Eikei Suzuki (jap. 鈴木 英敬 Suzuki Eikei, eigentliche Lesung Suzuki Hidetaka; * 15. August 1974 in der Präfektur Hyōgo)…Eikei Suzuki (jap. 鈴木 英敬 Suzuki Eikei, eigentliche Lesung Suzuki Hidetaka; * 15. August 1974 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und Mitglied des Repräsentantenhauses, dem Unterhaus des Nationaltags, für den 4. Wahlkreis der Präfektur Mie. Von 2011 bis 2021 war er Gouverneur von Mie. Suzuki, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Studienabschluss 1998 Beamter im Industrie- und Handelsministerium. 2008 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu: Im Februar 2009 übernahm er den Vorsitz der LDP-Ortsgruppe im 2. Wahlkreis Mie für das Shūgiin, das Unterhaus des nationalen Parlaments, unterlag bei den Wahlen im August desselben Jahres aber deutlich Amtsinhaber Masaharu Nakagawa. Bei der Gouverneurswahl in Mie 2011 bewarb sich Suzuki mit Unterstützung der nationalen Oppositionsparteien LDP, Kōmeitō und Minna no Tō um die Nachfolge von Akihiko Noro, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antrat. Er konnte den ehemaligen Bürgermeister von Tsu, Naohisa Matsuda, der mit Unterstützung der national regierenden Demokratischen Partei kandidierte, knapp um rund 10.000 Stimmen schlagen und löste Noro noch im April 2011 ab. Er war bei Amtsantritt der jüngste Gouverneur landesweit. 2015 wurde Suzuki gegen den KPJ-gestützten Shin’ichi Fujii als einzigem Gegenkandidaten souverän mit 85 % der Stimmen wiedergewählt. 2019 setzte er sich mit fast 90 % der Stimmen gegen die Kommunistin Kanako Suzuki durch. Im August 2021 kündigte Suzuki mit Wirkung zum 12. September seinen Rücktritt als Gouverneur an, um bei der bevorstehenden Shūgiin-Wahl 2021 im Wahlkreis Mie 4, der den ländlicheren Süden von Mie umfasst, einen Wechsel ins Nationalparlament zu versuchen. Er gewann mit Zweidrittelmehrheit gegen Shūji Bōno (KDP) und Tamihide Nakagawa (KPJ). 2024 verteidigte er den Sitz klar gegen den Publizisten Yōichirō Aonuma (KDP). Von 2022 bis 2023 (Kabinett Kishida II (1. Umbildung)) war Suzuki politischer Sekretär (daijin seimukan) im Kabinettsamt. Suzuki ist mit der Synchronschwimmerin und olympischen Silbermedaillengewinnerin Miho Takeda verheiratet.
Yasutoshi Nishimura (jap. 西村 康稔 Nishimura Yasutoshi; * 15. Oktober 1962 in Akashi, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Yasutoshi Nishimura (jap. 西村 康稔 Nishimura Yasutoshi; * 15. Oktober 1962 in Akashi, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt Abe-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hyōgo 9 und ehemaliger Wirtschaftsminister und Staatsminister für Wirtschafts- und Fiskalpolitik.
Keiji Yamada (japanisch 山田 啓二, Yamada Keiji; * 5. April 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Keiji Yamada (japanisch 山田 啓二, Yamada Keiji; * 5. April 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und seit 2002 Gouverneur von Kyōto.
Kazuya Maruyama (jap. 丸山 和也, Maruyama Kazuya; * 23. Januar 1946 in Shingū, Landkreis Ibo (heute: Tatsuno), Präfektur…Kazuya Maruyama (jap. 丸山 和也, Maruyama Kazuya; * 23. Januar 1946 in Shingū, Landkreis Ibo (heute: Tatsuno), Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Rätehaus, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, über die nationale Verhältniswahlliste der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Maruyama absolvierte 1969 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda Daigaku und war von 1970 bis 1971 im in der Einwanderungsabteilung (nyūkoku-kanri-kyoku) des Justizministeriums tätig. Nach Abschluss der „Justizausbildungsstätte“ (Shihō Kenshūjo) des Obersten Gerichtshofs registrierte er sich 1973 als Anwalt. Von 1975 bis 1980 war er in den Vereinigten Staaten, wo er einen Master of Laws an der University of Washington erwarb und in einem Anwaltsbüro in Los Angeles arbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Japan 1980 war er weiter als Anwalt tätig, schwerpunktmäßig im Auftrag von Unternehmen in internationalen Rechtsangelegenheiten. Den Wechsel in die nationale Politik versuchte Maruyama erstmals bei der Sangiin-Wahl 1989, als er über die erfolglose Verhältniswahlliste des Shinsei Club kandidierte. Später trat er auch als Kommentator für Nachrichtenprogramme und in Showprogrammen im Fernsehen auf. Bei der Sangiin-Wahl 2007 kandidierte er für die LDP bei der Verhältniswahl, erhielt landesweit 272.347,455 Stimmen und wurde somit auf Listenplatz 4 gewählt. Im Sangiin war er unter anderem Mitglied des Justiz- und des Rechnungsausschusses. Für die vorgezogene Gouverneurswahl in der Präfektur Ōsaka nach dem Rücktritt von Tōru Hashimoto bat der LDP-Präfekturverband Maruyama im Oktober 2011 um eine Kandidatur. Nachdem er zunächst abgelehnt und die LDP Ōsaka sich bereits mit Demokratischer Partei und Kōmeitō auf die Unterstützung von Kaoru Kurata als gemeinsamen Gegenkandidaten gegen den von Hashimotos Ōsaka Ishin no Kai unterstützten Ichirō Matsui verständigt hatte, erklärte Maruyama knapp zwei Wochen vor Beginn der Wahlperiode doch seine Kandidatur, zog diese aber wenige Tage später wieder zurück. 2012 übernahm Maruyama den Vorsitz im Kultus- und Wissenschaftsausschuss des Sangiin. Bei der Sangiin-Wahl 2013 erhielt er 153.303 Stimmen und erreichte damit den 14. Platz auf der LDP-Liste, der für eine Wiederwahl ausreichte, da die LDP 18 Verhältniswahlmandate gewann.
Toshizō Ido (jap. 井戸 敏三, Ido Toshizō; * 10. August 1945 in Shingū, Ibo-gun (heute: Tatsuno), Präfektur Hyōgo) ist ein…Toshizō Ido (jap. 井戸 敏三, Ido Toshizō; * 10. August 1945 in Shingū, Ibo-gun (heute: Tatsuno), Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker parteiloser Gouverneur der Präfektur Hyōgo (2001–2021). Ido schloss 1968 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab. Anschließend wurde er Beamter im Innenministerium. 1996 wurde er Stellvertreter des langjährigen Gouverneurs von Hyōgo, Toshitami Kaihara. Als dieser 2001 vorzeitig zurücktrat, um sich um seine pflegebedürftige Frau zu kümmern, kandidierte Ido für seine Nachfolge. Die Gouverneurswahl fand am selben Tag wie die Oberhauswahlen statt, am 29. Juli 2001. Ido besiegte mit Unterstützung seines Vorgängers und von LDP, Kōmeitō und Liberaler Partei unter anderem Toyochika Komuro, zuvor Präsident der Himeji Dokkyō Daigaku, und Toyoaki Washida, zuvor Professor an der Universität Kōbe. Er kündigte an, die Wiederaufbaupolitik seines Vorgängers nach dem Erdbeben von Kōbe 1995 fortsetzen zu wollen. 2008 geriet Ido landesweit in die Schlagzeilen, als er ein mögliches schweres Erdbeben in der Kantō-Region als Entwicklungschance für die Kansai-Region bezeichnete. Ido wurde bei der Gouverneurswahl am 5. Juli 2009 mit breiter Unterstützung durch LDP, Kōmeitō, SDP und DPJ Hyōgo für eine dritte Amtszeit wiedergewählt, 2013 für eine vierte bestätigt.
Masanori Tanimoto (jap. 谷本 正憲 Tanimoto Masanori; * 16. April 1945 in Nishiwaki, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Masanori Tanimoto (jap. 谷本 正憲 Tanimoto Masanori; * 16. April 1945 in Nishiwaki, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und war von 1994 bis 2022 Gouverneur der Präfektur Ishikawa. Tanimoto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto, arbeitete ab 1968 für das Ministerium für Selbstverwaltung. Während seiner Zeit beim Ministerium war er unter anderem für die Verwaltungen von Ibaraki und Shimane und als Hilfsbürgermeister (joyaku) der Stadt Miyazaki tätig. 1991 wurde er Vizegouverneur von Ishikawa. Als der Gouverneur von Ishikawa, Yōichi Nakanishi, 1994 vor Ablauf seiner achten Amtszeit verstarb, bewarb sich Tanimoto um seine Nachfolge. Bei der Wahl am 27. März 1994 konnte er sich mit Unterstützung mehrerer Parteien (Shinseitō, Kōmeitō, Neue Japan-Partei, DSP, SPJ) knapp gegen den LDP-gestützten Hiroshi Ishikawa durchsetzen. Er wurde zuletzt mit Unterstützung der Präfekturverbände von LDP, Kōmeitō, Demokratischer Partei uns SDP am 16. März 2014 für eine sechste Amtszeit und 2018 für seine siebte Amtszeit wiedergewählt. Ab 2005 war er zeitweise Vizepräsident der Nationalen Gouverneurskonferenz. Mit der Abwahl von Masaru Hashimoto in Ibaraki 2017 wurde Tanimoto der landesweit dienstälteste Gouverneur. Zur Gouverneurswahl im März 2022 trat Tanimoto nicht mehr an. Nachfolger wurde der ehemalige Nationalpolitiker und Profiwrestler Hiroshi Hase.
Yanagita Kunio (japanisch 柳田 國男; wirklicher Name: Matsuoka Kunio, * 31. Juli 1875 in Fujisaki (福崎町), Präfektur Hyōgo; †…Yanagita Kunio (japanisch 柳田 國男; wirklicher Name: Matsuoka Kunio, * 31. Juli 1875 in Fujisaki (福崎町), Präfektur Hyōgo; † 8. August 1962 in Tokio) war ein japanischer Volkskundler und Autor.
Danshaku Den Kenjirō (jap. 田 健治郎; * 25. März 1855 in Shimo-Ogura-mura, Landkreis Hikami, Provinz Tamba (heute: Tamba…Danshaku Den Kenjirō (jap. 田 健治郎; * 25. März 1855 in Shimo-Ogura-mura, Landkreis Hikami, Provinz Tamba (heute: Tamba, Präfektur Hyōgo); † 16. November 1930 in Tamagawa-mura, Landkreis Ebara, Präfektur Tokio) war ein Verwaltungsbeamter und Politiker der Rikken Seiyūkai im Kaiserreich Japan, der mehrmals Minister sowie zwischen 1919 und 1923 Generalgouverneur von Taiwan war.
Shishaku Hamao Arata (japanisch 浜尾 新; geboren 12. Mai 1849 in Toyooka, Provinz Tajima; † 25. September 1925 in Tokio)…Shishaku Hamao Arata (japanisch 浜尾 新; geboren 12. Mai 1849 in Toyooka, Provinz Tajima; † 25. September 1925 in Tokio) war ein hoher japanischer Kulturpolitiker während der Meiji- und Taishō-Zeit.