Shuji Nakamura (jap. 中村 修二, Nakamura Shūji; * 22. Mai 1954 in Seto, Ehime, Japan) ist ein in den USA lebender…Shuji Nakamura (jap. 中村 修二, Nakamura Shūji; * 22. Mai 1954 in Seto, Ehime, Japan) ist ein in den USA lebender japanischer Elektroingenieur und Materialwissenschaftler und Entwickler der ersten blauen Leuchtdiode (LED), hergestellt aus Galliumnitrid (GaN), einem Halbleiter mit breitem Bandabstand. Er ist Professor an der University of California, Santa Barbara und mit Isamu Akasaki und Hiroshi Amano Nobelpreisträger in Physik 2014.
Hideki Maeda (jap. 前田 秀樹, Maeda Hideki; * 13. Mai 1954 im Stadtbezirk Ukyō-ku, in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer…Hideki Maeda (jap. 前田 秀樹, Maeda Hideki; * 13. Mai 1954 im Stadtbezirk Ukyō-ku, in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger…Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Tatsuo Hirano (jap. 平野 達男, Hirano Tatsuo; * 2. Mai 1954 in Kitakami, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker…Tatsuo Hirano (jap. 平野 達男, Hirano Tatsuo; * 2. Mai 1954 in Kitakami, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker (LP→DPJ→parteilos (NRP-Fraktion)→LDP). Von 2001 bis 2019 war er Abgeordneter für Iwate im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, von 2011 bis 2012 Minister in den Kabinetten Kan und Noda. Hirano, Absolvent der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1977 Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1982 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Iowa State University. In den 1990er Jahren entsandte ihn das Ministerium in die Präfekturverwaltung von Iwate. 2000 war er auch als Dozent an der Universität Tokio und am Graduiertenkolleg der Universität Iwate tätig. 2001 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu. Hirano kandidierte bei der Sangiin-Wahl 2001 in Iwate (ein Mandat pro Wahl) für die Liberale Partei von Ichirō Ozawa, ebenfalls aus Iwate, und gewann knapp um rund 6.000 Stimmen gegen den ehemaligen Landwirtschafts- und Verteidigungsminister Tokuichirō Tamazawa (LDP). 2003 wurde die Liberale Teil der Demokratischen Partei, für die Hirano 2007 mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt wurde. Im Sangiin war er 2009 Vorsitzender des Landwirtschafts-, 2010 des Haushaltsausschusses. Im September 2010 wurde er unter dem Kabinett Kan „Vizeminister“ im Kabinettsbüro, wo er für das 2009 geschaffene „Nationale Strategiebüro“ zuständig war, das das Primat der Politik bei der Erstellung des Haushalts sicherstellen soll. 2011 übernahm er die Zuständigkeit für den Wiederaufbau nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben. Im Juli 2011 ersetzte er den zurückgetretenen zuständigen Staatsminister Ryū Matsumoto im Kabinett Kan und wurde von Yoshihiko Noda im September 2011 in gleicher Funktion in dessen Kabinett übernommen. Im Februar 2012 wurde er anlässlich der Einrichtung der Wiederaufbaubehörde der erste „Wiederaufbauminister“ (fukkō-daijin) und gab die Zuständigkeit für Katastrophenschutz an Masaharu Nakagawa ab. Er blieb bis zum Regierungswechsel im Dezember 2012 Minister. Im März 2013 kündigte Hirano an, die Demokratische Partei verlassen zu wollen und als Unabhängiger bei der bevorstehenden Sangiin-Wahl 2013 anzutreten. Gegen Kandidaten sowohl von Liberaldemokratischer als auch Demokratischer Partei sowie Ichirō Ozawas Seikatsu no Tō und zwei weitere Kandidaten von KPJ und HRP wurde Hirano mit 243.368 Stimmen (39,7 %) im Amt bestätigt. Nach der Wahl schloss er sich der Fraktion der Shintō Kaikaku an. Kurz nach der Sangiin-Wahl 2016, nach der die LDP über 121 der 242 Sitze verfügte, trat Hirano der LDP bei (beantragt 12. Juli, vollzogen 23. Juli) und verschaffte dieser damit die erste eigenständige Senatsmehrheit seit 1989. Bei der Sangiin-Wahl 2019 unterlag Hirano mit 46,3 % der Stimmen knapp dem Mitte-links-Oppositionskandidaten Takanori Yokosawa (49,0 %; nach der Wahl zur DVP).
Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und…Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und Cembalist.
Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro; * 14. April 1954 in der Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro; * 14. April 1954 in der Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Manga-Zeichner, Drehbuchautor und Regisseur. Sein längstes und bekanntestes Werk Akira war ein Meilenstein für die Verbreitung von japanischen Comics (Manga) und japanischen Zeichentrickfilmen (Anime) in westlichen Ländern.
Park Young-chul (* 14. April 1954) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er gewann 1976 eine olympische…Park Young-chul (* 14. April 1954) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er gewann 1976 eine olympische Bronzemedaille im Mittelgewicht und 1979 Weltmeisterschaftsbronze im Halbmittelgewicht.
Keiji Yamada (japanisch 山田 啓二, Yamada Keiji; * 5. April 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Keiji Yamada (japanisch 山田 啓二, Yamada Keiji; * 5. April 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und seit 2002 Gouverneur von Kyōto.
Yūji Kishioku (jap. 岸奥 裕二, Kishioku Yūji; * 2. April 1954 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Yūji Kishioku (jap. 岸奥 裕二, Kishioku Yūji; * 2. April 1954 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Chieko Itō (jap. 伊東 千恵子 Itō Chieko; * 2. April 1954 in der Stadt Fujimi, Kreis Suwa, Präfektur Nagano) ist eine…Chieko Itō (jap. 伊東 千恵子 Itō Chieko; * 2. April 1954 in der Stadt Fujimi, Kreis Suwa, Präfektur Nagano) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin.
Susumu Hirasawa (jap. 平沢 進, Hirasawa Susumu, * 2. April 1954 in Kantō, Tokio, Japan) ist ein japanischer…Susumu Hirasawa (jap. 平沢 進, Hirasawa Susumu, * 2. April 1954 in Kantō, Tokio, Japan) ist ein japanischer Elektropop-Musiker. Er ist bekannt für seine Leistung in den Filmen des Drehbuchautors Satoshi Kon sowie der Anime-Adaption des Berserk Mangas.
Mariko Hayashi (japanisch 林 真理子; * 1. April 1954 in Yamanashi) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und…Mariko Hayashi (japanisch 林 真理子; * 1. April 1954 in Yamanashi) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und Kolumnistin. Sie ist Trägerin des Naoki-Preises und geschäftsführende Direktorin der Japanischen Schriftstellervereinigung (Nihon Bungeika Kyōkai). Seit 2022 ist sie zudem Präsidentin des Universitätsrats der Nihon-Universität. Hayashi ist eine der bekanntesten literarischen Stimmen Japans seit den 1980er Jahren.
Radomir Kovačević (* 20. März 1954 in Drvar; † 14. Juni 2006 in Belgrad) war ein jugoslawischer Judoka, der dreimal an…Radomir Kovačević (* 20. März 1954 in Drvar; † 14. Juni 2006 in Belgrad) war ein jugoslawischer Judoka, der dreimal an Olympischen Spielen teilnahm. 1980 gewann er eine Bronzemedaille im Schwergewicht. Der für Rakovica Belgrad startende Radomir Kovačević war 1973 jugoslawischer Junioreneuropameister im Schwergewicht. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 1975 unterlag er im Halbfinale gegen den sowjetischen Judoka Sergei Nowikow, Kovačević belegte letztlich den fünften Platz. 1976 gewann Kovačević bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille in der offenen Klasse. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat er sowohl im Schwergewicht als auch in der offenen Klasse an. Im Schwergewicht unterlag er im Viertelfinale gegen Nowikow und belegte den siebten Platz, in der offenen Klasse verlor er in der zweiten Runde gegen Schota Tschotschischwili, wie Nowikow ein Judoka aus der Sowjetunion. 1979 gewann Radomir Kovačević das Schwergewicht bei den Mittelmeerspielen in Split. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 1979 in Paris unterlag er im Schwergewichts-Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé und belegte am Ende den fünften Platz. In der offenen Klasse unterlag er ebenfalls im Viertelfinale gegen den sowjetischen Judoka Witali Kusnetsow, den Kampf um die Bronzemedaille gewann Kovačević gegen den Belgier Robert Van de Walle. Beim olympischen Turnier 1980 in Moskau gewann er seine ersten beiden Kämpfe, unterlag dann aber im Viertelfinale der Schwergewichtsklasse gegen den Bulgaren Dimitar Saprjanow. Den Kampf um Bronze gewann Kovačević gegen den Nordkoreaner Kim Myong-gui. Der jugoslawische Schwergewichtsmeister von 1983 und 1984 siegte bei den Olympischen Spielen 1984 in den ersten beiden Runden, im Halbfinale bezwang ihn der Japaner Hitoshi Saitō. In seinem letzten großen internationalen Kampf verlor er das Duell um die Bronzemedaille gegen den Kanadier Mark Berger. Radomir Kovačević war Absolvent der japanischen Tōkai-Universität, nach seiner Karriere war er als Sportlehrer in den Vereinigten Staaten tätig. Im Alter von 52 Jahren starb er an einer Krebserkrankung.
Takeharu Hayakawa (jap. 早川 岳晴, Hayakawa Takeharu; * 19. März 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Takeharu Hayakawa (jap. 早川 岳晴, Hayakawa Takeharu; * 19. März 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, E-Bass, auch Gitarre, Komposition). Takeharu Hayakawa arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene u. a. in der Doctor Umezu Band um den Saxophonisten Kazutoki Umezu, für die er auch komponierte. In den 1990er-Jahren spielte er weiterhin mit Eiji Tanaka und Natsuki Kido im Trio Coil, mit dem er zwei Alben vorlegte, sowie mit dem Bluesrock-Duo Lay-Run (Kōhei Tsuchiya/Reiichi Nakaido). In den 2000er-Jahren war er Mitglied u. a. im Satoko Fujii Quartett, zu hören auf den Alben Minverva (2002) und Angelona (2005), schließlich auf Burning Wick (2025). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1975 und 2012 bei 30 Aufnahmesessions. Unter eigenem Namen legte Hayakawa 1996 ein selbstbetiteltes Debütalbum bei JVC-Victor vor, gefolgt von Kowloon (Vivid Sound, 2002) und Gwoh-In (Studio Wee).
Tomiko Yoshikawa (jap. 吉川 とみ子, Yoshikawa Tomiko; * 10. März 1954 in Ōharu in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige…Tomiko Yoshikawa (jap. 吉川 とみ子, Yoshikawa Tomiko; * 10. März 1954 in Ōharu in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige japanische Autorennfahrerin.
Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur-…Hisaki Matsuura (jap. 松浦 寿輝, Matsuura Hisaki, * 18. März 1954 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Matsuura studierte Romanistik an der Universität Tokio und an der Universität Paris, wo er eine Dissertation über André Breton vorlegte. Er war Professor an der Universität Tokio. Als Schriftsteller erhielt Matsuura mehrere Preise, darunter den Takami-Jun-Preis für Fuyu no hon (冬の本, 1988), den Mishima-Preis für Orikuchi Shinobu ron (折口信夫論, 1996), den Akutagawa-Preis für Hana kutashi (花腐し, 2000), den Yomiuri-Literaturpreis für Hantō (半島, 2005), den Kiyama-Shōhei-Literaturpreis für Ayame karei hikagami (あやめ 鰈 ひかがみ, 2005), den Hagiwara-Sakutarō-Preis für Kissui toshi (吃水都市, 2009), den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis für Meiyo to kōkotsu (名誉と恍惚, 2017) und ebenfalls 2017 den Bunkamura Prix des Deux Magots.
Akira Uchiyama (jap. 内山 晃 Uchiyama Akira; * 3. März 1954 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker…Akira Uchiyama (jap. 内山 晃 Uchiyama Akira; * 3. März 1954 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker (Demokratische Partei → Shintō Kizuna → Kokumin no Seikatsu ga Daiichi → Nippon Mirai no Tō → Shintō Daichi → Kibō no Tō → „alte“ Demokratische Volkspartei → „neue“ Konstitutionell-Demokratische Partei → Nippon Ishin no Kai). Er war von 2003 bis 2012 Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Ab 2011 war er Vorsitzender der von der Demokratischen Partei abgespaltenen Shintō Kizuna, die 2012 in der Nippon Mirai no Tō aufging. Uchiyama absolvierte die betriebswirtschaftliche Fakultät der Senshū-Universität und ist shakaihokenrōmushi, ein Rechtsexperte für Arbeits- und Sozialversicherungsangelegenheiten. 1987 übernahm er die Leitung der Kanzlei für Arbeitsangelegenheiten Uchiyama rōmu kanri jimusho. 1995 gründete er das Rentenberatungsunternehmen Nenkin Life (年金ライフ), das er bis heute führt. In die Politik stieß Uchiyama bei der Abgeordnetenhauswahl 2000 vor, als er für die Demokratische Partei im 7. Wahlkreis Chiba kandidierte, aber Amtsinhaber Kazuna Matsumoto (LDP) unterlag. Im zweiten Anlauf 2003 konnte er Matsumoto schlagen und wurde seither zweimal wiedergewählt – 2005 nur über den Verhältniswahlblock Süd-Kantō, 2009 wieder in seinem Wahlkreis. 2006 hatte bei einer Nachwahl Kazumi Ōta seine Wahlkreiskandidatur übernommen und gewann, aber 2007 hatte Ichirō Ozawa Uchiyama für die Wahl 2009 wieder eingesetzt. Im Shūgiin war er unter anderem Mitglied des Ausschusses für Rechnungsprüfung und Verwaltungsaufsicht und des Sonderausschusses für die Entführungsfrage. Nach der Regierungsübernahme durch die Demokraten 2009 war er im Parteivorstand Vizevorsitzender des Ausschusses für Parlamentsangelegenheiten, von 2010 bis 2011 während des Kabinetts Kan parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten. Im Dezember 2011 verließ Uchiyama gemeinsam mit acht weiteren Abgeordneten die Demokratische Partei, die vor allem gegen die vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda geplante baldige Mehrwertsteuererhöhung opponieren, und wurde Vorsitzender der neuen Shintō Kizuna. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 verlor Uchiyama den 7. Wahlkreis Chiba mit nur 10,6 % der Stimmen als Vierter an Ken Saitō (LDP) und verfehlte mit diesem Wahlkreisergebnis auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock deutlich. Bei der Wahl 2013 zum Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments, kandidierte er für die Neue Partei Daichi bei der nationalen Verhältniswahl. Uchiyama erreichte mit landesweit 6.828 Stimmen den dritten Platz auf der Daichi-Liste; aber die Partei verpasste mit 1,0 % der Verhältniswahlstimmen insgesamt ohnehin einen Verhältniswahlsitz. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2017 kandidierte er erfolglos im Wahlkreis Okayama 3 für die Partei der Hoffnung, 2021 wieder im Wahlkreis Chiba 7 für die Nippon Ishin no Kai.
Izō Hashimoto (jap. 以蔵 橋本, Hashimoto Izō; * 21. Februar 1954 in der Präfektur Shimane, Japan; † 12. Mai 2026 in der…Izō Hashimoto (jap. 以蔵 橋本, Hashimoto Izō; * 21. Februar 1954 in der Präfektur Shimane, Japan; † 12. Mai 2026 in der Präfektur Kumamoto) war ein japanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Comicautor.
Kyōichi Tsushima (jap. 津島 恭一, Tsushima Kyōichi; * 4. Februar 1954 in Kanagi (heute: Goshogawara), Präfektur Aomori) ist…Kyōichi Tsushima (jap. 津島 恭一, Tsushima Kyōichi; * 4. Februar 1954 in Kanagi (heute: Goshogawara), Präfektur Aomori) ist ein japanischer Politiker. Er war zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei (Ozawa-Gruppe) bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den Verhältniswahlblock Tōhoku. Tsushima studierte an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Musashi-Universität und wurde später Sekretär des Shūgiinabgeordneten Kichirō Tazawa, dem Schwiegersohn seines Großonkels Bunji. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte er selbst im neuen Einzelwahlkreis Aomori 4 für die Liberaldemokratische Partei (LDP), unterlag aber Tarō Kimura (NFP). Bei der nächsten Wahl 2000 trat er auf Platz 6 der LDP-Verhältniswahlliste in Tōhoku an (die Wahlkreiskandidaten wurden auf Platz 7 gesetzt), die LDP gewann aber mit 31 % der Stimmen nur fünf Mandate. Erst als im April 2003 Hidefumi Minorikawa verstarb, zog Tsushima als Nachrücker ins Shūgiin ein. In der LDP schloss er sich der Hashimoto-Faktion (der späteren Tsushima-Faktion von Yūji Tsushima, dem Schwiegersohn Dazai Osamus, eines weiteren Großonkels) an. Bei den regulären Wahlen im Oktober desselben Jahres wurde er, nun auf Platz 5 der LDP-Liste in Tōhoku wiedergewählt. In der 162. & 163. Sitzungsperiode des Parlaments, dem sogenannten „Post-Parlament“ (yūsei kokkai), als sich erhebliche Teile der LDP gegen die vom Premierminister-Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi forcierten Postprivatisierung stellten, gehörte Tsushima zu den „Rebellen“ und stimmte gegen das Privatisierungsgesetz. Vor den von Koizumi initiierten Neuwahlen trat er aus der LDP aus und kam damit einem Parteiausschluss zuvor. Gemeinsam mit anderen „Rebellen“ begründete er die Neue Volkspartei (NVP). Für diese verlor er aber den Wahlkreis Aomori 4 abgeschlagen auf Platz 3 an Tarō Kimura (nun LDP) und führte zwar die NVP-Verhältniswahlliste in Tōhoku an, die Partei verfehlte aber mit 4,7 % der Stimmen ein Mandat. Eine Kandidatur für das Sangiin bei der Wahl 2007 über die Verhältniswahl blieb mit rund 74 Tausend Präferenzstimmen und damit Platz 3 der NVP-Liste erfolglos. 2008 verließ Tsushima die NVP und schloss sich kurz darauf der Demokratischen Partei an. Für diese verlor er zwar bei der Shūgiin-Wahl 2009 den 4. Wahlkreis Aomori erneut an Tarō Kimura, gewann aber als zweitbester Wahlkreisverlierer der Demokraten in Tōhoku ein sicheres Mandat über den Verhältniswahlblock. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 unterlag er deutlicher und verfehlte auch die Wiederwahl im Block klar. Im November 2013 verließ er die Demokratische Partei.
Hiroko Ōta (jap. 大田 弘子 Ōta Hiroko; * 2. Februar 1954 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima) ist eine japanische…Hiroko Ōta (jap. 大田 弘子 Ōta Hiroko; * 2. Februar 1954 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima) ist eine japanische Wissenschaftlerin und Politikerin. Seit 2022 leitet sie die Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku (engl. National Graduate Institute for Policy Studies). Von September 2006 bis August 2008 war sie als Nichtmitglied des Parlaments im ersten Kabinett Abe Ministerin beim Kabinettsamt für Wirtschafts- und Steuerpolitik. Ōta studierte Soziologie an der Hitotsubashi-Universität. Von 1976 bis 1981 war sie beim Perlenunternehmen Mikimoto angestellt. Anschließend arbeitete sie in der Forschung, zunächst für das Seimei hoken bunka center (生命保険文化センター englisch Japan Institute of Life Insurance), zwischen 1993 und 2002 dann an den Universitäten Osaka, Saitama und schließlich als Professorin an der Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku. 2002 wurde Ōta Beraterin für Wirtschaftspolitik im Kabinettsamt. Premierminister Shinzō Abe berief sie 2006 als Staatsministerin für Wirtschafts- und Steuerpolitik in sein Kabinett. Sie war eine von zwei Ministern, die nicht dem Parlament angehören – der andere war Hiroya Masuda. Bei der Kabinettsumbildung durch Yasuo Fukuda im August 2008 wurde Ōta nicht mehr wieder berufen. Seit 2008 ist Ōta Professorin an der Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku, von 2009 bis 2011 auch stellvertretende Rektorin, seit 2022 Rektorin.
Yukinobu Hoshino (jap. 星野 之宣, Hoshino Yukinobu; * 29. Januar 1954 in Kushiro, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer…Yukinobu Hoshino (jap. 星野 之宣, Hoshino Yukinobu; * 29. Januar 1954 in Kushiro, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner.
Jōkō Ninomiya (jap. 二宮城光 Ninomiya Jōkō; * 1954 Präfektur Ehime) ist ein japanischer Exponent des Karate – Enshin Karate…Jōkō Ninomiya (jap. 二宮城光 Ninomiya Jōkō; * 1954 Präfektur Ehime) ist ein japanischer Exponent des Karate – Enshin Karate und andere Kampfsportarten.
Yumi Matsutōya (jap. 松任谷 由実, Matsutōya Yumi; * 19. Januar 1954 in Hachiōji als Yumi Arai (荒井 由実, Arai Yumi)), auch…Yumi Matsutōya (jap. 松任谷 由実, Matsutōya Yumi; * 19. Januar 1954 in Hachiōji als Yumi Arai (荒井 由実, Arai Yumi)), auch Yuming (ユーミン, Yūmin) genannt, ist eine japanische J-Pop-Sängerin und Songschreiberin.
Shigeo Nakajima (jap. 中島 成雄, Nakajima Shigeo; * 18. Januar 1954 im Landkreis Yūki, Präfektur Ibaraki, Japan) ist ein…Shigeo Nakajima (jap. 中島 成雄, Nakajima Shigeo; * 18. Januar 1954 im Landkreis Yūki, Präfektur Ibaraki, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Halbfliegengewicht.
Jun’ichi Ishida (jap. 石田 純一, Ishida Jun’ichi; * 14. Januar 1954 in der Präfektur Tokio als Ishida Tarō 石田 太郎) ist ein…Jun’ichi Ishida (jap. 石田 純一, Ishida Jun’ichi; * 14. Januar 1954 in der Präfektur Tokio als Ishida Tarō 石田 太郎) ist ein japanischer Schauspieler.
Kunio Mikuriya (Japanisch: 御厨邦雄, Mikuriya Kunio) ist ein japanischer Jurist. Er war von 2009 bis zur Amtsübergabe an…Kunio Mikuriya (Japanisch: 御厨邦雄, Mikuriya Kunio) ist ein japanischer Jurist. Er war von 2009 bis zur Amtsübergabe an Ian Saunders am 1. Januar 2024 Generalsekretär der Weltzollorganisation (WZO).
Harumi Takahashi (jap. 高橋 はるみ, Takahashi Harumi; * 6. Januar 1954 in Toyama) ist eine japanische Politikerin und seit…Harumi Takahashi (jap. 高橋 はるみ, Takahashi Harumi; * 6. Januar 1954 in Toyama) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 Mitglied für Hokkaidō im Senat, dem Oberhaus des japanischen Nationaltags, wo sie der Liberaldemokratischen Partei (LDP) angehört. Vorher war sie von 2003 bis 2019 für vier Amtszeiten Gouverneurin von Hokkaidō. Takahashi ist die Tochter von Nitta Shichirō, Präsident von Nihonkai Gas und Gründer von INTEC. Sie schloss 1976 ihr Studium an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hitotsubashi-Universität ab. Danach wurde sie Beamtin im MITI. Ab 1985 arbeitete sie am Atlantic Institute in Paris. 2000 kehrte sie für die KMU-Behörde des MITI nach Japan zurück, ab Januar 2001 leitete sie die Außenstelle Hokkaidō des MITI (ab 6. Januar METI) in Sapporo, ein Jahr später wurde sie dann Leiterin des Forschungsinstitut des Ministeriums (Research Institute of Economy, Trade and Industry, RIETI). Takahashis Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō am 13. April 2003 wurde von den Regierungsparteien LDP, Kōmeitō und Neuer Konservativer Partei unterstützt. In einem breiten Feld aus neun Kandidaten wurde sie mit 798.317 Stimmen (29,29 %) und rund 60.000 Stimmen Vorsprung vor Yoshio Hachiro gewählt, der die Unterstützung der drei größten Oppositionsparteien genoss. Sie wurde 2007 und 2011 mit deutlichen Mehrheiten wiedergewählt. Im Vorfeld des G8-Gipfels in Tōyako 2008 äußerte Takahashi als Gouverneurin der Gastgeberpräfektur die Hoffnung, dass der Besuch des russischen Präsidenten zu einer Lösung des Kurilenkonflikts beitragen könnte. Die Gouverneurswahl 2015 gewann Takahashi mit 56,6 % der Stimmen vergleichsweise knapp gegen den oppositionsgestützten Journalisten Noriyuki Satō. Im Dezember 2018 kündigte sie an, bei der bevorstehenden Gouverneurswahl im April 2019 nicht mehr für eine fünfte Amtszeit zu kandidieren, um stattdessen bei der Senatswahl im Juli 2019 einen Wechsel in die nationale Politik zu versuchen. Sie trat am 18. Dezember 2018 der LDP bei. Bei der Senatswahl erhielt sie mit 34,4 % den mit Abstand höchsten Stimmenanteil und war sicher gewählt. Auch 2025 verteidigte sie den Sitz mit dem höchsten Stimmenanteil, wenn auch nur noch mit 21,5 % der Stimmen. Für die Regierung war sie von 2021 bis 2022 (Kabinette Kishida I und II ohne Umbildungen) gleichzeitige politische Sekretärin im Kabinettsamt, dem Kultus- & Wissenschaftsministerium und der Wiederaufbaubehörde. Von 2023 bis 2024 übernahm sie in der LDP die Frauenabteilung (josei-kyoku). 2025 wurde sie für das Kabinett Takaichi politische Sekretärin im Finanzministerium.
Yuji Horii (jap. 堀井 雄二, Horii Yūji; * 6. Januar 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Yuji Horii (jap. 堀井 雄二, Horii Yūji; * 6. Januar 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Videospieleentwickler und Schöpfer der Dragon-Quest-Reihe. Yuji Horii gewann 1982 den Game Program Contest, welcher von Enix ausgerufen wurde, um die Programme der siegreichen „Hobby-Coder“ zu vermarkten. So kam Yuji Horii zu Enix (heute: Square Enix).
Gen Suwa (* 1954) ist ein japanischer Paläoanthropologe und Professor am Universitätsmuseum der Universität Kyōto. Er…Gen Suwa (* 1954) ist ein japanischer Paläoanthropologe und Professor am Universitätsmuseum der Universität Kyōto. Er war der Entdecker des ersten Fossils von Ardipithecus und ist Co-Autor der Erstbeschreibungen von Ardipithecus ramidus, Australopithecus garhi und Chororapithecus.
Toshirō Nomura (jap. 野村 敏郎, Nomura Toshirō; * 1954) ist ein japanischer Astronom. Nomura ist der Entdecker oder…Toshirō Nomura (jap. 野村 敏郎, Nomura Toshirō; * 1954) ist ein japanischer Astronom. Nomura ist der Entdecker oder Mitentdecker von derzeit 13 Asteroiden. Die meisten seiner Entdeckungen machte er zusammen mit Kōyō Kawanishi. Er lehrt Geowissenschaft an der Nada High School in Kōbe. Seit 1992 hat er mehrmals zusammen mit Kollegen den Ort des Tunguska-Ereignis besucht, um nach Meteoriten zu suchen. Als Leiter des Bezirks Kōbe der Oriental Astronomical Association nimmt er jede sich bietende Gelegenheit wahr um Astronomie in Japan populärer zu machen. Der Asteroid (6559) Nomura wurde nach ihm benannt.
Tadayoshi Ichida (jap. 市田 忠義 Ichida Tadayoshi; * 28. Dezember 1942 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Tadayoshi Ichida (jap. 市田 忠義 Ichida Tadayoshi; * 28. Dezember 1942 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker. Von 1998 bis 2022 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für den Verhältniswahlwahlkreis, von 2000 bis 2014 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Ichida, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ritsumeikan-Universität, ist seit seiner Studentenzeit 1963 KPJ-Mitglied. Seit 1971 war er Vollzeitmitarbeiter der Partei. 1988 übernahm er den Vorsitz der KPJ in der Präfektur Kyōto (bis 1997), 1994 wurde er Mitglied des ständigen Exekutivkomitees (jōnin kambukai) des Zentralkomitees (ZK). Bei der Sangiin-Wahl 1998 wurde Ichida auf dem Listenplatz 2 der KPJ über die landesweite Verhältniswahl ins Sangiin gewählt und nach der Einführung der Vorzugsstimme 2004 und 2010 jeweils mit dem höchsten Stimmenanteil aller KPJ-Kandidaten im Amt bestätigt. In der Partei übernahm er 1999 die Leitung des Wahlkampfbüros (senkyotaisakukyoku), 2000 wurde er Nachfolger von Kazuo Shii als Leiter des Sekretariats (shokikyoku-chō) des ZK. Nach der Wahl 2010 übernahm er vom abgewählten Akira Koike zusätzlich den Vorsitz der KPJ-Fraktion im Sangiin. 2014 löste ihn Yoshiki Yamashita als Generalsekretär ab, er wurde einer der „Vizevorsitzenden“ (fuku-iinchō). 2015 kündigte Ichida an, bei der Sangiin-Wahl 2016 nicht mehr kandidieren zu wollen, entschied sich aber auf Bitten der Partei hin doch für eine weitere Amtszeit und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil aller KPJ-Kandidaten in der nationalen Verhältniswahl wiedergewählt. Zur 2022 trat er schließlich nicht mehr an.
Kōya Nishikawa (jap. 西川 公也, Nishikawa Kōya; * 26. Dezember 1942 in der Stadt Ujiie, heute Teil der kreisfreien Stadt…Kōya Nishikawa (jap. 西川 公也, Nishikawa Kōya; * 26. Dezember 1942 in der Stadt Ujiie, heute Teil der kreisfreien Stadt Sakura, Kreis Shioya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Nikai-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Verhältniswahlblock Nord-Kantō und ehemaliger Landwirtschaftsminister. Nishikawa wurde nach seinem Studium an der landwirtschaftlichen Fakultät der Tōkyō Nōkō Daigaku und am dortigen Graduiertenkolleg 1967 Mitarbeiter der Präfekturverwaltung von Tochigi. 1979 wurde er für die erste von fünf Perioden ins Präfekturparlament von Tochigi gewählt. Von 1993 bis 1994 war er Präsident des Präfekturparlaments. 1996 trat er zurück, um in die nationale Politik zu wechseln. Bei der Shūgiin-Wahl 1996, der ersten nach der Einführung der Einmandatswahlkreise und der Verhältniswahlssitze, kandidierte Nishikawa im Wahlkreis Tochigi 2 für die LDP und setzte sich mit absoluter Mehrheit gegen den Ex-Sozialisten Mamoru Kobayashi (nun Demokratische Partei, bis dahin einer der fünf Abgeordneten für den alten Wahlkreis 1) und zwei weitere Kandidaten durch. Den Sitz konnte er 2000 knapp gegen Kobayashi verteidigen. 2001 wurde er für das zweite Kabinett Mori daijin seimukan (der untere der beiden neu eingeführten parlamentarischen Staatssekretärsposten) im ebenfalls 2001 neu eingerichteten Kabinettsamt (naikakufu). Für die nachfolgenden Kabinette von Jun’ichirō Koizumi wurde Nishikawa 2002 parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, 2003 wieder im Kabinettsamt, 2004 dort dann fukudaijin („Vizeminister“, das obere der beiden parlamentarischen Ämter unter dem Minister). Bei Shūgiin-Wahlen hatte Nishikawa inzwischen den Wahlkreis Tochigi 2 Justizministerin Mayumi Moriyama überlassen, die die unter Koizumi eingeführte Altersgrenze für LDP-Verhältniswahlkandidaten überschritt, und kandidierte nur noch im Verhältniswahlblock Nord-Kantō, wo er in einer Gruppe von vor die Doppelkandidaten gesetzten Verhältniswahlkandidaten an der Spitze der LDP-Liste 2003 und 2005 sicher wiedergewählt wurde. Für die Shūgiin-Wahl 2009 wollte Moriyama zunächst in den nordöstlich benachbarten Wahlkreis 3 des aus der LDP ausgetretenen Yoshimi Watanabe wechseln, zog sich aber letztlich aus der Politik zurück. Nishikawa übernahm wieder die LDP-Kandidatur im Wahlkreis 2, wo er jedoch bei der Wahl deutlich (36 % zu 63 %) dem ehemaligen Gouverneur Akio Fukuda unterlag, der für die Demokratische Partei antrat. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt Nishikawa rund 56.000 Stimmen, nochmal über 9.000 Stimmen weniger als 2009, gewann aber trotzdem mit 38,6 % den Wahlkreis, da die Wahlbeteiligung deutlich gesunken war und die Minna no Tō von Yoshimi Watanabe ebenfalls einen konkurrenzfähigen Kandidaten für Tochigi 2 nominiert hatte, und zog erneut ins Unterhaus ein. Er wurde 2013 Vorsitzender des TPP-Komitees (tīpīpī taisaku iinkai, TPP対策委員会) der LDP. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 berief ihn Shinzō Abe an die Spitze des Ministeriums für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft. Bei der Wahl im Dezember des gleichen Jahres erhielt er zwar mehr Stimmen als 2012 (>62.000, 46,5 %), unterlag aber um rund 200 Stimmen Akio Fukuda; mit der sehr knappen Niederlage führte er die LDP-Verhältniswahlliste im Block Nord-Kantō an und gewann dort einen Sitz. Shinzō Abe übernahm Nishikawa zunächst in sein drittes Kabinett, aber er trat im Februar 2015 über einen Spendenskandal zurück.
Kazuyoshi Kaneko (jap. 金子 一義, Kaneko Kazuyoshi; * 20. Dezember 1942 in der Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger…Kazuyoshi Kaneko (jap. 金子 一義, Kaneko Kazuyoshi; * 20. Dezember 1942 in der Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin zuletzt der Kishida-Faktion. Er war von 1986 bis 2017 Abgeordneter aus Gifu im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und zweimal Minister.
Aritatsu Ogi (jap. 小城 得達 Ogi Aritatsu; * 10. Dezember 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Aritatsu Ogi (jap. 小城 得達 Ogi Aritatsu; * 10. Dezember 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler, der für Japan bei den Olympischen Sommerspielen 1964 und 1968 im Kader stand. Wo 1968 mit der Nationalmannschaft die Bronzemedaille gewann.
Sukehiro Hasegawa (jap. 長谷川 祐弘, Hasegawa Sukehiro; * 28. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Sukehiro Hasegawa (jap. 長谷川 祐弘, Hasegawa Sukehiro; * 28. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Diplomat bei den Vereinten Nationen und Professor.
Wakio Mitsui (jap. 三井 辨雄, Mitsui Wakio; * 24. November 1942 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. April 2021 ebenda) war ein…Wakio Mitsui (jap. 三井 辨雄, Mitsui Wakio; * 24. November 1942 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. April 2021 ebenda) war ein japanischer Politiker (Neue Fortschrittspartei→Demokratische Partei (Tarutoko-Gruppe, Ex-Ozawa-Gruppe)). Er war von 2000 bis 2012 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 2, und 2012 für knapp drei Monate Sozial- und Arbeitsminister im Kabinett Noda. Mitsui schloss sein Studium an der Pharmakologischen Shōwa-Hochschule in Setagaya ab und gründete 1975 die Mitsui Yakuhin K.K. in Sapporo (ohne Verbindung zum gleichnamigen Großunternehmen in Tokio), später die Kōyūkai, eine „medizinische Körperschaft“ (iryō hōjin), die mehrere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Hokkaidō betreibt. In die Politik stieß Mitsui nach der Wahlrechtsreform bei der Shūgiin-Wahl 1996 vor: Im neuen Einmandatswahlkreis Hokkaidō 3 kandidierte er für die Neue Fortschrittspartei (NFP), unterlag aber knapp dem Liberaldemokraten Gaku Ishizaki und dem Demokraten Satoshi Arai. Nach der Auflösung der NFP schloss er sich der Demokratischen Partei an. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 kandidierte er nur im Verhältniswahlblock Hokkaidō und zog erstmals ins Parlament ein. Bei der Wahl 2003 wechselte er in den Wahlkreis 2, den er gegen Amtsinhaber Takamori Yoshikawa (LDP) gewann und 2005 und 2009 verteidigte. In der Demokratischen Partei war er unter anderem Vizegeneralsekretär (2004) und 2006 als „nächster Sozial- und Arbeitsminister“ Mitglied des Schattenkabinetts von Ichirō Ozawa. 2010 schloss er sich der neu gegründeten Faktion von Shinji Tarutoko an. Von 2010 bis 2011 (Kabinett Kan) war Mitsui Staatssekretär im Land- und Verkehrsministerium. Im Oktober 2012 berief ihn Yoshihiko Noda als Sozial- und Arbeitsminister in sein umgebildetes Kabinett. Mit rund 50 Millionen Yen Einkommen gehörte Mitsui 2011 zu den wohlhabendsten Mitgliedern des nationalen Parlaments. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Mitsui seinen Wahlkreis mit 23,2 % der Stimmen wieder an Takamori Ishikawa (35,0 %), verfehlte damit auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock und schied aus dem Parlament aus.
Ken’ichi Mishima (jap. 三島 憲一, Mishima Ken’ichi; * 11. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Ken’ichi Mishima (jap. 三島 憲一, Mishima Ken’ichi; * 11. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Sozialphilosoph und Hochschullehrer.
Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger…Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehört er der Nikai-Faktion an.
Tadatoshi Akiba (jap. 秋葉 忠利, Akiba Tadatoshi; * 3. November 1942) ist ein japanischer Politiker und war von Februar…Tadatoshi Akiba (jap. 秋葉 忠利, Akiba Tadatoshi; * 3. November 1942) ist ein japanischer Politiker und war von Februar 1999 bis April 2011 Bürgermeister von Hiroshima.
Rei Kawakubo (japanisch 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische…Rei Kawakubo (japanisch 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische Prêt-à-porter-Modedesignerin aus Tokio.
Kazuo Okada (jap. 岡田 和生, Okada Kazuo, * 3. Oktober 1942) ist ein japanischer Unternehmer und Kunstsammler. Er gründete…Kazuo Okada (jap. 岡田 和生, Okada Kazuo, * 3. Oktober 1942) ist ein japanischer Unternehmer und Kunstsammler. Er gründete den Pachinko-Hersteller Universal Entertainment (ehemals Aruze) und war bis 2017 dessen Vorsitzender. Bis 2012 war er Großaktionär von Wynn Resorts, außerdem initiierte er das Casino-Resort Okada Manila auf den Philippinen. Das Magazin Forbes schätzte sein Vermögen im April 2024 auf 1,1 Milliarden US-Dollar.
Kaneko Takahashi (jap. 高橋 カネ子 Takahashi Kaneko; * 26. September 1942 in Karuizawa) ist eine ehemalige japanische…Kaneko Takahashi (jap. 高橋 カネ子 Takahashi Kaneko; * 26. September 1942 in Karuizawa) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Takano nahm von 1962 bis 1971 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1962 in Imatra auf den 11. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa auf den 26. Rang im Mini-Mehrkampf. In der Saison 1963/64 belegte sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1964 in Kristinehamn den 14. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck den 24. Platz über 500 m, jeweils den 18. Rang über 1000 m und 1500 m sowie den 16. Platz über 3000 m. Letztmals international startete sie bei der Sprintweltmeisterschaft 1971 in Inzell, wobei sie den 22. Platz im Sprint-Mehrkampf errang. Bei japanischen Meisterschaften wurde sie einmal Zweite und dreimal Dritte im Mini-Mehrkampf.
Takeshi Katō (jap. 加藤 武司, Katō Takeshi; * 25. September 1942 in der Präfektur Aichi; † 24. Juli 1982) war ein…Takeshi Katō (jap. 加藤 武司, Katō Takeshi; * 25. September 1942 in der Präfektur Aichi; † 24. Juli 1982) war ein japanischer Kunstturner. Er gewann von 1966 bis 1970 mit der japanischen Mannschaft eine olympische Goldmedaille und zwei Weltmeistertitel.