Toyama Masakazu (japanisch 外山 正一, Künstlername: „丶山“ (Chuzan); geboren 23. Oktober 1848 in Edo (Provinz Musashi)…Toyama Masakazu (japanisch 外山 正一, Künstlername: „丶山“ (Chuzan); geboren 23. Oktober 1848 in Edo (Provinz Musashi); gestorben 8. März 1900 in Tokio) war ein japanischer Pädagoge und Politiker.
Mozume Takami (japanisch 物集 高見; geboren 10. Juli 1847 in Kitsuki (Provinz Bungo); gestorben 23. Juni 1928 ebenda) war…Mozume Takami (japanisch 物集 高見; geboren 10. Juli 1847 in Kitsuki (Provinz Bungo); gestorben 23. Juni 1928 ebenda) war ein japanischer Literaturwissenschaftler und Enzyklopädieverfasser.
Nagai Nagayoshi (japanisch: 長井 長義; * 8. August 1844 im Landkreis Myōdō, Provinz Awa; † 10. Februar 1929 in Tokio…Nagai Nagayoshi (japanisch: 長井 長義; * 8. August 1844 im Landkreis Myōdō, Provinz Awa; † 10. Februar 1929 in Tokio, Japan) war ein japanischer organischer Chemiker und Pharmakologe. Am bekanntesten wurden seine Studien über Ephedrin.
Tanaka Yoshio (japanisch 田中 芳男; geboren 27. September 1838 in Iida (Provinz Shinano); gestorben 22. Juni 1916) war ein…Tanaka Yoshio (japanisch 田中 芳男; geboren 27. September 1838 in Iida (Provinz Shinano); gestorben 22. Juni 1916) war ein japanischer Naturwissenschaftler und Organisator. So wird er „Vater der Museen“ genannt.
Tsuda Sen (japanisch 津田 仙; geboren 6. August 1837 in Sakura (Provinz Shimōsa); gestorben 24. April 1908 in Yokosuka)…Tsuda Sen (japanisch 津田 仙; geboren 6. August 1837 in Sakura (Provinz Shimōsa); gestorben 24. April 1908 in Yokosuka) war ein japanischer Agrarwissenschaftler in der frühen Meiji-Zeit und Christ.
Fukuba Bisei (japanisch 福羽 美静; geboren 24. August 1831 in Tsuwano (Provinz Iwami); gestorben 14. August 1907) war ein…Fukuba Bisei (japanisch 福羽 美静; geboren 24. August 1831 in Tsuwano (Provinz Iwami); gestorben 14. August 1907) war ein japanischer Verfechter der „Nationallehre“ (Kokugaku) in der Bakumatsu- und frühen Meiji-Zeit.
Ōshima Takatō (japanisch 大島 高任; geboren 16. Juni 1826 in Morioka, Provinz Mutsu; gestorben 29. März 1901) war ein…Ōshima Takatō (japanisch 大島 高任; geboren 16. Juni 1826 in Morioka, Provinz Mutsu; gestorben 29. März 1901) war ein japanischer Bergbau- und Hochofen-Ingenieur.
Ōmura Masujirō (jap. 大村 益次郎; * 30. Mai 1824; † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte…Ōmura Masujirō (jap. 大村 益次郎; * 30. Mai 1824; † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte, der als Begründer der Kaiserlich Japanischen Armee angesehen wird. Ōmura stammte aus einem Dorf in der Provinz Suō (heute die Stadt Yamaguchi in der Präfektur Yamaguchi). Bereits frühzeitig interessierte er sich für westliche Studien (Rangaku), und hier besonders für die westliche Medizin. Er wurde durch das Lehen Chōshū zum Studium an der Tekijuku in Ōsaka unter Ogata Kōan, später unter Philipp Franz von Siebold in Nagasaki geschickt. 1853 wurde er vom Lehen Uwajima (der heutigen Präfektur Ehime) als Militärinstrukteur engagiert, ab 1857 lehrte er an der Militärakademie des Shogunates, der Kōbusho in Edo. Im Jahre 1862 wurde er wieder nach Chōshū zurückgerufen, um an der dortigen Militärakademie zu lehren und ihre Armee zu reformieren. Er erlangte einen Ruf als brillanter Taktiker, als er die Truppen des Tokugawa-Shōgunates, die 1866 gegen Chōshū ausgeschickt worden waren, in die Flucht schlug. Er zeichnete sich weiter in den Feldzügen des Boshin-Krieges gegen den Shōgun aus. Nach der Meiji-Restauration wurde er Vizeminister für Militärangelegenheiten. Als solcher verursachte er mit einem Vorschlag einer allgemeinen Wehrpflicht eine Kontroverse, da dies das Ende des Standes der Samurai zur Folge hätte. Im Oktober 1869 wurde er in Kyōto von einer Gruppe unzufriedener Ex-Samurai angegriffen und schwer verletzt. Er starb wenige Wochen später an seinen Verletzungen. Seine Vorschläge zur Schaffung einer modernen Armee westlichen Stils wurden jedoch von seinem Schützling, Yamagata Aritomo, weitergeführt. Ōmura wird mit einer großen Bronzestatue, der ersten in Japan nach westlicher Art, in der Mitte des Zeremonialweges zum Yasukuni-Schrein in Tokio geehrt.
Suzuki Shigetane (japanisch 鈴木重胤; geboren 13. Juni 1812 in Nii auf der Insel Awaji (heute Präfektur Hyōgo); gestorben…Suzuki Shigetane (japanisch 鈴木重胤; geboren 13. Juni 1812 in Nii auf der Insel Awaji (heute Präfektur Hyōgo); gestorben 27. September 1863 in Edo) war ein japanischer Gelehrter in der Bakumatsu-Zeit.
Ōkuni Takamasa (japanisch 大国 隆正; geboren 11. Januar 1793 in Edo (Provinz Musashi); gestorben 1. Oktober 1871 in Tokio)…Ōkuni Takamasa (japanisch 大国 隆正; geboren 11. Januar 1793 in Edo (Provinz Musashi); gestorben 1. Oktober 1871 in Tokio) war ein japanischer Gelehrter auf dem Gebiet der „Nationallehre“ (Kokugaku).
Koseki San’ei (japanisch 小関 三英; geboren 25. Juli 1787 in Tsuruoka (Provinz Dewa); gestorben 27. Juni 1839 in Edo) war…Koseki San’ei (japanisch 小関 三英; geboren 25. Juli 1787 in Tsuruoka (Provinz Dewa); gestorben 27. Juni 1839 in Edo) war ein japanischer Mediziner und Gelehrter der „Westlichen Wissenschaften“ (Rangaku) der späten Edo-Zeit.
Rai San’yō (jap. 頼 山陽; * 21. Januar 1780; † 16. Oktober 1832) war ein japanischer Historiker und Dichter. Der…Rai San’yō (jap. 頼 山陽; * 21. Januar 1780; † 16. Oktober 1832) war ein japanischer Historiker und Dichter. Der kaisertreu und patriotisch gesinnte San’yō, Sohn des Historikers Rai Shunsui, stellte in seinem Werk Nihon Gaishi (日本外史, „Inoffizielle Geschichte Japans“) den Aufstieg und Fall der japanischen Shōgune und ihrer Minister dar, die nach seiner Meinung unrechtmäßig die Macht in Japan usurpiert hatten. Nihon Seiki (日本政記, „Politische Geschichte Japans“) ist eine Geschichte des japanischen Kaisertums und seiner Niederganges. San’yō galt zudem als Meister der chinesischen Poesie (kanshi).
Tanigawa Kotosuga (japanisch 谷川 士清, Künstlername: Tansai (淡斎); geboren 5. April 1709 in Asakabe (Provinz Ise)…Tanigawa Kotosuga (japanisch 谷川 士清, Künstlername: Tansai (淡斎); geboren 5. April 1709 in Asakabe (Provinz Ise); gestorben 20. November 1776 in Tsu (Präfektur Mie)) war ein japanischer Gelehrter und Autor.
Aoki Konyō (jap. 青木 昆陽; * 19. Juni 1698 in Edo, Japan; † 9. November 1769 im Dorf Shimomeguro (Provinz Musashi)) war…Aoki Konyō (jap. 青木 昆陽; * 19. Juni 1698 in Edo, Japan; † 9. November 1769 im Dorf Shimomeguro (Provinz Musashi)) war ein Konfuzianer und niederer Vasall der Tokugawa-Regierung, dessen Sprachstudien den Weg zur Entfaltung der einheimischen „Hollandkunde“ (Rangaku) des 18. Jahrhunderts eröffnete. Er ist auch für die Verbreitung der Süßkartoffel (Satsuma-imo) bekannt.
Yuriko Saitō (jap. 斉藤 百合子, Saitō Yuriko; * 1953 in Sapporo) ist eine im Ruhestand befindliche japanisch-amerikanische…Yuriko Saitō (jap. 斉藤 百合子, Saitō Yuriko; * 1953 in Sapporo) ist eine im Ruhestand befindliche japanisch-amerikanische Philosophin, die sich auf Ästhetik spezialisiert hat, darunter auch auf Wabi-Sabi, die japanische Philosophie der Wertschätzung von Vergänglichkeit und Unvollkommenheit. Sie ist emeritierte Professorin für Philosophie an der Rhode Island School of Design (RISD).
Tanakadate Aikitsu (japanisch 田中舘 愛橘, eigene Romanisierung: Tanakadate Aikitu; geb. 18. September 1856 in Ninohe…Tanakadate Aikitsu (japanisch 田中舘 愛橘, eigene Romanisierung: Tanakadate Aikitu; geb. 18. September 1856 in Ninohe (Präfektur Iwate), gest. 21. Mai 1952) war ein japanischer Geophysiker mit breitem wissenschaftlichen Interesse. Er beschäftigte sich zeit seines Lebens mit der Romanisierung des Japanischen.
Hiromitsu Nakauchi (japanisch 中内 啓光 Nakauchi Hiromitsu; geb. 1952) ist ein japanischer Arzt und Medizinwissenschaftler…Hiromitsu Nakauchi (japanisch 中内 啓光 Nakauchi Hiromitsu; geb. 1952) ist ein japanischer Arzt und Medizinwissenschaftler, der auf Stammzellenforschung spezialisiert ist. Er ist Professor an der Stanford University School of Medicine in Stanford, Kalifornien. Er ist ebenfalls Professor am Institut für Medizinwissenschaft der Universität Tokio. Er ist bekannt als Spitzenforscher in der Regenerativen Medizin. Sein Ziel ist es, menschliche Organe im Körper von Tieren für die Transplantationsbehandlung herzustellen.
Katsunobu Oide (jap. 生出 勝宣, Oide Katsunobu; * 1952 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Physiker, der sich mit…Katsunobu Oide (jap. 生出 勝宣, Oide Katsunobu; * 1952 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Teilchenbeschleunigern beschäftigt. Oide baute als Schüler um 1967 mit Freunden einen Computer aus Relais, die er von seinem Vater hatte, der bei der japanischen Telefongesellschaft arbeitete. Er studierte an der Universität Tokio, wo er 1975 seinen Bachelor und 1977 seinen Master-Abschluss in Physik machte. 1980 wurde er dort über Gravitationswellenexperimente promoviert. Ab 1981 war er in der Beschleunigerabteilung des KEK in Tsukuba, wo er den Rest seiner Karriere blieb. Anfangs war er an der Entwicklung des TRISTAN Beschleunigers (ein 30 GeV Elektron-Positron Collider, die erste japanische Großbeschleuniger-Anlage) beteiligt. Danach entwickelte er Computer-Codes für die Berechnung der Endstufen-Fokussierung in Linearbeschleunigern und war in diesem Zusammenhang auch 1988/89 am SLAC. In den 1990er Jahren war er an der Beschleunigerentwicklung für die B-Mesonenfabrik am KEK (KEKB) beteiligt, ab 1997 als Leiter. KEKB ist ein asymmetrischer Elektron-Positron Collider mit zwei Ringen jeweils für Elektronen (Energie 8 GeV) und Positronen (Energie 3,5 GeV). An ihm wurde das Belle-Experiment ausgeführt. 2004 erhielt er den Robert R. Wilson Prize. 1989 erhielt er den Nishikawa-Preis für seine Forschung zur Messung der finalen Konvergenz bei Linearbeschleunigern, 2001 gemeinsam mit Fumihiko Takasaki den Nishina-Preis für die Entdeckung der CP-Verletzung beim B-Mesonenzerfall und 2002 gemeinsam mit Shin’ichi Kurokawa und Atsushi Enomoto den Suwa-Preis für die Realisierung von Hoch-Luminosität am KEKB. 2023 wurde Oide mit dem Rolf-Wideröe-Preis der European Physical Society ausgezeichnet.
Yoshiki Sasai (jap. 笹井 芳樹, Sasai Yoshiki, * 5. März 1962 in Hyōgo; † 5. August 2014 in Kobe) war ein japanischer…Yoshiki Sasai (jap. 笹井 芳樹, Sasai Yoshiki, * 5. März 1962 in Hyōgo; † 5. August 2014 in Kobe) war ein japanischer Entwicklungsbiologe und Mediziner. Er war Leiter der Gruppe Neurogenese und Organogenese (Sasai Lab) am Zentrum für Entwicklungsbiologie des RIKEN in Kobe und war bekannt für die Entwicklung von organähnlichem Gewebe aus Stammzellen (Organoide).
Ōmori Fusakichi (japanisch 大森 房吉; geboren 30. Oktober 1868 in Fukui (Provinz Echizen); gestorben 8. November 1923 in…Ōmori Fusakichi (japanisch 大森 房吉; geboren 30. Oktober 1868 in Fukui (Provinz Echizen); gestorben 8. November 1923 in Tokio) war ein japanischer Seismologe, Entwickler der Ōmoriskala und Entdecker des Omori-Gesetzes.
Nagaoka Hantarō (japanisch 長岡 半太郎; * 18. August 1865 in Ōmura (Nagasaki); † 11. Dezember 1950 in Tokio) war ein…Nagaoka Hantarō (japanisch 長岡 半太郎; * 18. August 1865 in Ōmura (Nagasaki); † 11. Dezember 1950 in Tokio) war ein japanischer Physiker. Er studierte zunächst ab 1884 an der Universität Tokio Mathematik und Physik, unter anderem bei den damals dort lehrenden englischen Physikern James Alfred Ewing, Cargill Gilston Knott (besonders über Magnetismus). Nach dem Abschluss 1887 ging er nach Europa, wo er unter anderem 1893 bis 1896 in Berlin bei Max Planck, Hermann von Helmholtz und August Kundt hörte und bei Ludwig Boltzmann in Wien sowie in München. Bei der Rückkehr nach Japan wurde er 1896 ordentlicher Professor für theoretische Physik an der Universität Tokio. Ab 1916 war er Direktor des Physik-Instituts. Sein Spezialgebiet war der Magnetismus, wobei er ab 1900 mit Kotaro Honda zusammenarbeitete. Im Jahr 1904 entwickelte er ein frühes „Planeten-Modell“ des Atoms („saturnian theory“), welches das Atom als große, positiv geladene Kugel beschreibt, die von den negativ geladenen Elektronen umkreist wird. 1906 wurde er Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. 1910 war er Leiter der Gründungskonferenz (von japanischen Auslandsstudenten und Wissenschaftlern) der Universität Tōhoku in Paris, die nach dem Vorbild der Universität Göttingen errichtet werden sollte. Von 1916 bis zu seiner Emeritierung 1926 war Nagaoka der Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Tokio und arbeitete gleichzeitig am privaten Forschungsinstitut Riken (1917 bis 1946). Von 1931 bis 1934 war er Präsident der Universität von Osaka. 1939 bis 1948 war er Präsident der Japanischen Akademie der Wissenschaften. Nagaoka gilt als einer der Pioniere der Physik in Japan, der ihren Anschluss an den europäischen und US-amerikanischen Forschungsstand wesentlich förderte. Er gehört zu den ersten, die vom Kaiser mit dem neu geschaffenen Kulturorden 1937 ausgezeichnet wurden. Zu seinen Schülern zählt der theoretische Physiker Jun Ishihara. Nach Nagaoka wurde ein Krater auf dem Mond benannt.
Tashpolat Tiyip (uigurisch تاشپولات تېيىپ Taxpolat Teyip; chinesisch 塔西甫拉提・特依拜, Pinyin Tǎxīfǔlātí Tèyībài; * Dezember…Tashpolat Tiyip (uigurisch تاشپولات تېيىپ Taxpolat Teyip; chinesisch 塔西甫拉提・特依拜, Pinyin Tǎxīfǔlātí Tèyībài; * Dezember 1958 in Xinjiang) ist ein chinesischer Geograph, der dem Volk der Uiguren angehört. Von 2010 bis 2017 war er Präsident der Universität Xinjiang. 2019 wurde er in einem Geheimprozess unter dem Vorwurf der „Doppelzüngigkeit“ und des Separatismus angeklagt und zum Tod verurteilt.
Torii Ryūzō (japanische 鳥居 龍藏; * 4. April 1870 in Tokushima auf Shikoku; † 14. Januar 1953 in Tokio) war ein…Torii Ryūzō (japanische 鳥居 龍藏; * 4. April 1870 in Tokushima auf Shikoku; † 14. Januar 1953 in Tokio) war ein japanischer Anthropologe und Archäologe.
Ikegai Shōtarō (japanisch 池貝 庄太郎; geboren 13. November 1869 in Tokio; gestorben 28. Juli 1934 ebenda) war ein…Ikegai Shōtarō (japanisch 池貝 庄太郎; geboren 13. November 1869 in Tokio; gestorben 28. Juli 1934 ebenda) war ein japanischer Erfinder und Industriepionier.
Yoshihisa Yamamoto (japanisch 山本 喜久, Yamamoto Yoshihisa; * 21. November 1950 in Tokio, Japan) ist ein japanischer…Yoshihisa Yamamoto (japanisch 山本 喜久, Yamamoto Yoshihisa; * 21. November 1950 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Physiker, Ingenieur und Hochschullehrer. Er ist emeritierter Professor an der Stanford University und am National Institute of Informatics in Tokio. Er leitete mehr als 30 Jahre lang Forschungslabore mit den Schwerpunkten Quantenoptik und Quanteninformationsverarbeitung.