Kōichi Hirata (jap. 平田 耕一 Hirata Kōichi; * 9. November 1948) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Mitglied…Kōichi Hirata (jap. 平田 耕一 Hirata Kōichi; * 9. November 1948) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war Mitglied beider Kammern der Nationalversammlung, zuletzt als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (Tsushima-Faktion). Von 2003 bis 2009 war er Mitglied des Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus der nationalen Legislative. Der in Yokkaichi, Präfektur Mie, geborene Absolvent der Keio-Universität wurde 1995 in Mie zum ersten Mal als Unabhängiger in das Sangiin (Rätehaus)gewählt, das Oberhaus der Nationalversammlung. Nachdem im Jahr 2000 für einen geplanten Kammerwechsel zurückgetreten war, unterlag er bei der Unterhauswahl 2000 als LDP-Kandidat aber im 3. Wahlkreis der Präfektur Mie dem Demokraten Katsuya Okada. Den Wahlkreis verlor er auch bei den Wahlen 2003, 2005 und 2009 klar an Okada, gewann aber 2003 und 2005 einen LDP-Sitz im Verhältniswahlblock Tōkai und blieb bis 2009 Abgeordneter. Von 2004 bis 2005 (umgebildetes 2. und 3. Kabinett Koizumi) war Hirata „parlamentarischer Sekretär“ (daijin-seimukan) im Ministerium für Wirtschaft & Industrie, von 2008 bis 2009 (Kabinett Asō) „Vizeminister“ (fuku-daijin) im Finanzministerium. Bei der Rätehauswahl 2010 kandidierte Hirata für die LDP im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis (hirei-ku), verpasste aber mit weniger als 48.000 Stimmen einen Sitz deutlich (Der letzte gewählte LDP-Kandidat Kiyomi Akaishi erhielt über 108.000 Stimmen). Er erklärte anschließend seinen Rückzug aus der Politik.
Toshio Suzuki (jap. 鈴木敏夫, Suzuki Toshio; * 19. August 1948 in Nagoya, Aichi, Japan) ist ein japanischer Filmproduzent…Toshio Suzuki (jap. 鈴木敏夫, Suzuki Toshio; * 19. August 1948 in Nagoya, Aichi, Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und Mitgründer des Anime-Studios Ghibli, dessen Vorsitzender er von 2005 bis 2008 war. Zahlreiche Erfolge in Japan machten ihn zu einem der erfolgreichsten Produzenten Japans. 2003 gewann er zusammen mit Regisseur Hayao Miyazaki für den Film Chihiros Reise ins Zauberland den Oscar; diesen Erfolg konnten beide im Jahr 2024 mit Der Junge und der Reiher wiederholen. Die Filme Das wandelnde Schloss (2004), Wie der Wind sich hebt (2013) und Die rote Schildkröte (2016) waren ebenfalls für den Oscar nominiert. Bei den ebenfalls Oscar-nominierten Produktionen Die Legende der Prinzessin Kaguya (2013) und Erinnerungen an Marnie (2014) war er neben Yoshiaki Nishimura als Co-Produzent tätig. 2014 wurde er durch das Magazin Gentlemen’s Quarterly als Men of the Year ausgezeichnet. Laut Oscar-Preisträger Hayao Miyazaki gäbe es Studio Ghibli ohne Suzuki in seiner heutigen Form nicht.
Kōhei Tsuka (jap. つか こうへい, Tsuka Kōhei; japanischer Name: Kanehara Mineo, 金原峰雄; * 24. April 1948 in Kaho (heute: Kama)…Kōhei Tsuka (jap. つか こうへい, Tsuka Kōhei; japanischer Name: Kanehara Mineo, 金原峰雄; * 24. April 1948 in Kaho (heute: Kama), Präfektur Fukuoka; † 10. Juli 2010) war ein koreanisch-japanischer Dramatiker, Regisseur und Theaterleiter. Tsuka gehörte zur zweiten Generation der koreanischen Einwanderer in Japan und besaß nicht die japanische Staatsbürgerschaft. Er wurde in den 1960er Jahren einer der bedeutendsten Regisseure des Kleintheaters („Shōgekijō“). Seinen ersten großen Erfolg hatte er mit dem Stück Atami satsujin jiken (1973), für das er den Kishida-Kunio-Preis erhielt. Er gründete daraufhin 1974 die Theatergruppe Atami satsujin jiken, die 1980 mit dem Kinokuniya-Theater-Preis ausgezeichnet wurde. Für sein Drehbuch zum Film Die Todestreppe (Regie: Kinji Fukasaku) erhielt er 1983 den Japanese Academy Award. 1990 wurde er für Hiryūden ’90: Kitsuriku no aki (飛龍伝'90 殺戮の秋) mit dem Yomiuri-Literaturpreis ausgezeichnet.
Jirō Kawasaki (jap. 川崎 二郎 Kawasaki Jirō; * 15. November 1947 in Iga, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der…Jirō Kawasaki (jap. 川崎 二郎 Kawasaki Jirō; * 15. November 1947 in Iga, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und ehemaliger Verkehrs- und Sozialminister. Innerparteilich gehörte er zuletzt zur Tanigaki-Gruppe (vormals Tanigaki-Faktion). Kawasaki arbeitete nach seinem Studienabschluss an der Keiō-Universität zunächst für Matsushita Denki Sangyō (Panasonic). Bei der Shūgiin-Wahl 1979 kandidierte er im Fünfmandatswahlkreis Mie 1 für den Sitz seines im Vorjahr verstorbenen Vaters, erhielt aber nur den sechsthöchsten Stimmenanteil. Bei den Neuwahlen 1980 erreichte er Platz drei und zog ins Shūgiin ein. 1983 erneut abgewählt wurde er ab 1986 insgesamt elfmal wiedergewählt, ab 1996 im neu geschaffenen Einzelwahlkreis Mie 1; 1996 und 2009 konnte er allerdings nur über den Verhältniswahlblock Tōkai einen Sitz im Shūgiin behaupten. Zur Wahl 2017 verlor Mie einen Wahlkreis und Kawasaki wechselte in den neu zugeschnittenen Wahlkreis Mie 2; er unterlag Masaharu Nakagawa, gewann aber mit einer relativ knappen Niederlage einen LDP-Sitz bei der Verhältniswahl Tōkai. 1990 erhielt Kawasaki als parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Postministerium erstmals einen Regierungsposten, in den 1990er Jahren übernahm er unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten und Vorsitzender des Ausschusses für regionale Verwaltung (chiho gyōsei) vermehrt Führungspositionen in Partei und Parlament. 1998 wurde er im Kabinett Obuchi erstmals Minister und übernahm das Verkehrsministerium, ab 1999 auch die Behörde für die Entwicklung Hokkaidōs. Während der „Katō-Rebellion“ im Jahr 2000 gehörte er zu den Anhängern Kōichi Katōs und enthielt sich bei dem Misstrauensvotum gegen den Parteivorsitzenden-Premierminister Yoshirō Mori. Moris Nachfolger Koizumi berief Kawasaki 2005 als Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales in sein 3. Kabinett. In dieser Funktion nahm er unter anderem an den Rindfleischgesprächen mit den Vereinigten Staaten über die Aufhebung des Importverbotes für US-Rindfleisch teil, das nach den dortigen BSE-Fällen 2003 verhängt worden und 2005 nur vorübergehend aufgehoben worden war. Nach dem LDP-Machtverlust 2009 berief der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki Kawasaki als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten in die Parteiführung. Im September 2010 wurde er durch Ichirō Aisawa abgelöst. Zur Shūgiin-Wahl 2021 trat Kawasaki nicht mehr an.
Kōichi Yamamoto (jap. 山本 公一 Yamamoto Kōichi; * 4. September 1947 in Uwajima in der Präfektur Ehime; † 31. Oktober 2023…Kōichi Yamamoto (jap. 山本 公一 Yamamoto Kōichi; * 4. September 1947 in Uwajima in der Präfektur Ehime; † 31. Oktober 2023 in Tokio) war ein japanischer Politiker. Er war bis 2021 Unterhausabgeordneter für den 4. Wahlkreis von Ehime und von 2016 bis 2017 Umweltminister im umgebildeten dritten Kabinett Abe. Er gehörte der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin der Tanigaki-Faktion, später deren indirekten Nachfolger Yūrinkai/Tanigaki-Gruppe.
Ichirō Fujisaki (jap. 藤﨑 一郎, Fujisaki Ichirō; * 1947) ist ein japanischer Diplomat und seit Juni 2008 Botschafter…Ichirō Fujisaki (jap. 藤﨑 一郎, Fujisaki Ichirō; * 1947) ist ein japanischer Diplomat und seit Juni 2008 Botschafter seines Landes in den Vereinigten Staaten. Fujisaki besuchte die Vereinigten Staaten erstmals als Schüler in den frühen 1960er Jahren. Sein Vater, Masato Fujisaki, war zu dieser Zeit von 1960 bis 1962 der japanische Generalkonsul in Seattle und die Familie lebte im Distrikt Magnolia. In den frühen 1970er Jahren studierte er für jeweils ein Jahr an der Brown University und der Stanford University Graduate School. Von 1987 bis 1988 war Fujisaki research associate des International Institute for Strategic Studies in London. Von 1991 bis 1995 war er lecturer für Internationale Beziehungen an Sophia-Universität in Tokio. Während seiner diplomatischen Karriere, die er 1969 begann, war Fujisaki in Jakarta, in Paris bei der OECD, sowie in London tätig. Von 1995 bis 1999 arbeitete er an der japanischen Botschaft in Washington, D.C. Vor seiner Ernennung zum japanischen Botschafter in den Vereinigten Staaten war er von 2005 bis 2008 stellvertretender Repräsentant Japans, im Rang eines Botschafters, in Genf bei den Vereinten Nationen und bei der Welthandelsorganisation (WTO). Während seines Aufenthaltes in Genf fungierte er des Weiteren als Vorsitzender des Exekutivkomitees des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR). Innerhalb des japanischen Außenministeriums in Tokio bekleidete Fujisaki unter anderem den Posten als stellvertretender Generaldirektor der Asien-Abteilung sowie den des Generaldirektors der Nordamerika-Abteilung. Im Anschluss wurde er zum shingikan (Position unter den Staatssekretären) im Außenministerium ernannt. Während mehrerer G8-Treffen begleitete er den japanischen Premierminister als persönlicher Berater. Er spricht fließend englisch und französisch. Fujisaki ist verheiratet und hat zwei Töchter, die in Japan als Journalistinnen arbeiten. Er ist ein Cousin des japanischen Politikers Takeaki Matsumoto.
Ikuo Hayashi (* 23. Januar 1947) ist ein ehemaliger Herzchirurg, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine…Ikuo Hayashi (* 23. Januar 1947) ist ein ehemaliger Herzchirurg, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine Beteiligung am Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Nach seinem Beitritt zur Ōmu Shinrikyō Sekte 1990 übernahm er das Amt des Ministers für Gesundheit in dieser Hierarchie und war in dieser Funktion u. a. am Mentizid verschiedener Mitglieder beteiligt.
Tetsurō Yano (jap. 矢野 哲朗, Yano Tetsurō; * 6. November 1946 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Tetsurō Yano (jap. 矢野 哲朗, Yano Tetsurō; * 6. November 1946 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Shintō Kaikaku, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, für Tochigi und ehemaliger Staatssekretär. Yano schloss 1970 sein Studium der Politikwissenschaften an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität ab. Anschließend wurde er Angestellter bei Sankyō Bussan 1983 wurde er für die erste von drei Legislaturperioden ins Präfekturparlament Tochigi gewählt. Bei der Sangiin-Wahl 1992 wechselte Yano in die nationale Politik und erhielt als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) in Tochigi (bis 2004: zwei Mandate) den zweithöchsten Stimmenanteil. Er wurde 1998 und 2004 wiedergewählt. In der LDP gehörte er zuletzt zur Ibuki-Faktion. In den 1990er Jahren war Yano unter anderem parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) in der Verteidigungsbehörde und im Landwirtschaftsministerium. 1999 übernahm er im Sangiin den Vorsitz des Auswärtigen und Verteidigungsausschuss. 2002 wurde er im Kabinett Koizumi Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Außenministerium. Im April 2010 verließ Yano gleichzeitig mit dem ehemaligen Sozialminister Yōichi Masuzoe die LDP. Gemeinsam mit Mitgliedern des Kaikaku Club gründeten sie für die Sangiin-Wahl 2010, bei der Yano selbst nicht als Kandidat antrat, die Shintō Kaikaku unter Masuzoes Vorsitz. Yano ist stellvertretender Vorsitzender der Partei.
Wataru Takeshita (jap. 竹下 亘, Takeshita Wataru; * 3. November 1946 in Kakeya (heute: Unnan), Präfektur Shimane; † 17.…Wataru Takeshita (jap. 竹下 亘, Takeshita Wataru; * 3. November 1946 in Kakeya (heute: Unnan), Präfektur Shimane; † 17. September 2021) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Shimane 2 und Wiederaufbauminister. Innerhalb der LDP führte er die Takeshita-Faktion.
Tadamori Ōshima (jap. 大島 理森, Ōshima Tadamori; * 6. September 1946 in Hachinohe, Präfektur Aomori) ist ein ehemaliger…Tadamori Ōshima (jap. 大島 理森, Ōshima Tadamori; * 6. September 1946 in Hachinohe, Präfektur Aomori) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war von 2015 bis 2021 Präsident des Abgeordnetenhauses (Shūgiin), des Unterhauses des Nationalparlaments. Er war dort für zwölf Wahlperioden ohne Unterbrechung von 1983 bis 2021 Abgeordneter aus Aomori, zuletzt ab 2017 für den neu zugeschnittenen 2. Wahlkreis. Ōshima gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, war am Ende aber wie die meisten Präsidenten und Vizepräsidenten fraktionslos. Innerparteilich führte er von 2012 bis 2015 die Ōshima-Faktion, die spätere Santō-Faktion, die schließlich in der Asō-Faktion aufging. Ōshima arbeitete nach seinem Studium an der Keiō-Universität für die Mainichi Shimbun. Von 1975 gehörte er für fünf Jahre dem Präfekturparlament Aomori an. Nach einer gescheiterten Kandidatur 1980 gehört er seit 1983 dem Shūgiin an, zunächst für den 1. Wahlkreis Aomori (4 Mandate), dann nach der Wahlrechtsreform von 1994 im Einzelwahlkreis Aomori 3, seit einer Neuordnung 2017, bei der Aomori einen Wahlkreis verlor, für den Wahlkreis 2. 1995 wurde Ōshima im Kabinett Murayama als Leiter der Umweltbehörde erstmals Minister (bis 1996). Unter Premierminister Yoshirō Mori war er von Juli bis Dezember 2000 Bildungsminister und Leiter der Behörde für Wissenschaft und Technologie und unter Jun’ichirō Koizumi von 2002 bis 2003, als er nach einem Skandal um politische Gelder zurücktrat, Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. In der LDP war er unter anderem stellvertretender Generalsekretär und mehrfach Vorsitzender des Präfekturverbandes Aomori, bevor er von 2000 bis 2002 und erneut von 2007 bis 2009 als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten in den engeren Kreis der Parteiführung aufrückte. Nach der Wahlniederlage der LDP bei der Shūgiin-Wahl 2009 berief ihn der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki zum LDP-Generalsekretär, im September 2010 zum stellvertretenden Vorsitzenden (fuku-sōsai), der zuletzt 2003 besetzt worden war. 2012 wurde unter dem Parteivorsitzenden Shinzō Abe (Machimura-Faktion) Masahiko Kōmura sein Nachfolger, kurz darauf übernahm Ōshima den Faktionsvorsitz von Kōmura. 2015 übergab er den Vorsitz an Akiko Santō, der ersten Frau an der Spitze einer LDP-Faktion. Am 21. April 2015 übernahm Ōshima das Amt des Präsidenten des Shūgiin, nachdem sein Vorgänger Nobutaka Machimura zurückgetreten war. 2017 wurde er wiedergewählt und wurde 2020 der am längsten amtierende Abgeordnetenhauspräsident der Geschichte. Zur Abgeordnetenhauswahl 2021 zog sich Ōshima aus der Politik zurück.
Masaaki Ōsawa (jap. 大澤 正明, Ōsawa Masaaki; * 21. Januar 1946 in Ojima, Landkreis Nitta (heute: Ōta), Präfektur Gunma)…Masaaki Ōsawa (jap. 大澤 正明, Ōsawa Masaaki; * 21. Januar 1946 in Ojima, Landkreis Nitta (heute: Ōta), Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker und war von 2007 bis 2019 Gouverneur von Gunma.
Miyoko Akashi (jap. 明石 美代子, Akashi Miyoko; * 1946 in der Präfektur Yamaguchi) ist eine japanische Diplomatin. Seit 2008…Miyoko Akashi (jap. 明石 美代子, Akashi Miyoko; * 1946 in der Präfektur Yamaguchi) ist eine japanische Diplomatin. Seit 2008 ist sie als Botschafterin Japans in Litauen akkreditiert. Zuvor war sie unter anderem in den Niederlanden und in Dänemark eingesetzt.
Hirofumi Nakasone (jap. 中曽根 弘文, Nakasone Hirofumi; * 28. November 1945 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein…Hirofumi Nakasone (jap. 中曽根 弘文, Nakasone Hirofumi; * 28. November 1945 in Takasaki, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Sangiin, dem Oberhaus, und war von September 2008 bis September 2009 Außenminister seines Landes. Innerhalb der LDP gehört er der Ibuki-Faktion an.
Nobutada „Gary“ Saji (japanisch 佐治 信忠, Saji Nobutada; * 25. November 1945) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist…Nobutada „Gary“ Saji (japanisch 佐治 信忠, Saji Nobutada; * 25. November 1945) ist ein japanischer Unternehmer. Er ist zusammen mit Takeshi Niinami Co-Chief Executive Officer von Suntory Holdings KK, der Dachgesellschaft des drittgrößten Spirituosenkonzern der Welt, der Marken wie Jim Beam und Maker’s Mark herstellt, aber auch Bierbrauer und Lebensmittelhersteller ist. Suntory kaufte U.S. Beam, den Hersteller von Jim Beam und Maker’s Mark Bourbon, im Jahr 2014 für 16 Milliarden US-Dollar.
Seiichi Ōta (jap. 太田 誠一, Ōta Seiichi; * 30. Oktober 1945 in Fukuoka; † 4. Dezember 2024 in Tokio) war ein japanischer…Seiichi Ōta (jap. 太田 誠一, Ōta Seiichi; * 30. Oktober 1945 in Fukuoka; † 4. Dezember 2024 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Er war bis 2009 Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und war von August bis September 2008 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei im Kabinett. Innerhalb der LDP gehörte er zur Koga-Faktion.
Chōkitsu Kurumatani (jap. 車谷 長吉, Kurumatani Chōkitsu, eigentl.: Kurumatani Yoshihiko (車谷 嘉彦); * 1. Juli 1945 in…Chōkitsu Kurumatani (jap. 車谷 長吉, Kurumatani Chōkitsu, eigentl.: Kurumatani Yoshihiko (車谷 嘉彦); * 1. Juli 1945 in Shikama, Präfektur Hyōgo (heute: Himeji); † 17. Mai 2015 in Tōkyō) war ein japanischer Schriftsteller. Bereits auf der Oberschule entwickelte Kurumatani den Wunsch, Schriftsteller zu werden, nachdem er Werke von Natsume Sōseki und Mori Ōgai gelesen hatte. Er studierte Germanistik an der Keiō-Universität, wobei die Lektüre von Franz Kafkas Die Verwandlung der Auslöser für die Wahl des Studiengangs war. Er arbeitete für eine Werbeagentur und ein Verlagshaus sowie als Hilfskoch in verschiedenen Orten der Region Kansai. 1993 erhielt er den Mishima-Preis für Shiotsubo no saji, zwei Jahre später den Hirabayashi-Taiko-Literaturpreis für Hyōryūbutsu. 1998 wurde er für Akame shijūyataki shinjū misui mit dem Naoki-Preis, 2001 für Musashimaru mit dem Kawabata-Yasunari-Literaturpreis ausgezeichnet.
Katsuhiko Mikoshiba (japanisch 御子柴 克彦 Mikoshiba Katsuhiko; * 1945 in Nagano, Japan) ist ein japanischer…Katsuhiko Mikoshiba (japanisch 御子柴 克彦 Mikoshiba Katsuhiko; * 1945 in Nagano, Japan) ist ein japanischer Neurowissenschaftler.
Naoko Fukazu (jap. 深津 尚子, Fukazu Naoko; * 23. Dezember 1944 in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige japanische…Naoko Fukazu (jap. 深津 尚子, Fukazu Naoko; * 23. Dezember 1944 in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. Sie wurde 1965 Weltmeisterin im Einzel.
Kuniya Daini (jap. 大仁 邦彌, Daini Kuniya; * 12. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer…Kuniya Daini (jap. 大仁 邦彌, Daini Kuniya; * 12. Oktober 1944 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und jetziger -funktionär.
Hiroko Nakamura, eigentlich Hiroko Fukuda, (* 25. Juli 1944 in Yamanashi; † 26. Juli 2016 in Tokio) war eine japanische…Hiroko Nakamura, eigentlich Hiroko Fukuda, (* 25. Juli 1944 in Yamanashi; † 26. Juli 2016 in Tokio) war eine japanische klassische Pianistin.
Masataka Shimizu (jap. 清水 正孝, Shimizu Masataka; * 23. Juni 1944 in der Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Manager…Masataka Shimizu (jap. 清水 正孝, Shimizu Masataka; * 23. Juni 1944 in der Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Manager und war von 2008 bis 2011 Präsident (torishimariyaku shachō) des Energieunternehmens Tōkyō Denryoku (TEPCO) und einer der Vizepräsidenten des japanischen Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes Nippon Keidanren. Vor seiner Ernennung zum Präsidenten von TEPCO als Nachfolger von Tsunehisa Katsumata war Shimizu seit 1968 in unterschiedlichen Position für das Unternehmen tätig, zuletzt seit 2004 als Geschäftsführer und seit 2006 als Vizepräsident. Als Präsident leitete er die erste Kapitalerhöhung des Unternehmens durch Ausgabe neuer Aktien seit 29 Jahren ein. Dadurch werde das Unternehmen in die Lage versetzt, in Kernenergie und andere Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes zu investieren und sich an ausländischen Energieversorgungsprojekten zu beteiligen. Im Juli 2010 wurde Shimizu in den Verwaltungsrat der World Association of Nuclear Operators (WANO) gewählt. Als sein persönliches Lebensmotto und Bestandteil seiner Managementphilosophie bezeichnet Shimizu kankyakka (看脚下), einen bekannten Ausdruck aus dem Zen-Buddhismus, die etwa „achte auf das, was unter Deinen Füßen ist“ bedeutet. Nach einer Pressekonferenz vom 13. März 2011, zwei Tage nach Beginn der Unfallserie im Kernkraftwerk Fukushima I, wurde Masataka Shimizu eine Zeitlang nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen; seine Abwesenheit wurde mit Krankheit begründet. Wegen der Störfälle und den damit verbundenen Milliardenverlusten von TEPCO wurde von verschiedenen Seiten der Rücktritt Shimizus gefordert. Nach einmonatiger Abwesenheit von der Öffentlichkeit besuchte Shimizu am 11. April 2011 das Verwaltungsgebäude der Präfektur Fukushima. Der Gouverneur der Präfektur Yūhei Satō lehnte eine Begegnung mit ihm ab. Später wurde bekannt, dass die japanische Regierung ihm einen Platz in einer Militärmaschine verweigerte, mit der er am 11. März 2011, unmittelbar nach dem Störfall, in das Hauptquartier des Krisenmanagements reisen wollte. Sein verspätetes Eintreffen am nächsten Tag wird von Experten für das zögerliche Krisenmanagement des Konzerns mit verantwortlich gemacht. Am 20. Mai 2011 gab Shimizu bekannt, im Zuge der Atomkatastrophe von Fukushima zum 28. Juni zurückzutreten. Im Juni 2012 trat Shimizu als externes Mitglied in den Vorstand der Fuji Oil Company ein. Tepco ist der größte Aktionär der Muttergesellschaft von Fuji Oil, Shimizus neue Anstellung wurde in der japanischen Öffentlichkeit als Goldener Fallschirm stark kritisiert.
Genjirō Kaneko (jap. 金子 原二郎 Kaneko Genjirō; * 8. Mai 1944 in Ikitsuki, Landkreis Kitamatsuura (heute: Hirado)…Genjirō Kaneko (jap. 金子 原二郎 Kaneko Genjirō; * 8. Mai 1944 in Ikitsuki, Landkreis Kitamatsuura (heute: Hirado), Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker Von 1998 bis 2010 war er parteiloser Gouverneur von Nagasaki. Davor seit 1983 im Abgeordnetenhaus und danach bis 2022 im Senat war er Abgeordneter im Nationalparlament für Nagasaki als Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin zuletzt der Kishida-Faktion. Von 2021 bis 2022 war er Minister für Landwirtschaft, Forst und Fischerei im ersten und zweiten Kabinett Kishida.
Hidenao Nakagawa (jap. 中川 秀直, Nakagawa Hidenao; * 2. Februar 1944 in Shinjuku, Präfektur Tokio als Hidenao Satō (佐藤 秀直…Hidenao Nakagawa (jap. 中川 秀直, Nakagawa Hidenao; * 2. Februar 1944 in Shinjuku, Präfektur Tokio als Hidenao Satō (佐藤 秀直, Satō Hidenao)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter des Shūgiin, dem Unterhaus. Er war unter anderem Co-Vorsitzender der Machimura-Faktion, Minister und LDP-Generalsekretär.
Kenji Yamaoka (japanisch 山岡 賢次 Yamaoka Kenji; * 25. April 1943 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker…Kenji Yamaoka (japanisch 山岡 賢次 Yamaoka Kenji; * 25. April 1943 in der Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker in der Liberalen Partei, ehemaliger Abgeordneter des Shūgiin für den 4. Wahlkreis Tochigi und ehemaliger Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit.
Kazuyoshi Kaneko (jap. 金子 一義, Kaneko Kazuyoshi; * 20. Dezember 1942 in der Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger…Kazuyoshi Kaneko (jap. 金子 一義, Kaneko Kazuyoshi; * 20. Dezember 1942 in der Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin zuletzt der Kishida-Faktion. Er war von 1986 bis 2017 Abgeordneter aus Gifu im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und zweimal Minister.
Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger…Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehört er der Nikai-Faktion an.
Rei Kawakubo (japanisch 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische…Rei Kawakubo (japanisch 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische Prêt-à-porter-Modedesignerin aus Tokio.
Sōichi Aikawa (japanisch 相川 宗一 Aikawa Sōichi; * 13. September 1942 in Urawa-ku; † 25. Januar 2021 in Saitama) war ein…Sōichi Aikawa (japanisch 相川 宗一 Aikawa Sōichi; * 13. September 1942 in Urawa-ku; † 25. Januar 2021 in Saitama) war ein japanischer Politiker und von 2001 bis 2009 der erste Bürgermeister der Stadt Saitama. Aikawa studierte an der Keiō-Universität und graduierte dort 1965. Bevor er Mai 2001 erster Bürgermeister von Saitama wurde, war Aikawa von Oktober 1980 bis April 1991 Abgeordneter im Parlament der Präfektur Saitama sowie für 10 Jahre, von März 1991 bis April 2001, Bürgermeister der Stadt Urawa. Am 24. Mai 2009 verlor Aikawa, der von der LDP und der Kōmeitō unterstützt worden war, die Bürgermeisterwahl gegen den von der oppositionellen Demokratischen Partei gestützten Hayato Shimizu, der ihn am 27. Mai 2009 ablöste.
Hiroshi Nakai (jap. 中井 洽, Nakai Hiroshi; * 10. Juni 1942 in Changchun, Republik China (heute: Volksrepublik China); †…Hiroshi Nakai (jap. 中井 洽, Nakai Hiroshi; * 10. Juni 1942 in Changchun, Republik China (heute: Volksrepublik China); † 22. April 2017 in Tokio) war ein japanischer Politiker, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, zuletzt für die Demokratische Partei, und Minister. Innerparteilich gehörte er den Ozawa- und Kawabata-Gruppen an.
Ichirō Ozawa (jap. 小沢 一郎, Ozawa Ichirō, * 24. Mai 1942 in Shitaya (heute: Taitō), Tokio) ist ein japanischer Politiker…Ichirō Ozawa (jap. 小沢 一郎, Ozawa Ichirō, * 24. Mai 1942 in Shitaya (heute: Taitō), Tokio) ist ein japanischer Politiker (LDP→JRP→NFP→LP→DPJ→LF→Mirai→Seikatsu→LP→DVP→KDP→Chūdō) und war von 1969 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Iwate 3. In der Liberaldemokratischen Partei (LDP) einst Generalsekretär, löste er mit seinem Austritt 1993 den erstmaligen Machtverlust der LDP mit aus. In den 1990er Jahren war er danach einer der Führungspolitiker des Umbaus der Parteienlandschaft und führte zeitweise unter anderem zwei große Parteien, die die schon 1994 wiederhergestellte LDP-Regierung beenden sollten, die Neue Fortschrittspartei (NFP), die vorübergehend weite Teile der zersplitterten Opposition sammelte, und die Demokratische Partei (DPJ). Letztere konnte zwar 2009 tatsächlich die LDP in die Opposition zwingen; aber Ozawa, der kurz zuvor vom Parteivorsitz zurückgetreten war, geriet mehrfach in Konflikt mit der Parteiführung und war von Skandalen betroffen. 2012 verließ er die DPJ in Opposition zur vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda betriebenen Mehrwertsteuererhöhung. Von Januar 2013 bis April 2019 war er (ab 2015: Ko-)Vorsitzender der Liberalen Partei (bis 2016 Seikatsu no Tō).
Tadamasa Kodaira (jap. 小平 忠正, Kodaira Tadamasa; * 18. März 1942 in Iwamizawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker.…Tadamasa Kodaira (jap. 小平 忠正, Kodaira Tadamasa; * 18. März 1942 in Iwamizawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker. Er war von 1990 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Hokkaidō 10 als Mitglied der Demokratischen Partei (darin der Hatoyama- und Ex-DSP-Gruppen). Kodaira, der Sohn des langjährigen DSP-Shūgiinabgeordneten Tadashi Kodaira, wurde nach seinem Studium an der Keiō-Universität Angestellter des Handelshauses Tōmen (heute Teil von Toyota Tsūshō). 1972 verließ er das Unternehmen und gründete in Kurisawa einen Viehzuchtbetrieb. Kodairas Vater wurde bei der Shūgiin-Wahl 1986 im fünfmandatigen Wahlkreis Hokkaidō 4 (der Wahlkreis von unter anderem Yukio Hatoyama und Seiichi Ikehata) abgewählt und zog sich aus der Politik zurück. Bei der nächsten regulären Wahl 1990 trat Tadamasa Kodaira für die DSP im Wahlkreis seines Vaters an und wurde mit dem vierthöchsten Stimmenanteil erstmals gewählt. Er wurde 1993 und seit 1996 fünfmal in Folge im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 10 wiedergewählt. Die Neue Fortschrittspartei, in der die DSP aufgegangen war, verließ er schon 1995 und schloss sich der Neuen Partei Sakigake seines bisherigen Wahlkreiskonkurrenten Hatoyama an. Während des ersten Kabinetts Hashimoto war er parlamentarischer Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium. Nach der Gründung der Demokratischen Partei 1996 wurde Kodaira dort der erste Vorsitzende im Präfekturverband Hokkaidō. Später war er unter anderem Vorsitzender im Kommunikationsausschuss und im Landwirtschaftsausschuss des Shūgiin, 2010 übernahm er den Vorsitz im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Im 3. umgebildeten Kabinett Noda wurde Kodaira 2012 Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister für Verbraucher und Lebensmittelsicherheit. Nach dem Rücktritt von Keishū Tanaka als Justizminister übernahm er zusätzlich für einige Stunden kommissarisch dessen Posten. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde er als einer von acht Ministern im Kabinett aus dem Parlament gewählt, seinen Wahlkreis verlor er erstmals seit der Einführung der Einmandatswahlkreise an Hisashi Inatsu von der Kōmeitō.
Katsuaki Watanabe (jap. 渡辺 捷昭 Watanabe Katsuaki; * 13. Februar 1942 in der Präfektur Mie) ist…Katsuaki Watanabe (jap. 渡辺 捷昭 Watanabe Katsuaki; * 13. Februar 1942 in der Präfektur Mie) ist torishimariyaku-fuku-kaichō (取締役副会長, „Vorstand und stellvertretender Vorsitzender“) der Toyota Jidōsha K.K. (engl. Toyota Motor Corp.). Watanabe erhielt seinen Abschluss an der Keiō-Universität in Wirtschaft im Jahre 1964 und arbeitet seither bei Toyota. 2005 folgte er Fujio Chō als „leitender Direktor und Präsident“ (daihyō-torishimariyaku-shachō). Während seiner Karriere gewann er durch seine Kostenreduzierungen an Reputation im Unternehmen. 2009 wurde er durch Akio Toyoda abgelöst. Watanabe wurde vom TIME magazine zu den 100 einflussreichsten Personen des Jahres 2005 gezählt. Katsuaki Watanabe wurde 1942 in der Präfektur Mie geboren und lebt heute in der Stadt Toyota. Er ist verheiratet und hat drei Töchter. Der Amateurmusiker Watanabe singt außerdem in einem Männerchor und spielt gerne Golf und Tennis.
Jun’ichirō Koizumi (japanisch 小泉 純一郎 Koizumi Jun’ichirō; * 8. Januar 1942 in Yokosuka, Japan) ist ein japanischer…Jun’ichirō Koizumi (japanisch 小泉 純一郎 Koizumi Jun’ichirō; * 8. Januar 1942 in Yokosuka, Japan) ist ein japanischer Politiker. Er war von 2001 bis 2006 Vorsitzender der Regierungspartei LDP und Premierminister Japans.
Masahiko Satō (jap. 佐藤 允彦, Satō Masahiko; * 6. Oktober 1941 in Tōkyō) ist ein japanischer Jazzpianist, Arrangeur und…Masahiko Satō (jap. 佐藤 允彦, Satō Masahiko; * 6. Oktober 1941 in Tōkyō) ist ein japanischer Jazzpianist, Arrangeur und Komponist.
Yūji Ōno, auch Yuji Ohno (jap. 大野 雄二, Ōno Yūji; * 30. Mai 1941 in Atamai, Präfektur Shizuoka; † 4. Mai 2026) war ein…Yūji Ōno, auch Yuji Ohno (jap. 大野 雄二, Ōno Yūji; * 30. Mai 1941 in Atamai, Präfektur Shizuoka; † 4. Mai 2026) war ein japanischer Funk-, Pop- und Jazzmusiker (Piano, Arrangement, Komposition, Bandleader), der sich ab den 1970er-Jahren vorrangig als Filmkomponist betätigte.
Hiroshi Hoketsu (jap. 法華津 寛, Hoketsu Hiroshi; * 28. März 1941 in Tokio) ist ein japanischer Dressurreiter, der als der…Hiroshi Hoketsu (jap. 法華津 寛, Hoketsu Hiroshi; * 28. März 1941 in Tokio) ist ein japanischer Dressurreiter, der als der beste seiner Sportart in seinem Heimatland gilt und zahlreiche Turniere gewann.
Jun’ichi Saga (jap. 佐賀 純一, Saga Jun’ichi; * 1941 in Japan) ist ein japanischer Buchautor, der an der Keiō-Universität…Jun’ichi Saga (jap. 佐賀 純一, Saga Jun’ichi; * 1941 in Japan) ist ein japanischer Buchautor, der an der Keiō-Universität in Medizin promovierte und im nordöstlich von Tokio gelegenen Tsuchiura (Präfektur Ibaraki) eine Arztpraxis unterhält. In seiner Arbeit als Autor lässt er sich von seinen zumeist älteren Patienten inspirieren, deren Erzählungen er für seine Buchprojekte als Notizen festhält. Für ein dokumentarisches Buch, das die Emigration der Japaner nach Hawaii nachgezeichnet hat, erhielt er den NHK Prize und sein Buch Memories of Silk wurde von der ausländischen Presse in Japan als Buch des Jahres ausgezeichnet. Sein Buch Confessions of a Yakuza diente als unautorisierte Vorlage für Bob Dylans "Love and Theft" Album von 2001. Saga nahm Dylan die unautorisierte Benutzung seiner Texte aber nicht übel, sondern freute sich Presseberichten zufolge darüber, dass sein Werk als Inspirationsquelle dienen durfte.
Naoki Tanaka (jap. 田中 直紀, Tanaka Naoki; * 19. Juni 1940 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa als 鈴木 直紀, Suzuki Naoki) ist…Naoki Tanaka (jap. 田中 直紀, Tanaka Naoki; * 19. Juni 1940 in Kanazawa, Präfektur Ishikawa als 鈴木 直紀, Suzuki Naoki) ist ein japanischer Politiker. Er war von 1998 bis 2016 für drei Perioden Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Niigata, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Fortschrittspartei. Naoki Suzuki, der Sohn des Politikers Naoto Suzuki, wuchs in Tokio auf, studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität Politikwissenschaft und wurde nach seinem Abschluss 1965 Angestellter von Nippon Kōkan K.K. (engl. NKK Corp.; heute JFE Engineering K.K.). Er heiratete 1969 Makiko Tanaka, die Tochter von LDP-Generalsekretär Kakuei Tanaka (Tanaka-Faktion, später Parteivorsitzender-Premierminister), dessen Familiennamen er annahm. 1981 verließ er Nippon Kōkan und übernahm Leitungsfunktionen in verschiedenen Unternehmen, darunter auch im Vorstand von Echigo Kōtsū, einem Reisebus- und Immobilienunternehmen der Tanaka-Familie in der Präfektur Niigata, eine Position, die er bis heute hält. 1983 wechselte Tanaka in die Politik: Bei der Wahl 1983 zum Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, wurde er im dreimandatigen 3. Wahlkreis Fukushima als LDP-Kandidat erstmals gewählt. 1986 wiedergewählt, verlor er 1990 den dritten Platz und damit sein Mandat um rund 200 Stimmen an Gōji Sakamoto (LDP, Abe-Faktion). 1993, nach dem Rückzug des langjährigen LDP-Kandidaten und ehemaligen Sozialministers Kunikichi Saitō (Miyazawa-Faktion), wurde Tanaka als einer von nur zwei LDP-Kandidaten noch einmal wiedergewählt, bevor er 1996 nach neuem Wahlrecht den Einzelwahlkreis Fukushima 5 an Gōji Sakamoto (inzwischen NFP) verlor und damit abgewählt wurde. Von 1989 war Tanaka parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium unter dem ersten Kabinett Kaifu. Bei der Sangiin-Wahl 1998 kandidierte Tanaka als Unabhängiger mit Unterstützung seiner Frau und einzelner anderer Abgeordneter in der Präfektur Niigata (zwei Mandate je Wahl) und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt. Er schloss sich danach wieder der LDP an und wurde 2001 Vizeminister im Landwirtschaftsministerium (bis September 2001). 2004 noch als LDP-Kandidat wiedergewählt, verließ er später die LDP und trat 2009 gemeinsam mit seiner Frau der DPJ bei, für die er 2010 für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt wurde. Im Sangiin war Tanaka unter anderem Vorsitzender des Auswärtigen und Verteidigungsausschusses (2009–2010) und des Ethiksonderausschusses (ab 2010). Vom 13. Januar bis 4. Juni 2012 war er als Verteidigungsminister im ersten umgebildeten Noda-Kabinett. Bei der Sangiin-Wahl 2016 wechselte Tanaka in den nationalen Verhältniswahlkreis. Niigata wurde 2016 Einmandatswahlkreis, und die Demokratische Fortschrittspartei, in der die DPJ im Frühjahr 2016 aufging, einigte sich später mit drei weiteren Oppositionsparteien auf Yūko Mori – bis 2013 in der anderen Klasse für Niigata im Oberhaus – als (erfolgreiche) Einheitskandidatin der Opposition. Im Verhältniswahlkreis erhielt Tanaka mit 86.596 Stimmen nur den 16. Platz auf der Liste der Fortschrittspartei und schied somit bei nur elf Verhältniswahlsitzen insgesamt aus dem Sangiin aus.
Hiromasa „Colgen“ Suzuki (jap. 鈴木 宏昌, Suzuki Hiromasa; * 26. Mai 1940; † 21. Mai 2001 in der Präfektur Tokyo) war ein…Hiromasa „Colgen“ Suzuki (jap. 鈴木 宏昌, Suzuki Hiromasa; * 26. Mai 1940; † 21. Mai 2001 in der Präfektur Tokyo) war ein japanischer Fusion- und Jazzmusiker (Piano, Keyboards, Synthesizer, E-Piano, Komposition, Arrangement), der sich auch als Filmkomponist betätigte. Hiromasa Suzuki, der ab den späten 1960er-Jahren in der japanischen Jazz-, Funk- und Fusion-Szene aktiv war, spielte mit Kiyoshi Sugimoto Quartett, mit Akira Ishikawa und im Terumasa Hino Quintett, mit dem 1968 erste Aufnahmen entstanden; außerdem gehörte er der Formation The Freedom Unity an (Salute to Soul (Columbia, 1971) mit Akira Ishikawa, Hiroshi Suzuki, Kunimitsu Inaba, Takeru Muraoka). Nach einem Debütalbum, das er 1972 bei RCA vorlegte (ロック・ジョイント琵琶〜組曲 ふることふみ), veröffentlichte er mit seinen diversen Bandprojekten eine Reihe von Alben wie High-Flying (1976), Colgen World (1976) und Umi no Triton (海のトリトン, Umi no Toriton; Columbia, 1978). Ab den frühen 70er-Jahren spielte Suzuki ferner mit Takeru Muraoka, Abbey Lincoln, (People in Me, 1973), Jiro Inagaki, Kiyoshi Sugimoto, Norio Maeda, Hidefumi Toki sowie als Begleiter der Sängerinnen Kimiko Kasai, Masako Miyazaki, Anli Sugano, Salena Jones und Harumi Kaneko. Der Diskograf Tom Lord listet ihn im Bereich des Jazz/Fusion zwischen 1968 und 1994 bei 46 Aufnahmesessions, an denen er beteiligt war. Suzuki schrieb außerdem eine Reihe von Filmmusiken, meist für Fernsehserien und -shows wie Umi no Triton (1972), Wakakusa no Charlotte (1977) und Kon’ya wa Saikō! (1981).
Tomomi Muramatsu (japanisch 村松 友視, Muramatsu Tomomi; geboren 10. April 1940 in Tokio) ist ein japanischer…Tomomi Muramatsu (japanisch 村松 友視, Muramatsu Tomomi; geboren 10. April 1940 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Herausgeber und Essayist.
Takeo Hiranuma (jap. 平沼 赳夫, Hiranuma Takeo; * 3. August 1939 im Bezirk Shibuya, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein…Takeo Hiranuma (jap. 平沼 赳夫, Hiranuma Takeo; * 3. August 1939 im Bezirk Shibuya, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1980 bis 2017 war er für zwölf Wahlperioden Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Okayama 3 (vor 1996 Okayama 1). Als langjähriges Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP) war er Minister in mehreren Kabinetten und saß verschiedenen Shūgiin-Ausschüssen vor, bevor er die Partei 2005 verließ, aber 2015 wieder in die LDP zurückkehrte. Hiranuma wurde nach Abschluss seines Studiums an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität 1962 Angestellter des Textilunternehmens Nittō Bōseki, wo er bis 1973 blieb. Seine ersten Kandidaturen für das Shūgiin im damaligen Fünfmandatswahlkreis Okayama 1 scheiterten: 1976 als Parteiloser und 1979 für die LDP. Von 1978 bis 1980 war er Sekretär von Landwirtschaftsminister Ichirō Nakagawa. Im nächsten Versuch bei der Shūgiin-Wahl 1980 erzielte er den höchsten Stimmenanteil im Wahlkreis und wurde dort bis zur Wahlrechtsreform viermal in Folge wiedergewählt, seither sechsmal im Einzelwahlkreis Okayama 3 bestätigt. In der LDP schloss er sich der Nakagawa-Faktion von Ichirō Nakagawa an, die später von Shintarō Ishihara übernommen wurde und schließlich 1984 der Fukuda-Faktion beitrat. In den 1990er Jahren folgte er Shizuka Kamei ins Shisuikai. 1987 wurde Hiranuma parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Finanzministerium, in den 1990er Jahren übernahm er den Vorsitz in verschiedenen Shūgiin-Ausschüssen (Finanzen 1991, Landwirtschaft 1993, Geschäftsordnungsausschuss 1996–1997). Im Kabinett Murayama war er von 1995 bis 1996 als Verkehrsminister erstmals Minister. Im Jahr 2000 übernahm er im Kabinett Mori II das MITI und blieb auch im Nachfolgeministerium METI und unter Moris Nachfolger Jun’ichirō Koizumi bis 2003 Minister. 2005 stimmte Hiranuma gegen Koizumis Postprivatisierungsgesetz und musste bei den Neuwahlen 2005 als Parteiloser antreten; die LDP stellte Toshiko Abe als „Attentäter“-Kandidatin auf, aber Hiranuma verteidigte sein Wahlkreismandat klar. Anders als die meisten Postprivatisierungs„rebellen“ kehrte er später nicht in die LDP zurück und schloss sich auch nicht den neuen Parteien der „Rebellen“ NVP oder NPJ an. Für die Shūgiin-Wahl 2009 stellte er stattdessen eine eigene Gruppe von Kandidaten als Hiranuma-Gruppe zusammen. Nach der Wahl gründete er mit zwei weiteren Abgeordneten eine gemeinsame Fraktion. 2010 verließ Hiranuma die Hiranuma-Gruppe und gründete gemeinsam mit weiteren ehemaligen LDP-Politikern Tachiagare Nippon („Steh auf, Japan!“), die er danach als Vorsitzender führte. Anfang 2012 kündigte Hiranuma gemeinsam mit Shizuka Kamei (NVP) und Shintarō Ishihara (parteilos) die Gründung einer neuen Partei an, der sich nach Hoffnung der Initiatoren auch zahlreiche konservative Abgeordnete der beiden großen Parteien anschließen sollten. Im November 2012 begründete er zusammen mit Ishihara die Taiyō no Tō („Partei der Sonne“), die wenige Tage später in der Nippon Ishin no Kai von Tōru Hashimoto, dem ehemaligen Gouverneur von Ōsaka, aufging. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verteidigte Hiranuma seinen Wahlkreis gegen die Liberaldemokratin Toshiko Abe und gewann damit eines von nur zwei Wahlkreismandaten der Ishin no Kai außerhalb der Präfektur Ōsaka. 2014 begründete er mit Ishihara die Jisedai no Tō („Partei der nächsten Generation“), in der er Parteivorsitzender war. Hiranuma war Vorsitzender der Parlamentariergruppe im Nationalparlament der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi (Nippon kaigi Kokkai giin kondankai), der auch Premier Abe, eine Reihe weiterer Minister und zahlreiche Abgeordnete vor allem, aber nicht nur, der LDP angehören. Zur Wahl 2017 zog sich Hiranuma aus dem Abgeordnetenhaus zurück. Sein Sohn Shōjirō bewarb sich als einer von zwei konservativen Kandidaten ohne LDP-Nominierung für die Nachfolge im Sitz Okayama 3, unterlag aber knapp um weniger als 4000 Stimmen Toshiko Abe, für die die LDP eine Wahlempfehlung abgegeben hatte und die nach erfolgreicher Wahl rückwirkend nachnominiert wurde. Im zweiten Anlauf siegte Shōjirō als unabhängiger Herausforderer bei der Wahl 2021 gegen Abe und trat anschließend der LDP-Fraktion bei.
Keigo Shimizu (japanisch 清水 啓吾 Shimizu Keigo; * 2. Juli 1939 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer…Keigo Shimizu (japanisch 清水 啓吾 Shimizu Keigo; * 2. Juli 1939 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer.
Gōzō Yoshimasu (jap. 吉増 剛造, Yoshimasu Gōzō; * 22. Februar 1939 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Gōzō Yoshimasu (jap. 吉増 剛造, Yoshimasu Gōzō; * 22. Februar 1939 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Lyriker. Yoshimasu studierte an der Keiō-Universität. Von 1970 bis 1971 war er im Rahmen des Fulbright-Programms Gastautor an der University of Iowa. 1979–81 war er Poet-in-Residence an der Oakland University, seit 1984 unterrichtet er an der Kunsthochschule Tama. Bekannt wurde er als Autor und Rezitator avantgardistischer Lyrik. 1971 wurde er mit dem Takami-Jun-Preis für Ōgon shihen (黄金詩篇) ausgezeichnet. 1979 erhielt er den Rekitei-Preis, 1984 den Hanatsubaki-Preis für moderne Poesie. Den Mainichi-Kulturpreis erhielt er 2008 für Omote-gami (表紙). 2013 wurde er als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt. Yoshimasu ist Mitglied des Japanischen Schriftstellerverbandes und des P.E.N.-Zentrum Japan.
Rocky Aoki, bürgerlich Hiroaki Aoki (japanisch 青木 廣彰) (* 9. Oktober 1938 in Tokio; † 10. Juli 2008 in New York), war…Rocky Aoki, bürgerlich Hiroaki Aoki (japanisch 青木 廣彰) (* 9. Oktober 1938 in Tokio; † 10. Juli 2008 in New York), war ein japanisch-amerikanischer Ringer, Unternehmer und Gründer der Restaurantkette Benihana.
Yoshio Taniguchi (jap. 谷口 吉生, Taniguchi Yoshio; * 17. Oktober 1937 in Tokio; † 16. Dezember 2024) war ein japanischer…Yoshio Taniguchi (jap. 谷口 吉生, Taniguchi Yoshio; * 17. Oktober 1937 in Tokio; † 16. Dezember 2024) war ein japanischer Architekt.
Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein…Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein japanischer Politiker und der 53. Premierminister seines Landes. Hashimotos Vater war der ehemalige Bildungsminister und LDP-Abgeordnete Hashimoto Ryōgo. Nach dem Studium an der Keiō-Universität arbeitete Hashimoto zunächst für eine Textilfirma. 1963 wurde er erstmals für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im zweiten Wahlkreis von Okayama, dem Wahlkreis seines gerade verstorbenen Vaters, ins japanische Unterhaus gewählt. Er diente in zwei Amtszeiten (11. Januar bis 7. November 1996 und 7. November 1996 bis 30. Juli 1998) als Premierminister. Dabei führte er Finanzreformen durch, um den Staatshaushalt zu konsolidieren, schwächte damit jedoch den ohnehin zurückgehenden Konsum der Japaner zusätzlich. Insbesondere die Erhöhung der Mehrwertsteuer im April 1997 bescherte der LDP einen Stimmenrückgang bei der folgenden Oberhauswahl 1998. Hashimoto nahm das Ergebnis zum Anlass, als Regierungschef zurückzutreten. Er leitete danach die damals größte Faktion innerhalb der regierenden Liberaldemokratischen Partei, das Heisei Kenkyūkai. 2001 unterlag er dem späteren Premierminister Jun’ichirō Koizumi in den Wahlen um den Vorsitz der LDP. Im Juli 2005 trat er nach einem Spendenskandal auch als Fraktionsvorsitzender zurück. Im September 2005 zog er sich dann aus gesundheitlichen Gründen fast ganz aus der Politik zurück. Hashimoto leitete von 2004 bis zu seinem Tod ein Beratungsgremium für den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu Wasser- und Abwasserfragen (United Nations Secretary General’s Advisory Board on Water and Sanitation, UNSGAB). Hashimotos Sohn Gaku Hashimoto ist ebenfalls LDP-Politiker der Tsushima-Faktion und Unterhausabgeordneter. Hashimoto betrieb den Kampfsport Kendo und erreichte den 6. Dan. 1998 stiftete er aus Anerkennung der Arbeit nordamerikanischer Kampfsportler zwei Trophäen für das alljährlich an der Harvard University stattfindende Shoryuhai.
Theodor „Ted“ Holm Nelson (* 17. Juni 1937 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Philosoph und…Theodor „Ted“ Holm Nelson (* 17. Juni 1937 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Philosoph und Informationstechnikpionier. Er ist der Sohn des Regisseurs Ralph Nelson (1916–1987) und der Schauspielerin Celeste Holm (1917–2012). Nelson prägte 1965 die Begriffe Hypertext und Hypermedia. Außerdem wird ihm der erste Gebrauch der Wörter transclusion, virtuality im Kontext des Software-Designs, intertwingularity (Verzweigtheit) und teledildonics (computergesteuerte Sexspielzeuge zur Verwendung in Cybersex) angerechnet. Die Hauptrichtung seiner Arbeit war bislang, Computer für normale Menschen leicht zugänglich zu machen. Seine Devise ist: Nelson vertritt die vier Grundsätze „Die meisten Menschen sind Idioten, Autorität ist meist heimtückisch, Gott existiert nicht, und alles ist falsch“.
Hiroshi Ninomiya (jap. 二宮 寛, Ninomiya Hiroshi; * 13. Februar 1937) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und…Hiroshi Ninomiya (jap. 二宮 寛, Ninomiya Hiroshi; * 13. Februar 1937) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.