Hitoshi Ogawa (jap. 小河 等, Ogawa Hitoshi; * 15. Februar 1956 in Okazaki, Präfektur Aichi; † 24. Mai 1992 in Suzuka) war…Hitoshi Ogawa (jap. 小河 等, Ogawa Hitoshi; * 15. Februar 1956 in Okazaki, Präfektur Aichi; † 24. Mai 1992 in Suzuka) war ein japanischer Autorennfahrer.
Kazuhiko Nishi (jap. 西 和彦, Nishi Kazuhiko; * 10. Februar 1956 in Kobe, Japan) ist ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter…Kazuhiko Nishi (jap. 西 和彦, Nishi Kazuhiko; * 10. Februar 1956 in Kobe, Japan) ist ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter und Entwickler des MSX-Standards für Homecomputer. Nishi arbeitete bis ins Jahr 1986 für Microsoft als Vizepräsident für die ostasiatischen Geschäfte (Vice President of the Far East operations). Danach arbeitete er für die von ihm gegründete ASCII Corporation und entwickelte zusammen mit dem NEC Geschäftsführer Kazuya Watanabe den MSX-Standard. Er ist Mitglied verschiedener Vorstandsbereiche, wozu auch das Ministry of Posts and Telecommunications und das Ministry of International Trade and Industry gehören. Er ist auch Präsident der MSX Association, einer Organisation, die sich mit der Weiterentwicklung des MSX Standards beschäftigt. Heute (Stand 2020) ist er Schulleiter der Suma Gakuen Highschool in Kobe, Japan
Makoto Ida (jap. 井田 良, Ida Makoto; * 1956 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler, Professor…Makoto Ida (jap. 井田 良, Ida Makoto; * 1956 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler, Professor an der Chūō-Universität und emeritierter Professor an der Keiō-Universität. Er gilt als „herausragender“ Strafrechtler. Sein Vater war der Regisseur Motomu Ida (1922–2012).
Nanae Sasaki (jap. 佐々木 七恵, Sasaki Nanae, nach Heirat Nanae Nagata, 永田 七恵, Nagata Nanae´; * 8. Februar 1956 in Ōfunato…Nanae Sasaki (jap. 佐々木 七恵, Sasaki Nanae, nach Heirat Nanae Nagata, 永田 七恵, Nagata Nanae´; * 8. Februar 1956 in Ōfunato; † 27. Juni 2009) war eine japanische Marathonläuferin. Die Absolventin der Nippon Sport Science University wechselte Ende der 1970er Jahre unter Anleitung von Kiyoshi Nakamura, der auch Toshihiko Seko trainierte, vom Mittelstreckenlauf zum Marathon. 1980 siegte sie bei der Premiere der Chūnichi Speed 20 km (dem Vorläufer des Nagoya-Marathons) sowie bei den 20 km von Sapporo und wurde Neunte beim Tokyo International Women’s Marathon. Im Jahr darauf kam sie beim Boston-Marathon mit der japanischen Bestzeit von 2:41:48 h auf den 13. Platz und wurde Fünfte in Tokio. 1982 wurde sie Elfte beim Osaka Women’s Marathon. Als Siegerin des Marathons von Christchurch gelang ihr mit 2:35:00 ein weiterer japanischer Rekord, und zum Saisonabschluss wurde sie Vierte in Tokio. Nach ihrem Sieg in Tokio 1983 wurde sie für die Premiere des Frauenmarathons bei den Olympischen Spielen 1984 nominiert. In Los Angeles lief sie in 2:37:04 auf Rang 19 ein. Nach ihrem Sieg beim Nagoya-Marathon 1985 beendete sie ihre sportliche Laufbahn und heiratete. Sie wurde Mutter zweier Kinder und arbeitete als Trainerin und Beraterin für ihre alte Mannschaft, das Firmenteam von S&B Foods. Im Alter von 53 Jahren erlag sie einem Darmkrebsleiden.
Hikaru Okuizumi (jap. 奥泉 光, Okuizumi Hikaru, bürgerlich Yasuhiro Okuizumi (奥泉 康弘); * 6. Februar 1956 in Mikawa in der…Hikaru Okuizumi (jap. 奥泉 光, Okuizumi Hikaru, bürgerlich Yasuhiro Okuizumi (奥泉 康弘); * 6. Februar 1956 in Mikawa in der Präfektur Yamagata) ist ein japanischer Schriftsteller.
Mienoumi Tsuyoshi (jap. 三重ノ海 剛司), eig. Ishiyama Gorō (石山 五郎; * 4. Februar 1948 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein…Mienoumi Tsuyoshi (jap. 三重ノ海 剛司), eig. Ishiyama Gorō (石山 五郎; * 4. Februar 1948 in Matsusaka, Präfektur Mie) ist ein ehemaliger japanischer Sumōringer. Er war der 57. Yokozuna. Mienoumi trat als Kämpfer des alten und renommierten Dewanoumi-Ringerstalls im Juli 1963 zum ersten Mal bei einem Sumō-Turnier an. Im September 1969 kämpfte er zum ersten Mal in der Makuuchi-Division, der höchsten Liga im japanischen Profisumō. Im Juli 1970 erreichte er zum ersten Mal die Sanyaku-Ränge durch die Beförderung zum Komusubi, im nächsten Turnier sogar zum Sekiwake. Ein 6-9-Make-koshi im September 1970 ließ ihn jedoch wieder in der Tabelle zurückfallen. Erst im nächsten November erreichte er wieder die oberen Ränge und verteidigte bis zum nächsten Juli erfolgreich seine Platzierung als Sekiwake haridashi, d. h. zusätzlicher Sekiwake – in diesem Rang stehen sonst üblicherweise nur zwei Kämpfer, damals waren es fünf. Danach stieg Mienoumi in die Ränge der Maegashira ab, konnte sich wieder hochkämpfen und stieg wiederum ab. 1975 konnte Mienoumi als Sekiwake mit 13 Siegen in 15 Begegnungen nicht nur den Technikerpreis und die Auszeichnung für besondere Leistung erhalten, sondern auch seinen ersten Turniersieg (Yusho) erreichen, wonach er als Ōzeki eingestuft wurde. Die „Fahrstuhlkarriere“ Mienoumis endete jedoch nicht; in seinem zweiten und dritten Turnier häuften sich die Niederlagen. Danach wurde er bereits wieder zum Sekiwake zurückgestuft. Allerdings erzwang er bereits im Juli 1976 mit einem guten 10-5-Ergebnis den Wiederaufstieg in den zweithöchsten Rang nach der damals neu eingeführten Regel. Den Titel eines Ōzeki hielt er bis zu seinem zweiten Turniersieg im Jahr 1979, als er im Alter von 31 Jahren mehrere hervorragende Resultate, jedoch keinen Turniersieg, erreichte, was den Verantwortlichen genügte, um ihn neben Wajima, Kitanoumi und Wakanohana zum vierten gleichzeitig amtierenden Yokozuna zu ernennen. Seine weitere aktive Karriere war zunächst vielversprechend, das Novemberturnier des Jahres gewann er mit 14-1, das folgende Hatsu-Basho im Januar sogar mit souveränen 15 Siegen. Mit dem Jahr 1980 endete aber auch Mienoumis Ringerlaufbahn nach nominell acht Turnieren, in denen er Make-koshi erlitten hatte und ebenso oft abwesend gewesen war wie er Kämpfe bestritten hatte. Sein Rekord verzeichnet 695 Siege, 525 Niederlagen und ein Unentschieden (gegen Futagotake). 56-mal trat er nicht an. Bis heute war er der letzte Yokozuna des Dewanoumi-beya. Wie in der Sumōwelt üblich, übernahm Mienoumi nach seiner Zeit als Ringer Aufgaben als Sportfunktionär im Nihon Sumō Kyokai. Nachdem er zunächst den Yamashina-Anteil erworben hatte, gründete er den Musashigawa-beya als eigenen Stall. Damit war er herausragend erfolgreich. Seiner Schule entsprang nicht nur der Yokozuna Musashimaru, sondern auch die Ōzeki Dejima, Musōyama und Miyabiyama.
Akira Yoshino (japanisch 吉野 彰 Yoshino Akira; * 30. Januar 1948 in Suita, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Akira Yoshino (japanisch 吉野 彰 Yoshino Akira; * 30. Januar 1948 in Suita, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Ingenieur. Er ist vor allem für die marktreife Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien bekannt. 2019 wurde er mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.
Mamoru Mōri (jap. 毛利 衛, Mōri Mamoru; * 29. Januar 1948 in Yoichi, Hokkaidō, Japan; in den USA bekannt als Mamoru „Mark“…Mamoru Mōri (jap. 毛利 衛, Mōri Mamoru; * 29. Januar 1948 in Yoichi, Hokkaidō, Japan; in den USA bekannt als Mamoru „Mark“ Mohri) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. Er war Teilnehmer zweier Space-Shuttle-Missionen der NASA. Mōri wurde auf Japans Nordinsel Hokkaidō geboren, ist mit der von der gleichen Insel stammenden Akiko Naka verheiratet und hat drei Kinder. Mōri studierte an der Universität Hokkaidō Chemie und erwarb 1970 einen Bachelor sowie zwei Jahre später einen Master. Danach ging er nach Australien und absolvierte bis 1976 ein Doktorat in Chemie an der Flinders University in Adelaide. Bis 1985 arbeitete er ein Jahrzehnt lang wieder an der Universität Hokkaidō: er forschte und lehrte an der Kerntechnischen Fakultät, brachte es bis zum außerordentlichen Professor und arbeitete auf den Gebieten Oberflächenchemie, Hochenergiephysik und der Halbleiterentwicklung. Mōri wurde im August 1985 von der damaligen japanischen Raumfahrtagentur NASDA als Nutzlastspezialist ausgewählt. Zusammen mit Takao Doi und Chiaki Mukai bereitete er sich für den ersten Spacelab-Flug unter japanischer Federführung vor. Die Spacelab-J-Mission sollte ganz im Zeichen der Werkstoffforschung stehen und trug deshalb auch die Bezeichnung „First Materials Processing Test“ (FMPT). Mōri wurde 1990 zum Teilnehmer der Mission STS-47 berufen, mit der er 1992 erstmals ins All flog. Durch seine Auftritte als Lehrer im „Weltraumklassenzimmer“ während der Mission kam er zu großer nationaler Bekanntheit. 2000 nahm Mōri als leitender Nutzlastspezialist an der Mission STS-99 teil. Derzeit ist Mōri Leiter des Zukunftsmuseums Miraikan in Tokio.
Yoshio Hachiro (jap. 鉢呂 吉雄, Hachiro Yoshio; * 25. Januar 1948 in Shintotsukawa, Kabato-gun, Hokkaidō) ist ein…Yoshio Hachiro (jap. 鉢呂 吉雄, Hachiro Yoshio; * 25. Januar 1948 in Shintotsukawa, Kabato-gun, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker (parteilos→SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP) war von 2016 bis 2022 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für Hokkaidō. Bis 2012 war er Shūgiin-Abgeordneter, 2011 kurzzeitig Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie. Innerhalb der Partei gehört er zur Akamatsu-Gruppe.
Machiko Satonaka (japanisch 里中 満智子 Satonaka, Machiko; geboren am 24. Januar 1948 in Ōsaka) ist eine japanische Mangaka…Machiko Satonaka (japanisch 里中 満智子 Satonaka, Machiko; geboren am 24. Januar 1948 in Ōsaka) ist eine japanische Mangaka, die ihr erstes Werk 1964 veröffentlichte.
Minoru Kanehisa (jap. 金久 實, Kanehisa Minoru; * 23. Januar 1948 in Nagasaki) ist ein japanischer Bioinformatiker an der…Minoru Kanehisa (jap. 金久 實, Kanehisa Minoru; * 23. Januar 1948 in Nagasaki) ist ein japanischer Bioinformatiker an der Universität Kyōto. Er ist vor allem für die Entwicklung der Kyoto Encyclopedia of Genes and Genomes (KEGG) bekannt. Kanehisha studierte an der Universität Tokio Physik (Abschluss 1970), hier erhielt er auch 1976 einen D.Sc. Als Postdoktorand arbeitete er an der Johns Hopkins University School of Medicine und dem Los Alamos National Laboratory. Als Forschungsassistent arbeitete er ab 1982 am National Cancer Institute, bevor er 1985 eine erste Professur am Institute for Chemical Research der Universität Kyōto erhielt. 1987 erhielt er eine ordentliche Professur. Von 1991 bis 1995 und von 2002 bis 2012 hatte er zusätzlich eine Professur am Human Genome Center des Institute of Medical Science der Universität Tokio inne. Von 2001 bis 2011 war er Direktor des Instituts für Bioinformatik der Universität Kyōto. Minoru Kanehisa war von 1999 bis 2003 Gründungsdirektor der Japanischen Gesellschaft für Bioinformatik. Seit 2012 ist er technischer Direktor von Pathway Solutions Inc., seit 2009 Präsident von NPO Bioinformatics Japan. Kanehisa hat (Stand August 2025) einen h-Index von 101. Aufgrund der Zahl seiner Zitierungen zählt ihn Clarivate Analytics seit 2018 zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (Clarivate Citation Laureates).
Mieko Kamimoto (jap. 神本 美恵子, Kamimoto Mieko; * 22. Januar 1948 im Landkreis Asakura, Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine…Mieko Kamimoto (jap. 神本 美恵子, Kamimoto Mieko; * 22. Januar 1948 im Landkreis Asakura, Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische Politikerin (DPJ→DFP→KDP) und war von 2001 bis 2019 Abgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Innerparteilich gehört sie zur Akamatsu-Gruppe.
Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und…Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und Hochschullehrer an der University of California, Irvine (UCI).
Shinji Sōmai (jap. 相米 慎二 Sōmai Shinji; * 13. Januar 1948 in Morioka, Iwate, Japan; † 9. September 2001 in Isehara…Shinji Sōmai (jap. 相米 慎二 Sōmai Shinji; * 13. Januar 1948 in Morioka, Iwate, Japan; † 9. September 2001 in Isehara, Kanagawa, Japan) war ein japanischer Regisseur.
Wajima Hiroshi (japanisch 輪島 大士, eigentlich: 輪島 博; * 11. Januar 1948 in Nanao, Präfektur Ishikawa; † 8. Oktober 2018 in…Wajima Hiroshi (japanisch 輪島 大士, eigentlich: 輪島 博; * 11. Januar 1948 in Nanao, Präfektur Ishikawa; † 8. Oktober 2018 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer und der 54. Yokozuna. Wajima, ehemaliger Yokozuna der Amateure im Hochschulsport, war der erste Großmeister, der aus dem universitären Sumō stammte. 1970 entschied sich der Absolvent der Tokioter Nihon-Universität zur Verfolgung einer Profikarriere. 1971 war er in die Makuuchi-Division aufgestiegen, ein Jahr darauf erreichte er den Rang eines Ōzeki, und schon 1973, ein weiteres Jahr später, wurde Wajima zum Yokozuna befördert. In den folgenden Jahren lieferte er sich mit seinem Erzrivalen Kitanoumi spektakuläre Duelle und gewann insgesamt 14 Turniere. 1980 verabschiedete sich Wajima nach zunehmend auftretender Erfolglosigkeit und einem letzten Turniersieg vom aktiven Sport und wurde als Stallmeister des Hanakago-beya tätig. Die Berechtigung hatte er durch die Heirat einer Tochter des alten Hanakago-obayata erhalten. Später stellte sich heraus, dass die Ehe aus diesem Grund arrangiert war. Ein Selbstmordversuch der Ehefrau im April 1982 führte zu einem Skandal. Wajima musste sich öffentlich entschuldigen. 1985 verlor er seinen Status wieder, nachdem er seinen Anteil oder Kabu als Sicherheit für das Geschäft seiner Schwester missbraucht hatte und auch prompt an einen Gläubiger abgeben musste. Der Sumōverband kaufte den Anteil wieder zurück, warf Wajima jedoch vollends hinaus, nachdem er bereits vorher degradiert worden war. Danach folgte Wajima dem Beispiel des früheren Yokozuna Azumafuji und begann eine Laufbahn im Wrestling. Später trat er als Manager verschiedener Athleten aus dem Kampfsportbereich und eines American-Football-Teams in Japan auf.
Michitsuna Takahashi (japanisch 高橋 三千綱 Takahashi Michitsuna; geboren 5. Januar 1948 in Toyonaka, Präfektur Osaka…Michitsuna Takahashi (japanisch 高橋 三千綱 Takahashi Michitsuna; geboren 5. Januar 1948 in Toyonaka, Präfektur Osaka; gestorben 17. August 2021 in Hachiōji) war ein japanischer Schriftsteller.
Tadatsugu Taniguchi (jap. 谷口 維紹, Taniguchi Tadatsugu; * 1. Januar 1948 in der Präfektur Wakayama) ist ein japanischer…Tadatsugu Taniguchi (jap. 谷口 維紹, Taniguchi Tadatsugu; * 1. Januar 1948 in der Präfektur Wakayama) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über Interferone bekannt ist. Taniguchi studierte Biologie an der Universität Tokio (Bachelor 1971), arbeitete 1972 bis 1974 am Labor für Biochemie der Universität Neapel und ging danach an die Universität Zürich, wo er bei Charles Weissmann in Molekularbiologie promoviert wurde (mit einer Arbeit über die Q β {\displaystyle \beta } -Phage unter anderem mit der Klonierung von dessen RNA-Genom in einem Plasmid und punktspezifischer Mutagenese). Ab 1978 war er am Krebsforschungszentrum in Tokio, wo ihm mit der Sequenzierung der Aminosäuresequenz (über die cDNA) von Interferon Beta (damals Fibroblasten-Interferon genannt) ein Durchbruch gelang (während gleichzeitig in Weissmanns Labor das Interferon-Alpha-Gen sequenziert wurde und andere Gruppen, wie die von Walter Fiers ebenfalls Interferon Beta klonten). Zwei Jahre lang war er Visiting Associate Professor am New York University Medical Center und ab 1984 war er Professor für Molekular- und Zellbiologie an der Universität Ōsaka. Seit 1995 ist er Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Tokio. Außerdem ist er Adjunct Professor an der New York University Medical School. Taniguchi erforschte vor allem die Wirkungsweise von Interferonen und er entdeckte die Transkriptionsfaktoren (IRF-Transkriptionsfaktoren, Interferon Regulatory Factor), die die Interferon-Antwort der Zelle auf Virusinfektionen regulieren. Bekannt sind neun solche Faktoren, deren erster 1988 entdeckt wurde. Er charakterisierte auch Interleukin-2 und dessen Wirkmechanismus. 1991 erhielt Taniguchi den Robert-Koch-Preis, 1986 den Hammer Prize, 1988 den Behring-Kitasato Preis, 1988 den Milstein Award, 1989 den Asahi-Preis und den Osaka-Wissenschaftspreis, 1994 den Uehara-Preis, 1996 den Fujihara-Preis, 1997 den Keio Medical Science Prize, 2006 den Pezcoller-Preis und 2026 den Emory Max Cooper Prize in Immunology. Er wurde 2007 Ehrendoktor der Universität Zürich. Er ist Mitglied der National Academy of Sciences (seit 2003) und des japanischen Wissenschaftsrats, seit 2018 assoziiertes Mitglied der European Molecular Biology Organization.
Mitsuo Tsukahara (jap. 塚原 光男, Tsukahara Mitsuo; * 22. Dezember 1947 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Mitsuo Tsukahara (jap. 塚原 光男, Tsukahara Mitsuo; * 22. Dezember 1947 in Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner. Mit fünf Goldmedaillen, einer Silbermedaille und drei Bronzemedaillen gehört er zu den erfolgreichsten Sportlern bei Olympischen Spielen.
Akamine Seiken (japanisch 赤嶺 政賢; * 18. Dezember 1947 in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker der…Akamine Seiken (japanisch 赤嶺 政賢; * 18. Dezember 1947 in Naha, Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ), der seit 2000 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des Parlaments, ist.
Riyoko Ikeda (jap. 池田 理代子, Ikeda Riyoko; * 18. Dezember 1947 in Osaka) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihr Debüt…Riyoko Ikeda (jap. 池田 理代子, Ikeda Riyoko; * 18. Dezember 1947 in Osaka) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihr Debüt als professionelle Manga-Zeichnerin machte sie 1967 mit Bara-Yashiki no Shōjo. Nebenbei studierte sie Philosophie. Ikeda trat als Studentin einem kommunistischen Jugendverband bei und engagierte sich in der Antinuklearbewegung. 1972 begann sie mit der Arbeit an Die Rosen von Versailles, in dem sie die Französische Revolution behandelte. Der Manga wurde 1973 nach über 1.800 Seiten beendet und in Japan zu einem riesigen Erfolg, später auch als Anime und als Musical umgesetzt und international vermarktet. Die zehn Sammelbände der Manga-Serie verkauften sich in Japan etwa fünfzehn Millionen Mal. Anfang der 1980er wechselte sie ins Josei-Genre, konnte allerdings nicht an ihre Erfolge in den 1970ern anschließen. Seit 1998 arbeitet sie bei ihren Manga-Titeln hauptsächlich als Szenaristin, ihre ehemalige Assistentin Erika Miyamoto (宮本 えりか, Miyamoto Erika) fungiert als Zeichnerin. Sie wird neben unter anderem Moto Hagio und Keiko Takemiya zur Gruppe der 24er gezählt.
Wahei Tatematsu (japanisch 立松 和平, Tatematsu Wahei; * 15. Dezember 1947 in Utsunomiya; † 8. Februar 2010 in Tokio) war…Wahei Tatematsu (japanisch 立松 和平, Tatematsu Wahei; * 15. Dezember 1947 in Utsunomiya; † 8. Februar 2010 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller und Essayist. Tatematsu studierte Politik und Ökonomie an der Waseda-Universität. Er arbeitete nach dem Studium u. a. als Hilfspfleger, Bauarbeiter, Lastwagenfahrer auf einem Fischmarkt und als Barkeeper. 1980 gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller mit dem Roman Enrai (遠雷, „Fernes Donnergrollen“), für den er den Noma-Literaturpreis erhielt. 1997 wurde er für Doku fubun Tanaka Shōzō (毒 - 風聞・田中正造) mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet. Später wandte er sich zunehmend buddhistischen Themen zu. Sein zweibändiger Roman Dōgen Zenji (道元禅師) über den Zenmeister Dōgen erhielt mehrere Preise, darunter einen Sonderpreis des Izumi-Kyōka-Literaturpreises 2007.
Yūhei Satō (jap. 佐藤 雄平, Satō Yūhei; * 13. Dezember 1947 in Shimogō, Landkreis Süd-Aizu, Präfektur Fukushima) ist ein…Yūhei Satō (jap. 佐藤 雄平, Satō Yūhei; * 13. Dezember 1947 in Shimogō, Landkreis Süd-Aizu, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin (Oberhaus) und für zwei Amtszeiten von 2006 bis 2014 Gouverneur von Fukushima.
Kōzō Okamoto (japanisch 岡本 公三, Okamoto Kōzō; * 7. Dezember 1947 in Kumamoto; † 23. Juli 2026 in Beirut) war ein…Kōzō Okamoto (japanisch 岡本 公三, Okamoto Kōzō; * 7. Dezember 1947 in Kumamoto; † 23. Juli 2026 in Beirut) war ein japanischer Terrorist.
Tetsurō Nariyama (jap. 成山哲郎, Nariyama Tetsurō; * 21. November 1947) ist ein japanischer Aikidō-Lehrer, technischer…Tetsurō Nariyama (jap. 成山哲郎, Nariyama Tetsurō; * 21. November 1947) ist ein japanischer Aikidō-Lehrer, technischer Leiter der Japan Aikido Association (JAA) und Haupttrainer (Shihan) des Shōdōkan Honbu Dōjō in Osaka, Japan. Er erhielt diese Position direkt von dem Begründer dieser Stilrichtung Tomiki Kenji.
Toshiko Kowada (jap. 小和田 敏子, Kowada Toshiko; * 1949), verheiratete Takeuchi (竹内), ist eine ehemalige japanische…Toshiko Kowada (jap. 小和田 敏子, Kowada Toshiko; * 1949), verheiratete Takeuchi (竹内), ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. Sie wurde 1969 Weltmeisterin im Einzel.
Yūichirō Itō (jap. 伊藤 祐一郎, Itō Yūichirō; * 17. November 1947 in Izumi, Präfektur Kagoshima) ist ein parteiloser…Yūichirō Itō (jap. 伊藤 祐一郎, Itō Yūichirō; * 17. November 1947 in Izumi, Präfektur Kagoshima) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war von 2004 bis 2016 Gouverneur von Kagoshima.
Norihisa Satake (jap. 佐竹 敬久 Satake Norihisa; * 15. November 1947 in Kakunodate, Landkreis Semboku (heute: Stadt…Norihisa Satake (jap. 佐竹 敬久 Satake Norihisa; * 15. November 1947 in Kakunodate, Landkreis Semboku (heute: Stadt Semboku), Präfektur Akita) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war von 2009 bis 2025 für vier Amtszeiten Gouverneur von Akita. Satake, Absolvent der Universität Tōhoku, war ab 1972 Beamter in der Präfekturverwaltung. 1997 verließ er die Beamtenlaufbahn, um seinen Wechsel in die Politik vorzubereiten. Von 2001 wurde Satake für die erste von zwei vierjährigen Amtszeiten als Bürgermeister der Stadt Akita gewählt. Ab 2007 saß er der „Nationalen Bürgermeisterkonferenz“ (zenkoku shichōkai) vor. Fünf Monate vor Ablauf seines Mandats trat er im Februar 2009 zurück. Seine Kandidatur als Unabhängiger bei der Gouverneurswahl am 12. April 2009 wurde von der LDP Akita, aber auch von den Sozialdemokraten und Gewerkschaftsvertretern unterstützt. Er gewann mit über 50.000 Stimmen Vorsprung vor Hiroshi Kawaguchi, der von den Demokraten unterstützt wurde, und zwei weiteren Kandidaten. Die Wahl galt nach dem Korruptionsskandal um den demokratischen Parteivorsitzenden Ichirō Ozawa im März 2009 auch als Stimmungstest für die Shūgiin-Wahl 2009, in der Ozawa den unpopulären Premierminister Tarō Asō herausfordern will. Satake übernahm das Gouverneursamt am 20. April 2009 von Amtsvorgänger Sukeshiro Terata. Die Präfekturbehörde ließ am 23. Juli 2012 verlauten, dass Norihisa Satake dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Akita aus Dankbarkeit für den von Russland nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben 2011 geleisteten Beistand und Unterstützung schenken werde. Der am 24. April 2012 geborene Welpe ist weiblich und hat dichte rote Haare. Am 26. Juli 2012 reiste der Hund nach Moskau ab. Wladimir Putin hat selbst den Namen Yumi (japanisch 夢, Traum) für den Akita erkoren. Als Gegengeschenk empfing der Gouverneur von Akita einen sibirischen Kater. Der Kater wurde am 5. Februar 2013 in Gegenwart des russischen Botschafters Afanasjew dem Gouverneur dargereicht. Norihisa Satake hat dem Kater den Namen ミール, Mīru (abgeleitet von russisch мир, Friede) vergeben und wird ihn neben 7 anderen Katzen aufziehen. Der Gouverneur erklärte, dass für die Erfüllung unserer Träume (japanisch 夢, Yume) Friede (russisch мир) unentbehrlich sei. Mīru wog im Februar 2013 4 kg und war 50 cm groß. 2013 wurde Satake mangels Gegenkandidat ohne Abstimmung, 2017 gegen Vorgänger Terata mit Zweidrittelmehrheit wiedergewählt. Bei der Wahl 2021 forderte ihn der ehemalige Nationalabgeordnete Toshihide Muraoka (LDP, Ishin, DFP etc., später DVP) heraus, aber Satake setzte sich mit knapp unter 50 % der Stimmen gegen Muraoka (41 %) durch. Zur Gouverneurswahl 2025 trat Satake nicht mehr an. Sein Vizegouverneur seit 2021, Kazumi Saruta, unterlag dem bisherigen LDP-Präfekturparlamentsabgeordneten Kenta Suzuki, der Satake am 20. April 2025 ablöste.
Jirō Kawasaki (jap. 川崎 二郎 Kawasaki Jirō; * 15. November 1947 in Iga, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der…Jirō Kawasaki (jap. 川崎 二郎 Kawasaki Jirō; * 15. November 1947 in Iga, Präfektur Mie) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und ehemaliger Verkehrs- und Sozialminister. Innerparteilich gehörte er zuletzt zur Tanigaki-Gruppe (vormals Tanigaki-Faktion). Kawasaki arbeitete nach seinem Studienabschluss an der Keiō-Universität zunächst für Matsushita Denki Sangyō (Panasonic). Bei der Shūgiin-Wahl 1979 kandidierte er im Fünfmandatswahlkreis Mie 1 für den Sitz seines im Vorjahr verstorbenen Vaters, erhielt aber nur den sechsthöchsten Stimmenanteil. Bei den Neuwahlen 1980 erreichte er Platz drei und zog ins Shūgiin ein. 1983 erneut abgewählt wurde er ab 1986 insgesamt elfmal wiedergewählt, ab 1996 im neu geschaffenen Einzelwahlkreis Mie 1; 1996 und 2009 konnte er allerdings nur über den Verhältniswahlblock Tōkai einen Sitz im Shūgiin behaupten. Zur Wahl 2017 verlor Mie einen Wahlkreis und Kawasaki wechselte in den neu zugeschnittenen Wahlkreis Mie 2; er unterlag Masaharu Nakagawa, gewann aber mit einer relativ knappen Niederlage einen LDP-Sitz bei der Verhältniswahl Tōkai. 1990 erhielt Kawasaki als parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Postministerium erstmals einen Regierungsposten, in den 1990er Jahren übernahm er unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten und Vorsitzender des Ausschusses für regionale Verwaltung (chiho gyōsei) vermehrt Führungspositionen in Partei und Parlament. 1998 wurde er im Kabinett Obuchi erstmals Minister und übernahm das Verkehrsministerium, ab 1999 auch die Behörde für die Entwicklung Hokkaidōs. Während der „Katō-Rebellion“ im Jahr 2000 gehörte er zu den Anhängern Kōichi Katōs und enthielt sich bei dem Misstrauensvotum gegen den Parteivorsitzenden-Premierminister Yoshirō Mori. Moris Nachfolger Koizumi berief Kawasaki 2005 als Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales in sein 3. Kabinett. In dieser Funktion nahm er unter anderem an den Rindfleischgesprächen mit den Vereinigten Staaten über die Aufhebung des Importverbotes für US-Rindfleisch teil, das nach den dortigen BSE-Fällen 2003 verhängt worden und 2005 nur vorübergehend aufgehoben worden war. Nach dem LDP-Machtverlust 2009 berief der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki Kawasaki als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten in die Parteiführung. Im September 2010 wurde er durch Ichirō Aisawa abgelöst. Zur Shūgiin-Wahl 2021 trat Kawasaki nicht mehr an.
Yutaka Fukumoto (福本 豊, Fukumoto Yutaka, * 7. November 1947 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Yutaka Fukumoto (福本 豊, Fukumoto Yutaka, * 7. November 1947 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Profibaseballspieler in der Nippon Professional Baseball. Als aggressiver Lead-Off-Spieler und defensiver Centerfielder hält er die japanischen Karriererekorde für Triples und Stolen Bases. Außerdem hat er mit 43 Home Runs, mehr Lead-Off-Home Runs als jeder andere Spieler in der japanischen Geschichte erzielt. Im Jahr 2002 (Heisei 14) wurde Fukumoto in die japanische Baseball Hall of Fame aufgenommen.
Mieko Kanai (japanisch 金井 美恵子, Kanai Mieko; * 3. November 1947 in Takasaki) ist eine japanische Schriftstellerin. Kanai…Mieko Kanai (japanisch 金井 美恵子, Kanai Mieko; * 3. November 1947 in Takasaki) ist eine japanische Schriftstellerin. Kanai begann nach dem Besuch der „Mädchenoberschule Takasaki der Präfektur Gunma“ (群馬県立高崎女子高等学校, engl. Girls’ High School ihrer Heimatstadt) 1966 Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben und wurde 1967 mit der Geschichte Ai no seikatsu (愛の生活, „Liebesleben“), die im selben Jahr in der Literaturzeitschrift Tembō erschien, für den Dazai-Osamu-Preis nominiert. Im Folgejahr erschienen die von der Kritik gelobten Geschichten Shizen no kodomo (自然の子供, „Naturkind“) und Eonta (エオンタ), und Kanai erhielt für ihre lyrischen Werke den Gendaishi-Techō-Preis. Ihren ersten Gedichtband veröffentlichte sie 1971 unter dem Titel Madamu Juju no ie (マダム・ジュジュの家, „Das Haus der Madame Juju“). 1970 wurde Kanais Erzählung Yume no jikan (夢の時間, „Zeit der Träume“) für den Akutagawa-Preis nominiert. Für den Erzählband Puraton-teki ren’ai (プラトン的恋愛, „Platonische Liebe“, 1979) erhielt sie den Izumi-Kyōka-Literaturpreis. 1985 erschien ihr erster Roman Bunshō kyōshitsu (文章教室, „Schreibkurs“). Für Tama-ya (タマや, „Die Katze Tama“, 1987) wurde Kanai mit dem Frauenliteraturpreis ausgezeichnet. In deutscher Übersetzung liegt beim Suhrkamp Verlag der im japanischen Original 1997 erschienene Titel "Leichter Schwindel" (Karui memai) vor. Wie sie im Nachwort schreibt, hat sich die Autorin beim Verfassen der acht kürzeren Texte von der Devise leiten lassen, nicht den „schweren Wahnsinn“ zu schildern, in den Hausfrauen durch ihr monotones, fremdbestimmtes Leben für Mann und Kinder verfallen können, "sondern sich ausschließlich den ersten Irritationen zu Beginn einer tiefergreifenden Dissoziationsphase zu widmen". (Lisette Gebhardt) Kanais Suburbia-Notizen schildern die einengende Routine der Hausfrau, die wenig Zeit für persönliche Interessen hat: "Verpflichtungen wie Kochen, Waschen und Putzen, lästige soziale Interaktionen sowie nicht zuletzt die oft unangenehme Anwesenheit des Ehepartners bilden die Basis für ein nachhaltiges Boreout oder sogar für latent aggressive Tendenzen."
Kazumi Watanabe (jap. 渡辺 和三, Watanabe Kazumi; * 30. Oktober 1947 in der Präfektur Kanagawa; † 2. August 1996) war ein…Kazumi Watanabe (jap. 渡辺 和三, Watanabe Kazumi; * 30. Oktober 1947 in der Präfektur Kanagawa; † 2. August 1996) war ein japanischer Sportschütze, der vor allem im Trap aktiv war.
Kenji Sugimoto (jap. 杉元 賢治, Sugimoto Kenji; * 1947; † 19. Oktober 2006 in Ōsaka) war ein japanischer…Kenji Sugimoto (jap. 杉元 賢治, Sugimoto Kenji; * 1947; † 19. Oktober 2006 in Ōsaka) war ein japanischer Naturwissenschaftspädagoge und Einstein-Forscher. Sugimoto war Professor an der Kinki-Universität. Von 1985 bis 1987 war er an der Ludwig-Maximilians-Universität München beschäftigt. Sein Fachgebiet war Naturwissenschaftliche Pädagogik; seine bekannteste Publikation ist Albert Einstein: a photographic biography.
Takashi Ōi (jap. 大井 貴司, Ōi Takashi; * 16. Oktober 1947 in der Präfektur Mie), auch Takashi Ohi, ist ein japanischer…Takashi Ōi (jap. 大井 貴司, Ōi Takashi; * 16. Oktober 1947 in der Präfektur Mie), auch Takashi Ohi, ist ein japanischer Jazzmusiker (Vibraphon, auch Marimba, Glockenspiel). Ōi studierte Musik am Kunitachi Musikcollege; nach Abschluss des Studiums tourte er in den Vereinigten Staaten, wo er u. a. auf dem Monterey Jazz Festival auftrat. Ab den 1970er-Jahren arbeitete er in der japanischen Jazzszene u. a. mit Tatsuya Takahashi und dem Tokyo Union Orchestra, mit dem erste Aufnahmen entstanden (Up in the Blues), ferner mit Eri Ohno und Yoshiaki Miyanoue. 1981 spielte er sein Debütalbum Good Vibration (Union Disk) ein, an dem Akira Miyazawa, Hajime Ohno, Shozo Okamoto, Keiji Kishida und als Gastmusiker John Lewis mitwirkten. In den folgenden Jahren spielte er u. a. mit Harumi Kaneko, Hidehiko Matsumoto und Chiaki Ogasawara. Mit Gene Harris und Ray Brown entstand für Denon Records Ende 1988 in Tokyo das Album Mr Blue; 1995 folgte die Produktion Time Stream, die Ohi mit Junior Mance, Bob Cranshaw und Grady Tate aufnahm. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1978 und 1995 an zwölf Aufnahmesessions beteiligt.
Teruhiko Mashiko (japanisch 増子 輝彦 Mashiko Teruhiko; * 8. Oktober 1947 in Kōriyama, Präfektur Fukushima, Japan) ist ein…Teruhiko Mashiko (japanisch 増子 輝彦 Mashiko Teruhiko; * 8. Oktober 1947 in Kōriyama, Präfektur Fukushima, Japan) ist ein japanischer Politiker (LDP→parteilos→LDP→Shintō Mirai→NFP→Kokumin no Koe→Minseitō→DP→DFP→DVP→parteilos, vorübergehend zur LDP-Fraktion). Von 2007 bis 2022 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für die Präfektur Fukushima.
Hirofumi Ōtsuka (jap. 大塚 博文 Ōtsuka Hirofumi; * 8. Oktober 1947) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.…Hirofumi Ōtsuka (jap. 大塚 博文 Ōtsuka Hirofumi; * 8. Oktober 1947) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Ōtsuka, der an der Senshū-Universität studierte, nahm von 1966 bis 1972 meist an nationalen Rennen teil und wurde dabei im Jahr 1970 japanischer Meister im Großen Vierkampf. International startete er nur in der Saison 1967/68. Dabei belegte bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 28. Platz über 10.000 m und bei der Winter-Universiade 1968 in Innsbruck den neunten Platz über 1500 m, den siebten Rang über 3000 m sowie den vierten Platz über 5000 m.
Reiko Kuroda (japanisch 黒田 玲子; geb. 7. Oktober 1947) ist eine japanische Chemikerin und Biologin, die durch ihre…Reiko Kuroda (japanisch 黒田 玲子; geb. 7. Oktober 1947) ist eine japanische Chemikerin und Biologin, die durch ihre Forschungen zu molekularer Chiralität, Entwicklungsbiologie und Geschlechtergleichheit in der Wissenschaft bekannt wurde. Sie ist emeritierte Professorin der Universität Tokio und war zuletzt an der Chubu-Universität tätig.
Akihiro Ōhata (jap. 大畠 章宏, Ōhata Akihiro; * 5. Oktober 1947 in Jōhoku (heute: Shirosato), Präfektur Ibaraki) ist ein…Akihiro Ōhata (jap. 大畠 章宏, Ōhata Akihiro; * 5. Oktober 1947 in Jōhoku (heute: Shirosato), Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Fortschrittspartei, war von 1990 bis 2017 Abgeordneter im Shūgiin für den 5. Wahlkreis Ibaraki und von Januar bis September 2011 Infrastrukturminister im Kabinett Kan. Innerparteilich führte er von 2012 bis 2014 seine eigene Faktion, die Ōhata-Gruppe, formal Sokōkai (素交会).
Nobuo Kawakami (jap. 川上 信夫, Kawakami Nobuo; * 4. Oktober 1947 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer…Nobuo Kawakami (jap. 川上 信夫, Kawakami Nobuo; * 4. Oktober 1947 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Masatake Haruta (jap. 春田 正毅, Haruta Masatake; * 27. September 1947 in Tajimi, Präfektur Gifu; † 25. Januar 2022) war…Masatake Haruta (jap. 春田 正毅, Haruta Masatake; * 27. September 1947 in Tajimi, Präfektur Gifu; † 25. Januar 2022) war ein japanischer Chemiker. Er ist seit den 1980er-Jahren für Forschungen zur Katalyse durch Nanoteilchen und Cluster von Gold bekannt.
Tadayoshi Yokota (japanisch 横田 忠義 Yokota Tadayoshi; * 26. September 1947 in Mitoyo; † 9. Mai 2023 in der Präfektur…Tadayoshi Yokota (japanisch 横田 忠義 Yokota Tadayoshi; * 26. September 1947 in Mitoyo; † 9. Mai 2023 in der Präfektur Hokkaidō) war ein japanischer Volleyballspieler.
Ryōko Yamagishi (jap. 山岸 凉子, Yamagishi Ryōko; * 24. September 1947 in Kamisunagawa, Hokkaidō, Japan) ist eine…Ryōko Yamagishi (jap. 山岸 凉子, Yamagishi Ryōko; * 24. September 1947 in Kamisunagawa, Hokkaidō, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin, deren Werke sich vorwiegend an ein weibliches Publikum richten und dem Shōjo- oder dem Josei-Genre zuzuordnen sind. Sie wird wie auch Riyoko Ikeda und Moto Hagio zu den 24ern gezählt.
Hajime Furuta (jap. 古田 肇 Furuta Hajime; * 13. September 1947 in der Stadt Gifu, Präfektur Gifu) ist ein parteiloser…Hajime Furuta (jap. 古田 肇 Furuta Hajime; * 13. September 1947 in der Stadt Gifu, Präfektur Gifu) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war von 2005 bis 2025 für fünf Amtszeiten Gouverneur der Präfektur Gifu.
Akihisa Inoue (jap. 井上 明久, Inoue Akihisa; * 13. September 1947 in Himeji, Präfektur Hyōgo, Japan) ist ein japanischer…Akihisa Inoue (jap. 井上 明久, Inoue Akihisa; * 13. September 1947 in Himeji, Präfektur Hyōgo, Japan) ist ein japanischer Physiker. Die Forschungsgebiete von Inoue liegen im Bereich der Materialwissenschaften, vor allem auf dem Gebiet des metallischen Glases. Die ersten amorphen Stähle wurden von Inoue an der Universität Tōhoku in Japan entdeckt und erreichten Dicken von ein bis zwei Millimetern.
Tokio Tasaka (jap. 田阪 登紀夫, Tasaka Tokio; * 4. September 1947) ist ein japanischer Sportwissenschaftler und ehemaliger…Tokio Tasaka (jap. 田阪 登紀夫, Tasaka Tokio; * 4. September 1947) ist ein japanischer Sportwissenschaftler und ehemaliger Tischtennisspieler. Er gewann sieben Medaillen bei Weltmeisterschaften Ende der 1960er und in den 1970er Jahren.
Kōichi Yamamoto (jap. 山本 公一 Yamamoto Kōichi; * 4. September 1947 in Uwajima in der Präfektur Ehime; † 31. Oktober 2023…Kōichi Yamamoto (jap. 山本 公一 Yamamoto Kōichi; * 4. September 1947 in Uwajima in der Präfektur Ehime; † 31. Oktober 2023 in Tokio) war ein japanischer Politiker. Er war bis 2021 Unterhausabgeordneter für den 4. Wahlkreis von Ehime und von 2016 bis 2017 Umweltminister im umgebildeten dritten Kabinett Abe. Er gehörte der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin der Tanigaki-Faktion, später deren indirekten Nachfolger Yūrinkai/Tanigaki-Gruppe.
Yukio Sakamoto (* 1947; † 14. Februar 2024; japanisch 坂本幸雄) war ein japanischer Manager. Sakamoto schloss 1970 die…Yukio Sakamoto (* 1947; † 14. Februar 2024; japanisch 坂本幸雄) war ein japanischer Manager. Sakamoto schloss 1970 die Nippon Sport Science University als Sportwissenschaftler ab. Anschließend trat er in die Dienste von Texas Instruments in Japan. 1993 wurde er zum Executive Vice President ernannt. Ab 1997 war er für die Japan Foundry von Kobe Steel, die heute zu UMC gehört, tätig. 2002 wurde er Vorstandsvorsitzender von Elpida Memory, dem DRAM-Geschäft von NEC und Hitachi. 2005 führte er die Firma an die Börse. Durch die Finanzkrise 2008 und Überschwemmungen in Thailand, die auch das dortige Werk von Elpida trafen, häufte das Unternehmen große Verluste an. 2012 meldete die Firma Konkurs an und gehört heute zu Micron. 2017 wurde er von der chinesischen Sino King Technology engagiert, um Ingenieure für ein neues DRAM-Werk in Hefei zu rekrutieren. Laut EE Times gewann er insgesamt 180 Ingenieure. Allerdings geriet er in Konflikt mit den chinesischen Geldgebern, da er einen Lohn von 100.000.000 Yen (562.366 €) pro Jahr für seine Ingenieure verlangte. Sakamoto starb im Februar 2024 im Alter von 76 Jahren an einem Herzinfarkt.
Yumiko Ōshima (jap. 大島 弓子, Ōshima Yumiko; * 31. August 1947 in Tochigi, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin…Yumiko Ōshima (jap. 大島 弓子, Ōshima Yumiko; * 31. August 1947 in Tochigi, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin, deren Werke sich an Mädchen richten und somit dem Shōjo-Genre zuzuordnen sind. Sie wird wie etwa auch Moto Hagio und Riyoko Ikeda zur Gruppe der 24er gezählt.