Takao Kawaguchi (jap. 川口孝夫, Kawaguchi Takao, * 13. April 1950 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er…Takao Kawaguchi (jap. 川口孝夫, Kawaguchi Takao, * 13. April 1950 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war Olympiasieger 1972 und Weltmeister 1971.
Toyokazu Nomura (jap. 野村豊和, Nomura Toyokazu; * 14. Juli 1949 in Kōryō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Toyokazu Nomura (jap. 野村豊和, Nomura Toyokazu; * 14. Juli 1949 in Kōryō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel.
Chōnosuke Takagi (jap. 高木長之助, Takagi Chōnosuke; * 26. Oktober 1948; † 6. Dezember 2016) war ein japanischer Judoka, der…Chōnosuke Takagi (jap. 高木長之助, Takagi Chōnosuke; * 26. Oktober 1948; † 6. Dezember 2016) war ein japanischer Judoka, der 1973 Weltmeister und 1975 Weltmeisterschaftsdritter im Schwergewicht war. Chōnosuke Takagi siegte 1970 bei den japanischen Meisterschaften im Schwergewicht. 1972 und 1976 war er Zweiter im Schwergewicht. In den Jahren 1973, 1975 und 1978 belegte er den zweiten Platz bei den Meisterschaften in der offenen Klasse. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne traf er zweimal auf Dschibilo Nischaradse aus der Sowjetunion. Im Poolfinale unterlag der Japaner, konnte sich mit einem Sieg in der Hoffnungsrunde gegen den Iren Matthew Folan für das Halbfinale qualifizieren. Im Halbfinale bezwang er den zweiten Vertreter der Sowjetunion Sergei Nowikow. Im Finale gewann Takagi gegen Nischaradse. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien unterlag er im Viertelfinale Sergei Nowikow. Im Kampf um eine Bronzemedaille gewann er gegen den Jugoslawen Radomir Kovačević. Bei der ersten Austragung des Jigoro Kano Cups belegte Chōnosuke Takagi 1978 einen dritten Platz im Schwergewicht.
Hisashi Tsuzawa (jap. 津沢寿志, Tsuzawa Hisashi; * 8. Juni 1948) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1971…Hisashi Tsuzawa (jap. 津沢寿志, Tsuzawa Hisashi; * 8. Juni 1948) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1971 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war. Hisashi Tsuzawa gewann 1971 den Titel bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1971 bezwang er im Pool-Finale den Polen Antoni Zajkowski und im Halbfinale Dietmar Hötger aus der DDR. Im Finale besiegte er seinen Landsmann, den Titelverteidiger Hiroshi Minatoya. 1972 und 1974 belegte Tsuzawa jeweils einen dritten Platz bei den japanischen Meisterschaften, konnte sich aber nicht mehr für internationale Einsätze qualifizieren.
Motoki Nishimura (jap. 西村昌樹, Nishimura, Motoki; * 8. Juni 1947 in der Präfektur Chiba) ist ein ehemaliger japanischer…Motoki Nishimura (jap. 西村昌樹, Nishimura, Motoki; * 8. Juni 1947 in der Präfektur Chiba) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1972 Olympiadritter im Schwergewicht.
Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein…Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel. Der 1,90 m große Ninomiya kämpfte in großen Turnieren meist in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1967 in Tokio siegte er in der Klasse bis 93 kg. Drei Jahre später wurde Ninomiya Asienmeister im Schwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne gewann er den Titel in der offenen Klasse durch einen Finalsieg über seinen Landsmann Haruki Uemura. Zwei Jahre später standen sich die beiden im Finale der Weltmeisterschaften 1975 in Wien erneut gegenüber, diesmal gewann Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat Uemura in der offenen Klasse an, Kazuhiro Ninomiya startete in der Klasse bis 93 kg. Für seine ersten beiden Kämpfe gegen Fahed Salem aus Kuwait und An Ung-nam aus Nordkorea benötigte Ninomiya zusammen 1:42 Minuten. Das Viertelfinale gegen Dietmar Lorenz aus der DDR ging über die volle Distanz, Ninomiya gewann mit waza-ari. Im Halbfinale besiegte der Japaner Jürg Röthlisberger aus der Schweiz nach 57 Sekunden. Das Finale zwischen Ninomiya und Ramas Charschiladse aus der Sowjetunion ging über die volle Kampfzeit, Ninomiya gewann durch waza-ari. Ninomiyas letztes großes Turnier war 1978 der Jigoro Kano Cup in Tokio. Ninomiya unterlag Dietmar Lorenz im Halbschwergewichtsfinale, in allen anderen Gewichtsklassen siegten vor einheimischem Publikum japanische Judokas.
Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er…Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er war der dritte Judo-Olympiasieger im Mittelgewicht.
Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969…Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969 und 1971 Weltmeister in der offenen Klasse war.
Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im…Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im Mittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Bei der Universiade 1967 in Tokio erreichte er das Finale und unterlag dem Japaner Isamu Sonoda. Zwei Jahre später unterlag der Südkoreaner bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt erneut Isamu Sonoda. Nach einem Sieg in der Hoffnungsrunde über den Niederländer Jan Snijders verlor er gegen den zweiten Japaner Katsuya Hirao und erhielt eine Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München besiegte Oh zunächst den Thailänder Cherdpong Pusoni und danach Peter Jäkl aus der Tschechoslowakei jeweils vorzeitig durch Ippon, wobei er in beiden Fällen durch die gleiche Fußfegertechnik (Harai tsuri komi ashi) gewann. Auch seinen dritten Kampf gegen den Österreicher Lutz Lischka gewann Oh vorzeitig. Das Poolfinale gegen den Japaner Shinobu Sekine wurde durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi) zugunsten von Oh gewertet. Das Halbfinale gegen den Franzosen Jean-Paul Coche gewann Oh durch eine kleine Wertung. Im Finale traf er wieder auf Shinobu Sekine, diesmal gewann Sekine durch 2:1-Schiedsrichterentscheid und Oh erhielt die Silbermedaille.
Yoshio Sonoda (jap. 園田義男, Sonoda, Yoshio, * 30. August 1945 in der Präfektur Fukuoka; † 29. Januar 2018 ebenda) war ein…Yoshio Sonoda (jap. 園田義男, Sonoda, Yoshio, * 30. August 1945 in der Präfektur Fukuoka; † 29. Januar 2018 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er war Universiadesieger 1967 und Weltmeister 1969.
Isao Okano (jap. 岡野 功, Okano, Isao; * 20. Januar 1944 in Ryūgasaki) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der…Isao Okano (jap. 岡野 功, Okano, Isao; * 20. Januar 1944 in Ryūgasaki) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der zweite Judoolympiasieger.
Nobuyuki Satō (jap. 佐藤宣践, Satō Nobuyuki; * 12. Januar 1944) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1967 und 1973…Nobuyuki Satō (jap. 佐藤宣践, Satō Nobuyuki; * 12. Januar 1944) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1967 und 1973 Weltmeister im Halbschwergewicht war, der Gewichtsklasse bis 93 Kilogramm. Nobuyuki Satō belegte bei den japanischen Meisterschaften 1967 den zweiten Platz hinter Isao Okano. Bei den Weltmeisterschaften 1967 in Salt Lake City bezwang er im Finale seinen Landsmann Osamu Satō und gewann den Titel. 1968 erreichte Nobuyuki Satō den dritten Platz bei den japanischen Meisterschaften. 1969 trat er bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt in der offenen Klasse an und verlor nur gegen den Niederländer Willem Ruska, durch seinen Sieg über den Franzosen Jean-Luc Rougé gewann er eine Bronzemedaille. 1971 belegte Nobuyuki Satō hinter Kaneo Iwatsuri den zweiten Platz bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1971 in Ludwigshafen bezwang er im Halbschwergewicht sowohl Helmut Howiller aus der DDR als auch Paul Barth aus der BRD, im Finale unterlag er seinem Landsmann Fumio Sasahara. 1972 belegte er bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1973 bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne schlug er für den Finaleinzug den Briten David Starbrook und den Brasilianer Chiaki Ishii, den Titel gewann er durch den Finalsieg über seinen Landsmann Takafumi Ueguchi. 1974 siegte Satō bei den japanischen Meisterschaften. Neben den bereits beschriebenen Ergebnissen bei den japanischen Meisterschaften in der offenen Klasse gewann Nobuyuki Satō 1968 den Meistertitel im Halbschwergewicht und 1971 den Titel im Schwergewicht.
Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer…Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer Judoka, der 1967 und 1969 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war. Hiroshi Minotoya gewann bei den Weltmeisterschaften 1965 in Rio de Janeiro die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Hirofumi Matsuda. Zwei Jahre später traf er im Finale der Weltmeisterschaften 1967 in Salt Lake City auf den Südkoreaner Park Kil-sun und gewann seinen ersten Titel. Bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt bestritt und gewann Minotoya sechs Kämpfe, im Finale besiegte er seinen Landsmann Yoshimitsu Kōno. Seine vierte Weltmeisterschaftsmedaille erhielt Minotoya 1971 in Ludwigshafen. Bis zum Finale gewann er sechs Kämpfe, im Finale unterlag er seinem Landsmann Hisashi Tsuzawa. 1972 unterlag er bei den japanischen Meisterschaften gegen Toyokazu Nomura, der dann auch bei den Olympischen Spielen 1972 startete und gewann.
Shinobu Sekine (jap. 関根忍, Sekine Shinobu; * 20. September 1943 in Ōarai, Präfektur Ibaraki; † 18. Dezember 2018) war…Shinobu Sekine (jap. 関根忍, Sekine Shinobu; * 20. September 1943 in Ōarai, Präfektur Ibaraki; † 18. Dezember 2018) war ein japanischer Judoka. Er wurde 1972 der zweite Judo-Olympiasieger im Mittelgewicht.
Chiaki Ishii (* 1. Oktober 1941 in Ashikaga, Japan; † 16. Oktober 2026) war ein brasilianischer Judoka. Er war…Chiaki Ishii (* 1. Oktober 1941 in Ashikaga, Japan; † 16. Oktober 2026) war ein brasilianischer Judoka. Er war Olympiadritter im Halbschwergewicht 1972 und der erste brasilianische Medaillengewinner im Judo.
Takehide Nakatani (jap. 中谷雄英, Nakatani, Takehide; * 9. Juli 1941 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka.…Takehide Nakatani (jap. 中谷雄英, Nakatani, Takehide; * 9. Juli 1941 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war der erste Judoolympiasieger.
Kim Eui-tae (* 2. Juni 1941) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er war 1964 der erste Koreaner, der eine…Kim Eui-tae (* 2. Juni 1941) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er war 1964 der erste Koreaner, der eine olympische Medaille im Judo gewann.
Takeshi Matsuzaka (jap. 松阪猛 Matsuzaka Takeshi; * 20. September 1939; † 22. Oktober 2014) war ein japanischer Judoka. Er…Takeshi Matsuzaka (jap. 松阪猛 Matsuzaka Takeshi; * 20. September 1939; † 22. Oktober 2014) war ein japanischer Judoka. Er gewann bei den Weltmeisterschaften 1967 eine Bronzemedaille.
Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein…Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein japanischer Judoka. Er war der erste Judo-Olympiasieger im Schwergewicht.
Akio Kaminaga (jap. 神永 昭夫, Kaminaga, Akio; * 22. Dezember 1936 in Sendai; † 21. März 1993) war ein japanischer Judoka.…Akio Kaminaga (jap. 神永 昭夫, Kaminaga, Akio; * 22. Dezember 1936 in Sendai; † 21. März 1993) war ein japanischer Judoka. Er gewann je eine Silbermedaille bei Olympischen Spielen und bei Weltmeisterschaften.
Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka.…Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka. 1958 war er der zweite Judo-Weltmeister. Drei Jahre später war er der erste Japaner, der ein Weltmeisterschaftsfinale gegen einen Nichtjapaner verlor. Kōji Sone belegte 1955 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1957 kämpften im Finale der japanischen Meisterschaften der Weltmeister von 1956 Shōkichi Natsui und Kōji Sone gegeneinander und Natsui gewann auch diesen Titel. 1958 siegte Kōji Sone im Finale der japanischen Meisterschaften gegen Kimiyoshi Yamashiki. Am 30. November 1958 fanden in Tokio die Weltmeisterschaften statt, die zweiten überhaupt. Sone besiegte zunächst den Judoka Kuirante von den Philippinen, dann den Südkoreaner Kin und im Viertelfinale George Harris aus den Vereinigten Staaten. Im Halbfinale bezwang er den Franzosen Bernard Pariset und mit dem Finalsieg gegen seinen Landsmann Akio Kaminaga war Sone Weltmeister. Anfang Dezember 1961 fanden in Paris die dritten Weltmeisterschaften statt. Kōji Sone bezwang in seinem Auftaktkampf den Deutschen Heinrich Metzler und danach den Belgier Theodor Guldemont und den Kanadier Manfred Matt. Im Viertelfinale besiegte er den Südkoreaner Han Ho-san und im Halbfinale den zweiten Südkoreaner Kim Eui-tae. Im Finale traf Sone auf den Niederländer Anton Geesink, der als erster Nichtjapaner Weltmeister wurde. Die Weltmeisterschaften 1961 waren für lange Zeit die letzten weltweiten Titelkämpfe mit nur einer Gewichtsklasse. Bei den Olympischen Spielen 1964 und bei den Weltmeisterschaften 1965 gab es Kämpfe in drei Gewichtsklassen und der offenen Klasse, von denen jeweils drei Gewichtsklassen von Japanern gewonnen wurden und eine von Anton Geesink. Erst 1980 bei den von Japan boykottierten Olympischen Spielen in Moskau und bei den ersten Frauenweltmeisterschaften gewannen japanische Judoka bei weltweiten Titelkämpfen keine Goldmedaille. Die japanischen Männer gingen bei Weltmeisterschaften erst wieder 2009 ohne eine einzige Goldmedaille von der Matte.
Yoshimi Ōsawa (japanisch 大澤 慶己; * 6. März 1926 in Munakata Village, Präfektur Chiba; † 21. Oktober 2022 in Tokio) war…Yoshimi Ōsawa (japanisch 大澤 慶己; * 6. März 1926 in Munakata Village, Präfektur Chiba; † 21. Oktober 2022 in Tokio) war ein japanischer Judoka. Im Jahr 1940 begann er sein Training in der Kodokan-Schule. Er erreichte 1941 den 1. Dan und schloss 1946 sein Studium an der Waseda-Universität im Fachbereich Betriebswirtschaft ab. Osawa arbeitete anschließend bei der Makotozuka Securities Bank (heute Mizuho Securities) und kehrte 1951 als Trainer zum Kodokan zurück. Nach seinem Sieg bei dem Fukuoka Turnier 1948, begann er als internationaler Kampfrichter tätig zu sein. Von 1953 bis 1996 war er als Judo-Trainer an der Waseda-Universität tätig und wurde 1974 Professor, bevor er 1996 in den Ruhestand ging. Osawa war auch Mitglied der All Japan Judo Federation und war dort in verschiedenen leitenden Funktionen tätig. Im Jahr 2006 erhielt er den höchsten Judo-Grad, den 10. Dan, und wurde 2008 als besonderer Berater des Kodokan ernannt. Sein Spezialgebiet waren Ashi-Waza. Er starb am 22. Oktober 2022 an einer Lungenentzündung.
Toshirō Daigo (japanisch 醍醐 敏郎, * 2. Januar 1926 in der Provinz Awa (Chiba); † 10. Oktober 2021 in Tokio) war ein…Toshirō Daigo (japanisch 醍醐 敏郎, * 2. Januar 1926 in der Provinz Awa (Chiba); † 10. Oktober 2021 in Tokio) war ein japanischer Judoka und Trainer. Für seine herausragende Rolle in der Weiterentwicklung des Judosports wurde ihm 2006 der 10. Dan verliehen.
Shōkichi Natsui (jap. 夏井昇吉, Natsui Shōkichi; geboren am 10. Oktober 1925; gestorben am 13. September 2006) war ein…Shōkichi Natsui (jap. 夏井昇吉, Natsui Shōkichi; geboren am 10. Oktober 1925; gestorben am 13. September 2006) war ein japanischer Judoka. 1956 war er der erste Judo-Weltmeister. Shōkichi Natsui belegte 1954 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. Im Jahr darauf erreichte er das Finale und belegte den zweiten Platz hinter Yoshihiko Yoshimatsu. Am 3. Mai 1956 wurden in Tokio die ersten Judo-Weltmeisterschaften ausgetragen. Natsui bezwang in seinem ersten Kampf den Dänen Kai Johannsen, im Viertelfinale den Briten Richard Bowen und im Halbfinale den Franzosen Henri Courtine. Im Finale trafen die beiden Japaner Natsui und Yoshimatsu aufeinander und Natsui gewann den Titel. 1957 kämpften im Finale der japanischen Meisterschaften Shōkichi Natsui und Kōji Sone gegeneinander und Natsui gewann auch diesen Titel.
Kimiyoshi Yamashiki (jap. 山舗公義, Yamashiki Kimiyoshi; geboren am 7. März 1924; gestorben am 14. September 1999) war ein…Kimiyoshi Yamashiki (jap. 山舗公義, Yamashiki Kimiyoshi; geboren am 7. März 1924; gestorben am 14. September 1999) war ein japanischer Judoka. 1958 war er Dritter bei den zweiten Weltmeisterschaften. Kimiyoshi Yamashiki belegte 1957 den dritten Platz bei den japanischen Meisterschaften. 1958 erreichte er das Finale und belegte den zweiten Platz hinter Kōji Sone. Am 30. November 1958 wurden in Tokio die zweiten Judo-Weltmeisterschaften ausgetragen. Yamashiki bezwang in seinem ersten Kampf den Brasilianer Masaioshi Kawakami, im Achtelfinale den Briten Douglas Young und im Viertelfinale den Niederländer Anton Geesink. Im Halbfinale trafen die beiden Japaner Akio Kaminaga und Kimiyoshi Yamashiki aufeinander und Kaminaga zog ins Finale ein.
Ichirō Abe (jap. 安部一郎, * 12. November 1922; † 27. Februar 2022) war ein Jūdō-Lehrer (10. Dan) der ältesten Jūdō-Schule…Ichirō Abe (jap. 安部一郎, * 12. November 1922; † 27. Februar 2022) war ein Jūdō-Lehrer (10. Dan) der ältesten Jūdō-Schule, des Kōdōkan. Abe ließ sich im Zuge einer Kampagne zur Förderung des Kōdōkan in Europa für längere Zeit in Frankreich nieder, zunächst 1951 in Toulouse und ab 1954 in Paris. Er ist damit einer der Väter dieser Schule in Frankreich. Auf ihn geht auch die Gründung des französischen Kōdōkan-Verbandes (Union Fédéral Française d'Amateurs de Judo Kodokan) 1956 zurück. Auch die erste Meisterschaft in diesem Sport im gleichen Jahr wurde von ihm initiiert. Sein berühmtestes Zitat lautet: „Wenn Du sechsmal geworfen wirst, stehe siebenmal wieder auf!“
Yoshihiko Yoshimatsu (jap. 吉松義彦, Yoshimatsu Yoshihiko; geboren am 16. November 1920; gestorben am 5. Juli 1988) war ein…Yoshihiko Yoshimatsu (jap. 吉松義彦, Yoshimatsu Yoshihiko; geboren am 16. November 1920; gestorben am 5. Juli 1988) war ein japanischer Judoka. 1956 war er Zweiter bei den ersten Weltmeisterschaften. Yoshihiko Yoshimatsu belegte 1948 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz, 1951 war er Zweiter hinter Toshiro Daigo. 1952 siegte er gegen Tashahiko Ishikawa, 1953 gegen Hideo Ito und 1955 gegen Shōkichi Natsui. Am 3. Mai 1956 wurden in Tokio die ersten Judo-Weltmeisterschaften ausgetragen. Yoshimatsu bezwang in seinem ersten Kampf den philippinischen Judoka Nicolas Arcales, im Achtelfinale den Österreicher Walter Gauhs und im Viertelfinale den Belgier Daniel Outelet. Im Halbfinale traf er auf den Niederländer Anton Geesink und besiegte ihn mit einem Hüftwurf. Im Finale trafen die beiden Japaner Natsui und Yoshimatsu aufeinander und Natsui gewann den Titel.
Kimura Masahiko (jap. 木村 政彦; * 10. September 1917 in der Präfektur Kumamoto; † 18. April 1993) war ein japanischer…Kimura Masahiko (jap. 木村 政彦; * 10. September 1917 in der Präfektur Kumamoto; † 18. April 1993) war ein japanischer Judoka, der den 7. Dan im Alter von 29 Jahren erworben hat. Viele bezeichnen ihn als den größten Judoka, der jemals lebte. Er gewann die alljapanischen Meisterschaften dreimal in Folge (1937–1939) und blieb ab 1937 bis zu seinem Rücktritt 1950 ungeschlagen. Bekanntheit in Kampfsportkreisen erlangte er außerdem durch seinen Sieg über den Mitbegründer des Brazilian Jiu Jitsu, Hélio Gracie, im Jahre 1951. Der von ihm in diesem Kampf verwendete Armhebel, mit dem er Helio besiegen konnte, wird seitdem in weiten Kreisen des Brazilian Jiu Jitsu sowie im Bereich der Mixed Martial Arts als Kimura Lock oder nur als Kimura bezeichnet.
Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein…Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein japanischer Jūdō-Lehrer des Butokukai.
Tomiki Kenji (jap. 富木 謙治; * 15. März 1900 in Kakunodate (heute: Semboku), Präfektur Akita; † 25. Dezember 1979) war ein…Tomiki Kenji (jap. 富木 謙治; * 15. März 1900 in Kakunodate (heute: Semboku), Präfektur Akita; † 25. Dezember 1979) war ein japanischer Aikidō-Lehrer und Gründer des Shōdōkan-Stils, welcher deswegen oft als „Tomiki-Aikidō“ bezeichnet wird. Tomiki war Schüler des Judo-Begründers Kanō Jigorō und gehörte später zur ersten Generation von Schülern des Aikidō-Gründers Ueshiba Morihei. 1929 vertrat er die Präfektur Miyagi im ersten vor dem Kaiser ausgetragenen Judo-Wettkampf, der im folgenden Jahr zum jährlichen stattfinden All Japan Tournament wurde. Von 1936 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges lebte Tomiki in Mandschukuo, wo er Aikibudo (der alte Name für Aikidō) unterrichtete. In 1938 wurde er Assistenz-Professor der Kenkoku-Universität in Mandschukuo. 1942 erlangte er den 8. Dan im Aikidō. Nachdem er aus der dreijährigen Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion zurückgekehrt war, unterrichtete er für viele Jahre sowohl Aikidō als auch Judo an der Waseda-Universität. Hier entwickelte Tomiki sein Konzepte bezüglich Kata, Ausbildungsmethoden und eine bestimmte Form des Freistilkampfes (Randori), der ihn in Widerspruch zu vielen anderen Aikidōstilen setzte. Im Jahre 1964 bekam er vom Kodokan den 8. Dan im Judo verliehen. 1974 gründete er die Japan Aikido Association (JAA), um seine Theorien zu fördern. Bereits 1967 gründete er in Osaka den Honbu Dōjō und nannte seinen Stil Shōdōkan-Aikidō. Durch zahlreiche Auslandsreisen verbreitete er Shōdōkan-Aikidō auch in den USA, Australien und Europa.
Mikinosuke Kawaishi (jap. 川石 酒造之助, Kawaishi Mikinosuke; * 13. August 1899 in Himeji; † 30. Januar 1969 in Le…Mikinosuke Kawaishi (jap. 川石 酒造之助, Kawaishi Mikinosuke; * 13. August 1899 in Himeji; † 30. Januar 1969 in Le Plessis-Robinson) war ein japanischer Jiu Jitsu- und Judoprofessor (Sensei) und Pionier des Judosports in Frankreich. Er wurde posthum von der International Judo Federation mit dem 10. Dan Judo und Jiu Jitsu geehrt.
Gunji Koizumi (jap. 小泉 軍治, Koizumi Gunji; * 8. Juli 1885 in Inashiki; † 15. April 1965 in London), unter Sportkollegen…Gunji Koizumi (jap. 小泉 軍治, Koizumi Gunji; * 8. Juli 1885 in Inashiki; † 15. April 1965 in London), unter Sportkollegen auch kurz G.K. genannt, war ein japanischer Judo-Lehrer (Sensei). Er verbrachte den größten Teil seines Lebens in London und wird als Stammvater (Grandpa) des Judosports in Großbritannien bezeichnet. Er gründete die Europäische Judo-Union und war Mitbegründer der British Judo Association (BJA). Koizumi war Träger des vom Kōdōkan verliehenen 8. Dan im Judo.
Mifune Kyūzō (japanisch 三船 久蔵; geboren 21. April 1883 in der Präfektur Iwate; gestorben 27. Januar 1965 in Tokio) war…Mifune Kyūzō (japanisch 三船 久蔵; geboren 21. April 1883 in der Präfektur Iwate; gestorben 27. Januar 1965 in Tokio) war ein japanischer Judoka.
Hajime Isogai (japanisch 磯貝一, * 26. Oktober 1871 in Nobeoka; † 19. April 1947) war ein japanischer Judoka und einer der…Hajime Isogai (japanisch 磯貝一, * 26. Oktober 1871 in Nobeoka; † 19. April 1947) war ein japanischer Judoka und einer der ersten Träger des 10. Dan.
Yoshitsugu Yamashita (japanisch 山下 義韶 Yamashita Yoshitsugu, auch Yamashita Yoshiaki gelesen; * 16. Februar 1865 in…Yoshitsugu Yamashita (japanisch 山下 義韶 Yamashita Yoshitsugu, auch Yamashita Yoshiaki gelesen; * 16. Februar 1865 in Odawara, Präfektur Kanagawa; † 26. Oktober 1935) war ein japanischer Judoka. Er war der erste Träger des 10. Dan des Kōdōkan und trug maßgeblich zur Verbreitung des Judo in den Vereinigten Staaten bei.
Maki Tsukada (jap. 塚田真希 Tsukada Maki; * 5. Januar 1982 in Shimotsuma) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie gewann…Maki Tsukada (jap. 塚田真希 Tsukada Maki; * 5. Januar 1982 in Shimotsuma) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie gewann je eine olympische Gold- und Silbermedaille, 2007 war sie Weltmeisterin.
Misato Nakamura (jap. 中村美里 Nakamura Misato; * 28. April 1989 in Hachiōji) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie…Misato Nakamura (jap. 中村美里 Nakamura Misato; * 28. April 1989 in Hachiōji) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie gewann zwei olympische Medaillen und war dreimal Weltmeisterin.
Ayumi Tanimoto (jap. 谷本歩実 Tanimoto Ayumi; * 4. August 1981 in Anjō) ist eine ehemalige japanische Judoka und zweifache…Ayumi Tanimoto (jap. 谷本歩実 Tanimoto Ayumi; * 4. August 1981 in Anjō) ist eine ehemalige japanische Judoka und zweifache Olympiasiegerin. Sie trat in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm an, dem Halbmittelgewicht. Tanimoto begann ihre Karriere 2000 mit dem zweiten Platz bei den Juniorenweltmeisterschaften. 2001 siegte sie bei den Asienmeisterschaften in Ulaanbaatar und gewann bei den Weltmeisterschaften in München die Bronzemedaille. 2002 siegte sie auch bei den Asienspielen in Busan. Nach einem Jahr ohne einen internationalen Sieg gewann sie bei den Asienmeisterschaften 2004 in Almaty erneut den Titel. Drei Monate später siegte sie bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen im Finale gegen die Österreicherin Claudia Heill. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Kairo unterlag sie im Finale der Französin Lucie Décosse. 2006 gewann sie bei den Asienspielen die Bronzemedaille. Bronze gewann sie auch bei den Weltmeisterschaften 2007 in Rio de Janeiro. Nachdem Tanimoto 2006 und 2007 bei den japanischen Meisterschaften gewonnen hatte, unterlag sie 2008 gegen Yoshie Ueno. Trotzdem erhielt Tanimoto die Nominierung für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Dort gewann sie im Finale gegen Lucie Décosse ihre zweite olympische Goldmedaille. Ihren letzten internationalen Erfolg erreichte Tanimoto mit einem Sieg beim Weltcup-Turnier 2009 in Prag.