Yoshihide Kozai (japanisch 古在 由秀, Kozai Yoshihide; * 1. April 1928 in Komagone, heute Toshima, Präfektur Tokio; † 5.…Yoshihide Kozai (japanisch 古在 由秀, Kozai Yoshihide; * 1. April 1928 in Komagone, heute Toshima, Präfektur Tokio; † 5. Februar 2018) war ein japanischer Astronom, der sich mit Himmelsmechanik befasste.
Kiyonori Kikutake (japanisch 菊竹 清訓, Kikutake Kiyonori; * 1. April 1928 in Kurume, Japan; † 26. Dezember 2011) war ein…Kiyonori Kikutake (japanisch 菊竹 清訓, Kikutake Kiyonori; * 1. April 1928 in Kurume, Japan; † 26. Dezember 2011) war ein japanischer Architekt, der insbesondere als Vertreter des Metabolismus weltweite Beachtung fand.
Seiko Tanabe (japanisch 田辺 聖子, Tanabe Seiko; * 27. März 1928 in Osaka; † 6. Juni 2019 in Kobe) war eine japanische…Seiko Tanabe (japanisch 田辺 聖子, Tanabe Seiko; * 27. März 1928 in Osaka; † 6. Juni 2019 in Kobe) war eine japanische Schriftstellerin.
Ryū Mitsuse (jap. 光瀬 龍, Mitsuse Ryū; * 18. März 1928 in Minami-Senju, Landkreis Kita-Toshima (heute: Arakawa)…Ryū Mitsuse (jap. 光瀬 龍, Mitsuse Ryū; * 18. März 1928 in Minami-Senju, Landkreis Kita-Toshima (heute: Arakawa), Präfektur Tokio; † 7. Juli 1999) war ein japanischer Science-Fiction-Autor.
Yoshio Okada (japanisch 岡田 善雄), Okada Yoshio; geboren 3. Oktober 1928 in Kure (Präfektur Hiroshima); gestorben 16.…Yoshio Okada (japanisch 岡田 善雄), Okada Yoshio; geboren 3. Oktober 1928 in Kure (Präfektur Hiroshima); gestorben 16. Januar 2008 in Suita (Präfektur Osaka) war ein japanischer Mediziner und Zellbiologe.
Hisao Dōmoto (japanisch 堂本 尚郎, Dōmoto Hisao; geb. 2. März 1928 in Kyōto; gest. 4. Oktober 2013) war ein japanischer…Hisao Dōmoto (japanisch 堂本 尚郎, Dōmoto Hisao; geb. 2. März 1928 in Kyōto; gest. 4. Oktober 2013) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa- und frühen Heisei-Zeit.
Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe…Kaoru Kanetaka (japanisch 兼高 かおる Kanetaka Kaoru, wirklicher Name: Kanetaka Rose; geboren 29. Februar 1928 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; gestorben 5. Januar 2019 in Minato, Präfektur Tokio) war eine japanische Journalistin. Sie war bekannt für eine über 30 Jahre lang von ihr moderierte und produzierte Fernsehsendung mit Reiseberichten aus aller Welt, für die sie zusammengerechnet ca. 180 Mal die Welt umrundete. Dadurch gilt sie in Japan als Pionierin der Auslandsberichterstattung. Zudem war sie Ehrenpräsidentin der „Japan Travel Writers’ Organization“ (日本旅行作家協会). Sie war auch bekannt für die Verwendung des Yamanote-Dialekts, eines Dialekts der Tokioter Mittelschicht, der dem heutigen Hochjapanisch zugrunde liegt.
Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein…Sōji Yamamoto (jap. 山本 草二, Yamamoto Sōji; * 25. Februar 1928 in der Präfektur Nagano; † 19. September 2013) war ein japanischer Jurist und von 1996 bis 2005 Richter am Internationalen Seegerichtshof.
Akiko Baba (japanisch 馬場 あき子, Baba Akiko, eigentlich Iwata Akiko; geboren 28. Januar 1928 in Tokio) ist eine japanische…Akiko Baba (japanisch 馬場 あき子, Baba Akiko, eigentlich Iwata Akiko; geboren 28. Januar 1928 in Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin.
Hideo Takubo (japanisch 田久保 英夫, Takubo Hideo; geboren 25. Januar 1928 in Tokio; gestorben 14. April 2001) war ein…Hideo Takubo (japanisch 田久保 英夫, Takubo Hideo; geboren 25. Januar 1928 in Tokio; gestorben 14. April 2001) war ein japanischer Schriftsteller.
Shōzō Shimamoto (japanisch 嶋本 昭三 Shimamoto Shōzō; * 22. Januar 1928 in Osaka; † 25. Januar 2013 ebenda) war ein…Shōzō Shimamoto (japanisch 嶋本 昭三 Shimamoto Shōzō; * 22. Januar 1928 in Osaka; † 25. Januar 2013 ebenda) war ein japanischer Maler und Performancekünstler und Mitbegründer der Gutai Art Association, kurz Gutai.
Yasuko Harada (japanisch 原田康子, Harada Yasuko; geboren 12. Januar 1928 in Tokio; gestorben 20. Oktober 2009) war eine…Yasuko Harada (japanisch 原田康子, Harada Yasuko; geboren 12. Januar 1928 in Tokio; gestorben 20. Oktober 2009) war eine japanische Schriftstellerin.
Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein…Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein japanischer Physiker, der sich mit Plasmaphysik und Teilchenbeschleunigern beschäftigte. Ohkawa studierte an der Universität Tokio Physik, wo er auch promoviert wurde. Noch während des Zweiten Weltkriegs war er (mit 16 Jahren) Mitglied der Gruppe von Yoshio Nishina zur Erforschung Kosmischer Höhenstrahlung. Er war Forscher am CERN und an der Midwestern State University (bzw. bei MURA), bevor er Professor an der Universität Tokio wurde. 1960 ging er zu General Atomics, wo er ein Fusionsforschungsprojekt leitete und Vizepräsident sowie später stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde. 1994 verließ er General Atomics, um TOYO Technologies zu gründen, deren Präsident er ist. 2004 war er mit Masano Nishikawa Mitgründer von Nano Fusion Technologies für die Entwicklung von Mikrofluidik (wie kleine elektroosmotische Pumpen). Außerdem war er Physik-Professor an der University of California, San Diego. 1955 entwickelte er unabhängig von Keith Symon das Fixed Field Alternating Gradient Synchrotron (FFAG), dessen Prototyp 1956 bei der Midwestern Universities Research Association (MURA) entwickelt wurde. Ohkawa schlug 1960 mit Donald Kerst ein Stabilisierungsverfahren für Instabilitäten in Tokamaks über die Erzeugung von Multipol-Feldern vor, was durch Experimente bestätigt wurde. 1968 schlug er vor, die Multipolfelder durch Plasmaströme selbst zu erzeugen, woraus die Plasma Current Multipole Configuration (PCM) und die Doublet-Serie entstand, die die Vorteile der Optimierung des Tokamak-Plasma-Querschnitts zeigten. Aus dem Doublet-Konzept entstand auch das D-III-D Experiment von General Atomics, das auch Einfluss auf das ITER-Konzept hatte. Er war auch an der Anwendung der Plasmaphysik in der Trennung von radioaktiven Isotopen aus nuklearem Abfall beteiligt (bei der Archimedes Technology Group in San Diego, die er mit gründete). Ohkawa hielt über 50 Patente, zum Beispiel in Teilchenbeschleunigern, Fusions-Technologie und Biotechnologie. 1968 wurde er Fellow der American Physical Society. 1979 erhielt er den James-Clerk-Maxwell-Preis für Plasmaphysik. 1984 erhielt er den Fusion Power Associates Leader Award.
Shizuka Narahara (jap. 楢原静, Narahara Shizuka, verheiratete Yamawaki (山脇 静, Yamawaki Shizuka); * 1928 in Mihara) ist…Shizuka Narahara (jap. 楢原静, Narahara Shizuka, verheiratete Yamawaki (山脇 静, Yamawaki Shizuka); * 1928 in Mihara) ist eine japanische Tischtennisspielerin. Sie wurde 1952 Weltmeister im Doppel und im Mannschaftswettbewerb.
Michio Kuga (jap. 久賀 道郎, Kuga Michio; * 1928; † 13. Februar 1990) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Michio Kuga (jap. 久賀 道郎, Kuga Michio; * 1928; † 13. Februar 1990) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasste. Kuga wurde 1960 bei Shokichi Iyanaga an der Universität Tokio promoviert. Er war Professor an der State University of New York at Stony Brook. Er befasste sich unter anderem mit der Ramanunjan-Petersson-Vermutung, die aus dem Beweis der Weil-Vermutungen (endgültig bewiesen 1974 von Pierre Deligne) folgen, wie Kuga mit Gorō Shimura, Mikio Satō, Yasutaka Ihara und Deligne zuvor zeigte. 1966 führte er nach ihm benannte Kuga-Faserräume ein. 1967 veröffentlichte er in Japan ein Buch über Galoistheorie von Differentialgleichungen (Fuchssche Differentialgleichungen und ihre Monodromiegruppe), hervorgegangen aus Vorlesungen an der Universität Tokio. Es war damals ungewöhnlich wegen Kugas Verwendung von Cartoons, hatte aber Erfolg bei Studenten und erschien in englischer Übersetzung 1993. Zu seinen Doktoranden gehören Allan Adler und Stephen Kudla.
Shūhei Fujisawa (jap. 藤沢 周平, Fujisawa Shūhei; * 26. November 1927 in der Präfektur Yamagata; † 26. Januar 1997) war ein…Shūhei Fujisawa (jap. 藤沢 周平, Fujisawa Shūhei; * 26. November 1927 in der Präfektur Yamagata; † 26. Januar 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Sein bürgerlicher Name ist Tomeji Kosuge (小菅 留治, Kosuge Tomeji).
Ichirō Satake (jap. 佐武 一郎, Satake Ichirō; * 1927 in der Präfektur Yamaguchi, Japan; † 10. Oktober 2014 in Tokyo) war…Ichirō Satake (jap. 佐武 一郎, Satake Ichirō; * 1927 in der Präfektur Yamaguchi, Japan; † 10. Oktober 2014 in Tokyo) war ein japanischer Mathematiker. Satake promovierte 1950 an der Universität Tokio. Er war Professor an der University of Chicago und ab etwa 1970 an der University of California, Berkeley. 1958 bis 1960 und 1967 war er am Institute for Advanced Study. Satake arbeitete über algebraische Gruppen und ihre Klassifizierung. 1957 gab er eine Kompaktifizierung des siegelschen oberen Halbraums in mehreren komplexen Dimensionen an. Nach ihm ist die Satake-Kompaktifizierung durch die Wirkung arithmetischer Gruppen definierter symmetrischer Räume benannt. Satake ist am 10. Oktober 2014 an Respiratorischer Insuffizienz verstorben.
Ogawa Kunio (japanisch 小川 国夫; * 21. Dezember 1927 in Fujieda; † 8. April 2008 in Shizuoka) war ein japanischer…Ogawa Kunio (japanisch 小川 国夫; * 21. Dezember 1927 in Fujieda; † 8. April 2008 in Shizuoka) war ein japanischer Schriftsteller.
Akihiko Hirata (jap. 平田 昭彦, Hirata Akihiko; * 26. Dezember 1927 in Keijō, Provinz Chōsen, Japanisches Kaiserreich…Akihiko Hirata (jap. 平田 昭彦, Hirata Akihiko; * 26. Dezember 1927 in Keijō, Provinz Chōsen, Japanisches Kaiserreich (heute Seoul, Südkorea) als Akihiko Onoda (小野田 昭彦, Onoda Akihiko); † 25. Juli 1984 in Tokio, Japan) war ein japanischer Schauspieler, der für seine zahlreichen Auftritte in Filmen der Tōhō-Studios bekannt war.
Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17.…Yutaka Taniyama (jap. 谷山 豊, Taniyama Yutaka, eigentlich Taniyama Toyo; * 12. November 1927 in Kisai bei Tokio; † 17. November 1958 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker.
Hida Takeyuki (japanisch 飛田 武幸 Hida Takeyuki; * 12. November 1927 in Okazaki; † 29. Dezember 2017 in Tokio) war ein…Hida Takeyuki (japanisch 飛田 武幸 Hida Takeyuki; * 12. November 1927 in Okazaki; † 29. Dezember 2017 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit stochastischer Analysis insbesondere der Stochastik auf unendlichdimensionalen Räumen beschäftigte. Er gilt als der Begründer der White-Noise-Analysis, welche ihm zu Ehren auch als Hida-Kalkül bezeichnet wird.
Hiroshi Yamauchi (jap. 山内 溥, Yamauchi Hiroshi; * 7. November 1927 in Kyōto; † 19. September 2013 ebenda) war ein…Hiroshi Yamauchi (jap. 山内 溥, Yamauchi Hiroshi; * 7. November 1927 in Kyōto; † 19. September 2013 ebenda) war ein japanischer Unternehmer. 1949 übernahm er die Leitung des japanischen Familienunternehmens Nintendo, dessen dritter Präsident er war. Das anfänglich ausschließlich Spielkarten herstellende Unternehmen wuchs unter Yamauchis Leitung ab den 1980er Jahren zu einem der größten Videospielkonzerne heran. Nach über 50 Jahren an der Konzernspitze trat Yamauchi 2002 zurück und ernannte Satoru Iwata zu seinem Nachfolger. Bis zu seinem Tod blieb Yamauchi als Berater des Konzerns tätig.
Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der…Hirotsugu Akaike (jap. 赤池 弘次, Akaike Hirotsugu, auch Hirotugu nach dem Kunrei-System; * 5. November 1927 in der Präfektur Shizuoka; † 4. August 2009 in der Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Statistiker.
Matazō Kayama (japanisch 加山 又造, Kayama Matazō; geboren am 24. September 1927 in Hamada, Präfektur Shimane; gestorben 6.…Matazō Kayama (japanisch 加山 又造, Kayama Matazō; geboren am 24. September 1927 in Hamada, Präfektur Shimane; gestorben 6. April 2004) war ein japanischer Maler im Nihonga-Stil.
Hisako Takahashi (jp. 高橋 久子 Takahashi Hisako, * 21. September 1927 in der Präfektur Fukuoka, nach anderen Angaben in…Hisako Takahashi (jp. 高橋 久子 Takahashi Hisako, * 21. September 1927 in der Präfektur Fukuoka, nach anderen Angaben in Yokohama (Kanagawa); † 21. Dezember 2013) war eine japanische Beamtin. Obwohl ohne juristische Ausbildung, war sie zwischen 1994 und 1997 als erste Frau Richterin am Obersten Gerichtshof.
Sadako Ogata (japanisch 緒方 貞子 Ogata Sadako; * 16. September 1927 in Tokio; † 22. Oktober 2019 ebenda) war eine…Sadako Ogata (japanisch 緒方 貞子 Ogata Sadako; * 16. September 1927 in Tokio; † 22. Oktober 2019 ebenda) war eine japanische Hochschullehrerin und UN-Diplomatin und UN-Hochkommissarin für Flüchtlinge.
Masanori Aoki (japanisch 青木 正則, Aoki Masanori; * 6. September 1927 in Tomakomai) ist ein ehemaliger japanischer…Masanori Aoki (japanisch 青木 正則, Aoki Masanori; * 6. September 1927 in Tomakomai) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Aoki nahm von 1946 bis 1956 an nationalen Rennen teil und startete nur in der Saison 1951/52 international. Dabei belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1952 in Hamar den 19. Platz im Großen Vierkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1952 in Oslo den 23. Platz über 1500 m sowie den 12. Rang über 500 m. Seine beste Platzierung bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften erreichte er im Jahr 1951 mit dem zweiten Platz.
Raymond Ken’ichi Tanaka (jap. ライムンド 田中 健一, Raimundo Tanaka Ken’ichi; * 31. August 1927 in Uwajima; † 29. Juli 2021…Raymond Ken’ichi Tanaka (jap. ライムンド 田中 健一, Raimundo Tanaka Ken’ichi; * 31. August 1927 in Uwajima; † 29. Juli 2021 ebenda) war ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Kyōto.
Akitsugu Amata (jap. 天田 昭次, Amata Akitsugu, eigentlich: Seiichi Amata (天田 誠一, Amata Seiichi); * 4. August 1927 in der…Akitsugu Amata (jap. 天田 昭次, Amata Akitsugu, eigentlich: Seiichi Amata (天田 誠一, Amata Seiichi); * 4. August 1927 in der Präfektur Niigata; † 26. Juni 2013) war ein japanischer Schwertschmied. Er wurde am 6. Juni 1997 als Lebender Nationalschatz für das wichtige immaterielle Kulturgut „Schwertschmiedekunst“ deklariert. Sein Vater Sadayoshi starb 1938. Amata erlernte das Handwerk vom Kurihara Akihide, und später vom Gründer der Miyairi Schule, dem 2. lebenden Nationalschatz, Miyairi Akihira. Amata fertigte Schwerter in der Sōshū-Tradition der späten Kamakura-Zeit, wofür er 1977 mit dem Masamune-Preis (正宗賞), benannt nach dem Schwertschmied Masamune, ausgezeichnet wurde. 1990 wurde er Vorsitzender der „Alljapanischen Schwertschmiedevereinigung“ (全日本刀匠会, Zennihon Tōshōkai). Amata starb im Juli 2013 im Alter von 85 Jahren an einer Lungenentzündung.
Mitsuzuka Hiroshi (japanisch 三塚 博; * 1. August 1927 in der Präfektur Miyagi; † 25. April 2004 in Tokio) war ein…Mitsuzuka Hiroshi (japanisch 三塚 博; * 1. August 1927 in der Präfektur Miyagi; † 25. April 2004 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem verschiedene Ämter in der Regierung und im Parteivorstand der LDP bekleidete, darunter das des Verkehrsministers (1985 bis 1986), des Ministers für internationalen Handel und Industrie (1988 bis 1989) und des Außenministers (1989) sowie des Vorsitzenden des Politikforschungsrates (1989 bis 1990, 1992 bis 1993) und des LDP-Generalsekretärs (1995). Er übernahm nach dem Tod von Abe Shintarō am 15. Mai 1991 innerhalb der LDP die Führung der Seiwa-Faktion und kandidierte am 27. Oktober 1991 ohne Erfolg bei der Wahl des LDP-Vorsitzenden. Er führte als Finanzminister (1996–1998) unter Ryūtarō Hashimoto eine Reihe von Finanzreformen durch, trat jedoch am 28. Januar 1998 aufgrund eines Skandals um hochrangige Beamte des Finanzministeriums zurück. Im Dezember 1998 übernahm Yoshirō Mori den Vorsitz der Seiwa-Faktion. Er kündigte im August 2003 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug aus der Politik an und kandidierte nicht bei den Unterhauswahlen im November 2003.
Yayoi Aoki (jap. 青木 やよひ, Aoki Yayoi, wirklicher Name: 北沢 弥生, Kitazawa Yayoi; * 13. Juni 1927 in der Präfektur Shizuoka…Yayoi Aoki (jap. 青木 やよひ, Aoki Yayoi, wirklicher Name: 北沢 弥生, Kitazawa Yayoi; * 13. Juni 1927 in der Präfektur Shizuoka; † 25. Dezember 2009 in Itō, Präfektur Shizuoka) war eine japanische Sachbuchautorin, Feministin und Musikkritikerin. Yayoi ist bekannt für ihre kulturvergleichenden Gender Studies und ihre Forschungsbeiträge über Beethoven, insbesondere zur Frage, wer sich als Adressatin hinter der „Unsterblichen Geliebten“ verbirgt.
Koreyoshi Kurahara (jap. 蔵原 惟繕, Kurahara Koreyoshi; * 31. Mai 1927 in Kuching, Sarawak, Malaysien; † 28. Dezember 2002…Koreyoshi Kurahara (jap. 蔵原 惟繕, Kurahara Koreyoshi; * 31. Mai 1927 in Kuching, Sarawak, Malaysien; † 28. Dezember 2002 in Yokohama, Japan) war ein japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Kurahare studierte an der Fakultät für Künste der Nihon-Universität. Ab 1952 war er Direktionsassistent des Shochiku Kyoto Studio. 1957 debütierte er als Regisseur mit dem Film Ore wa matteru ze (I am waiting). Mit Aru kyōhaku (Intimidation) schuf er 1960 den ersten japanischen Film Noir. Es folgten Filme wie Kyōnetsu no kisetsu (The Warped Ones, 1960), Nikui an-chikushō (I hate but love, 1962), Kuroi taiyō (Black Sun, 1964) und Ai no kawaki (Thirst for Love, 1966). Spätere Erfolge waren Nankyoku monogatari (Antarctica, 1983), Haru no kane (1985) und – in Zusammenarbeit mit Roger Spottiswoode – Hiroshima (1995). Außerdem drehte Kurahara auch zwei Dokumentarfilme (Der Gletscherfuchs, 1978 und Zou monogatari, 1980) und wirkte an mehreren Fernsehserien mit. Zu mehreren seiner Filme (u. a. Antarctica) schrieb er auch das Drehbuch. Sein Onkel war der Literaturkritiker Korehito Kurahara, sein Bruder Koretsugu Kurahara wurde gleich ihm als Regisseur bekannt.
Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein…Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein japanischer Medizinprofessor, Überlebender des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Träger des Ramon-Magsaysay-Preises für sein Engagement in anderen Ländern Asiens.
Ryōichi Fujisawa (jap. 藤沢 良一, Fujisawa Ryōichi; * 25. Mai 1927 in Otaru, Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger…Ryōichi Fujisawa (jap. 藤沢 良一, Fujisawa Ryōichi; * 25. Mai 1927 in Otaru, Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer nordischer Skisportler. Er nahm an den Olympischen Winterspielen 1952 teil und gewann auf nationaler Ebene mehrere Meistertitel in der Nordischen Kombination.
Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003…Kōsei Matsui (jap. 松井 康成, Matsui Kōsei; * 20. Mai 1927 in Motomaki (heute: Saku), Präfektur Nagano; † 11. April 2003, Kasama, Präfektur Ibaraki) war ein japanischer Töpfer und Kunstkeramiker. Er wurde 1993 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Neriage“ deklariert. Kōsei Matsui wurde 1927 in Motomaki geboren. Er studierte japanische Literatur an der Meiji-Universität, die er 1952 abschloss. Im gleichen Jahr heiratete er Hideko, die älteste Tochter eines Priesters des 1937 restaurierten Tempels Gessō-ji (月崇寺) in Kasama. 1957 wurde Matsui in diesem Tempel Priester der Jōdo-shū. 1959 baute er den alten Brennofen auf dem Tempelgelände wieder auf und widmete sich alten Keramiken aus China, Korea und Japan. Von 1967 an erlernte er dann das Töpferhandwerk von Kōichi Tamura. 1969 nahm er mit einem großen Keramiktopf in Neriage-Technik an einer Ausstellung der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk teil und errang einen Förderpreis. Neriage oder auch Nerikomi ist eine Technik aus der chinesischen Tang-Dynastie, bei der verschiedenfarbige Tonsorten ineinander gedreht oder in Formen gepresst werden. Auf diese Weise entstehen marmorierte Keramiken mit vielfältigen bunten Mustern. In den 80er Jahren perfektionierte er unterschiedliche Muster, wie dünne eisenschwarze Linienmuster. Im Laufe der Zeit entwickelte er eine eigene Form der Neriage-Technik, indem er während der Herstellung mit der Töpferscheibe durch Bürsten der Oberfläche Fehlstellen in der Glasur und eine unregelmäßige Oberflächenbeschaffenheit erzeugte. 1988 erhielt er die Ehrenmedaille am violetten Band. Kōsei Matsui wurde 1993 für seine Neriage-Technik zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Er starb 2003 an einer Atmungsinsuffizienz.
Morio Kita (japanisch 北 杜夫, Kita Morio; * 1. Mai 1927 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Minato, Tokio); † 24. Oktober…Morio Kita (japanisch 北 杜夫, Kita Morio; * 1. Mai 1927 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Minato, Tokio); † 24. Oktober 2011 in Tokio) war der Künstlername von Sōkichi Saitō (斎藤 宗吉, Saitō Sōkichi), einem japanischen Schriftsteller und Psychiater. Er war der zweite Sohn des Arztes und Tanka-Dichters Saitō Mokichi und seiner Frau Teruko.
Kazuhiko Sugawara (japanisch 菅原 和彦, Sugawara Kazuhiko; * 1. Mai 1927 in Tomakomai; † 27. Oktober 1962) war ein…Kazuhiko Sugawara (japanisch 菅原 和彦, Sugawara Kazuhiko; * 1. Mai 1927 in Tomakomai; † 27. Oktober 1962) war ein japanischer Eisschnellläufer. Sugawara nahm von 1943 bis 1952 an nationalen Rennen teil und startete nur in der Saison 1950/51 sowie 1951/52 international. Dabei belegte er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1951 in Davos den 15. Platz und bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1952 in Hamar den zehnten Platz im Großen Vierkampf. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1952 in Oslo lief er auf den 15. Platz über 5000 m und auf den siebten Rang über 10.000 m. Bei japanischen Mehrkampfmeisterschaften siegte im Jahr 1947 über 5000 m und im Jahr 1948 im Mehrkampf.
Akira Yoshimura (japanisch 吉村昭, Yoshimura Akira; * 1. Mai 1927 in Nippori, Kitatoshima-gun (heute: Higashi-Nippori…Akira Yoshimura (japanisch 吉村昭, Yoshimura Akira; * 1. Mai 1927 in Nippori, Kitatoshima-gun (heute: Higashi-Nippori, Arakawa), Präfektur Tokio; † 31. Juli 2006) war ein japanischer Schriftsteller. Er war verheiratet mit der Schriftstellerin Tsumura Setsuko. Von 1999 bis 2000 war er interimistisch geschäftsführender Direktor der japanischen Schriftstellervereinigung. Außerdem war er P.E.N.-Mitglied. Von seinen über 20 Romanen sind insbesondere Unauslöschlich und Schiffbruch international bekannt und auch ins Deutsche übersetzt. In seinem Roman Hagoku (dt. „Ausbruch“) beschreibt er die wahre Geschichte des Mörders Yoshie Shiratori (1907–1979), dem viermal ein Ausbruch aus dem Gefängnis gelang und der sich in Japan zu einem Antihelden entwickelte. Der Roman gewann 1984 den Yomiuri-Literaturpreis. Yoshimura gilt als herausragender Vertreter der dokumentarischen Literatur (記録文学, kiroku bungaku) und des historischen Romans (歴史小説, rekishi shōsetsu). Anders als sein Schriftstellerkollege Shiba Ryōtarō war Yoshimura hingegen an gesammelten Fakten orientiert und weniger an der fiktionalen Ausgestaltung.
Tamisuke Watanuki (jap. 綿貫 民輔, Watanuki Tamisuke; * 30. April 1927 in Inami, Landkreis Higashitonami (heute: Nanto)…Tamisuke Watanuki (jap. 綿貫 民輔, Watanuki Tamisuke; * 30. April 1927 in Inami, Landkreis Higashitonami (heute: Nanto), Toyama, Japan; † 18. August 2026) war ein japanischer Politiker und ehemaliger Abgeordneter des japanischen Unterhauses (Shūgiin) und Vorsitzender der Neuen Volkspartei. Als langjähriges Mitglied der regierenden Liberaldemokratischen Partei (LDP) war er unter anderem Präsident des Unterhauses, Staatsminister und LDP-Generalsekretär.