Kiyoshi Hatanaka (jap. 畑中 清詞, Hatanaka Kiyoshi; * 7. März 1967 in der Präfektur Aichi, Japan) ist ein ehemaliger…Kiyoshi Hatanaka (jap. 畑中 清詞, Hatanaka Kiyoshi; * 7. März 1967 in der Präfektur Aichi, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Profiboxer. Er war von Februar bis Juni 1991 WBC-Weltmeister im Superbantamgewicht.
Masaharu Take (japanisch 武 正晴 Take Masaharu; * 1967 in Chita, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Filmregisseur. Take…Masaharu Take (japanisch 武 正晴 Take Masaharu; * 1967 in Chita, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Filmregisseur. Take begann als Autodidakt in der Filmindustrie zu arbeiten. Zu seinen ersten Beteiligungen an Filmproduktionen als Regieassistent zählen Gonin (1995) und Gonin 2 (1996, Regie jeweils Takashi Ishii). Nach einigen weiteren Jahren als Regieassistent folgte 2006 sein erster eigener Film als Regisseur: Boy Meets Pusan. Danach arbeitete er einige Jahre parallel als Regisseur und Regieassistent. Eine bedeutende Vorbildfunktion für Take hatte dabei der Regisseur Kazuyuki Izutsu, für den Take bei zahlreichen Filmen Regieassistent war (u. a. Get Up! / Geroppa!, 2003, Break Through! / Pacchigi!, 2005, und Fly with the Gold / Ōgon o daite tobe, 2012). Größere Bekanntheit erlangte Take durch seine Regiearbeit 100 Yen Love (Hyakuen no koi, 2014), die für den 2015er Oscar als bester fremdsprachiger Film vorgeschlagen (wenn auch letztlich nicht nominiert) wurde – für Take eine Überraschung, wie er sagte. Der Film handelt von einer Verkäuferin in einem 100-Yen-Laden, die anfängt zu boxen. Als Hauptdarstellerin konnte die bekannte, damals 28-jährige Schauspielerin Sakura Andō (u. a. Kazoku no kuni) gewonnen werden, die in ihrer Jugend bereits Erfahrung im Boxsport gesammelt hatte. The Gun (銃 Jū, 2018) ist Takes erster und bislang einziger Film, für den er auch das Drehbuch schrieb. Dieses basiert auf dem gleichnamigen Debütroman Fuminori Nakamuras von 2002 (dt. Der Revolver). In The Gun geht es um einen Studenten, der zufällig in den Besitz einer Pistole gelangt. Der Film wurde mit dem japanischen New-Wave-Kino und Nagisa Ōshima verglichen und die Leistung des Hauptdarstellers Nijirō Murakami lobend hervorgehoben. 2019 führte Take erstmals bei einer Fernsehserie Regie (The Naked Director). Sein Film We Make Antiques (Uso happyaku, 2018) war so erfolgreich, dass 2020 eine Fortsetzung, ebenfalls unter Takes Regie, folgte. Als Vorbilder, Inspiration und persönliche Favoriten nennt Take die Regisseure Yūzō Kawashima, Martin Scorsese und den bereits erwähnten Kazuyuki Izutsu, sowie die Schauspielerin Ayako Wakao.
Masahiko Shibayama (jap. 柴山 昌彦, Shibayama Masahiko; * 5. Dezember 1965 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Masahiko Shibayama (jap. 柴山 昌彦, Shibayama Masahiko; * 5. Dezember 1965 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (bis zur Auflösung Abe-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Saitama 8 und ehemaliger Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie.
Satoshi Kajino (jap. 梶野 智, Kajino Satoshi; * 9. November 1965 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Satoshi Kajino (jap. 梶野 智, Kajino Satoshi; * 9. November 1965 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Satoru Akahori (jap. あかほり さとる, Akahori Satoru, eigentlich: 赤堀 悟; * 8. März 1965 in Handa, Präfektur Aichi, Japan) ist…Satoru Akahori (jap. あかほり さとる, Akahori Satoru, eigentlich: 赤堀 悟; * 8. März 1965 in Handa, Präfektur Aichi, Japan) ist ein japanischer Schriftsteller. Bekannt ist er für seine Drehbücher zu Animes und seine Mitautorenschaft von Mangas. Mit der Mitarbeit an den Drehbüchern zu Anime-Fernsehserien wie Samurai Pizza Cats (1990–1991), Video Girl Ai (1992) und Galaxy Fraulein Yuna (1995) festigte er sich Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre einen Ruf als Autor. Nach und nach durfte er nicht nur die Ideen anderer umsetzen, sondern auch eigene Geschichten Akahoris wurden vermehrt verfilmt, darunter zahlreiche Erfolge wie Bakuretsu Hunter (1995–1996), Master of Mosquiton (1996) und Saber Marionette (1996–1997). Zu einigen dieser Zeichentrickserien veröffentlichte er in der Folgezeit Light Novels, so etwa zwölf Bände zu Saber Marionette. Akahori, der mit der Mangaka Miyuki Kitagawa verheiratet ist, gelangen in den 2000er Jahren weitere erfolgreiche Anime-Serien: er arbeitete an einigen Folgen der Serie Abenobashi Mahō Shōtengai (2002) sowie an deren Manga-Umsetzung mit und verfasste die Geschichten zu Lime-iro Senkitan (2003) und Kashimashi – Girl Meets Girl (2006). Gemeinsam mit dem Zeichner Hiroshi Itaba schuf er von 2000 bis 2004 für das Manga-Magazin Young Animal die Comicserie Mouse (マウス, mausu). Nachdem er bereits 1995 Bakuretsu Hunter selbst mitproduziert hat, ist er seit 2005 erneut als Produzent tätig. Seine bisherigen Produktionen sind Happy Seven (2005) und Yoshinaga-sanchi no Gargoyle (2006).
Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 4. Januar 1965 in der Präfektur Toyama) ist ein japanischer…Tatsuya Nakamura (jap. 中村 達也, Nakamura Tatsuya; * 4. Januar 1965 in der Präfektur Toyama) ist ein japanischer Fusionmusiker (Schlagzeug, Komposition, auch Trompete) und Schauspieler.
Mami Kataoka (japanisch 片岡 真実, * 1965 in Nagoya, Japan) ist eine japanische Kuratorin und Hochschullehrerin. Sie ist…Mami Kataoka (japanisch 片岡 真実, * 1965 in Nagoya, Japan) ist eine japanische Kuratorin und Hochschullehrerin. Sie ist Direktorin des Mori-Kunstmuseums, die erste Direktorin des National Art Research Center und Professorin an der Kyoto University of Art and Design und der Kunsthochschule Tokio.
Yūko Mizutani (jap. 水谷 優子, Mizutani Yūko; * 4. November 1964 in Ama, Präfektur Aichi, Japan; † 17. Mai 2016) war eine…Yūko Mizutani (jap. 水谷 優子, Mizutani Yūko; * 4. November 1964 in Ama, Präfektur Aichi, Japan; † 17. Mai 2016) war eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin (jap. Seiyū) Yūko Mizutani erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule Gekidan Seinenza. Ab 1985 war sie im Fernsehen zu sehen bzw. zu hören. Sie arbeitete unter anderem für die Agenturen Baobab Production und Aoni Production. Yūko Mizutani war bekannt für ihre Sprechrollen in Anime-Fernsehserien wie die der „Sora Takenouchi“ in Digimon und „Sakiko Sakura“ in Chibi Maruko Chan. In Japan verlieh sie Minnie Mouse ihre Stimme, insbesondere in der Videospielreihe Kingdom Hearts. Sie synchronisierte aber auch Schauspieler wie Sarah Michelle Gellar und Meg Ryan. 2016 starb sie im Alter von 51 Jahren an Brustkrebs.
Tadahiko Itō (japanisch 伊藤 忠彦 Itō Tadahiko; * 11. Juli 1964 in Nagoya, Aichi) ist ein japanischer Politiker, Mitglied…Tadahiko Itō (japanisch 伊藤 忠彦 Itō Tadahiko; * 11. Juli 1964 in Nagoya, Aichi) ist ein japanischer Politiker, Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Aichi 8 und war von 2024 bis 2025 Wiederaufbauminister in den Kabinetten Ishiba. Er gehört heute der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin bis zur Auflösung 2024 der Nikai-Faktion. Itō besuchte die der Waseda-Universität angeschlossene Oberschule und studierte anschließend an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität. Nach seinem Abschluss 1986 wurde er Angestellter bei Dentsū, wo er bis 1994 blieb. Danach wurde er Sekretär des Abgeordneten Masayoshi Takemura von der Shintō Sakigake, in dieser Zeit Finanzminister der Großen Koalition. Bei der Rätehauswahl 1995 kandidierte Itō selbst auf Platz 9 der Sakigake-Liste im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis, die Partei gewann dort aber nur zwei Sitze. Bei der Abgeordnetenhauswahl 1996 trat er im Verhältniswahlblock Kinki auf Platz 4 der Sakigake-Liste an, die aber ohne Sitz blieb. 1997 wurde er Sekretär des LDP-Abgeordneten Keizō Obuchi, in dieser Zeit Außenminister. Erstmals erfolgreich kandidierte Itō bei der Präfekturparlamentswahl in Aichi 1999 (Teil der einheitlichen Wahlen), als er ohne Parteinominierung im Einmandatswahlkreis Stadt Chita (Chitashi-ku) antrat und gewann. 2003 verteidigte er seinen Sitz, nun als LDP-Kandidat. 2005 trat er für den Wechsel in die Nationalpolitik zurück. Er kandidierte bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 für die LDP im Wahlkreis Aichi 8, zu dem unter anderem Stadt und Kreis Chita gehören, gegen den demokratischen Amtsinhaber Yutaka Banno und setzte sich relativ knapp durch. Bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 unterlag er Banno deutlich und schied aus dem Abgeordnetenhaus aus. Bei der DP-Erdrutschniederlage 2012 gewann er den Sitz zurück und verteidigte ihn danach zunächst bis einschließlich 2021 dreimal in Folge. Für die Regierung war Itō von 2013 bis 2014 (Kabinett Abe II) politischer Staatssekretär im Kabinettsamt und dem Ministerium für Allgemeine Angelegenheiten, von 2016 bis 2018 (Abe III (2. Umbildung) bis Abe IV) Vizeminister im Kabinettsamt und dem Umweltministerium. Im Abgeordnetenhaus saß er von 2021 bis 2022 dem Sonderausschuss für den Wiederaufbau nach dem „Großen Ostjapanischen Erdbeben“ vor, anschließend bis 2023 dem Justizausschuss. In der nationalen LDP wurde er 2019 Vizegeneralsekretär. Im Oktober 2024 berief der neue Ministerpräsident Shigeru Ishiba Itō als Wiederaufbauminister in sein erstes Kabinett. Bei der bald folgenden Abgeordnetenhauswahl 2024 verlor er den Wahlkreis Aichi 8 an Yutaka Banno (inzwischen KDP). Mit einer relativ deutlichen Mehrheitswahlniederlage landete er nur auf Platz 7 der LDP-Liste im Block Tōkai, der nach dem Verhältniswahlstimmenergebnis nur sechs Sitze zugestanden hätten; da die DVP aber zu wenige Kandidaten in Tōkai nominiert hatte, wurden zwei ihrer Sitze an LDP und KDP umverteilt. Itō blieb damit Abgeordneter und anschließend auch im zweiten Kabinett Ishiba bis 2025 Minister. Beim LDP-Erdrutschsieg 2026 setzte sich Itō mit über 18 Prozentpunkten Vorsprung gegen Banno (inzwischen Chūdō) durch.
Kōji Yamamura (jap. 山村浩二 Yamamura Kōji; * 4. Juni 1964 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Animationsfilm-Regisseur.…Kōji Yamamura (jap. 山村浩二 Yamamura Kōji; * 4. Juni 1964 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Animationsfilm-Regisseur. Im Alter von dreizehn Jahren realisierte er seinen ersten Trickfilm. Yamamura studierte Malerei an der Tokyo Zokei Universität in Tokio und beendete sein Studium dort 1987. Unter dem Einfluss kanadischer und russischer Animationskünstler entstanden Filme wie One Night Serenade. 1993 gründete er zusammen mit seiner Frau Sanae die Firma Yamamura Animation Production. Bisheriger Höhepunkt seiner Karriere war das Jahr 2003, in dem sein Werk Der Mann mit der Kirsche auf dem Kopf (頭山) sowohl für die Kategorie Bester animierter Kurzfilm bei der Oscarverleihung 2003 nominiert wurde, wie auch den Cristal d’Annecy, den wichtigsten Preis des Festival d’Animation Annecy, gewann. Dieser zehnminütige Film handelt von einem Mann, auf dessen Kopf ein Kirschbaum wächst. Mit Kafka: Inaka Isha erschien 2007 eine Umsetzung von Franz Kafkas Erzählung Ein Landarzt. Für diese gewann er den Hauptpreis auf dem Ottawa International Animation Festival, auf dem Hiroshima Kokusai Animation Festival, den Ōfuji-Noburō-Preis und den Grand Prix beim Trickfilmfestival Stuttgart. Seine Werke sind von starker Individualität geprägt und technisch sehr vielfältig.
Tomomitsu Niimi (新実 智光, * 9. März 1964 in Okazaki; † 6. Juli 2018 in Osaka) war ein Mitglied der Sekte Aum Shinrikyo…Tomomitsu Niimi (新実 智光, * 9. März 1964 in Okazaki; † 6. Juli 2018 in Osaka) war ein Mitglied der Sekte Aum Shinrikyo und in deren Hierarchie der „Innenminister“ (Er trug den Titel „Seigoshi“.) Er wurde wegen diverser Morde, darunter auch der Beteiligung am Giftgasanschlag am 20. März 1995, zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Kimiyasu Kudō (jap. 工藤 公康, Kudō Kimiyasu, häufig als Kudoh romanisiert; * 5. Mai 1963 in Toyoake, Präfektur Aichi) ist…Kimiyasu Kudō (jap. 工藤 公康, Kudō Kimiyasu, häufig als Kudoh romanisiert; * 5. Mai 1963 in Toyoake, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Baseballspieler für die Saitama Seibu Lions in der Pacific League. Der linkshändige Pitcher ist 2010 neben Masa Yamamoto der einzige noch aktive Pitcher mit mehr als 200 Wins. Dreimal wurde er in die Best Nine aufgenommen und nahm acht Mal am All-Star-Game teil, 1987 erhielt er den Shōriki-Matsutarō-Preis. Kudō besuchte die Nagoya-Denki-Oberschule, mit der er in seinem Abschlussjahr beim Sommer-Kōshien 1981 den 19. No-Hitter der Turniergeschichte warf; seine Mannschaft schied später im Halbfinale aus. Im Draft 1981 kam er in der sechsten Runde zu den Seibu Lions, für die er am 10. April 1982 in der ersten Mannschaft debütierte und bereits in seinem Rookie-Jahr über 20 Einsätze als Reliever hatte. Im selben Jahr hatte er auch seinen ersten kurzen Einsatz in der Nihon Series, in der er den ersten von acht Meistertiteln mit Seibu gewann. Ab der Saison 1985 kam Kudō regelmäßig als Starter zum Einsatz, im gleichen Jahr erzielte er mit 2.76 erstmals den besten ERA der Liga. In der Nihon Series 1985 gegen die Hanshin Tigers musste Kudō im ersten und dritten Spiel jeweils einen 3-Run-Home Run von Hanshins Homerunchampion Randy Bass zulassen. Das dritte Spiel konnten die Lions zwar gewinnen, Serie und Meisterschaft gingen aber später an die Tigers. Ein Jahr später, in der Meisterschaftsserie 1986 wendete Kudō nach einem Unentschieden und drei Niederlagen die Serie mit einem Walk-off Hit für die Lions, die auch die folgenden drei Spiele gewannen. Kudō wurde als MVP der Nihon Series ausgezeichnet, einen Titel, den er erneut 1987 erhielt, als er mit zwei Wins und einem Save zum Sieg Seibus über die Yomiuri Giants beitrug. 1987, als er in der regulären Saison zum zweiten Mal den besten ERA der Liga verzeichnete, wurde er erstmals in die Best Nine der Pacific League aufgenommen. Auch durch Verletzungen bedingt warf er gegen Ende der 1980er Jahre schwächere Saisons: 1989 verzeichnete er mit 4.96 erstmals einen ERA von über vier und mit 4–8 seinen ersten losing record als Starter, im gleichen Jahr verpassten die Lions erstmals seit 1984 die Nihon Series. Ab einer starken Spielzeit 1991 gehörte Kudō wieder stabil zu den besseren Pitchern der Liga. 1993 verlor Seibu zwar nach drei Titeln in Folge die Meisterschaft, Kudō wurde aber für eine gute Saisonleistung (15–3, 2.06) als MVP der Pacific League und zum zweiten Mal als Best-Nine-Mitglied ausgezeichnet. 1994 verlängerte Kudō seinen Vertrag mit den Lions nicht mehr und wurde zum Free Agent. Für das Jahr 1995 unterzeichnete er einen Vertrag mit den Fukuoka Daiei Hawks unter dem neuen Manager Sadaharu Oh. Für die Hawks markierte die Oh-Ära die Wende von einem schwächsten Teams der Liga zu einem Meisterschaftsanwärter. Kudō spielte fünf Jahre lang in Fukuoka, seine beste Saison warf er 1999 (11–7, 2.38), als die Hawks auch den ersten Nihon-Series-Sieg seit 35 Jahren verzeichneten. Anschließend wechselte Kudō zum Rekordmeister Yomiuri Giants in die Central League. Nach einem erneut starken Jahr 2000, in dem er in die Best Nine aufgenommen und mit einem Golden Glove, ausgezeichnet wurde, kam er 2001, beeinträchtigt durch eine Verletzung, kaum zum Einsatz und warf danach noch bis 2006 als solider Starter mit winning records für die Giants, hatte aber ab 2003 regelmäßig ERAs über vier. Bei seiner Vertragsverlängerung 2003 musste er eine deutliche Gehaltskürzung hinnehmen. Im August 2004 erreichte er als 23. Pitcher im japanischen Profibaseball den Meilenstein von 200 Wins in der Karriere. 2005 war seine letzte Spielzeit mit mehr als zwanzig Starts und mehr als zehn Wins. 2007 kam Kudō als Kompensation für den Free Agent Ken Kadokura zu den Yokohama BayStars, wo er seine letzte Saison als regelmäßiger Starter absolvierte. Nach einer Ellenbogenoperation 2007 hatte er 2008 nur drei Einsätze und kam danach fast nur noch als Reliever zum Einsatz. 2009 entließen die BayStars Kudō, woraufhin er zu seinem ersten Team, den Seibu Lions, zurückkehrte. Dort warf er 2010 nur insgesamt sechs Innings in zehn Spielen in der ersten Mannschaft, im August 2010 wurde er in die zweite Mannschaft versetzt.
Michiyo Yagi (jap. 八木 美知依, Yagi Michiyo; * 1962 in Tokoname, Präfektur Aichi) ist eine japanische Koto-Spielerin, die…Michiyo Yagi (jap. 八木 美知依, Yagi Michiyo; * 1962 in Tokoname, Präfektur Aichi) ist eine japanische Koto-Spielerin, die in Europa vor allem im Bereich der Neuen Improvisationsmusik hervorgetreten ist.
Mitsunori Yoshida (jap. 吉田 光範, Yoshida Mitsunori; * 8. März 1962 in Kariya, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger…Mitsunori Yoshida (jap. 吉田 光範, Yoshida Mitsunori; * 8. März 1962 in Kariya, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Shion Sono (jap. 園 子温, Sono Shion, häufig als Sion Sono romanisiert; * 1961 in Toyokawa, Präfektur Aichi) ist ein…Shion Sono (jap. 園 子温, Sono Shion, häufig als Sion Sono romanisiert; * 1961 in Toyokawa, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Regisseur, Schauspieler, Produzent, Drehbuchautor und Dichter. Er wird für seine poetisch avantgardistischen Filme mit oftmals surrealen Inhalten kontrovers diskutiert. 2018 wurde er für seine Arbeit als Drehbuchautor in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt.
Yutaka Ikeuchi (jap. 池内 豊, Ikeuchi Yutaka; * 25. August 1961 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Yutaka Ikeuchi (jap. 池内 豊, Ikeuchi Yutaka; * 25. August 1961 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kōji Kondō (jap. 近藤 浩治, Kondō Kōji; * 13. August 1961 in Nagoya) ist ein japanischer Komponist. Er ist bekannt für…Kōji Kondō (jap. 近藤 浩治, Kondō Kōji; * 13. August 1961 in Nagoya) ist ein japanischer Komponist. Er ist bekannt für seine Arbeit an vielen Videospielen der Firma Nintendo. Kondō leitete die aus Komponisten, Soundkünstlern sowie -programmierern bestehende Soundgruppe von Nintendos Entwicklungsabteilung Nintendo Entertainment Analysis & Development, seit September 2015 Nintendo Entertainment Planning & Development.
Yūji Sugano (jap. 菅野 裕二, Sugano Yūji; * 14. April 1961 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Yūji Sugano (jap. 菅野 裕二, Sugano Yūji; * 14. April 1961 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tomoyuki Kajino (jap. 梶野 智幸, Kajino Tomoyuki; * 11. Juli 1960 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Tomoyuki Kajino (jap. 梶野 智幸, Kajino Tomoyuki; * 11. Juli 1960 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Hisashi Nozawa (jap. 野沢 尚, Nozawa Hisashi; * 7. Mai 1960 in Nagoya; † 28. Juni 2004 in Tokio) war ein japanischer…Hisashi Nozawa (jap. 野沢 尚, Nozawa Hisashi; * 7. Mai 1960 in Nagoya; † 28. Juni 2004 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Nozawa begann bereits während seiner Schulzeit 8-mm-Filme zu drehen und gewann nach dem Abschluss eines Filmstudiums 1983 den Kido-Preis. 1985 debütierte er als Drehbuchautor für die Fernsehserie Koroshite, Anasha. Es folgten weitere Drehbücher für Fernsehen und Film; so schrieb er das Buch für Takeshi Kitanos Debütfilm Violent Cop. Als Romanautor erhielt Nozawa 1997 den Edogawa-Rampo-Preis für Hasen no marisu. Mit dem Yoshikawa-Eiji-Preis für junge Autoren wurde er 2001 für den Roman Shinku ausgezeichnet, der 2005 verfilmt wurde. Für den Roman Hanran no boyaju erhielt er im Folgejahr den Preis des japanischen Kulturministeriums.
Hideaki Ōmura (jap. 大村 秀章 Ōmura Hideaki; * 9. März 1960 in Hekinan, Präfektur Aichi) ist ein parteiloser japanischer…Hideaki Ōmura (jap. 大村 秀章 Ōmura Hideaki; * 9. März 1960 in Hekinan, Präfektur Aichi) ist ein parteiloser japanischer Politiker, Gouverneur von Aichi und ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Verhältniswahlblock Tōkai. Bis 2010 war er Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin der Nukaga-Faktion. Ōmura studierte Rechtswissenschaft an der Universität Tokio und wurde nach seinem Abschluss 1982 Beamter im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. 1995 wechselte er in die Politik und übernahm den Vorsitz des LDP-Büros für den 13. Wahlkreis Aichi, den er bei der Shūgiin-Wahl 1996 zwar an Satoshi Shima verlor, aber über den Verhältniswahlblock Tōkai gewählt wurde. Den Wahlkreis konnte er bei den drei folgenden Wahlen gewinnen (im Jahr 2000 um weniger als 400 Stimmen), 2009 unterlag er dem Demokraten Kensuke Ōnishi, wurde aber wieder über den Block als Abgeordneter bestätigt und war danach der einzige LDP-Abgeordnete aus Aichi. 2001 wurde er nach dem Amtsantritt des ersten Kabinetts Koizumi parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, ein Jahr später Vizeminister im Kabinettsbüro, eine Position, die er 2006 im Kabinett Abe erneut erhielt, als er den zum Staatsminister berufenen Yoshimi Watanabe ersetzte. Von 2009 bis 2010 war er Vizeminister im Arbeits- und Sozialministerium. In der LDP war er unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (2008, 2010) und Vorsitzender des Präfekturverbands Aichi. Im Dezember 2010 verließ er die LDP und legte im Januar 2011 sein Abgeordnetenmandat nieder, um als Unabhängiger bei der Gouverneurswahl in Aichi im Februar 2011 um die Nachfolge von Masaaki Kanda zu kandidieren. Im Wahlkampf setzte sich Ōmura insbesondere für eine Senkung der präfekturalen „Bürgersteuer“ (kenmin-zei) um zehn Prozent ein. Die Wahl am 6. Februar 2011 gewann er mit Unterstützung durch die Kōmeitō und die Regionalpartei Genzei Nippon von Takashi Kawamura, der am gleichen Tag die Bürgermeisterwahl in Nagoya gewann und beim Recall-Referendum die Auflösung des Stadtrates erreichte, gegen zwei Kandidaten, die durch die beiden großen Parteien LDP und DPJ gestützt wurden, und zwei weitere Bewerber. Für die Gouverneurswahl hatte Ōmura eine eigene Partei gegründet, die Nihon-ichi Aichi no Kai (日本一愛知の会, engl. ATJ), die ihn bei der Gouverneurswahl unterstützte und bei der Parlamentswahl in Aichi im April 2011 mit der Genzei Nippon kooperierte, fünf Mandate gewann und anschließend eine gemeinsame Fraktion mit der Genzei Nippon bildete. Im Sommer 2012 gründete Ōmura das Chūkyō Ishin no Kai (中京維新の会), mit dem er ursprünglich durch Kandidatennominierungen bei der vor Herbst 2013 fälligen nächsten Shūgiin-Wahl in die nationale Politik vorstoßen wollte. 2015, 2019 und 2023 wurde Ōmura jeweils mit Zweidrittelmehrheiten wiedergewählt.
Mitsuko Miyagawa (japanisch 宮川 美津子 Miyagawa Mitsuko; * 13. Februar 1960 in Toyohashi) ist eine japanische Juristin. Sie…Mitsuko Miyagawa (japanisch 宮川 美津子 Miyagawa Mitsuko; * 13. Februar 1960 in Toyohashi) ist eine japanische Juristin. Sie ist seit 2023 Richterin am Obersten Gerichtshof Japans.
Kōhei Ōtsuka (jap. 大塚 耕平, Ōtsuka Kōhei; * 5. Oktober 1959 in Nagoya, Präfektur Aichi; † 2. März 2026) war ein…Kōhei Ōtsuka (jap. 大塚 耕平, Ōtsuka Kōhei; * 5. Oktober 1959 in Nagoya, Präfektur Aichi; † 2. März 2026) war ein japanischer Politikwissenschaftler und Politiker, zuletzt der Demokratischen Volkspartei (Kokumin Minshutō). Von 2001 bis 2024 war er Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für die Präfektur Aichi und war im Kabinett Hatoyama Vizeminister im Kabinettsbüro und im zum zweiten Mal umgebildeten Kabinett Kan im Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Von Oktober 2017 bis Mai 2018 war er zudem Vorsitzender der Demokratischen Fortschrittspartei.
Kenji Fukaya (jap. 深谷 賢治, Fukaya Kenji; * 12. März 1959 Präfektur Kanagawa in Japan) ist ein japanischer Mathematiker…Kenji Fukaya (jap. 深谷 賢治, Fukaya Kenji; * 12. März 1959 Präfektur Kanagawa in Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Symplektischer Geometrie und Differentialgeometrie (Riemannsche Geometrie) befasst.
Masaaki Katō (jap. 加藤 正明, Katō Masaaki; * 22. Dezember 1958 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer…Masaaki Katō (jap. 加藤 正明, Katō Masaaki; * 22. Dezember 1958 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tomoko Akane (赤根 智子, * 28. Juni 1956) ist eine japanische Juristin, Hochschullehrerin und Präsidentin des…Tomoko Akane (赤根 智子, * 28. Juni 1956) ist eine japanische Juristin, Hochschullehrerin und Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH).
Akio Toyoda (japanisch 豊田 章男 Toyoda Akio; * 3. Mai 1956 in Nagoya) ist Aufsichtsratsvorsitzender und war bis zum 31.…Akio Toyoda (japanisch 豊田 章男 Toyoda Akio; * 3. Mai 1956 in Nagoya) ist Aufsichtsratsvorsitzender und war bis zum 31. März 2023 der Chief Executive Officer (daihyō-torishimariyaku-shachō, dt. „leitender Direktor und Präsident“) des japanischen Automobilkonzerns Toyota (Toyota Jidōsha K.K.).
Arimasa Ōsawa (jap. 大沢 在昌, Ōsawa Arimasa; * 8. März 1956 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Autor von…Arimasa Ōsawa (jap. 大沢 在昌, Ōsawa Arimasa; * 8. März 1956 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Autor von hardboiled-Detektivromanen und Thrillern. Er brach ein Studium an der Keiō-Universität ab. Schon als Schüler veröffentlichte Ōsawa erste Texte, hatte später mit seinen Kriminalromanen zunächst wenig Erfolg, obwohl er bereits 1979 den ersten Preis für Kriminalroman-Debütanten gewann. Mit dem ersten Band der Hai von Shinjuku-Reihe (1990ff.) gelang ihm schließlich der Durchbruch. Seitdem gehört Ōsawa zu den erfolgreichsten Krimiautoren Japans. Neben Der Hai von Shinjuku ist Ōsawa auch der Autor zweier weiterer Krimireihen, über den Privatdetektiv Ko Sakuma (1980–2000) und Arubaito (1986–2004). Auf Deutsch erschienen bisher der erste und zweite Teil der Hai von Shinjuku-Reihe im auf japanische Literatur spezialisierten cass Verlag in der Übersetzung von Katja Busson.
Hitoshi Ogawa (jap. 小河 等, Ogawa Hitoshi; * 15. Februar 1956 in Okazaki, Präfektur Aichi; † 24. Mai 1992 in Suzuka) war…Hitoshi Ogawa (jap. 小河 等, Ogawa Hitoshi; * 15. Februar 1956 in Okazaki, Präfektur Aichi; † 24. Mai 1992 in Suzuka) war ein japanischer Autorennfahrer.
Kazuhiko Takemoto (japanisch 竹本 一彦 Takemoto Kazuhiko; * 22. November 1955 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger…Kazuhiko Takemoto (japanisch 竹本 一彦 Takemoto Kazuhiko; * 22. November 1955 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Akira Toriyama (jap. 鳥山 明, Toriyama Akira; * 5. April 1955 in Nagoya in der Präfektur Aichi; † 1. März 2024) war ein…Akira Toriyama (jap. 鳥山 明, Toriyama Akira; * 5. April 1955 in Nagoya in der Präfektur Aichi; † 1. März 2024) war ein japanischer Mangaka, Charakterdesigner und Drehbuchautor. Weltweit bekannt wurde er vor allem als Autor der Manga-Reihe Dragon Ball.
Eri Ōno, auch Eri Ohno, (jap. 大野 えり, Ōno Eri; * 23. Januar 1955 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist eine japanische Pop-…Eri Ōno, auch Eri Ohno, (jap. 大野 えり, Ōno Eri; * 23. Januar 1955 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist eine japanische Pop-, Funk- und Jazzsängerin. Eri Ohno spielte 1979 ihr Debütalbum Feeling Your Love und die Single „Trad Man“ (Better Days) ein, gefolgt von mehreren Alben bei den Plattenlabels Denon und Nippon Columbia, bei denen sie u. a. von Isoo Fukui, Terumasa Hino, Koichi Matsukase, Takashi Ohi, Kiyoshi Sugimoto und Masahiko Satoh begleitet wurde. Das Album Eri, My Dear (1982) nahm sie mit Toshiyuki Daitoku (Keyboards), Cecil McBee (Bass) und Billy Hart (Schlagzeug) auf. Mit Hank Jones, Eddie Gomez und Jimmy Cobb entstand 1983 in Tokyo ein Album mit Songs von Cole Porter wie „I Get a Kick Out of You“, „Love for Sale“ oder „Night and Day“. Der Jazz-Diskograf Tom Lord führt zwischen 1973 und 1983 ihr Beteiligung an neun Aufnahmesessions auf. In späteren Jahren verlagerte sie sich mit Produktionen wie L'Eveil (1986) und Sweet Love (2006) stilistisch mehr auf Soul- und Popmusik, u. a. in Kooperation mit DJ Krush (Reminisce und Mind Games, 2000).
Tomiko Yoshikawa (jap. 吉川 とみ子, Yoshikawa Tomiko; * 10. März 1954 in Ōharu in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige…Tomiko Yoshikawa (jap. 吉川 とみ子, Yoshikawa Tomiko; * 10. März 1954 in Ōharu in der Präfektur Aichi) ist eine ehemalige japanische Autorennfahrerin.
Ken Matsudaira (松平 健, Matsudaira Ken, oft schlicht Matsuken abgekürzt, * 28. November 1953 in Toyohashi, Präfektur…Ken Matsudaira (松平 健, Matsudaira Ken, oft schlicht Matsuken abgekürzt, * 28. November 1953 in Toyohashi, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Schauspieler. Sein eigentlicher Name lautet Sueshichi Suzuki (鈴木 末七, Suzuki Sueshichi).
Satoru Nakajima (jap. 中嶋 悟, Nakajima Satoru; * 23. Februar 1953 in Okazaki) ist ein ehemaliger japanischer…Satoru Nakajima (jap. 中嶋 悟, Nakajima Satoru; * 23. Februar 1953 in Okazaki) ist ein ehemaliger japanischer Automobilrennfahrer, der von 1987 bis 1991 für die Teams Lotus und Tyrrell in der Formel 1 fuhr. Er war mit 34 Jahren einer der ältesten Formel-1-Debütanten der Geschichte und der erste japanische Formel-1-Fahrer, dem es gelang, WM-Punkte einzufahren.
Kitarō (jap. 喜多郎; * 4. Februar 1953 in Toyohashi), bürgerlich: Masanori Takahashi (高橋 正則, Takahashi Masanori), ist ein…Kitarō (jap. 喜多郎; * 4. Februar 1953 in Toyohashi), bürgerlich: Masanori Takahashi (高橋 正則, Takahashi Masanori), ist ein japanischer Musiker. Der Spitzname Kitarō (ungefähre Bedeutung: „Mit vielen Freuden gesegneter Mann“) ist eine Anlehnung an die Figur Kitarō aus dem japanischen Manga Ge Ge Ge no Kitarō.
Kenji Takahashi (japanisch 高橋 健二, Takahashi Kenji; * 13. Juli 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger…Kenji Takahashi (japanisch 高橋 健二, Takahashi Kenji; * 13. Juli 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Masaaki Kanda (jap. 神田 真秋, Kanda Masaaki; * 1. Oktober 1951 in Ichinomiya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Masaaki Kanda (jap. 神田 真秋, Kanda Masaaki; * 1. Oktober 1951 in Ichinomiya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker und war von 1999 bis 2011 Gouverneur der Präfektur Aichi. Kanda studierte Rechtswissenschaften an der Chūō-Universität. Ab 1976 arbeitete er als Anwalt in Nagoya. Von 1991 bis 1998 war er Bürgermeister seiner Heimatstadt Ichinomiya. 1999 gewann er die Gouverneurswahlen mit Unterstützung aller großen Parteien mit Ausnahme der KPJ im ersten Anlauf, nachdem Reiji Suzuki nach 16 Jahren Amtszeit nicht mehr antrat, um sich der Vorbereitung der Expo 2005 zu widmen. Bei seiner dritten Wiederwahl 2007 setzte Kanda sich mit der Unterstützung von LDP und Kōmeitō gegen den von DPJ, SDP und Neuer Partei Japan gestützten Yoshihiro Ishida (Bürgermeister von Inuyama) durch. 2011 trat Kanda nicht wieder an, zu seinem Nachfolger wurde der ehemalige LDP-Shūgiin-Abgeordnete Hideaki Ōmura gewählt. Von 1999 bis zur Einstellung des Betriebs 2006 war Kanda Vorstandsvorsitzender von Tōkadai Shin-Kōtsū K.K., der Betreibergesellschaft des Peoplemovers Peachliner, die zu 46 % im Besitz der Präfektur Aichi war.
Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker…Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeiten in algebraischer Geometrie 1990 die Fields-Medaille erhielt.
Eiji Okuda (jap. 奥田 瑛二 Okuda Eiji; * 18. März 1950 in Kasugai) ist ein japanischer Schauspieler und Regisseur. 1990…Eiji Okuda (jap. 奥田 瑛二 Okuda Eiji; * 18. März 1950 in Kasugai) ist ein japanischer Schauspieler und Regisseur. 1990 wurde er für die Rolle des Mönches Honkakubo in Der Tod eines Teemeisters bei den Japanese Academy Award in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert. Seit 2001 führt er selbst Regie, ist aber auch weiterhin als Schauspieler zu sehen.
Yoshiyuki Kōno (japanisch 河野 義行 Kōno Yoshiyuki; geboren am 3. Februar 1950 in Toyohashi, Aichi) ist ein Überlebender…Yoshiyuki Kōno (japanisch 河野 義行 Kōno Yoshiyuki; geboren am 3. Februar 1950 in Toyohashi, Aichi) ist ein Überlebender des Matsumoto-Vorfalls, eines Sarin-Angriffs, der am Abend des 27. Juni 1994 und am folgenden Morgen in Matsumoto, Nagano, Japan, stattfand und acht Menschen tötete und viele weitere erkranken ließ. Kōno, ein Maschinenverkäufer, lebte neben dem Ort, an dem Mitglieder von Aum Shinrikyo das modifizierte Fahrzeug mit dem tödlichen Nervengas abstellten. Obwohl seine Frau Sumiko zu den Opfern gehörte, die vergast wurden und zu dieser Zeit bewusstlos war, betrachtete die ermittelnde Polizei von Nagano Kōno als Hauptverdächtigen, da sie sein Grundstück als den Ursprungsort des Sarins ansah. Es stellte sich später heraus, dass Kōno zwanzig Chemikalien in seinem Haus gelagert hatte, die er für die Fotoverarbeitung, Töpferei und Pestizide gekauft hatte. Sarin konnte jedoch nicht aus diesen Chemikalien synthetisiert werden, und Kōno hatte nicht die Qualifikationen und das chemische Fachwissen, um es herzustellen. Der Historiker Keiichi Tsuneishi behauptete fälschlicherweise in der Asahi Shimbun, dass Sarin aus Organophosphor-Pestiziden hergestellt werden könne. Nach dem größeren Angriff in der Tokioter U-Bahn im Jahr 1995 wurde Kōno von jeglichem Verdacht befreit. Kōno beteiligte sich später an vielen Medienveranstaltungen zur Verteidigung von Aum und argumentierte, dass er seit der Zeit, als er zu Unrecht mit dem Vorfall in Verbindung gebracht wurde, erkannte, wie anfällig unschuldige Opfer für Medienhasskampagnen sind. Unter Verweis auf seine eigenen Erfahrungen mit der Medienbranche und der Polizei zog er Parallelen zu unschuldigen Aum-Mitgliedern, die öffentlicher Ausgrenzung und unsanften Eingriffen in ihr Privatleben ausgesetzt waren, die größtenteils durch die sensationslüsterne Medien erzeugte Ängste anstelle von tatsächlichem Schuld nachgewiesen wurden. Zusammen mit Yoshihiro Yasuda, einem erfahrenen Anwalt, der während seiner Verteidigung von Aum-Gründer Shoko Asahara verhaftet wurde, setzte er sich auch gegen die Todesstrafe ein und hielt Reden und Vorlesungen, in denen er die Auswirkungen des japanischen Justizsystems auf Verdächtige und zu Unrecht Beschuldigte sowie die sozialen Auswirkungen auf Verwandte und Bekannte erklärte. Kōnos Frau Sumiko, die zuvor Musiklehrerin für elektronische Orgel war, blieb bis zu ihrem Tod am 5. August 2008 im Alter von 60 Jahren bewusstlos und hinterließ ihren Ehemann, zwei Töchter und einen Sohn.
Toshio Suzuki (jap. 鈴木敏夫, Suzuki Toshio; * 19. August 1948 in Nagoya, Aichi, Japan) ist ein japanischer Filmproduzent…Toshio Suzuki (jap. 鈴木敏夫, Suzuki Toshio; * 19. August 1948 in Nagoya, Aichi, Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und Mitgründer des Anime-Studios Ghibli, dessen Vorsitzender er von 2005 bis 2008 war. Zahlreiche Erfolge in Japan machten ihn zu einem der erfolgreichsten Produzenten Japans. 2003 gewann er zusammen mit Regisseur Hayao Miyazaki für den Film Chihiros Reise ins Zauberland den Oscar; diesen Erfolg konnten beide im Jahr 2024 mit Der Junge und der Reiher wiederholen. Die Filme Das wandelnde Schloss (2004), Wie der Wind sich hebt (2013) und Die rote Schildkröte (2016) waren ebenfalls für den Oscar nominiert. Bei den ebenfalls Oscar-nominierten Produktionen Die Legende der Prinzessin Kaguya (2013) und Erinnerungen an Marnie (2014) war er neben Yoshiaki Nishimura als Co-Produzent tätig. 2014 wurde er durch das Magazin Gentlemen’s Quarterly als Men of the Year ausgezeichnet. Laut Oscar-Preisträger Hayao Miyazaki gäbe es Studio Ghibli ohne Suzuki in seiner heutigen Form nicht.
Tohru Fukuyama (jap. 福山透 Fukayama Tōru; * 9. August 1948 in Anjō, Aichi, Japan) ist ein japanischer Chemiker und…Tohru Fukuyama (jap. 福山透 Fukayama Tōru; * 9. August 1948 in Anjō, Aichi, Japan) ist ein japanischer Chemiker und Professor.
Hirotaka Akamatsu (jap. 赤松 広隆 Akamatsu Hirotaka; * 3. Mai 1948 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Hirotaka Akamatsu (jap. 赤松 広隆 Akamatsu Hirotaka; * 3. Mai 1948 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker (SPJ→SDP→DPJ→DFP→KDP), ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, zuletzt für den 5. Wahlkreis von Aichi, und ehemaliger Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. Von 2012 bis 2014 und von 2017 bis 2021 war er Vizepräsident des Shūgiin.
Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und…Toshiki Tajima (jap. 田島 俊樹, Tajima Toshiki; * 18. Januar 1948) ist ein japanischer theoretischer Physiker und Hochschullehrer an der University of California, Irvine (UCI).
Nobuhiko Hasegawa (jap. 長谷川 信彦, Hasegawa Nobuhiko; * 5. März 1947 in Seto, Präfektur Aichi, Japan; † 7. November 2005…Nobuhiko Hasegawa (jap. 長谷川 信彦, Hasegawa Nobuhiko; * 5. März 1947 in Seto, Präfektur Aichi, Japan; † 7. November 2005 in Kiryū, Präfektur Gunma, Japan) gehörte in den 1960er und 1970er Jahren zu den besten Tischtennisspielern der Welt. Nobuhiko Hasegawa wurde 1967 in Stockholm dreifacher Weltmeister (Herreneinzel, Herrenmannschaft und Mixed-Doppel) und 1969 in München noch einmal Weltmeister mit der Mannschaft, als er zusammen mit Shigeo Itoh und Mitsuru Kohno gegen das (west-)deutsche Team mit Eberhard Schöler, Bernt Jansen und Wilfried Lieck mit 5:3 gewann. Allerdings verlor er als noch amtierender Einzel-Weltmeister gegen Bernt Jansen und brachte sein Team an den Rand einer Niederlage. Hasegawa fiel gleichermaßen durch sein kompromissloses Offensivspiel wie durch seine unorthodoxe Schlägerhaltung (Shakehandgriff, Zeigefinger mitten auf der Rückhandseite) auf. 1975 heiratete Hasegawa und beendete gleichzeitig seine Laufbahn als Leistungssportler.