Noriko Ogawa (jap. 小川 典子, Ogawa Noriko; * 28. Januar 1962 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische…Noriko Ogawa (jap. 小川 典子, Ogawa Noriko; * 28. Januar 1962 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Pianistin.
Akira Sasō (jap. さそう あきら, Sasō Akira; * 9. Februar 1961 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Mangaka. Der in der…Akira Sasō (jap. さそう あきら, Sasō Akira; * 9. Februar 1961 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Mangaka. Der in der Präfektur Hyōgo geborene Sasō wuchs in Bombay auf und studierte an der Waseda-Universität Literatur. Für sein Debütwerk Shiroi Shiroi Natsuyanen (シロイシロイナツヤネン) erhielt er 1984 den Großen Chiba-Tetsuya-Preis. Für Shindō (神童) wurde er 1998 mit dem Exzellenz-Preis beim Japan Media Arts Festival und 1999 mit dem Preis für Exzellenz des Osamu-Tezuka-Kulturpreises ausgezeichnet. Seit 2006 hält er Vorlesungen über Mangakunst an der Seika-Universität in Kyōto.
Areno Inoue (japanisch 井上 荒野; * 4. Februar 1961 in Tōkyō) ist eine japanische Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie…Areno Inoue (japanisch 井上 荒野; * 4. Februar 1961 in Tōkyō) ist eine japanische Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie ist die Tochter des Schriftstellers Mitsuharu Inoue.
Miwa Abiko (jap. 安孫子 三和, Abiko Miwa; * 23. Januar 1963 in Ōgawara, Miyagi, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin.…Miwa Abiko (jap. 安孫子 三和, Abiko Miwa; * 23. Januar 1963 in Ōgawara, Miyagi, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Sie gewann für die Kurzgeschichten Shōten Rappa no Oto ga suru und Copy the Face den 43. und den 44. Nachwuchs-Wettbewerb des Manga-Magazins LaLa, das sich vorwiegend an jugendliche Mädchen richtet. Für dieses beim Hakusensha-Verlag erscheinende Magazin zeichnete sie in ihrer folgenden Karriere hauptsächlich. Als Debüt der Zeichnerin gilt das sechzehnseitige Werk Romanticist na Nijitachi, das in der Sommer-Ausgabe 1983 des Bessatsu LaLa veröffentlicht wurde. Der Durchbruch gelang Abiko mit dem über 1.800 Seiten umfassenden Manga Mikan Enikki (dt. „Mikans bebildertes Tagebuch“), der von 1988 bis 1995 im LaLa erschien. Darin geht es um die Freundschaft eines Mädchens mit einer orangefarbenen Katze, die sprechen und schreiben kann. Der Manga wurde von 1992 bis 1993 als Anime-Fernsehserie umgesetzt. Von der ersten Ausgabe des Melody-Magazins im Oktober 1997 bis zur Mai-Ausgabe 1999 veröffentlichte sie ihre ungefähr 650-seitige Manga-Serie Rakuen e ikō! (dt. „Gehen wir ins Paradies!“). Es folgten mehrere neue Geschichten zu Miwan Enikki und einige Werke für das Silky-Magazin. Silky und Melody richten sich vorwiegend an erwachsene Frauen (Josei) und damit an eine reifere Zielgruppe als das LaLa.
Isao Miyoshi (jap. 三好 功郎, Miyoshi Isao; * 16. Februar 1960) ist ein japanischer Jazzgitarrist. Isao Miyoshi spielte ab…Isao Miyoshi (jap. 三好 功郎, Miyoshi Isao; * 16. Februar 1960) ist ein japanischer Jazzgitarrist. Isao Miyoshi spielte ab den späten 1980er-Jahren in der japanischen Jazzszene; erste Aufnahmen entstanden 1990 mit Hiroshi Itaya & Guilty Physic, einem Mitschnitt aus dem Tokioter Jazzclub Pit Inn (Shake You Up). In den folgenden Jahren arbeitete er u. a. mit Shin’ichi Katō, Kurumi Shimizu und mit Kōichi Matsukaze (Album Mangekyō (万華鏡, dt. „Kaleidoskop“)). Für das Label Paddle Wheel nahm er 1995 mit Benisuke Sakai und Shuichi Murakami sein Debütalbum Sankichi-ism auf, 1998 folgte das Album Your Smile, auf dem er in Quartettbesetzung mit Toots Thielemans, Daryl Hall und Akira Tana spielte. In dieser Zeit wirkte er auch bei Aufnahmen von Kazutoki Umezu und Masahiko Osaka (Black Box) mit; im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1990 und 1997 bei neun Aufnahmesessions. 2003 legte er das Album Suprise vor, zuletzt My Holiday.
Mitsuko Miyagawa (japanisch 宮川 美津子 Miyagawa Mitsuko; * 13. Februar 1960 in Toyohashi) ist eine japanische Juristin. Sie…Mitsuko Miyagawa (japanisch 宮川 美津子 Miyagawa Mitsuko; * 13. Februar 1960 in Toyohashi) ist eine japanische Juristin. Sie ist seit 2023 Richterin am Obersten Gerichtshof Japans.
Katsuhiko Nishijima (jap. 西島 克彦, Nishijima Katsuhiko; * 4. Februar 1960 in Funabashi, Präfektur Chiba, Japan) ist ein…Katsuhiko Nishijima (jap. 西島 克彦, Nishijima Katsuhiko; * 4. Februar 1960 in Funabashi, Präfektur Chiba, Japan) ist ein japanischer Anime-Regisseur. Nebenbei war und ist er auch als Drehbuchautor tätig. Unter Fanservice-Fans zählt er zu den bekanntesten Regisseuren, weil in den meisten seiner Werke, die für Studio Fantasia entstanden, Etchi-Szenen (besonders Panty Shots) im Vordergrund stehen.
Naoki Yamamoto (jap. 山本 直樹, Yamamoto Naoki; * 1. Februar 1960 in Fukushima, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer…Naoki Yamamoto (jap. 山本 直樹, Yamamoto Naoki; * 1. Februar 1960 in Fukushima, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Seine Comics richten sich an eine erwachsene Leserschaft und beinhalten erotische Themen.
Shigeru Sarusawa (jap. 猿沢 茂, Sarusawa Shigeru; * 30. Januar 1960 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Shigeru Sarusawa (jap. 猿沢 茂, Sarusawa Shigeru; * 30. Januar 1960 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tokihiro Nakamura (jap. 中村 時広 Nakamura Tokihiro; * 25. Januar 1960) ist ein japanischer Politiker und Gouverneur der…Tokihiro Nakamura (jap. 中村 時広 Nakamura Tokihiro; * 25. Januar 1960) ist ein japanischer Politiker und Gouverneur der Präfektur Ehime. Nakamura schloss 1982 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität ab und wurde anschließend Angestellter bei Mitsubishi Shōji. Bereits 1984 wechselte er in die Politik und wurde ins Präfekturparlament von Ehime gewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 versuchte er als Unabhängiger den Wechsel auf die nationale Ebene, erreichte im Dreimandatswahlkreis Ehime 1 aber nur den fünfthöchsten Stimmenanteil. Bei der Wahl 1993 landete er als Kandidat der Neuen Japan-Partei auf Platz drei und zog für eine Legislaturperiode ins Shūgiin ein. Nach der Wahlrechtsreform wurde er aber bereits 1996 für die Neue Fortschrittspartei im neuen Einzelwahlkreis Ehime 1 gegen den ehemaligen Postminister Katsutsugu Sekiya (LDP) knapp abgewählt. 1999 kehrte er in die Lokalpolitik zurück, als er gegen den amtieren Bürgermeister von Matsuyama, Seiichi Tanaka, kandidierte, der 1991 Nakamuras Vater Tokio als Bürgermeister abgelöst hatte. Nakamura gewann und wurde 2003 und 2007, jeweils nur gegen einen Kommunistischen Gegenkandidaten deutlich wiedergewählt. In dieser Zeit war er unter anderem Vizepräsident der nationalen Bürgermeisterkonferenz und Berater des Ministeriums für allgemeine Angelegenheiten. Nachdem im Sommer 2010 Gouverneur Moriyuki Kato vorzeitig zurückgetreten war, trat Nakamura im Oktober vom Bürgermeisteramt zurück, um sich um Katos Nachfolge zu bewerben. Es gelang ihm, die Unterstützung aller Parteien mit Ausnahme der Kommunisten, der Unternehmerverbände und des Gewerkschaftsbunds Rengō zu gewinnen. Die Wahl am 28. November 2010 entschied er mit über 450.000 Stimmen gegen zwei weitere Kandidaten klar für sich und ist damit für vier Jahre als Gouverneur von Ehime gewählt. Bei den Wahlen 2014, 2018 und 2022 wurde er jeweils mit über 80 % der Stimmen ungefährdet im Amt bestätigt.
Eimi Yamada (japanisch 山田 詠美, Yamada Eimi, auch: Yamada Amy, wirklicher Name: 山田 双葉, Yamada Futaba; * 8. Februar 1959)…Eimi Yamada (japanisch 山田 詠美, Yamada Eimi, auch: Yamada Amy, wirklicher Name: 山田 双葉, Yamada Futaba; * 8. Februar 1959) ist eine japanische Schriftstellerin und Mangaka. Sie ist in Japan eine sehr kontrovers diskutierte Gegenwartsschriftstellerin. Interkultureller Sex und interkulturelle Ehen sind die provokanten Themen ihrer Werke.
Takeshi Niinami (japanisch 新浪 剛史; * 30. Januar 1959 in Yokohama) ist ein japanischer Geschäftsmann, der seit 2014 bis…Takeshi Niinami (japanisch 新浪 剛史; * 30. Januar 1959 in Yokohama) ist ein japanischer Geschäftsmann, der seit 2014 bis zu seinem Rücktritt im Herbst 2025 Präsident, CEO und Representative Director von Suntory Holdings Limited war, dem größten Alkohol- und Getränkehersteller in Japan, zu dessen Portfolio Marken wie Yamazaki und Jim Beam gehören.
Nobutoshi Kaneda (jap. 金田 喜稔, Kaneda Nobutoshi; * 16. Februar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger…Nobutoshi Kaneda (jap. 金田 喜稔, Kaneda Nobutoshi; * 16. Februar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Hiroshi Yoshida (jap. 吉田 弘, Yoshida Hiroshi; * 11. Februar 1958 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Hiroshi Yoshida (jap. 吉田 弘, Yoshida Hiroshi; * 11. Februar 1958 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Kyōko Aizome ( japanisch 愛染恭子 Aizome Kyōko, * 9. Februar 1958 in Noda (Chiba)) ist eine japanische Schauspielerin und…Kyōko Aizome ( japanisch 愛染恭子 Aizome Kyōko, * 9. Februar 1958 in Noda (Chiba)) ist eine japanische Schauspielerin und Regisseurin. Nach Rollen in einigen Softpornos spielte sie als Darstellerin in dem erotischen Film Daydream (japanisch 白日夢 hakujitsumu) von 1981 die erste echte Sexszene in einem japanischen Kinofilm. Ab derselben Zeit wirkte sie auch bei Hardcore-Sexfilmen mit und wurde zu einem der ersten AV-Idole. In den Jahren nach 2000 trat sie auch als Regisseurin von Erotikfilmen in Erscheinung. 2010 verabschiedete sie sich aus der Porno-Industrie.
Kazuaki Nagasawa (jap. 長澤 和明, Nagasawa Kazuaki; * 4. Februar 1958 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Kazuaki Nagasawa (jap. 長澤 和明, Nagasawa Kazuaki; * 4. Februar 1958 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Sayuri Ishikawa (japanisch 石川さゆり Ishikawa Sayuri; * 30. Januar 1958 im Kreis Hōtaku (heute Bezirk Süd, Stadt Kumamoto)…Sayuri Ishikawa (japanisch 石川さゆり Ishikawa Sayuri; * 30. Januar 1958 im Kreis Hōtaku (heute Bezirk Süd, Stadt Kumamoto), Präfektur Kumamoto) ist eine japanische Enka-Sängerin und Schauspielerin, die als bislang bekannteste und erfolgreichste japanische Sängerin dieses Musikgenres gilt.
Kōzō Shibazaki (japanisch 柴崎 幸三 Shibazaki Kōzō; * 1958 in Tochigi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1979 gab er…Kōzō Shibazaki (japanisch 柴崎 幸三 Shibazaki Kōzō; * 1958 in Tochigi, Japan) ist ein japanischer Kameramann. 1979 gab er mit dem Schwarzweißfilm Waltz wa beniki yamino uchide sein Debüt als Kameramann. Erst in den 1990er Jahren war er wieder für die Kameraführung von Kinofilmen zuständig, so unter anderem bei Hideyuki Hirayamas Za Chugaku kyoshi und den ersten beiden Gakkō no kaidan-Filmen. Der dritte Teil von Gakkō no kaidan, der 1997 veröffentlicht wurde, entstand unter der Regie Shusuke Kaneko, mit dem er bereits 1994 beim auf einem Manga von Yumiko Ōshima basierenden Drama Mainichi ga Natsuyasumi zusammengearbeitet hatte. Den Japanese Academy Award in der Kategorie Beste Kamera gewann er für Ai o kou hito, eine erneute Zusammenarbeit mit Hideyuki Hirayama. Das mit den wichtigsten japanischen Filmpreisen preisgekrönte Drama, das nach einem 1992 veröffentlichten Roman Harumi Shinodas entstand, handelt von einer jungen Japanerin, die nach Taiwan fährt, um ihre Familie väterlicherseits kennenzulernen. Es folgten die Science-Fiction-Filme Juvenile (2000) und Returner – Kampf um die Zukunft (2002) – beide unter der Regie Takashi Yamazakis – sowie das Romantikdrama Laundry mit Yōsuke Kubozuka in der Hauptrolle. Für die Komödie Warau kaeru und den Kriminalfilm Out, beide 2002 erschienen und von Hirayama umgesetzt, erhielt Shibazaki auf dem Yokohama Film Festival den Kamerapreis. Im Jahr 2005 kam die dritte Zusammenarbeit mit Takashi Yamazaki zustande, Always san-chōme no yūhi. Das von Kritikern hoch gelobte und mehrfach ausgezeichnete Familiendrama brachte dem Kameramann seinen zweiten Japanese Academy Award und den Kamerapreis beim Mainichi-Filmwettbewerb ein.
Takuya Hirai (jap. 平井 卓也 Hirai Takuya; * 25. Januar 1958) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen…Takuya Hirai (jap. 平井 卓也 Hirai Takuya; * 25. Januar 1958) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei und Mitglied des Repräsentantenhauses, dem Unterhaus der Nationalversammlung, für den Verhältniswahlblock Shikoku. Der in der Stadt Takamatsu, Präfektur Kagawa, geborene Absolvent der Sophia-Universität wurde im Jahr 2000 als Mitglied der Neuen Fortschrittspartei im Wahlkreis 1 von Kagawa erstmals gewählt, nachdem er 1996 erfolglos als Unabhängiger kandidiert hatte. Später trat er der LDP bei. Bevor er in die Politik ging, war er Mitarbeiter von Dentsū und später Präsident von Nishinippon Broadcasting (engl. für Nishi-Nippon Hōsō), das ihm und seiner Familie gehört. Er ist der Sohn von Takushi Hirai, Mitglied für Kagawa im Senat, dem Oberhaus der Nationalversammlung, und Enkel von Tarō Hirai, Senator für den landesweiten SNTV-Wahlkreis und später für Kagawa. 2018 wurde er zum unter anderem für Digitalisierung zuständigen Minister beim Kabinettsbüro im umgebildeten vierten Kabinett Abe ernannt, und blieb auch im nachfolgenden Kabinett Suga im Amt. Am 1. September 2021 wurde er mit der Einrichtung der Digitalagentur (engl. für die Digital[isierungs]behörde) zum ersten eigenständigen „Digitalminister“ (digital-daijin, デジタル大臣). 2026 verlor Hirai zum vierten Mal nach 2009, 2021 und 2024 den FPTP-Wahlkreis Kagawa 1 an Jun’ya Ogawa (zuletzt Chūdō), gewann aber mit knappen Niederlagen jeweils einen LDP-Sitz im PR-Block Shikoku. Von 2023 bis 2025 führte er unter den Parteivorsitzenden Kishida und Ishiba wie zuvor bereits von 2017 bis 2018 unter Abe die Hauptabteilung für Öffentlichkeitsarbeit (kōhō-honbu) der LDP.
Ichita Yamamoto (jap. 山本 一太, Yamamoto Ichita; * 24. Januar 1958 in Kusatsu, Kreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein…Ichita Yamamoto (jap. 山本 一太, Yamamoto Ichita; * 24. Januar 1958 in Kusatsu, Kreis Agatsuma, Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker und seit 2019 Gouverneur von Gunma. Von 1995 bis 2019 war er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) einer der beiden Vertreter der Präfektur Gunma im Senat, von 2012 bis 2014 Okinawa-, Wissenschafts- und Raumfahrtminister. Yamamoto schloss ein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Chūō Daigaku und ein Aufbaustudium an der Georgetown University ab. Ab 1986 arbeitete er für die kokusai kyōryoku jigyōdan (engl. Japan International Cooperation Agency), den Vorläufer der heutigen kokusai kyōryoku kikō (engl. Japan International Cooperation Agency), die als Selbstverwaltungskörperschaft im Auftrag der Regierung japanische Entwicklungshilfe koordiniert. 1991 wurde er in die Zentrale des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen in New York versetzt. In die aktive Politik wechselte Yamamoto bei der Senatswahl 1995, als er in Gunma für die Nachfolge seines wenige Monate vor der Wahl verstorbenen Vaters Tomio Yamamoto kandidierte, ehemaliger Landwirtschaftsminister und Generalsekretär der LDP-Fraktion im Senat, der Gunma dort seit 1977 vertreten hatte. Gunma wählte 1995 noch zwei Senatoren pro Teilwahl: Mit klar dem höchsten Stimmenanteil (44 %) vor dem wiedergewählten sozialistischen Amtsinhaber Giichi Tsunoda (27 %) gewann Yamamoto einen Sitz – sein Vater hatte sechs Jahre zuvor mit deutlichem Rückstand nur den zweithöchsten Stimmenanteil hinter Tsunoda erzielt. Bei der Wahl 2001 wurden Yamamoto und Tsunoda (inzwischen Demokrat) in gleicher Reihenfolge wiedergewählt (Yamamoto 40 %, Tsunoda 28 %). Als Gunma bei der Senatswahl 2007 zum Einmandatswahlkreis wurde, stellte die Demokratische Partei keinen eigenen Gegenkandidaten auf, nur ihr kleiner Koalitionspartner NVP sowie die KPJ: Yamamoto wurde souverän mit 62 % der Stimmen für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Bei der Wahl 2013 wurde er mit 71,9 % der Stimmen gegen die Demokratin Fujiko Kagaya (15,3 %) und zwei weitere Kandidaten erneut im Amt bestätigt. 2008 wurde er unter dem Kabinett Yasuo Fukuda Vizeminister im Außenministerium, 2012 im zweiten Kabinett Abe Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben (Okinawa und die Nördlichen Territorien, Wissenschafts- und Technologiepolitik, Weltraumpolitik) und erhielt weitere Zuständigkeiten (ohne eigenständigen Etat bei anderen Ministerien oder Behörden angesiedelt): für IT-Politik, maritime Angelegenheiten und Territorialkonflikte. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 löste ihn Shun’ichi Yamaguchi ab. Von 2016 bis 2017 war er Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Senat, sein Nachfolger wurde Genjirō Kaneko. Im Juli 2019 kandidierte Yamamoto bei der Gouverneurswahl in Gunma für die Nachfolge von Masaaki Ōsawa, der nicht wieder antrat. Die Gouverneurswahl fiel 2019 mit der Senatswahl zusammen; Yamamoto verlor sein Abgeordnetenmandat automatisch mit Beginn der gesetzlichen Gouverneurswahlkampfperiode (=Kandidatur für ein inkompatibles Amt) am 4. Juli. Mit Wahlunterstützung von LDP und Kōmeitō gewann er mit Dreiviertelmehrheit gegen den KPJ-gestützten Mittelschullehrer und Gewerkschafter Kiyoto Ishida. Er übernahm das Gouverneursbüro am 29. Juli.
Minoru Terada (jap. 寺田 稔 Terada Minoru; * 24. Januar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker…Minoru Terada (jap. 寺田 稔 Terada Minoru; * 24. Januar 1958 in der Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei, zuletzt Kishida-Faktion). Mit Unterbrechung ist er seit 2004 Mitglied des nationalen Abgeordnetenhauses, derzeit für den Verhältniswahlblock Chūgoku. Von August bis November 2022 war er Minister für Allgemeine Angelegenheiten, im englischsprachigen Ausland Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Terada studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1980 Beamter im Finanzministerium. Von 1982 bis 1984 hielt er sich in den USA auf und erwarb einen Master of Public Policy an der Harvard University. Als 2004 der Onkel seiner Frau, Yukihiko Ikeda (ebenfalls Jura-Fakultät Uni Tokio → Finanzministerium, LDP Hiroshima, Koga- = spätere Kishida-Faktion) starb, verließ Terada das Finanzministerium für den Wechsel in die Politik. Er kandidierte als LDP-Kandidat bei der Nachwahl für Ikedas Sitz im April 2004 und setzte sich mit 50,5 % der Stimmen gegen den Demokraten Mitsuo Mitani (45,7 %; ex-Sekretär von Kiichi Miyazawa) durch. Den Sitz konnte er mit Ausnahme der LDP-Erdrutschniederlage 2009, als er Mitani unterlag und bis 2012 aus dem Parlament ausschied, bis einschließlich 2021 verteidigen. 2019 wurde Terada für das umgebildete vierte Kabinett Abe Staatssekretär (fuku-daijin) im Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten und gleichzeitig im Kabinettsamt. Nach der Wahl seines Faktionschefs Fumio Kishida zum LDP-Vorsitzenden und Premierminister übernahm Terada 2021 von Kishida die Führung des LDP-Präfekturverbands Hiroshima. Im zweiten Kabinett Kishida wurde er außerdem Berater des Premierministers für nationale Sicherheit und nukleare Abrüstung. Bei einer Kabinettsumbildung im August 2022 berief ihn Kishida zum Minister für Allgemeine Angelegenheiten. Im Oktober 2022 berichtete die Zeitschrift Shūkan Bunshun über Unregelmäßigkeiten in den Finanzberichten von Teradas Wahlkreisbüro und seiner Unterstützerorganisation. Sein Ministerium ist auch für die Organisation von Wahlen, Parteienfinanzierung und politische Gelder zuständig. Die Opposition reagierte mit Rücktrittsforderungen, denen Terada schließlich am 20. November 2022 auf Drängen Kishidas nachgab. Auch vom Vorsitz der LDP Hiroshima trat er kurz darauf zurück. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2024 verlor Hiroshima einen Wahlkreis und Terada kandidierte im neuen Wahlkreis 4, der den westlichen Hauptteil des alten Hiroshima 5 umfasst, dazu im Norden die gesamte Stadt Ost-Hiroshima enthält. Er unterlag dort knapp Seiki Soramoto (Ishin). Auf der LDP-Liste in Chūgoku waren 2024 vier Sitze vor den Doppelkandidaten gesetzt, die LDP gewann fünf Sitze, mit seiner sehr knappen Mehrheitswahlniederlage (Sekihairitsu 97,8 %) gewann Terada den fünften und letzten Sitz. 2026 kandidierte er nur noch bei der Verhältniswahl in Chūgoku und wurde dort, an Platz 1 der LDP-Liste gesetzt, sicher wiedergewählt.
Hiroaki Zakōji (jap. 座光寺 公明, Zakōji Hiroaki; * 20. Januar 1958 in der Präfektur Tokio; † 29. Januar 1987 ebenda) war…Hiroaki Zakōji (jap. 座光寺 公明, Zakōji Hiroaki; * 20. Januar 1958 in der Präfektur Tokio; † 29. Januar 1987 ebenda) war ein japanischer Komponist und Pianist.
Yoshitaka Shindō (jap. 新藤 義孝 Shindō Yoshitaka; * 20. Januar 1958 in Kawaguchi, Präfektur Saitama) ist ein japanischer…Yoshitaka Shindō (jap. 新藤 義孝 Shindō Yoshitaka; * 20. Januar 1958 in Kawaguchi, Präfektur Saitama) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (zuletzt Motegi-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und mehrfacher ehemaliger Minister. Shindō, Absolvent der Meiji-Universität und zuvor der angeschlossenen Oberschule, war zunächst in der Stadtverwaltung von Kawaguchi tätig. Bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 1991 wurde er in den Stadtrat von Kawaguchi gewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 versuchte er den Wechsel in die nationale Politik: Er unterlag im 2. Wahlkreis Saitama zwar um knapp 400 Stimmen Katsuyuki Ishida (NFP), gewann aber ein Verhältniswahlmandat im Block Nord-Kantō. Den Wahlkreis konnte er bei den Wahlen 2000, 2005 gewinnen. 2003 unterlag er Ishida deutlich und schied aus dem Parlament aus, 2009 gewann er erneut ein Verhältniswahlmandat. Ab 2012 setzte er sich bis einschließlich 2026 sechsmal im Wahlkreis durch. Unter dem Kabinett Koizumi war Shindō parlamentarischer Staatssekretär im Innen- und im Außenministerium. Von 2007 bis 2008 war er unter den Kabinetten Abe und Fukuda „Vizeminister“ im Wirtschaftsministerium. 2011 übernahm er den Vorsitz im Shūgiin-Ausschuss für Rechnungs- und Verwaltungsaufsicht (kessan gyōsei-kanshi). In der LDP war er von 2009 bis 2019 Vorsitzender des Präfekturverbandes Saitama. Im Juli 2011 gehörte Shindō zu einer Gruppe von ursprünglich vier, letztlich drei (Katsuei Hirasawa sagte die Reise kurzfristig ab) nationalen Abgeordneten der LDP, die nach Ulleungdo in der Republik Korea reisen wollten, um ihre Ansicht zu demonstrieren, dass die nahe gelegenen Liancourt-Felsen von der Republik „illegal besetztes“ japanisches Territorium seien. Den Abgeordneten wurde in Seoul die Einreise verweigert. Die anderen beiden Mitreisenden waren Masahisa Satō (Nukaga-Faktion) und Tomomi Inada (Machimura-Faktion). Im zweiten Kabinett Abe wurde Shindō 2012 Minister für allgemeine Angelegenheiten (Innenminister), 2013 übernahm er auch den neu beim Kabinettsamt eingerichteten Ministerposten für die „nationalen strategischen Sonderzonen“ (kokka senryaku tokubetsu kuiki), die als Teil der Konjunkturbelebung der Regierung Abe (Abenomics) neu geschaffen wurden. Shindō blieb bis zur Kabinettsumbildung im September 2014 Minister, das Ministerium für allgemeine Angelegenheiten übernahm Sanae Takaichi, die Zuständigkeit für die Sonderwirtschaftszonen Shigeru Ishiba. Im September 2023 wurde er bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt (Wirtschafts- und Fiskalpolitik) und erhielt eine Reihe von Zusatzaufgaben, darunter Kishidas neu geschaffenes Programm für „neuen Kapitalismus“, und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit 2024 im Amt.
Hiroko Kuniya (japanisch 国谷 裕子, Kuniya Hiroko; * 3. Februar 1957 in der Präfektur Osaka) ist eine japanische…Hiroko Kuniya (japanisch 国谷 裕子, Kuniya Hiroko; * 3. Februar 1957 in der Präfektur Osaka) ist eine japanische Nachrichtensprecherin und Journalistin. Kuniya studierte an der International School of the Sacred Heart im Jahr 1975 und dann der Brown University mit den Schwerpunkten internationale Beziehungen und internationale Wirtschaft. Im Jahr 1981 begann sie als Nachrichtensprecherin und -schreiberin für die englischsprachige Sendungen der Abendnachrichten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft NHK zu arbeiten. Ab 1986 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in den USA für NHK Special. Später arbeitete sie für Nachrichtensendungen wie Asia Now (1990), die in den USA von Public Broadcasting Service ausgestrahlt wurden. Seit seiner Einführung im Jahr 1993 war Kuniya Moderatorin des Nachrichtenmagazins Close-up Gendai (Die heutige Nahaufnahme), das NHK vier Tage pro Woche auf seinen terrestrischen und Satellitenkanälen, sowie NHK World und NHK World Premium in der Hauptsendezeit ausgestrahlt wird. Am 17. März 2016 hatte sie ihre letzte Sendung, wobei vermutet wird, dass die NHK von der Regierung Shinzō Abe zu diesem Schritt bewogen wurde.
Masamicz Amano (jap. 天野 正道, Amano Masamichi; * 26. Januar 1957 in Akita, Präfektur Akita, Japan) ist ein japanischer…Masamicz Amano (jap. 天野 正道, Amano Masamichi; * 26. Januar 1957 in Akita, Präfektur Akita, Japan) ist ein japanischer Komponist.
Susumu Katsumata (jap. 勝俣 進, Katsumata Susumu; * 17. Februar 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger…Susumu Katsumata (jap. 勝俣 進, Katsumata Susumu; * 17. Februar 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hitoshi Ogawa (jap. 小河 等, Ogawa Hitoshi; * 15. Februar 1956 in Okazaki, Präfektur Aichi; † 24. Mai 1992 in Suzuka) war…Hitoshi Ogawa (jap. 小河 等, Ogawa Hitoshi; * 15. Februar 1956 in Okazaki, Präfektur Aichi; † 24. Mai 1992 in Suzuka) war ein japanischer Autorennfahrer.
Kazuhiko Nishi (jap. 西 和彦, Nishi Kazuhiko; * 10. Februar 1956 in Kobe, Japan) ist ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter…Kazuhiko Nishi (jap. 西 和彦, Nishi Kazuhiko; * 10. Februar 1956 in Kobe, Japan) ist ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter und Entwickler des MSX-Standards für Homecomputer. Nishi arbeitete bis ins Jahr 1986 für Microsoft als Vizepräsident für die ostasiatischen Geschäfte (Vice President of the Far East operations). Danach arbeitete er für die von ihm gegründete ASCII Corporation und entwickelte zusammen mit dem NEC Geschäftsführer Kazuya Watanabe den MSX-Standard. Er ist Mitglied verschiedener Vorstandsbereiche, wozu auch das Ministry of Posts and Telecommunications und das Ministry of International Trade and Industry gehören. Er ist auch Präsident der MSX Association, einer Organisation, die sich mit der Weiterentwicklung des MSX Standards beschäftigt. Heute (Stand 2020) ist er Schulleiter der Suma Gakuen Highschool in Kobe, Japan
Makoto Ida (jap. 井田 良, Ida Makoto; * 1956 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler, Professor…Makoto Ida (jap. 井田 良, Ida Makoto; * 1956 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Rechtswissenschaftler, Professor an der Chūō-Universität und emeritierter Professor an der Keiō-Universität. Er gilt als „herausragender“ Strafrechtler. Sein Vater war der Regisseur Motomu Ida (1922–2012).
Nanae Sasaki (jap. 佐々木 七恵, Sasaki Nanae, nach Heirat Nanae Nagata, 永田 七恵, Nagata Nanae´; * 8. Februar 1956 in Ōfunato…Nanae Sasaki (jap. 佐々木 七恵, Sasaki Nanae, nach Heirat Nanae Nagata, 永田 七恵, Nagata Nanae´; * 8. Februar 1956 in Ōfunato; † 27. Juni 2009) war eine japanische Marathonläuferin. Die Absolventin der Nippon Sport Science University wechselte Ende der 1970er Jahre unter Anleitung von Kiyoshi Nakamura, der auch Toshihiko Seko trainierte, vom Mittelstreckenlauf zum Marathon. 1980 siegte sie bei der Premiere der Chūnichi Speed 20 km (dem Vorläufer des Nagoya-Marathons) sowie bei den 20 km von Sapporo und wurde Neunte beim Tokyo International Women’s Marathon. Im Jahr darauf kam sie beim Boston-Marathon mit der japanischen Bestzeit von 2:41:48 h auf den 13. Platz und wurde Fünfte in Tokio. 1982 wurde sie Elfte beim Osaka Women’s Marathon. Als Siegerin des Marathons von Christchurch gelang ihr mit 2:35:00 ein weiterer japanischer Rekord, und zum Saisonabschluss wurde sie Vierte in Tokio. Nach ihrem Sieg in Tokio 1983 wurde sie für die Premiere des Frauenmarathons bei den Olympischen Spielen 1984 nominiert. In Los Angeles lief sie in 2:37:04 auf Rang 19 ein. Nach ihrem Sieg beim Nagoya-Marathon 1985 beendete sie ihre sportliche Laufbahn und heiratete. Sie wurde Mutter zweier Kinder und arbeitete als Trainerin und Beraterin für ihre alte Mannschaft, das Firmenteam von S&B Foods. Im Alter von 53 Jahren erlag sie einem Darmkrebsleiden.
Hikaru Okuizumi (jap. 奥泉 光, Okuizumi Hikaru, bürgerlich Yasuhiro Okuizumi (奥泉 康弘); * 6. Februar 1956 in Mikawa in der…Hikaru Okuizumi (jap. 奥泉 光, Okuizumi Hikaru, bürgerlich Yasuhiro Okuizumi (奥泉 康弘); * 6. Februar 1956 in Mikawa in der Präfektur Yamagata) ist ein japanischer Schriftsteller.
Hiroshi Ishii (japanisch 石井 裕 Ishii Hiroshi; * 1956 in Tokio) ist ein japanischer Informatiker. Er ist Professor am…Hiroshi Ishii (japanisch 石井 裕 Ishii Hiroshi; * 1956 in Tokio) ist ein japanischer Informatiker. Er ist Professor am Massachusetts Institute of Technology. Im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion leistete Ishii Pionierarbeit hinsichtlich Tangible User Interfaces. Dies geschah insbesondere mit der Arbeit Tangible Bits: Towards Seamless Interfaces between People, Bits and Atoms, die er mit seinem damaligen Doktoranden Brygg Ullmer verfasste.
Masayuki Kawahara (jap. 川原 正行 Kawahara Masayuki; * 1. Februar 1956 in Honbetsu) ist ein ehemaliger japanischer…Masayuki Kawahara (jap. 川原 正行 Kawahara Masayuki; * 1. Februar 1956 in Honbetsu) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer.
Keiichi Tsuchiya (土屋圭市 Tsuchiya Kei'ichi; * 30. Januar 1956 in Tōmi Nagano) ist ein ehemaliger japanischer…Keiichi Tsuchiya (土屋圭市 Tsuchiya Kei'ichi; * 30. Januar 1956 in Tōmi Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer. Wegen seiner unkonventionellen Drifts ist Tsuchiya bekannt als der Drift King oder Dorikin (ドリキン) und verhalf dem Driftsport weltweit zu einer ungeahnten Popularität. Des Weiteren ist Tsuchiya auch für das Befahren von sogenannten Touge-Strecken bekannt. Das von ihm am häufigsten verwendete Fahrzeug ist ein Toyota AE86 Sprinter Trueno (in Japan auch als „Hachi-Roku“ bekannt, was „acht sechs“ bedeutet). Ein Video namens „Pluspy“ dokumentiert das Befahren Tsuchiyas von Touge-Pässen mit seinem AE86.
Tomomi Takahashi (jap. 高橋 卓巳, Takahashi Tomomi; * 29. Januar 1956) ist ein ehemaliger japanischer Stabhochspringer. Bei…Tomomi Takahashi (jap. 高橋 卓巳, Takahashi Tomomi; * 29. Januar 1956) ist ein ehemaliger japanischer Stabhochspringer. Bei den Asienspielen 1978 in Bangkok gewann er Gold und bei den Asienmeisterschaften 1979 in Tokio Silber. 1981 siegte er bei den Pacific Conference Games in Christchurch und den Asienmeisterschaften in Tokio. Beim Weltcup in Rom wurde er Vierter. 1982 verteidigte er seinen Titel bei den Asienspielen in Neu-Delhi, und 1983 kam er bei den Weltmeisterschaften in Helsinki auf den 19. Platz. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles gelang ihm im Finale kein gültiger Versuch. Fünfmal wurde er Japanischer Meister (1978, 1980, 1981, 1983, 1984) und einmal Englischer Meister (1982). Seine persönliche Bestleistung von 5,53 m stellte er am 6. Mai 1984 in Tokio auf.
Koichi Makigami (japanisch 巻上 公一, Magikami Koichi; * 25. Januar 1956 in Atami, Shizuoka) ist ein japanischer…Koichi Makigami (japanisch 巻上 公一, Magikami Koichi; * 25. Januar 1956 in Atami, Shizuoka) ist ein japanischer Improvisationsmusiker (Piccolotrompete, Theremin, Gesang), Dichter und Schauspieler.
Kazumi Tsubota (jap. 坪田 和美, Tsubota Kazumi; * 23. Januar 1956 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer…Kazumi Tsubota (jap. 坪田 和美, Tsubota Kazumi; * 23. Januar 1956 in der Präfektur Nagasaki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Masao Yoshida (japanisch 吉田 昌郎, Yoshida Masao; * 17. Februar 1955 in der Präfektur Osaka; † 9. Juli 2013 in Tokio) war…Masao Yoshida (japanisch 吉田 昌郎, Yoshida Masao; * 17. Februar 1955 in der Präfektur Osaka; † 9. Juli 2013 in Tokio) war ein japanischer Nuklearingenieur und der zuständige Betriebsleiter der Atomkraftwerke während der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011.
Akiko Yano (japanisch 矢野 顕子, Yano Akiko; * 13. Februar 1955 in Tokio, Präfektur Tokio als Suzuki Akiko, japanisch 鈴木…Akiko Yano (japanisch 矢野 顕子, Yano Akiko; * 13. Februar 1955 in Tokio, Präfektur Tokio als Suzuki Akiko, japanisch 鈴木 顕子) ist eine japanische Komponistin, Sängerin, Pianistin und Produzentin. Sie ist sowohl im Jazz- als auch im Popbereich tätig.
Tōru Iwatani (jap. 岩谷 徹, Iwatani Tōru; * 25. Januar 1955 in Meguro, Tokio, Japan) ist ein japanischer Professor und…Tōru Iwatani (jap. 岩谷 徹, Iwatani Tōru; * 25. Januar 1955 in Meguro, Tokio, Japan) ist ein japanischer Professor und ehemaliger Videospielentwickler. Er hat mit Pac-Man in den 1980er Jahren eines der populärsten Arcade-Spiele erschaffen.
Eri Ōno, auch Eri Ohno, (jap. 大野 えり, Ōno Eri; * 23. Januar 1955 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist eine japanische Pop-…Eri Ōno, auch Eri Ohno, (jap. 大野 えり, Ōno Eri; * 23. Januar 1955 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist eine japanische Pop-, Funk- und Jazzsängerin. Eri Ohno spielte 1979 ihr Debütalbum Feeling Your Love und die Single „Trad Man“ (Better Days) ein, gefolgt von mehreren Alben bei den Plattenlabels Denon und Nippon Columbia, bei denen sie u. a. von Isoo Fukui, Terumasa Hino, Koichi Matsukase, Takashi Ohi, Kiyoshi Sugimoto und Masahiko Satoh begleitet wurde. Das Album Eri, My Dear (1982) nahm sie mit Toshiyuki Daitoku (Keyboards), Cecil McBee (Bass) und Billy Hart (Schlagzeug) auf. Mit Hank Jones, Eddie Gomez und Jimmy Cobb entstand 1983 in Tokyo ein Album mit Songs von Cole Porter wie „I Get a Kick Out of You“, „Love for Sale“ oder „Night and Day“. Der Jazz-Diskograf Tom Lord führt zwischen 1973 und 1983 ihr Beteiligung an neun Aufnahmesessions auf. In späteren Jahren verlagerte sie sich mit Produktionen wie L'Eveil (1986) und Sweet Love (2006) stilistisch mehr auf Soul- und Popmusik, u. a. in Kooperation mit DJ Krush (Reminisce und Mind Games, 2000).
Yasuhiro Matsumura (jap. 松村 保広, Matsumura Yasushiro; * 20. Januar 1955 in Hitoyoshi in der Präfektur Kumamoto) ist ein…Yasuhiro Matsumura (jap. 松村 保広, Matsumura Yasushiro; * 20. Januar 1955 in Hitoyoshi in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mediziner (Onkologie). Er entdeckte mit Hiroshi Maeda den EPR-Effekt in der Chemotherapie gegen Krebs. Matsumura studierte ab 1975 Medizin an der Universität Kumamoto mit der Promotion in Medizin (M.D.) 1981. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Facharzt in der chirurgischen Abteilung des Universitätskrankenhauses in Kumamoto und Kyushu. Ab 1984 studierte er Mikrobiologie in Kumamoto und wurde 1988 Assistenzprofessor. Ab 1989 war er Post-Doktorand am Mount Sinai Medical Center in New York City und am Radcliffe Hospital in Oxford. Ab 1994 gehörte er dem nationalen Krebsforschungszentrum an (National Cancer Center Hospital), wo er 1999 Leiter der medizinischen Abteilung wurde. Ab 2002 leitete er dort die Investigative Treatment Division am Forschungszentrum für innovative Onkologie. Er entwickelte mit Hiroshi Maeda eine Chemotherapie mit Polymeren gegen Tumoren basierend auf dem von beiden entdeckten EPR-Effekt (der spezifischen Ansammlung von Makromolekülen, Fettkügelchen und anderem in Tumorgewebe). Matsumura führte dabei die klinischen Studien durch. Beide wurden durch Veröffentlichungen dazu Thomson Reuters Citation Laureates. Matsumura entwickelte eine spezielle Chemotherapie, die Cancer Stromal Targeting Therapy (CAST) mit zytotoxischen Immunkonjugaten gegen Fibrin. Er untersucht auch durch Krebs verursachte Blutgerinnung und entwickelte Diagnosemethoden zur Früherkennung von Krebs mit Hilfe automatisierter Zytodiagnostik.
Kyōichi Tsushima (jap. 津島 恭一, Tsushima Kyōichi; * 4. Februar 1954 in Kanagi (heute: Goshogawara), Präfektur Aomori) ist…Kyōichi Tsushima (jap. 津島 恭一, Tsushima Kyōichi; * 4. Februar 1954 in Kanagi (heute: Goshogawara), Präfektur Aomori) ist ein japanischer Politiker. Er war zuletzt als Mitglied der Demokratischen Partei (Ozawa-Gruppe) bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, für den Verhältniswahlblock Tōhoku. Tsushima studierte an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Musashi-Universität und wurde später Sekretär des Shūgiinabgeordneten Kichirō Tazawa, dem Schwiegersohn seines Großonkels Bunji. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 kandidierte er selbst im neuen Einzelwahlkreis Aomori 4 für die Liberaldemokratische Partei (LDP), unterlag aber Tarō Kimura (NFP). Bei der nächsten Wahl 2000 trat er auf Platz 6 der LDP-Verhältniswahlliste in Tōhoku an (die Wahlkreiskandidaten wurden auf Platz 7 gesetzt), die LDP gewann aber mit 31 % der Stimmen nur fünf Mandate. Erst als im April 2003 Hidefumi Minorikawa verstarb, zog Tsushima als Nachrücker ins Shūgiin ein. In der LDP schloss er sich der Hashimoto-Faktion (der späteren Tsushima-Faktion von Yūji Tsushima, dem Schwiegersohn Dazai Osamus, eines weiteren Großonkels) an. Bei den regulären Wahlen im Oktober desselben Jahres wurde er, nun auf Platz 5 der LDP-Liste in Tōhoku wiedergewählt. In der 162. & 163. Sitzungsperiode des Parlaments, dem sogenannten „Post-Parlament“ (yūsei kokkai), als sich erhebliche Teile der LDP gegen die vom Premierminister-Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi forcierten Postprivatisierung stellten, gehörte Tsushima zu den „Rebellen“ und stimmte gegen das Privatisierungsgesetz. Vor den von Koizumi initiierten Neuwahlen trat er aus der LDP aus und kam damit einem Parteiausschluss zuvor. Gemeinsam mit anderen „Rebellen“ begründete er die Neue Volkspartei (NVP). Für diese verlor er aber den Wahlkreis Aomori 4 abgeschlagen auf Platz 3 an Tarō Kimura (nun LDP) und führte zwar die NVP-Verhältniswahlliste in Tōhoku an, die Partei verfehlte aber mit 4,7 % der Stimmen ein Mandat. Eine Kandidatur für das Sangiin bei der Wahl 2007 über die Verhältniswahl blieb mit rund 74 Tausend Präferenzstimmen und damit Platz 3 der NVP-Liste erfolglos. 2008 verließ Tsushima die NVP und schloss sich kurz darauf der Demokratischen Partei an. Für diese verlor er zwar bei der Shūgiin-Wahl 2009 den 4. Wahlkreis Aomori erneut an Tarō Kimura, gewann aber als zweitbester Wahlkreisverlierer der Demokraten in Tōhoku ein sicheres Mandat über den Verhältniswahlblock. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 unterlag er deutlicher und verfehlte auch die Wiederwahl im Block klar. Im November 2013 verließ er die Demokratische Partei.
Hiroko Ōta (jap. 大田 弘子 Ōta Hiroko; * 2. Februar 1954 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima) ist eine japanische…Hiroko Ōta (jap. 大田 弘子 Ōta Hiroko; * 2. Februar 1954 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima) ist eine japanische Wissenschaftlerin und Politikerin. Seit 2022 leitet sie die Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku (engl. National Graduate Institute for Policy Studies). Von September 2006 bis August 2008 war sie als Nichtmitglied des Parlaments im ersten Kabinett Abe Ministerin beim Kabinettsamt für Wirtschafts- und Steuerpolitik. Ōta studierte Soziologie an der Hitotsubashi-Universität. Von 1976 bis 1981 war sie beim Perlenunternehmen Mikimoto angestellt. Anschließend arbeitete sie in der Forschung, zunächst für das Seimei hoken bunka center (生命保険文化センター englisch Japan Institute of Life Insurance), zwischen 1993 und 2002 dann an den Universitäten Osaka, Saitama und schließlich als Professorin an der Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku. 2002 wurde Ōta Beraterin für Wirtschaftspolitik im Kabinettsamt. Premierminister Shinzō Abe berief sie 2006 als Staatsministerin für Wirtschafts- und Steuerpolitik in sein Kabinett. Sie war eine von zwei Ministern, die nicht dem Parlament angehören – der andere war Hiroya Masuda. Bei der Kabinettsumbildung durch Yasuo Fukuda im August 2008 wurde Ōta nicht mehr wieder berufen. Seit 2008 ist Ōta Professorin an der Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku, von 2009 bis 2011 auch stellvertretende Rektorin, seit 2022 Rektorin.
Yukinobu Hoshino (jap. 星野 之宣, Hoshino Yukinobu; * 29. Januar 1954 in Kushiro, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer…Yukinobu Hoshino (jap. 星野 之宣, Hoshino Yukinobu; * 29. Januar 1954 in Kushiro, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner.