Tsuyoshi Yamanaka (jap. 山中 毅, Yamanaka Tsuyoshi; * 18. Januar 1939 in Wajima; † 10. Februar 2017 in Tokyo) war ein…Tsuyoshi Yamanaka (jap. 山中 毅, Yamanaka Tsuyoshi; * 18. Januar 1939 in Wajima; † 10. Februar 2017 in Tokyo) war ein japanischer Schwimmer und Olympiateilnehmer. Er gewann bei den Asienspielen 1958 in Tokio, der Hauptstadt seines Heimatlandes, zwei Goldmedaillen. Sie stellen die größten Erfolge seiner Karriere dar. Legendär sind Yamanakas Auftritte bei den Olympischen Sommerspielen 1956 in Melbourne und 1960 in Rom. Er sicherte sich zwar jeweils zwei Silbermedaillen, wurde aber in all diesen vier Rennen vom Australier Murray Rose, respektive der australischen Staffel mit Rose, geschlagen. Beide Athleten nahmen diesen Umstand jedoch mit Humor und Rose, der zwölf Tage vor Yamanaka geboren wurde, äußerste scherzhaft, der Japaner würde ihm den Vortritt lassen, weil er Respekt vor dem Alter habe. Yamanakas Trainer bediente sich der sogenannten Kiesel-Methode, um seinen Schützling anzuspornen. Zeigte dieser in den Übungseinheiten nur mäßige Beteiligung, warf ihm der Trainer einen kleinen Stein an den Rücken als Zeichen, dass er ihn genau beobachtete. Nach Beendigung des Trainings musste Yamanaka die Steinchen dann vom Beckengrund aufsuchen. Im Jahre 1983 wurde Yamanaka, der auch die Amateur Athletic Union Championships über 200 und 400 Meter Freistil gewinnen konnte, als Würdigung seiner Leistungen in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen.
Der Japaner Yōhei Sasakawa (japanisch 笹川 陽平 Sasakawa Yōhei; * 8. Januar 1939) ist der Vorsitzende der Nippon…Der Japaner Yōhei Sasakawa (japanisch 笹川 陽平 Sasakawa Yōhei; * 8. Januar 1939) ist der Vorsitzende der Nippon Foundation, einer 1962 gegründeten, privaten, gemeinnützige Stiftung. Sie finanziert mit Motorbootrennen maritime Entwicklungshilfen und humanitäre Projekte in den Bereichen soziale Wohlfahrt, öffentlicher Gesundheit und Bildung im In- und Ausland.
Mieko Shiomi (jap. 塩見 允枝子, Shiomi Mieko; * 13. Dezember 1938 in Okayama, Präfektur Okayama) ist eine japanische…Mieko Shiomi (jap. 塩見 允枝子, Shiomi Mieko; * 13. Dezember 1938 in Okayama, Präfektur Okayama) ist eine japanische Fluxuskünstlerin und Komponistin.
Kashiwado Tsuyoshi (jap. 柏戸 剛; * 29. November 1938 in Yamazoe, Landkreis Higashitagawa (heute: Tsuruoka), Präfektur…Kashiwado Tsuyoshi (jap. 柏戸 剛; * 29. November 1938 in Yamazoe, Landkreis Higashitagawa (heute: Tsuruoka), Präfektur Yamagata als Togashi Tsuyoshi (富樫 剛); † 8. Dezember 1996) war ein japanischer Sumōringer und der 47. Yokozuna. In den 1960ern war er der wichtigste sportliche Rivale des damals erfolgreichsten Ringers Taihō. Noch unter dem Namen Togashi begann er seine Profilaufbahn 1954 im Alter von 15 Jahren. Es folgten schnelle Aufstiege, bei seinem Turniersieg in der Makushita-Division war er der jüngste Titelgewinner in der Geschichte dieser Liga. Schon im März 1958 gewann er die Meisterschaft in der Jūryō-Division, und im September des Jahres stand sein Name erstmals in der Rangliste der Makuuchi-Division, der höchsten Klasse im japanischen Profisumō. Im März 1959 nahm Togashi den Kampfnamen Kashiwado an, ein Shikona, der mindestens seit dem 18. Jahrhundert von Sumōringern verwendet wird. Mit einem 13-2-Resultat schaffte er den Sprung in die vorderen Maegashira-Ränge, ein weiteres gutes (12-3) Ergebnis im September verschaffte ihm erstmals einen Rang als Komusubi. Von 1960 bis Mitte 1961 trat Kashiwado sehr sicher gegen Spitzenkämpfer der Liga an. Die höchstrangigen Ringer seiner Zeit, die Yokozuna Wakanohana I. und Asashio III., besiegte er beide mehrfach. Beim Nagoya-basho im Juli 1960 konnte er sich sogar, abgesehen vom Sekiwake Wakamisugi, gegen sämtliche Ringer der Sanyaku-Ränge durchsetzen. Dies brachte Kashiwado den Aufstieg zum Ōzeki. Daneben hatte Kashiwado eine Reihe von Sonderpreisen erhalten, sein erster Titelgewinn in der Makuuchi blieb allerdings zunächst aus. Im Januar 1961 – Taiho wurde mittlerweile ebenfalls zum Ōzeki befördert – konnte Kashiwado mit einem 13-2 den Sieg auf dem Hatsu-Basho davontragen. Ein Anschlusserfolg blieb zwar aus; da seine Leistung jedoch konstant hoch blieb, genügte sein Sieg-Niederlagen-Verhältnis den Verantwortlichen, um ihn im September 1961 gleichzeitig mit Taiho zum Yokozuna zu ernennen. Während sein Konkurrent, mit dem ihn ein Freundschaftsverhältnis verband, nun etwa die Hälfte aller Turniere für sich entschied, blieb Kashiwado ein weiterer Triumph trotz guter Ergebnisse vorerst versagt. Er lieferte seinem Erzrivalen jedoch technisch hochwertige Duelle und ging insbesondere in der zweiten Hälfte der Dekade durchaus auch als Sieger daraus hervor. Zuvor offenbarte sich jedoch Kashiwados Anfälligkeit für Verletzungen, die ihn immer wieder zu Pausen zwang und der ihm den zweifelhaften Ruf eines „gläsernen Yokozuna“ einbrachte: Die ersten vier Turniere des Jahres 1963 verpasste er fast vollständig, allein im Märzturnier trat er an, aber nur um nach fünf Begegnungen mit Ellenbogen- und Schulterverletzungen wieder auszuscheiden. Sein furioses Comeback mit einem unbesiegten zweiten Yusho im September gegen den ebenfalls bis zu diesem Kampf unbesiegten Taiho entzog danach allen Spekulationen über einen frühen Rücktritt den Boden. Aber auch vom Sommer 1964 bis zum Frühjahr 1965 konnte der mittlerweile an Diabetes erkrankte Kashiwado kaum antreten und bestritt in dieser Zeit nur zwölf Kämpfe. Auf die Zeiten der Abwesenheit folgten stets glänzende Turniere und weitere Titelgewinne wie im September 1965, oder, nach einem weiteren Aussetzen, im Januar 1966. Letztgenannter Erfolg entstand allerdings auf einem Turnier, bei dem diesmal Taiho sowie der Yokozuna Tochinoumi abwesend waren und somit von allen amtierenden Großmeistern nur Kashiwado und Sadanoyama überhaupt antraten. Doch in der Konkurrenz mit diesen Ringern erzielte Kashiwado noch bis zu seinem fünften und letzten Turniersieg im Juli 1967 in Nagoya gute Ergebnisse. Danach begann sein Stern zu sinken. Im Juli 1969 erklärte er seinen Rücktritt. Nach seinem Rückzug aus dem Sport gründete er 1970 den Ringerstall Kagamiyama-beya. 1996 starb er im Alter von 58 Jahren an Leberversagen. Auf der Pressekonferenz am 21. Mai 2005 anlässlich seines eigenen altersbedingten Ausscheidens aus dem Sumōverband sagte Taihō: „Es gab Taihō, weil es Kashiwado gab. Es gab Kashiwado, weil es Taihō gab.“
Tamae Watanabe (jap. 渡辺 玉枝, Watanabe Tamae; * 21. November 1938 Präfektur Yamanashi) ist eine japanische Bergsteigerin.…Tamae Watanabe (jap. 渡辺 玉枝, Watanabe Tamae; * 21. November 1938 Präfektur Yamanashi) ist eine japanische Bergsteigerin. Nach ihrem Abschluss an der Kurzzeituniversität Tsuru arbeitete sie als Angestellte in einer Gemeindeverwaltung der Präfektur Kanagawa. In dieser Zeit begann sie mit dem Bergsteigen. 1977 bestieg sie den Mount McKinley. Es folgten der Mont Blanc, der Kilimandscharo und der Aconcagua. Nach ihrer Pensionierung kehrte sie in ihre Heimat zurück und bestieg im Mai 2002 als damals älteste Frau den Mount Everest. Zehn Jahre später, im Mai 2012, stellte sie diesen Weltrekord selbst ein, indem sie erneut, nun im Alter von 73 Jahren, den Mount Everest bestieg. 2004 wurde sie mit dem „Uemura Naomi Bōkenshō“ (植村直己冒険賞) ausgezeichnet.
Haruhiro Yamashita, jap. 山下 治広, Yamashita Haruhiro, später Haruhiro Matsuda (* 15. November 1938 in Uwajima; † 19. Juni…Haruhiro Yamashita, jap. 山下 治広, Yamashita Haruhiro, später Haruhiro Matsuda (* 15. November 1938 in Uwajima; † 19. Juni 2026), war ein japanischer Kunstturner. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1964 in Tokio je eine Goldmedaille im Pferdsprung und im Mannschaftsmehrkampf. Im Wettkampf am Pauschenpferd belegte er den vierten Platz. Bei den Turn-Weltmeisterschaften 1962 in Prag wurde er Weltmeister im Mannschaftsmehrkampf und Vizeweltmeister im Pferdsprung. Vier Jahre später bei den Turn-Weltmeisterschaften 1966 in Dortmund siegte er im Pferdsprung und war erneut Mitglied der siegreichen japanischen Mannschaft im Mehrkampf. Im Pferdsprung trägt ein von ihm 1962 erstmals vorgeführter Sprung, ein Handstandüberschlag vorwärts, unter der Bezeichnung Yamashita-Sprung seinen Namen. Er nahm nach seiner Hochzeit den Familiennamen seiner Frau an, unter dem er in den Annalen der Weltmeisterschaften von 1966 verzeichnet ist. Im Jahr 2000 wurde er in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.
Seishirō Shimatani (jap. 嶋谷 征四郎, Shimatani Seishirō; * 6. November 1938 in Kyoto; † 24. Oktober 2001) war ein…Seishirō Shimatani (jap. 嶋谷 征四郎, Shimatani Seishirō; * 6. November 1938 in Kyoto; † 24. Oktober 2001) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Keigo Abe (jap. 阿部 圭吾 Abe Keigo; * 28. Oktober 1938 in Iyo; † 21. Dezember 2019) war ein japanischer Karateka und…Keigo Abe (jap. 阿部 圭吾 Abe Keigo; * 28. Oktober 1938 in Iyo; † 21. Dezember 2019) war ein japanischer Karateka und Träger des 9. Dan.
Tatsuya Shiji (jap. 志治 達朗, Shiji Tatsuya; * 20. Oktober 1938) ist ein ehemaliger japanischer Fußballnationalspieler.…Tatsuya Shiji (jap. 志治 達朗, Shiji Tatsuya; * 20. Oktober 1938) ist ein ehemaliger japanischer Fußballnationalspieler. Shiji absolvierte seinen einzigen Einsatz in einem Freundschaftsspiel gegen die Auswahl Malaysias. Dabei gelang ihm ein Treffer. Weitere Berufungen folgten nicht mehr.
Fumiko Yonezawa (米沢 富美子; * 19. Oktober 1938 in Suita, Japan; † 17. Januar 2019 in Tokio, Japan) war eine japanische…Fumiko Yonezawa (米沢 富美子; * 19. Oktober 1938 in Suita, Japan; † 17. Januar 2019 in Tokio, Japan) war eine japanische Physikerin und Hochschullehrerin. Sie war die erste Frau, die zur Präsidentin der Japanischen Physikalischen Gesellschaft ernannt wurde, und die erste Japanerin, die an der Keele University in Staffordshire in England studierte. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Fakultät für Physik an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technologie der Keiō-Universität.
Motoko Ishii (japanisch 石井 幹子 Ishii Motoko; * 15. Oktober 1938 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Motoko Ishii (japanisch 石井 幹子 Ishii Motoko; * 15. Oktober 1938 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Lichtgestalterin.
Paul Kazuhiro Mori (jap. パウロ 森 一弘, Pauro Mori Kazuhiro; * 10. Dezember 1938 in Yokohama; † 2. September 2023 in Tokio)…Paul Kazuhiro Mori (jap. パウロ 森 一弘, Pauro Mori Kazuhiro; * 10. Dezember 1938 in Yokohama; † 2. September 2023 in Tokio) war ein japanischer römisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof in Tokio.
Daidō Moriyama (jap. 森山 大道, Moriyama Daidō; * 10. Oktober 1938 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist einer der wichtigen…Daidō Moriyama (jap. 森山 大道, Moriyama Daidō; * 10. Oktober 1938 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist einer der wichtigen japanischen Fotografen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Rocky Aoki, bürgerlich Hiroaki Aoki (japanisch 青木 廣彰) (* 9. Oktober 1938 in Tokio; † 10. Juli 2008 in New York), war…Rocky Aoki, bürgerlich Hiroaki Aoki (japanisch 青木 廣彰) (* 9. Oktober 1938 in Tokio; † 10. Juli 2008 in New York), war ein japanisch-amerikanischer Ringer, Unternehmer und Gründer der Restaurantkette Benihana.
Takehiko Kawanishi (jap. 川西 武彦, Kawanishi Takehiko; * 9. Oktober 1938 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Takehiko Kawanishi (jap. 川西 武彦, Kawanishi Takehiko; * 9. Oktober 1938 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yukitsuna Sasaki (jap. 佐佐木 幸綱, Sasaki Yukitsuna; * 8. Oktober 1938) ist ein japanischer Lyriker und…Yukitsuna Sasaki (jap. 佐佐木 幸綱, Sasaki Yukitsuna; * 8. Oktober 1938) ist ein japanischer Lyriker und Literaturwissenschaftler. Der Enkel des Lyrikers Nobutsuna Sasaki ist Professor für japanische Literatur an der Waseda-Universität in Tokio. Er leitet die Schriftstellergruppe Chikuhaku Kai und ist Herausgeber der von seinem Großvater gegründeten Literaturzeitschrift Kokoro no hana (Herzensblüten). Sasaki veröffentlichte mehrere Werke über Tanka-Literatur und verfasste selbst vierzehn Tanka-Bände. 2011 wurde er mit dem Yomiuri-Literaturpreis in der Kategorie Lyrik ausgezeichnet.
Takehiko Endō (jap. 遠藤 武彦 Endō Takehiko; * 5. Oktober 1938; † 27. Dezember 2019) war ein japanischer Politiker, der…Takehiko Endō (jap. 遠藤 武彦 Endō Takehiko; * 5. Oktober 1938; † 27. Dezember 2019) war ein japanischer Politiker, der zuletzt der Liberaldemokratischen Partei angehörte und für den 2. Wahlkreis Yamagata (vor der Wahlrechtsreform SNTV-Viermandatswahlkreis Yamagata 1) im Repräsentantenhaus des japanischen Parlaments saß. Am 3. September 2007 trat er aufgrund eines Finanzskandals vom Amt des Landwirtschaftsministers zurück, nur acht Tage nach seiner Ernennung. Masatoshi Wakabayashi wurde erneut Minister für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei. Der aus Yonezawa, Präfektur Yamagata, stammende Absolvent der Chūō-Universität wurde 1975 für die erste seiner drei Amtszeiten in das Präfekturparlament Yamagata und 1986 zum ersten Mal in das Repräsentantenhaus gewählt. Er verlor seinen Sitz 1993, wurde aber drei Jahre später wiedergewählt. Am 27. Dezember 2019 starb Endo in einem Krankenhaus in der Präfektur Yamagata an einer interstitiellen Lungenentzündung.
Ikuko Yoda (japanisch 依田 郁子 Yoda Ikuko, verheiratete Miyamaru, 宮丸; * 30. September 1938 in Nagano; † 14. Oktober 1983…Ikuko Yoda (japanisch 依田 郁子 Yoda Ikuko, verheiratete Miyamaru, 宮丸; * 30. September 1938 in Nagano; † 14. Oktober 1983 in Tokio) war eine japanische Hürdenläuferin und Sprinterin. 1962 siegte sie bei den Asienspielen in Jakarta über 80 m Hürden und gewann Silber über 100 m. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio wurde sie Fünfte über 80 m Hürden und schied im Vorlauf der 4-mal-100-Meter-Staffel aus. Dreimal wurde sie Japanische Meisterin über 80 m Hürden (1960, 1961, 1963), zweimal über 100 m (1959, 1961) und einmal über 200 m (1958). Im Alter von 45 Jahren beging sie Suizid.
Makoto Taki (jap. 滝 実, Taki Makoto; * 15. September 1938 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Makoto Taki (jap. 滝 実, Taki Makoto; * 15. September 1938 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei (ohne Faktion). Er war bis 2012 Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 2. Wahlkreis Nara und 2012 Justizminister im zum zweiten Mal und dritten Mal umgebildeten Kabinett Noda. Taki, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1962 Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung, für das er unter anderem in der Präfekturverwaltung von Nara und in der Abteilung für Steuerangelegenheiten (zeimu-kyoku) tätig war. 1981 wurde er unter Gouverneur Shigekiyo Ueda Vizegouverneur von Nara. 1995 übernahm er die Leitung der nationalen Feuer- und Katastrophenschutzbehörde. Seine Beamtenlaufbahn endete 1996, als er in die Politik wechselte. Bei der Abgeordnetenhauswahl 1996 kandidierte Taki für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im 2. Wahlkreis Nara und gewann mit rund 41 % der Stimmen. In der LDP schloss er sich der späteren Hashimoto-Faktion des damaligen Parteivorsitzenden Ryūtarō Hashimoto an. Nach der Restrukturierung der Zentralregierung 2001 erhielt er das neu geschaffene Amt eines seimujikan (parlamentarischer Staatssekretär) im ebenfalls neu eingerichteten Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten, dem Nachfolger des Ministeriums für Selbstverwaltung; die Position hielt er bis April 2001 und erneut von Januar bis September 2002. Bei der Wahl 2003 verlor Taki seinen Wahlkreis an den Demokraten Tetsuji Nakamura (Ozawa-Gruppe), wurde aber über den Verhältniswahlblock Kinki wiedergewählt. Von 2004 bis 2005 (Kabinett Koizumi II (Umbildung)) war er Staatssekretär (fuku-daijin) im Justizministerium. Als Gegner der vom Parteivorsitzenden-Premierminister Jun’ichirō Koizumi betriebenen Postprivatisierung, kündigte Taki seinen Rücktritt als Staatssekretär an und stimmte im „Postparlament“ gegen das Postprivatisierungsgesetz. Bei den resultierenden Neuwahlen kandidierte er für die Neue Partei Japan von Yasuo Tanaka, verlor seinen Wahlkreis zwar abgeschlagen auf Platz drei, erhielt aber das einzige Verhältniswahlmandat der Partei in Kinki. In der neuen Partei wurde er zunächst Vizevorsitzender, später Vorsitzender des Exekutivrates (sōmukai). Im Sommer 2007 verließ Taki die Neue Partei Japan im Streit mit Yasuo Tanaka über das Wahlprogramm für die Rätehauswahlen 2007 und schloss sich im Dezember desselben Jahres der Demokratischen Partei an. Für diese konnte er bei der Abgeordnetenhauswahl 2009 seinen Wahlkreis zurückgewinnen. Anschließend wurde er Vorsitzender des Justizausschusses, 2010 wechselte er in den Parteivorstand, 2011 erneut in den Vorstand des Justizausschusses. Im September 2011 wurde er nach dem Antritt des Kabinetts Noda wieder Staatssekretär im Justizministerium, im Juni 2012 löste er bei einer Kabinettsumbildung Justizminister Toshio Ogawa ab. Bei der dritten Umbildung am 1. Oktober 2012 wurde er wiederum durch Keishū Tanaka ersetzt. Nach dessen Rücktritt übernahm Taki den Posten wieder am 24. Oktober desselben Jahres. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 kandidierte Taki nicht mehr für ein Mandat.
Kakuei Kin (jap. 金 鶴泳, Kin Kakuei, eigentlich koreanisch: Kim Hag-yeong (jap. Kimu Hagyon), wirklicher Name: Kim…Kakuei Kin (jap. 金 鶴泳, Kin Kakuei, eigentlich koreanisch: Kim Hag-yeong (jap. Kimu Hagyon), wirklicher Name: Kim Gwang-jeong (金 廣正, jap. Kimu Kanjon); * 14. September 1938, Präfektur Gunma; † 4. Januar 1985) war ein japanischer Schriftsteller koreanischer Herkunft (Zainichi). Kin studierte an der Universität Tokio Chemie und begann auch mit einer Promotion, beendete sie jedoch nicht. Seine erste Erzählung erschien in der Zeitschrift Bungei und wurde mit deren Nachwuchsautoren-Preis ausgezeichnet. Später wurde er dreimal für den Akutagawa-Preis nominiert. Gleich dem gleichaltrigen Ri Kaisei setzte er sich in seinen Erzählungen mit den Problemen der koreanischen Einwanderer der zweiten Generation in Japan auseinander. Zudem spielte das Stottern, unter dem er auch selbst litt, thematisch eine Rolle. 1985 beging er im Alter von 46 Jahren mittels Gas Selbstmord. 1986 erschien eine Ausgabe seiner gesammelten Werke (Kin Kakuei shū).
Ken’ichi Horie (japanisch 堀江 謙一, Horie Ken'ichi; * 8. September 1938 in Osaka) ist ein japanischer Segler und Forscher…Ken’ichi Horie (japanisch 堀江 謙一, Horie Ken'ichi; * 8. September 1938 in Osaka) ist ein japanischer Segler und Forscher, der sich mit Alleinüberquerungen und alternativen Antriebskonzepten in der Seefahrt beschäftigt.
Ryōji Noyori (japanisch 野依 良治, Noyori Ryōji; * 3. September 1938 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Chemiker. 2001…Ryōji Noyori (japanisch 野依 良治, Noyori Ryōji; * 3. September 1938 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Chemiker. 2001 erhielt er den Nobelpreis für Chemie.
Kaoru Yosano (jap. 与謝野 馨, Yosano Kaoru; * 22. August 1938 in Chiyoda; † 21. Mai 2017 in der Präfektur Tokio) war ein…Kaoru Yosano (jap. 与謝野 馨, Yosano Kaoru; * 22. August 1938 in Chiyoda; † 21. Mai 2017 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker. Bis 2012 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, dem er mit Unterbrechungen seit 1976 angehört hatte. Seit den 1990er Jahren war er Minister in mehreren Kabinett zuletzt 2011 im Kabinett Kan. Er war bis 2010 Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), innerhalb derer er keiner Faktion angehörte, danach bis 2011 Mitglied von Tachiagare Nippon, 2011 vorübergehend parteiloses Mitglied der Fraktion der Demokratischen Partei.
Jinzaburō Takagi (jap. 高木 仁三郎, Takagi Jinzaburō; * 18. Juli 1938 in Maebashi; † 8. Oktober 2000) war ein japanischer…Jinzaburō Takagi (jap. 高木 仁三郎, Takagi Jinzaburō; * 18. Juli 1938 in Maebashi; † 8. Oktober 2000) war ein japanischer Chemiker mit dem Spezialgebiet Kernchemie. Takagi schloss 1961 sein Studium der Naturwissenschaften an der Universität Tokio ab. Von 1969 bis 1973 war er an der Präfekturuniversität Tokio (heute Tokyo Metropolitan University) als Assistenzprofessor tätig. Er war 1972 Gastphysiker der Max-Planck-Gesellschaft. Nach seinem Rücktritt gründete er 1975 das private Institut für Physik Genshiryoku Shiryō Jōhōshitsu (原子力資料情報室, engl. Citizens’ Nuclear Information Center, CNIC) und warnte vor der Gefährlichkeit der Atomkraft. Er hat schon 1995 auf die Unkontrollierbarkeit der nuklearen Kraft bei großen Erdbeben und Tsunamis hingewiesen. 1997 erhielt er mit Mycle Schneider den Right Livelihood Award.
Yoshito Ōno (japanisch 大野 慶人, auch Yoshito Ohno; * 15. Juli 1938 in Tokio; † 8. Januar 2020 in Yokohama/Präfektur…Yoshito Ōno (japanisch 大野 慶人, auch Yoshito Ohno; * 15. Juli 1938 in Tokio; † 8. Januar 2020 in Yokohama/Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Butohtänzer und Choreograph.
Eiko Ishioka (jap. 石岡 瑛子, Ishioka Eiko; * 12. Juli 1938 in der Präfektur Tokio; † 21. Januar 2012 ebenda) war eine…Eiko Ishioka (jap. 石岡 瑛子, Ishioka Eiko; * 12. Juli 1938 in der Präfektur Tokio; † 21. Januar 2012 ebenda) war eine japanische Designerin und Kostümbildnerin.
Kimiyo Matsuzaki (jap. 松崎 キミ代, Matsuzaki Kimiyo; * 18. Juni 1938 in Takase (heute: Mitoyo), Präfektur Kagawa) ist eine…Kimiyo Matsuzaki (jap. 松崎 キミ代, Matsuzaki Kimiyo; * 18. Juni 1938 in Takase (heute: Mitoyo), Präfektur Kagawa) ist eine ehemalige japanische Tischtennisspielerin. Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre war sie eine der erfolgreichsten Tischtennisspielerinnen und errang insgesamt sieben Weltmeistertitel. In der Weltrangliste belegte sie 1960 Platz eins. Kimiyo Matsuzaki spielte mit dem japanischen Penholder-Griff. 1997 wurde Matsuzaki in die ITTF Hall of Fame aufgenommen. Sie arbeitete in der Textilbranche. Seit ihrer Heirat (vor Mai 1965) heißt sie Kimiyo Kurimoto (栗本 キミ代).
Takeo Sugawara (jap. 菅原 武男, Sugawara Takeo; * 23. Mai 1938 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer…Takeo Sugawara (jap. 菅原 武男, Sugawara Takeo; * 23. Mai 1938 in der Präfektur Akita) ist ein ehemaliger japanischer Hammerwerfer. Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom schied er in der Qualifikation aus. 1962 gewann er Silber bei den Asienspielen in Jakarta, 1964 kam er bei den Olympischen Spielen in Tokio auf den 13. Platz, und 1966 siegte er bei den Asienspielen in Bangkok. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt wurde er mit seiner persönlichen Bestleistung von 69,78 m Vierter. 1972 belegte er bei den Olympischen Spielen in München den 20. Platz. Fünfmal wurde er Japanischer Meister (1964, 1966–1968, 1971) und einmal Englischer Meister (1963).
Yasutaka Ihara (jap. 伊原 康隆, Ihara Yasutaka; * 3. Mai 1938 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der…Yasutaka Ihara (jap. 伊原 康隆, Ihara Yasutaka; * 3. Mai 1938 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit Zahlentheorie beschäftigt. Ihara promovierte 1967 an der Universität Tokio. 1965/66 war er am Institute for Advanced Study. Er war Professor an der Universität Tokio und später am Research Institute for Mathematical Science (RIMS) der Universität Kyōto. 2002 emeritierte er. Danach war er Professor an der Chūō-Universität. Ihara befasste sich unter anderem mit geometrischen und zahlentheoretischen Anwendungen der Galoistheorie. Von ihm stammt die Ihara-Zetafunktion, die er in den 1960er Jahren einführte. Sie lässt eine Interpretation in der Graphentheorie zu, wie Jean-Pierre Serre vermutete und Toshikazu Sunada 1985 zeigte. Mit ihr lässt sich auch ein Analogon der Riemannschen Vermutung in der Graphentheorie formulieren (Sunada). 1990 hielt er einen Plenarvortrag auf dem Internationalen Mathematikerkongress (ICM) in Kyōto (Braids, Galois groups and some arithmetic functions) und 1970 war er Gastredner auf dem ICM in Nizza (Non abelian class fields over function fields in special cases). Zu seinen Doktoranden gehört Kazuya Katō.
Kōichi Hirakida (japanisch 開田 幸一 Hirakida Kōichi; * 7. Mai 1938 in der Präfektur Fukuoka; † 23. September 1993) war ein…Kōichi Hirakida (japanisch 開田 幸一 Hirakida Kōichi; * 7. Mai 1938 in der Präfektur Fukuoka; † 23. September 1993) war ein japanischer Schwimmer.
Koji Futada (jap. 二田 孝治 Futada Kōji; * 4. Mai 1938) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und…Koji Futada (jap. 二田 孝治 Futada Kōji; * 4. Mai 1938) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und Mitglied des Sangiins. Er stammt aus dem Bezirk Minamiakita, Präfektur Akita, und ist Absolvent der Chuo-Universität. Im Jahr 1975 wurde er zum ersten Mal in das Parlament der Präfektur Akita und 1986 zum ersten Mal in das Oberhaus der Kokkai gewählt.
Issey Miyake (japanisch 三宅 一生 Miyake Issei; * 22. April 1938 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima; † 5. August 2022 in…Issey Miyake (japanisch 三宅 一生 Miyake Issei; * 22. April 1938 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima; † 5. August 2022 in Tokio) war ein japanischer Modedesigner und Gründer der nach ihm benannten Modemarke. Er war bekannt für seinen technoiden Stil. Unter dem gleichlautenden Markennamen erscheinen seit den 1970er Jahren unter anderem Damen- und Herrenbekleidung, Accessoires, Armbanduhren sowie Parfüms.
Katsuhito Asano (jap. 浅野 勝人, Asano Katsuhito; * 19. April 1938 in Toyohashi, Präfektur Aichi, Japan) ist ein ehemaliger…Katsuhito Asano (jap. 浅野 勝人, Asano Katsuhito; * 19. April 1938 in Toyohashi, Präfektur Aichi, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter des Sangiin, des Oberhauses, für Aichi. In der LDP gehörte er zur Asō-Faktion.
Keiko Nosaka (japanisch 野坂 恵子 Nosaka Keiko) (* 6. Mai 1938 in Tokio; † 27. August 2019) war eine japanische…Keiko Nosaka (japanisch 野坂 恵子 Nosaka Keiko) (* 6. Mai 1938 in Tokio; † 27. August 2019) war eine japanische Kotospielerin und Komponistin, die ihr Instrument weiterentwickelt hat und es in die zeitgenössische Musik eingebracht hat. Die letzten Lebensjahre nannte sie sich Sōju Nosaka II (二代目 野坂 操壽 Nidaime Nosaka Sōju).
Sachiko Sakonji (japanisch 左近司 祥子 Sakonji Sachiko; geboren 12. April 1938 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Sachiko Sakonji (japanisch 左近司 祥子 Sakonji Sachiko; geboren 12. April 1938 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Philosophin, die sich mit westlicher Philosophie befasste. Ihr Arbeitsschwerpunkt war der Neuplatonismus. Ihr Vater war Uchino Kumaichirō (1904–2002), Gelehrter der chinesischen Philosophie und Kanbun-Philologe. Ihre Schwester Nobuko (* 1943) war Musikwissenschaftlerin an der Ueno Gakuen Universität. Sachiko schloss ihr Philosophiestudium 1961 an der Universität Tokio ab. Von 1971 an arbeitete sie als Forschungsassistentin und unterrichtete auch an der Universität. Von 1973 bis 2004 war sie an der Gakushuin-Universität tätig. Sachiko befasste sich vor allem mit der griechischen Philosophie, darunter mit Platon, Aristoteles und Plotin. Die Beschäftigung mit der griechischen Philosophie setzte in Japan mit der Meiji-Restauration ein. Eine besondere Hürde für die beginnende Forschung in Japan war dabei die Frage nach der Art der Edition griechischer Originaltexte und ihrer japanischen Übersetzung. Dazu kam bisweilen die Frage, wie und wo die Wirkung dieser Philosophie zu verorten sei. Forschung wurde nur von Universitätsgelehrten betrieben, deren Kenntnisse meist auf einem mündlichen Austausch basierten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg waren allmählich Übersetzungen hoher Qualität und Gesamtausgaben verfügbar. Zur gleichen Zeit war die erste Forschergeneration alt geworden, sodass sich dringlich die Notwendigkeit einer Fortsetzung ihrer Arbeit ergab. In dieser Situation nahm Sachiko mit anderen zusammen die Herausforderung, eine Ausgabe der Werke Plotins vorzuschlagen, an. In der Privatbibliothek von Kitarō Nishida befand sich eine Plotin-Ausgabe. Kitarō, einer der führenden Köpfe der Kyōto-Schule, hatte sich früh mit griechischer Philosophie befasst. Daraufhin wurde ein umfangreiches Projekt von einem Redaktionsteam mit Forschern aus ganz Japan begonnen. Ziel des Projekts ist, eine Datenbank mit allen in Japan nach dem Krieg veröffentlichten Arbeiten zu Platon, Aristoteles und Plotin zuzüglich einer Geschichte der westlichen Philosophie zu erstellen, die nach der Fertigstellung im Internet verfügbar sein sollte. Sachiko Sakonji ging 2009 in Rente. 2017 wurde sie mit dem Orden des Heiligen Schatzes geehrt.
Makoto Fujiwara (* 8. April 1938 in Gifu, Japan; † 3. Juni 2019 in Larvik) war ein Steinbildhauer. Er lebte in Hannover…Makoto Fujiwara (* 8. April 1938 in Gifu, Japan; † 3. Juni 2019 in Larvik) war ein Steinbildhauer. Er lebte in Hannover und Larvik, Norwegen.
Hirotaka Sugawara (jap. 菅原 寛孝, Sugawara Hirotaka; * 15. März 1938 in der Präfektur Miyagi, Japan) ist ein japanischer…Hirotaka Sugawara (jap. 菅原 寛孝, Sugawara Hirotaka; * 15. März 1938 in der Präfektur Miyagi, Japan) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit Elementarteilchenphysik beschäftigt.
Tochinoumi Teruyoshi (japanisch 栃ノ海 晃嘉; * 13. März 1938 in Inakadate, Präfektur Aomori, Japan als Hanada Shigehiro (花田…Tochinoumi Teruyoshi (japanisch 栃ノ海 晃嘉; * 13. März 1938 in Inakadate, Präfektur Aomori, Japan als Hanada Shigehiro (花田 茂廣); † 29. Januar 2021) war ein erfolgreicher Sumōringer und der 49. Yokozuna.
Katsutsugu Sekiya (jap. 関谷 勝嗣 Sekiya Katsutsugu; * 6. März 1938, Matsuyama, Ehime) ist ein japanischer Politiker und…Katsutsugu Sekiya (jap. 関谷 勝嗣 Sekiya Katsutsugu; * 6. März 1938, Matsuyama, Ehime) ist ein japanischer Politiker und Mitglied der liberaldemokratischen Partei Japans. Katsutsugu Sekiya studierte an der Chuo-Universität sowie der Universität Osaka. Er hatte während seiner politischen Laufbahn mehrere Ministerposten in der japanischen Regierung inne. Ab 1976 war er in direkter Nachfolge seines Vaters Katsutoshi mehrjähriges Mitglied im japanischen Unterhaus für den Dreimandatswahlkreis Ehime 1, nach der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre noch bis zur Wahl 2000 für den neuen Einzelwahlkreis Ehime 1. Bei der Nachwahl im Juni 2000 für den zurückgetretenen Senator von Ehime Yasuhisa Shiozaki, der auf Sekiyas Sitz im Abgeordnetenhaus wechselte, kandidierte Sekiya erfolgreich und wurde auch bei der regulären Wahl 2001 wiedergewählt, unterlag aber schließlich bei der Wahl 2007 dem Oppositionskandidaten Toshirō Tomochika. Katsutsugu Sekiya setzte sich für die diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und Mikronesien ein und gilt außerdem als prominenter Funkamateur.
Keishū Tanaka (jap. 田中 慶秋, Tanaka Keishū; * 6. März 1938 in Namie, Präfektur Fukushima; † 4. Januar 2022 in Yokohama…Keishū Tanaka (jap. 田中 慶秋, Tanaka Keishū; * 6. März 1938 in Namie, Präfektur Fukushima; † 4. Januar 2022 in Yokohama, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Politiker und mit Unterbrechungen von 1983 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, aus Kanagawa, zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei (Ex-DSP-Gruppe). 2012 war er für mehrere Wochen Justizminister im umgebildeten Kabinett Noda.
Sadanoyama Shinmatsu (jap. 佐田の山 晋松, eigentlich Ichikawa Shinmatsu (市川 晋松); * 18. Februar 1938 im heutigen Shinkamigoto…Sadanoyama Shinmatsu (jap. 佐田の山 晋松, eigentlich Ichikawa Shinmatsu (市川 晋松); * 18. Februar 1938 im heutigen Shinkamigoto in der Präfektur Nagasaki; † 27. April 2017 in Tokio) war ein japanischer Sumōringer. Er war der 50. Yokozuna und später Vorsitzender des japanischen Sumōverbands.
Takamitsu Muraoka (japanisch 村岡 崇光, Muraoka Takamitsu; * 9. Februar 1938 in Hiroshima; † 10. Februar 2026 in Leiden)…Takamitsu Muraoka (japanisch 村岡 崇光, Muraoka Takamitsu; * 9. Februar 1938 in Hiroshima; † 10. Februar 2026 in Leiden) war ein japanischer Semitist. Von 1991 bis 2003 war er Lehrstuhlinhaber für Hebräisch, Israelitische Altertümer und Ugaritisch an der Universität Leiden in den Niederlanden. Er ist vor allem für seine Studien zur hebräischen und aramäischen Sprachwissenschaft sowie zu den alten Bibelübersetzungen, insbesondere der Septuaginta, bekannt.
Gō Katō (jap. 加藤 剛, Katō Gō; * 4. Februar 1938; † 18. Juni 2018) war ein japanischer Schauspieler. Sein Filmdebüt gab…Gō Katō (jap. 加藤 剛, Katō Gō; * 4. Februar 1938; † 18. Juni 2018) war ein japanischer Schauspieler. Sein Filmdebüt gab er 1964 in einer Hauptrolle des Films Shitp no densetsu. Den Durchbruch brachte ihm 1965 der Jurata Yamane in Hideo Goshas Kedamono no ken. Besonders die Zusammenarbeit mit Regisseur Kei Kumai machte Gō Katō in den 1970er Jahren zu einem der führenden Stars des japanischen Kinos (Shinobugawa - The Long Darkness mit Komaki Kurihara, Das Nordkap mit Claude Jade, Der Tod eines Teemeisters mit Toshirō Mifune). Weitere herausragende Arbeiten sind Die Kinder von Nagasaki und Yashagaike.
Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein…Isao Inokuma (jap. 猪熊 功, Inokuma, Isao; * 4. Februar 1938 in Yokosuka; † 28. September 2001 in Tokio) war ein japanischer Judoka. Er war der erste Judo-Olympiasieger im Schwergewicht.