Masaki Kobayashi (japanisch 小林 正樹, Kobayashi Masaki; * 14. Februar 1916 in Otaru, Hokkaidō; † 4. Oktober 1996 in Tokio)…Masaki Kobayashi (japanisch 小林 正樹, Kobayashi Masaki; * 14. Februar 1916 in Otaru, Hokkaidō; † 4. Oktober 1996 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Kobayashi galt als einer der besten und präzisesten Regisseure Japans, bekannt wurde er durch Filme wie „Barfuß durch die Hölle“ und „Kwaidan“.
Shōzō Makino (jap. 牧野 正蔵 Makino Shōzō; * 15. Mai 1915 in Kosai; † 12. Februar 1987) war ein japanischer Schwimmer.…Shōzō Makino (jap. 牧野 正蔵 Makino Shōzō; * 15. Mai 1915 in Kosai; † 12. Februar 1987) war ein japanischer Schwimmer. Makino nahm erstmals 1932 an Olympischen Spielen teil. In Los Angeles gewann er über 1500 m Freistil Silber. Im Jahr 1933 brach er die bestehenden Weltrekorde über zunächst 800 m Freistil im März und dann über 400 m Freistil im August. Drei Jahre später nahm er erneut an den Olympischen Spielen teil. Bei den in Berlin ausgetragenen Spielen sicherte er sich über 400 m Freistil Bronze. In seiner Karriere als Schwimmer stellte der Japaner zahlreiche nationale Rekorde auf und gewann zwölf nationale Titel. Makino war Absolvent der Waseda-Universität und wurde 1975 mit der violetten Ehrenmedaille Japans ausgezeichnet. 1991 wurde er in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen.
Hwang Sun-won (* 26. März 1915 in Taedong-gun, P’yŏngan-namdo; † 14. September 2000) war ein südkoreanischer…Hwang Sun-won (* 26. März 1915 in Taedong-gun, P’yŏngan-namdo; † 14. September 2000) war ein südkoreanischer Schriftsteller.
Kamo Takeshi (jap. 加茂 健; * 8. Februar 1915 in Hamamatsu, Präfektur Shizuoka; † 26. März 2004, Präfektur Tokio) war ein…Kamo Takeshi (jap. 加茂 健; * 8. Februar 1915 in Hamamatsu, Präfektur Shizuoka; † 26. März 2004, Präfektur Tokio) war ein japanischer Fußballspieler. Er ist der Bruder von Kamo Shōgo.
Shinji Tatsuta (japanisch 龍田 峻次 Tatsuta Shinji; * 23. Dezember 1914 in Otaru; † 1. Januar 1991) war ein japanischer…Shinji Tatsuta (japanisch 龍田 峻次 Tatsuta Shinji; * 23. Dezember 1914 in Otaru; † 1. Januar 1991) war ein japanischer Skispringer.
Tsuji Ryōichi (jap. 辻 亮一; * 29. September 1914 in Kondō, Gokashō, Landkreis Kanzaki (heute: Gokashō-Kondō, Higashiōmi)…Tsuji Ryōichi (jap. 辻 亮一; * 29. September 1914 in Kondō, Gokashō, Landkreis Kanzaki (heute: Gokashō-Kondō, Higashiōmi), Präfektur Shiga; † 6. März 2013) war ein japanischer Schriftsteller.
Kawamoto Taizō (jap. 川本 泰三; * 17. Januar 1914 in Seto; † 20. September 1985) war ein japanischer Fußballspieler.…Kawamoto Taizō (jap. 川本 泰三; * 17. Januar 1914 in Seto; † 20. September 1985) war ein japanischer Fußballspieler. Kawamoto debütierte 1934 bei den Fernostspielen. Gleich im ersten Spiel gelang ihm ein Treffer. Es folgten zwei weitere Spiele. Außerdem nahm er an den Olympischen Spielen 1936 teil, bei denen er zum Sieg gegen die Auswahl Schwedens einen Treffer beisteuerte. 1940 absolvierte er in einem Freundschaftsturnier ein weiteres Länderspiel. Im Alter von vierzig Jahren wurde er nochmals berufen und absolvierte drei weitere Spiele, darunter eines in einem WM-Qualifikationsspiel gegen die Auswahl Südkoreas.
Sekiji Sasano (jap. 笹野 積次, Sasano Sekiji; * 16. Dezember 1914 in der Präfektur Shizuoka; † 26. März 2004 in Kawasaki…Sekiji Sasano (jap. 笹野 積次, Sasano Sekiji; * 16. Dezember 1914 in der Präfektur Shizuoka; † 26. März 2004 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Fußballspieler.
Yokoyama Takashi (jap. 横山 隆志; * 24. Dezember 1913 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 14. April 1945) war ein japanischer…Yokoyama Takashi (jap. 横山 隆志; * 24. Dezember 1913 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 14. April 1945) war ein japanischer Schwimmer. Zusammen mit Toyoda Hisakichi, Yusa Masanori und Miyazaki Yasuji wurde er bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles Olympiasieger mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel.
Horie Tadao (jap. 堀江 忠男; * 13. September 1913 in der Präfektur Shizuoka; † 29. März 2003) war ein japanischer…Horie Tadao (jap. 堀江 忠男; * 13. September 1913 in der Präfektur Shizuoka; † 29. März 2003) war ein japanischer Fußballspieler. Nach seiner sportlichen Karriere wirkte er als Wirtschaftswissenschaftler.
Suzuki Yasuo (jap. 鈴木 保男 Suzuki Yasuo, * 30. April 1913 in der Präfektur Kanagawa; † August 2000) war ein japanischer…Suzuki Yasuo (jap. 鈴木 保男 Suzuki Yasuo, * 30. April 1913 in der Präfektur Kanagawa; † August 2000) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Suzuki debütierte bei den Fernostspielen 1934 gegen die Auswahl Chinas. Dieses Spiel ging knapp mit 3:4 Toren verloren. Seinen zweiten Einsatz hatte er bei den Olympischen Spielen 1936, bei denen Japan gegen Italien deutlich mit 0:8 verlor. Weitere Berufungen folgten nicht mehr.
Tanaka Hidemitsu (japanisch 田中 英光, Schriftstellerpseudonym: 出方名 英光, Dekatana Hidemitsu; * 1. Oktober 1913 in Tokio; †…Tanaka Hidemitsu (japanisch 田中 英光, Schriftstellerpseudonym: 出方名 英光, Dekatana Hidemitsu; * 1. Oktober 1913 in Tokio; † 3. November 1949) war ein japanischer Schriftsteller, der auch als Vertreter des Buraiha (無頼派) bekannt ist.
Egami Shigeru (jap. 江上 茂; * 7. Dezember 1912 in der Präfektur Fukuoka auf Kyūshū; † 8. Januar 1981 in Tokio) war ein…Egami Shigeru (jap. 江上 茂; * 7. Dezember 1912 in der Präfektur Fukuoka auf Kyūshū; † 8. Januar 1981 in Tokio) war ein Karatekämpfer. Er war direkter Nachfolger – sowie der erste Schüler – von Funakoshi Gichin, zudem Gründer des Shōtōkai ryū.
Sano Rihei (jap. 佐野 理平; * 21. September 1912 in der Präfektur Shizuoka; † 26. März 1992) war ein japanischer…Sano Rihei (jap. 佐野 理平; * 21. September 1912 in der Präfektur Shizuoka; † 26. März 1992) war ein japanischer Fußballspieler.
Uchiyama Kōshō (jap. 内山 興正; * 1912; † 13. März 1998) war ein Zen-Meister des zwanzigsten Jahrhunderts in Japan. Er…Uchiyama Kōshō (jap. 内山 興正; * 1912; † 13. März 1998) war ein Zen-Meister des zwanzigsten Jahrhunderts in Japan. Er wurde 1941 von Sawaki Kodo Roshi (1880–1965) zum Mönch ordiniert und kümmerte sich um seinen Meister bis zu dessen Tod 1965 im Kloster Antai-ji. Während des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) wurde Antaiji das damals noch im nördlichen Kyōto gelegen war, aufgegeben. 1949 ließ sich Sawaki und Uchiyama hier nieder und beide machten Antaiji zu einem Ort, der reinen Zazen-Praxis. Seitdem widmeten sich die Mönche von Antaiji ausschließlich der Zazen-Praxis und dem Betteln im Geist und in der Form der buddhistischen Mönchstradition. Als Folge verbreitete sich der Ruhm des Tempels nicht nur in Japan, sondern auch im Westen und viele japanische und westliche Menschen praktizierten im Tempel. Nach Sawakis Tod folgte ihm Uchiyama als sechster Abt des Antai-ji nach. Nach Sawakis Tod versammelten sich viele Schüler im Antaiji um Uchiyama Rōshi. Neben seinem Einsatz für die reine Zazen-Praxis machte er sich auch durch die Herausgabe der von ihm gesammelten Aussprüche Sawaki Rōshis und das Verfassen von eigenen Büchern einen Namen. Seine Schüler verbreiteten seine Lehre sowohl in Japan als auch im Ausland, besonders in den Vereinigten Staaten. Mehrere seiner Bücher sind ins Englische und auch ins Deutsche übersetzt worden. 1975 zog er sich aus dem Antai-ji zurück und lebte mit seiner Frau im Noke-in, einem kleinen Tempel im Süden Kyōtos, wo er am 13. März 1998 verstarb.
Nishimura Shōichi (jap. 西邑 昌一; * 30. November 1911 in der Präfektur Hyōgo; † 22. März 1998) war ein japanischer…Nishimura Shōichi (jap. 西邑 昌一; * 30. November 1911 in der Präfektur Hyōgo; † 22. März 1998) war ein japanischer Fußballspieler.
Tamura Taijirō (jap. 田村 泰次郎; * 30. November 1911 in Yokkaichi; † 2. November 1983) war ein japanischer Schriftsteller.…Tamura Taijirō (jap. 田村 泰次郎; * 30. November 1911 in Yokkaichi; † 2. November 1983) war ein japanischer Schriftsteller. Tamura studierte Literatur an der Waseda-Universität und war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg als Schriftsteller etabliert. Während des Krieges war er fünf Jahre Soldat in China. Mit Romanen wie Nikutai no Mon (肉体の門, „Tor des Fleisches“, 1947) und Shunpuden (春婦伝, „Geschichte einer Prostituierten“, 1947), in dem er das Schicksal einer koreanischen Prostituierten in der japanischen Armee erzählte, wurde Tamura zum bedeutendsten Vertreter des nikutai bungaku („Literatur des Fleisches“), einer Strömung der modernen japanischen Literatur, die sich durch tiefe Skepsis gegenüber philosophischen und ideologischen Systemen auszeichnete. Beide genannten Romane wurden in Japan mehrfach verfilmt.
Toshio Irie (jap. 入江 稔夫 Irie Toshio; * 5. November 1911 in Takatsuki; † 8. Mai 1974 ebenda) war ein japanischer…Toshio Irie (jap. 入江 稔夫 Irie Toshio; * 5. November 1911 in Takatsuki; † 8. Mai 1974 ebenda) war ein japanischer Schwimmer.
Yagi Yoshinori (jap. 八木 義徳; * 21. Oktober 1911 in Muroran, Präfektur Hokkaidō; † 9. November 1999) war ein japanischer…Yagi Yoshinori (jap. 八木 義徳; * 21. Oktober 1911 in Muroran, Präfektur Hokkaidō; † 9. November 1999) war ein japanischer Schriftsteller und seit 1989 Mitglied der Japanischen Akademie der Künste.
Nakajima Itarō (jap. 中島 亥太郎; * 13. März 1911 in Gotemba, Präfektur Shizuoka; † 20. Mai 1993) war ein japanischer…Nakajima Itarō (jap. 中島 亥太郎; * 13. März 1911 in Gotemba, Präfektur Shizuoka; † 20. Mai 1993) war ein japanischer Sprinter. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er jeweils Fünfter in der 4-mal-100-Meter-Staffel und der 4-mal-400-Meter-Staffel. Über 200 m erreichte er das Viertelfinale. Während seines Studiums an der Waseda-Universität verbesserte er zwischen 1930 und 1933 sechsmal den japanischen Rekord über 400 m. Bei japanischen Meisterschaften gewann er 1929 mit der 4-mal-100-Meter-Staffel und 1933 mit der 4-mal-400-Meter-Staffel.
Yamamoto Satsuo (japanisch 山本 薩夫; geb. 15. Juli 1910 in Kagoshima; gest. 11. August 1983 in Tokio) war ein japanischer…Yamamoto Satsuo (japanisch 山本 薩夫; geb. 15. Juli 1910 in Kagoshima; gest. 11. August 1983 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, bekannt für seine zeitnahen sozialen und politischen Themen.
Nishida Shūhei (jap. 西田 修平; * 21. Mai 1910 in Nachi-Katsuura, Präfektur Wakayama; † 13. April 1997 in Tokio) war ein…Nishida Shūhei (jap. 西田 修平; * 21. Mai 1910 in Nachi-Katsuura, Präfektur Wakayama; † 13. April 1997 in Tokio) war ein japanischer Leichtathlet, der in den 1930er-Jahren zur Weltspitze im Stabhochsprung zählte. Er gewann zwei olympische Silbermedaillen. Bei den Spielen 1932 in Los Angeles übersprang er 4,30 m und unterlag dem siegreichen US-Amerikaner Bill Miller nur um einen einzigen Zentimeter. Der Drittplatzierte, George Jefferson, kam auf 4,20 m. Beim olympischen Stabhochsprungwettbewerb von 1936 in Berlin war das Ergebnis noch knapper: Nishida lag mit übersprungenen 4,25 m zwar zehn Zentimeter unter der Leistung von Earle Meadows, der mit 4,35 m Gold gewann, gewann jedoch die Silbermedaille nur aufgrund der geringeren Zahl an Fehlversuchen gegenüber seinem Landsmann Ōe Sueo. Erfolgreich war Nishida insbesondere bei den Summer Student World Championships bzw. den International University Games, den Vorläufern der Universiade. Er gewann drei Medaillen: Silber mit 3,70 m 1928 in Paris Gold mit 4,11 m 1930 in Darmstadt Gold mit 4,30 m 1935 in Budapest Im Jahr 1930 war er bei den Far East Championships in Tokio mit 4,00 m siegreich. 1951 nahm der 41-jährige an den Asian Games im indischen Neu-Delhi teil und wurde mit übersprungenen 3,61 m Dritter. Über seine Leistungen bei den japanischen Landesmeisterschaften ist nichts überliefert. Nishida absolvierte die Waseda-Universität. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er als Manager der japanischen Leichtathletiknationalmannschaft tätig. Ferner war er in den 1950er- und 1960er-Jahren im Vorstand der Amateur-Athleten-Föderation Japans.
Kimura Kazuo (jap. 木村 一夫; * 28. Juni 1909 in der Präfektur Hyōgo; Todesdatum unbekannt) war ein japanischer…Kimura Kazuo (jap. 木村 一夫; * 28. Juni 1909 in der Präfektur Hyōgo; Todesdatum unbekannt) war ein japanischer Hochspringer. 1928 wurde er Sechster bei den Olympischen Spielen in Amsterdam und siegte bei den Sommer-Studentenweltmeisterschaften. 1930 gewann er Silber bei den Internationalen Universitätsspielen, und 1932 wurde er erneut Sechster bei den Olympischen Spielen in Los Angeles. Fünfmal wurde er Japanischer Meister (1926–1929, 1931). Seine persönliche Bestleistung von 1,96 m stellte er am 24. Mai 1930 in Tokio auf.
Kōichi Kudō (jap. 工藤 孝一, Kudō Kōichi; * 4. Februar 1909 in der Präfektur Iwate; † 21. September 1971 in Tokio) war ein…Kōichi Kudō (jap. 工藤 孝一, Kudō Kōichi; * 4. Februar 1909 in der Präfektur Iwate; † 21. September 1971 in Tokio) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Ibuka Masaru (japanisch 井深 大; * 11. April 1908 in Nikkō; † 19. Dezember 1997 in Tōkyō) war ein japanischer Unternehmer.…Ibuka Masaru (japanisch 井深 大; * 11. April 1908 in Nikkō; † 19. Dezember 1997 in Tōkyō) war ein japanischer Unternehmer. Er war Mitbegründer des Unternehmens, aus dem Sony hervorging.
Jirō Satō (japanisch 佐藤 次郎 Satō Jirō; * 5. Januar 1908 in der Präfektur Gunma; † 5. April 1934 in der Straße von…Jirō Satō (japanisch 佐藤 次郎 Satō Jirō; * 5. Januar 1908 in der Präfektur Gunma; † 5. April 1934 in der Straße von Malakka), auch Jiro Satoh, war ein japanischer Tennisspieler. Anfang der 1930er Jahre zählte er zu den weltbesten Tennisspielern.
Hiroshi Yoneyama (jap. 米山 弘 Yoneyama Hiroshi; * 23. März 1909 in der Präfektur Ibaraki; † 24. Januar 1988) war ein…Hiroshi Yoneyama (jap. 米山 弘 Yoneyama Hiroshi; * 23. März 1909 in der Präfektur Ibaraki; † 24. Januar 1988) war ein japanischer Schwimmer.
Sumiyoshi Kōsaku (jap. 住吉 耕作; * 1. Oktober 1907 in der Präfektur Hiroshima; † 1971) war ein japanischer Speerwerfer.…Sumiyoshi Kōsaku (jap. 住吉 耕作; * 1. Oktober 1907 in der Präfektur Hiroshima; † 1971) war ein japanischer Speerwerfer. 1928 schied er bei den Olympischen Spielen in Amsterdam in der Qualifikation aus und siegte bei den Sommer-Studentenweltmeisterschaften. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles wurde er Achter. Viermal wurde er Japanischer Meister (1928, 1929, 1931, 1932). Seine persönliche Bestleistung von 66,42 m stellte er am 30. August 1930 in Wien auf.
Kawashima Yoshiko (jap. 川島 芳子; * 24. Mai 1907 in Peking; † 25. März 1948 im Hebei-Modell-Gefängnis Peiping) war eine in…Kawashima Yoshiko (jap. 川島 芳子; * 24. Mai 1907 in Peking; † 25. März 1948 im Hebei-Modell-Gefängnis Peiping) war eine in Japan aufgewachsene Mandschu-Prinzessin und in den 1920er und 1930er Jahren Spionin im Dienst der japanischen Kwantung-Armee und des Staates Mandschukuo. Ihr Geburtsname lautete Aisin Gioro Xianyu (chin. 愛新覺羅·顯玗), ihr Hofname Dongzhen (chin. 東珍, literarisch „Östliches Juwel“). Ihr han-chinesischer Name lautete Jin Bihui (chin. 金璧輝). Nach dem Ende des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges wurde sie von den Kuomintang verhaftet und wegen Hochverrats hingerichtet.
Enjōji Jirō (japanisch 圓城寺 次郎; geboren 3. April 1907 in der Präfektur Chiba; gestorben 14. März 1994) war ein…Enjōji Jirō (japanisch 圓城寺 次郎; geboren 3. April 1907 in der Präfektur Chiba; gestorben 14. März 1994) war ein japanischer Journalist und Präsident der Wirtschaftszeitung Nihon Keizai Shimbun.
Katsuo Takaishi (jap. 高石 勝男 Takaishi Katsuo; * 14. Oktober 1906 in Osaka; † 13. April 1966 ebenda) war ein japanischer…Katsuo Takaishi (jap. 高石 勝男 Takaishi Katsuo; * 14. Oktober 1906 in Osaka; † 13. April 1966 ebenda) war ein japanischer Schwimmer. Takaishi nahm erstmals mit 16 Jahren an internationalen Schwimmwettkämpfen teil. Nachdem er 1923 bei den japanischen Meisterschaften über 100 m Freistil gewonnen hatte, entschied er im selben Jahr bei den Far Eastern Championship Games alle drei Wettkämpfe im Freistil für sich und qualifizierte sich somit für die japanische Mannschaft der Olympischen Sommerspiele 1924. In Paris erreichte er mit der Staffel über 4 × 200 m Freistil den vierten Rang und wurde Fünfter über 100 und 1500 m Freistil. In den Jahren 1925, 1926 und 1927 gewann er in Summe zehn nationale und vier internationale Titel. 1928 war er erneut Teilnehmer Japans bei den Olympischen Spielen. Im niederländischen Amsterdam schied er im Wettbewerb über 1500 m im Vorlauf, über 400 m Freistil im Halbfinale aus. Über 100 m Freistil konnte der Japaner Bronze gewinnen, mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel errang er Silber. Nach seinen zweiten Olympischen Spielen konnte er 1930 nochmals einen nationalen Wettbewerb gewinnen, bevor er im Anschluss seine Karriere beendete. Bei den Olympischen Spielen 1932 agierte er als Trainer der japanischen Schwimmerdelegation, die in Los Angeles vier der fünf Goldmedaillen in Herrenwettbewerben gewinnen konnten. 1935 veröffentlichte er das Buch Swimming in Japan. Bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in seinem Heimatland war er Generaldirektor des Schwimmerteams Japans. Er war Vorsitzender des japanischen Amateur-Schwimmverbands und erhielt die violette Ehrenmedaille Japans. Außerdem war er im Bankgeschäft tätig als Präsident der Kinki Sangyo und besaß einen Abschluss der Waseda-Universität. Im Alter von 59 Jahren starb Takaishi 1966 an Lungenkrebs. 1991 wurde er posthum in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen.
Hoshina Takeo (japanisch 保科 武雄; * 12. Oktober 1906 in Takada (heute: Jōetsu) als Yazawa Takeo (矢沢 武雄); † 7. Oktober…Hoshina Takeo (japanisch 保科 武雄; * 12. Oktober 1906 in Takada (heute: Jōetsu) als Yazawa Takeo (矢沢 武雄); † 7. Oktober 1983) war ein japanischer Skilangläufer. Yazawa-Hoshina wurde als Schüler der Oberschule Takada im Jahr 1924 japanischer Meister über 4 km und im folgenden Jahr als Student der Waseda-Universität über 10 km und mit der Staffel. Bei den Olympischen Winterspielen 1928 in St. Moritz errang er den 27. Platz über 18 km und bei den Olympischen Winterspielen 1932 in Lake Placid den 27. Platz über 18 km. Nach seiner Karriere als Skilangläufer wurde er Direktor des japanischen Skiverbandes und Vorsitzender des Skiverbandes der Präfektur Niigata.
Takefushi Sakuta (jap. 竹節 作太; * 17. April 1906 in Hirao (heute Teil von Yamanouchi), Kreis Shimo-Takai, Präfektur…Takefushi Sakuta (jap. 竹節 作太; * 17. April 1906 in Hirao (heute Teil von Yamanouchi), Kreis Shimo-Takai, Präfektur Nagano; † 12. August 1988) war ein japanischer Skisportler, der im Skilanglauf und in der Nordischen Kombination startete. Takefushi studierte bis 1929 an der Waseda-Universität und siegte in den Jahren 1925 und 1926 bei den japanischen Meisterschaften mit der Staffel. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1928 in St. Moritz belegte er den 31. Platz über 18 km und den 26. Rang über 50 km. Zudem startete er dort beim Wettbewerb in der Nordischen Kombination, welchen er aber nicht beendete. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Journalist bei der Tokyo Nichi Nichi Shimbun. Zwischen 1949 und 1954 war er Vorsitzender des Japanischen Skiverbandes.
Fujii Heigo (japanisch 藤井 丙午; geboren 23. Februar 1906 in Shirakawa (白川町) im Landkreis Kamo (加茂郡) der Präfektur Gifu…Fujii Heigo (japanisch 藤井 丙午; geboren 23. Februar 1906 in Shirakawa (白川町) im Landkreis Kamo (加茂郡) der Präfektur Gifu; gestorben 14. Dezember 1980) war ein japanischer Unternehmer und Politiker.
Nagata Minoru (jap. 永田 実; * 1906 in Takada, Landkreis Nakakubiki (heute: Jōetsu), Präfektur Niigata; † unbekannt) war…Nagata Minoru (jap. 永田 実; * 1906 in Takada, Landkreis Nakakubiki (heute: Jōetsu), Präfektur Niigata; † unbekannt) war ein japanischer Skilangläufer. Nagata wurde bei den japanischen Meisterschaften 1924 für die Waseda-Universität Zweiter über 4 km. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1928 in St. Moritz belegte den 32. Platz über 18 km und den 24. Rang über 50 km.
Ishikawa Tatsuzō (japanisch 石川 達三; * 2. Juli 1905 in Yokote; † 31. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller.…Ishikawa Tatsuzō (japanisch 石川 達三; * 2. Juli 1905 in Yokote; † 31. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller. Ishikawa war der Sohn eines Schullehrers. Bedingt durch Umzüge und immer wieder auftretende finanzielle Probleme absolvierte er keine kontinuierliche Ausbildung, auch ein Englischstudium an der Waseda-Universität schloss er nicht ab. 1930 beabsichtigte Ishikawa, nach Brasilien auszuwandern, kehrte aber schon nach zwei Monaten zurück. Seinen langen Roman Sōbō, in dem er diese Erlebnisse reflektierte, publizierte er in Teilen von 1935 bis 1939. Für den ersten Teil 1935 wurde er mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet. In einem journalistischen Stil, der typisch ist für viele seiner Publikationen, beschrieb er das Leben armer japanischer Einwanderer in den 1930er Jahren. Im Auftrag der Zeitschrift Chūōkōron reiste Ishikawa Ende 1937 als Kriegsreporter nach Nanking. Nach seiner Rückkehr entstand hierüber der Roman Ikite iru heitai. Die kritische Darstellung der Gewalt der japanischen Armee gegen chinesische Zivilisten führte zum Verbot durch die japanische Regierung auf Grund des Presse-Gesetzes von 1909 und zu einer Verurteilung Ishikawas und seines Verlegers. Später erschien es in stark zensierter Form als Fortsetzungsroman im Chūōkōron. Nach dem Pazifikkrieg war Ishikawa einer der bekanntesten Schriftsteller mit Publikationen wie Kaze ni soyogu ashi und Ningen no kabe. 1969 wurde Ishikawa dafür mit dem Kikuchi-Kan-Preis ausgezeichnet.
Oda Mikio (japanisch 織田 幹雄; * 30. März 1905 im heutigen Kaita, Landkreis Aki, Präfektur Hiroshima; † 2. Dezember 1998…Oda Mikio (japanisch 織田 幹雄; * 30. März 1905 im heutigen Kaita, Landkreis Aki, Präfektur Hiroshima; † 2. Dezember 1998 in Kamakura, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Leichtathlet und der erste Olympiasieger in einem Einzelwettbewerb aus einem asiatischen Land.
Komai Kazuchika (japanisch 駒井 和愛; * 11. Januar 1905 in Tokio; † 22. November 1971) war ein japanischer Archäologe…Komai Kazuchika (japanisch 駒井 和愛; * 11. Januar 1905 in Tokio; † 22. November 1971) war ein japanischer Archäologe, bekannt vor allem für seine archäologischen Forschungen zu China.
Niwa Fumio (japanisch 丹羽 文雄; * 22. November 1904 in Yokkaichi in der Präfektur Mie; † 20. April 2005 in Musashino in…Niwa Fumio (japanisch 丹羽 文雄; * 22. November 1904 in Yokkaichi in der Präfektur Mie; † 20. April 2005 in Musashino in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Senda Koreya (japanisch 千田 是也, eigentlich Itō Kunio; geboren 15. Juli 1904 in Tokio; gestorben 21. Dezember 1994…Senda Koreya (japanisch 千田 是也, eigentlich Itō Kunio; geboren 15. Juli 1904 in Tokio; gestorben 21. Dezember 1994 ebenda) war ein japanischer Filmproduzent und Filmschauspieler.
Misao Tamai (jap. 玉井 操 Tamai Misao; * 16. Dezember 1903 in Hyōgo; † 23. Dezember 1978) war ein japanischer…Misao Tamai (jap. 玉井 操 Tamai Misao; * 16. Dezember 1903 in Hyōgo; † 23. Dezember 1978) war ein japanischer Fußballspieler. Tamai wurde 1927 in zwei Spielen bei den Far Eastern Games eingesetzt. Dabei gelang ihm ein Tor gegen die Auswahl Chinas.
Honryō Shinjirō (jap. 本領 信治郎; * 8. Oktober 1903 in Tokio; † 24. Juli 1971) war ein japanischer Politiker, Professor an…Honryō Shinjirō (jap. 本領 信治郎; * 8. Oktober 1903 in Tokio; † 24. Juli 1971) war ein japanischer Politiker, Professor an der Waseda-Universität, Spieler und Trainer des Rugby Klubs dieser Universität.
Ishigaki Ayako (japanisch 石垣 綾子, * 21. September 1903 in Ushigome-ku, Tokio; † 12. November 1996) war eine japanische…Ishigaki Ayako (japanisch 石垣 綾子, * 21. September 1903 in Ushigome-ku, Tokio; † 12. November 1996) war eine japanische feministische Autorin, die ab 1930 als Emigrantin in Kreisen der New Yorker Linken kulturell tätig war.
Aragaki Hideo (japanisch 荒垣 秀雄; * 19. Juli 1903 in der Präfektur Gifu; † 8. Juli 1989 in Tokio) war ein japanischer…Aragaki Hideo (japanisch 荒垣 秀雄; * 19. Juli 1903 in der Präfektur Gifu; † 8. Juli 1989 in Tokio) war ein japanischer sozialkritischer Journalist.