Kenji Ogiwara (japanisch 荻原 健司 Ogiwara Kenji; * 20. Dezember 1969 in Kusatsu, Landkreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist…Kenji Ogiwara (japanisch 荻原 健司 Ogiwara Kenji; * 20. Dezember 1969 in Kusatsu, Landkreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer und Politiker. Von 2004 bis 2010 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, für die Liberaldemokratische Partei (LDP). Bei der Sangiin-Wahl 2004 kandidierte Ogiwara für die LDP über die Verhältniswahlliste. Mit rund 195 Tausend Präferenzstimmen erreichte er Platz 9 auf der LDP-Liste und war somit sicher gewählt. Im kurzlebigen umgebildeten Kabinett Abe und unter Premierminister Yasuo Fukuda war er von 2007 bis 2008 parlamentarischer Sekretär (seimukan) im Wirtschaftsministerium. Bei der Sangiin-Wahl 2010 kandidierte Ogiwara nicht für eine zweite Amtszeit als Abgeordneter.
Ichita Yamamoto (jap. 山本 一太, Yamamoto Ichita; * 24. Januar 1958 in Kusatsu, Kreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein…Ichita Yamamoto (jap. 山本 一太, Yamamoto Ichita; * 24. Januar 1958 in Kusatsu, Kreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker und seit 2019 Gouverneur von Gunma. Von 1995 bis 2019 war er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) einer der beiden Vertreter der Präfektur Gunma im Senat, von 2012 bis 2014 Okinawa-, Wissenschafts- und Raumfahrtminister. Yamamoto schloss ein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Chūō Daigaku und ein Aufbaustudium an der Georgetown University ab. Ab 1986 arbeitete er für die kokusai kyōryoku jigyōdan (engl. Japan International Cooperation Agency), den Vorläufer der heutigen kokusai kyōryoku kikō (engl. Japan International Cooperation Agency), die als Selbstverwaltungskörperschaft im Auftrag der Regierung japanische Entwicklungshilfe koordiniert. 1991 wurde er in die Zentrale des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen in New York versetzt. In die aktive Politik wechselte Yamamoto bei der Senatswahl 1995, als er in Gunma für die Nachfolge seines wenige Monate vor der Wahl verstorbenen Vaters Tomio Yamamoto kandidierte, ehemaliger Landwirtschaftsminister und Generalsekretär der LDP-Fraktion im Senat, der Gunma dort seit 1977 vertreten hatte. Gunma wählte 1995 noch zwei Senatoren pro Teilwahl: Mit klar dem höchsten Stimmenanteil (44 %) vor dem wiedergewählten sozialistischen Amtsinhaber Giichi Tsunoda (27 %) gewann Yamamoto einen Sitz – sein Vater hatte sechs Jahre zuvor mit deutlichem Rückstand nur den zweithöchsten Stimmenanteil hinter Tsunoda erzielt. Bei der Wahl 2001 wurden Yamamoto und Tsunoda (inzwischen Demokrat) in gleicher Reihenfolge wiedergewählt (Yamamoto 40 %, Tsunoda 28 %). Als Gunma bei der Senatswahl 2007 zum Einmandatswahlkreis wurde, stellte die Demokratische Partei keinen eigenen Gegenkandidaten auf, nur ihr kleiner Koalitionspartner NVP sowie die KPJ: Yamamoto wurde souverän mit 62 % der Stimmen für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Bei der Wahl 2013 wurde er mit 71,9 % der Stimmen gegen die Demokratin Fujiko Kagaya (15,3 %) und zwei weitere Kandidaten erneut im Amt bestätigt. 2008 wurde er unter dem Kabinett Yasuo Fukuda Vizeminister im Außenministerium, 2012 im zweiten Kabinett Abe Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben (Okinawa und die Nördlichen Territorien, Wissenschafts- und Technologiepolitik, Weltraumpolitik) und erhielt weitere Zuständigkeiten (ohne eigenständigen Etat bei anderen Ministerien oder Behörden angesiedelt): für IT-Politik, maritime Angelegenheiten und Territorialkonflikte. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 löste ihn Shun’ichi Yamaguchi ab. Von 2016 bis 2017 war er Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Senat, sein Nachfolger wurde Genjirō Kaneko. Im Juli 2019 kandidierte Yamamoto bei der Gouverneurswahl in Gunma für die Nachfolge von Masaaki Ōsawa, der nicht wieder antrat. Die Gouverneurswahl fiel 2019 mit der Senatswahl zusammen; Yamamoto verlor sein Abgeordnetenmandat automatisch mit Beginn der gesetzlichen Gouverneurswahlkampfperiode (=Kandidatur für ein inkompatibles Amt) am 4. Juli. Mit Wahlunterstützung von LDP und Kōmeitō gewann er mit Dreiviertelmehrheit gegen den KPJ-gestützten Mittelschullehrer und Gewerkschafter Kiyoto Ishida. Er übernahm das Gouverneursbüro am 29. Juli.
Hakubun Shimomura (jap. 下村 博文 Shimomura Hakubun; * 23. Mai 1954 in Kurabuchi, Kreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur…Hakubun Shimomura (jap. 下村 博文 Shimomura Hakubun; * 23. Mai 1954 in Kurabuchi, Kreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker. Von 1996 bis 2024 und erneut seit 2026 vertritt er den 11. Wahlkreis Tokio im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und war von 2012 bis 2015 Kultus- und Wissenschaftsminister im zweiten (inkl. Umbildung) und dritten Kabinett Abe. Shimomura, Absolvent der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität, kandidierte ohne Erfolg bei der Wahl 1985 zum Präfekturparlament Tokio in Itabashi für den Neuen Liberalen Klub. Im zweiten Anlauf 1989 wurde er als Unabhängiger mit Unterstützung von DSP, Sozialdemokratischem Bund und Fortschrittspartei erstmals gewählt, 1993 für die LDP im Amt bestätigt. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 wechselte Shimomura in die nationale Politik. Im neu geschaffenen Einmandatswahlkreis Tokio 11 setzte er sich mit 30,1 % der Stimmen gegen vier weitere Kandidaten durch, den Wahlkreis konnte er bis einschließlich 2021 achtmal in Folge verteidigen. In der LDP schloss er sich der Mitsuzuka-Faktion (der späteren Mori-, Machimura-, Hosoda-, Abe-Faktion) an. In Regierungspositionen kam Shimomura unter den Kabinetten von Jun’ichirō Koizumi (Machimura-Faktion): 2002 war Shimomura parlamentarischer Staatssekretär (Daijinseimukan) im Justizministerium, von 2004 bis 2005 im Kultus- und Wissenschaftsministerium. Im ersten Kabinett von Koizumis Nachfolger Shinzō Abe (Machimura-Faktion) wurde er 2006 stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats. Im zweiten Kabinett Abe wurde Shimomura 2012 erstmals Minister und übernahm das Kultus- und Wissenschaftsministerium. In Interviews zu Amtsantritt erklärte er, dass die japanische Kultur und Tradition in der Bildung stärker betont werden müssten; das LDP-Wahlprogramm 2012 sah vor, das Genehmigungsverfahren für Geschichtsbücher zu überarbeiten. Shimomura ist zudem Mitglied der als revisionistisch eingestuften Nippon Kaigi. Unter Shinzō Abe war Shimomura von 2015 bis 2016 war Shimomura Sonderberater (特別補佐 tokubetsu hosa) des LDP-Vorsitzenden, 2016–17 Vize-Generalsekretär, 2019–20 Vorsitzender des Wahlkampfausschusses. Unter Abes Nachfolger Yoshihide Suga hielt er von 2020 bis 2021 als PARC-Vorsitzender eines der san’yaku („die drei [traditionell als am wichtigsten betrachteten] Ämter“) im Parteivorstand. Im Zuge des Party-Kickback-Skandals um die Abe- und weitere Faktionen 2023/24 wurden Shimomura parteiintern im April 2024 für ein Jahr die Parteimitgliedsrechte entzogen. Bei der Shūgiin-Wahl 2024 wurde ihm wie elf weiteren vom Skandal betroffenen LDP-Kandidaten die Parteinominierung versagt und er musste als Unabhängiger kandidieren. Er unterlag mit 29 % der Stimmen Yukihiko Akutsu (41 %; KDP). Bei der Shūgiin-Wahl 2026 trat er wieder als LDP-Kandidat in Tokio 11 an und setzte sich mit 31,5 % der Stimmen gegen Akutsu und fünf weitere Kandidaten durch.
Masaaki Ōsawa (jap. 大澤 正明, Ōsawa Masaaki; * 21. Januar 1946 in Ojima, Landkreis Nitta (heute: Ōta), Präfektur Gunma)…Masaaki Ōsawa (jap. 大澤 正明, Ōsawa Masaaki; * 21. Januar 1946 in Ojima, Landkreis Nitta (heute: Ōta), Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker und war von 2007 bis 2019 Gouverneur von Gunma.
Hirofumi Nakasone (jap. 中曽根 弘文, Nakasone Hirofumi; * 28. November 1945 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein…Hirofumi Nakasone (jap. 中曽根 弘文, Nakasone Hirofumi; * 28. November 1945 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Sangiin, dem Oberhaus, und war von September 2008 bis September 2009 Außenminister seines Landes. Innerhalb der LDP gehört er der Ibuki-Faktion an.
Hiroko Nakayama (jap. 中山 弘子, Nakayama Hiroko; * 6. Februar 1945 in Luodong (Ratō), Landkreis Yilan (Giran-ken), Taiwan…Hiroko Nakayama (jap. 中山 弘子, Nakayama Hiroko; * 6. Februar 1945 in Luodong (Ratō), Landkreis Yilan (Giran-ken), Taiwan, Japanisches Kaiserreich) ist eine japanische Politikerin. Sie war von 2002 bis 2014 für drei Amtszeiten Bürgermeisterin von Shinjuku, ein „Sonderbezirk“ (tokubetsu-ku, engl. "city") und der Verwaltungssitz der Präfektur Tokio. Nakayama wurde im letzten Kriegsjahr in der japanischen Kolonie Taiwan geboren. Nach Kriegsende wuchs sie in der Heimat ihres Vaters in der Präfektur Gunma auf. Sie absolvierte die präfekturbetriebene Numata-Mädchenoberschule (Gunma kenritsu Numata joshi kōtō gakkō) und studierte anschließend an der Nihon Joshi Daigaku. Nach ihrem Abschluss wurde sie 1967 Beamtin in der Präfekturverwaltung Tokio, wo sie unter anderem zur Büroleiterin (kyokuchō) der Sekretariate der Revisoren und der Personalkommission aufstieg. 2002 verließ sie die Präfekturverwaltung für ihren Wechsel in die Politik. Bei der rücktrittsbedingt vorgezogenen Bürgermeisterwahl in Shinjuku im November 2002 kandidierte Nakayama mit Unterstützung von LDP, DPJ und Kōmeitō und setzte sich bei historisch niedriger Wahlbeteiligung von 25 % gegen zwei Kandidaten durch. Sie war die erste Frau als Bürgermeister eines Tokioter Sonderbezirks, die dritte unter allen Städten in Tokio und damals eine von nur sechs Bürgermeisterinnen von kreisfreien Städten oder Sonderbezirken landesweit. 2006 und zuletzt 2010 mit Unterstützung von LDP, Kōmeitō und Tachiagare Nippon wurde sie wiedergewählt. 2014 kandidierte sie nicht für eine Wiederwahl und wurde im Dezember 2014 von Ken’ichi Yoshizumi abgelöst.
Keizō Obuchi (jap. 小渕 恵三, Obuchi Keizō; * 25. Juni 1937 in Nakanojo, Gunma; † 14. Mai 2000 in Bunkyō, Tokio) war ein…Keizō Obuchi (jap. 小渕 恵三, Obuchi Keizō; * 25. Juni 1937 in Nakanojo, Gunma; † 14. Mai 2000 in Bunkyō, Tokio) war ein japanischer Politiker, der von 1998 bis 2000 Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und vom 30. Juli 1998 bis zum 5. April 2000 der 54. Premierminister Japans war.
Kōji Omi (jap. 尾身 幸次, Omi Kōji; * 14. Dezember 1932 in Numata, Präfektur Gunma; † 14. April 2022) war ein japanischer…Kōji Omi (jap. 尾身 幸次, Omi Kōji; * 14. Dezember 1932 in Numata, Präfektur Gunma; † 14. April 2022) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Von 2006 bis 2007 war er Finanzminister im ersten Kabinett von Premierminister Shinzō Abe. Omi gehörte innerhalb der Partei der Machimura-Faktion an.
Tanabe Makoto (japanisch 田邊 誠; geboren 25. Februar 1922 in der Präfektur Gumma; gestorben 2. Juli 2015 in Maebashi) war…Tanabe Makoto (japanisch 田邊 誠; geboren 25. Februar 1922 in der Präfektur Gumma; gestorben 2. Juli 2015 in Maebashi) war ein japanischer Politiker.
Nakasone Yasuhiro (japanisch 中曽根 康弘; * 27. Mai 1918 in Takasaki; † 29. November 2019 in Tokio) war ein japanischer…Nakasone Yasuhiro (japanisch 中曽根 康弘; * 27. Mai 1918 in Takasaki; † 29. November 2019 in Tokio) war ein japanischer LDP-Politiker. Er amtierte vom 27. November 1982 bis zum 6. November 1987 als 45. Premierminister Japans.
Fukuda Hiroichi (jap. 福田 宏一; * 23. Januar 1914 in Gunma, Landkreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur Gunma; † 18. März…Fukuda Hiroichi (jap. 福田 宏一; * 23. Januar 1914 in Gunma, Landkreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur Gunma; † 18. März 1999) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, für die Präfektur Gunma. Fukuda wurde 1980 und erneut 1986 als Kandidat der LDP ins Sangiin gewählt. Dort war er unter anderem parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Landwirtschaftsministerium und Vorsitzender des Sonderausschusses für Okinawa und die Nördlichen Territorien. Innerhalb der LDP gehörte er zur Fukuda→Abe-Faktion. 1992 zog er sich aus der Politik zurück.
Fukuda Takeo (jap. 福田 赳夫; * 14. Januar 1905 in der Präfektur Gunma; † 5. Juli 1995 in Tokio) war ein japanischer…Fukuda Takeo (jap. 福田 赳夫; * 14. Januar 1905 in der Präfektur Gunma; † 5. Juli 1995 in Tokio) war ein japanischer Politiker der LDP und der 42. Premierminister Japans.
Ōya Shinzō (japanisch 大屋 晋三; geboren am 5. Juli 1894 in Meiwa, Präfektur Gunma; gestorben am 9. März 1980) war ein…Ōya Shinzō (japanisch 大屋 晋三; geboren am 5. Juli 1894 in Meiwa, Präfektur Gunma; gestorben am 9. März 1980) war ein japanischer Unternehmer und Politiker.
Zen Keinosuke (japanisch 膳 桂之助; geboren 21. Juli 1887 in Isesaki (Stadt), Gunma (Präfektur); gestorben 23. November…Zen Keinosuke (japanisch 膳 桂之助; geboren 21. Juli 1887 in Isesaki (Stadt), Gunma (Präfektur); gestorben 23. November 1951) war ein japanischer Politiker und Unternehmer.
Tsurumi Yūsuke (japanisch 鶴見 祐輔; geboren 3. Januar 1885 in Shinmachi, Kreis Tano (2006 zur Stadt Takasaki), Präfektur…Tsurumi Yūsuke (japanisch 鶴見 祐輔; geboren 3. Januar 1885 in Shinmachi, Kreis Tano (2006 zur Stadt Takasaki), Präfektur Gumma; gestorben 1. November 1973) war ein japanischer Kritiker, Schriftsteller und Politiker.
Nakajima Chikuhei (japanisch 中島 知久平; geboren 1. Januar 1884 in Ojima (尾島村), Landkreis Nitta (新田郡) der Präfektur Gunma…Nakajima Chikuhei (japanisch 中島 知久平; geboren 1. Januar 1884 in Ojima (尾島村), Landkreis Nitta (新田郡) der Präfektur Gunma; gestorben 29. Oktober 1949 in Mitaka, Tōkyō) war ein japanischer Marineoffizier, Flugzeugbauer und Politiker.