Mado Michio (jap. まど みちお, wirklicher Name Ishida Michio (石田 道雄); * 16. November 1909 in Tokuyama, Präfektur Yamaguchi…Mado Michio (jap. まど みちお, wirklicher Name Ishida Michio (石田 道雄); * 16. November 1909 in Tokuyama, Präfektur Yamaguchi; † 28. Februar 2014) war ein japanischer Dichter, insbesondere von Kinderliedern. Er wurde von Kitahara Hakushū und Yoda Jun'ichi (1905–1997) unterrichtet und vor allem durch seine Kinderlieder „Zō-san“, „Yagi-san yūbin“ und „Ichinensei ni nattara“ bekannt.
Domon Ken (japanisch 土門 拳; geb. 25. Oktober 1909, in Sakata (Präfektur Yamagata); gest. 15. September 1990) war ein…Domon Ken (japanisch 土門 拳; geb. 25. Oktober 1909, in Sakata (Präfektur Yamagata); gest. 15. September 1990) war ein japanischer Fotograf der Shōwa-Zeit.
Okauchi Hideo (japanisch 岡内 英夫; geboren 19. November 1908 in Kokubunji (Präfektur Kagawa); gestorben 21. April 2004)…Okauchi Hideo (japanisch 岡内 英夫; geboren 19. November 1908 in Kokubunji (Präfektur Kagawa); gestorben 21. April 2004) war ein japanischer Unternehmer.
Ōkawa Kazushi (japanisch 大川 一司; geboren 16. November 1908 in der Präfektur Shizuoka; gestorben 13. November 1993) war…Ōkawa Kazushi (japanisch 大川 一司; geboren 16. November 1908 in der Präfektur Shizuoka; gestorben 13. November 1993) war ein japanischer Ökonom.
Yoshida Seiichi (japanisch 吉田 精一; geboren 12. November 1908 in Tōkyō; gestorben 9. Juni 1984) war ein japanischer…Yoshida Seiichi (japanisch 吉田 精一; geboren 12. November 1908 in Tōkyō; gestorben 9. Juni 1984) war ein japanischer Experte der modernen japanischen Literatur.
Ōshima Kenkichi (jap. 大島 鎌吉; * 10. November 1908 in Kanazawa; † 30. März 1985) war ein japanischer Dreispringer. Bei…Ōshima Kenkichi (jap. 大島 鎌吉; * 10. November 1908 in Kanazawa; † 30. März 1985) war ein japanischer Dreispringer. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles gewann er mit 15,12 m die Bronzemedaille hinter seinem Landsmann Nambu Chūhei, der mit 15,72 m einen Weltrekord aufstellte, und dem Schweden Erik Svensson (15,32 m). 1934 wurde er fernöstlicher Meister und stellte am 1. Oktober in Seoul mit 15,63 m seine persönliche Bestleistung auf. 1936 wurde er bei den Olympischen Spielen in Berlin Sechster. Nach seiner aktiven Karriere wurde der Absolvent der Kansai-Universität zunächst Sportjournalist bei der Mainichi Shimbun und schließlich Professor an der Sporthochschule Ōsaka. Seit 1949 gehörte er dem Japanischen Olympischen Komitee an. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio war er leitender Instrukteur der japanischen Mannschaft. 1982 wurde er mit dem Hans-Heinrich-Sievert-Preis ausgezeichnet.
Takeuchi Teizō (jap. 竹内 悌三; * 6. November 1908 in der Präfektur Tokio; † 12. April 1946) war ein japanischer…Takeuchi Teizō (jap. 竹内 悌三; * 6. November 1908 in der Präfektur Tokio; † 12. April 1946) war ein japanischer Fußballspieler.
Takizawa Osamu (japanisch 滝沢 修, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 脩 geschrieben; * 13. November 1906 in Ushigome…Takizawa Osamu (japanisch 滝沢 修, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 脩 geschrieben; * 13. November 1906 in Ushigome, Tokio, Japan; † 22. Juni 2000 in Mitaka, Präfektur Tokio, Japan) war ein japanischer Schauspieler.
Egami Namio (japanisch 江上 波夫; * 6. November 1906, Präfektur Yamaguchi; † 11. November 2002) war ein japanischer…Egami Namio (japanisch 江上 波夫; * 6. November 1906, Präfektur Yamaguchi; † 11. November 2002) war ein japanischer Archäologe und Historiker für ostasiatische Geschichte. Sein jüngerer Bruder war der Biochemiker Egami Fujio (1910–1982). Egami ist vor allem für die sogenannte „Reitervolk-Theorie“ (騎馬民族征服王朝説), Kiba minzoku seifuku ōchōsetsu, „Theorie von der Reitervolkerorberung und -dynastie“ bekannt, die er 1948 anlässlich des Symposiums „Ursprünge der Kultur des japanischen Volkes und die Formation des japanischen Staats“ (日本民族=文化の源流と日本国家の形成) vorstellte.
Satō Kei (japanisch 佐藤 敬; * 28. Oktober 1906 im Kreis Ōita (heute Stadt Ōita), Ōita; † 8. Mai 1978 in Beppu) war ein…Satō Kei (japanisch 佐藤 敬; * 28. Oktober 1906 im Kreis Ōita (heute Stadt Ōita), Ōita; † 8. Mai 1978 in Beppu) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit. Er war verheiratet mit der Opernsängerin und Carmen-Interpretin Satō Yoshiko.
Ōno Kazuo, häufig als Ohno Kazuo transkribiert (jap. 大野 一雄; * 27. Oktober 1906 in Hakodate, Hokkaidō; † 1. Juni 2010 in…Ōno Kazuo, häufig als Ohno Kazuo transkribiert (jap. 大野 一雄; * 27. Oktober 1906 in Hakodate, Hokkaidō; † 1. Juni 2010 in Yokohama, Präfektur Kanagawa), war ein japanischer Tänzer und Mitbegründer des zeitgenössischen Ausdruckstanzes Butoh und hat viele internationale Choreographen inspiriert.
Yabashi Rokurō (japanisch 矢橋 六郎; geboren 16. November 1905 in Ōgaki (Präfektur Gifu); gestorben 4. Juli 1988) war ein…Yabashi Rokurō (japanisch 矢橋 六郎; geboren 16. November 1905 in Ōgaki (Präfektur Gifu); gestorben 4. Juli 1988) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Sigekatu Kuroda (jap. 黒田 成勝, Kuroda Shigekatsu; * 11. November 1905 in der Präfektur Tokio; † 3. November 1972 in…Sigekatu Kuroda (jap. 黒田 成勝, Kuroda Shigekatsu; * 11. November 1905 in der Präfektur Tokio; † 3. November 1972 in Baltimore) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie und mathematischer Logik befasste. Kuroda studierte Mathematik an der Kaiserlichen Universität Tokio mit dem Abschluss 1928. Er war Schüler von Teiji Takagi, dem berühmten Zahlentheoretiker. Da Kuroda sich aber zunächst den Grundlagen der Mathematik und der mathematischen Logik zuwandte, brachte ihm dies Karrierenachteile, da dieses Gebiet damals in Japan ein Außenseiter-Fach war. Er war ab 1932 Assistent an der Universität Tokio und wurde 1933 Professor an der Frauenuniversität Ochanomizu in Tokio. 1942 wurde er Professor an der neu gegründeten Universität Nagoya. 1945 erhielt er einen Doktortitel der Universität Tokio. 1953/54 war er Dekan an der Universität Nagoya. 1962 war er Gastprofessor an der University of Maryland, wo er ab 1963 bis zu seiner Emeritierung 1972 Professor war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er ein Vertreter des Intuitionismus von L. E. J. Brouwer. 1954 war er Gastredner auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Amsterdam (On the intuitionistic and formalistic theory of real numbers). 1955/56 war er am Institute for Advanced Study, wo er auch Kurt Gödel traf (den er 1960 nochmals bei einem Besuch in Princeton traf). Neben Grundlagen der Mathematik befasste er sich mit algebraischer Zahlentheorie und in den USA in den 1960er Jahren mit numerischen Computerberechnungen in der algebraischen Zahlentheorie (Berechnung von Klassenzahlen). Er war mit der Tochter Yaeko von Teiji Takagi verheiratet, mit der er drei Söhne hatte, die alle Mathematiker wurden, darunter Sige-Yuki Kuroda (1934–2009), Professor für Linguistik an der University of California, San Diego. Zuletzt gab er die Gesammelten Werke seines Lehrers Takagi heraus, die 1973 erschienen. Er war einer der Gründer und Herausgeber des Nagoya Mathematical Journal.
Ōshiro Noboru (jap. 大城 のぼる; eigentlich: 栗本 六郎, Kurimoto Rokurō; * 25. Oktober 1905 in Tokio, Japan; † 26. Mai 1998) war…Ōshiro Noboru (jap. 大城 のぼる; eigentlich: 栗本 六郎, Kurimoto Rokurō; * 25. Oktober 1905 in Tokio, Japan; † 26. Mai 1998) war ein japanischer Mangaka. Er war einer der ersten Zeichner im Bereich des Story-Manga. Seinen ersten Manga brachte er 1932 im Magazin Manga Chinpon (漫画チンポン) heraus. 1940 veröffentlichte er gemeinsam mit dem Szenaristen Asahi Tarō (旭太 郎) unter dem Titel Kasei Tanken (火星探検, dt. „Mars-Expedition“) einen der ersten Science-Fiction-Manga. Darin geht es um einen kleinen Jungen, ein Sohn eines Wissenschaftlers, der im Traum gemeinsam mit seinen zwei Freunden (einer Katze und einem Hund) zum Mars reist. In Kisha Ryokō (記者旅行, dt. „Eine Zugreise“), das 1941 als gebundener Band herauskam, beschreibt Ōshiro die Zugreise eines Vaters mit seinem Sohn von Tokio nach Kyōto. Beide Manga wurden als dreifarbiges Buch erstveröffentlicht. Zu seinen weiteren Comics zählen Yukai na tenkentai (愉快な探検隊), Yukai na tekkōsho (愉快な鉄工所), Shōjo Shiragiku (少女白菊) und Bōken Tā-chan (冒険ターちゃん, 1948). Ōshiro stand zwar im Schatten anderer Zeichner seiner Zeit (etwa Tagawa Suihō), beeinflusste mit seinen Science-Fiction-Werken jedoch beispielsweise sowohl Tezuka Osamu und Matsumoto Leiji, zwei der populärsten Science-Fiction-Mangaka der Nachkriegszeit, als auch den Schriftsteller Komatsu Sakyō. Er starb 1998 im Alter von 92 Jahren an einer Lungenentzündung.
Niwa Fumio (japanisch 丹羽 文雄; * 22. November 1904 in Yokkaichi in der Präfektur Mie; † 20. April 2005 in Musashino in…Niwa Fumio (japanisch 丹羽 文雄; * 22. November 1904 in Yokkaichi in der Präfektur Mie; † 20. April 2005 in Musashino in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Koga Masao (japanisch 古賀 政男; geboren 18. November 1904 in der Präfektur Fukuoka; gestorben 25. Juli 1978 in Tokio) war…Koga Masao (japanisch 古賀 政男; geboren 18. November 1904 in der Präfektur Fukuoka; gestorben 25. Juli 1978 in Tokio) war ein japanischer Komponist eingängiger Lieder.
Isamu Noguchi (japanisch 野口 勇, Noguchi Isamu; * 17. November 1904 in Los Angeles; † 30. Dezember 1988 in New York) war…Isamu Noguchi (japanisch 野口 勇, Noguchi Isamu; * 17. November 1904 in Los Angeles; † 30. Dezember 1988 in New York) war ein US-amerikanischer Bildhauer und Designer mit japanisch-US-amerikanischen Wurzeln.
Itō Einosuke (japanisch 伊藤 永之介; * 21. November 1903 in Akita, Präfektur Akita; † 26. Juli 1959) war ein japanischer…Itō Einosuke (japanisch 伊藤 永之介; * 21. November 1903 in Akita, Präfektur Akita; † 26. Juli 1959) war ein japanischer Schriftsteller.
Ōta Yōko (jap. 大田 洋子; * 18. November 1906 in der Präfektur Hiroshima; † 10. Dezember 1963) war eine japanische…Ōta Yōko (jap. 大田 洋子; * 18. November 1906 in der Präfektur Hiroshima; † 10. Dezember 1963) war eine japanische Schriftstellerin.
Jinzai Kiyoshi (jap. 神西 清, * 15. November 1903 in Tokio, Präfektur Tokio; † 11. März 1957) war ein japanischer…Jinzai Kiyoshi (jap. 神西 清, * 15. November 1903 in Tokio, Präfektur Tokio; † 11. März 1957) war ein japanischer Schriftsteller und Übersetzer. Jinzai studierte Russisch an der Fremdsprachenuniversität Tokio. Während der Studienzeit gründete er mit Takeyama Michio und Hori Tatsuo das Magazin Hōki (箒), zu dem er Theaterstücke, Gedichte und Übersetzungen beitrug. Nach dem Abschluss des Studiums arbeitete er u. a. in der Bibliothek der Universität Hokkaidō, bei der Zeitschrift Tōkyō Denki Nippō (東京電気日報) und der sowjetischen Handelsvertretung, bevor er sich ab 1932 ganz der Schriftstellerei widmete. Neben Romanen verfasste Jinzai auch Gedichte und Literaturkritiken. Er schrieb Theaterstücke und gründete mit Kishida Kunio und Fukuda Tsuneari die Theatergruppe Kumo no kai. Außerdem wurde er als Übersetzer von Werken André Gides und Marcel Prousts, Alexander Puschkins, Iwan Turgenjews und Anton Tschechows (Onkel Wanja) bekannt. Für seine Übersetzung der Stücke Tschechows erhielt er 1958 den Mainichi-Kulturpreis.
Hoshino Tatsuko (jap. 星野 立子; * 15. November 1903 in Tokio; † 3. März 1984 in Kamakura) war eine japanische…Hoshino Tatsuko (jap. 星野 立子; * 15. November 1903 in Tokio; † 3. März 1984 in Kamakura) war eine japanische Haiku-Dichterin der Shōwa-Zeit.
Yoshida Hideo (japanisch 吉田 秀雄; geboren 9. November 1903 in Kokura (Präfektur Fukuoka); gestorben 27. Januar 1963 in…Yoshida Hideo (japanisch 吉田 秀雄; geboren 9. November 1903 in Kokura (Präfektur Fukuoka); gestorben 27. Januar 1963 in Tokio) war der 4. Präsident des großen Anzeigenunternehmens „Dentsū“.
Kon Hidemi (japanisch 今 日出海; * 6. November 1903 auf Hokkaidō; † 30. Juli 1984 in Kamakura) war ein japanischer…Kon Hidemi (japanisch 今 日出海; * 6. November 1903 auf Hokkaidō; † 30. Juli 1984 in Kamakura) war ein japanischer Schriftsteller und Essayist.
Hōjō Hideji (japanisch 北條 秀司; geboren 7. November 1902 in Osaka (Präfektur Osaka); gestorben 19. Mai 1996 in Kamakura)…Hōjō Hideji (japanisch 北條 秀司; geboren 7. November 1902 in Osaka (Präfektur Osaka); gestorben 19. Mai 1996 in Kamakura) war ein japanischer Dramatiker, Schauspieler und Essayist.
Uemura Shōkō (japanisch 上村松篁; geb. 4. April 1902 in Kyōto; gest. 11. März 2001) war ein japanischer Maler der…Uemura Shōkō (japanisch 上村松篁; geb. 4. April 1902 in Kyōto; gest. 11. März 2001) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung der Shōwa-Zeit.
Hu Feng (胡风, Hú Fēng; * 1902; † 1985) war ein chinesischer Schriftsteller sowie Literatur- und Kunsttheoretiker. Er…Hu Feng (胡风, Hú Fēng; * 1902; † 1985) war ein chinesischer Schriftsteller sowie Literatur- und Kunsttheoretiker. Er stammt aus Qichun in der Provinz Hubei. 1929 ging er zum Studium nach Japan. 1933 wurde er aus Japan ausgewiesen und er schloss sich der Liga linksgerichteter Schriftsteller Chinas (Zhongguo zuoyi zuojia lianmeng 中国左翼作家联盟) in Shanghai an. Er war mit Lu Xun befreundet. Er gab 1937, nach dem japanischen Überfall auf China, die Zeitschrift Qiyue 七月 („Juli“) heraus. Weitere Stationen seines Lebens waren Wuhan und Chongqing. Sein Realismusbegriff richtete sich gegen den Mao Zedongs aus Yan’an (1942) und er wurde zur Zielscheibe der Kritik. 1954 veröffentlichte er den an das Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas gerichteten „Bericht über die Praxis und Lage der Kunst und Literatur in den letzten Jahren“ (Guānyú jǐ nián lái wényì shíjiàn qíngkuàng de bàogào 关于几年来文艺实践情况的报告), der auch als „Schreiben der dreihunderttausend Worte“ (Sānshíwàn yán shū 三十万言书) bezeichnet wird. Er wurde 1955 als Konterrevolutionär verhaftet und inhaftiert und erst 1979 entlassen. 1980 wurde er rehabilitiert.
Kitazono Katsue (japanisch 北園 克衛, auch: Kitasono Katsue, wirklicher Name: Hashimoto Kenkichi (橋本 健吉); * 29. Oktober…Kitazono Katsue (japanisch 北園 克衛, auch: Kitasono Katsue, wirklicher Name: Hashimoto Kenkichi (橋本 健吉); * 29. Oktober 1902 in Ise, Präfektur Mie; † 6. Juni 1978 in Tōkyō) war ein japanischer Lyriker und Fotograf. Sein Bruder war der Bildhauer Hashimoto Heihachi.
Kaionji Chōgorō (jap. 海音寺 潮五郎, eigentlich: Suetomi Tōsaku (末富 東作), * 5. November 1901 in Ōkuchi, Isa-gun (heute: Isa)…Kaionji Chōgorō (jap. 海音寺 潮五郎, eigentlich: Suetomi Tōsaku (末富 東作), * 5. November 1901 in Ōkuchi, Isa-gun (heute: Isa), Präfektur Kagoshima; † 1. Dezember 1977) war ein japanischer Schriftsteller. Kaionji studierte an der Kokugakuin-Universität und arbeitete danach als Lehrer. Zur gleichen Zeit trat er als Autor phantastischer Romane hervor, mit denen er 1929 mit Utakata Zōshi und 1931 mit Fūun Wettbewerbe des Wochenmagazins Sunday Mainichi gewann. 1936 wurde er für Tenshō Onna Gassen und Budō Denraiki mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb er historische und biographische Erzählungen, die für das Fernsehen adaptiert wurden und sehr populär waren. Seine letzten Lebensjahre widmete er seinem Hauptwerk, einer Biographie Saigō Takamoris, eines Hauptakteurs der Meiji-Restauration. 1973 wurde er als Bunka Kōrōsha, als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten, geehrt. 1976 erhielt er den Preis der Japanischen Kunstakademie.
Yamaguchi Seishi (japanisch 山口 誓子; * 3. November 1901 in Kyōto; † 26. März 1994), eigentlich Yamaguchi Chikahiko (山口…Yamaguchi Seishi (japanisch 山口 誓子; * 3. November 1901 in Kyōto; † 26. März 1994), eigentlich Yamaguchi Chikahiko (山口 新比古), war ein japanischer Haiku-Dichter der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Yūkei Teshima (jap. 手島 右卿 Teshima Yūkei; * 3. November 1901 in Aki in der Präfektur Kōchi in Japan; † 27. März 1987 in…Yūkei Teshima (jap. 手島 右卿 Teshima Yūkei; * 3. November 1901 in Aki in der Präfektur Kōchi in Japan; † 27. März 1987 in Tokio, Japan) war ein japanischer Maler und Kalligraf.
Sugita Yūjirō (japanisch 杉田 勇次郎, geboren 6. November 1900 im Shimogyō-ku von Kyōto, gestorben 31. August 1984) war ein…Sugita Yūjirō (japanisch 杉田 勇次郎, geboren 6. November 1900 im Shimogyō-ku von Kyōto, gestorben 31. August 1984) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Asō Takeharu (jap. 麻生 武治; * 21. November 1899 in Azabu, Stadt Tokio (heute: Minato, Tokio), Japan; † 30. Mai 1993) war…Asō Takeharu (jap. 麻生 武治; * 21. November 1899 in Azabu, Stadt Tokio (heute: Minato, Tokio), Japan; † 30. Mai 1993) war ein japanischer Bergsteiger, Nordischer Skisportler und Leichtathlet.
Mizuno Shigeo (japanisch 水野 成夫; geboren 13. November 1899 im Dorf Sakura in der Präfektur Shizuoka; gestorben 4. Mai…Mizuno Shigeo (japanisch 水野 成夫; geboren 13. November 1899 im Dorf Sakura in der Präfektur Shizuoka; gestorben 4. Mai 1972) war ein japanischer Unternehmer. Er war einer der „Vier Himmelskönige der Finanz- und Wirtschaftswelt“ (財界四天王, Zaikai Shitennō) während des Wiederaufbaus nach dem Pazifikkrieg.
Tomoda Kyōsuke (japanisch 友田 恭助, wirklicher Name: Tomoda Gorō, (友田 五郎); * 30. Oktober 1899 in Nihombashi, Tokio; † 6.…Tomoda Kyōsuke (japanisch 友田 恭助, wirklicher Name: Tomoda Gorō, (友田 五郎); * 30. Oktober 1899 in Nihombashi, Tokio; † 6. Oktober 1937 in Wusong, Shanghai) war ein japanischer Schauspieler. Tomoda studierte gemeinsam mit seiner Frau Tamura Akiko an der Schauspielschule von Kishida Kunio. Beide waren bis zu dessen Schließung am Shingeki-Theater Tsukiji Shōgekijō (築地小劇場) engagiert. 1932 gründeten sie das Theater Tsukiji-za, dem sich auch Sugimura Haruko und später Higashiyama Chieko anschlossen. Unterstützt wurde das Projekt von Kishida, Shishi Bunroku und Kubota Mantarō. Werke aller drei Autoren kamen hier zur Uraufführung. Bis zur Auflösung 1936 brachte Tsukiji-za fast dreißig Produktionen auf die Bühne, darunter Stücke von Oyama Yūshi, Tanaka Chikao und Morimoto Kaoru. Tomoda fiel 1937 in China im Japanisch-Chinesischen Krieg.
Konoe Hidemaro (jap. 近衛 秀麿; * 18. November 1898 in Tokio; † 4. September 1973 ebenda), veraltet: Konoye Hidemaro, war…Konoe Hidemaro (jap. 近衛 秀麿; * 18. November 1898 in Tokio; † 4. September 1973 ebenda), veraltet: Konoye Hidemaro, war ein japanischer Dirigent symphonischer Orchester, der auch als Komponist klassischer Musik reüssierte.
Nakagawa Zennosuke (japanisch 中川 善之助; geboren 18. November 1897 in der Präfektur Tokio; gestorben 20. März 1975) war…Nakagawa Zennosuke (japanisch 中川 善之助; geboren 18. November 1897 in der Präfektur Tokio; gestorben 20. März 1975) war ein japanischer Rechtsgelehrter.
Kōzō Uno (japanisch 宇野 弘蔵, Uno Kōzō; * 12. November 1897 in Kurashiki; † 22. Februar 1977 in Kugenuma, Fujisawa) war…Kōzō Uno (japanisch 宇野 弘蔵, Uno Kōzō; * 12. November 1897 in Kurashiki; † 22. Februar 1977 in Kugenuma, Fujisawa) war ein japanischer marxistischer Ökonom. Er gilt als einer der bedeutendsten Theoretiker auf dem Gebiet der marxschen Werttheorie. Sein Hauptwerk Principles of Political Economy erschien 1964. Zu seinen wichtigsten Schülern zählen Thomas T. Sekine und Makoto Itoh.
Tsuchiya Takao (japanisch 土屋 喬雄; geboren 21. November 1896 in Tokio; gestorben 19. August 1988 ebenda) war ein…Tsuchiya Takao (japanisch 土屋 喬雄; geboren 21. November 1896 in Tokio; gestorben 19. August 1988 ebenda) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler.
Hayashi Tatsuo (japanisch 林 達夫; * 20. November 1896 in Tokio; † 25. April 1984) war ein japanischer Philosoph…Hayashi Tatsuo (japanisch 林 達夫; * 20. November 1896 in Tokio; † 25. April 1984) war ein japanischer Philosoph, Literatur- und Kulturkritiker. Der Diplomatensohn Hayashi wuchs in Seattle auf. Er studierte an der Universität Kyōto Philosophie bei Nishida Kitarō. Er wurde Professor für Kulturgeschichte an der Tōyō-Universität und unterrichtete außerdem an der Tsudajuku- und der Hōsei-Universität. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm er die Leitung des Verlagshauses Chūōkōron Shinsha. Hayashi arbeitete überwiegend auf dem Gebiet der abendländischen Geistesgeschichte. 1972 wurde er mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet.
Kishi Nobusuke (jap. 岸 信介; * 13. November 1896 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 7. August 1987 in Shinjuku…Kishi Nobusuke (jap. 岸 信介; * 13. November 1896 in Yamaguchi, Präfektur Yamaguchi; † 7. August 1987 in Shinjuku, Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker (IRAA→Gokokudōshikai→parteilos→Nihon Saiken Renmei→LP→parteilos→DPJ→LDP) und von 1957 bis 1960 der 37. Premierminister von Japan und Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei. Von 1941 bis 1944 war er Minister im Kabinett Tōjō.
Makino Shin’ichi (japanisch 牧野 信一; * 12. November 1896 in Odawara, Präfektur Kanagawa; † 24. März 1936) war ein…Makino Shin’ichi (japanisch 牧野 信一; * 12. November 1896 in Odawara, Präfektur Kanagawa; † 24. März 1936) war ein japanischer Schriftsteller.
Hiratsuka Un’ichi (japanisch 平塚 運一; * 17. September 1895 in Matsue; † 18. November 1997) war ein japanischer…Hiratsuka Un’ichi (japanisch 平塚 運一; * 17. September 1895 in Matsue; † 18. November 1997) war ein japanischer Holzschneider und Vertreter der Sōsaku-hanga-Bewegungen, der den traditionellen japanischen Holzschnitt im 20. Jahrhundert erweiterte.
Ikeda Yōson (japanisch 池田 遙邨, eigentlicher Vorname Shōichi (昇一); geb. 1. November 1895, in der Präfektur Okayama; gest.…Ikeda Yōson (japanisch 池田 遙邨, eigentlicher Vorname Shōichi (昇一); geb. 1. November 1895, in der Präfektur Okayama; gest. 26. September 1988) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Oku Mumeo (japanisch 奥 むめお, eigentliche Schreibung: 奥 梅尾; geboren 24. Oktober 1895 in Fukui, Präfektur Fukui; gestorben…Oku Mumeo (japanisch 奥 むめお, eigentliche Schreibung: 奥 梅尾; geboren 24. Oktober 1895 in Fukui, Präfektur Fukui; gestorben 7. Juli 1997 Shinjuku, Präfektur Tokio) war eine japanische Politikerin und Suffragette. Sie gilt als eine der führenden Persönlichkeiten der Stimmrechtsbewegung in Japan und als Pionierin des Feminismus in Japan. Zusammen mit Hiratsuka Raichō und Ichikawa Fusae gründete sie die Shin-fujin kyōkai (新婦人協会, „Neue Frauenvereinigung“). Sie ist seit 1989 Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt Fukui.
Sekiguchi Tsugio (jap. 関口 存男; * 21. November 1894 in Himeji, Präfektur Hyōgo; † 25. Juli 1958) war ein japanischer…Sekiguchi Tsugio (jap. 関口 存男; * 21. November 1894 in Himeji, Präfektur Hyōgo; † 25. Juli 1958) war ein japanischer Linguist und Schauspieler.