Minoru Wakasa (jap. 若狭 実, Wakasa Minoru; * 8. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
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Minoru Wakasa (jap. 若狭 実, Wakasa Minoru; * 8. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer.
Kazuo Yoshimura (jap. 吉村和郎, Yoshimura Kazuo; * 6. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1973…
Kazuo Yoshimura (jap. 吉村和郎, Yoshimura Kazuo; * 6. Juli 1951) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1973 Weltmeisterschaftsdritter im Halbmittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm. Kazuo Yoshimura unterlag bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne nur dem späteren Weltmeister Toyokazu Nomura im Halbfinale, während er den späteren Zweiten Dietmar Hötger aus der DDR und den Franzosen Patrick Vial im Turnierverlauf besiegen konnte. 1976 siegte Yoshimura beim Kodokan Cup. 1977 trat er nach der Reform der Gewichtsklassen im Leichtgewicht an, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Bei den japanischen Meisterschaften gewann er 1977 gegen Noriyoshi Gotanda seinen einzigen Titel. 1976, 1978 und 1979 belegte er jeweils den zweiten Platz. 1978 siegte er bei der ersten Austragung des Jigoro Kano Cup, 1979 gewann Yoshimura das Tournoi de Paris.
Susumu Kitagawa (japanisch 北川 進, Kitagawa Susumu; * 4. Juli 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Chemiker. Er gilt als…
Susumu Kitagawa (japanisch 北川 進, Kitagawa Susumu; * 4. Juli 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Chemiker. Er gilt als international führender Experte für metall-organische Gerüste (MOF). 2025 erhielt er gemeinsam mit Richard Robson und Omar Yaghi den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung metallorganischer Gerüstverbindungen.
Yaichi Numata (japanisch 沼田 弥一, Numata Yaichi; * 29. Juni 1951 in Fukushima) ist ein ehemaliger japanischer…
Yaichi Numata (japanisch 沼田 弥一, Numata Yaichi; * 29. Juni 1951 in Fukushima) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Kazumi Takada (jap. 高田 一美; * 28. Juni 1951 in Shizuoka; † 1. Oktober 2009) war ein japanischer Fußballspieler.
Fusae Ōta (jap. 太田 房江, Ōta Fusae, gelegentlich von ihr selbst als Ohta romanisiert; eigentlich verheiratet 齊藤 房江, Saitō…
Fusae Ōta (jap. 太田 房江, Ōta Fusae, gelegentlich von ihr selbst als Ohta romanisiert; eigentlich verheiratet 齊藤 房江, Saitō Fusae; * 2. Juni 1951 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin, Abgeordnete im japanischen Oberhaus für die Präfektur Osaka und ehemalige Gouverneurin von Osaka. Sie war landesweit die erste Frau im Gouverneursamt. Ōta studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tokio. Nach ihrem Abschluss 1976 wurde sie Beamtin im MITI. 1997 verließ sie das Ministerium und wurde stellvertretende Gouverneurin von Okayama. Nach zwei Jahren kehrte sie als Sekretärin des Ministers (大臣官房, daijin kambō) ins MITI zurück. Nachdem der Gouverneur von Osaka, Knock Yokoyama, 1999 wegen sexueller Belästigung zurücktreten musste, kündigte Ōta ihre Kandidatur an, die von nationaler LDP, DPJ, Kōmeitō und Liberaler Partei unterstützt wurde. Die Wahlen am 6. Februar 2000 gewann sie mit rund 1,4 Millionen Stimmen (45,98 %) gegen Makoto Ajisaka (KPJ-gestützt, 33,99 %), Tatsuo Hiraoka (mit Unterstützung der LDP Osaka, 19,14 %) und Seizō Hideyoshi Hashiba (0,89 %), wobei die Wahlbeteiligung mit 44,5 % ein historisches Tief erreichte. 2004 wurde sie mit zusätzlicher Unterstützung der SDP und 56,18 % der Stimmen wiedergewählt. Nach einem Finanzskandal um die Fleischfirma Hannan Corp. und Kritik der LDP an gemeinsamen Wahlkampfauftritten mit Oppositionspolitikern der DPJ bei der Bürgermeisterwahl in Osaka verlor Ōta 2007 die Unterstützung von Parteien und Wirtschaftsverbänden. Im Dezember kündigte sie an, 2008 nicht wieder zu kandidieren. Bei der Oberhauswahl 2013 kandidierte Ōta für die LDP bei der landesweiten Verhältniswahl. Sie erhielt 77.173 Präferenzstimmen und landete damit auf dem 18. LDP-Listenplatz, dem letzten, der für eine Wahl ausreichte. Von 2015 bis 2016 war Ōta für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretärin (daijin seimukan) im Sozial- und Arbeitsministerium. Für die Oberhauswahl 2019 wechselte sie in den Präfekturwahlkreis Osaka, nachdem dort der LDP-Abgeordnete Takuji Yanagimoto 2018 seinen Rückzug zur nächsten Wahl erklärt hatte. Mit 16 % der Stimmen hinter drei Kandidaten von Nippon Ishin no Kai und Kōmeitō, aber rund fünf Prozentpunkten Vorsprung auf die Kandidaten der Mitte-links-Opposition gewann sie den vierten der vier Sitze Osakas. Für die Oberhauswahl 2025 wollte die LDP sie zunächst trotz interner Meinungsverschiedenheiten in/mit der LDP Osaka wieder nominieren, aber sie erklärte kurz vor der Wahl ihren Rückzug.
Emiko Okuyama (jap. 奥山 恵美子, Okuyama Emiko; * 23. Juni 1951 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Politikerin…
Emiko Okuyama (jap. 奥山 恵美子, Okuyama Emiko; * 23. Juni 1951 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Politikerin und war von 2009 bis 2017 Bürgermeisterin der Stadt Sendai. Okuyama, Absolventin der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku, arbeitete nach ihrem Abschluss 1975 in der Stadtverwaltung von Sendai. 2005 wurde sie Schulrätin (kyōiku-chō) im Bildungsausschuss der Stadt, 2007 Vizebürgermeisterin (fuku-shichō). 2009 verließ sie die Stadtverwaltung, um sich für die Nachfolge von Katsuhiko Umehara zu bewerben, der nicht für eine zweite Amtszeit kandidierte. Die Bürgermeisterwahl am 26. Juli 2009 gewann Okuyama mit Unterstützung von Demokratischer und Sozialdemokratischer Partei und zahlreicher Mitglieder des Stadtrates mit 161.546 Stimmen (45,1 %) gegen fünf weitere Kandidaten, die alle Stimmenanteile unter 20 Prozent erhielten. Sie trat ihr Amt im August 2009 an und wurde damit landesweit die erste Frau als Bürgermeisterin einer seirei shitei toshi, also einer „regierungsdesignierten Großstadt“, oder einer Präfekturhauptstadt. 2011 wurde Sendai schwer vom Tōhoku-Erdbeben und dem resultierenden Tsunami getroffen, und die Bewältigung der Folgen bestimmten weitgehend den Rest ihrer Amtszeit. 2013 wurde sie gegen den kommunistischen Herausforderer Tatsuya Kadono mit Zweidrittelmehrheit im Amt bestätigt, die Wahlbeteiligung erreichte ein Rekordtief. 2017 trat sie nicht mehr an.
Shigeo Maruyama (jap. 丸山 繁雄, Maruyama Shigeo; * 22. Juni 1951 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzsänger…
Shigeo Maruyama (jap. 丸山 繁雄, Maruyama Shigeo; * 22. Juni 1951 in der Präfektur Niigata) ist ein japanischer Jazzsänger und Bigbandleader.
Nobutaka Taguchi (jap. 田口 信教, Taguchi Nobutaka; * 18. Juni 1951 in Saijō) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Bei…
Nobutaka Taguchi (jap. 田口 信教, Taguchi Nobutaka; * 18. Juni 1951 in Saijō) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er für Japan die erste Goldmedaille im Schwimmen seit 1956. Er wurde Olympiasieger über 100 m Brust und verwies damit drei US-Amerikaner auf die folgenden Plätze. Nach den Olympischen Spielen 1976 in Montreal beendete er seine Laufbahn. Im Jahr 1987 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Yasumasa Morimura (jap. 森村 泰昌 Morimura Yasumasa; * 11. Juni 1951 in Tennōji-ku, Osaka) ist ein japanischer Künstler…
Yasumasa Morimura (jap. 森村 泰昌 Morimura Yasumasa; * 11. Juni 1951 in Tennōji-ku, Osaka) ist ein japanischer Künstler, der an der Kyoto City University of Arts studierte und für seine fotografischen Arbeiten bekannt wurde. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen für sein künstlerisches Werk.
Katsura Funakoshi (jap. 舟越 桂 Funakoshi Katsura, * 1951 in Morioka; † 29. März 2024) war ein japanischer Bildhauer und…
Katsura Funakoshi (jap. 舟越 桂 Funakoshi Katsura, * 1951 in Morioka; † 29. März 2024) war ein japanischer Bildhauer und Grafiker. Seine Cousine ist die Färberin Sonoko Sasaki.
Mieko Yoshimura (jap. 吉村 美栄子 Yoshimura Mieko; * 1951 in Ōe, Landkreis Nishimurayama, Präfektur Yamagata) ist eine…
Mieko Yoshimura (jap. 吉村 美栄子 Yoshimura Mieko; * 1951 in Ōe, Landkreis Nishimurayama, Präfektur Yamagata) ist eine parteilose japanische Politikerin und seit Februar 2009 Gouverneurin der Präfektur Yamagata.
Shōzō Azuma (jap. 東 祥三, Azuma Shōzō; * 1. Mai 1951 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war…
Shōzō Azuma (jap. 東 祥三, Azuma Shōzō; * 1. Mai 1951 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 15. Wahlkreis Tokio, zuletzt als Mitglied der Nippon Mirai no Tō. Azuma absolvierte 1975 die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Sōka-Universität, an der er 1983 auch den Doktorgrad (hakushi) erwarb. Bis 1988 war er für Sonderorganisationen der Vereinten Nationen tätig, darunter die ONUDI. 1990 kandidierte er in Nachfolge von Shigetake Arishima als Kōmeitō-Kandidat im damaligen Viermandatswahlkreis Tokio 6 für das Shūgiin und wurde mit dem vierthöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993 mit dem dritthöchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Unter der Anti-LDP-Koalition die in Form des Kabinetts Hosokawa 1993 die Regierung übernahm, wurde Azuma parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium unter Tsutomu Hata. Nach der Auflösung der Kōmeitō 1994 gehörte Azuma wie die meisten Parteimitglieder zur Neuen Fortschrittspartei, folgte danach aber Ichirō Ozawa in die Liberale Partei und schließlich die Demokratische Partei, in der er zur Ozawa-Gruppe gehörte. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er zunächst 1996 nur im Verhältniswahlblock Tokio, den er bis 2003 repräsentierte, ab 2000 auch im neuen Einzelwahlkreis Tokio 15, den er aber deutlich verlor, so dass er 2003 auch die Wiederwahl im Verhältniswahlblock verfehlte – 2003 setzte die Demokratische Partei alle 24 Wahlkreiskandidaten im Block Tokio auf den Listenplatz 1 – und aus dem Parlament ausschied. Erst beim demokratischen Erdrutschsieg in der Shūgiin-Wahl 2009 konnte Azuma den LDP-Amtsinhaber Ben Kimura um rund 15,000 Stimmen schlagen, den Wahlkreis erstmals gewinnen und wieder ins Parlament einziehen. Von 2009 bis 2010 saß Azuma dem Shūgiin-Ausschuss für Wirtschaft und Industrie vor. Im September 2010 wurde er von Naoto Kan bei einer Kabinettsumbildung zum „Vizeminister“ im Kabinettsbüro berufen. Die Position behielt er bis 2011. Von 2011 bis 2012 war er Vorsitzender des Shūgiin-Sicherheitsausschusses (anzen-hoshō-iinkai). Im Sommer 2012 folgte Azuma Ichirō Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda geplanten Mehrwertsteuererhöhung aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi. In der neuen Partei war er Generalsekretär. Vor der Shūgiin-Wahl 2012 schloss er sich zusammen mit den meisten Anhängern Ozawas der Nippon Mirai no Tō an. Bei der Wahl wurde er mit rund 28.500 Stimmen nur Vierter in seinem Wahlkreis und verfehlte auch eine Wiederwahl über den Block Tokio, wo die Partei nur ein Mandat gewann. Bei der Wahl 2013 bewarb er sich für das Sangiin, das Oberhaus des nationalen Parlaments. Im nationalen Verhältniswahlkreis kandidierte er für Ozawas Seikatsu no Tō, erhielt aber mit 33.146 Stimmen nur den fünften Platz, und die Partei gewann bei der Verhältniswahl ohnehin null Sitze.
Chōei Satō (jap. 佐藤 長栄, Satō Chōei; * 15. April 1951 in der Präfektur Yamagata) ist ein ehemaliger japanischer…
Chōei Satō (jap. 佐藤 長栄, Satō Chōei; * 15. April 1951 in der Präfektur Yamagata) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kaori Momoi (jap. 桃井 かおり Momoi Kaori; * 8. April 1952 in Tokio, Japan) ist eine japanische Schauspielerin. In ihrer…
Kaori Momoi (jap. 桃井 かおり Momoi Kaori; * 8. April 1952 in Tokio, Japan) ist eine japanische Schauspielerin. In ihrer über 35-jährigen Karriere drehte sie bis 2012 über 60 Filme.
Moriteru Ueshiba (jap. 植芝 守央, Ueshiba Moriteru; * 2. April 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…
Moriteru Ueshiba (jap. 植芝 守央, Ueshiba Moriteru; * 2. April 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Aikidō-Meister und amtierender Dōshū des Aikikai. Moriteru Ueshiba ist der zweite Sohn von Kisshōmaru Ueshiba und ein Enkel des Begründers des Aikidō, Ueshiba Morihei. Er studierte erfolgreich an der Meiji-Gakuin-Universität Wirtschaftswissenschaften. Ab seinem sechsten Lebensjahr lernte er Aikidō bei seinem Großvater. Nach dem Tode seines Vaters Kisshōmaru Ueshiba am 4. Januar 1999 übernahm er dessen Platz als Dōshū (Meister des Weges) und somit die Führung des Aikikai. Bevor er diese Position einnahm, war er schon Präsident des 'Council of Directors' des Aikikai und Leiter des Aikikai Honbu Dōjō. Er ist auch der Präsident des Aikikai und der International Aikido Federation. Es wird erwartet, dass sein Sohn Mitsuteru Ueshiba, der bereits seit 2012 das Geschehen des Aikikai Honbu Dōjō leitet, ihm in allen diesen Funktionen nachfolgen wird. Er gibt regelmäßig auf der ganzen Welt Aikidō-Lehrgänge.
Ayako Okamoto (japanisch 岡本綾子, Okamoto Ayako; * 2. April 1951 in Akitsu, Hiroshima) ist eine japanische Golfspielerin.…
Ayako Okamoto (japanisch 岡本綾子, Okamoto Ayako; * 2. April 1951 in Akitsu, Hiroshima) ist eine japanische Golfspielerin. Sie gewann 62 internationale Turniere, einschließlich 17 auf der US-amerikanischen LPGA-Tour. Sie ist seit 2005 Mitglied der World Golf Hall of Fame.
Tomoko Ogawa (japanisch 小川 誠子 Ogawa Tomoko; geboren 1. April 1951 in Fukui; gestorben 15. November 2019) war eine…
Tomoko Ogawa (japanisch 小川 誠子 Ogawa Tomoko; geboren 1. April 1951 in Fukui; gestorben 15. November 2019) war eine professionelle japanische Go-Spielerin, Schülerin des bekannten Profispielers Kitani Minoru und Mitglied im Vorstand des japanischen Go-Verbandes Nihon Ki-in. Sie war verheiratet mit dem Schauspieler Kei Yamamoto (* 1940).
Akira Okazawa (jap. 岡沢 章, Okazawa Akira; * 23. März 1951 in Ginza, Tokio) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker…
Akira Okazawa (jap. 岡沢 章, Okazawa Akira; * 23. März 1951 in Ginza, Tokio) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (E-Bass). Akira Okazawa spielte ab den frühen 1970er-Jahren mit Jiro Inagaki, Sadao Watanabe, Hiromasa Suzuki, Isao Suzuki, Terumasa Hino, Kiyoshi Sugimoto, Yuji Ohno, Yasuaki Shimizu, Toots Thielemans und Art Pepper, ferner in den Formationen Eiji Arai & The Beatsounds, The Players, Tokyo's Coolest Combo und in You & The Explosion Band. In den 1980er- und 1990er-Jahren begleitete er u. a. auch die Sängerinnen Yasuko Agawa, Kimiko Itoh, Harumi Kaneko; außerdem arbeitete er mit Masaru Imada, Makoto Ozone, Hiroko Kokubu und Masahiko Satō. Unter eigenem Namen legte er 1973 das Album Girisha ni Tsuite Kakareta Hon (ギリシャについて書かれた本) bei Nippon Columbia vor, an dem Jiro Inagaki, Norio Maeda, Takeshi Kamachi, Tsunehide Matsuki und Hajime Ishimatsu mitwirkten. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1973 und 2010 bei 56 Aufnahmesessions, zuletzt mit der Sängerin Keiko Lee (Smooth, u. a. mit George Duke). Als Studiomusiker arbeitete er auch mit dem Ukulelespieler Jake Shimabukuro und dem Pop-Duo Puffy, ferner ab 1978 bei zahlreichen Soundtracks von Anime-Filmen und Computerspielen.
Takumi Nemoto (jap. 根本 匠 Nemoto Takumi; * 7. März 1951 in Kōriyama, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker…
Takumi Nemoto (jap. 根本 匠 Nemoto Takumi; * 7. März 1951 in Kōriyama, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker (LDP, darin zuletzt Kishida-Faktion). Von 1993 bis 2024 war er mit Unterbrechung (2009–12) Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Fukushima 2, und war unter anderem Wiederaufbauminister und Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Nemoto wurde nach Abschluss seines Studiums an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio 1974 Beamter im Bauministerium. 1991 verließ er das Ministerium und kandidierte bei der Abgeordnetenhauswahl 1993 im damaligen viermandatigen Wahlkreis Fukushima 1. Mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Tokunosuke Kaneko (Erneuerungspartei) und noch vor Amtsinhaber Teruhiko Mashiko (LDP) und dem zum zweiten Mal antretenden Tatsuo Satō (LDP) gewann Nemoto ein Mandat. Nach der Wahlrechtsreform wurde er seit 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Fukushima 2 fünfmal bestätigt. Nur bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 unterlag er der Demokratin Kazumi Ōta und verfehlte auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock Tōhoku. Nemoto war unter anderem parlamentarischer Staatssekretär im Sozialministerium (Kabinett Obuchi und 1. Umbildung, 1998–1999), Berater des Premierministers und gleichzeitig Vizeminister im Kabinettsamt (Kabinett Koizumi I (1. Umbildung), 2002–2003). Von 2003 bis 2004 saß er dem Ausschuss für Wirtschaft und Industrie im Abgeordnetenhaus vor. Nach seiner Rückkehr ins Abgeordnetenhaus bei der Wahl 2012 berief ihn Ministerpräsident Shinzō Abe als Wiederaufbauminister in sein zweites Kabinett. Bei der Kabinettsumbildung im September 2014 wurde er durch Wataru Takeshita abgelöst. Von Oktober 2018 bis September 2019 war er im zum ersten Mal umgebildeten vierten Kabinett Abe Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Im September 2024 kündigte er seinen Rückzug zur nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl an. Bei der bereits im Oktober folgenden Wahl kandidierte sein Sohn Taku mit LDP-Nominierung im neu zugeschnittenen Wahlkreis Fukushima 2 und unterlag zwar Kōichirō Genba (KDP, vorher alter Wahlkreis 3), gewann aber mit einer hinreichend knappen Niederlage den fünften und letzten LDP-Sitz bei der Verhältniswahl in Tōhoku.
Hiroaki Katayama (jap. 片山 広明, Katayama Hiroaki; * 1. März 1951 in der Präfektur Chiba; † 13. November 2018) war ein…
Hiroaki Katayama (jap. 片山 広明, Katayama Hiroaki; * 1. März 1951 in der Präfektur Chiba; † 13. November 2018) war ein japanischer Jazzmusiker (Saxophone).
Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und…
Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und Kulturwissenschaftler. Kawamura ist Professor für Internationale Kultur an der Hōsei-Universität. Er wurde 1980 mit dem Gunzō-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Für das Buch Nanyō karafuku Nihon bungaku erhielt er 1995 den Hirabayashi-Taiko-Literaturpreis.
Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker…
Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeiten in algebraischer Geometrie 1990 die Fields-Medaille erhielt.
Suzue Miuchi (jap. 美内 すずえ, Miuchi Suzue; * 20. Februar 1951 in Nishinomiya, Hyōgo) ist eine japanische Manga-Zeichnerin.
Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…
Hisato Igarashi (japanisch 五十嵐 久人 Igarashi Hisato; * 19. Februar 1951 in Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner.
Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein…
Shigeru Umebayashi (jap. 梅林 茂, Umebayashi Shigeru; * 19. Februar 1951 in Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Filmkomponist. Er komponierte Musik für über 40 Filme aus Japan und China und schuf insbesondere einige Soundtracks für Filme des Regisseurs Wong Kar-Wai.
Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein…
Haruki Uemura (jap. 上村春樹, Uemura Haruki; * 14. Februar 1951 in Landkreis Shimomashiki, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Judoka. Er war 1976 Weltmeister und Olympiasieger in der offenen Klasse. Seit 2009 ist er Präsident des Kōdōkan. Der 1,74 m große Uemura bezwang bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne in der offenen Klasse die beiden Deutschen Klaus Glahn (BRD) und Wolfgang Zuckschwerdt (DDR). Im Finale unterlag er seinem Landsmann Kazuhiro Ninomiya. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1975 in Wien bezwang er im Halbfinale den Ungarn Imre Varga, im Finale trafen wie zwei Jahre zuvor Uemura und Ninomiya aufeinander, diesmal gewann Haruki Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann Uemura im Achtelfinale gegen den Nordkoreaner Pak Jong-gil durch eine kleine Wertung (koka). Im Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé siegte der Japaner nach 4:03 Minuten. Das Halbfinale gegen Schota Tschotschischwili aus der Sowjetunion ging wieder über die volle Kampfzeit, Uemura siegte durch Kampfrichterentscheid (yusei-gachi). Das Finale gegen den Briten Keith Remfry beendete Uemura nach 7:28 Minuten durch Ippon.
Mitsuru Adachi (jap. あだち 充, Adachi Mitsuru, eigentlich 安達 充; * 9. Februar 1951 in Isesaki, Präfektur Gunma, Japan) ist…
Mitsuru Adachi (jap. あだち 充, Adachi Mitsuru, eigentlich 安達 充; * 9. Februar 1951 in Isesaki, Präfektur Gunma, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner.
Takurō Shintani (jap. 新谷 卓郎, Shintani Takurō; * 4. Februar 1943 in Kitakyūshū; † 14. November 1980 in Tokio) war ein…
Takurō Shintani (jap. 新谷 卓郎, Shintani Takurō; * 4. Februar 1943 in Kitakyūshū; † 14. November 1980 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Zahlentheorie befasste.
Sōshichi Uchii (jap. 内井 惣七, Uchii Sōshichi; * 3. Februar 1943 in Takamatsu) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph.…
Sōshichi Uchii (jap. 内井 惣七, Uchii Sōshichi; * 3. Februar 1943 in Takamatsu) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph. Er begann sein Studium 1961 an der Fakultät für Ingenieurwesen der Universität Kyōto und schloss dort sein Studium 1965 mit einem Diplom ab. Ab 1965 studierte er an der Fakultät für Philosophie der gleichen Alma Mater, wo er 1967 sein Studium absolvierte. Danach war er Lehrbeauftragter am Institute for Research in Humanities an derselben Universität. Von 1968 bis 1971 war er Fulbright-Stipendiat und Student an der Universität Michigan, wo er 1971 seine Doktorprüfung ablegte. Danach war er Lektor an der Fakultät für Philosophie an der Städtischen Universität Osaka, ab 1981 assoziierter Professor und ab 1990 Professor für Ethik an der Universität Kyōto. Er war 1991 Visiting Fellow am Center for Philosophy of Science an der Universität Pittsburgh und 1993 Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Kyōto. Seit April 2006 ist er emeritiert. Er war mit verschiedenen Aufgaben bei philosophischen Zeitschriften und Organisationen betraut. Sein Schwerpunkt innerhalb der Wissenschaftsphilosophie sind die Evolutions- und Relativitätstheorie sowie die Wissenschaftsethik.
Akio Chiba (jap. ちば あきお, Chiba Akio; * 29. Januar 1943 in Shenyang, Mandschurei; † 13. September 1984) war ein…
Akio Chiba (jap. ちば あきお, Chiba Akio; * 29. Januar 1943 in Shenyang, Mandschurei; † 13. September 1984) war ein japanischer Manga-Zeichner. Chiba wurde 1943 in der Mandschurei geboren, die damals von Japan besetzt war. Nach dem Kriegsende ging seine Familie nach Japan zurück. Nachdem er als Assistent für seinen älteren Bruder Tetsuya gearbeitet hatte, der bereits ein etablierter Mangaka war, startete er 1967 seine eigene Karriere als Comiczeichner. Seine erste Veröffentlichung erfolgte mit Sabu to Chibi (サブとチビ) im Shōjo-Manga-Magazin Nakayoshi. Bekannt wurde er jedoch in den 1970er Jahren mit seinen Sport-Manga für Jungen (Shōnen). Sein bekanntestes Werk ist die Baseball-Serie Captain (キャプテン, Kyaputen), das er von 1972 bis 1979 im Gekkan Shōnen Jump herausbrachte. Captain erschien auch in 26 Sammelbänden, die sich in Japan über 19 Millionen Mal verkauften, und wurde 1980 als Anime-Fernsehserie umgesetzt. Etwa zur selben Zeit, von 1973 bis 1978, schuf Chiba außerdem die Manga-Serie Play Ball (プレイボール, Pureibōru) für das wöchentliche, auflagenstärkere Schwestermagazin des Gekkan Shōnen Jump, Shōnen Jump. Dieser Manga, der auch in 22 Sammelbänden erschien und American Football behandelt, wurde erst 2005 als Anime verfilmt. Für Play Ball und Captain gewann Chiba 1977 den Shōgakukan-Manga-Preis. Nach dem Ende von Captain 1979 veröffentlichte er eine Zeit lang nichts. Ab 1982 zeichnete er mit dem Szenaristen Tarō Nami gemeinsam weitere Mangas für Shōnen Jump, die jedoch nicht an den Erfolg von Captain und Play Ball anknüpfen konnten. 1984 beging der Zeichner im Alter von 41 Jahren Suizid; sein Tod soll im Zusammenhang mit einer bipolaren Störung gestanden haben.
Agata Hikari (japanisch 干刈 あがた, Hikari Agata, bürgerlich Asai Kazue (浅井 和枝), geb. Yanagi Kazue (柳 和枝); * 25. Januar…
Agata Hikari (japanisch 干刈 あがた, Hikari Agata, bürgerlich Asai Kazue (浅井 和枝), geb. Yanagi Kazue (柳 和枝); * 25. Januar 1943 in Ōme, damals Landkreis Nishitama, Präfektur Tokio; † 6. September 1992) war eine japanische Schriftstellerin. Hikari begann ein Studium an der Waseda-Universität, das sie nach einem Jahr abbrach, um als freischaffende Autorin zu leben. Zunächst betätigte sie sich als Werbetexterin und verfasste Beiträge für Zeitschriften. Ihr Debütroman Juka no kazoku (樹下の家族, 1982) wurde mit einem Förderpreis für neue Autoren ausgezeichnet. Ihre Romane Uhohho tankentai (ウホッホ探険隊, 1983) und Yukkuri Tōkyō joshi marason (ゆっくり東京女子マラソン, 1984) wurden für den Akutagawa-Preis nominiert. Für Shizuka ni watasu kogane no yubiwa (しずかにわたすこがねのゆびわ) erhielt sie 1986 den Noma-Literaturpreis für Debütanten. Insgesamt verfasste Hikari achtzehn Romane, dazu Essays und Übersetzungen. Einige ihrer Romane wurden verfilmt. 1992 starb Hikari an Magenkrebs.
Kōji Kinutani (japanisch 絹谷 幸二 Kinutani Kōji; geboren 24. Januar 1943 in Nara; † 1. August 2025 in Tokio) war ein…
Kōji Kinutani (japanisch 絹谷 幸二 Kinutani Kōji; geboren 24. Januar 1943 in Nara; † 1. August 2025 in Tokio) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung.
Kenzō Yokoyama (jap. 横山 謙三 Yokoyama Kenzō; * 21. Januar 1943 in Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kirin Kiki (樹木 希林 Kiki Kirin; auch: Chiho Yuki; * 15. Januar 1943 als Keiko Nakatani in Tokio; † 15. September 2018…
Kirin Kiki (樹木 希林 Kiki Kirin; auch: Chiho Yuki; * 15. Januar 1943 als Keiko Nakatani in Tokio; † 15. September 2018 ebenda) war eine vielfach ausgezeichnete japanische Film- und Fernsehschauspielerin.
Yōjirō Uetake (jap. 上武 洋次郎, Uetake Yōjirō; * 12. Januar 1943 in Tatebayashi, Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger…
Yōjirō Uetake (jap. 上武 洋次郎, Uetake Yōjirō; * 12. Januar 1943 in Tatebayashi, Präfektur Gunma) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er war Olympiasieger 1964 und 1968 im freien Stil im Bantamgewicht.
Tadayoshi Ichida (jap. 市田 忠義 Ichida Tadayoshi; * 28. Dezember 1942 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…
Tadayoshi Ichida (jap. 市田 忠義 Ichida Tadayoshi; * 28. Dezember 1942 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker. Von 1998 bis 2022 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für den Verhältniswahlwahlkreis, von 2000 bis 2014 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Ichida, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ritsumeikan-Universität, ist seit seiner Studentenzeit 1963 KPJ-Mitglied. Seit 1971 war er Vollzeitmitarbeiter der Partei. 1988 übernahm er den Vorsitz der KPJ in der Präfektur Kyōto (bis 1997), 1994 wurde er Mitglied des ständigen Exekutivkomitees (jōnin kambukai) des Zentralkomitees (ZK). Bei der Sangiin-Wahl 1998 wurde Ichida auf dem Listenplatz 2 der KPJ über die landesweite Verhältniswahl ins Sangiin gewählt und nach der Einführung der Vorzugsstimme 2004 und 2010 jeweils mit dem höchsten Stimmenanteil aller KPJ-Kandidaten im Amt bestätigt. In der Partei übernahm er 1999 die Leitung des Wahlkampfbüros (senkyotaisakukyoku), 2000 wurde er Nachfolger von Kazuo Shii als Leiter des Sekretariats (shokikyoku-chō) des ZK. Nach der Wahl 2010 übernahm er vom abgewählten Akira Koike zusätzlich den Vorsitz der KPJ-Fraktion im Sangiin. 2014 löste ihn Yoshiki Yamashita als Generalsekretär ab, er wurde einer der „Vizevorsitzenden“ (fuku-iinchō). 2015 kündigte Ichida an, bei der Sangiin-Wahl 2016 nicht mehr kandidieren zu wollen, entschied sich aber auf Bitten der Partei hin doch für eine weitere Amtszeit und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil aller KPJ-Kandidaten in der nationalen Verhältniswahl wiedergewählt. Zur 2022 trat er schließlich nicht mehr an.
Kōya Nishikawa (jap. 西川 公也, Nishikawa Kōya; * 26. Dezember 1942 in der Stadt Ujiie, heute Teil der kreisfreien Stadt…
Kōya Nishikawa (jap. 西川 公也, Nishikawa Kōya; * 26. Dezember 1942 in der Stadt Ujiie, heute Teil der kreisfreien Stadt Sakura, Kreis Shioya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Nikai-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Verhältniswahlblock Nord-Kantō und ehemaliger Landwirtschaftsminister. Nishikawa wurde nach seinem Studium an der landwirtschaftlichen Fakultät der Tōkyō Nōkō Daigaku und am dortigen Graduiertenkolleg 1967 Mitarbeiter der Präfekturverwaltung von Tochigi. 1979 wurde er für die erste von fünf Perioden ins Präfekturparlament von Tochigi gewählt. Von 1993 bis 1994 war er Präsident des Präfekturparlaments. 1996 trat er zurück, um in die nationale Politik zu wechseln. Bei der Shūgiin-Wahl 1996, der ersten nach der Einführung der Einmandatswahlkreise und der Verhältniswahlssitze, kandidierte Nishikawa im Wahlkreis Tochigi 2 für die LDP und setzte sich mit absoluter Mehrheit gegen den Ex-Sozialisten Mamoru Kobayashi (nun Demokratische Partei, bis dahin einer der fünf Abgeordneten für den alten Wahlkreis 1) und zwei weitere Kandidaten durch. Den Sitz konnte er 2000 knapp gegen Kobayashi verteidigen. 2001 wurde er für das zweite Kabinett Mori daijin seimukan (der untere der beiden neu eingeführten parlamentarischen Staatssekretärsposten) im ebenfalls 2001 neu eingerichteten Kabinettsamt (naikakufu). Für die nachfolgenden Kabinette von Jun’ichirō Koizumi wurde Nishikawa 2002 parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, 2003 wieder im Kabinettsamt, 2004 dort dann fukudaijin („Vizeminister“, das obere der beiden parlamentarischen Ämter unter dem Minister). Bei Shūgiin-Wahlen hatte Nishikawa inzwischen den Wahlkreis Tochigi 2 Justizministerin Mayumi Moriyama überlassen, die die unter Koizumi eingeführte Altersgrenze für LDP-Verhältniswahlkandidaten überschritt, und kandidierte nur noch im Verhältniswahlblock Nord-Kantō, wo er in einer Gruppe von vor die Doppelkandidaten gesetzten Verhältniswahlkandidaten an der Spitze der LDP-Liste 2003 und 2005 sicher wiedergewählt wurde. Für die Shūgiin-Wahl 2009 wollte Moriyama zunächst in den nordöstlich benachbarten Wahlkreis 3 des aus der LDP ausgetretenen Yoshimi Watanabe wechseln, zog sich aber letztlich aus der Politik zurück. Nishikawa übernahm wieder die LDP-Kandidatur im Wahlkreis 2, wo er jedoch bei der Wahl deutlich (36 % zu 63 %) dem ehemaligen Gouverneur Akio Fukuda unterlag, der für die Demokratische Partei antrat. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 erhielt Nishikawa rund 56.000 Stimmen, nochmal über 9.000 Stimmen weniger als 2009, gewann aber trotzdem mit 38,6 % den Wahlkreis, da die Wahlbeteiligung deutlich gesunken war und die Minna no Tō von Yoshimi Watanabe ebenfalls einen konkurrenzfähigen Kandidaten für Tochigi 2 nominiert hatte, und zog erneut ins Unterhaus ein. Er wurde 2013 Vorsitzender des TPP-Komitees (tīpīpī taisaku iinkai, TPP対策委員会) der LDP. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 berief ihn Shinzō Abe an die Spitze des Ministeriums für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft. Bei der Wahl im Dezember des gleichen Jahres erhielt er zwar mehr Stimmen als 2012 (>62.000, 46,5 %), unterlag aber um rund 200 Stimmen Akio Fukuda; mit der sehr knappen Niederlage führte er die LDP-Verhältniswahlliste im Block Nord-Kantō an und gewann dort einen Sitz. Shinzō Abe übernahm Nishikawa zunächst in sein drittes Kabinett, aber er trat im Februar 2015 über einen Spendenskandal zurück.
Yasuyuki Kuwahara (jap. 桑原 楽之, Kuwahara Yasuyuki; * 22. Dezember 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima; † 1. März…
Yasuyuki Kuwahara (jap. 桑原 楽之, Kuwahara Yasuyuki; * 22. Dezember 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima; † 1. März 2017) war ein japanischer Fußballspieler.
Kazuyoshi Kaneko (jap. 金子 一義, Kaneko Kazuyoshi; * 20. Dezember 1942 in der Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger…
Kazuyoshi Kaneko (jap. 金子 一義, Kaneko Kazuyoshi; * 20. Dezember 1942 in der Präfektur Gifu) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin zuletzt der Kishida-Faktion. Er war von 1986 bis 2017 Abgeordneter aus Gifu im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und zweimal Minister.
Aritatsu Ogi (jap. 小城 得達 Ogi Aritatsu; * 10. Dezember 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…
Aritatsu Ogi (jap. 小城 得達 Ogi Aritatsu; * 10. Dezember 1942 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler, der für Japan bei den Olympischen Sommerspielen 1964 und 1968 im Kader stand. Wo 1968 mit der Nationalmannschaft die Bronzemedaille gewann.
Sukehiro Hasegawa (jap. 長谷川 祐弘, Hasegawa Sukehiro; * 28. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…
Sukehiro Hasegawa (jap. 長谷川 祐弘, Hasegawa Sukehiro; * 28. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Diplomat bei den Vereinten Nationen und Professor.
Wakio Mitsui (jap. 三井 辨雄, Mitsui Wakio; * 24. November 1942 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. April 2021 ebenda) war ein…
Wakio Mitsui (jap. 三井 辨雄, Mitsui Wakio; * 24. November 1942 in Sapporo, Hokkaidō; † 2. April 2021 ebenda) war ein japanischer Politiker (Neue Fortschrittspartei→Demokratische Partei (Tarutoko-Gruppe, Ex-Ozawa-Gruppe)). Er war von 2000 bis 2012 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hokkaidō 2, und 2012 für knapp drei Monate Sozial- und Arbeitsminister im Kabinett Noda. Mitsui schloss sein Studium an der Pharmakologischen Shōwa-Hochschule in Setagaya ab und gründete 1975 die Mitsui Yakuhin K.K. in Sapporo (ohne Verbindung zum gleichnamigen Großunternehmen in Tokio), später die Kōyūkai, eine „medizinische Körperschaft“ (iryō hōjin), die mehrere Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Hokkaidō betreibt. In die Politik stieß Mitsui nach der Wahlrechtsreform bei der Shūgiin-Wahl 1996 vor: Im neuen Einmandatswahlkreis Hokkaidō 3 kandidierte er für die Neue Fortschrittspartei (NFP), unterlag aber knapp dem Liberaldemokraten Gaku Ishizaki und dem Demokraten Satoshi Arai. Nach der Auflösung der NFP schloss er sich der Demokratischen Partei an. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 kandidierte er nur im Verhältniswahlblock Hokkaidō und zog erstmals ins Parlament ein. Bei der Wahl 2003 wechselte er in den Wahlkreis 2, den er gegen Amtsinhaber Takamori Yoshikawa (LDP) gewann und 2005 und 2009 verteidigte. In der Demokratischen Partei war er unter anderem Vizegeneralsekretär (2004) und 2006 als „nächster Sozial- und Arbeitsminister“ Mitglied des Schattenkabinetts von Ichirō Ozawa. 2010 schloss er sich der neu gegründeten Faktion von Shinji Tarutoko an. Von 2010 bis 2011 (Kabinett Kan) war Mitsui Staatssekretär im Land- und Verkehrsministerium. Im Oktober 2012 berief ihn Yoshihiko Noda als Sozial- und Arbeitsminister in sein umgebildetes Kabinett. Mit rund 50 Millionen Yen Einkommen gehörte Mitsui 2011 zu den wohlhabendsten Mitgliedern des nationalen Parlaments. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Mitsui seinen Wahlkreis mit 23,2 % der Stimmen wieder an Takamori Ishikawa (35,0 %), verfehlte damit auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock und schied aus dem Parlament aus.
Ken’ichi Mishima (jap. 三島 憲一, Mishima Ken’ichi; * 11. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…
Ken’ichi Mishima (jap. 三島 憲一, Mishima Ken’ichi; * 11. November 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Sozialphilosoph und Hochschullehrer.
Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger…
Takeo Kawamura (jap. 河村 建夫 Kawamura Takeo; * 10. November 1942 in Hagi, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehört er der Nikai-Faktion an.
Tadatoshi Akiba (jap. 秋葉 忠利, Akiba Tadatoshi; * 3. November 1942) ist ein japanischer Politiker und war von Februar…
Tadatoshi Akiba (jap. 秋葉 忠利, Akiba Tadatoshi; * 3. November 1942) ist ein japanischer Politiker und war von Februar 1999 bis April 2011 Bürgermeister von Hiroshima.
Rei Kawakubo (japanisch 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische…
Rei Kawakubo (japanisch 川久保 玲, Kawakubo Rei; * 11. Oktober 1942 in Tokio) ist eine japanische Prêt-à-porter-Modedesignerin aus Tokio.
Kazuo Okada (jap. 岡田 和生, Okada Kazuo, * 3. Oktober 1942) ist ein japanischer Unternehmer und Kunstsammler. Er gründete…
Kazuo Okada (jap. 岡田 和生, Okada Kazuo, * 3. Oktober 1942) ist ein japanischer Unternehmer und Kunstsammler. Er gründete den Pachinko-Hersteller Universal Entertainment (ehemals Aruze) und war bis 2017 dessen Vorsitzender. Bis 2012 war er Großaktionär von Wynn Resorts, außerdem initiierte er das Casino-Resort Okada Manila auf den Philippinen. Das Magazin Forbes schätzte sein Vermögen im April 2024 auf 1,1 Milliarden US-Dollar.
Kaneko Takahashi (jap. 高橋 カネ子 Takahashi Kaneko; * 26. September 1942 in Karuizawa) ist eine ehemalige japanische…
Kaneko Takahashi (jap. 高橋 カネ子 Takahashi Kaneko; * 26. September 1942 in Karuizawa) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Takano nahm von 1962 bis 1971 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1962 in Imatra auf den 11. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1963 in Karuizawa auf den 26. Rang im Mini-Mehrkampf. In der Saison 1963/64 belegte sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1964 in Kristinehamn den 14. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck den 24. Platz über 500 m, jeweils den 18. Rang über 1000 m und 1500 m sowie den 16. Platz über 3000 m. Letztmals international startete sie bei der Sprintweltmeisterschaft 1971 in Inzell, wobei sie den 22. Platz im Sprint-Mehrkampf errang. Bei japanischen Meisterschaften wurde sie einmal Zweite und dreimal Dritte im Mini-Mehrkampf.
Takeshi Katō (jap. 加藤 武司, Katō Takeshi; * 25. September 1942 in der Präfektur Aichi; † 24. Juli 1982) war ein…
Takeshi Katō (jap. 加藤 武司, Katō Takeshi; * 25. September 1942 in der Präfektur Aichi; † 24. Juli 1982) war ein japanischer Kunstturner. Er gewann von 1966 bis 1970 mit der japanischen Mannschaft eine olympische Goldmedaille und zwei Weltmeistertitel.