Kōzō Shibazaki (japanisch 柴崎 幸三 Shibazaki Kōzō; * 1958 in Tochigi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1979 gab er…Kōzō Shibazaki (japanisch 柴崎 幸三 Shibazaki Kōzō; * 1958 in Tochigi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1979 gab er mit dem Schwarzweißfilm Waltz wa beniki yamino uchide sein Debüt als Kameramann. Erst in den 1990er Jahren war er wieder für die Kameraführung von Kinofilmen zuständig, so unter anderem bei Hideyuki Hirayamas Za Chugaku kyoshi und den ersten beiden Gakkō no kaidan-Filmen. Der dritte Teil von Gakkō no kaidan, der 1997 veröffentlicht wurde, entstand unter der Regie Shusuke Kaneko, mit dem er bereits 1994 beim auf einem Manga von Yumiko Ōshima basierenden Drama Mainichi ga Natsuyasumi zusammengearbeitet hatte. Den Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Kamera gewann er für Ai o kou hito, eine erneute Zusammenarbeit mit Hideyuki Hirayama. Das mit den wichtigsten japanischen Filmpreisen preisgekrönte Drama, das nach einem 1992 veröffentlichten Roman Harumi Shinodas entstand, handelt von einer jungen Japanerin, die nach Taiwan fährt, um ihre Familie väterlicherseits kennenzulernen. Es folgten die Science-Fiction-Filme Juvenile (2000) und Returner – Kampf um die Zukunft (2002) – beide unter der Regie Takashi Yamazakis – sowie das Romantikdrama Laundry mit Yōsuke Kubozuka in der Hauptrolle. Für die Komödie Warau kaeru und den Kriminalfilm Out, beide 2002 erschienen und von Hirayama umgesetzt, erhielt Shibazaki auf dem Yokohama Film Festival den Kamerapreis. Im Jahr 2005 kam die dritte Zusammenarbeit mit Takashi Yamazaki zustande, Always san-chōme no yūhi. Das von Kritikern hoch gelobte und mehrfach ausgezeichnete Familiendrama brachte dem Kameramann seinen zweiten Japanese Academy Award und den Kamerapreis beim Mainichi-Filmwettbewerb ein.
Takuya Hirai (jap. 平井 卓也 Hirai Takuya; * 25. Januar 1958) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen…Takuya Hirai (jap. 平井 卓也 Hirai Takuya; * 25. Januar 1958) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und Mitglied des Repräsentantenhauses, dem Unterhaus der Nationalversammlung, für den Verhältniswahlblock Shikoku. Der in der Stadt Takamatsu, Präfektur Kagawa, geborene Absolvent der Sophia-Universität wurde im Jahr 2000 als Mitglied der Neuen Fortschrittspartei im Wahlkreis 1 von Kagawa erstmals gewählt, nachdem er 1996 erfolglos als Unabhängiger kandidiert hatte. Später trat er der LDP bei. Bevor er in die Politik ging, war er Mitarbeiter von Dentsū und später Präsident von Nishinippon Broadcasting (engl. für Nishi-Nippon Hōsō), das ihm und seiner Familie gehört. Er ist der Sohn von Takushi Hirai, Mitglied für Kagawa im Senat, dem Oberhaus der Nationalversammlung, und Enkel von Tarō Hirai, Senator für den landesweiten SNTV-Wahlkreis und später für Kagawa. 2018 wurde er zum unter anderem für Digitalisierung zuständigen Minister beim Kabinettsbüro im umgebildeten vierten Kabinett Abe ernannt, und blieb auch im nachfolgenden Kabinett Suga im Amt. Am 1. September 2021 wurde er mit der Einrichtung der Digitalagentur (engl. für die Digital[isierungs]behörde) zum ersten eigenständigen „Digitalminister“ (digital-daijin, デジタル大臣). 2026 verlor Hirai zum vierten Mal nach 2009, 2021 und 2024 den FPTP-Wahlkreis Kagawa 1 an Jun’ya Ogawa (zuletzt Chūdō), gewann aber mit knappen Niederlagen jeweils einen LDP-Sitz im PR-Block Shikoku. Von 2023 bis 2025 führte er unter den Parteivorsitzenden Kishida und Ishiba wie zuvor bereits von 2017 bis 2018 unter Abe die Hauptabteilung für Öffentlichkeitsarbeit (kōhō-honbu) der LDP.
Ichita Yamamoto (jap. 山本 一太, Yamamoto Ichita; * 24. Januar 1958 in Kusatsu, Kreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein…Ichita Yamamoto (jap. 山本 一太, Yamamoto Ichita; * 24. Januar 1958 in Kusatsu, Kreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker und seit 2019 Gouverneur von Gunma. Von 1995 bis 2019 war er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) einer der beiden Vertreter der Präfektur Gunma im Senat, von 2012 bis 2014 Okinawa-, Wissenschafts- und Raumfahrtminister. Yamamoto schloss ein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Chūō Daigaku und ein Aufbaustudium an der Georgetown University ab. Ab 1986 arbeitete er für die kokusai kyōryoku jigyōdan (engl. Japan International Cooperation Agency), den Vorläufer der heutigen kokusai kyōryoku kikō (engl. Japan International Cooperation Agency), die als Selbstverwaltungskörperschaft im Auftrag der Regierung japanische Entwicklungshilfe koordiniert. 1991 wurde er in die Zentrale des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen in New York versetzt. In die aktive Politik wechselte Yamamoto bei der Senatswahl 1995, als er in Gunma für die Nachfolge seines wenige Monate vor der Wahl verstorbenen Vaters Tomio Yamamoto kandidierte, ehemaliger Landwirtschaftsminister und Generalsekretär der LDP-Fraktion im Senat, der Gunma dort seit 1977 vertreten hatte. Gunma wählte 1995 noch zwei Senatoren pro Teilwahl: Mit klar dem höchsten Stimmenanteil (44 %) vor dem wiedergewählten sozialistischen Amtsinhaber Giichi Tsunoda (27 %) gewann Yamamoto einen Sitz – sein Vater hatte sechs Jahre zuvor mit deutlichem Rückstand nur den zweithöchsten Stimmenanteil hinter Tsunoda erzielt. Bei der Wahl 2001 wurden Yamamoto und Tsunoda (inzwischen Demokrat) in gleicher Reihenfolge wiedergewählt (Yamamoto 40 %, Tsunoda 28 %). Als Gunma bei der Senatswahl 2007 zum Einmandatswahlkreis wurde, stellte die Demokratische Partei keinen eigenen Gegenkandidaten auf, nur ihr kleiner Koalitionspartner NVP sowie die KPJ: Yamamoto wurde souverän mit 62 % der Stimmen für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Bei der Wahl 2013 wurde er mit 71,9 % der Stimmen gegen die Demokratin Fujiko Kagaya (15,3 %) und zwei weitere Kandidaten erneut im Amt bestätigt. 2008 wurde er unter dem Kabinett Yasuo Fukuda Vizeminister im Außenministerium, 2012 im zweiten Kabinett Abe Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben (Okinawa und die Nördlichen Territorien, Wissenschafts- und Technologiepolitik, Weltraumpolitik) und erhielt weitere Zuständigkeiten (ohne eigenständigen Etat bei anderen Ministerien oder Behörden angesiedelt): für IT-Politik, maritime Angelegenheiten und Territorialkonflikte. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 löste ihn Shun’ichi Yamaguchi ab. Von 2016 bis 2017 war er Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Senat, sein Nachfolger wurde Genjirō Kaneko. Im Juli 2019 kandidierte Yamamoto bei der Gouverneurswahl in Gunma für die Nachfolge von Masaaki Ōsawa, der nicht wieder antrat. Die Gouverneurswahl fiel 2019 mit der Senatswahl zusammen; Yamamoto verlor sein Abgeordnetenmandat automatisch mit Beginn der gesetzlichen Gouverneurswahlkampfperiode (=Kandidatur für ein inkompatibles Amt) am 4. Juli. Mit Wahlunterstützung von LDP und Kōmeitō gewann er mit Dreiviertelmehrheit gegen den KPJ-gestützten Mittelschullehrer und Gewerkschafter Kiyoto Ishida. Er übernahm das Gouverneursbüro am 29. Juli.
Minoru Terada (jap. 寺田 稔 Terada Minoru; * 24. Januar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker…Minoru Terada (jap. 寺田 稔 Terada Minoru; * 24. Januar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei, zuletzt Kishida-Faktion). Mit Unterbrechung ist er seit 2004 Mitglied des nationalen Abgeordnetenhauses, derzeit für den Verhältniswahlblock Chūgoku. Von August bis November 2022 war er Minister für Allgemeine Angelegenheiten, im englischsprachigen Ausland Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Terada studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1980 Beamter im Finanzministerium. Von 1982 bis 1984 hielt er sich in den USA auf und erwarb einen Master of Public Policy an der Harvard University. Als 2004 der Onkel seiner Frau, Yukihiko Ikeda (ebenfalls Jura-Fakultät Uni Tokio → Finanzministerium, LDP Hiroshima, Koga- = spätere Kishida-Faktion) starb, verließ Terada das Finanzministerium für den Wechsel in die Politik. Er kandidierte als LDP-Kandidat bei der Nachwahl für Ikedas Sitz im April 2004 und setzte sich mit 50,5 % der Stimmen gegen den Demokraten Mitsuo Mitani (45,7 %; ex-Sekretär von Kiichi Miyazawa) durch. Den Sitz konnte er mit Ausnahme der LDP-Erdrutschniederlage 2009, als er Mitani unterlag und bis 2012 aus dem Parlament ausschied, bis einschließlich 2021 verteidigen. 2019 wurde Terada für das umgebildete vierte Kabinett Abe Staatssekretär (fuku-daijin) im Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten und gleichzeitig im Kabinettsamt. Nach der Wahl seines Faktionschefs Fumio Kishida zum LDP-Vorsitzenden und Premierminister übernahm Terada 2021 von Kishida die Führung des LDP-Präfekturverbands Hiroshima. Im zweiten Kabinett Kishida wurde er außerdem Berater des Premierministers für nationale Sicherheit und nukleare Abrüstung. Bei einer Kabinettsumbildung im August 2022 berief ihn Kishida zum Minister für Allgemeine Angelegenheiten. Im Oktober 2022 berichtete die Zeitschrift Shūkan Bunshun über Unregelmäßigkeiten in den Finanzberichten von Teradas Wahlkreisbüro und seiner Unterstützerorganisation. Sein Ministerium ist auch für die Organisation von Wahlen, Parteienfinanzierung und politische Gelder zuständig. Die Opposition reagierte mit Rücktrittsforderungen, denen Terada schließlich am 20. November 2022 auf Drängen Kishidas nachgab. Auch vom Vorsitz der LDP Hiroshima trat er kurz darauf zurück. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2024 verlor Hiroshima einen Wahlkreis und Terada kandidierte im neuen Wahlkreis 4, der den westlichen Hauptteil des alten Hiroshima 5 umfasst, dazu im Norden die gesamte Stadt Ost-Hiroshima enthält. Er unterlag dort knapp Seiki Soramoto (Ishin). Auf der LDP-Liste in Chūgoku waren 2024 vier Sitze vor den Doppelkandidaten gesetzt, die LDP gewann fünf Sitze, mit seiner sehr knappen Mehrheitswahlniederlage (Sekihairitsu 97,8 %) gewann Terada den fünften und letzten Sitz. 2026 kandidierte er nur noch bei der Verhältniswahl in Chūgoku und wurde dort, an Platz 1 der LDP-Liste gesetzt, sicher wiedergewählt.
Hiroaki Zakōji (jap. 座光寺 公明, Zakōji Hiroaki; * 20. Januar 1958 in der Präfektur Tokio; † 29. Januar 1987 ebenda) war…Hiroaki Zakōji (jap. 座光寺 公明, Zakōji Hiroaki; * 20. Januar 1958 in der Präfektur Tokio; † 29. Januar 1987 ebenda) war ein japanischer Komponist und Pianist.
Yoshitaka Shindō (jap. 新藤 義孝 Shindō Yoshitaka; * 20. Januar 1958 in Kawaguchi, Präfektur Saitama) ist ein japanischer…Yoshitaka Shindō (jap. 新藤 義孝 Shindō Yoshitaka; * 20. Januar 1958 in Kawaguchi, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (zuletzt Motegi-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und mehrfacher ehemaliger Minister. Shindō, Absolvent der Meiji-Universität und zuvor der angeschlossenen Oberschule, war zunächst in der Stadtverwaltung von Kawaguchi tätig. Bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 1991 wurde er in den Stadtrat von Kawaguchi gewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 versuchte er den Wechsel in die nationale Politik: Er unterlag im 2. Wahlkreis Saitama zwar um knapp 400 Stimmen Katsuyuki Ishida (NFP), gewann aber ein Verhältniswahlmandat im Block Nord-Kantō. Den Wahlkreis konnte er bei den Wahlen 2000, 2005 gewinnen. 2003 unterlag er Ishida deutlich und schied aus dem Parlament aus, 2009 gewann er erneut ein Verhältniswahlmandat. Ab 2012 setzte er sich bis einschließlich 2026 sechsmal im Wahlkreis durch. Unter dem Kabinett Koizumi war Shindō parlamentarischer Staatssekretär im Innen- und im Außenministerium. Von 2007 bis 2008 war er unter den Kabinetten Abe und Fukuda „Vizeminister“ im Wirtschaftsministerium. 2011 übernahm er den Vorsitz im Shūgiin-Ausschuss für Rechnungs- und Verwaltungsaufsicht (kessan gyōsei-kanshi). In der LDP war er von 2009 bis 2019 Vorsitzender des Präfekturverbandes Saitama. Im Juli 2011 gehörte Shindō zu einer Gruppe von ursprünglich vier, letztlich drei (Katsuei Hirasawa sagte die Reise kurzfristig ab) nationalen Abgeordneten der LDP, die nach Ulleungdo in der Republik Korea reisen wollten, um ihre Ansicht zu demonstrieren, dass die nahe gelegenen Liancourt-Felsen von der Republik „illegal besetztes“ japanisches Territorium seien. Den Abgeordneten wurde in Seoul die Einreise verweigert. Die anderen beiden Mitreisenden waren Masahisa Satō (Nukaga-Faktion) und Tomomi Inada (Machimura-Faktion). Im zweiten Kabinett Abe wurde Shindō 2012 Minister für allgemeine Angelegenheiten (Innenminister), 2013 übernahm er auch den neu beim Kabinettsamt eingerichteten Ministerposten für die „nationalen strategischen Sonderzonen“ (kokka senryaku tokubetsu kuiki), die als Teil der Konjunkturbelebung der Regierung Abe (Abenomics) neu geschaffen wurden. Shindō blieb bis zur Kabinettsumbildung im September 2014 Minister, das Ministerium für allgemeine Angelegenheiten übernahm Sanae Takaichi, die Zuständigkeit für die Sonderwirtschaftszonen Shigeru Ishiba. Im September 2023 wurde er bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt (Wirtschafts- und Fiskalpolitik) und erhielt eine Reihe von Zusatzaufgaben, darunter Kishidas neu geschaffenes Programm für „neuen Kapitalismus“, und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit 2024 im Amt.
Hiroshi Yamada (jap. 山田 宏 Yamada Hiroshi; * 8. Januar 1958 in Hachiōji, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Hiroshi Yamada (jap. 山田 宏 Yamada Hiroshi; * 8. Januar 1958 in Hachiōji, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler Klub→Neue Japan-Partei→Neue Fortschrittspartei→parteilos→Nippon Sōshintō→Nippon Ishin no Kai→Jisedai no Tō→Liberaldemokratische Partei, Abe-Faktion) und Abgeordneter im Oberhaus des nationalen Parlaments. Yamada, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und des Matsushita Seikei Juku (engl. The Matsushita Institute of Government and Management), wurde 1985 für den Neuen Liberalen Klub ins Parlament der Präfektur Tokio gewählt und 1989 wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 1993 erhielt Yamada für die Neue Japan-Partei im fünfmandatigen 4. Wahlkreis Tokio den höchsten Stimmenanteil und wurde Abgeordneter. Ab 1994 gehörte er der Neuen Fortschrittspartei (NFP) an. Bei der Wahl von 1996 nach der Wahlrechtsreform verlor er als Kandidat der NFP den neuen Einzelwahlkreis Tokio 8 an Nobuteru Ishihara. 1999 wurde Hiroshi zum Bürgermeister von Suginami, einem der 23 Bezirke Tokios gewählt und zuletzt bei den einheitlichen Regionalwahlen 2007 für eine dritte vierjährige Amtszeit bestätigt. Im April 2010 wurde er Vorsitzender der Nippon Sōshintō, die er gemeinsam mit anderen Präfektur- und Kommunalpolitikern für die Oberhauswahl 2010 gründete. An der Gründung beteiligten sich unter anderem Hiroshi Nakada, ehemals Bürgermeister von Yokohama, und Hiroshi Saitō, ehemaliger Gouverneur von Yamagata. Die Partei, die wenige Abgeordnete auf Präfektur- und Kommunalebene bei den Regionalwahlen 2011 gewann, löste sich im Herbst 2012 auf, um sich der Nippon Ishin no Kai des ehemaligen Gouverneurs von Tokio Shintarō Ishihara anzuschließen. Für diese kandidierte Yamada bei der Unterhauswahl 2012 im Wahlkreis Tokio 19, der westliche Vororte von Tokio umfasst. Er landete zwar mit 22 % der Stimmen hinter den Kandidaten der beiden großen Parteien, gewann aber einen der drei Ishin-no-Kai-Sitze im Verhältniswahlblock Tokio. Bei der Spaltung der Ishin no Kai im Sommer 2014 folgte Yamada Ishihara in die Jisedai no Tō. 2014 erhielt er nur noch 11,7 % der Stimmen, und bei der Verhältniswahl im Block Tokio wie landesweit gewann die Jisedai keine Sitze. Yamada schloss sich danach der Liberaldemokratischen Partei an, um für diese bei der Oberhauswahl 2016 im landesweiten Verhältniswahlkreis anzutreten. Er erhielt 149.833 Vorzugsstimmen und damit den zwölften von 19 LDP-Sitzen. 2022 wurde er auf Platz 10 der LDP-Liste wiedergewählt. Von 2018 bis 2019 war er „politischer Sekretär“ im Kabinettsamt und gleichzeitig dem Verteidigungsministerium. Seit 2021 führt er den Oberhaussozial- und Arbeitsausschuss.
Jun Miyake (jap. 三宅 純, Miyake Jun ; * 7. Januar 1958 in der Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer Jazzmusiker und…Jun Miyake (jap. 三宅 純, Miyake Jun ; * 7. Januar 1958 in der Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer Jazzmusiker und Komponist, der in Paris lebt. Er spielt neben der Trompete auch Flügelhorn und Klavier. Sein Musikstil ist stark beeinflusst von Chanson und Bossa Nova. Er ist auch im Filmbereich tätig.
Kotobuki Shiriagari (jap. しりあがり 寿, Shiriagari Kotobuki; * 1. Januar 1958 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka, Japan) ist…Kotobuki Shiriagari (jap. しりあがり 寿, Shiriagari Kotobuki; * 1. Januar 1958 in Shizuoka, Präfektur Shizuoka, Japan) ist der Künstlername von Toshiki Mochizuki (望月 寿城, Mochizuki Toshiki), einem japanischen Manga-Zeichner. Nach dem Grafikdesign-Studium an der Tama-Kunsthochschule in Tokio arbeitete Toshiki Mochizuki von 1981 bis 1994 in der Werbeabteilung der Brauerei Kirin. Bereits in dieser Zeit zeichnete er in seiner Freizeit und konnte 1985 als Kotobuki Shiriagari seinen ersten Sammelband Ereki na Haru bei Hakusensha veröffentlichen. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Jiji Oyaji 2000, für das er 2000 mit dem Bungei-Bunshū-Manga-Preis ausgezeichnet wurde, und Yajikita in Deep, für das er 2001 den Osamu-Tezuka-Kulturpreis erhielt. Osamu Tezuka hatte zu seinen Lebzeiten noch Shiragaris Zeichenstil gelobt. Yajikita in Deep erzählt, basierend auf Jippensha Ikkus Tōkaidōchū Hizakurige aus dem 19. Jahrhundert, von der Reise eines homosexuellen, drogensüchtigen Paares nach Ise. Kotobuki Shiriagari zeichnet neben den Manga-Serien, die beispielsweise in alternativen Manga-Magazinen wie AX und Comic Beam veröffentlicht werden, tägliche Strips für Tageszeitungen, Kolumnen und fertigt Installationen für Kunstgalerien an. Sein Stil zeichnet sich durch eine gewollte Unbeholfenheit aus, die Zeichnungen wirken teilweise gekritzelt oder unsauber. In einigen Werken werden diese Zeichnungen mit Elementen der Tuschemalerei kombiniert. Auf dem Comicfestival in Angoulême wurde Kotobuki Shiriagari 2006 mit einer Werkschau dem europäischen Publikum vorgestellt. Er ist mit der Manga-Zeichnerin Hibari Nishiki verheiratet.
Yūji Tsukada (japanisch 塚田 雄二 Tsukada Yūji; * 28. Dezember 1957 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger…Yūji Tsukada (japanisch 塚田 雄二 Tsukada Yūji; * 28. Dezember 1957 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kazumi Okamura (japanisch 岡村 和美 Okamura Kazumi; * 23. Dezember 1957) ist eine japanische Juristin. Sie ist seit 2019…Kazumi Okamura (japanisch 岡村 和美 Okamura Kazumi; * 23. Dezember 1957) ist eine japanische Juristin. Sie ist seit 2019 Richterin am Obersten Gerichtshof Japans.
Tatsuya Satō (jap. 佐藤 達哉, Satō Tatsuya; * 23. Dezember 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker…Tatsuya Satō (jap. 佐藤 達哉, Satō Tatsuya; * 23. Dezember 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Tenor-, Bariton- und Sopransaxophon, auch Flöte, Klarinette). Tatsuya Satō arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Modern-Jazz-Szene; erste Aufnahmen entstanden 1979 mit der Waseda Modern Jazz Group (Album Screamer’s Staff, mit Junji Kanda, Noriaki Katō, Kenichi Uchiyama, Kunichiro Miyakita). In den frühen 1980er-Jahren spielte er bei George Kawaguchi; 1984 nahm er mit Daisuke Iwasaki, Masahiro Sayama, Koichi Hiroki, Gregg Lee und Kei Hirayama sein Debütalbum Still Love You auf. 1985 legte er das Album Like Someone in Love (Sound Design Records) vor, auf dem er Jazzstandards wie „All the Things You Are“, „A Night in Tunisia“, „I Want to Talk About You“, und „Rhythm-A-Ning“ interpretierte. Ende der 1980er-Jahre gehörte er der Formation Jazz Factory um Hitoshi Okano, Akira Ōmori und Toshiyuki Daitoku an und spielte in den folgenden Jahren u. a. mit Sachi Hayasaka (Straight to the Core (1989) u. a. mit Wadada Leo Smith), Takeshi Inomata, Yoshio Ikeda, in den 1990er-Jahren auch mit Chiaki Ogasawara, Yoshihiko Katori und in der Kenichi Tsunoda Big Band. 1997 nahm er das Album The New Tenor Scene auf, an dem Masayoshi Yoneda, Koichi Osamu, Mitsuaki Furuno und Ichirō Onoe mitwirkten. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1979 und 2015 bei 21 Aufnahmesessions, zuletzt mit Yukiko Hayakawa (Rose Neon, 2013) und der Sängerin Sama (White Night Waltz).
Hisatoshi Shintaku (jap. 新宅 永灯至, Shintaku Hisatoshi, wirklicher Name: Masanari Shintaku (新宅 雅也, Shintaku Masanari); *…Hisatoshi Shintaku (jap. 新宅 永灯至, Shintaku Hisatoshi, wirklicher Name: Masanari Shintaku (新宅 雅也, Shintaku Masanari); * 20. Dezember 1957 in Mihara) ist ein ehemaliger japanischer Langstrecken- und Hindernisläufer. Über 3000 Meter Hindernis wurde er 1977 beim Weltcup in Düsseldorf Sechster und gewann Silber bei den Pacific Conference Games. 1978 siegte er bei den Asienspielen in Bangkok. 1979 folgte einem Sieg bei den Asienmeisterschaften in Tokio ein fünfter Platz beim Weltcup in Montreal. 1981 verteidigte seinen Titel bei den Asienmeisterschaften wieder in Tokio und wurde Dritter beim Weltcup in Rom. Bei den Asienspielen 1982 in Neu-Delhi siegte er über 5000 Meter, und bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles kam er über 10.000 Meter auf den 16. Platz. 1985 wurde er Dritter beim Tokyo International Men’s Marathon und wurde mit einem Sieg beim Fukuoka-Marathon Japanischer Meister im Marathon. Bei den Asienspielen 1986 in Seoul siegte er über 10.000 Meter und gewann Silber über 5000 Meter. Mit einem zweiten Platz beim Fukuoka-Marathon 1987 qualifizierte er sich für den Marathon der Olympischen Spiele 1988 in Seoul, bei dem er auf dem 17. Platz einlief. 1990 siegte er bei den Japanischen Firmenmeisterschaften im Halbmarathon. Danach wurde er Vierter beim Rotterdam-Marathon, Zweiter beim Halbmarathonbewerb des Gold-Coast-Marathon und Achter beim Berlin-Marathon. 1991 gewann er den Sendai-Halbmarathon. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 3000 Meter Hindernis (1977–1980, 1983), viermal über 5000 Meter (1980–1983) und dreimal über 10.000 Meter (1981, 1984, 1986).
Satoru Ōtomo (auch Satoshi Otomo) (jap. 大友 哲, Ōtomo Satoru; * 19. Dezember 1957 in Mitaka) ist ein japanischer…Satoru Ōtomo (auch Satoshi Otomo) (jap. 大友 哲, Ōtomo Satoru; * 19. Dezember 1957 in Mitaka) ist ein japanischer Zahnarzt, Amateurastronom und Asteroidenentdecker, der überwiegend vom Observatorium in seinem Wohnort Kiyosato aus arbeitet. Ōtomo ist der Entdecker von derzeit (Stand Jan. 2010) 149 Asteroiden, davon 15 zusammen mit Osamu Muramatsu. Der Asteroid (3911) Otomo wurde nach ihm benannt.
Yasuo Hayashi (japanisch 林 泰男 Hayashi Yasuo; * 15. Dezember 1957 in Tokio; † 26. Juli 2018 in Miyagi) war ein…Yasuo Hayashi (japanisch 林 泰男 Hayashi Yasuo; * 15. Dezember 1957 in Tokio; † 26. Juli 2018 in Miyagi) war ein Sektenmitglied und Terrorist, der unter anderem für seine Beteiligung am Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.
Takahiro Taguchi (japanisch 田口 貴寛 Taguchi Takahiro; * 8. Dezember 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Takahiro Taguchi (japanisch 田口 貴寛 Taguchi Takahiro; * 8. Dezember 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kazuhito Mochizuki (japanisch 望月 一仁 Mochizuki Kazuhito; * 1. Dezember 1957 in der Präfektur Shizuoka) ist ein…Kazuhito Mochizuki (japanisch 望月 一仁 Mochizuki Kazuhito; * 1. Dezember 1957 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tetsuo Sugamata (jap. 菅又 哲男, Sugamata Tetsuo; * 29. November 1957 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger…Tetsuo Sugamata (jap. 菅又 哲男, Sugamata Tetsuo; * 29. November 1957 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yasutarō Matsuki (jap. 松木 安太郎, Matsuki Yasutarō; * 28. November 1957 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Yasutarō Matsuki (jap. 松木 安太郎, Matsuki Yasutarō; * 28. November 1957 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kōzō Tashima (jap. 田嶋 幸三, Tashima Kōzō; * 21. November 1957 in der Präfektur Kumamoto) ist japanischer…Kōzō Tashima (jap. 田嶋 幸三, Tashima Kōzō; * 21. November 1957 in der Präfektur Kumamoto) ist japanischer Fußballfunktionär, sowie ehemaliger Fußballspieler und -trainer.
Michiru Jō (jap. 城みちる, Jō Michiru, * 18. November 1957 in Kure, Präfektur Hiroshima, Japan als Kōtarō Jōya (jap. 城谷…Michiru Jō (jap. 城みちる, Jō Michiru, * 18. November 1957 in Kure, Präfektur Hiroshima, Japan als Kōtarō Jōya (jap. 城谷 晃太郎, Jōya Kōtarō)) ist ein japanischer Sänger und Entertainer, der vor allem durch seine Auftritte in der Sendung Takeshi’s Castle auch in Europa bekannt wurde.
Hideaki Tomiyama (jap. 富山 英明, Tomiyama Hideaki; * 16. November 1957 in der Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger…Hideaki Tomiyama (jap. 富山 英明, Tomiyama Hideaki; * 16. November 1957 in der Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Ringer. Er war Olympiasieger 1984 und mehrfacher Weltmeister im freien Stil im Bantamgewicht.
Fumiko Takano (jap. 高野 文子, Takano Fumiko; * 12. November 1957 in Niitsu, Präfektur Niigata) ist eine japanische…Fumiko Takano (jap. 高野 文子, Takano Fumiko; * 12. November 1957 in Niitsu, Präfektur Niigata) ist eine japanische Manga-Zeichnerin.
Eiichi Kido (jap. 木戸 衛一, Kido Eiichi; * 1957 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politikwissenschaftler…Eiichi Kido (jap. 木戸 衛一, Kido Eiichi; * 1957 in Kashiwa, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politikwissenschaftler und Professor am Kokusai kōkyō seisaku kenkyūka (国際公共政策研究科, engl. Osaka School of International Public Policy) der staatlichen Universität Osaka. Er ist Friedensaktivist und engagiert sich gegen die Remilitarisierung Japans.
Yoshinori Ishigami (jap. 石神 良訓, Ishigami Yoshinori; * 4. November 1957 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Yoshinori Ishigami (jap. 石神 良訓, Ishigami Yoshinori; * 4. November 1957 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Hidemi Suzuki (jap. 鈴木秀美, Suzuki Hidemi; * 1957 in Kōbe, Japan) ist ein Cellist aus dem Bereich „Historische…Hidemi Suzuki (jap. 鈴木秀美, Suzuki Hidemi; * 1957 in Kōbe, Japan) ist ein Cellist aus dem Bereich „Historische Aufführungspraxis“. Er ist ein Bruder des Dirigenten Masaaki Suzuki.
Shin’ichirō Takahashi (jap. 高橋 真一郎, Takahashi Shin'ichirō; * 27. Oktober 1957 in der Präfektur Hiroshima) ist ein…Shin’ichirō Takahashi (jap. 高橋 真一郎, Takahashi Shin'ichirō; * 27. Oktober 1957 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Gen Nakatani (jap. 中谷 元 Nakatani Gen; * 14. Oktober 1957 in der Stadt Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer…Gen Nakatani (jap. 中谷 元 Nakatani Gen; * 14. Oktober 1957 in der Stadt Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker (LDP, Tanigaki-Gruppe), Abgeordneter im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus der Nationalversammlung, für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur und ehemals mehrfacher (2001–2002, 2014–2016, 2024–2025) Verteidigungsminister. Nakatani absolvierte die private Tosa-Oberschule in Kōchi und anschließend die Bōei Daigakkō, die Verteidigungsakademie in Yokosuka. Er war danach vier Jahre Soldat in den Bodenselbstverteidigungsstreitkräften, die er im Rang eines Leutnants (2等陸尉, ni-tō rikui) verließ. 1985 wurde er Sekretär für Verteidigungsminister Kōichi Katō, dann für Sozialminister Isamu Imai, 1986 für Finanzminister Kiichi Miyazawa. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 kandidierte Nakatani für die LDP im damaligen Wahlkreis Kōchi, der als zenken-ku die gesamte Präfektur umfasste und fünf Abgeordnete wählte. Er erhielt den zweithöchsten Stimmenanteil hinter dem Sozialisten Masanori Gotō. 1993 wurde er mit dem höchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Kōchi 2, den er sechsmal in Folge gewann, seit einer Neuordnung der Wahlkreise in Kōchi zur Wahl 2014 im Wahlkreis 1, den er bis einschließlich 2026 durchgehend jeweils mit absoluter Mehrheit gewann. In der LDP schloss sich Nakatani dem Kōchikai an, der Faktion seiner früheren Arbeitgeber Miyazawa und Katō. 1995 (Kabinett Murayama) wurde er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) für die Kokudo-chō, im gleichen Jahr erstmals Vorsitzender des LDP-Präfekturverbandes Kōchi, 1997 (Kabinett Hashimoto II) parlamentarischer Staatssekretär im Postministerium, 2000 (Kabinett Mori II) im Selbstverwaltungsministerium. 2001 berief Jun’ichirō Koizumi ihn als Leiter der Verteidigungsbehörde in sein erstes Kabinett und damit erstmals zum Minister. Bei einer Kabinettsumbildung 2002 wurde er durch Shigeru Ishiba ersetzt. Von 2005 bis 2006 saß Nakatani dem Abgeordnetenhausausschuss für Allgemeine Angelegenheiten vor. Im Dezember 2014, als Shinzō Abe seine dritte Amtszeit als Premierminister antrat, ersetzte Nakatani als zunächst einziger neuer Minister in Abes drittem Kabinett den durch einen Spendenskandal beschädigten Akinori Eto und wurde erneut Verteidigungsminister im 2007 durch Aufwertung der Verteidigungsbehörde entstandenen Verteidigungsministerium. Im Kabinett übernahm er auch die Zuständigkeit für die Sicherheitsgesetzgebung (anzen hoshō hōsei), die insbesondere unter bestimmten Umständen kollektive Verteidigung ermöglichen soll, also militärische Auslandseinsätze zum Schutz von Verbündeten (das heißt namentlich vor allem den USA), auch wenn Japan selbst nicht direkt angegriffen wird. Im August 2016 löste ihn bei einer Kabinettsumbildung Tomomi Inada ab. Von 2021 bis 2023 (Kabinett Kishida II samt erster Umbildung) war er Berater des Premierministers für „internationale Menschenrechtsfragen“ (国際人権問題 kokusai jinken mondai). Kishidas Nachfolger Shigeru Ishiba berief ihn im Oktober 2024 abermals zum Verteidigungsminister.
Rumiko Takahashi (japanisch 高橋 留美子 Takahashi Rumiko; * 10. Oktober 1957 in Niigata, Präfektur Niigata) ist eine der…Rumiko Takahashi (japanisch 高橋 留美子 Takahashi Rumiko; * 10. Oktober 1957 in Niigata, Präfektur Niigata) ist eine der berühmtesten japanischen Comiczeichnerinnen (Mangaka) und wird oft Prinzessin des Manga genannt. Sie ist eine der reichsten Privatpersonen in Japan mit einem geschätzten Jahresverdienst von umgerechnet 2–3 Mio. Euro. Im Jahr 2024 befanden sich über 230 Millionen Exemplare ihrer Serien im Umlauf. Bekannt ist sie besonders für ihre Serien Urusei Yatsura, Ranma ½ und Inu Yasha.
Yōsuke Isozaki (jap. 礒崎 陽輔 Isozaki Yōsuke; * 9. Oktober 1957) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen…Yōsuke Isozaki (jap. 礒崎 陽輔 Isozaki Yōsuke; * 9. Oktober 1957) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und Mitglied des Oberhauses (Sangiin) des japanischen Parlaments (Kokkai). Der aus Ōita, Präfektur Ōita, stammende Politiker trat nach seinem Abschluss an der Universität Tokio 1982 in das Innenministerium ein. Nach seinem Ausscheiden aus dem Ministerium im Jahr 2006 wurde er 2007 zum ersten Mal in die Abgeordnetenkammer gewählt. Er gehört der revisionistischen Lobby Nippon Kaigi an.
Yōichirō Yoshikawa (jap. 吉川 洋一郎, Yoshikawa Yōichirō; * 8. Oktober 1957 in Sakaide, Präfektur Kagawa; † 16. Januar 2026)…Yōichirō Yoshikawa (jap. 吉川 洋一郎, Yoshikawa Yōichirō; * 8. Oktober 1957 in Sakaide, Präfektur Kagawa; † 16. Januar 2026) war ein japanischer Komponist und Filmproduzent.
Jun’ichi Usui (jap. 臼井 淳一, Usui Jun’ichi; * 6. Oktober 1957 in der Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer…Jun’ichi Usui (jap. 臼井 淳一, Usui Jun’ichi; * 6. Oktober 1957 in der Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Weitspringer. Beim Weltcup 1977 in Düsseldorf wurde er Sechster, und bei den Asienspielen 1978 in Bangkok gewann er Silber. 1979 siegte er bei den Asienmeisterschaften in Tokio und holte Silber bei der Universiade in Mexiko-Stadt. Einer Silbermedaille bei den Asienmeisterschaften 1981 folgte Bronze bei den Asienspielen 1982 in Neu-Delhi. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles wurde er Siebter. 1985 wurde er Achter bei den Hallenweltspielen in Paris und gewann Silber bei den Pacific Conference Games sowie Bronze bei den Asienmeisterschaften. Bei den Asienspielen 1986 in Seoul holte er Silber. 1987 wurde er Elfter bei den Hallenweltmeisterschaften in Indianapolis und Zwölfter bei den Weltmeisterschaften in Rom. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul gelang ihm in der Qualifikation kein gültiger Versuch. Achtmal wurde er Japanischer Meister (1978, 1980, 1982–1987) und einmal Englischer Meister (1982). Seine persönliche Bestleistung von 8,10 m stellte er am 6. Juli 1979 in Paris auf.
Makoto Fujita (* 1957) ist ein japanischer Chemiker und Ingenieur an der Universität Tokio. Er gilt als Pionier der…Makoto Fujita (* 1957) ist ein japanischer Chemiker und Ingenieur an der Universität Tokio. Er gilt als Pionier der Supramolekularen Chemie. Fujita erwarb 1980 an der Universität Chiba einen Bachelor und 1982 ebendort einen Master in Ingenieurwesen. 1987 erhielt er bei Tamejiro Hiyama am Tōkyō Kōgyō Daigaku (Tokyo Institute of Technology) einen Ph.D., die zugehörigen Forschungsleistungen hat er am Sagami Chemical Research Center erbracht. 1988 erhielt Fujita an der Universität Chiba eine erste Professur (Assistant Professor) für Ingenieurwesen. 1994 wurde er Associate Professor, 1997 wechselte er an das Institut für Molecular Science. Von 1999 bis 2002 war er Professor für Ingenieurwesen an der Universität Nagoya, bevor er 2002 an die Universität Tokio wechselte. Fujita befasst sich vor allem mit schwachen chemischen Bindungen, die bei der spontanen Anordnung biologischer Strukturen eine Rolle spielen. Es gelang ihm ein System molekularer Selbstassemblierung zu etablieren, mit dem sich sehr große Molekülkomplexe bilden lassen, darunter insbesondere solche mit einem Hohlraum. Außerdem entwickelte Fujita ein Metal Organic Framework (MOF), in dessen Poren sich bestimmte Moleküle so regelhaft anordnen, dass sie der Röntgenstrukturanalyse zugänglich sind, auch wenn sie selbst nicht in Kristallform gebracht werden können. 2018 erhielt Fujita für seine wissenschaftlichen Leistungen den Wolf-Preis für Chemie (gemeinsam mit Omar Yaghi). 2019 hielt er die Paul-Karrer-Vorlesung. 2025 wurde Fujita zum Mitglied der American Academy of Arts and Sciences gewählt. Seit 2020 zählt ihn der Medienkonzern Clarivate zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Clarivate Citation Laureates).
Hideo Higashikokubaru (jap. 東国原 英夫 Higashikokubaru Hideo; * 16. September 1957 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki) ist…Hideo Higashikokubaru (jap. 東国原 英夫 Higashikokubaru Hideo; * 16. September 1957 in Miyakonojō, Präfektur Miyazaki) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Fernsehunterhalter. Zuletzt saß Higashikokubaru für die Nippon Ishin no Kai von 2012 bis 2013 über den Verhältniswahlblock Kinki im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Von 2007 bis 2011 war er Gouverneur von Miyazaki, 2011 war er Kandidat bei der Gouverneurswahl in Tokio. Aus seiner Zeit als Komiker ist er auch als Sonomamma Higashi (そのまんま東, dt. etwa „einfach nur Higashi“) und Hideo Higashi (東英夫, Higashi Hideo) bekannt. Higashikokubaru, Absolvent der Senshū-Universität, wurde in den 1980er und 1990er Jahren vor allem mit Takeshi Beat (Takeshi Kitano) unter anderem durch seine Teilnahme an Takeshi’s Castle beim Fernsehpublikum bekannt. Von 2000 bis 2004 absolvierte er ein Studium an der Waseda-Universität, ein anschließendes Studium an der dortigen Fakultät für Wirtschafts- und Politikwissenschaften beendete er 2006 vorzeitig. Im gleichen Jahr kündigte er seinen Vertrag mit der Produktionsfirma K.K. Office Kitano und damit seine Film- und Fernsehkarriere. Im Januar 2007 kandidierte er in seiner Heimatpräfektur Miyazaki um die Nachfolge des im Dezember 2006 für Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge verhafteten Gouverneurs Tadahiro Andō, der kurz zuvor nach einem Misstrauensvotum des Präfekturparlaments zurückgetreten war. Ohne die offizielle Unterstützung politischer Parteien erhielt Higashikokubaru 44,4 % der Stimmen und konnte bei relativ hoher Wahlbeteiligung von 64 % die wichtigsten Gegenkandidaten, den Unabhängigen Hidesaburō Kawamura und Tetsuji Mochinaga (LDP-Kōmeitō-gestützt), distanzieren. Im Vorfeld der Unterhauswahl 2009 zog Higashikokubaru in Betracht, für die LDP zu kandidieren. Nach einem konkreten Angebot eines Listenplatzes in einem Verhältniswahlblock vom Vorsitzenden des LDP-Wahlkampfstrategieausschusses Makoto Koga stellte Higashikokubaru allerdings die Bedingung, dass er auch als Kandidat bei der Wahl des Parteivorsitzenden, an den in der Regel das Amt des Premierministers geknüpft war, antreten dürfe. Die öffentliche Diskussion, die während des Wahlkampfes zum Präfekturparlament Tokio stattfand, beschädigte den Parteivorsitzenden-Premierminister Tarō Asō. Higashikokubaru zog sein Angebot zurück und äußerte sein Bedauern. Zugleich sagte er, dass Japan nach 60 Jahren fast ununterbrochener LDP-Regierung ein Zweiparteiensystem benötige. In Higashikokubarus Amtszeit als Gouverneur fiel der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in mehreren Gemeinden in Miyazaki im April 2010, der auch die Produktion des bekannten Miyazaki-Rindfleischs bedrohte. Am 18. Mai 2010 erklärte er einen Ausnahmezustand (ohne rechtliche Implikationen) in der Präfektur. Bis August 2010, als Higashikokubaru die MKS-Epidemie für beendet erklärte, waren mehr als 1.200 Betriebe betroffen und über 280 Tausend Tiere getötet worden. Im Herbst 2010 kündigte Higashikokubaru an, bei den Wahlen im Dezember 2010 nicht für eine zweite Amtszeit kandidieren zu wollen. Zu seinem Nachfolger wurde am 26. Dezember 2010 sein ehemaliger Vizegouverneur Shunji Kōno gewählt, der ihn am 21. Januar 2011 ablöste. Im März 2011 erklärte er, bei den Regionalwahlen im April in der Präfektur Tokio gegen Gouverneur Shintarō Ishihara anzutreten. Er ist gegen die von Ishihara geplante (erneute) Bewerbung Tokios für die Olympischen Sommerspiele, eine klare Position zum umstrittenen Umzug des Marktes Tsukiji hat er zum Wahlkampfauftakt nicht bezogen. 2012 zog Higashikokubaru eine erneute Kandidatur bei der Gouverneurswahl in Tokio im Dezember 2012 in Betracht, die durch den Rücktritt Ishiharas nötig wurde. Er verwarf diese Pläne und kandidierte stattdessen für Ishiharas neue Partei bei der Shūgiin-Wahl. Als einziger Kandidat vor die Wahlkreiskandidaten auf Listenplatz 1 in Kinki gesetzt, wurde er sicher gewählt. Im Dezember 2013 trat Higashikokubaru als Abgeordneter zurück und verließ die Partei und galt erneut als möglicher Gouverneurskandidat. Bei der Gouverneurswahl in Miyazaki 2022 trat Higashikokubaru gegen seinen Nachfolger Shunji Kōno an, unterlag aber mit 46,9 % der Stimmen gegenüber 51,5 % für Kōno, der von den großen Parteien unterstützt wurde.
Chie Ayado (jap. 綾戸 智恵 bzw. als Künstlername 綾戸 智絵, beides Ayado Chie; * 10. September 1957 in Ōsaka) ist eine…Chie Ayado (jap. 綾戸 智恵 bzw. als Künstlername 綾戸 智絵, beides Ayado Chie; * 10. September 1957 in Ōsaka) ist eine japanische Jazzsängerin und -Pianistin.
Yukio Kitahara (jap. 北原 幸男, Kitahara Yukio; * 1957) ist ein japanischer Dirigent und ehemaliger Generalmusikdirektor in…Yukio Kitahara (jap. 北原 幸男, Kitahara Yukio; * 1957) ist ein japanischer Dirigent und ehemaliger Generalmusikdirektor in Aachen.
Kōji Kobayashi (jap. 小林 光二, Kobayashi Kōji; * 27. August 1957 in Katsushika, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Kōji Kobayashi (jap. 小林 光二, Kobayashi Kōji; * 27. August 1957 in Katsushika, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Fliegengewicht.
Kenji Nagai (jap. 長井 健司, Nagai Kenji; * 27. August 1957 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 27. September 2007 in…Kenji Nagai (jap. 長井 健司, Nagai Kenji; * 27. August 1957 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 27. September 2007 in Rangun, Burma) war ein japanischer Fotojournalist, der während Demonstrationen in Burma 2007 erschossen wurde.
Kazuaki Ichimura (japanisch 市村 和昭, Ichimura Kazuaki; * 11. August 1957 in Karuizawa) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuaki Ichimura (japanisch 市村 和昭, Ichimura Kazuaki; * 11. August 1957 in Karuizawa) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Masayoshi Son (jap. 孫正義 Son Masayoshi, kor. 손정의 Son Jeong-ui; * 11. August 1957 in Tosu, Präfektur Saga) ist ein…Masayoshi Son (jap. 孫正義 Son Masayoshi, kor. 손정의 Son Jeong-ui; * 11. August 1957 in Tosu, Präfektur Saga) ist ein japanischer Unternehmer. Seine Eltern sind koreanischer Abstammung. Er ist Gründer und CEO der SoftBank Group sowie CEO von SoftBank Mobile. Nach der Forbes-Liste von 2022 ist er mit einem Gesamtvermögen von geschätzten 21,3 Mrd. US-Dollar der reichste Mann Japans.
Shigeru Ban (jap. 坂 茂 Ban Shigeru; * 5. August 1957 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer…Shigeru Ban (jap. 坂 茂 Ban Shigeru; * 5. August 1957 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer Architekt.
Yoshio Katō (jap. 加藤 好男, Katō Yoshio; * 1. August 1957 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer…Yoshio Katō (jap. 加藤 好男, Katō Yoshio; * 1. August 1957 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Fumio Kishida (japanisch 岸田 文雄 Kishida Fumio; * 29. Juli 1957 in Shibuya (touristisch/ugs. „Tokio“), Tokio) ist ein…Fumio Kishida (japanisch 岸田 文雄 Kishida Fumio; * 29. Juli 1957 in Shibuya (touristisch/ugs. „Tokio“), Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und vom 4. Oktober 2021 bis zum 1. Oktober 2024 Premierminister Japans. In der LDP führte Kishida von 2012 bis 2023 die Faktion Kōchikai. Er bekleidete von 2012 bis 2017 das Amt des Außenministers. Seit 1993 ist er Abgeordneter im Unterhaus des Parlaments, dem Shūgiin, seit der Wahlrechtsreform 1996 durchgehend für den Einmandatswahlkreis Hiroshima 1.
Manabu Kitabeppu (japanisch 北別府 学 Kitabeppu Manabu; * 12. Juli 1957 in Sueyoshi, Soo-gun (heute: Soo), Präfektur…Manabu Kitabeppu (japanisch 北別府 学 Kitabeppu Manabu; * 12. Juli 1957 in Sueyoshi, Soo-gun (heute: Soo), Präfektur Kagoshima, Japan; † 16. Juni 2023 in Hiroshima) war ein japanischer Baseballspieler. Wegen seiner präzisen Würfe wurde er als Seimutsu Kikai (精密機械, dt. „Präzisionsmaschine“) bezeichnet. 1975 wurde er in der ersten Runde des Drafts von den Hiroshima Tōyō Carp ausgewählt. Während seiner gesamten Profikarriere von 1976 bis 1994 spielte er bei den Carp. In seine aktive Zeit fielen fünf der sechs Nippon-Series-Teilnahmen Hiroshimas und alle drei Meistertitel. Insgesamt warf Kitabeppu in 515 Spielen, davon 460 als Starter, und erzielte 213 Wins bei 141 Losses. Zweimal, 1982 und 1986, wurde er mit dem Sawamura-Preis für den besten Pitcher im japanischen Profibaseball ausgezeichnet. Von 2001 bis 2004 war er als Pitching Coach für die Mannschaft tätig. Am 24. August 2021 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (217726) Kitabeppu.