Kyoko Nozaki (* 1964) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin an der Universität Tokio (Metallorganische…Kyoko Nozaki (* 1964) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin an der Universität Tokio (Metallorganische Chemie, homogene Katalyse, Makromolekulare Chemie). Kyoko Nozaki studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss in Chemieingenieurwesen 1986 und der Promotion 1991 bei K. Utimoto (Dissertation Studies on Triethylborane Induced Radical Reactions with Hydrides of Group14 Elements), war dort 1991 bis 1999 Instructor und 1999 bis 2002 Assistenzprofessor und wurde 2002 Assistenzprofessor und 2003 Professor an der Universität Tokio. Sie befasst sich mit metallorganischer Chemie (chirale Übergangsmetallkomplexe für asymmetrische Katalyse, neue organische Transformationen mit organometallischen Verbindungen), Chemie organischer Borverbindungen und Polymerkatalyse. 2008 erhielt sie den Saruhashi Preis für japanische Naturwissenschaftlerinnen. 2012 war sie Organometallics Lecturer der American Chemical Society, 2013 Schlenk Lecturer, 2015 Tarrant Lecturer an der Universität Florida und 2015 erhielt sie den Arthur K. Doolittle Award der American Chemical Society (für Coordination Copolymerization of Olefins with Polar Monomers Catalyzed Pd Complexes of Unsymmetrical Bidentate Ligands). Außerdem erhielt sie 2008 den Mukaiyama Award der japanischen Gesellschaft für synthetische organische Chemie, 2009 den Catalysis Science Award von Mitsui Chemicals und die Nagoya Silbermedaille. 2018 war sie Karl Ziegler Gastprofessor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (Vortrag: Coordination copolymerization of propylene with polar monomers). Sie hielt 2019 einen Plenarvortrag (die August-Wilhelm-von-Hofmann-Vorlesung) auf dem GDCh-Wissenschaftsforum Chemie (Toward Efficient Utilization of Renewable Resources). Für 2021 wurde Nozaki der L’Oréal-UNESCO-Preis zugesprochen. Ebenfalls 2021 wurde sie in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2024 zum Mitglied der National Academy of Sciences und zum Auswärtigen Mitglied der Royal Society.
Hiroshi Ishii (japanisch 石井 裕 Ishii Hiroshi; * 1956 in Tokio) ist ein japanischer Informatiker. Er ist Professor am…Hiroshi Ishii (japanisch 石井 裕 Ishii Hiroshi; * 1956 in Tokio) ist ein japanischer Informatiker. Er ist Professor am Massachusetts Institute of Technology. Im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion leistete Ishii Pionierarbeit hinsichtlich Tangible User Interfaces. Dies geschah insbesondere mit der Arbeit Tangible Bits: Towards Seamless Interfaces between People, Bits and Atoms, die er mit seinem damaligen Doktoranden Brygg Ullmer verfasste.
Masayuki Kawahara (jap. 川原 正行 Kawahara Masayuki; * 1. Februar 1956 in Honbetsu) ist ein ehemaliger japanischer…Masayuki Kawahara (jap. 川原 正行 Kawahara Masayuki; * 1. Februar 1956 in Honbetsu) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Keiichi Tsuchiya (土屋圭市 Tsuchiya Kei'ichi; * 30. Januar 1956 in Tōmi Nagano) ist ein ehemaliger japanischer…Keiichi Tsuchiya (土屋圭市 Tsuchiya Kei'ichi; * 30. Januar 1956 in Tōmi Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer. Wegen seiner unkonventionellen Drifts ist Tsuchiya bekannt als der Drift King oder Dorikin (ドリキン) und verhalf dem Driftsport weltweit zu einer ungeahnten Popularität. Des Weiteren ist Tsuchiya auch für das Befahren von sogenannten Touge-Strecken bekannt. Das von ihm am häufigsten verwendete Fahrzeug ist ein Toyota AE86 Sprinter Trueno (in Japan auch als „Hachi-Roku“ bekannt, was „acht sechs“ bedeutet). Ein Video namens „Pluspy“ dokumentiert das Befahren Tsuchiyas von Touge-Pässen mit seinem AE86.
Tomomi Takahashi (jap. 高橋 卓巳, Takahashi Tomomi; * 29. Januar 1956) ist ein ehemaliger japanischer Stabhochspringer. Bei…Tomomi Takahashi (jap. 高橋 卓巳, Takahashi Tomomi; * 29. Januar 1956) ist ein ehemaliger japanischer Stabhochspringer. Bei den Asienspielen 1978 in Bangkok gewann er Gold und bei den Asienmeisterschaften 1979 in Tokio Silber. 1981 siegte er bei den Pacific Conference Games in Christchurch und den Asienmeisterschaften in Tokio. Beim Weltcup in Rom wurde er Vierter. 1982 verteidigte er seinen Titel bei den Asienspielen in Neu-Delhi, und 1983 kam er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki auf den 19. Platz. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles gelang ihm im Finale kein gültiger Versuch. Fünfmal wurde er Japanischer Meister (1978, 1980, 1981, 1983, 1984) und einmal Englischer Meister (1982). Seine persönliche Bestleistung von 5,53 m stellte er am 6. Mai 1984 in Tokio auf.
Koichi Makigami (japanisch 巻上 公一, Magikami Koichi; * 25. Januar 1956 in Atami, Shizuoka) ist ein japanischer…Koichi Makigami (japanisch 巻上 公一, Magikami Koichi; * 25. Januar 1956 in Atami, Shizuoka) ist ein japanischer Improvisationsmusiker (Piccolotrompete, Theremin, Gesang), Dichter und Schauspieler.
Kazumi Tsubota (jap. 坪田 和美, Tsubota Kazumi; * 23. Januar 1956 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer…Kazumi Tsubota (jap. 坪田 和美, Tsubota Kazumi; * 23. Januar 1956 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Tsuyoshi Takagi (jap. 高木 毅 Takagi Tsuyoshi; * 16. Januar 1956 in Tsuruga, Präfektur Fukui) ist ein japanischer…Tsuyoshi Takagi (jap. 高木 毅 Takagi Tsuyoshi; * 16. Januar 1956 in Tsuruga, Präfektur Fukui) ist ein japanischer Politiker. Von 2000 bis 2024 war er Abgeordneter im Parlament (Unterhaus-Wahlkreis Fukui 2) und von Oktober 2015 bis August 2016 Wiederaufbauminister im Kabinett (Abe III (1. Umbildung)). Er gehört zur LDP, darin zuletzt der Abe-Faktion, wo er von Abes Ermordung 2022 ohne eindeutige Nachfolge bis zur Auflösung 2024 zu fünf kollektiven Führungsfiguren gehörte, den sogenannten Abe-ha go-nin-shū (安倍派5人衆). Takagi, der Sohn des Politikers Kōichi Takagi – unter anderem Abgeordneter im und Präsident des Präfekturparlaments von Fukui und Bürgermeister von Tsuruga –, schloss 1978 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Aoyama-Gakuin-Universität ab und wurde 1980 Vorstand des Großhandelsunternehmens Takagi Shōji [K.K.] (engl. Takagi [Corp.]). Im Jungunternehmerverband Nippon seinen kaigisho (engl. Junior Chamber International Japan) war er ab 1996 Vorsitzender der Regionalversammlung Hokuriku-Shin’etsu. Einen Wechsel in die aktive Politik versuchte Takagi bei der Unterhauswahl 1996, bei der er im damaligen Wahlkreis Fukui 3 für die LDP kandidierte. Er unterlag dem Demokraten Kazuhiko Tsuji (SPJ-Abgeordneter für den präfekturweiten Wahlkreis Fukui vor der Wahlrechtsreform von 1994). Im zweiten Anlauf bei der Wahl 2000 gewann Takagi gegen Tsuji und verteidigte den Sitz danach viermal in Folge mit absoluten Mehrheiten; nach der Neuordnung der Wahlkreise in Fukui im Jahr 2013 kandidiert er im neuen Wahlkreis 2, den er 2014 souverän gegen Tsujis Sohn Kazunori gewann, 2017 und 2021 gegen Takeshi Saiki (Kibō/KDP) verteidigte. Von 2005 bis 2006 (Kabinett Koizumi III (Umbildung)) war er parlamentarischer Staatssekretär in der Verteidigungsbehörde, danach in der LDP unter anderem Vizegeneralsekretär und Vorsitzender des PARC-Unterausschusses für Außenpolitik, 2013 kurzzeitig Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses des Unterhauses, anschließend bis 2014 (Kabinett Abe II) Vizeminister im MLIT. Im Oktober 2015 löste Takagi bei einer Kabinettsumbildung Wataru Takeshita als Minister an der Spitze der Wiederaufbaubehörde ab. Bei der Kabinettsumbildung im August 2016 wurde Masahiro Imamura sein Nachfolger. Von 2017 bis 2019 saß Takagi dem Unterhaus-Atomkraftsonderausschuss vor, danach bis 2021 wieder dem Geschäftsordnungsausschuss des Unterhauses. Von 2021 bis zum Dezember 2023, als der Parteivorsitzende-Premierminister Fumio Kishida Mitglieder der Abe-Faktion aus führenden Kabinetts- und Parteiposten entfernte bzw. zum Rücktritt bewegte, führte er das Komitee für Parlamentsangelegenheiten der LDP. Im Zuge des Kickback-Skandals um mehrere LDP-Faktionen 2023/24 war Takagi sowohl wegen seiner Mitverantwortung in der Abe-Faktion wie für seine eigenen Berichte über politische Gelder Gegenstand von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und parteiinternen Disziplinarmaßnahmen. Parteiintern wurden seine Parteimitgliedschaftsrechte für sechs Monate suspendiert. Für die Unterhauswahl 2024 wurde ihm danach kurzfristig die nationale LDP-Nominierung entzogen, auch wenn einzelne LDP-Ortsverbände in Fukui Wahlempfehlungen für ihn aussprachen; gleichzeitig kandidierte der ehemalige LDP-Abgeordnete Taku Yamamoto mit Unterstützung anderer LDP-Ortsverbände 2024 ebenfalls im Wahlkreis Fukui 2. Im Ergebnis ging der Wahlkreis an Tsujis jüngeren Sohn Hideyuki (36,3 %; KDP), Takeshi Saiki (26,0 %; inzwischen Nippon Ishin no Kai) wurde Zweiter, Takagi (22,5 %) und Yamamoto (12,5 %) landeten nur auf den Plätzen drei und vier.
Mikishi Daimon (japanisch 大門 実紀史 Daimon Mikishi; * 10. Januar 1956 in Kita-ku, Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein…Mikishi Daimon (japanisch 大門 実紀史 Daimon Mikishi; * 10. Januar 1956 in Kita-ku, Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ), der von 2001 bis 2021 Mitglied des Sangiin, des Oberhauses des Parlaments, war sowie seit 2024 wieder Mitglied des Sangiin ist.
Akio Tanaka (jap. たなか 亜希夫, Tanaka Akio; * 6. Januar 1956 in Ishinomaki, Präfektur Miyagi, Japan) ist ein japanischer…Akio Tanaka (jap. たなか 亜希夫, Tanaka Akio; * 6. Januar 1956 in Ishinomaki, Präfektur Miyagi, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner.
Shin’ichi Fukuda (japanisch 福田 進一 Fukuda Shin’ichi; * 25. Dezember 1955 in Osaka) ist ein japanischer klassischer…Shin’ichi Fukuda (japanisch 福田 進一 Fukuda Shin’ichi; * 25. Dezember 1955 in Osaka) ist ein japanischer klassischer Gitarrist und Musikpädagoge.
Mizuho Fukushima (jap. 福島 瑞穂, Fukushima Mizuho; * 24. Dezember 1955 in der Präfektur Miyazaki) ist eine japanische…Mizuho Fukushima (jap. 福島 瑞穂, Fukushima Mizuho; * 24. Dezember 1955 in der Präfektur Miyazaki) ist eine japanische Politikerin und Abgeordnete im Oberhaus für die Sozialdemokratische Partei (SDP). Von 2003 bis 2013 war sie Parteivorsitzende und übt dieses Amt seit 2020 erneut aus. Von September 2009 bis Mai 2010 war sie Ministerin im Kabinett Hatoyama.
Hideki Noda (jap. 野田 秀樹, Noda Hideki; * 20. Dezember 1955) ist ein japanischer Dramatiker und Schauspieler. Noda wurde…Hideki Noda (jap. 野田 秀樹, Noda Hideki; * 20. Dezember 1955) ist ein japanischer Dramatiker und Schauspieler. Noda wurde auf der Insel Kyushu geboren und kam vierjährig mit seiner Familie nach Tokio. Sein erstes Theaterstück schrieb er sechzehnjährig als Gymnasiast. Während seiner Studienzeit an der Universität Tokio gründete er 1976 die Theatergruppe Yume no Yūminsha (Traumvagabunden), die bis 1992 bestand und in den 1980er Jahren eine der führenden Gruppen der Shōgekijō-Theaterbewegung war. Für sie schrieb er Stücke wie Hashire Merusu (1976), Shōnen Gari (1979), Zenda-joo no Toriko (1981) Nokemono Kitarite (1983, ausgezeichnet mit dem Kishida-Kunio-Preis) und Hanshin (1990). Mit dem Stück Nokemono Kirarite nahm er 1987 am Edinburgh International Theatre Festival teil, 1990 erneut mit Hanshin. Im gleichen Jahr führte er Suisei no Siegfried beim New York International Art Festival auf. In dieser Zeit lernte Noda auch Dramatiker und Schauspieler außerhalb seiner eigenen Gruppe kennen und führte u. a. in Zusammenhang mit der Gruppe Toho sehr erfolgreiche Shakespeare-Adaptionen auf. Auf dem Höhepunkt seines Erfolges löste Noda 1992 seine Gruppe Yumo no Yūminsha auf und ging für ein Jahr nach London, wo er u. a. bei Simon McBurney lernte. 1993 gründete Noda die Gruppe NODA MAP, mit der er seither jährlich ein neues Stück herausbringt. Zu ihren erfolgreichsten Produktionen zählen Kiru (1994), Pandora no kane (1999), THE BEE (2006) und The Character (2010). Seit den 2000er Jahren inszeniert Noda auch zunehmend Stücke in England, so 2003 Red Demon am Young Vic Theatre sowie The Bee (2006) und The Diver (2008) am Soho Theatre.
Mario Michiaki Yamanouchi SDB (jap. マリオ 山野内 倫昭, Mario Yamanouchi Michiaki; * 8. Dezember 1955 in der Stadt Saiki, Ōita…Mario Michiaki Yamanouchi SDB (jap. マリオ 山野内 倫昭, Mario Yamanouchi Michiaki; * 8. Dezember 1955 in der Stadt Saiki, Ōita, Japan) ist ein japanischer Ordensgeistlicher und römisch-katholischer Bischof von Saitama.
Yōjirō Takita (jap. 滝田 洋二郎, Takita Yōjirō; * 4. Dezember 1955 in Fukuoka (heute: Takaoka), Präfektur Toyama) ist ein…Yōjirō Takita (jap. 滝田 洋二郎, Takita Yōjirō; * 4. Dezember 1955 in Fukuoka (heute: Takaoka), Präfektur Toyama) ist ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Seit Beginn der 1980er-Jahre war er in verschiedenen Genres tätig und hat bei über 40 Filmen Regie geführt, darunter das Oscar-prämierte Drama Nokan – Die Kunst des Ausklangs (2008).
Nobuto Hosaka (jap. 保坂 展人, Hosaka Nobuto; * 26. November 1955 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…Nobuto Hosaka (jap. 保坂 展人, Hosaka Nobuto; * 26. November 1955 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Politiker und gehörte für die Sozialdemokratische Partei (SDP) von 1996 bis 2003 und von 2005 bis 2009 dem Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments an. Hosaka war bereits in seiner Schulzeit in nationalen linken Schülerverbänden aktiv, die Shinjuku-Oberschule der Präfektur Tokio (Tōkyō-to-ritsu Shinjuku kōtō-gakkō) verließ er ohne Abschluss. In den 1980er Jahren war er als Bildungsjournalist tätig und setzte sich für antiautoritäre Bildungsformen ein. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte Hosaka gleichzeitig im Einzelwahlkreis Tokio 22, den er abgeschlagen auf Platz fünf verlor, und über die neu geschaffene Verhältniswahl für die SDP im Block Tokio. Da er alleine auf Listenplatz eins gesetzt war, erhielt er den einzigen Sitz, den die Sozialdemokraten im Block Tokio gewannen. Dort wurde er 2000, als er den Wahlkreis Tokio 6 verlor, sowie noch einmal 2005 wiedergewählt, als die SDP eigentlich kein Mandat im Block Tokio erhalten hätte, aber einen Sitz gewann, weil die Liberaldemokratische Partei zu wenige Kandidaten nominiert hatte. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 wechselte er erneut den Wahlkreis und trat im 8. Wahlkreis gegen Nobuteru Ishihara, den Sohn des Gouverneurs von Tokio, an, unterlag um rund 30.000 Stimmen. Da die SDP ohne Verhältniswahlmandat blieb, schied er aus dem Parlament aus. In seiner Zeit als Abgeordneter war er unter anderem Mitglied des Justizausschusses und Generalsekretär der Parlamentariergruppe für die Abschaffung der Todesstrafe von Shizuka Kamei. Bei der Sangiin-Wahl 2010 versuchte Hosaka über die landesweite Verhältniswahl den Wechsel ins nationale Oberhaus, erhielt knapp 70.000 Präferenzstimmen und erreichte damit den Listenplatz 3 – die SDP gewann aber nur zwei Verhältniswahlmandate. Bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 2011 wurde er aus einem Feld von fünf Kandidaten zum Bürgermeister von Setagaya, der bevölkerungsreichsten Gemeinde der Präfektur Tokio, gewählt. Bei den Wahlen 2015, 2019 und 2023 wurde er in dieser Position bestätigt.
Katsunobu Katō (jap. 加藤 勝信 Katō Katsunobu; * 22. November 1955 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Katsunobu Katō (jap. 加藤 勝信 Katō Katsunobu; * 22. November 1955 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (LDP, bis zur Auflösung Motegi-Faktion), Abgeordneter im Nationalparlament (Abgeordnetenhauswahlkreis Okayama 3) und ehemaliger Leiter des Kabinettssekretariats, Finanz- und mehrfacher Sozialminister.
Kazuhiko Takemoto (japanisch 竹本 一彦 Takemoto Kazuhiko; * 22. November 1955 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger…Kazuhiko Takemoto (japanisch 竹本 一彦 Takemoto Kazuhiko; * 22. November 1955 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Toshio Matsuura (jap. 松浦 敏夫, Matsuura Toshio; * 20. November 1955 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Toshio Matsuura (jap. 松浦 敏夫, Matsuura Toshio; * 20. November 1955 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Jun Kunimura (japanisch 國村 隼 Kunimura Jun; eigentlich Yoshihiro Yonemura (japanisch 米村 喜洋 Yonemura Yoshihiro); * 16.…Jun Kunimura (japanisch 國村 隼 Kunimura Jun; eigentlich Yoshihiro Yonemura (japanisch 米村 喜洋 Yonemura Yoshihiro); * 16. November 1955 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Schauspieler. Er wirkt vor allem in Produktionen aus Japan, Hongkong und Südkorea mit, war aber auch in Hollywood-Filmen wie Quentin Tarantinos Kill Bill – Volume 1 zu sehen.
Hiroshi Hayano (jap. 早野 宏史, Hayano Hiroshi; * 14. November 1955 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Hiroshi Hayano (jap. 早野 宏史, Hayano Hiroshi; * 14. November 1955 in der Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yoshihiro Kawaoka (jap. 河岡 義裕, Kawaoka Yoshihiro; * 1955) ist ein japanischer Virologe, bekannt für Forschungen zu…Yoshihiro Kawaoka (jap. 河岡 義裕, Kawaoka Yoshihiro; * 1955) ist ein japanischer Virologe, bekannt für Forschungen zu Grippeviren.
Kōichi Nakano (jap. 中野 浩一, Nakano Kōichi; * 14. November 1955 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger…Kōichi Nakano (jap. 中野 浩一, Nakano Kōichi; * 14. November 1955 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Bahnradsportler und zehnfacher Weltmeister. Kōichi Nakano begann in Japan als professioneller Keirin-Fahrer, wo er schon als erfolgreichster Fahrer in dieser Sportart galt: Bei rund 1200 Starts konnte er 600 Siege erringen. Dabei soll er rund zehn Millionen Dollar verdient haben.* Im Sprint suchte Nakano eine neue Herausforderung auf internationaler Bühne. 1977 gewann er erstmals die Weltmeisterschaft im Sprint der Profis Disziplin. Diesen Titel konnte er bis 1986 neunmal in Folge verteidigen und gilt damit als bisher erfolgreichster Sprinter. 1981 siegte er im Grand Prix Kopenhagen. Durch Nakano wurde Keirin international bekannt, 1980 als Weltmeisterschaftsdisziplin eingeführt und wird seit 2000 auch bei Olympischen Spielen ausgetragen. Er selbst startete 1990 vor heimischem Publikum bei einer UCI-Weltmeisterschaft im Keirin sowie 1991, konnte aber keine Medaille erringen. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, wo Keirin erstmals Teil des olympischen Programms war, fungierte er als Schrittmacher. Nach dem Ende seiner aktiven Radsportlaufbahn arbeitete Nakano als Sportkommentator für das japanische Fernsehen.
Kōji Tanaka (jap. 田中 孝司, Tanaka Kōji; * 2. November 1955 in Urawa (heute: Saitama); † 26. Mai 2026) war ein japanischer…Kōji Tanaka (jap. 田中 孝司, Tanaka Kōji; * 2. November 1955 in Urawa (heute: Saitama); † 26. Mai 2026) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yuko Yamaguchi (Japanisch 山口 裕子; geboren am 24. Oktober 1955 in der Präfektur Kōchi) ist eine japanische Designerin und…Yuko Yamaguchi (Japanisch 山口 裕子; geboren am 24. Oktober 1955 in der Präfektur Kōchi) ist eine japanische Designerin und Illustratorin. Bekanntheit erlangte sie als Chefdesignerin der Katze Hello Kitty. Die Marke Hello Kitty vertreibt in über 60 Ländern 50.000 verschiedene Produktartikel. Der Umsatz, der durch Hello Kitty jährlich erzielt wird betrage 5 Milliarden US-Dollar.
Setsuko Shinoda (jap. 篠田 節子, Shinoda Setsuko; * 23. Oktober 1955 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Setsuko Shinoda (jap. 篠田 節子, Shinoda Setsuko; * 23. Oktober 1955 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin. Shinoda studierte an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Gakugei-Universität Tokio. Danach arbeitete sie bis 1990 im Rathaus von Hachiōji. Seitdem lebt sie als freischaffende Schriftstellerin. Bereits seit ihrer Kindheit war sie fasziniert von fantastischer und Science-Fiction-Literatur (z. B. Arthur Conan Doyles Die vergessene Welt). Von ihr wurden über 40 Romane dieser Genres, zudem Kurzgeschichten und Essays veröffentlicht. Mit Inoue Masahiko gab sie eine Sammlung von Interviews mit prominenten Horrorliteratur-Autoren unter dem Titel Horror o Kaku! (ホラーを書く!, Horā o Kaku!) heraus. Für den Roman Onnatachi no Jihad (女たちのジハード, ~ jihādo, dt. „Dschihad der Frauen“) wurde sie 1997 mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet, 1998 wurde sie mit Saitō-ke no kakudantō (斉藤家の核弾頭) für den Seiun-Preis nominiert.
Yasukazu Hamada (jap. 浜田 靖一 Hamada Yasukazu; * 21. Oktober 1955 in Futtsu, Präfektur Chiba) ist ein japanischer…Yasukazu Hamada (jap. 浜田 靖一 Hamada Yasukazu; * 21. Oktober 1955 in Futtsu, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses der Nationalversammlung, für den 12. Wahlkreis von Chiba und ehemaliger Verteidigungsminister seines Landes. Innerhalb der LDP gehört er keiner Faktion an.
Hiroshi Kajiyama (jap. 梶山 弘志 Kajiyama Hiroshi; * 18. Oktober 1955 in Hitachi-Ōta, Präfektur Ibaraki) ist ein…Hiroshi Kajiyama (jap. 梶山 弘志 Kajiyama Hiroshi; * 18. Oktober 1955 in Hitachi-Ōta, Präfektur Ibaraki) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP, schon vor dem Kickback-Skandal ohne Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Ibaraki 4 und ehemaliger Deregulierungs- und Wirtschaftsminister.
Yōji Mutō (japanisch 武藤 容治 Mutō Yōji; * 18. Oktober 1955 in Gifu, Gifu) ist ein japanischer Politiker, Mitglied des…Yōji Mutō (japanisch 武藤 容治 Mutō Yōji; * 18. Oktober 1955 in Gifu, Gifu) ist ein japanischer Politiker, Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus der Nationalversammlung, für den 3. Wahlkreis Gifu und seit 2024 japanischer Minister für Wirtschaft und Industrie (englische Bezeichnung Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie). Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und darin der Asō-Faktion an. Yōji Mutō, der Sohn von Ex-Außenminister Kabun Mutō (LDP, zuletzt Kamei-Faktion, Wahlkreis Gifu 3), Enkel des Bürgermeisters von Kakamigahara und Nationalabgeordneten Kaichi Mutō (u. a. LP, Mehrmandatswahlkreis Gifu 1) und Urenkel des Gouverneurs von Gifu und Nationalabgeordneten Kamon Mutō (u. a. Minseitō, Wahlkreis Gifu-Land), absolvierte nach dem Abschluss der angeschlossenen Oberschule ein Studium an der Keiō-Universität. Danach wurde er Mitarbeiter von Fuji shashin film (heute Fujifilm Holdings). Nach zehn Jahren verließ er das Unternehmen und war unter für das Unternehmen Mutōka shōji in Gifu, im Jungunternehmerverband (seinen kaigisho) Gifu, während dieser Minister für Handel & Industrie (englischer Minister für internationalen Handel und Industrie) war, als Sekretär seines Vaters, und für den nationalen Jungunternehmervand (die englische Junior Chamber International Japan) tätig. 1996 wurde er Vorstandsvorsitzender von Mutōka shōji, 2003 Direktor bei der Düngemittelhandelsgenossenschaft Gifu, 2004 übernahm er die Leitung des Brauereiunternhemens Kikugawa (heute Hishino). Nachdem sein Vater 2005 seinen Rückzug erklärt hatte, wechselte Mutō in die aktive Politik, übernahm bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 die LDP-Kandidatur im Wahlkreis Gifu 3 und sich gegen den Demokraten Yasuhiro Sonoda durch. Anschließend schloss er sich der Asō-Faktion an. Bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 unterlag er Sonoda deutlich und schied aus dem Abgeordnetenhaus aus. 2012 gewann er den Sitz mit absoluter Mehrheit zurück und konnte ihn seither bis einschließlich 2026 fünfmal in Folge verteidigen. Für das umgebildete zweite Kabinett Abe wurde er 2014 „politischer Sekretär“ (englischer parlamentarischer Vizeminister u. v. m.) im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten (dem englischen Ministerium für innere Angelegenheiten und Kommunikation), für das 1. umgebildete dritte Kabinett Abe 2015 „Vizeminister“ (englischer Staatsminister u. v. m.) im Außenministerium. Von 2017 bis 2018 (Abe III (3. Umbildung) & Abe IV) war er „Vizeminister“ im Ministerium für Wirtschaft & Industrie. 2024 berief ihn Shigeru Ishiba als Wirtschaftsminister und Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben (englischer Staatsminister u. v. m.), namentlich Reaktorrückbau & Atomkraftentschädigungen, erstmals in ein Kabinett. Er blieb bis zu Ishibas Rücktritt 2026 im Amt.
Toshimitsu Motegi (jap. 茂木 敏充 Motegi Toshimitsu; * 7. Oktober 1955 in Ashikaga, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Toshimitsu Motegi (jap. 茂木 敏充 Motegi Toshimitsu; * 7. Oktober 1955 in Ashikaga, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker (NJP→parteilos→LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 5. Wahlkreis Tochigi, ehemaliger LDP-Generalsekretär und seit 2025 zum zweiten Mal Außenminister. In der LDP führte er ab 2021 seine eigene Faktion, die sich wie alle LDP-Faktionen außer der Asō-Faktion im LDP-Skandal um schwarze Kassen 2024 als [gesetzlich registrierte, zu eigenen politischen Geldern berechtigte] seiji dantai („politische Gruppierung“) auflöste, aber als informelle innerparteiliche Machtgruppierung zunächst ausdrücklich weiterbestehen sollte.
Kaoru Fukuda (japanisch 福田 薫, Fukuda Kaoru; * 4. Oktober 1955) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Fukuda…Kaoru Fukuda (japanisch 福田 薫, Fukuda Kaoru; * 4. Oktober 1955) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Fukuda nahm von 1973 bis 1981 an nationalen Wettbewerben teil und erreichte im Jahr 1977 mit dem zweiten Platz im Sprint-Mehrkampf seine beste Platzierung bei japanischen Meisterschaften. International kam er in der Saison 1979/80 bei der 3-Bahnen-Tournee in Innsbruck auf den zweiten Platz über 500 m und bei der Sprintweltmeisterschaft 1980 in West Allis auf den 20. Rang. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1980 in Lake Placid belegte er den 19. Platz über 1000 m und den 14. Rang über 500 m.
Hiromi Itō (jap. 伊藤 比呂美, Itō Hiromi; * 13. September 1955 in der Itabashi, Tokio) ist eine japanische Lyrikerin und…Hiromi Itō (jap. 伊藤 比呂美, Itō Hiromi; * 13. September 1955 in der Itabashi, Tokio) ist eine japanische Lyrikerin und Schriftstellerin. Sie wurde mit einer Vielzahl von Literaturpreisen, wie dem Gendaishi-Techō-Preis (1978), ausgezeichnet.
Matsuyoshi Takahashi (japanisch 高橋 松吉; * 3. September 1955 in Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und…Matsuyoshi Takahashi (japanisch 高橋 松吉; * 3. September 1955 in Akita) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Hideo Fukuyama (* jap. 福山英夫, Fukuyama Hideo; 13. August 1955 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer…Hideo Fukuyama (* jap. 福山英夫, Fukuyama Hideo; 13. August 1955 in der Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Autorennfahrer.
Kiyoshi Kurosawa (jap. 黒沢 清, Kurosawa Kiyoshi; * 19. Juli 1955 in Kōbe) ist ein japanischer Regisseur und…Kiyoshi Kurosawa (jap. 黒沢 清, Kurosawa Kiyoshi; * 19. Juli 1955 in Kōbe) ist ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor, der vor allem für seine Horrorfilme internationale Bekanntheit erlangte.
Minoru Sano (jap. 佐野 稔, Sano Minoru; * 3. Juni 1955 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer…Minoru Sano (jap. 佐野 稔, Sano Minoru; * 3. Juni 1955 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete. Er wurde von 1972 bis 1976 fünf Mal in Folge japanischer Meister und repräsentierte Japan von 1973 bis 1977 bei Weltmeisterschaften. Bei seiner letzten Weltmeisterschaft, 1977, vor heimischem Publikum in Tokio, avancierte er zum Nationalheld, als er mit dem Gewinn der Bronzemedaille die erste Weltmeisterschaftsmedaille für einen Japaner überhaupt gewann. Bis Takeshi Honda 2002 ebenfalls eine Bronzemedaille errang, war Sano der einzige japanische Mann, dem dies gelungen war. Bei den Olympischen Spielen 1976 wurde er Neunter. Sano arbeitet als TV-Kommentator und Eiskunstlauflehrer. Unter seinen Schülern waren Shizuka Arakawa und Yamato Tamura.
Chiyonofuji Mitsugu (japanisch 千代の富士 貢; * 1. Juni 1955 in Fukushima, Hokkaidō als Akimoto Mitsugu (秋元 貢); † 31. Juli…Chiyonofuji Mitsugu (japanisch 千代の富士 貢; * 1. Juni 1955 in Fukushima, Hokkaidō als Akimoto Mitsugu (秋元 貢); † 31. Juli 2016 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer und der 58. Yokozuna in der Geschichte dieser Sportart. Wie Taihō und Kitanoumi galt auch Chiyonofuji als einer der großen Sumōringer aus Hokkaido. Der Sohn eines Fischers begann seine Karriere im Jahr 1970 und stieg rasch auf (1974 Jūryō, 1975 Makuuchi), obwohl er sich bereits zu Anfang eine langwierige Schulterverletzung zugezogen hatte, die ihm noch über Jahre zu schaffen machte, ihn aber nicht daran hinderte, seine Kämpfe oft durch Wurftechniken zu entscheiden (Uwatenage, siehe Liste der Techniken im Sumō). 1981 zahlte sich seine Hartnäckigkeit jedoch aus, als er innerhalb weniger Monate zuerst zum Ōzeki und dann endlich zum Yokozuna befördert wurde. Danach blieb er zehn Jahre lang einer der bestimmenden Athleten des Sumō, bis er 1991 in einem für aktive Sumōtori außergewöhnlich hohen Alter von 36 Jahren seinen Rücktritt bekannt gab. 1988 blieb er gar 53 Kämpfe in Folge ungeschlagen und stellte damit die seit Futabayamas 1936 beginnender Rekordfolge von 69 Siegen längste Serie auf, welche erst wieder 2010 durch Hakuhō überboten wurde. Wegen seiner zur Schau getragenen Emotionslosigkeit und seines stechenden Blicks, mit dem er seine Gegner bedachte, nannte man Chiyonofuji den „Wolf“ – ein Name, mit dem später auch der Yokozuna Asashōryū bedacht wurde. Wie dieser war auch Chiyonofuji ein herausragender Techniker, wobei er mit 127 kg Kampfgewicht bei fast gleicher Körperlänge noch sehr viel leichter war. Dennoch gewann er insgesamt 1045 Kämpfe, davon 807 in der Makuuchi-Division. Neben Kaio und Hakuhō ist Chiyonofuji der einzige Rikishi, der mehr als 1000 Kämpfe gewinnen konnte. Bereits 1989 wurde er mit der nationalen Ehrenmedaille Japans ausgezeichnet, nachdem er 986 Siege verbucht hatte. Mit 31 Turniersiegen steht er hinter Hakuhō und Taihō auf dem dritten Platz der als Turniersieger erfolgreichsten Ringer. Chiyonofuji schlug nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn das Angebot des Sumōverbands aus, eine anteilsunabhängige Mitgliedschaft zu übernehmen, und zog es vor, einen regulären Anteil zu erwerben. Danach war er als Trainer erfolgreich: Als Kokonoe Mitsugu, wie er seit 1992 als Oyakata des Stalls Kokonoe-beya hieß, bildete er erfolgreiche Schüler wie Chiyotaikai und Chiyotenzan heran. Chiyonofuji starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Masanori Sasaji (jap. 笹路 正徳, Sasaji Masanori; * 1955) ist ein japanischer Fusion- und Jazzmusiker (Piano, Keyboard…Masanori Sasaji (jap. 笹路 正徳, Sasaji Masanori; * 1955) ist ein japanischer Fusion- und Jazzmusiker (Piano, Keyboard, Hammondorgel, Synthesizer, Arrangement) und Filmkomponist. Masanori Sasaji arbeitete in den 1980er-Jahren mit Osamu Kawakami, mit dem bereits 1978 erste Aufnahmen entstanden (Jumup for Joy, mit Noriko Miyamoto, Kazumasa Akiyama, Yasuaki Shimizu, Eri Ohno, Takeru Muraoka), ferner in der Band Jazz (u. a. mit Hideo Yamaki, Motohiko Hamase, Yasuaki Shimizu), mit Kazumi Watanabes Kazumi Band und in den Trios Press Rider (mit Takayuki Hijikata, Norio Sakai) und Mountain Tune (mit Takayoshi Umeno). In Bigband-Besetzung mit Hitoshi Okano, Takeshi Itoh, Yasuaki Shimizu, Takayuki Hijikata, Akira Okazawa, Isoo Fukui, Yuichi Togashiki, Hideo Yamaki, Satoshi Murakawa, Yumi Murata nahm er 1979 sein Debütalbum Hot Taste Jam (Yupiteru) auf; 1980 folgte die LP Hell-ter Skeltor (Bourbon Records). In den USA entstanden für SONY in den späten 1990er Jahren noch die Bigband-Produktionen Afro Blue und Green Flower Street, mit den L.A. Allstars unter Leitung von Jimmy Hey. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1978 und 1990 bei 24 Aufnahmesessions, zuletzt mit Masahiro Andoh. Er produzierte ferner das Album Homecoming der Jazzpop-Sängerin Noon (2008), zu dem er auch als Keyboarder beitrug. Als Studiomusiker arbeitete er außerdem mit der J-Pop-Band Spitz sowie als Filmkomponist für Anime-TV-Serien (wie Loveless) und Spielfilme. Masanori Sasaji arbeitete außerdem am Soundtrack für das Spiel "Mario Kart World", welches im Jahre 2025 erschien, als Arrangeur mit.
Kazurō Watanabe (jap. 渡辺 和郎, Watanabe Kazurō; * 1. Mai 1955 in Kushiro, Hokkaidō) ist ein japanischer Amateurastronom…Kazurō Watanabe (jap. 渡辺 和郎, Watanabe Kazurō; * 1. Mai 1955 in Kushiro, Hokkaidō) ist ein japanischer Amateurastronom und Mitglied der Japanischen Astronomischen Gesellschaft. Watanabe ist zusammen mit Kin Endate Entdecker von mehr als 500 Asteroiden. Er ist Autor bzw. Co-Autor der japanischen Publikationen Shōwakusei Hunter (小惑星ハンター, shōwakusei hantā, dt. „Asteroidenjäger“), Tentai Shashin Manual (天体写真マニュアル, tentai shashin manyuaru, dt. „Himmelskörperfotografiehandbuch“), Bokura no Yume no Hoshizora (僕らの夢の星空, dt. „Der Sternenhimmel unserer Träume“) und anderen. Ferner schreibt er häufig Artikel in der monatlich erscheinenden japanischen Zeitschrift Gekkan Tenmon Guide (月刊天文ガイド, gekkan tenmon gaido, dt. „Monatlicher Astronomieführer“). Der Asteroid (4155) Watanabe ist nach ihm benannt.
Katsuyuki Kawachi (jap. 河内 勝幸, Kawachi Katsuyuki; * 27. April 1955 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Katsuyuki Kawachi (jap. 河内 勝幸, Kawachi Katsuyuki; * 27. April 1955 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Toshihiro Kaiwa (japanisch 海和 俊宏; * 24. April 1955 in der Präfektur Yamagata) ist ein ehemaliger japanischer…Toshihiro Kaiwa (japanisch 海和 俊宏; * 24. April 1955 in der Präfektur Yamagata) ist ein ehemaliger japanischer Skirennläufer.
Nobuko von Mikasa (japanisch 寬仁親王妃信子, Tomohito-shinnōhi Nobuko; * 9. April 1955 als Nobuko Asō (麻生 信子, Asō Nobuko)) ist…Nobuko von Mikasa (japanisch 寬仁親王妃信子, Tomohito-shinnōhi Nobuko; * 9. April 1955 als Nobuko Asō (麻生 信子, Asō Nobuko)) ist die Witwe des Prinzen Tomohito von Mikasa, eines Cousins des japanischen Kaisers Akihito.
Kazuyoshi Nakamura (jap. 中村 一義, Nakamura Kazuyoshi; * 8. April 1955 in Fujieda) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuyoshi Nakamura (jap. 中村 一義, Nakamura Kazuyoshi; * 8. April 1955 in Fujieda) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Akira Nishino (japanisch 西野 朗 Nishino Akira; * 7. April 1955 in Urawa (heute: Stadtbezirk von Saitama), Präfektur…Akira Nishino (japanisch 西野 朗 Nishino Akira; * 7. April 1955 in Urawa (heute: Stadtbezirk von Saitama), Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger Trainer.