Junnosuke Schneider (japanisch シュナイダー 潤之介 Schneider Junnosuke; * 22. Mai 1977 in der Präfektur Tokio) ist ein…Junnosuke Schneider (japanisch シュナイダー 潤之介 Schneider Junnosuke; * 22. Mai 1977 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Minoru Kiuchi (jap. 城内 実 Kiuchi Minoru; * 19. April 1965 in Tokio) ist ein Abgeordneter des japanischen Unterhauses und…Minoru Kiuchi (jap. 城内 実 Kiuchi Minoru; * 19. April 1965 in Tokio) ist ein Abgeordneter des japanischen Unterhauses und ehemaliger Beamter des Außenministeriums. Über den Großteil seiner politischen Karriere hinweg war er parteilos – seit 2012 ist er Mitglied der LDP. Er ist Minister im zweiten Kabinett Ishiba und ehemaliger „Staatsminister“ (derzeitige englische Eigenübersetzung von fuku-daijin, wörtlich „Vizeminister“) für Auswärtiges, sowie ehemaliger Staatsminister für Umwelt. Seit September 2023 ist Kiuchi Stellvertretender Vorsitzender des Politikforschungsrats der LDP. Kiuchi ist bekannt für seine engen Verbindungen nach Deutschland und seine Deutschkenntnisse. Er war Mitglied der Moriyama-Faktion bis zu ihrer Auflösung im Januar 2024.
Ukaji Takashi (jap. 宇梶 剛士; * 15. August 1962 in Tokio) ist ein japanischer Schauspieler und Autor von Theaterstücken…Ukaji Takashi (jap. 宇梶 剛士; * 15. August 1962 in Tokio) ist ein japanischer Schauspieler und Autor von Theaterstücken, der der ethnischen Gruppe der Ainu angehört.
Tatsuyuki „Tatsu“ Aoki (jap. 青木 達幸, Aoki Tatsuyuki bzw. タツ・青木, Tatsu Aoki; * 19. September 1957 in der Präfektur Tokio)…Tatsuyuki „Tatsu“ Aoki (jap. 青木 達幸, Aoki Tatsuyuki bzw. タツ・青木, Tatsu Aoki; * 19. September 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, auch Taiko, Shamisen) und Filmschaffender, der seit den späten 1970er Jahren in Chicago arbeitet.
Fusanosuke Natsume (jap. 夏目 房之介, Natsume Fusanosuke ; * 18. August 1950) ist ein japanischer Mangaka und…Fusanosuke Natsume (jap. 夏目 房之介, Natsume Fusanosuke ; * 18. August 1950) ist ein japanischer Mangaka und Manga-Kritiker. Der Enkel des Schriftstellers Natsume Sōseki studierte an der Aoyama-Gakuin-Universität. Er verfasste Bücher und Essays wie Tezuka Osamu no bōken („Die Abenteuer des Tezuka Osamu“) und Manga/Sekai/Senryaku (Manga/Welt/Strategie). Für seine Arbeit als Mangakritiker erhielt er 1999 den Spezialpreis des Osamu-Tezuka-Kulturpreises.
Tetsurō Tamba (jap. 丹波 哲郎, Tamba Tetsurō; eigentlich Tanba Seizaburō, 丹波 正三郎; * 17. Juli 1922 in Tokio; † 24. September…Tetsurō Tamba (jap. 丹波 哲郎, Tamba Tetsurō; eigentlich Tanba Seizaburō, 丹波 正三郎; * 17. Juli 1922 in Tokio; † 24. September 2006 ebenda) war ein japanischer Schauspieler. Tamba begann 1952 mit einer kleinen Rolle als Filmschauspieler und wirkte bis zu seinem Tode in beinahe 200 Produktionen mit. Zu Beginn der 1970er Jahre hatte er seinen Karrierehöhepunkt, als er in einigen der bedeutendsten und erfolgreichsten Filme dieser Zeit mitwirkte. Seine international bekannteste Rolle war jedoch die des Tiger Tanaka im James-Bond-Film Man lebt nur zweimal. Zudem bewies er sich als Schriftsteller und Produzent von Dokumentarfilmen.
Irie Takako (japanisch 入江 たか子; geboren 11. Februar 1911 in Tokio; gestorben 12. Januar 1995 als Hideko Higashibōjō…Irie Takako (japanisch 入江 たか子; geboren 11. Februar 1911 in Tokio; gestorben 12. Januar 1995 als Hideko Higashibōjō, japanisch 東坊城 英子 Higashibōjō Hideko) war eine japanische Filmschauspielerin.
Takizawa Osamu (japanisch 滝沢 修, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 脩 geschrieben; * 13. November 1906 in Ushigome…Takizawa Osamu (japanisch 滝沢 修, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 脩 geschrieben; * 13. November 1906 in Ushigome, Tokio, Japan; † 22. Juni 2000 in Mitaka, Präfektur Tokio, Japan) war ein japanischer Schauspieler.
Tsuguharu-Léonard Foujita (jap. 藤田 嗣治, Fujita Tsuguharu; * 27. November 1886 in Tokio; † 29. Januar 1968 in Zürich) war…Tsuguharu-Léonard Foujita (jap. 藤田 嗣治, Fujita Tsuguharu; * 27. November 1886 in Tokio; † 29. Januar 1968 in Zürich) war ein japanisch-französischer Maler und Grafiker.
Hatoyama Ichirō (japanisch 鳩山 一郎; * 1. Januar 1883 in Ushigome, Tokio (heute: Shinjuku); † 7. März 1959 in Tokio) war…Hatoyama Ichirō (japanisch 鳩山 一郎; * 1. Januar 1883 in Ushigome, Tokio (heute: Shinjuku); † 7. März 1959 in Tokio) war ein japanischer Politiker und von 1954 bis 1956 der Premierminister von Japan. Er gründete nach dem Zweiten Weltkrieg die Liberale Partei, die Demokratische Partei und war 1955 an der Fusion der beiden zur Liberaldemokratischen Partei (LDP) beteiligt. Hatoyama war Vorsitzender der drei Parteien.
Natsume Sōseki (japanisch 夏目 漱石, eigentlich Natsume Kinnosuke 夏目 金之助; * 9. Februar 1867 in Ushigome, Edo (heute…Natsume Sōseki (japanisch 夏目 漱石, eigentlich Natsume Kinnosuke 夏目 金之助; * 9. Februar 1867 in Ushigome, Edo (heute Shinjuku, Tokio); † 9. Dezember 1916 in Tokio) gehört zu den berühmtesten japanischen Schriftstellern der Meiji-Zeit.
Mishima Yukio (japanisch 三島 由紀夫; im Deutschen Yukio Mishima; * 14. Januar 1925 in Tokio als Hiraoka Kimitake (平岡 公威); †…Mishima Yukio (japanisch 三島 由紀夫; im Deutschen Yukio Mishima; * 14. Januar 1925 in Tokio als Hiraoka Kimitake (平岡 公威); † 25. November 1970 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller, Poet, Bühnenautor, Regisseur, Schauspieler, Model, Ultranationalist, Ikone der extremen Rechten und Anführer eines gescheiterten Putschversuches, der letztendlich in seinem Suizid endete. Mishima schrieb Romane, Drehbücher, Schauspiele, Erzählungen, Gedichte sowie ein Libretto und gilt als einer der repräsentativsten Schriftsteller der japanischen Nachkriegsliteratur. Er wurde mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert. Seine avantgardistischen Werke sind durch ein weitgefächertes Vokabular, vielschichtige Metaphern, die Fusion traditionaler japanischer mit moderner westlicher Literatur und seine Obsession hinsichtlich der Einheit von Schönheit, Erotik und Tod charakterisiert. Mishimas politische Tätigkeiten machen ihn bis heute zu einer kontroversen Figur. In seinen späteren Jahren verstärkten sich seine politischen Tendenzen und er gründete die Tatenokai (盾の会, wörtlich: „Schildgesellschaft“, nach der englischen Übersetzung Shield Society von Mishima selbst auch mit SS abgekürzt), eine paramilitärische Organisation, die die Macht des Kaisers wiederherstellen wollte. Er war gegen die Verwestlichung Japans, da er das Gefühl hatte, dass der Einfluss des Westens mit Ideen wie dem Materialismus das Land korrumpierte und seines wesentlichen „Geistes“ (kokutai) beraubte. Er war ebenfalls ein erklärter Feind sowohl der Ordnung der Nachkriegsdemokratie als auch des Kommunismus und der japanischen Linken. Er bekannte sich offen zu den Werten des Shintō. Sein politisches Weltbild fasste er in seinem Essay Verteidigung einer Kultur zusammen. Am 25. November 1970 besuchten vier Mitglieder der Tatenokai die Ichigaya-Garnison der Selbstverteidigungsstreitkräfte (heute das Hauptquartier des Verteidigungsministeriums), nahmen den Kommandanten als Geisel, hielten auf dem Balkon eine Rede, in der sie zum Umsturz aufriefen, und begingen unter Umständen rituellen Selbstmord. Der Vorfall hatte einen großen Einfluss sowohl auf die Gesellschaft als auch auf die literarische Welt und trug maßgeblich zur Geburt der Neuen Rechten bei. Der Putschversuch wurde nachher als „Mishima-Vorfall“ weltweit bekannt. Sein Werk umfasst die Romane Bekenntnisse einer Maske, Der Klang der Wellen, Der Tempelbrand, Nach dem Bankett, Der Seemann, der die See verriet, die Kurzgeschichte Patriotismus sowie seinen autobiografischen Essay Sonne und Stahl. Auch in der Theaterszene konnte er sich durch international gepriesene Werke wie Rokumeikan, Madame de Sade und Mein Freund Hitler etablieren; seine Theatersammlung Fünf moderne Nō-Spiele gilt allgemeinhin als das Werk, das traditionelles japanisches Theater auch im Ausland salonfähig gemacht hat. Sein Opus magnum entstand zwischen 1965 und 1970 in Form der Roman-Tetralogie Das Meer der Fruchtbarkeit, bestehend aus Schnee im Frühling, Unter dem Sturmgott, Der Tempel der Morgendämmerung und Die Todesmale des Engels. Mishima sollte 1968 als erster japanischer Autor mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet werden. Der Preis wurde jedoch aus politischen Gründen noch vor der Verleihung zurückgezogen. Zur Ehrung seines Lebenswerkes wurde 1988 der Mishima-Preis eingeführt, der seither jährlich vergeben wird.