Shinjirō Koizumi (jap. 小泉 進次郎 Koizumi Shinjirō; * 14. April 1981 in Yokosuka, Kanagawa) ist ein japanischer Politiker…Shinjirō Koizumi (jap. 小泉 進次郎 Koizumi Shinjirō; * 14. April 1981 in Yokosuka, Kanagawa) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter für den 11. Wahlkreis Kanagawa im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments. Am 21. Oktober 2025 erfolgte seine Ernennung zum Verteidigungsminister im Kabinett Takaichi. Er war Umweltminister (2019 bis 2021) und Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei (Mai 2025 bis Oktober 2025).
Sayaka Osakabe (japanisch 小酒部 さやか; * 29. Mai 1978) ist eine japanische Frauenrechtlerin. Mit ihrer Organisation…Sayaka Osakabe (japanisch 小酒部 さやか; * 29. Mai 1978) ist eine japanische Frauenrechtlerin. Mit ihrer Organisation Matahara Net hilft sie Frauen, die vom Arbeitgeber diskriminiert werden. Eine von dieser Organisation unterstützte Frau klagte 2014 bis zum Obersten Gerichtshof Japans, der in einem richtungsweisenden Urteil beschied, dass die Diskriminierung von (werdenden) Müttern im Arbeitsumfeld (Matahara bzw. マタハラ, von maternal harassment) illegal ist. Für ihre Unterstützung betroffener Frauen erhielt sie 2015 den International Women of Courage Award, der vom Außenministerium der USA vergeben wird.
Aya Kamikawa (japanisch 上川 あや Kamikawa Aya; geboren am 25. Januar 1968 im Bezirk Taitō („Tokio“), Präfektur Tokio) ist…Aya Kamikawa (japanisch 上川 あや Kamikawa Aya; geboren am 25. Januar 1968 im Bezirk Taitō („Tokio“), Präfektur Tokio) ist eine japanische Kommunalpolitikerin, Abgeordnete im Parlament des Tokioter Bezirks Setagaya und LGBT-Aktivistin. Sie ist die erste transgeschlechtliche Kandidatin, die in Japan zur Wahl antrat und einen Sitz in einem Gemeindeparlament gewann.
Hiroshi Nakada (jap. 中田 宏 Nakada Hiroshi; * 20. September 1964 in Yokohama, Kanagawa) ist ein japanischer Politiker…Hiroshi Nakada (jap. 中田 宏 Nakada Hiroshi; * 20. September 1964 in Yokohama, Kanagawa) ist ein japanischer Politiker (Neue Japan-Partei→NFP→Mushozoku no Kai→parteilos→Nippon Sōshintō→Nippon Ishin no Kai→Jisedai no Tō→parteilos→LDP), Abgeordneter im Unterhaus des Nationalparlaments für den Wahlkreis Toyama 1, ehemaliger Oberhausabgeordneter und von 2002 bis 2009 Bürgermeister von Yokohama, der Präfekturhauptstadt von Kanagawa.
Hirotaka Ishihara (jap. 石原 宏高 Ishihara Hirotaka; * 19. Juni 1964 in Zushi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer…Hirotaka Ishihara (jap. 石原 宏高 Ishihara Hirotaka; * 19. Juni 1964 in Zushi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den Wahlkreis Tokio 3 und seit 2025 Umweltminister. Er ist Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP). In der LDP gehörte er nach dem Austritt aus der Ishihara-Faktion seines Bruders seit 2021 bis zur Auflösung 2024 zur Kishida-Faktion.
Tarō Kōno (jap. 河野 太郎 Kōno Tarō; * 10. Januar 1963 in Hiratsuka, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker und…Tarō Kōno (jap. 河野 太郎 Kōno Tarō; * 10. Januar 1963 in Hiratsuka, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Parlaments, für den 15. Wahlkreis Kanagawa, Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und unter anderem ehemaliger Außen- und Verteidigungs-, Digitalisierungs- und Polizeiminister. Innerparteilich gehört er zur Asō-Faktion. Kōno studierte nach dem Besuch der angeschlossenen Mittel- und Oberschulen an der Keiō-Universität, anschließend studierte er an der Georgetown University. Während seiner Zeit in den Vereinigten Staaten arbeitete er unter anderem für den demokratischen Senator Alan Cranston und den Abgeordneten Richard Shelby – damals ebenfalls Demokrat. Nach seinem Studienabschluss 1985 arbeitete er ab 1986 für Fuji Xerox, ab 1993 für den Automobilzulieferer Nippon Tanshi. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 wurde Kōno für die LDP im 15. Wahlkreis Kanagawa erstmals ins Parlament gewählt. Den Wahlkreis, der auch nach Neuzuschnitt 2022/2024 seine Heimatstadt Hiratsuka umfasst, gewann er bei der Wahl 2026 zum elften Mal in Folge, durchgehend seit 2012 ohne Gegenkandidaten der jeweiligen Hauptoppositionspartei. Von 2005 bis 2006 war er Staatssekretär im Justizministerium, im Shūgiin war er ab 2008 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. 2009 erklärte er nach dem Rücktritt von Premierminister Tarō Asō seine Kandidatur bei der Wahl des Parteivorsitzenden, unterlag aber deutlich dem erfahreneren Sadakazu Tanigaki. Kōno war außerdem Gastdozent an der Hōsei-Universität, ist ehemaliger Vorsitzender und (Stand: 2021) Ehrenvorsitzender des Leichtathletikverbandes Kanagawa, und bis 2015 des Triathlonverbandes Kanagawa sowie ehemals Vorsitzender und leitender Direktor von K.K. Shōnan Bellmare. Premierminister Shinzō Abe berief Kōno bei der ersten Umbildung seines dritten Kabinetts 2015 zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben, namentlich Verbraucher & Lebensmittelsicherheit, Deregulierung und Katastrophenschutz. Er blieb bis zur erneuten Umbildung 2016 im Amt. Am 3. August 2017 wurde er Außenminister im zum dritten Mal umgebildeten Kabinett Abe III. Am 11. September 2019 wechselte Kōno vom Außenministerium in das Verteidigungsministerium. Sein Nachfolger als Außenminister wurde Toshimitsu Motegi. Mit Antritt des Kabinetts Suga im September 2020 übergab er das Verteidigungsministerium an Nobuo Kishi und wurde Minister für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“ (Südkurilen). Anfang 2021 erhielt er zusätzlich die neu geschaffene Zuständigkeit für die COVID-19-Impfkampagne. Bei der Wahl des LDP-Vorsitzenden 2021 kandidierte Kōno für die Nachfolge Yoshihide Sugas. Er gewann im ersten Wahlgang das Mitgliedervotum, lag aber unter den Abgeordneten der beiden LDP-Nationalparlamentsfraktionen nur auf dem dritten Platz und unterlag in der resultierenden Stichwahl Fumio Kishida. Anschließend wechselte er als Chef der PR-Abteilung der LDP (広報本部長 kōhō honbu-chō) vom Kabinett in den Parteivorstand. Bei Kishidas erster Kabinettsumbildung seines zweiten Kabinetts im September 2022 kehrte er wieder ins Kabinett zurück, wo er erneut den Ministerposten für Verbraucherschutz & Lebensmittelsicherheit und die 2021 gegründete Digitalisierungsbehörde übernahm. Er blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit im 2024 im Amt. Bei der folgenden Wahl des Parteivorsitzenden im September 2024 trat Kōno erneut an, schied aber in einem Rekordfeld aus neun Kandidaten im ersten Wahlgang auf dem achten Platz aus.
Yukio Fujimaki (jap. 藤巻 幸夫, Fujimaki Yukio, eigene Schreibung als Unternehmer teilweise 藤巻 幸大; * 5. Januar 1960 in der…Yukio Fujimaki (jap. 藤巻 幸夫, Fujimaki Yukio, eigene Schreibung als Unternehmer teilweise 藤巻 幸大; * 5. Januar 1960 in der Präfektur Tokio; † 15. März 2014 ebenda) war ein japanischer Unternehmer und Politiker und von 2012 bis 2014 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, über die landesweite Verhältniswahl, zunächst für die Minna no Tō, dann die Yui no Tō. Fujimaki studierte an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Sophia-Universität und wurde nach seinem Abschluss 1982 Mitarbeiter des Kaufhauskonzerns Isetan. Dort blieb er bis zum Jahr 2000, danach war er vor allem im Mode- und Bekleidungsbereich unter anderem für die Seven & I-Gruppe und Itō-Yōkadō tätig und gründete eigene Unternehmen, teilweise zusammen mit seinem Halbbruder Takeshi. In die aktive Politik stieß er bei der Sangiin-Wahl 2010 vor, als er für die Minna no Tō als Verhältniswahlkandidat antrat. Er erhielt landesweit 32.161 Vorzugsstimmen und erreichte damit Platz 9 auf der Liste der Minna no Tō, die aber nur sieben Verhältniswahlmandate gewann. Erst als Ende 2012 mehrere Oberhausabgeordnete der Partei zurücktraten, um bei der Unterhauswahl zu kandidieren, wurde Fujimaki als Nachrücker Abgeordneter. Im Sangiin war er unter anderem Mitglied des Ausschusses für Land und Verkehr. Im Dezember 2013 schloss sich Fujimaki der Yui no Tō von Kenji Eda an, die sich im Streit über eine Annäherung der Minna no Tō an die regierende LDP formierte. Kurz darauf wurde er wegen einer akuten Pankreatitis ins Krankenhaus eingeliefert und starb im März 2014 an einem Blutungsschock. Nachrücker für Fujimaki von der Minna no Tō wird voraussichtlich Shigeru Tanaka, ehemaliger Sekretär von Yasuhiro Nakasone. Fujimakis Halbbruder Takeshi wurde 2013 ebenfalls Abgeordneter im Sangiin (Nippon Ishin no Kai, Verhältniswahl).
Shigefumi Matsuzawa (jap. 松沢 成文 Matsuzawa Shigefumi; * 2. April 1958 in Kawasaki) ist ein japanischer Politiker…Shigefumi Matsuzawa (jap. 松沢 成文 Matsuzawa Shigefumi; * 2. April 1958 in Kawasaki) ist ein japanischer Politiker (parteilos→JRP→NFP→Stimme des Volkes→GGP→DPJ→parteilos→Minna→Jisedai→parteilos→Kibō→Ishin→parteilos→Ishin) und ist seit 2022 wie zuvor bereits von 2013 bis 2021 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die ostjapanische Präfektur Kanagawa. Davor war er von 2003 bis 2011 Gouverneur von Kanagawa, von 1993 bis 2003 Abgeordneter im Shūgiin, dem nationalen Unterhaus. Von Mai 2018 bis Mai 2019 war er Parteivorsitzender der Kibō no Tō.
Nobuteru Ishihara (japanisch 石原 伸晃 Ishihara Nobuteru; * 19. April 1957 in Zushi, Präfektur Kanagawa) ist ein…Nobuteru Ishihara (japanisch 石原 伸晃 Ishihara Nobuteru; * 19. April 1957 in Zushi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, aus der Präfektur Tokio für die Liberaldemokratische Partei, in der er von 2012 bis 2021 die Ishihara-Faktion führte, und ehemaliger Deregulierungs-, Verkehrs- und Umweltminister.
Akira Amari (jap. 甘利 明 Amari Akira; * 27. August 1949 in Atsugi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker. Von…Akira Amari (jap. 甘利 明 Amari Akira; * 27. August 1949 in Atsugi, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker. Von 1983 bis 2024 war er ohne Unterbrechung Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments. Er war mehrfach Minister, unter anderem Arbeits- und Wirtschaftsminister, und in der Liberaldemokratischen Partei (LDP) 2012 PARC-Vorsitzender und 2021 kurzzeitig Generalsekretär. In der LDP gehört Amari der Asō-Faktion an.
Keiko Chiba (jap. 千葉 景子, Chiba Keiko; * 11. Mai 1948 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Politikerin…Keiko Chiba (jap. 千葉 景子, Chiba Keiko; * 11. Mai 1948 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Politikerin (Sozialistische Partei Japans→Sozialdemokratische Partei→Demokratische Partei). Für vier Amtszeiten von 1986 bis 2010 repräsentierte sie Kanagawa im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments, von 2009 bis 2010 war sie Justizministerin in den Kabinetten Hatoyama und Kan. In der Demokratischen Partei gehörte sie zur Yokomichi-Gruppe aus ehemaligen Sozialisten. Chiba schloss 1971 ihr Studium an der Chūō-Universität ab, ab 1982 war sie in Yokohama als Anwältin registriert. Bei der Sangiin-Wahl 1986 wurde sie als Kandidatin der Sozialistischen Partei Japans für Kanagawa mit dem zweithöchsten Stimmenanteil erstmals ins Parlament gewählt. Dort wurde sie danach dreimal wiedergewählt, zuletzt 2004. Seit 1997 gehört sie der Demokratischen Partei an. Dort war sie unter anderem Vorsitzende des Exekutivrats unter Ichirō Ozawa, stellvertretende Parteivorsitzende (fuku-daihyō) unter Yukio Hatoyama und gehörte mehreren Schattenkabinetten an. 2009 berief Premierminister Yukio Hatoyama Chiba als Justizministerin in sein Kabinett, Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan beließ sie in dieser Funktion. Bei der Sangiin-Wahl 2010 erhielt Chiba in Kanagawa nur den vierthöchsten Stimmenanteil und verlor ihr Abgeordnetenmandat, behielt aber ihr Ministeramt bis zur Kabinettsumbildung nach der Neuwahl des Parteivorsitzenden im September 2010. Sie ist eine Gegnerin der Todesstrafe, deren Vollstreckung durch Hängen in Japan jeweils durch den Justizminister genehmigt werden muss, und forderte bei Amtsantritt eine neue Debatte über ihre Abschaffung. Ihre Vorgänger als Minister hatten in den vergangenen Jahren eine Rekordzahl von Exekutionen angeordnet. Trotzdem ordnete sie die Hinrichtungen der beiden verurteilten Mörder Hidenori Ogata, 33, und Kazuo Shinozawa, 59, an und nahm als erster japanischer Justizminister auch an deren Vollstreckung am 28. Juli 2010 teil, da sie es als Verantwortliche für ihre Pflicht ansah. Zusätzlich kündigte sie an, die bislang geheim gehaltenen Hinrichtungsstätten für die Medien zu öffnen, um so eine öffentliche Diskussion über die Todesstrafe zu ermöglichen.
Tsuyoshi Saitō (jap. 斎藤 勁, Saitō Tsuyoshi; * 10. Juli 1945 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer…Tsuyoshi Saitō (jap. 斎藤 勁, Saitō Tsuyoshi; * 10. Juli 1945 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Politiker (Sozialistische Partei Japans→Sozialdemokratische Partei→Demokratische Partei, darin zur Hiraoka-Kondō-Gruppe). Er war von 1995 bis 2005 Abgeordneter im Rätehaus, von 2009 bis 2012 im Abgeordnetenhaus. Saitō arbeitete nach Abschluss der Mittelschule für die Stadtverwaltung von Yokohama. Bereits berufstätig absolvierte er die Städtische Handelsoberschule Yokohama und ein Abendstudium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kanagawa. 1987 wurde Saitō in den Stadtrat gewählt. Bei der Wahl 1995 zum Rätehaus kandidierte er für die Sozialistische Partei Japans in Kanagawa (drei Mandate) und wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt. 1996 beteiligte er sich an der Gründung der Demokratischen Partei, für die er 2001 wieder mit dem dritthöchsten Stimmenanteil für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde. Von 1999 bis 2000 saß er dem Verkehrs- und Kommunikationsausschuss vor. 2005 legte Saitō sein Mandat nieder, um bei der „Postprivatisierungswahl“ im 11. Wahlkreis Kanagawa gegen Jun’ichirō Koizumi selbst für das Abgeordnetenhaus zu kandidieren. Er unterlag mit rund 51 zu 197 Tausend Stimmen Koizumi und verfehlte damit auch eine Wahl über den Verhältniswahlblock Süd-Kantō. 2007 kandidierte er über die nationale Verhältniswahl erneut für das Rätehaus, konnte aber mit nur 44.529 Präferenzstimmen trotz des guten Abschneidens der Demokraten kein Mandat gewinnen. 2009 bewarb er sich – diesmal nur über den Block Süd-Kantō – erneut für das Abgeordnetenhaus und wurde über Listenplatz 10 gewählt. 2011 wurde er unter Premierminister Yoshihiko Noda (Kabinett Noda (2. Umbildung)) neben Hiroyuki Nagahama (Rätehaus) und Makoto Taketoshi (beamtet) stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde Saitō abgewählt: Im 1. Wahlkreis Yamanashi wurde er nur Dritter hinter Noriko Miyagawa (LDP) und Sakihito Ozawa (Nippon Ishin no Kai) und verfehlte mit seinem Wahlkreisergebnis auch eine Wiederwahl im Block Süd-Kantō deutlich.
Jun’ichirō Koizumi (japanisch 小泉 純一郎 Koizumi Jun’ichirō; * 8. Januar 1942 in Yokosuka, Japan) ist ein japanischer…Jun’ichirō Koizumi (japanisch 小泉 純一郎 Koizumi Jun’ichirō; * 8. Januar 1942 in Yokosuka, Japan) ist ein japanischer Politiker. Er war von 2001 bis 2006 Vorsitzender der Regierungspartei LDP und Premierminister Japans.
Tsuneo Suzuki (jap. 鈴木 恒夫, Suzuki Tsuneo; * 10. Februar 1941 in Yokohama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Für…Tsuneo Suzuki (jap. 鈴木 恒夫, Suzuki Tsuneo; * 10. Februar 1941 in Yokohama) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Für die Liberaldemokratische Partei (LDP) war er von 1986 bis 2009 mit Unterbrechung Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und 2008 Minister für Bildung, Sport, Wissenschaft und Technologie. Innerhalb der LDP gehörte er zur Asō-Faktion.
Motohisa Ikeda (jap. 池田 元久, Ikeda Motohisa; * 20. Dezember 1940 in Fujisawa, Präfektur Kanagawa; † 22. Januar 2024 in…Motohisa Ikeda (jap. 池田 元久, Ikeda Motohisa; * 20. Dezember 1940 in Fujisawa, Präfektur Kanagawa; † 22. Januar 2024 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Demokratischen Partei (Kan-Gruppe) und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den 6. Wahlkreis Kanagawa. Ikeda arbeitete nach seinem Studienabschluss 1964 an der politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität für den öffentlichen Rundfunksender NHK. 1989 verließ er den Sender, um in die Politik zu wechseln. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 bewarb er sich als Kandidat der Sozialistischen Partei Japans (SPJ) im viermandatigen Wahlkreis Kanagawa 4 und wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt. Allerdings verfehlte er bei der Wahl 1993 – der Wahlkreis war auf fünf Mandate aufgestockt worden – den fünfthöchsten Stimmenanteil um rund 3.500 Stimmen. 1994 wurde er Dozent an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Universität Kanagawa. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte Ikeda seit 1996 für die Demokratische Partei im neuen Einzelwahlkreis Kanagawa 6, der Teile der Stadt Yokohama umfasst. Nach zwei Siegen verlor er den Wahlkreis 2003 an Isamu Ueda (Kōmeitō), wurde aber noch über den Verhältniswahlblock Süd-Kantō wiedergewählt. 2005 musste er zunächst erneut aus dem Shūgiin ausscheiden, kehrte aber 2006 nach dem Rücktritt von Hisayasu Nagata im Livedoor-Skandal als Nachrücker ins Parlament zurück. Beim demokratischen Wahlsieg 2009 konnte er seinen Wahlkreis zurückgewinnen. Im Shūgiin war er unter anderem Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses (2002–2004) und des Disziplinarausschusses (2007–2009). 2010 wurde er nach Antritt des neuen Premierministers Naoto Kan zunächst „Vizeminister“ im Finanzministerium, im September 2010 dann im Wirtschaftsministerium. Von 2011 bis 2012 war er Vorsitzender des Shūgiin-Sozialausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt er in seinem Wahlkreis nur den dritthöchsten Stimmenanteil und verlor den Wahlkreissitz erneut an Isamu Ueda; als siebtbester Wahlkreisverlierer auf der Liste der Demokraten in Süd-Kantō verfehlte er auch ein Verhältniswahlmandat.
Yoshiyuki Kamei (jap. 亀井 善之, Kamei Yoshiyuki; * 30. April 1936 in Isehara, Präfektur Kanagawa; † 12. Mai 2006 in Tokio)…Yoshiyuki Kamei (jap. 亀井 善之, Kamei Yoshiyuki; * 30. April 1936 in Isehara, Präfektur Kanagawa; † 12. Mai 2006 in Tokio) war ein japanischer Politiker, Abgeordneter des Shūgiin und Minister im japanischen Kabinett.
Mamoru Nishida (jap. 西田 司, Nishida Mamoru; * 13. Mai 1928 in Ōzu, Präfektur Ehime; † 9. Mai 2014 in der Präfektur…Mamoru Nishida (jap. 西田 司, Nishida Mamoru; * 13. Mai 1928 in Ōzu, Präfektur Ehime; † 9. Mai 2014 in der Präfektur Ehime) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der 27 Jahre lang Abgeordneter des Unterhauses (Shūgiin) sowie mehrmals Minister war.
Mochizuki Yūko (japanisch 望月優子, eigentlicher Name Suzuki Mieko; geboren 28. Januar 1917 in der Präfektur Kanagawa…Mochizuki Yūko (japanisch 望月優子, eigentlicher Name Suzuki Mieko; geboren 28. Januar 1917 in der Präfektur Kanagawa; gestorben 1. Dezember 1977) war eine japanische Filmschauspielerin.
Asukata Ichio (japanisch 飛鳥田 一雄; * 12. April 1915 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 11. Oktober 1990) war ein…Asukata Ichio (japanisch 飛鳥田 一雄; * 12. April 1915 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 11. Oktober 1990) war ein japanischer Rechtsanwalt und Politiker (SPJ). Er war Vorsitzender der Sozialistischen Partei Japans sowie Bürgermeister von Yokohama. Vor und nach seiner Zeit als Bürgermeister war er Mitglied des Abgeordnetenhauses (Shūgiin), dem Unterhaus des Nationalparlaments, zunächst aus Kanagawa, später aus Tokio.
Kōno Kenzō (japanisch 河野 謙三; geboren 14. Mai 1901 im Dorf Toyokawa, Kreis Ashigara-Shimo (heute Stadt Odawara)…Kōno Kenzō (japanisch 河野 謙三; geboren 14. Mai 1901 im Dorf Toyokawa, Kreis Ashigara-Shimo (heute Stadt Odawara), Präfektur Kanagawa; gestorben 16. Oktober 1983 in der Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Politiker.
Kōno Ichirō (japanisch 河野 一郎; geboren 2. Juni 1898 in Odawara (Präfektur Kanagawa); gestorben 8. Juli 1965) war ein…Kōno Ichirō (japanisch 河野 一郎; geboren 2. Juni 1898 in Odawara (Präfektur Kanagawa); gestorben 8. Juli 1965) war ein japanischer Politiker.
Kon Tōkō (japanisch 今 東光; * 25. März 1898 in Yokohama; † 19. September 1977) war ein japanischer Schriftsteller und…Kon Tōkō (japanisch 今 東光; * 25. März 1898 in Yokohama; † 19. September 1977) war ein japanischer Schriftsteller und Politiker. Der ältere Bruder des Schriftstellers Kon Hidemi gehörte zunächst der proletarischen Literaturbewegung an, bevor er 1930 buddhistischer Mönch wurde. Diesen biographischen Bruch reflektierte er in dem Roman Ogin-sama (お吟さま; 1956), für den er den Naoki-Preis erhielt. Weitere bedeutende Werke waren Shundei Nishō (春泥尼抄; 1957) und Akumyō (悪名; 1961). Viele seiner Romane wurden auch verfilmt. 1968 wurde er für die Liberaldemokratische Partei in das Sangiin, das Oberhaus des japanischen Parlamentes, gewählt, wobei er im nationalen Wahlkreis über eine Million Stimmen erhielt und auf Platz vier landete.
Okazaki Katsuo (japanisch 岡崎 勝男; geboren 10. Juli 1897 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben 10. Oktober 1965 in…Okazaki Katsuo (japanisch 岡崎 勝男; geboren 10. Juli 1897 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben 10. Oktober 1965 in Tokio) war ein japanischer Diplomat und Politiker.
Ozaki Yukio (japanisch 尾崎 行雄; * 24. Dezember 1858 in Matano, Provinz Sagami (heute: Sagamihara); † 6. Oktober 1954) war…Ozaki Yukio (japanisch 尾崎 行雄; * 24. Dezember 1858 in Matano, Provinz Sagami (heute: Sagamihara); † 6. Oktober 1954) war ein japanischer Politiker und gilt als einer der Väter der japanischen parlamentarischen Demokratie.