Hiromi Taniguchi (jap. 谷口 浩美 Taniguchi Hiromi; * 5. April 1960 in Nangō, Präfektur Miyazaki) ist ein ehemaliger…Hiromi Taniguchi (jap. 谷口 浩美 Taniguchi Hiromi; * 5. April 1960 in Nangō, Präfektur Miyazaki) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. In seinem Heimatland konnte er bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio den Titel im Marathon erringen, wobei sich die Extrembedingungen (Hitze und 73 % Luftfeuchtigkeit) in der Siegerzeit (2:14:57 h) niederschlugen. Dies ist der bislang einzige Titel, den männliche japanische Marathonläufer bei Weltmeisterschaften gewinnen konnten (Stand 2007), bei Olympischen Spielen siegte nur der koreastämmige Japaner Son Kitei 1936 für Japan. Weitere Erfolge Taniguchis bei internationalen Meisterschaften waren ein zweiter Platz bei den Asienspielen 1986 und ein achter Platz bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Außerdem siegte er 1987 beim London-Marathon, zweimal beim Tokyo International Men’s Marathon (1987 und 1989) und 1990 beim Rotterdam-Marathon. Seine Bestzeit (2:07:40 h) stellte er 1988 beim Peking-Marathon auf.
Hisao Kuramata (japanisch 倉又 寿雄 Kuramata Hisao; * 1. Dezember 1958 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger…Hisao Kuramata (japanisch 倉又 寿雄 Kuramata Hisao; * 1. Dezember 1958 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yūji Tsukada (japanisch 塚田 雄二 Tsukada Yūji; * 28. Dezember 1957 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger…Yūji Tsukada (japanisch 塚田 雄二 Tsukada Yūji; * 28. Dezember 1957 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hisatoshi Shintaku (jap. 新宅 永灯至, Shintaku Hisatoshi, wirklicher Name: Masanari Shintaku (新宅 雅也, Shintaku Masanari); *…Hisatoshi Shintaku (jap. 新宅 永灯至, Shintaku Hisatoshi, wirklicher Name: Masanari Shintaku (新宅 雅也, Shintaku Masanari); * 20. Dezember 1957 in Mihara) ist ein ehemaliger japanischer Langstrecken- und Hindernisläufer. Über 3000 Meter Hindernis wurde er 1977 beim Weltcup in Düsseldorf Sechster und gewann Silber bei den Pacific Conference Games. 1978 siegte er bei den Asienspielen in Bangkok. 1979 folgte einem Sieg bei den Asienmeisterschaften in Tokio ein fünfter Platz beim Weltcup in Montreal. 1981 verteidigte seinen Titel bei den Asienmeisterschaften wieder in Tokio und wurde Dritter beim Weltcup in Rom. Bei den Asienspielen 1982 in Neu-Delhi siegte er über 5000 Meter, und bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles kam er über 10.000 Meter auf den 16. Platz. 1985 wurde er Dritter beim Tokyo International Men’s Marathon und wurde mit einem Sieg beim Fukuoka-Marathon Japanischer Meister im Marathon. Bei den Asienspielen 1986 in Seoul siegte er über 10.000 Meter und gewann Silber über 5000 Meter. Mit einem zweiten Platz beim Fukuoka-Marathon 1987 qualifizierte er sich für den Marathon der Olympischen Spiele 1988 in Seoul, bei dem er auf dem 17. Platz einlief. 1990 siegte er bei den Japanischen Firmenmeisterschaften im Halbmarathon. Danach wurde er Vierter beim Rotterdam-Marathon, Zweiter beim Halbmarathonbewerb des Gold-Coast-Marathon und Achter beim Berlin-Marathon. 1991 gewann er den Sendai-Halbmarathon. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 3000 Meter Hindernis (1977–1980, 1983), viermal über 5000 Meter (1980–1983) und dreimal über 10.000 Meter (1981, 1984, 1986).
Yasutarō Matsuki (jap. 松木 安太郎, Matsuki Yasutarō; * 28. November 1957 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Yasutarō Matsuki (jap. 松木 安太郎, Matsuki Yasutarō; * 28. November 1957 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kōji Gushiken (jap. 具志堅 幸司, Gushiken Kōji; * 12. November 1956 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Kōji Gushiken (jap. 具志堅 幸司, Gushiken Kōji; * 12. November 1956 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Turner und zweifacher Olympiasieger. Er nahm an den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles teil und konnte insgesamt fünf Medaillen gewinnen. Er siegte im Einzelmehrkampf und an den Ringen und gewann die Silbermedaille im Pferdsprung. Im Reck und im Mannschaftsmehrkampf holte er Bronze. Bei Turn-Weltmeisterschaften konnte er insgesamt neun Medaillen holen. 1981 wurde er in Moskau Weltmeister auf dem Barren. 1985 brach er sein Sprunggelenk und konnte drei Monate lang nicht trainieren. Dies verhinderte seinen Auftritt an den Turn-Weltmeisterschaften 1985. Nach dem Chunichi Cup 1985 gab er seinen Rücktritt bekannt.
Nanae Sasaki (jap. 佐々木 七恵, Sasaki Nanae, nach Heirat Nanae Nagata, 永田 七恵, Nagata Nanae´; * 8. Februar 1956 in Ōfunato…Nanae Sasaki (jap. 佐々木 七恵, Sasaki Nanae, nach Heirat Nanae Nagata, 永田 七恵, Nagata Nanae´; * 8. Februar 1956 in Ōfunato; † 27. Juni 2009) war eine japanische Marathonläuferin. Die Absolventin der Nippon Sport Science University wechselte Ende der 1970er Jahre unter Anleitung von Kiyoshi Nakamura, der auch Toshihiko Seko trainierte, vom Mittelstreckenlauf zum Marathon. 1980 siegte sie bei der Premiere der Chūnichi Speed 20 km (dem Vorläufer des Nagoya-Marathons) sowie bei den 20 km von Sapporo und wurde Neunte beim Tokyo International Women’s Marathon. Im Jahr darauf kam sie beim Boston-Marathon mit der japanischen Bestzeit von 2:41:48 h auf den 13. Platz und wurde Fünfte in Tokio. 1982 wurde sie Elfte beim Osaka Women’s Marathon. Als Siegerin des Marathons von Christchurch gelang ihr mit 2:35:00 ein weiterer japanischer Rekord, und zum Saisonabschluss wurde sie Vierte in Tokio. Nach ihrem Sieg in Tokio 1983 wurde sie für die Premiere des Frauenmarathons bei den Olympischen Spielen 1984 nominiert. In Los Angeles lief sie in 2:37:04 auf Rang 19 ein. Nach ihrem Sieg beim Nagoya-Marathon 1985 beendete sie ihre sportliche Laufbahn und heiratete. Sie wurde Mutter zweier Kinder und arbeitete als Trainerin und Beraterin für ihre alte Mannschaft, das Firmenteam von S&B Foods. Im Alter von 53 Jahren erlag sie einem Darmkrebsleiden.
Masakazu Suzuki (japanisch 鈴木 政一 Suzuki Masakazu; * 1. Januar 1955 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger…Masakazu Suzuki (japanisch 鈴木 政一 Suzuki Masakazu; * 1. Januar 1955 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei…Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei den Asienmeisterschaften 1975 in Seoul siegte er über 1500 Meter und gewann Bronze über 800 Meter. 1977 wurde er beim Weltcup in Düsseldorf über 1500 Meter Fünfter mit dem Asienrekord von 3:38,24 min. Bei den Pacific Conference Games holte er Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter. Ebenfalls Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter gab es für ihn bei den Asienspielen 1978 in Bangkok. Über 1500 Meter gewann er bei den Asienmeisterschaften 1979 Silber. 1981 siegte er über diese Distanz bei den Asienmeisterschaften und wurde Neunter beim Weltcup in Rom. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 800 Meter (1974–1978) und viermal über 1500 Meter (1976, 1977, 1979 und 1980).
Shun Fujimoto (japanisch 藤本 俊 Fujimoto Shun; * 11. Mai 1950 in Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Shun Fujimoto (japanisch 藤本 俊 Fujimoto Shun; * 11. Mai 1950 in Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Teruichi Okamura (japanisch 岡村 輝一 Okamura Teruichi; * 27. Mai 1948 in Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Teruichi Okamura (japanisch 岡村 輝一 Okamura Teruichi; * 27. Mai 1948 in Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Eizō Kenmotsu (jap. 監物 永三, Kenmotsu Eizō; * 13. Februar 1948 in der Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger japanischer…Eizō Kenmotsu (jap. 監物 永三, Kenmotsu Eizō; * 13. Februar 1948 in der Präfektur Okayama) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Er war siebenfacher Weltmeister und dreifacher Olympiasieger.
Mitsuo Tsukahara (jap. 塚原 光男, Tsukahara Mitsuo; * 22. Dezember 1947 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Mitsuo Tsukahara (jap. 塚原 光男, Tsukahara Mitsuo; * 22. Dezember 1947 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Mit fünf Goldmedaillen, einer Silbermedaille und drei Bronzemedaillen gehört er zu den erfolgreichsten Sportlern bei Olympischen Spielen.
Yukio Sakamoto (* 1947; † 14. Februar 2024; japanisch 坂本幸雄) war ein japanischer Manager. Sakamoto schloss 1970 die…Yukio Sakamoto (* 1947; † 14. Februar 2024; japanisch 坂本幸雄) war ein japanischer Manager. Sakamoto schloss 1970 die Nippon Sport Science University als Sportwissenschaftler ab. Anschließend trat er in die Dienste von Texas Instruments in Japan. 1993 wurde er zum Executive Vice President ernannt. Ab 1997 war er für die Japan Foundry von Kobe Steel, die heute zu UMC gehört, tätig. 2002 wurde er Vorstandsvorsitzender von Elpida Memory, dem DRAM-Geschäft von NEC und Hitachi. 2005 führte er die Firma an die Börse. Durch die Finanzkrise 2008 und Überschwemmungen in Thailand, die auch das dortige Werk von Elpida trafen, häufte das Unternehmen große Verluste an. 2012 meldete die Firma Konkurs an und gehört heute zu Micron. 2017 wurde er von der chinesischen Sino King Technology engagiert, um Ingenieure für ein neues DRAM-Werk in Hefei zu rekrutieren. Laut EE Times gewann er insgesamt 180 Ingenieure. Allerdings geriet er in Konflikt mit den chinesischen Geldgebern, da er einen Lohn von 100.000.000 Yen (562.366 €) pro Jahr für seine Ingenieure verlangte. Sakamoto starb im Februar 2024 im Alter von 76 Jahren an einem Herzinfarkt.
Jungo Morita (japanisch 森田 淳悟 Morita Jungo; * 9. August 1947 in Kitami) ist ein ehemaliger japanischer…Jungo Morita (japanisch 森田 淳悟 Morita Jungo; * 9. August 1947 in Kitami) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.
Tsutomu Hanahara (japanisch 花原 勉, Hanahara Tsutomu; * 3. Januar 1940 in der Präfektur Yamaguchi; † 5. Februar 2024 in…Tsutomu Hanahara (japanisch 花原 勉, Hanahara Tsutomu; * 3. Januar 1940 in der Präfektur Yamaguchi; † 5. Februar 2024 in Suginami) war ein japanischer Ringer. Er war Olympiasieger 1964 in Tokio im griechisch-römischen Stil im Fliegengewicht.
Shinichi Chiba (japanisch 千葉 真一, Chiba Shin’ichi; eigentlich Sadaho Maeda; bekannt auch als Sonny Chiba; * 23. Januar…Shinichi Chiba (japanisch 千葉 真一, Chiba Shin’ichi; eigentlich Sadaho Maeda; bekannt auch als Sonny Chiba; * 23. Januar 1939 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 19. August 2021 in Kisarazu, Präfektur Chiba) war ein japanischer Schauspieler, der durch Karatefilme wie The Streetfighter und die Kage-no-Gundan-Serie bekannt wurde.
Haruhiro Yamashita, jap. 山下 治広, Yamashita Haruhiro, später Haruhiro Matsuda (* 15. November 1938 in Uwajima; † 19. Juni…Haruhiro Yamashita, jap. 山下 治広, Yamashita Haruhiro, später Haruhiro Matsuda (* 15. November 1938 in Uwajima; † 19. Juni 2026), war ein japanischer Kunstturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio je eine Goldmedaille im Pferdsprung und im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf am Pauschenpferd belegte er den vierten Platz. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1962 in Prag wurde er Weltmeister im Mannschaftsmehrkampf und Vizeweltmeister im Pferdsprung. Vier Jahre später bei den Turn-Weltmeisterschaften 1966 in Dortmund siegte er im Pferdsprung und war erneut Mitglied der siegreichen japanischen Mannschaft im Mehrkampf. Im Pferdsprung trägt ein von ihm 1962 erstmals vorgeführter Sprung, ein Handstandüberschlag vorwärts, unter der Bezeichnung Yamashita-Sprung seinen Namen. Er nahm nach seiner Hochzeit den Familiennamen seiner Frau an, unter dem er in den Annalen der Weltmeisterschaften von 1966 verzeichnet ist. Im Jahr 2000 wurde er in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Nobuyuki Aihara (jap. 相原 信行, Aihara Nobuyuki; * 16. Dezember 1934 in Takasaki; † 16. Juli 2013) war ein japanischer…Nobuyuki Aihara (jap. 相原 信行, Aihara Nobuyuki; * 16. Dezember 1934 in Takasaki; † 16. Juli 2013) war ein japanischer Geräteturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1956 in Melbourne eine Silbermedaille sowohl am Boden wie auch im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf an den Ringen wurde er Fünfter und am Barren belegte er Platz 6. Vier Jahre später bei den Olympischen Sommerspielen in Rom siegte er schließlich am Boden wie auch im Mannschaftsmehrkampf und wurde zweifacher Olympiasieger. Am Barren klassierte er sich auf Rang 4, an den Ringen wurde er wiederum Fünfter und im Einzelmehrkampf erreichte er Platz 7. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1958 in Moskau gewann er Silber an den Ringen und im Mannschaftsmehrkampf. 1962 in Prag wurde er Weltmeister sowohl an den Ringen wie auch im Mannschaftsmehrkampf.
Masao Takemoto (japanisch 竹本 正男 Takemoto Masao; * 29. September 1919 in Hamada; † 2. Februar 2007 in der Präfektur…Masao Takemoto (japanisch 竹本 正男 Takemoto Masao; * 29. September 1919 in Hamada; † 2. Februar 2007 in der Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Kunstturner.
Asakuma Yoshirō (jap. 朝隈 善郎; * 7. Januar 1914 in Fuchū, Präfektur Hiroshima; † 22. Dezember 2008) war ein japanischer…Asakuma Yoshirō (jap. 朝隈 善郎; * 7. Januar 1914 in Fuchū, Präfektur Hiroshima; † 22. Dezember 2008) war ein japanischer Hochspringer. 1935 siegte er bei den Internationalen Universitätsspielen, und 1936 wurde er bei den Olympischen Spielen in Berlin Sechster. Seine persönliche Bestleistung von 2,01 m stellte er am 20. Juni 1935 in Tokio auf.
Ōno Kazuo, häufig als Ohno Kazuo transkribiert (jap. 大野 一雄; * 27. Oktober 1906 in Hakodate, Hokkaidō; † 1. Juni 2010 in…Ōno Kazuo, häufig als Ohno Kazuo transkribiert (jap. 大野 一雄; * 27. Oktober 1906 in Hakodate, Hokkaidō; † 1. Juni 2010 in Yokohama, Präfektur Kanagawa), war ein japanischer Tänzer und Mitbegründer des zeitgenössischen Ausdruckstanzes Butoh und hat viele internationale Choreographen inspiriert.
Nakazawa Yonetarō (jap. 中沢 米太郎; * 26. September 1903 in Osaka; † 5. Februar 1984) war ein japanischer Stabhochspringer…Nakazawa Yonetarō (jap. 中沢 米太郎; * 26. September 1903 in Osaka; † 5. Februar 1984) war ein japanischer Stabhochspringer und Zehnkämpfer. Bei den Olympischen Spielen 1928 kam er im Stabhochsprung auf den sechsten und im Zehnkampf auf den 22. Platz. Viermal wurde er japanischer Meister im Stabhochsprung (1922, 1923, 1927, 1928).
Mai Murakami (* 5. August 1996 in Sagamihara) ist eine ehemalige japanische Kunstturnerin. Sie wurde 2017 und 2021…Mai Murakami (* 5. August 1996 in Sagamihara) ist eine ehemalige japanische Kunstturnerin. Sie wurde 2017 und 2021 Weltmeisterin im Bodenturnen. Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio gewann sie eine Bronzemedaille im Bodenturnen.
Mari Motohashi (japanisch 本橋 麻里, Motohashi Mari; * 10. Juni 1986 in Tokoro, Tokoro-gun (heute: Kitami), Hokkaidō) ist…Mari Motohashi (japanisch 本橋 麻里, Motohashi Mari; * 10. Juni 1986 in Tokoro, Tokoro-gun (heute: Kitami), Hokkaidō) ist eine ehemalige japanische Curlerin.
Sayaka Satō (jap. 佐藤 冴香, Satō Sayaka; * 29. März 1991 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist eine japanische…Sayaka Satō (jap. 佐藤 冴香, Satō Sayaka; * 29. März 1991 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist eine japanische Badmintonspielerin.
Mami Naitō (jap. 内藤 真実, Naitō Mami; * 25. Dezember 1986 in der Präfektur Kanagawa) ist eine japanische…Mami Naitō (jap. 内藤 真実, Naitō Mami; * 25. Dezember 1986 in der Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Badmintonspielerin.
Yukari Kinga (jap. 近賀 ゆかり, Kinga Yukari; * 2. Mai 1984 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische…Yukari Kinga (jap. 近賀 ゆかり, Kinga Yukari; * 2. Mai 1984 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Fußballnationalspielerin.
Reiko Nakamura (jap. 中村 礼子, Nakamura Reiko; * 17. Mai 1982 in Yokohama) ist eine japanische Rückenschwimmerin. Reiko…Reiko Nakamura (jap. 中村 礼子, Nakamura Reiko; * 17. Mai 1982 in Yokohama) ist eine japanische Rückenschwimmerin. Reiko Nakamura hatte ihren internationalen Durchbruch im Rahmen der Sommer-Universiade 2001 in Peking, wo sie Gold über 200 m Rücken gewann. Auf derselben Strecke gewann sie bei den Kurzbahnweltmeisterschaften 2002 in Moskau Silber hinter Lindsay Benko. 2003 kam bei der Universiade erneut Gold über 200 m Rücken, Silber über 100 m Rücken und Bronze mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel hinzu. Auf ihrer Spezialstrecke 200 m Rücken gewann Nakamura auch die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Über 100 m Rücken verpasste sie eine weitere Medaille als Vierte knapp. Mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel wurde sie Fünfte. Ebenfalls über 200 m Rücken gewann die Yokohamarin bei den Weltmeisterschaften 2005 in Montreal Bronze, über 100 m verpasste sie wie schon bei den Olympischen Spielen im Jahr zuvor Bronze als Viertplatzierte. Hinzu kam ein siebter Rang mit der Lagenstaffel. Das Jahr 2006 brachte für Nakamura den ersten Gewinn eines internationalen Titels. Im Rahmen der Pan-Pazifik-Meisterschaften in Victoria gewann sie Gold über 200 m Rücken sowie Bronze über 100 m. Auch bei den Weltmeisterschaften 2007 in Melbourne konnte die Japanerin Erfolge verbuchen. Sie gewann die Bronzemedaillen über 100 m und 200 m Rücken. Über 50 m Rücken wurde sie Fünfte, mit der Lagenstaffel Sechste. Höhepunkt des Jahres 2008 wurden die Olympischen Spiele in Peking. Zunächst erreichte Nakamura das Finale über 100 m Rücken und wurde dort wie auch in ihrem dritten und letzten Rennen mit der Lagenstaffel Sechste. Über 200 m Rücken gewann sie erneut die Bronzemedaille hinter Kirsty Coventry aus Simbabwe und Margaret Hoelzer aus den USA. Sie stellte dabei mit 2:07,13 Minuten einen neuen Asienrekord auf.
Yūko Arimori (japanisch 有森 裕子, Arimori Yūko; * 17. Dezember 1966 in Okayama) ist eine ehemalige japanische…Yūko Arimori (japanisch 有森 裕子, Arimori Yūko; * 17. Dezember 1966 in Okayama) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin, die bei den Olympischen Spielen zwei Medaillen errang. 1990 wurde sie Sechste beim Osaka Women’s Marathon. Mit 2:32:51 h lief sie das bis dahin schnellste Debüt einer Japanerin. Im Jahr darauf wurde sie an selber Stelle Zweite mit dem Landesrekord von 2:28:01 h. Bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio wurde sie Vierte und daraufhin für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona nominiert. Ein Jahr lang bereitete sie sich unter ihrem Trainer Yoshio Koide in Colorado vor. Monatlich legte sie mehr als 1000 km zurück, mit Trainingsläufen, die mehr als 50 km betrugen. In Barcelona gewann sie in 2:32:49 gh mit nur acht Sekunden Rückstand auf die Siegerin Walentina Jegorowa die Silbermedaille. Danach wurde sie von einer Knöchelverletzung außer Gefecht gesetzt. Erst 1995 meldete sie sich mit einem Sieg beim Hokkaidō-Marathon in 2:29:17 h zurück und wurde daraufhin vom japanischen Verband für ihren zweiten olympischen Marathon bei den Spielen 1996 in Atlanta aufgestellt, ohne bei einem weiteren Marathon antreten zu müssen. Erneut bereitete sich in Colorado vor, und im Winter gewann sie den Halbmarathonbwerb des Las-Vegas-Marathons. In Atlanta mussten sich sowohl Jegorowa wie auch Arimori, obwohl sie mehr als vier Minuten schneller als in Barcelona, waren, der Äthiopierin Fatuma Roba geschlagen geben, die in 2:26:05 h gewann. Silber ging an Jegorowa (2:28:05 h), Bronze an Arimori, die mit 2:28:39 h sechs Sekunden Vorsprung vor Katrin Dörre-Heinig hatte. Arimori wurde mit dieser zweiten olympischen Medaille zur Nationalheldin und zur ersten Langstreckenläuferin, die vom japanischen Olympischen Komitee als Vollprofi anerkannt wurde. Danach kaufte sie sich ein Haus in Boulder (Colorado) und heiratete im Januar 1998 den Tanzlehrer Gabriel Wilson. 1999 meldete sie sich mit einem dritten Platz beim Boston-Marathon im Wettkampfgeschehen zurück. Im Jahr darauf jedoch reichte ein neunter Platz in Ōsaka nicht aus, um sich erneut für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Im Herbst wurde sie Sechste beim Philadelphia-Halbmarathon und Zehnte beim New-York-City-Marathon. 2001 siegte sie beim Gold-Coast-Marathon und wurde Zehnte beim Tokyo International Women’s Marathon. Nach über fünf Jahren Pause beendete sie mit einem fünften Platz beim Tokio-Marathon 2007 in 2:52:45 h offiziell ihre sportliche Karriere. Yūko Arimori ist 1,65 Meter groß und wiegt 47 kg. 1999 schloss sie ihr Studium an der Japanischen Sportuniversität ab und wurde Mitglied des Firmenteams von Recruit. 1996 wurde ihr der Kikuchi-Kan-Preis verliehen. 1998 gründete sie die Non-Profit-Organisation Hearts of Gold, die Hilfsprojekte in Kambodscha und Osttimor unterstützt, und 2002 wurde sie Sonderbotschafterin für den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA). Im selben Jahr wurde sie Direktorin der neugegründeten Sportagentur RIGHTS. Bei den Special Olympics World Winter Games 2005 entzündete sie zusammen mit dem Athleten Tatsuya Kanbara bei der Eröffnungsfeier das olympische Feuer. 2008 wurde sie zur Vorsitzenden von Special Olympics Nippon gewählt. 2010 wurde sie vom IOC für ihre Verdienste um den Frauensport mit dem Women and Sport Award für Asien ausgezeichnet. Sie gehört zum Vorstand des japanischen Leichtathletikverbands JAAF und zum Frauenkomitee der IAAF. In ihrem Heimatort Okayama gibt es ein ihr gewidmetes Museum.