio mitgearbeitet.
Kōichirō Agata (jap. 縣 公一郎, Agata Kōichirō; * 1956 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Verwaltungswissenschaftler und…Kōichirō Agata (jap. 縣 公一郎, Agata Kōichirō; * 1956 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Verwaltungswissenschaftler und ein Professor Emeritus an der Waseda-Universität in Tokio. Präsident der Japanischen Vereinigung fur Verwaltungswissenschaft (2014–2016), Präsident der Japanischen Vereinigung für Public Policy-Studien (2018–2020), Vizepräsident von International Institute for Administrative Sciences (2019–2025: 23–25 Senior-Vizepräsident) und Präsident der Humboldt-Gesellschaft Japan (seit 2025).
Toshio Matsuura (jap. 松浦 敏夫, Matsuura Toshio; * 20. November 1955 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Toshio Matsuura (jap. 松浦 敏夫, Matsuura Toshio; * 20. November 1955 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Akira Nishino (japanisch 西野 朗 Nishino Akira; * 7. April 1955 in Urawa (heute: Stadtbezirk von Saitama), Präfektur…Akira Nishino (japanisch 西野 朗 Nishino Akira; * 7. April 1955 in Urawa (heute: Stadtbezirk von Saitama), Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger Trainer.
Yanji I (jap. 李 良枝, Yangji Lee, Yoshie Tanaka; I Yanji, 田中 淑枝, Tanaka Yoshie; * 15. März 1955; † 22. Mai 1992) war eine…Yanji I (jap. 李 良枝, Yangji Lee, Yoshie Tanaka; I Yanji, 田中 淑枝, Tanaka Yoshie; * 15. März 1955; † 22. Mai 1992) war eine japanische Schriftstellerin. I war Tochter koreanischer Einwanderer in Japan. 1964 erhielt die Familie die japanische Staatsbürgerschaft und den Nachnamen Tanaka; Yanji Is offizieller japanischer Name wurde Yoshie Tanaka. Ab 1980 besuchte sie mehrfach Korea und begann – beeindruckt von der koreanischen Kultur – 1982 ein Literaturstudium an der Seoul National University. Während ihrer Studienzeit verfasste sie den autobiographischen Roman Nabi Taryong, der in der Literaturzeitschrift Gunzō erschien und für den Akutagawa-Preis nominiert wurde. Diesen erhielt sie 1988 für den Roman Yūhi. 1992 verstarb sie 37-jährig an einer akuten Myokarditis.
Toshiaki Imai (japanisch 今井 敏明 Imai Toshiaki; * 29. Dezember 1954 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger…Toshiaki Imai (japanisch 今井 敏明 Imai Toshiaki; * 29. Dezember 1954 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Journalist und seit 2011 Gouverneur der Präfektur Kanagawa. Kuroiwa arbeitete nach seinem Studienabschluss 1980 an der Waseda-Universität für Fuji Television, wo er Ende der 1980er Jahre die Nachrichtensendung FNN Supertime, ab 1992 dann die sonntägliche politische Talksendung Hōdō 2001 moderierte. 1997 wurde er Korrespondent in Washington, D.C., bevor er von 1999 bis zur Einstellung 2008 wieder die Leitung von Hōdō 2001 übernahm. 2009 verließ er Fuji TV und wurde Professor an der „Internationalen Universität für Medizin und Sozialwesen“ (Kokusai Iryō Fukushi Daigaku) in der Präfektur Tochigi. Als im März 2011 der Gouverneur von Kanagawa, Shigefumi Matsuzawa, ankündigte, bei der Gouverneurswahl im April nicht erneut zu kandidieren, verließ Kuroiwa die Universität und erklärte seine Kandidatur, die von den drei größten Parteien LDP, DP und Kōmeitō unterstützt wurde. Er gewann mit rund 55 % der Stimmen gegen drei Kandidaten und trat noch im April 2011 Matsuzawas Nachfolge an. Bei den Gouverneurswahlen 2015, 2019 und 2023 wurde Kuroiwa mit Zweidrittelmehrheiten wiedergewählt.
Hakubun Shimomura (jap. 下村 博文 Shimomura Hakubun; * 23. Mai 1954 in Kurabuchi, Kreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur…Hakubun Shimomura (jap. 下村 博文 Shimomura Hakubun; * 23. Mai 1954 in Kurabuchi, Kreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker. Von 1996 bis 2024 und erneut seit 2026 vertritt er den 11. Wahlkreis Tokio im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und war von 2012 bis 2015 Kultus- und Wissenschaftsminister im zweiten (inkl. Umbildung) und dritten Kabinett Abe. Shimomura, Absolvent der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität, kandidierte ohne Erfolg bei der Wahl 1985 zum Präfekturparlament Tokio in Itabashi für den Neuen Liberalen Klub. Im zweiten Anlauf 1989 wurde er als Unabhängiger mit Unterstützung von DSP, Sozialdemokratischem Bund und Fortschrittspartei erstmals gewählt, 1993 für die LDP im Amt bestätigt. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 wechselte Shimomura in die nationale Politik. Im neu geschaffenen Einmandatswahlkreis Tokio 11 setzte er sich mit 30,1 % der Stimmen gegen vier weitere Kandidaten durch, den Wahlkreis konnte er bis einschließlich 2021 achtmal in Folge verteidigen. In der LDP schloss er sich der Mitsuzuka-Faktion (der späteren Mori-, Machimura-, Hosoda-, Abe-Faktion) an. In Regierungspositionen kam Shimomura unter den Kabinetten von Jun’ichirō Koizumi (Machimura-Faktion): 2002 war Shimomura parlamentarischer Staatssekretär (Daijinseimukan) im Justizministerium, von 2004 bis 2005 im Kultus- und Wissenschaftsministerium. Im ersten Kabinett von Koizumis Nachfolger Shinzō Abe (Machimura-Faktion) wurde er 2006 stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats. Im zweiten Kabinett Abe wurde Shimomura 2012 erstmals Minister und übernahm das Kultus- und Wissenschaftsministerium. In Interviews zu Amtsantritt erklärte er, dass die japanische Kultur und Tradition in der Bildung stärker betont werden müssten; das LDP-Wahlprogramm 2012 sah vor, das Genehmigungsverfahren für Geschichtsbücher zu überarbeiten. Shimomura ist zudem Mitglied der als revisionistisch eingestuften Nippon Kaigi. Unter Shinzō Abe war Shimomura von 2015 bis 2016 war Shimomura Sonderberater (特別補佐 tokubetsu hosa) des LDP-Vorsitzenden, 2016–17 Vize-Generalsekretär, 2019–20 Vorsitzender des Wahlkampfausschusses. Unter Abes Nachfolger Yoshihide Suga hielt er von 2020 bis 2021 als PARC-Vorsitzender eines der san’yaku („die drei [traditionell als am wichtigsten betrachteten] Ämter“) im Parteivorstand. Im Zuge des Party-Kickback-Skandals um die Abe- und weitere Faktionen 2023/24 wurden Shimomura parteiintern im April 2024 für ein Jahr die Parteimitgliedsrechte entzogen. Bei der Shūgiin-Wahl 2024 wurde ihm wie elf weiteren vom Skandal betroffenen LDP-Kandidaten die Parteinominierung versagt und er musste als Unabhängiger kandidieren. Er unterlag mit 29 % der Stimmen Yukihiko Akutsu (41 %; KDP). Bei der Shūgiin-Wahl 2026 trat er wieder als LDP-Kandidat in Tokio 11 an und setzte sich mit 31,5 % der Stimmen gegen Akutsu und fünf weitere Kandidaten durch.
Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger…Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Jun’ichi Ishida (jap. 石田 純一, Ishida Jun’ichi; * 14. Januar 1954 in der Präfektur Tokio als Ishida Tarō 石田 太郎) ist ein…Jun’ichi Ishida (jap. 石田 純一, Ishida Jun’ichi; * 14. Januar 1954 in der Präfektur Tokio als Ishida Tarō 石田 太郎) ist ein japanischer Schauspieler.
Yuji Horii (jap. 堀井 雄二, Horii Yūji; * 6. Januar 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Yuji Horii (jap. 堀井 雄二, Horii Yūji; * 6. Januar 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Videospieleentwickler und Schöpfer der Dragon-Quest-Reihe. Yuji Horii gewann 1982 den Game Program Contest, welcher von Enix ausgerufen wurde, um die Programme der siegreichen „Hobby-Coder“ zu vermarkten. So kam Yuji Horii zu Enix (heute: Square Enix).
Toshirō Nomura (jap. 野村 敏郎, Nomura Toshirō; * 1954) ist ein japanischer Astronom. Nomura ist der Entdecker oder…Toshirō Nomura (jap. 野村 敏郎, Nomura Toshirō; * 1954) ist ein japanischer Astronom. Nomura ist der Entdecker oder Mitentdecker von derzeit 13 Asteroiden. Die meisten seiner Entdeckungen machte er zusammen mit Kōyō Kawanishi. Er lehrt Geowissenschaft an der Nada High School in Kōbe. Seit 1992 hat er mehrmals zusammen mit Kollegen den Ort des Tunguska-Ereignis besucht, um nach Meteoriten zu suchen. Als Leiter des Bezirks Kōbe der Oriental Astronomical Association nimmt er jede sich bietende Gelegenheit wahr um Astronomie in Japan populärer zu machen. Der Asteroid (6559) Nomura wurde nach ihm benannt.
Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer…Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer Schriftsteller.
Hiroyuki Usui (jap. 碓井 博行, Usui Hiroyuki; * 4. August 1953 in Fujieda, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Hiroyuki Usui (jap. 碓井 博行, Usui Hiroyuki; * 4. August 1953 in Fujieda, Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Shun’ichi Suzuki (jap. 鈴木 俊一 Suzuki Shun’ichi; * 13. April 1953 im Bezirk Suginami, Präfektur Tokio) ist ein…Shun’ichi Suzuki (jap. 鈴木 俊一 Suzuki Shun’ichi; * 13. April 1953 im Bezirk Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker, Mitglied im Shūgiin (Abgeordnetenhaus) für den 2. Wahlkreis der Präfektur Iwate, Generalsekretär der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und ehemaliger Finanzminister, Umwelt- und Olympiaminister. In der LDP gehört er seit einigen Jahren der Asō-Faktion an, nachdem er ursprünglich lange Mitglied der Suzuki- →… →Kishida-Faktion gewesen war. Suzuki, der Sohn des Abgeordneten und späteren LDP-Vorsitzenden und Premierministers Zenkō Suzuki, studierte an der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität. Danach war er unter anderem Sekretär des Präsidenten und Funktionär des landesweiten Verbandes der Fischereigenossenschaften (全国漁業協同組合連合会 zenkoku gyogyō kyōdō kumiai rengōkai) und Abgeordnetensekretär seines Vaters. Zur Shūgiin-Wahl 1990 zog sich sein Vater zurück, und Suzuki kandidierte für die LDP im damaligen Viermandatswahlkreis Iwate 1 für die Nachfolge. Er setzte sich vor zwei SPJ-, zwei weiteren LDP-Kandidaten, einem konservativen Unabhängigen und einem Kommunisten auf dem ersten Platz durch. 1993 wurde er auf dem zweiten Platz wiedergewählt. Seit der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre kandidiert er im neuen Einmandatswahlkreis Iwate 2. Diesen gewann er bis einschließlich 2026 zehnmal, obwohl sich Iwate (die politische Heimat von Ichirō Ozawa) ab den 1990er Jahren insgesamt für lange Zeit zur Oppositionshochburg entwickelt hat; nur bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 unterlag Suzuki dem Demokraten Kōji Hata und schied für eine Wahlperiode bis 2012 aus dem Abgeordnetenhaus aus. Im Shūgiin war Suzuki unter anderem Vorsitzender des Sozial- und Arbeitsausschusses (2001–2002) und des Außenausschusses (2013–2014). In der Regierung wurde Suzuki im November 1996 nach Ende der Großen Koalition (zweites Kabinett Hashimoto) politischer Staatssekretär (seimu jikan) im Sozialministerium unter Minister Jun’ichirō Koizumi. Erstmals Minister war er als Umweltminister von 2002 bis 2003 im ersten Kabinett Koizumi. Während des zweiten Kabinetts Abe war er zwischen 2012 und 2013 fuku-daijin/„Vizeminister“ im Außenministerium. Von 2017 bis 2018 und erneut 2019 war er „Olympiaminister“ nach dem Sondermaßnahmengesetz für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio 2020 (die letztlich erst 2021 stattfanden) im dritten und vierten Kabinett Abe. In der LDP gehörte er unter Abe von 2019 bis 2020 zuletzt als Vorsitzender des Exekutivrats (sōmukai, wörtl. „Rat für allgemeine Angelegenheiten“) zum engsten Kreis der Parteiführung. 2021 berief ihn Fumio Kishida an die Spitze des Finanzministeriums und gleichzeitig zum zuständigen Minister beim Kabinettsamt für die Kin’yū-chō, die „Finanz[sektor]behörde“. Er blieb von 2021 bis 2024 im Amt (erstes und zweites Kabinett Kishida inklusive Umbildungen). 2024 übernahm Suzuki unter dem LDP-Vorsitzenden Shigeru Ishiba zum zweiten Mal den Exekutivrat der Partei. Unter Nachfolgerin Sanae Takaichi wurde er 2025 Generalsekretär.